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Unbeliebter als Atomkraft: Warum niemand neben einem Rechenzentrum leben will

Von Telepolis
Ein zentraler Chip mit der Aufschrift

(Bild: Junayed graphics / Shutterstock.com)

Inzwischen scheitern auch in Deutschland Milliardenprojekte am Widerstand der Bürger. Ihre Gründe sind nachvollziehbar – und brisant.

Künstliche Intelligenz hält mittlerweile in fast alle Lebensbereiche Einzug. Damit ihre Dienste aber in Anspruch genommen werden können, ist der Bau von Rechenzentren notwendig. Doch die Anwohner machen immer öfter einen Strich durch die Rechnung, sowohl in Deutschland als auch in den USA, wo der Ausbau deutlich weiter fortgeschritten ist.

Die Bundesregierung jedenfalls hat sich zum Ziel gesetzt, den Ausbau voranzutreiben. Bis 2030 sollen die Kapazitäten verdoppelt werden, und damit das auch gelingt, will die Bundesregierung die Branche tatkräftig unterstützen. Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) etwa versprach der Branche im März "genügend Flächen, bezahlbaren, sicheren Strom und schnelle Genehmigungen".

Doch genau dort, wo gebaut werden soll, laufen die Menschen inzwischen Sturm – und zwar auf beiden Seiten des Atlantiks gleichzeitig. Wie die FAZ berichtet [1], scheitern im Rhein-Main-Gebiet gerade gleich zwei Milliardenprojekte am Widerstand von Anwohnern und Kommunalpolitikern.

Eines sollte in Groß-Gerau entstehen, aber hier votierten die Stadtverordneten gegen ein 2,5-Milliarden-Euro-Projekt des US-Betreibers Vantage Data Centers.

Das andere Projekt sollte in Maintal entstehen, aber hier hat der Betreiber EdgeConneX laut FAZ inzwischen das Handtuch geworfen. Die Bürger hatten offenbar nicht den Angaben des Unternehmens vertraut, sondern eigene Berechnungen zu Stromverbrauch, CO2-Ausstoß und Lärm angestellt. Die Ergebnisse ließen dann offenbar die Stimmung kippen.

Auch hier ging es um eine Milliarden-Investition. Was die Maintaler aber laut Bericht besonders störte: EdgeConneX plante ein eigenes Gaskraftwerk für die Stromversorgung. Ein weiteres Kraftwerk, das mit fossilen Energien betrieben wird, ist allerdings in einem Land, das den Wechsel zu Erneuerbaren Energien massiv propagiert und seine Bürger in diese Richtung drängt, nur schwer vermittelbar.

In den USA eskaliert der Konflikt schneller

Was in Deutschland noch nach Demokratie im Kleinstadtformat aussieht, hat in den Vereinigten Staaten längst eine andere Dimension erreicht. Laut einer aktuellen Gallup-Umfrage [2] lehnen 71 Prozent der US-Amerikaner Rechenzentren in ihrer Nachbarschaft ab – ein massiver Sprung von 47 Prozent Ende 2025.

Zum Vergleich: Nur 53 Prozent sind gegen ein Kernkraftwerk nebenan. KI-Serverfarmen sind damit in der amerikanischen Öffentlichkeit unbeliebter als Atommeiler.

Die Gründe: 18 Prozent der Gegner nennen exzessiven Wasserverbrauch, 18 Prozent den Energiehunger, 15 Prozent fürchten steigende Stromrechnungen. Denn die Kosten werden längst an die Bevölkerung durchgereicht.

Wie Bloomberg berichtet [3], stiegen die Großhandelsstrompreise auf dem größten US-Netzverbund PJM im ersten Quartal 2026 um 76 Prozent auf durchschnittlich 136,53 Dollar pro Megawattstunde – getrieben vor allem durch den Rechenzentrumsausbau. In Regionen mit besonders vielen Serverfarmen haben sich die Preise laut früheren Bloomberg-Analysen sogar um bis zu 267 Prozent verteuert.

69 US-Kommunen haben bereits Moratorien für neue Rechenzentren verhängt. Bei öffentlichen Anhörungen kochen die Emotionen regelmäßig hoch.

