Der Fertigungsprozess bringt bereits ein für Intel 14A geplantes Feature sowie schnellere Transistoren. Die Risikoproduktion läuft bereits.
Intel 18A-P bietet Chip-Designern mehr Flexibilität und neue Zelltypen.Bild:
Intel
Mit Intel 18A-P steht eine verbesserte Variante des Fertigungsprozesses Intel 18A in den Startlöchern. Während mit Letzterem bereits die Compute-Dies von Panther Lake und Clearwater Forest gefertigt werden, könnten mit Intel 18A-P bereits die ersten Chips für Diamond Rapids hergestellt werden. Die Risikofertigung läuft nämlich laut Intel bereits. Im Rahmen des aktuell stattfindenden VLSI Symposium verrät der Hersteller Details zum optimierten Prozess.
Weiterhin bietet Intel zwei Standardzellbibliotheken an, von denen eine auf Leistung (High Performance, HP), die andere auf Transistordichte (High Density, HD) optimiert ist. Da es sich um eine reine Optimierung handelt, können Intel-18A-Designs direkt auf den Nachfolger übertragen werden. Die Standardzellen mit je einem N- und P-Kanal-Mosfet sind weiter 180 nm (HP) und 160 nm (HD) hoch. An der Transistordichte ändert sich entsprechend nichts, Intel führt aber zwei neue Zelltypen ein.
Besonders interessant sind die W3P-Zellen. Bei ihnen erfolgt die Spannungsversorgung über zwei Kontakte: einmal regulär per Power Via und zusätzlich über eine direkte Kontaktierung auf der Rückseite. Letzteres soll Intel 14A zur Norm machen, aktuell ist es eine Optimierung für zeitkritische Pfade. Der niedrigere Widerstand ermöglicht höhere Ströme und damit kürzere Schaltzeiten.
Mehr Optimierungsmöglichkeiten
Daneben bekommen Chipdesigner mehr Auswahl bei der Breite der vier Nanoribbons der Transistor-Gates. Die HP-Bibliothek unterstützt bei Intel 18A-P neben W3 und W2 auch die schmalste Variante W1.
Das ermöglicht Optimierungen nichtzeitkritischer Signalpfade auf niedrigere Ströme und damit Verlustleistungen. Die HD-Bibliothek bekommt im Low-Voltage-Bereich mit W1.5 einen Zwischenschritt, der eine feinere Abstufung von Schaltzeit und Leistungsaufnahme ermöglicht.
Bild 1/6: Verbesserungen von Intel 18A-P im Überblick (Bild: Intel)
Bild 2/6: Intel 18A-P kann entweder für schnellere oder für effizientere Schaltkreise genutzt werden. (Bild: Intel)
Bild 3/6: Die Standardzellvarianten von Intel 18A-P im Überblick. Sie müssen nicht wie dargestellt kombiniert werden. (Bild: Intel)
Bild 4/6: Intel 18A-P bietet verbesserte Elektronenmobilität und erstmals Source-Kontakte von der Rückseite - wenn auch nur in Kombination mit Power Via. (Bild: Intel)
Bild 5/6: Mit Intel 18A-P sind fünf Transistorvarianten verfügbar. Bislang waren es nur drei. Der HP-Bibliothek fehlt die ULVTLL-Variante. (Bild: Intel)
Bild 6/6: Intel 18A-P soll durch verschiedene Verbesserungen eine leichtere Wärmeabfuhr ermöglichen. (Bild: Intel)
Intel 18A-P optimiert den Prozess daneben in diversen Aspekten: Die Varianz der Transistorschwellspannungen hat Intel um ein Drittel verringert, den Widerstand von Vias um bis zu 30 Prozent reduziert und die Elektronenmobilität im Kanal verbessert. Ein Standard-ARM-Testchip soll dank der Optimierungen mit Intel 18A-P gegenüber dem Vorgänger entweder 18 Prozent effizienter sein oder 9 Prozent höher takten können. Außerdem hat Intel den Träger-Wafer optimiert, auf den der Logik-Wafer zur Herstellung des Backside Power Delivery Networks montiert wird.
Hier nutzt Intel ein neues Material, das zudem stärker ausgedünnt wird, was einen besseren Wärmetransport ermöglicht. Zudem soll die EDA-Software (Electronic Design Automation) Hotspots im Chip erkennen und dort gezielt zusätzliche Kupferleiter und Kontaktierungen (Vias) anordnen, um die Wärmeleitfähigkeit zu verbessern.
Einblicke in die fernere Zukunft
Neben den Verbesserungen von Intel 18A-P werden Intel-Ingenieure im Rahmen des VLSI-Symposiums über die generellen Erfahrungen mit Backside Power Delivery berichten. Auch drei Vorträge zu Grundlagen stehen auf dem Programm: Ein Vortrag berichtet über Intels Arbeiten an sogenannten CFETs, bei denen N- und P-Kanal-Mosfet gestapelt sind, ein weiterer zur Kombination von Galliumnitrid- und Siliziumhalbleitern auf einem 300-mm-Wafer.
Das soll die Integration von Steuerlogik und Schalttransistoren auf einem Die und damit effizientere und kompaktere Spannungswandler ermöglichen. Der dritte Vortrag behandelt Ruthenium-Leiter mit Luftspalt, die auf den untersten Metallisierungsebenen Kupfer ersetzen könnten. Sie sollen feinere Leiter mit 35 Prozent geringerer Kapazität ermöglichen, was wiederum zur Reduzierung der Zellhöhen genutzt werden kann.
Android 17 ist bereit für die Veröffentlichung – und kommt zuerst auf die Pixel-Smartphones. Neu sind Multitasking mit Bubbles und ein Gaming-Modus.
Android 17 ist fertig und wird verteilt.Bild:
Google/Montage: Golem
Google hat den offiziellen Start von Android 17 bekannt gegeben. Die neue Version des Betriebssystems wird zunächst für die eigenen Pixel-Smartphones erscheinen, später im Jahr dann auch für die Geräte anderer Hersteller.
Neu in Android 17 sind unter anderem Multitasking-Bubbles. Damit lässt sich jede App in ein schwebendes Fenster verwandeln. Um eine App in eine Bubble zu verwandeln, muss das App-Symbol lange gedrückt werden. Die Bubbles lassen sich minimieren, um mit einer anderen App weiterzuarbeiten, und werden am Bildrand abgekegt. Beim Pixel 10 Pro Fold werdeb die Bubbles in einer speziellen Leiste am unteren Bildschirmrand angezeigt.
Ebenfalls auf das Pixel 10 Pro Fold und später auch auf andere Foldables im Buchformat kommt ein neuer Gaming-Modus. In diesem wird das Foldable halb aufgeklappt; im oberen Displayteil wird das Spiel angezeigt, im unteren wird ein Gamepad dargestellt. So sollen Spieleinhalte besser sichtbar sein, da die Finger sie nicht verdecken.
Bildschirmaufzeichnung mit sich selbst im Video
Mit einer neuen Aufzeichnungsfunktion lässt sich ein Video vom Bildschirminhalt machen, in das Nutzer sich über eine gleichzeitige Aufnahme mit der Frontkamera einblenden lassen können. Außerdem gibt es neue Sicherheitsfunktionen: Apps können nun temporären Zugriff auf den Standort und auf eine Auswahl an Kontakten erhalten.