Wie Tom's Hardware dokumentiert [4], wurde in Indiana auf das Haus eines Politikers, der den Bau von Datacentern befürwortet, 13-mal geschossen. Der Angreifer hinterließ ein Schild mit der Aufschrift "NO DATA CENTER".

49.000 Einwohner gegen zwölf Rechenzentren

Besonders drastisch zeigt sich die Konkurrenz um Strom am Lake Tahoe.

Wie Ars Technica berichtet [5], stellt der Versorger NV Energy seine Lieferungen an die Touristenregion bis Mai 2027 ein – weil er die Kapazität für bis zu zwölf Rechenzentren im Raum Reno benötigt, die bis 2033 einen zusätzlichen Bedarf von 5.900 Megawatt erzeugen könnten.

Rund 49.000 Einwohner, die bisher 75 Prozent ihres Stroms über NV Energy bezogen, müssen sich nun eine neue Versorgung suchen. NV Energy betont zwar, die Trennung sei seit Jahren geplant. Doch der Fall ist zum Symbol dafür geworden, dass Big Tech und Privathaushalte direkt um knappe Energieressourcen konkurrieren.

Auch in Rhein-Main ist Strom der zentrale Engpass. In der Region gilt die Kapazität auf Jahre als ausverkauft. Zusätzliche Leistung nach 2030 hängt davon ab, ob der überregionale Netzausbau im Zeitplan bleibt – woran nicht mehr alle glauben.

Bundesweit soll die Datacenter-Leistung in diesem Jahr erstmals die 3000-Megawatt-Marke überschreiten, ein Drittel davon im Großraum Frankfurt.

Das Geld bleibt nicht, wo die Hallen stehen

Neben dem Stromhunger treibt die Kommunen ein weiteres Problem um: Rechenzentren schaffen kaum direkte Arbeitsplätze. Für den Betrieb der rund 80 großen Standorte im Rhein-Main-Gebiet reichen etwa 3.000 Angestellte.

Und die Gewerbesteuer, die nach Beschäftigtenzahl verteilt wird, fließt hauptsächlich dorthin, wo die Deutschlandzentralen der Betreiber sitzen – nicht dorthin, wo die Hallen stehen.

Die FAZ verweist auf eine Studie, die 2025 veröffentlicht wurde und zeigt, wie wenig die Kommunen eigentlich vom Steueraufkommen profitieren: nur etwa 10 Prozent fließen ihnen zu. Der überwiegende Teil geht an Bund und Länder. So kassierte der Bund, laut dieser Studie 171 Millionen Euro, das Land Hessen sackte noch 104 Millionen Euro ein – aber in Frankfurt und den Nachbarkommunen kamen lediglich 27 Millionen Euro an.

Bürgermeister aus Hanau und Dietzenbach schlagen deshalb vor, die Gewerbesteuer künftig an der installierten Rechenleistung zu bemessen. Volker Ludwig, Deutschlandchef des Betreibers Digital Realty, sagte gegenüber der FAZ [6], die Branche könne damit leben – "sofern sich die Steuerlast nur umverteilt und nicht erhöht".

Die Frage bleibt, wofür das alles eigentlich gut ist. Denn die Kosten für KI-Infrastruktur stehen zunehmend [7] in keinem Verhältnis zum Ertrag.

OpenAI gibt allein 2026 rund 50 Milliarden Dollar für Rechenleistung aus, die großen Techkonzerne planen Investitionen von bis zu 725 Milliarden Dollar – bei bisher kaum nachweisbarer Rendite. Nvidia-Vizepräsident Bryan Catanzaro räumte im April gegenüber Axios [8] ein, die Rechenkosten seines Teams überstiegen die Personalkosten "bei Weitem".

Lösungssuche zwischen Erdwärme und Weltraum

Parallel wächst der Druck, den Energiehunger der Serverfarmen anders zu stillen.