Ein verloren gegangenes Smartphone kann aus der Ferne mit biometrischen Daten gesperrt werden. So lässt es sich auch mit der PIN oder dem Passwort nicht mehr entsperren.
Separat zu Android 17 veröffentlicht Google einen Pixel Drop, der unter anderem die neue Bildschirmaufnahmefunktion und die Multitasking-Bubbles bringt. Neu in Deutschland ist auch die bereits 2025 vorgestellte Anrufaufzeichnungsfunktion. Dabei wird die Sprachnachricht bei verpassten Anrufen automatisch transkribiert und angezeigt.
Bildbearbeitung mit Spracheingaben auch in Deutschland verfügbar
Für Pixel-Nutzer in Deutschland soll mit dem neuen Pixel Drop auch die Bildbearbeitungsfunktion per Spracheingabe verfügbar sein. Damit können Nutzer in Google Fotos der KI einfach sagen, wie sie ein Bild bearbeiten soll. Für welche Pixel-Modelle der Pixel Drop welche Funktionen bringt, hat Google nicht verraten.
Zero Trust Security Framework wird zur Leitlinie moderner IT-Sicherheit. Entscheidend ist die Umsetzung in Architektur und Prozessen. Ein Online-Workshop vermittelt dafür das Vorgehen.
Bild:
KI-generiert mit Midjourney
Zero Trust Security Framework steht für einen Perspektivwechsel in der IT-Sicherheit: Jeder Zugriff wird geprüft, unabhängig davon, ob er aus dem internen Netz oder aus der Cloud kommt. In hybriden Umgebungen mit vielen Identitäten, Geräten und Diensten wächst die Angriffsfläche. Ohne gemeinsame Leitlinien bleibt Zero Trust oft abstrakt und wird nicht in Architektur und Prozesse übersetzt.
Vom Prinzip zur Roadmap
Für die Umsetzung müssen Identitäten, Geräte, Anwendungen, Daten und Netzwerke zusammen gedacht werden. Dazu gehören Entscheidungen zur Segmentierung, zu Richtlinien für Zugriff und Authentifizierung sowie zu Monitoring und Reaktion. Gleichzeitig unterscheiden sich Prioritäten je nach Organisationsgröße und Ausgangslage. Eine praktikable Roadmap verbindet daher technische Maßnahmen mit Governance und definiert Reihenfolge, Zuständigkeiten und Kriterien für Fortschritt.
Implementierungsschritte im Workshop
Die Golem Karrierewelt bietet den Live-Remote-Workshop "Einführung in das Zero Trust Security Framework" am 23. Juni 2026 (weiterer Termin: 19. November 2026) an. Er behandelt die Einführung ins Thema, die Prinzipien des Frameworks sowie Bereiche und Themen von Zero Trust. Außerdem ordnet er Zero Trust Security vor dem Hintergrund unterschiedlicher Organisationsgrößen ein und arbeitet eine Vorgehensweise für die Implementierung heraus; ein Erfahrungsaustausch ist Teil der Agenda.
Der Kurs richtet sich an IT-Security-Manager, IT-Strategen und IT-Manager, CISOs, CIOs und CTOs. Voraussetzung ist grundlegendes Wissen im Bereich IT-Security; Erfahrung mit IT-Infrastrukturen und Sicherheitskonzepten ist von Vorteil. Teilnehmer erhalten Zugriff auf Präsentationen und Materialien sowie Unterlagen zur Nachbereitung und können Fragen im Austausch mit Experten vertiefen. Durch den Workshop führt die Rewion GmbH, die Unternehmen bei Cloud- und Modern Workplace-Projekten unterstützt und berät.
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Nutzer der kostenlosen Oracle Cloud sollten aufpassen, dass sie die neuen Grenzen für CPUs und Arbeitsspeicher nicht überschreiten.
Oracle stellt künftig weniger kostenlose Ressourcen zur Verfügung.Bild:
Andrew Caballero-Reynolds/Getty Images
Oracle bietet seit einiger Zeit einen kostenlosen Tier für die Oracle Cloud an. Allerdings wurden die frei verfügbaren Ressourcen laut einer aktualisierten Dokumentation (via Caschys Blog) halbiert. User können maximal 2 OCPUs und 12 GByte Arbeitsspeicher pro kostenloser VM-Instanz verwenden. Bisher waren 4 OCPUs und 24 GByte Arbeitsspeicher ohne zusätzlichen finanziellen Aufwand buchbar.
Eine weitere Einschränkung: User können maximal 1.500 OCPU-Stunden und 9.000-GByte-Stunden für Datentransfers im Monat buchen. Dazu kommen insgesamt 200 GByte Block-Volume-Speicher. Überschreitet eine virtuelle Maschine diese Vorgaben, dann müssen Kunden die zusätzlichen Ressourcen bezahlen.
Inaktive VMs werden freigegeben
Oracle ermöglicht innerhalb der Accounteinstellungen, den Ressourcenverbrauch für VMs zu steuern. So sollten mögliche Rechnungen nicht zu überraschend kommen. Der Free-Tier ermöglicht insgesamt zwei dieser kostenlosen virtuellen Maschinen. Sie können etwa für kleinere Applikationen oder Testszenarien genutzt werden.
Eine weitere Einschränkung sollte beachtet werden. Oracle gibt nicht genutzte Kostenlos-VMs wieder frei, wenn innerhalb von sieben Tagen die CPU-Auslastung im 95. Perzentil weniger als 20 Prozent, die Netzwerkauslastung unter 20 Prozent und der Speicher ebenfalls unter 20 Prozent ausgelastet ist.
Nutzer der kostenlosen VMs sollten deshalb beachten, dass ihre VMs jederzeit deaktiviert werden können. Die Halbierung des Arbeitsspeichers und der CPU-Zeit könnte zudem problematisch werden, wenn die VMs bisher stark ausgelastet wurden. Möglicherweise kostet das nun extra.
Wie IT-Sicherheit zu ihrem Forschungsthema wurde, und welche Lücken Angriffe möglich machen, besprechen wir mit Jiska Classen im Podcast.
/Ein Golem.de-Podcast vonMartin Wolf
Bluetooth ist allgegenwärtig - und angreifbar.Bild:
Martin Wolf/Golem
Als der Bluetooth-Standard in den 1990er Jahren durch die Bluetooth Special Interest Group spezifiert wurde, ahnte sicherlich noch niemand der Beteiligten, dass die Technologie später eine derart weite Verbreitung finden würde.
Ziel war es, eine zulassungsfreie Möglichkeit der Funkkommunikation auf kurzer Distanz zu entwickeln, die vorrangig für mobile Geräte eingesetzt werden konnte. Für die Signalübertragung auch in störanfälligen Frequenzbändern setzte man auf das schnelle Springen zwischen den zugewiesenen Kanälen. Bis zu 1.600 Mal pro Sekunde wechseln die Geräte ihre Send- und Empfangsbereiche.
Verschlüsselung war zwar vorgesehen, aber nicht priorisiert. Als eine empfindliche Schwachstelle zeigten sich demzufolge bald statische Schlüssel, die einmalig vergeben wurden. Sie lassen sich auslesen und dann dauerhaft zum Abhören nutzen.
Ein weiteres Problem sind fehlerhafte Implementationen des Bluetooth-Stacks. So fanden Forscher des deutschen Sicherheitsunternehmens ERNW im Jahr 2025 eine schwerwiegende Sicherheitslücke in vielen Bluetooth-Kopfhörern, die mit einem Chip der taiwanesischen Firma Airoha.
Kopfhörer und Headsets verschiedener namhafter Hersteller wie Sony und JBL ließen sich ohne Pairing oder Anmeldung per App belauschen und verwandelten sich in verdeckte Mikrofone.
Wie die Forschung an solchen Sicherheitslücken funktioniert, und ob die Arbeit an mobiler Sicherheit in Zeiten von KI überhaupt noch ein lohnenswertes Studiengebiet ist, besprechen wir im Podcast mit der Sicherheitsforscherin Prof. Jiska Classen vom Hasso-Plattner-Institut (HPI).
Die US-Umweltbehörde EPA hat das Tesla Cybercab am 26. Mai 2026 offiziell zertifiziert. Dadurch kommen technische Details ans Licht.
Prototyp des CybercabBild:
Martin Wolf/Golem.de
Das Zertifizierungsdokument der US-Umweltbehörde EPA zum Tesla Cybercab zeigt, dass das Fahrzeug über einen permanenterregten Synchronmotor mit 163 kW (219 PS), einen Lithium-Ionen-Akku mit rund 47,6 kWh Kapazität und ein Leergewicht von 1.412 Kilogramm aufweist. Zuerst veröffentlicht wurden diese Informationen von Electrek. Angetrieben wird das Fahrzeug über die Vorderräder. Der Frontantrieb ist für Tesla ungewöhnlich.
Wie schwer ist das Cybercab wirklich?
Das Cybercab wiegt mit rund 1.412 Kilogramm 340 Kilogramm weniger als ein Tesla Model 3 Standard Range, allerdings besitzt es weder Lenkrad noch Pedale und hat nur drei der fünf Sitze des Model 3. Ein Honda Civic kommt laut Electrek auf rund 1.305 Kilogramm, ein zweitüriger Mazda MX-5 auf etwa 1.062 Kilogramm.
Die Batterie allein macht schätzungsweise 308 Kilogramm aus, basierend auf dem im Dokument angegebenen Energiedichtewert von 154 Wh/kg. Der Rest geht auf das Konto der Sensor- und Rechenhardware für den autonomen Betrieb sowie verstärkter Crashstrukturen im Frontbereich, der ohne Lenkrad konstruiert wurde. Das zulässige Gesamtgewicht von 1.692 Kilogramm lässt eine Zuladung von rund 280 Kilogramm zu, also zwei Personen mit Gepäck.
Rund 470 Kilometer Reichweite
Der EPA-Reichweitenwert liegt bei 418,2 Meilen (rund 673 Kilometer). Nach Anwendung des üblichen Korrekturfaktors von etwa 0,7 ergebe sich ein realistischer Alltagswert von rund 293 Meilen (rund 472 Kilometer) berichtet Electrek. Geladen wird primär induktiv, was systembedingt weniger effizient ist als Kabelladung. Die EPA-Dokumente geben den Gesamtenergiebedarf für eine vollständige Ladung mit 53,365 kWh an, rund zwölf Prozent mehr als die nutzbare Batteriekapazität.
Die Kleidung soll bei zukünftigen Mondspaziergängern getragen werden – somit frühestens bei Artemis IV um das Jahr 2028 herum. Zuvor finden Tests an Bord der Internationalen Raumstation ISS sowie während der Artemis-III-Mission im Erdorbit statt.
Die Nasa trägt auf dem Mond Prada
Bei der Präsentation am 7. Juni 2026 wurde das entsprechende Liquid Cooling and Ventilation Garment (kurz LCVG) erstmals vorgestellt. Auf den ersten Blick wirkt das LCVG wie ein Sportoutfit: V-Ausschnitt, Ärmel mit Daumenlöchern, das Logo von Axiom sowie die charakteristischen roten Streifen von Prada, Schläuche – die von den Beinen über den Rücken zu den Armen reichen und am Bauch enden, wo sie später verbunden werden – und Retro-Steghosen.
"Es kommt nicht oft vor, dass die Astrophysik [und] die Luftfahrt Dinge entwickeln, die ästhetisch ansprechend sind", sagte Jonathan Cirtain, CEO und Präsident von Axiom Space, während der Veranstaltung. "Obwohl es ästhetisch ansprechend ist, handelt es sich um einen Schutzanzug."
Das Kleidungsstück verfügt über integrierte Kanäle, in denen kleine Schläuche verlegt sind, die Kühlflüssigkeit transportieren. Diese Schläuche zirkulieren die Flüssigkeit im Anzug und ermöglichen so die Temperaturregulierung. Dieses Design soll eine Weiterentwicklung früherer Entwürfe sein, bei denen solche Schläuche durch Netzgewebe geführt wurden – was die Fertigstellung laut Unternehmensangaben zu einer zeitaufwendigen Aufgabe macht. Aufgrund des ballistischen Materials an der Außenseite bewahrt der Anzug seine Integrität und reißt in der einzigartigen Mondumgebung nicht.
Überdies verfügt der Anzug über größere, schwarze Schläuche, die Luft zunächst über das Gesicht des Trägers und dann um den Körper herumleiten. Das beim Ausatmen entstehende Kohlendioxid wird damit "abgeführt und beim Einatmen Sauerstoff an die Astronauten zurückgeführt", teilte Cirtain mit.
Der Fortschritt ist maßgeschneidert
Das LCVG sowie einige modifizierte Versionen des Unterkleides und des Raumanzugs wurden bereits diversen Temperatur-, Schwerkraft- und anderen Umwelttests unterzogen. Neben möglichen Testphasen auf der ISS wird der Anzug wahrscheinlich auch im Neutral Buoyancy Laboratory der Nasa getestet, wo sich ein riesiges Schwimmbecken befindet, in dem Astronauten für den Weltraum trainieren.
Abseits der technischen Entwicklungen werden die Mondastronauten von Artemis IV am Südpol des Mondes landen, an dem es weitaus kälter ist als zuvor erkundete Regionen. Zudem wurde die Passform optimiert. Einzelne Komponenten können sowohl individuell angepasst als auch ausgetauscht werden.
Ob 2028 zu halten ist, bleibt fraglich: Laut einem Bericht des Nasa Office of Inspector General (OIG) ist dieser Zeitplan überoptimistisch. Basierend auf historischen Projektdauern halten die Prüfer eine Einsatzbereitschaft erst im Jahr 2031 für realistisch.
Für eine bessere Übersicht bekommt jede Windows-11-App von Microsoft künftig eine eigene Update-Seite.
Viele verschiedene Apps wurden aktualisiert.Bild:
Microsoft/Montage:Golem
Microsoft hat diverse Änderungen für Windows-Apps geplant. So werden essenzielle Tools wie der Taschenrechner, die Kamera-App, die Uhr, der Media Player, Paint, Photos und der Sound Recorder verbessert. User können sich die Änderungen künftig auch übersichtlicher auf der Microsoft-Learn-Webseite anschauen. Hier fasst Microsoft Änderungen für einzelne Apps in separaten Patch-Notes zusammen. Bisher mussten Interessenten dafür einzelne Blogposts zu Insider-Patches lesen.