Neue Bohrtechniken aus der Ölindustrie [9] machen Geothermie auch abseits von Vulkangebieten nutzbar – seit 2021 flossen laut Bloomberg mehr als 1,5 Milliarden Dollar in diese Technologie. Mit einem Kapazitätsfaktor von 90 Prozent eignet sich Erdwärme besonders für die Grundlastversorgung von Rechenzentren.

Noch ungewöhnlicher ist der Ansatz von Meta, das KI-Rechenzentren mit Solarstrom [10] aus dem All versorgen will: Satelliten in 36.000 Kilometern Höhe sollen Sonnenenergie als Nahinfrarot-Strahlung auf bestehende Solaranlagen beamen.

All das könnte die Energiebilanz langfristig verbessern. Kurzfristig aber bleibt das Dilemma: Deutschland braucht mehr Rechenleistung in der Nähe seiner Nutzer – physikalisch bedingt durch die Latenzgrenze von rund 300 Kilometern.


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https://www.heise.de/-11294763

Links in diesem Artikel:

  1. https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/wirtschaft/buerger-gegen-milliardeninvestitionen-woran-rechenzentren-scheitern-200707897.html
  2. https://news.gallup.com/poll/709772/americans-oppose-data-centers-area.aspx
  3. https://www.bloomberg.com/news/articles/2026-05-14/data-centers-drive-76-rise-in-power-bills-on-largest-us-grid
  4. https://www.tomshardware.com/tech-industry/big-tech/70-percent-of-americans-oppose-data-centers-near-their-homes-now-less-popular-than-nuclear-power-plants-opposition-towards-nearby-ai-infrastructure-heating-up-as-tech-companies-ramp-up-projects-to-acquire-more-compute
  5. https://arstechnica.com/ai/2026/05/energy-supplier-abandons-lake-tahoe-residents-to-serve-data-centers/
  6. https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/wirtschaft/buerger-gegen-milliardeninvestitionen-woran-rechenzentren-scheitern-200707897.html
  7. https://www.heise.de/tp/article/KI-kostet-mehr-als-Menschen-und-bringt-kaum-Rendite-11289305.html
  8. https://www.axios.com/2026/04/26/ai-cost-human-workers
  9. https://www.heise.de/tp/article/Geothermie-Erdwaerme-soll-Rechenzentren-mit-Strom-versorgen-11280841.html
  10. https://www.heise.de/tp/article/Meta-will-KI-Rechenzentren-mit-Solarstrom-aus-dem-All-versorgen-11278137.html

Copyright © 2026 Heise Medien

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  • 15. Mai 2026 um 10:20

Programmbeschwerde beim ZDF: Ein Weg ins Nichts

Von Telepolis
ZDF-Logo an einer Gebäudewand

Bild: Shutterstock.com

Beim ZDF scheitern Programmbeschwerden oft schon formal. Der Fernsehrat agiert intransparent. Was passiert, wenn der Sender selbst Unwahres verbreitet?

Weil es nur allzu menschlich ist, Fehler zu machen, sich falsch zu verhalten, spricht inzwischen wohl jede größere Organisation über ihre "Fehlerkultur". Meist nur intern, nötigenfalls aber auch öffentlich.

Bei privatwirtschaftlichen Unternehmen ist die Fehlerkultur Privatsache. Als irgendwie Betroffener darf man sich damit zwar beschäftigen, darf über Firmen schimpfen und Vereine kritisieren. Aber einen Anspruch der Öffentlichkeit, der Bevölkerung, "des Staates [1]" gibt es nicht – soweit das Fehlverhalten keine gültigen Regeln verletzt hat.

Anders sieht es aus, wenn Organisationen – egal welcher Rechtsform – im Auftrag der Öffentlichkeit tätig sind.

Rundfunkräte als Stellvertreter der Öffentlichkeit

Beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ÖRR) soll die Gesellschaft durch sogenannte Rundfunkräte die Kontrolle ausüben (beim ZDF heißt das Gremium Fernsehrat, beim Deutschlandradio Hörfunkrat). Ihre Mitglieder werden von Politik und sogenannten zivilgesellschaftlichen Organisationen wie Gewerkschaften, Wirtschaftsverbänden, Kirchen, Sport- und anderen Verbänden entsandt.