Die Photos-App bekommt unter anderem künftig eine Wasserzeichenfunktion für KI-generierte Bilder. Dies kann in den App-Einstellungen eingeschaltet werden. Außerdem können besonders kleine Bilder mit einem Format von etwa 16 x 16 Pixeln mit einem besseren Zoom angeschaut werden. Das ist etwa bei Pixel Art von Vorteil.
Innerhalb von Paint kann die Transparenz des Radiergummi-Werkzeugs eingestellt. Hier gibt es zudem diverse UI-Änderungen, die das Tool übersichtlicher machen sollen. Die Uhr-App wird künftig abgelaufene Timer weiterlaufen lassen und negativ weiterzählen. Dazu kommen eine 15-Minuten-Schlummerfunktion und diverse Verbesserungen bei Focus-Sessions.
Alle Patch-Notes künftig auf Microsoft Learn
Die Kamera-App wird um die Kompatibilität mit neuen Kameras erweitert. Zudem werden mehrere Bugs behoben, die unter anderem den Zoom-Regler beeinträchtigten. Innerhalb des Media Players können künftig Untertitel angepasst werden.
Viele weitere Dinge werden geändert, die Microsoft auf der Learn-Plattform veröffentlicht. Das wird offenbar auch für künftige Updates zu Windows-Apps gelten. Die vollständigen Patchnotes stellt Microsoft hier zur Verfügung:
Im Gegensatz zu Gasturbinen läuft der Motor schon jetzt ausschließlich mit Wasserstoff. Grundlage ist ein Diesel-Schiffsmotor.
Der stationär genutzte Schiffsmotor wird im praktischen Betrieb getestet.Bild:
Wärtsilä
Der finnische Motorenspezialist Wärtsilä hat im nordspanischen Bermeo einen zu 100 Prozent mit Wasserstoff betreibbaren Motor installiert. Er ist mit dem spanischen Stromnetz verbunden und speist bei Bedarf in dieses ein.
Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich um den ersten Motor, der im praktischen Einsatz H2 nutzt, wobei es sich aber noch um eine Versuchsanlage handelt, in der die optimalen Motoreinstellungen untersucht werden. Erst im Februar hatte die MAN-Tochter Everllence in Augsburg einen ähnlichen Motor präsentiert, der jedoch nur in einem Prüfstand lief.
Wärtsilä hingegen testet den Motor, der eine Leistung von 10 Megawatt erreicht, im praktischen Einsatz. Das Modell 31H2 war ursprünglich als Schiffsmotor entworfen worden und kann nahezu jeden fossilen Treibstoff verbrennen, wobei Wasserstoff zusätzliche Herausforderungen bereithält.
Ganz anderes Verhalten beim Verbrennen
Anders als Diesel, Benzin oder auch Erdgas verbrennt Wasserstoff um ein Vielfaches schneller und die Flammen werden heißer. Die genaue Taktung, die eingespritzte Menge und die Abgasabführungen mussten deshalb angepasst werden. Laut Hersteller läuft diese Testphase bereits seit 2020, um auf eine Quote von 100 Prozent Wasserstoff zu kommen.
Hinzu kommt, dass Wasserstoff wesentlich aggressiver mit anderen Materialien reagiert. Er kann in bestimmte Legierungen eindringen und zerstört Dichtungen, die üblicherweise für fossile Energieträger bestimmt sind.
Motor liegt vor Gasturbine
Anders als bei Kolbenmotoren, wo diverse Hersteller bereits die Quote von 100 Prozent Wasserstoff vermelden konnten, gibt es dies bei Gasturbinen noch nicht. Hier werden in der Regel Volumenanteile von 30 bis 75 Prozent erreicht, was einem Massenanteil des Wasserstoffs von 5 bis 25 Prozent entspricht.
Auf eine große Gasturbine, die mit reinem Wasserstoff betrieben werden kann, muss wohl noch einige Jahre gewartet werden. Gut möglich also, dass deshalb zuerst umgebaute Schiffsmotoren als Backup-Lösung ins Stromnetz integriert werden, vorausgesetzt, die Wasserstoffproduktion läuft ebenfalls an.
Ein Hinweis von Amazon-Chef Andy Jassy bei US-Regierungsbeamten hat wohl ausgereicht, um Anthropics KI-Modell Fable schnell vom Netz zu nehmen.
Claude Fable 5Bild:
Anthropic
Ein Telefonat ist wohl der Auslöser für die Sperrung des Anthropic-Modells Fable 5 gewesen. Andy Jassy, CEO von Amazon, rief US-Finanzminister Scott Bessent und andere Regierungsvertreter an und schilderte ein Problem: Amazons eigene Forscher hatten das Modell mit einer bestimmten Abfolge von Prompts dazu gebracht, sicherheitsrelevante Informationen preiszugeben, die das Modell eigentlich nicht herausgeben sollte. Was als Warnung gedacht war, löste eine Kettenreaktion aus, wie das Wall Street Journal berichtet.
Das Weiße Haus berief Sicherheitsexperten ein, die Amazons Befunde testeten. Noch am selben Tag stand die Entscheidung: Ausländische Regierungen, Unternehmen und Einzelpersonen sollten den Zugang zu Fable 5 und Anthropics Spitzenmodell Mythos verlieren. Präsident Trump unterzeichnete die Maßnahme, intern gab es laut einem ranghohen Beamten jedoch Bedenken wegen möglicher Innovationsschäden, so das WSJ.
Was fand Amazon?
Amazons interner Bericht, den laut WSJ Cybersicherheitsexperten einsehen konnten, zeigt: Fable 5 ließ sich mit gezielten Eingaben dazu bringen, Sicherheitslücken in mindestens vier Softwareprogrammen offenzulegen.
Andrew Morris, Gründer der Sicherheitsfirma Greynoise Intelligence, bezeichnete den Fund als bedeutsam. Viele andere frei verfügbare Modelle könnten ähnliche Informationen liefern. Was Anthropics Software unterscheide, sei die Fähigkeit, Schwachstellen in funktionierenden Exploit-Code umzuwandeln. Dafür gibt es bislang keine Belege.
Anthropic wehrte sich gegen die Darstellung. Die gefundenen Schwachstellen seien vergleichsweise simpel gewesen, von einem vollständigen Jailbreak weit entfernt. Einige Cybersicherheitsforscher teilen diese Einschätzung.
Amazons Position in diesem Vorfall ist ungewöhnlich. Das Unternehmen ist einer der größten Investoren von Anthropic, liefert die Chips für dessen Rechenzentren und nutzt Anthropics Modelle selbst, um die eigene Software auf Schwachstellen zu prüfen. Diese Konstellation verleiht Jassys Stimme in Regierungskreisen besonderes Gewicht. Der Nationale Cyber-Direktor Sean Cairncross und US-Handelsminister Howard Lutnick waren an den Beratungen beteiligt. Das Handelsministerium erließ schließlich das Verbot. Amazon bestätigte, gelegentlich von Regierungen zu Sicherheitsrisiken befragt zu werden.
IPO-Vorbereitung trifft Verbotswelle
Das Verbot trifft Anthropic an mehreren empfindlichen Stellen gleichzeitig. Viele der Forscher des Unternehmens sind außerhalb der USA geboren. Die Exportbeschränkung schloss sie effektiv von der Arbeit an den neuesten Modellen aus. Anthropic reagierte mit einer vollständigen Abschaltung von Mythos und Fable, auch für Kunden weltweit, die die Modelle zur Sicherheitsanalyse einsetzen. Gleichzeitig steht ein Börsengang im Raum, möglicherweise noch in diesem Herbst. Nutzer, die jetzt abwandern, könnten zu OpenAI wechseln.
Das Verhältnis zwischen Anthropic und der US-Regierung gilt ohnehin als angespannt. Das Pentagon stuft Anthropic als Sicherheitsrisiko ein, was das Unternehmen anfechtet.
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Lädt Smartphones, Laptops und mehr: Ein 100-W-USB-Ladegerät von Ugreen ist bei Amazon wieder günstiger erhältlich.
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Das 100-W-USB-Ladegerät von Ugreen mit drei Anschlüssen zum Sparpreis bei AmazonBild:
Amazon.de/Erzeugt mit ChatGPT
Schon vor dem Prime Day verkauft Amazon ein vielseitiges USB-Ladegerät von Ugreen wieder günstiger. Im befristeten Angebot zahlen Kunden derzeit unter 33 Euro. Dafür bekommen sie: drei gleichzeitig nutzbare USB-Ports, 100 W Spitzenleistung, Schnelllade-Support – alles in einem kompakten Gehäuse, das in jede Handfläche passt. Der Deal läuft maximal bis zum 21. Juni.
Darum lohnt sich das USB-Ladegerät von Ugreen
Das USB-Ladegerät von Ugreen ist mit einem USB-A- und zwei USB-C-Ports ausgestattet. Seine hohe Spitzenleistung erlaubt es, nahezu jedes tragbare Gerät aufzuladen, ob Smartphones, Laptops, Handheldkonsolen oder Tablets. Konkret erreicht der erste USB-C-Port die 100 W Spitzenleistung, der zweite bis zu 30 W und der USB-A-Port bis zu 22,5 W. Die Leistung pro Port variiert mit der Zahl der angeschlossenen Geräte. Laptops lassen sich also besser allein am ersten USB-C-Port laden, kleinere Geräte können beliebig zusammen geladen werden.
Ugreens USB-Ladegerät unterstützt viele Schnellladeprotokolle, darunter Power Delivery, Quick Charge oder Samsungs Programmable Power Supply. Heißt: kurze Ladezeiten, unabhängig von der Marke des angeschlossenen Geräts. Laut Hersteller soll ein Macbook Pro 14 Zoll in 27 Minuten von 0 auf 50 Prozent kommen, ein Samsung Galaxy S24 soll für dieselbe Ladung nur 19 Minuten brauchen. Dank ThermalGuard-2.0-Technologie soll der Charger dabei vor Überspannung, Überstrom, Überhitzung und Kurzschlüssen geschützt sein.
Trotz hoher Ladeleistung und großer Kompatibilität misst Ugreens USB-Ladegerät nur 70 mal 43 mal 32 mm. Es soll demnach 45 Prozent kleiner als 96-W-Charger sein, sich entsprechend leicht verstauen oder auf Steckdosenleisten unterbringen lassen. Möglich macht es Ugreens hauseigene Airpyra-Stapeltechnologie.
Ugreen bei Amazon: USB-Ladegeräte, Powerbanks und mehr zu Spitzenpreisen
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bis zum 26. Juni mit 50 Euro Startgutschrift statt der üblichen 5 Euro sichern – ohne Jahresgebühr. Der Vorteil: Auf alle Einkäufe bei Amazon gibt es 1 Prozent Cashback, bei allen anderen Käufen 0,5 Prozent. Wichtig: Bei Ratenzahlung fallen Zinsen an, entsprechend sollte die Karte monatlich vollständig beglichen werden. Auch weil Nutzer sonst nicht vom Cashback profitieren.
Mit einer kleinen Plastikfigur kann Teslas Innenraum-Kamerasystem samt Aufmerksamkeitskontrolle überlistet werden.
Plastikkopf soll Aufmerksamkeitskontrolle austricksen.Bild:
Youtube/Screenshot: Golem.de
Auf chinesischen E-Commerce-Plattformen wie Taobao, Xianyu und Douyin werden seit einigen Wochen kleine Kunststofffiguren mit dem Konterfei von Hollywood-Stars und chinesischen Prominenten verkauft, wie Wired berichtet. Ihr eigentlicher Zweck: Sie sollen Teslas Fahrerüberwachungskamera im Innenraum täuschen. Die Kamera sitzt oberhalb der Windschutzscheibe und analysiert fortlaufend, ob der Fahrer aufmerksam wirkt. Schaut er zu lange weg, folgen Warnungen, dann die Abschaltung des Autopiloten, im Wiederholungsfall sogar eine Sperre der Fahrassistenzfunktionen von bis zu einer Woche.
Ein Tesla-Model-3-Besitzer, der anonym bleiben wollte, schilderte seine Erfahrungen mit einer kahlköpfigen Dwayne-Johnson-Figur während einer Langstreckenfahrt. Auf rund 400 Kilometern Gesamtstrecke fuhr er etwa 250 Kilometer mit aktiver Autopiloterkennung und der Figur als Platzhalter vor der Kamera. Das System erkannte nicht, dass es sich um eine Figur und nicht um seinen echten Kopf handelt.
Warum der Trick funktioniert
Die Figuren sind auf eine bestimmte Größe ausgelegt. Fahrer tauschen sich in Videos auf chinesischen Plattformen darüber aus, dass das Objekt etwa die Größe eines Tischtennisballs haben sollte, damit die Kamera es als menschlichen Kopf registriert. Die Saugnapf-Halterungen lassen sich flexibel positionieren, so dass die Figur aus dem Blickwinkel der Kamera exakt den Platz des Fahrerkopfes einnimmt.
Teslas System Full Self-Driving (Supervised) ist in China nicht erhältlich. Verfügbar sind dort eingeschränkte Funktionen wie Spurhalteassistent, Tempomat und Autopilot auf bestimmten Stadtstraßen. Da keines davon wirklich autonom fährt, schreibt Tesla vor, dass der Fahrer seine volle Aufmerksamkeit einsetzen muss.
Kein isoliertes Phänomen
Der Trick ist nicht auf China beschränkt. In den USA und anderen Märkten berichten Fahrer von Sonnenbrillen, die Eye-Tracking stören sollen, und von Gewichten am Lenkrad, die Handkontakt simulieren. Die Plastikköpfe sind die bisher ausgefeilteste Variante in einer langen Reihe von Versuchen, Sicherheitssysteme zu umgehen, die viele Fahrer als lästig empfinden.
Ob Tesla seine Erkennungsalgorithmen als Reaktion auf den Trend aktualisieren wird, teilte der Hersteller bislang nicht mit.