Geregelt ist das in den jeweiligen Gesetzen (Beispiel: WDR [2]) oder – wenn mehrere Bundesländer beteiligt sind – in Staatsverträgen (Beispiel: ZDF [3]).

Wenigstens formal handelt es sich bei diesen Vertretern in Summe nicht um ein Spiegelbild der Gesellschaft, denn sie sind ganz überwiegend Funktionäre. Entsendeberechtigte Organisationen losen ja nicht etwa unter ihren Mitgliedern den Platz aus, sondern schicken jemanden, der sich verdient gemacht hat und dem man zutraut, nötigenfalls die Interessen der eigenen Institution einzubringen.

Viel Politik in Rundfunkräten

Vielfach kritisiert wird zudem eine große Nähe der Rundfunkräte zur Politik. Zwar hat das Bundesverfassungsgericht im Jahr 2014 den Anteil staatlicher und staatsnaher Mitglieder auf maximal ein Drittel [4] begrenzt. Doch berücksichtigt man jede Parteimitgliedschaft, dann gehören 42 Prozent aller Rundfunkratsmitglieder zur Sphäre der Politik (siehe den Telepolis-Bericht [5]und die überarbeitete Studie der Otto-Brenner-Stiftung [6]).

Mitglied eines Rundfunkrats zu sein, wird wohl von vielen als prestigeträchtig angesehen. Da die Organisation dieser Aufsichtsgremien zudem im jeweiligen Sender liegt, verstehen sich viele Ratsmitglieder mehr als Vertreter des jeweiligen Senders anstatt als dessen unabhängige Aufsicht von außen.

Professor Leonhard Dobusch, früher Mitglied des ZDF-Fernsehrats und danach bis Mitte 2025 im ZDF-Verwaltungsrat [7], sagte in einem Interview:

"Was das ZDF angeht, hat sich das Selbstbewusstsein der Fernsehräte seit 2016 sicherlich verändert. Aber es gibt noch ein großes Wir-Gefühl. Ich habe bei mir selbst demgegenüber eine Senderferne festgestellt: Ich habe mich nie als Teil des ZDF gefühlt, ich bin Aufsicht."

Leonhard Dobusch, Februar 2023 [8]

Programmbeschwerden selten erfolgreich

Der Umgang des ZDF-Fernsehrats mit Programmbeschwerden stützt diesen Eindruck, dass sich das eigentlich als Aufsicht gedachte Gremium gerne als Verteidiger "seines Senders" versteht. Denn der Fernsehrat strahlt eine regelrechte Unwilligkeit aus, sich überhaupt mit Kritik zu befassen.

Das ist allerdings kein Alleinstellungsmerkmal. Nur ein Bruchteil der Reklamationen von Zuschauern, Hörern und Lesern kommt überhaupt bis in einen Rundfunkrat. Und dort wird fast alles als unbegründet abgewiesen: Von 98 behandelten Programmbeschwerden wurde im Jahr 2023 nach Zählung von Stefan Fries ganzen fünf stattgegeben [9].

Die Hürden, mit seiner Kritik bis in den Rundfunkrat zu gelangen, seien am ZDF verdeutlicht.

ZDF-Fall: KI-Bilder im heute journal

Nach dem Wirbel um nicht gekennzeichnete KI-Bilder [10] im heute journal vom 15. Februar 2026 und einem desaströsen Umgang der Sender-PR damit [11] gab es mehrere Programmbeschwerden.

In einem solchen Fall wählt die Vorsitzende [12] des Fernsehrats nach der 2025 geänderten Satzung eine der Beschwerden als sogenannte Leitbeschwerde aus (§ 25 Abs. 8 [13]). Alle anderen Beschwerden werden nicht weiter behandelt. Die alte ZDF-Satzung [14] sah dieses Verfahren noch nicht vor.

In der zum KI-Fall ausgewählten Leitbeschwerde [15] heißt es:

"Die Richtigstellung [16] und Entschuldigung im heutigen Heutejournal [17] entsprach nur teilweise meinen Erwartungen. Es fehlten klare Informationen darüber, wie es zu den Fehlern kam, welche Personen verantwortlich sind und welche personellen Konsequenzen gezogen werden, um Schaden vom Ansehen des Beitragsfinanzierten Senders abzuwenden."