Die neue Solarbank Anker Solix 4 Pro ist da. Sie speichert noch mehr Solarstrom und wird bei Kleines Kraftwerk mit einem Balkonkraftwerk angeboten.
Balkonkraftwerk mit Anker Solix 4 Pro bei Kleines KraftwerkBild:
Kleines Kraftwerk/Golem (erzeugt mit Chat GPT)
Nach einer Vorverkaufsphase ist die neue Anker Solix 4 Pro endlich erhältlich. Und sie kommt mit einigen Neuerungen daher. Der verglichen mit dem Vorgänger nahezu doppelter Speicher und eine höhere PV-Ladeleistung stechen besonders hervor. Kleines Kraftwerk hat exklusiv für Golem-Leser ein Set zusammengestellt, welches aus einem Balkonkraftwerk mit vier Solarpaneelen sowie der Anker Solix 4 Pro besteht. Wer sich für das Set entscheidet, sichert sich 870 Euro Rabatt.
Balkonkraftwerk mit Solarspeicher bei Kleines Kraftwerk
Mit dem Balkonkraftwerk Quattro XL können Nutzer Strom durch Sonnenstrahlung selbst erzeugen und dank der Solarbank Anker Solix 4 Pro überschüssigen Strom speichern und in sonnenarmen Stunden oder nachts nutzen. Das Set von Kleines Kraftwerk besteht aus vier Solarpaneelen mit neuster Topcon-Technologie, die bis zu 2000 Wp erzeugen können. Durch die bifaziale Rückseite werden auch seitliche Sonneneinstrahlung oder Reflexionen in Strom umgewandelt, so dass bei perfekten Bedingungen bis zu 2.500 Wp möglich sein sollen.
Die Anker Solix 4 Pro setzt neue Maßstäbe in Sachen Speicherkapazität
Mit einem integrierten Speicher von 5 kWh verdoppelt die Solarbank die Möglichkeiten des Vorgängermodells nahezu. Der Speicher lässt sich zudem mit bis zu fünf Zusatzbatterien BP5000 auf bis zu 30,14 kWh erweitern. Pro Zusatzbatterie fallen 1.049 Euro an. Wer das Balkonkraftwerk erweitern will, kann bis zu zwölf Paneele mit einer Gesamtleistung von bis zu 5.000 Watt anschließen. Der integrierte Wechselrichter mit 800 Watt Ausgangsleistung lässt sich auf bis zu 2.500 Watt einstellen und wandelt den erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um. Für Notfälle ist die Anker Solix 4 Pro
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mit einer Außensteckdose ausgestattet, die auch bei Blackouts den Betrieb von großen Elektrogeräten wie Kühlschränken oder das Laden mobiler Endgeräte ermöglicht.
Golem Deal: Quattro XL - 2000Wp Balkonkraftwerk mit Speicher Anker SOLIX Solarbank 4 Pro
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Balkonkraftwerk für Golem-Leser mit Rabatt
Mit dem kostenlosen Smart Meter der zweiten Generation im Wert von 99 Euro werden Lade- und Entladezyklen mit KI-Unterstützung optimiert. In der Anker-App können Nutzer den Energiefluss zu jedem Zeitpunkt einsehen. Die Anker Solix 4 Pro
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ist wetterfest und nach IP65 gegen Staub und Wasser geschützt. Sie soll Temperaturen zwischen -20 und +55 °C standhalten. Der Hersteller gibt zehn Jahre Garantie, die Lebensdauer der Anlage soll aber bei 15 Jahren liegen.
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für Golem-Leser mit 870 Euro Rabatt für nur 1.799 Euro an. Statisch geprüfte Halterungen "Made in Germany" stehen für 196 Euro zur Verfügung. Ein drei Meter langes Stromanschlusskabel sowie ein Set aus vier MC4-Solarkabeln im Wert von 63,60 Euro liegen dem Set kostenlos bei. Auch der Versand per Spedition ist kostenlos. Bei einer jährlichen Produktion von etwa 2.000 kWh gibt Kleines Kraftwerk eine Ersparnis von etwa 576 Euro an. Damit soll sich der Kauf des Balkonkraftwerks bereits nach ungefähr 2,6 Jahren amortisiert haben.
Golem Deal: Quattro XL - 2000Wp Balkonkraftwerk mit Speicher Anker SOLIX Solarbank 4 Pro
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Das Angebot richtet sich an alle, die ihre Stromkosten möglichst schnell senken möchten: Golem-Leser erhalten das Set aus Balkonkraftwerk und neuer Anker-Solarbank aktuell zum Sonderpreis. Mit einer frühen Bestellung kann die Anlage noch in dieser Saison Strom erzeugen und die Stromrechnung entlasten.
Parallel dazu laufen noch Prüfungen auf mögliche Benachteiligungen des Wettbewerbs in mehreren US-Bundesstaaten sowie außerhalb der USA, unter anderem in Europa.
Trump-Kritiker in den USA befürchten, dass CNN unter dem Dach von Paramount die redaktionelle Unabhängigkeit verlieren könnte. Ähnliches geschah bereits in anderen Fällen, als Medienhäuser von Milliardären übernommen wurden, die dem Präsidenten die Treue halten.
Kritiker befürchten negative Entwicklungen
Trump hatte mehrfach gesagt, ihm sei besonders wichtig, dass der oft kritisch über ihn berichtende Nachrichtensender CNN bei einer Warner-Übernahme ebenfalls den Besitzer wechselt.
Die Nachrichtenredaktion des Paramount-Senders CBS fiel nach der Übernahme durch die Ellison-Familie durch wohlwollendere Berichterstattung gegenüber Trumps Regierung auf. In der berühmten Reportage-Sendung 60 Minutes wurden einige Korrespondenten entlassen, die teilweise politisierten Druck beklagten.
Paramount wird von Larry Ellisons Sohn geführt, dem Filmproduzenten David Ellison. Er will mit der Übernahme von Warner Bros. Discovery an Gewicht in Hollywood gewinnen. Paramount ist einer der kleineren Teilnehmer am Markt. Zu Warner Bros. Discovery gehören unter anderem das DC-Superhelden-Universum mit Superman und Batman, Filmreihen wie Harry Potter sowie das Streamingabo HBO Max, das es seit Anfang 2026 auch in Deutschland gibt.
Die meisten Sicherheitsvorfälle in der Cloud entstehen durch Fehlkonfigurationen, kompromittierte Konten oder unkontrollierte Datenflüsse. Einige Vorkehrungen helfen, das zu verhindern.
Moderne Cloudsecurity: Damit alles in der Cloud dort bleibt, wo es hingehört.Bild:
Pixabay/Pexels
Cloudplattformen gehören zu den am besten abgesicherten IT-Infrastrukturen überhaupt. Anbieter wie Amazon Web Services, Microsoft oder Google Cloud investieren Milliardenbeträge in Sicherheitsmaßnahmen, beschäftigen Tausende Sicherheitsexperten und betreiben hochsichere Rechenzentren.
Dennoch vergeht kaum eine Woche ohne Meldungen über Datenabflüsse, kompromittierte Cloudkonten oder öffentlich zugängliche Unternehmensdaten. So warnte Salesforce Anfang 2026 Nutzer nach einer Serie von Sicherheitsvorfällen, bei denen Angreifer Kundendaten aus falsch konfigurierten Experience-Cloudumgebungen auslesen konnten.
Frankreich hat das FCAS-Projekt verlassen, der Plan liegt in Trümmern. Airbus versucht, trotzdem weiterzumachen.
Initiative Team Gen 6Bild:
Airbus
Der ursprüngliche New-Generation-Fighter-Plan ist gescheitert. Jahrelang stritten Airbus und der französische Hersteller Dassault Aviation um Arbeitsanteile und die Projektführung. Das Ergebnis: Frankreich ist raus. Auf der ILA Berlin stellte Airbus Defense and Space die Initiative Team Gen 6 vor, acht deutsche und fünf spanische Rüstungsunternehmen beteiligen sich. Darunter Hensoldt, MTU Aero Engines, Rohde & Schwarz sowie auf spanischer Seite Indra und ITP Aero.
Konzeptvideo, Canard und Drohnen
Jean-Brice Dumont, Airbus-Chef für Luftkampf, betonte, Team Gen 6 sei keine Neugründung, sondern eine Kurskorrektur. Das übergeordnete Future-Combat-Air-System-Programm mit sieben Technologiesäulen bestehe fort. Airbus veröffentlichte ein Konzeptvideo, das einen Kampfjet mit Canard-Vorderflügeln und Knickflügeln zeigt, der gemeinsam mit unbemannten Drohnen operiert. Für 2029 plant das Unternehmen außerdem, den Eurofighter als "Command Fighter" zur Drohnensteuerung umzubauen.
Die Zahlen stimmen noch nicht
Douglas Barrie vom International Institute for Strategic Studies zweifelt daran, dass Deutschland und Spanien das Projekt alleine stemmen können. Beide Länder zusammen benötigen wohl 250 bis 300 Kampfjets. Das sei wirtschaftlich kaum tragfähig. Saab könnte sich an dem Projekt beteiligen. Frankreich hingegen dürfte die Rafale weiterentwickeln und parallel an einem Nachfolger arbeiten, möglicherweise mit Partnern aus dem Nahen Osten oder Indien.
Der Meta-Konzern opfert Mitarbeiterzufriedenheit für seine KI-Ambitionen. Mit spürbaren Folgen.
Mark ZuckerbergBild:
Kenny Holston / Pool / AFP via Getty Images
Metas Ambitionen im Bereich der künstlichen Intelligenz kosten intern einen hohen Preis, wie Wired berichtet. Mitarbeiter in mehreren Abteilungen berichten von schlechter Stimmung, überbordender Arbeitslast und dem Gefühl, nichts Sinnvolles mehr beizutragen.
Zwangsversetzt in den "Gulag"
Im Mittelpunkt der Kritik steht das Applied AI-Team, eine im März 2026 zusammengestellte Einheit mit rund 6.500 Entwicklern und Produktmanagern. Eigentlich soll die Gruppe die KI-Forscher von Metas Superintelligence Labs unterstützen. In der Praxis, so berichten drei Mitarbeiter gegenüber Wired, sehe das ganz anders aus.
"Es ist buchstäblich der Gulag", sagte ein Mitarbeiter. "Du hast plötzlich keinerlei Sinn mehr im Leben, kaum Kontakt zu anderen, nur diese Aufgaben jede Woche."
Konkret gehe es um etwa zwei Aufgaben pro Woche, darunter das Erstellen von Programmieraufgaben für das KI-Training. Ein Mitarbeiter bezeichnete die Arbeit als "mechanisch und unkreativ", weit unter dem Niveau, für das er eingestellt worden sei. Wer sich weigere, das Team zu wechseln, müsse den Konzern verlassen. Ein ungewöhnliches Druckmittel in einer Branche, in der qualifizierte Entwickler eigentlich viel Verhandlungsmacht haben.
Stimmungsausbruch live auf Sendung
Die aufgestaute Frustration entlud sich in dieser Woche während einer internen Livepräsentation. Laut einer von Wired ausgewerteten Aufnahme unterbrach jemand den Call mit einem vulgären Ausbruch und richtete eine persönliche Beleidigung gegen einen namentlich genannten KI-Manager.
Kündigungen, Überwachung, Mehrarbeit
Die Unruhe geht über das Applied AI-Team hinaus. Meta strich im vergangenen Monat rund 8.000 Stellen, etwa zehn Prozent der Belegschaft. Die zusätzliche Last verteilt sich nun auf verbleibende Teams, unter anderem im Rechenzentrumsbereich und bei Instagram. Mehr als 1.600 Mitarbeiter unterzeichneten eine Petition gegen ein Programm, das Klicks und Tastenanschläge aufzeichnet, um KI-Trainingsdaten zu gewinnen.
Zuckerberg räumt Fehler ein
Auf einem All-hands-Meeting für Instagram-Mitarbeiter sprach Produktvorstand Chris Cox Klartext. Er bezeichnete die Lage als "brutal" und verglich die vergangenen Monate mit einem "Marathon mitten im Hagelsturm." In einem Memo vom Freitag meldete sich auch CEO Mark Zuckerberg zu Wort. Er räumte ein, dass Fehler gemacht wurden, und kündigte Maßnahmen an: Obergrenzen für Teamgrößen, mehr Budget für Teamveranstaltungen, einen Hackathon im kommenden Monat und feste Arbeitsplatzzuweisung bis Jahresende.
Das Applied AI-Team bezeichnete er als vorübergehende Lösung. Die Arbeit ermögliche es "sehr talentierten Menschen, zu diesen Bemühungen beizutragen, während wir in den kommenden Monaten andere Rollen schaffen, zu denen sie bei Meta beitragen können", wie Wired zitiert.
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Nach Furiosa ist Mad Max offenbar noch nicht am Ende. George Miller verfolgt bereits neue Pläne.
George Miller möchte einen letzten Mad-Max-Film machen - und eine Serie.Bild:
Warner Bros.
Die Zukunft von Mad Max ist offenbar noch nicht entschieden. Laut einem Bericht des Branchenportals Puck News arbeitet Regisseur George Miller an einem weiteren Film aus dem postapokalyptischen Universum. Darüber hinaus soll auch eine Fernsehserie diskutiert werden.
Unerwartete Entwicklung
Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung, weil Furiosa: A Mad Max Saga die Erwartungen an den Kinokassen verfehlte. Der Film spielte weltweit rund 175 Millionen US-Dollar ein und blieb damit deutlich hinter den Hoffnungen zurück. Angesichts eines Produktionsbudgets von rund 168 Millionen Dollar galt das Ergebnis in Hollywood als Enttäuschung.
Dem Bericht zufolge hat Warner Bros., das alle bisherigen Mad-Max-Filme veröffentlicht hat, keine Bestrebungen gezeigt, Millers neue Pläne umzusetzen. Stattdessen sollen mehrere andere Unternehmen sich interessiert zeigen. Genannt werden unter anderem Amazon MGM Studios, Universal Pictures und Sony Pictures.
Die Mad-Max-Reihe begann 1979 mit dem gleichnamigen Film, in dem Mel Gibson die Hauptrolle spielte. Nach zwei Fortsetzungen kehrte das Franchise 2015 mit Mad Max: Fury Road zurück. In dem Film übernahm Tom Hardy die Rolle von Max Rockatansky. Fury Road wurde von Kritikern gefeiert und spielte weltweit mehr als 380 Millionen US-Dollar ein.