(Links nicht im Original)

ZDF berichtete unwahr im Internet

Nicht gerügt in dieser Leitbeschwerde werden hingegen unwahre Behauptungen zur Entstehung des Fehlers, die das ZDF auf seiner Internetseite veröffentlicht hatte. Denn dort stand unter anderem:

"In einem Beitrag des heute journal vom 15. Februar 2026 hätten KI-generierte Bilder gekennzeichnet werden müssen. Diese Kennzeichnung wurde bei der Überspielung des Beitrags aus technischen Gründen nicht übertragen."

Zitiert aus Süddeutsche Zeitung [18], Original nicht mehr verfügbar

Genau dies beanstandete zwar eine eigene Programmbeschwerde, doch der ZDF-Fernsehrat subsumierte sie unter die Leitbeschwerde und teilte dem Petenten mit: "Eine darüberhinausgehende individuelle Bearbeitung Ihrer Programmbeschwerde ist im Rahmen dieses Verfahrens nicht möglich."

Auf zwei Rückfragen dazu reagierte der Fernsehrat sechs Wochen lang nicht. Der Versuch einer telefonischen Kontaktaufnahme endete zunächst erfolglos – bis auf die beiläufige Erkenntnis, dass man beim ZDF noch für seinen längst toten "Twitter"-Account wirbt [19].

Eine Telefonnummer gibt der Fernsehrat schon länger nicht mehr in seinen Korrespondenzen an – die auch allesamt nicht namentlich unterzeichnet werden, sondern nur mit "Geschäftsstelle Fernsehrat".

Als später mit einem kleinen Trick doch ein Anruf bei dieser Geschäftsstelle gelang, wurde dort um erneute Zusendung der Anfrage per E-Mail gebeten.

Keine Programmbeschwerde möglich

In der zwei Arbeitstage später verschickten Antwort dazu heißt es:

"Sie machen geltend, dass sich Ihre Beschwerde nicht auf die Sendung, sondern auf die Darstellung des Fehlerhergangs beziehe. Eine Programmbeschwerde muss sich nach der zum 13.12.2025 novellierten Beschwerdeordnung ‚auf einen bestimmten Bestandteil einer konkreten Sendung (mit Sendungstitel und -datum) oder eines konkreten Telemedienangebots‘ beziehen (§ 25 Abs. 3 Nr. 4 ZDF-Satzung). Die Kommunikation des Hauses zu einer Fehlerkorrektur auf der Seite ‚In eigener Sache – Korrekturen und Richtigstellungen‘ kann – losgelöst von der betreffenden Sendung – nicht Gegenstand einer Programmbeschwerde sein."

Geschäftsstelle ZDF-Fernsehrat

Warum auch immer die Korrekturenseite [20] des ZDF nicht als eigenständiges Telemedienangebot gelten soll, bedeutet diese Lesart jedenfalls: Der Sender kann dort Unsinn verbreiten, wie er mag, ohne dass Nutzer auch nur eine Chance haben, mit einer Programmbeschwerde dazu vom Fernsehrat wahrgenommen zu werden.

Wieso dann allerdings eine Beschwerde, die sich explizit "gegen einen Eintrag auf der Korrekturseite des ZDF-Telemedienangebots vom 16. bis 18. Februar 2026" richtet, vom Fernsehrat als Programmbeschwerde zum heute journal gewertet wird, hat die Geschäftsstelle nicht dargelegt.

Stattdessen verweist sie den Petenten auf den Zuschauerplatz:

"Sie können aber sicher sein, dass sich der Fernsehrat und seine Ausschüsse bereits in den Sitzungen im März 2026 ausführlich mit der Entstehung der Sendung und dem Hergang des Fehlers intensiv befasst haben. Die Sitzung des Plenums am 13.03.2026 war zudem öffentlich und konnte von allen Interessierten im Livestream verfolgt werden.