Auch Furiosa erhielt hervorragende Kritiken. Der Film mit Anya Taylor-Joy und Chris Hemsworth wurde von Kritikern überwiegend positiv aufgenommen, konnte das Publikum jedoch nicht in vergleichbarer Zahl in die Kinos locken.
Offiziell ist noch nichts
Offiziell bestätigt wurde weder ein neuer Film noch eine Serie. Sollte Miller jedoch tatsächlich einen neuen Partner finden, könnte Mad Max trotz des schwachen Ergebnisses von Furiosa weiterleben. Nach fünf Filmen und fast fünf Jahrzehnten hätte die Endzeit dann noch nicht ausgedient.
Der größte Börsengang der Geschichte ist geglückt: SpaceX steigt in die Liga der wertvollsten Konzerne der Welt auf.
Angestellte von SpaceX feiern den Börsenstart an der Nasdaq.Bild:
Spencer Platt/Getty Images
Elon Musk ist nach dem Rekord-Börsengang seiner Weltraumfirma SpaceX der erste Mensch mit einem Billionenvermögen. Die SpaceX-Aktie beendete ihren ersten Handelstag mit einem Plus von gut 19 Prozent auf rund 161 US-Dollar. Das Magazin Forbes schätzte Musks Vermögen daraufhin auf etwa 1,1 Billionen US-Dollar.
Musk ist Gründer und Chef von SpaceX und hält einen Anteil von rund 40 Prozent. Mit mehr als 800 Milliarden US-Dollar zu den Kursen am Freitag macht die SpaceX-Beteiligung nun den Großteil seines Vermögens aus.
Anteile und Optionen des ebenfalls von Musk geführten Elektroautobauers Tesla bringen ihn über die Marke von einer Billion US-Dollar – allerdings ein Aktienvermögen, das von Kursschwankungen abhängig ist und nicht ohne Weiteres zu Bargeld gemacht werden kann.
Bisher größter Börsengang
Das unter anderem für seinen Satelliteninternetdienst Starlink bekannte SpaceX verkaufte rund 555,6 Millionen Aktien zum Ausgabepreis von 135 US-Dollar und nahm damit 75 Milliarden US-Dollar (64,8 Milliarden Euro) ein. Beim zuvor größten Börsengang hatte die saudi-arabische Ölfirma Aramco im Jahr 2019 gut 29 Milliarden US-Dollar eingenommen.
SpaceX war bereits zum Ausgabepreis mit 1,77 Billionen US-Dollar mehr wert als der Facebook-Konzern. Am Ende des Handelstages war SpaceX rund 2,1 Billionen Dollar wert.
Damit gehört die Firma zu den wertvollsten US-Unternehmen – nach Nvidia, Apple, der Google-Mutter Alphabet, Microsoft und Amazon. Der vom KI-Boom beflügelte Chip-Spezialist Nvidia ist die Nummer eins mit aktuell knapp fünf Billionen US-Dollar.
Milliardenverluste in SpaceX-Bilanz
Die reinen Geschäftszahlen von SpaceX stehen in krassem Kontrast zum Börsenwert. Die Anleger zahlen also eher für die Hoffnung auf künftige Erfolge. So gab es im vergangenen Jahr Verluste von rund 4,94 Milliarden US-Dollar bei einem Umsatz von 18,67 Milliarden US-Dollar.
In der Zukunft soll künstliche Intelligenz das größte Geschäft sein, auch durch Rechenzentren im All. Die Idee dahinter: Die Sonne kann dort viel Energie liefern. Skeptiker verweisen allerdings auf Probleme wie die erheblichen Aufbaukosten, eine trotz der niedrigen Temperaturen im All schwierige Kühlung sowie die Strahlung, die Schaltkreise beschädigen könne.
Im Börsenprospekt schätzt SpaceX den künftigen Gesamtmarkt für künstliche Intelligenz inklusive Infrastruktur auf mehr als 26 Billionen US-Dollar – und führt das als eine Rechtfertigung für die hohe Bewertung an.
Der New Yorker Wirtschaftsprofessor Aswath Damodaran, der als Bewertungsexperte bekannt ist, kritisierte das scharf. Als er die Zahl gelesen habe, habe er gedacht, Musks Chatbot Grok habe den Prospekt geschrieben, "weil wir wissen, dass KI zu Halluzinationen neigt", sagte er im TV-Sender CNBC.
Musk hat das Sagen
Musk wird mit einem Stimmrechtsanteil von mehr als 80 Prozent auch nach dem Börsengang die volle Kontrolle über SpaceX behalten. Basis dafür sind Aktien mit mehr Stimmrechten. Zum Handelsdebüt sagte Musk unter anderem, er habe SpaceX bei der Gründung eine Erfolgschance von zehn Prozent gegeben.
In den Tagen vor dem Börsendebüt fand Musk Zeit, sich erneut in die britische Politik einzumischen. Über seine Onlineplattform X verstärkte er Beiträge von extremen Kritikern der britischen Einwanderungspolitik. Bereits vor den rassistisch motivierten Ausschreitungen im vergangenen Jahr hatte er sich wiederholt in die Debatte eingeschaltet.
Teurer Hoffnungsträger Starship
Im ersten Quartal dieses Jahres verbuchte SpaceX ein Minus von 4,28 Milliarden US-Dollar bei rund 4,7 Milliarden US-Dollar Umsatz. Ein Grund für die roten Zahlen sind die hohen Kosten für die Entwicklung der großen Rakete Starship.
In Starship investierte SpaceX insgesamt mehr als 15 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen geht davon aus, dass die Rakete nach Abschluss aller Tests im zweiten Halbjahr kommerzielle Flüge absolvieren kann. Sie soll die Kosten für die Beförderung ins All deutlich senken.
Mit Starship sollen auch Starlink-Satelliten in die Umlaufbahn gebracht werden, die Internet aus dem All direkt auf Smartphones nutzbar machen.
Starlink ist der zentrale Geldbringer von SpaceX und machte im ersten Quartal 3,26 Milliarden Dollar US-Umsatz. Der Satelliteninternetdienst hat inzwischen rund 10,3 Millionen Kunden in 164 Ländern.
Geldregen für frühe Investoren
Anders als bei vielen anderen Börsengängen legte SpaceX den Ausgabepreis von 135 US-Dollar vorab selbst fest. Üblicherweise nennen Unternehmen zunächst eine Spanne und ermitteln den Preis dann basierend auf dem Interesse der Investoren.
Für frühe Geldgeber von SpaceX wird der Börsengang zu einem Geldregen. So hält die Investmentfirma Founders Fund von Musks langjährigem Weggefährten Peter Thiel laut Bloomberg einen Anteil von etwa drei Prozent, der für rund 600 Millionen US-Dollar erworben wurde.
Die Beteiligung ist zum Ausgabepreis mehr als 50 Milliarden US-Dollar wert. Der Risikofinanzierer Sequoia Capital habe rund 2 Milliarden US-Dollar investiert und halte nun einen mehr als 20 Milliarden US-Dollar schweren Anteil.