Darüber hinaus wird sich der zuständige Programmausschuss Chefredaktion und voraussichtlich auch das Plenum am 19.06.2026 mit der Beratung der Leitbeschwerde befassen. Sie haben dann die Möglichkeit, die Sitzung im Livestream zu verfolgen. Seien Sie versichert, dass damit alle relevanten Aspekte zu diesem Vorfall beraten werden."

Geschäftsstelle ZDF-Fernsehrat

Fernsehrat nur formal transparent

Die Fernsehratssitzungen kann man nur live verfolgen [21] – ein On-Demand-Abruf ist nicht möglich. Die erste Internetübertragung im Dezember 2020 verzeichnete "1.582 Sichtungen [22]" und eine durchschnittliche Verweildauer von 29 Minuten.

Die prinzipielle Öffentlichkeit der Sitzungen des Fernsehrats ist zwar gut gemeint, schafft aber nur wenig Transparenz. Die inhaltlich spannenderen Diskussionen zu Programmbeschwerden finden nämlich zuvor in einem Ausschuss statt, der nicht öffentlich tagt.

Und die einzelnen Verfahren werden seit März 2023 [23] nur noch in Stichworten veröffentlicht, ohne inhaltliche Details wie zuvor.

Dabei sollte die Gesellschaft nicht nur die Möglichkeit haben, das Programm des ZDF zu kritisieren, sondern gerade auch die Arbeit des Aufsichtsgremiums Fernsehrat.

Doch der gibt sich – langjähriger Erfahrung nach – reichlich Mühe, intransparent zu agieren. Dabei sehen die Gerichte in Fragen der Programmqualität bisher in den Rundfunkräten die wesentliche Schiedsinstanz, wie jüngst der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg [24] in einem Verfahren zum Rundfunkbeitrag [25].


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https://www.heise.de/-11294371

Links in diesem Artikel:

  1. https://www.journalistenbuero.com/der-staat-sind-wir/
  2. https://www1.wdr.de/unternehmen/der-wdr/profil/wdr-gesetz-102.pdf
  3. https://www.zdf.de/assets/grundlagen-zdf-staatsvertrag-102~original
  4. https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2014/bvg14-026.html?nn=148438
  5. https://www.telepolis.de/article/Oeffentlich-rechtliche-Rundfunkraete-Parteibuch-statt-Publikumsnaehe-10298596.html
  6. https://www.otto-brenner-stiftung.de/fileadmin/user_upload/was_wir_tun/publikationen/im_oeffentlichen_auftrag/AP76_Kontrolle_OERR_Juni_2025.pdf
  7. https://netzpolitik.org/2025/neues-aus-dem-fernsehrat-112-good-bye-zdf-hello-orf/
  8. https://www.aleatorische-demokratie.de/rundfunkschoeffen-auslosung-fuer-die-medienaufsicht/
  9. https://www.deutschlandfunk.de/beschwerden-rundfunkraete-ard-zdf-und-deutschlandradio-100.html
  10. https://www.telepolis.de/article/ZDF-Panne-Wenn-KI-Bilder-die-Glaubwuerdigkeit-kosten-11181321.html
  11. https://www.telepolis.de/article/ZDF-unter-Druck-Wie-Arroganz-und-Intransparenz-den-OeRR-beschaedigen-11185565.html
  12. https://www.zdf.de/unternehmen/organisation/gremien/fernsehrat/mitglieder-100.html
  13. https://www.zdf.de/assets/zdf-satzung-106~original?cb=1778776965602
  14. https://www.zdf.de/assets/zdf-satzung-100~original
  15. https://www.zdf.de/assets/eingabe-leitbeschwerde-104~original?cb=1778771315983
  16. https://www.zdfheute.de/politik/ausland/falsche-bilder-zdf-heute-journal-ice-usa-100.html
  17. https://www.youtube.com/watch?v=IVFpkfDSmdc&t=818s
  18. https://www.sueddeutsche.de/medien/heute-journal-ki-videos-dunja-hayali-geloescht-li.3389087
  19. https://www.spiegelkritik.de/2026/05/04/beim-zweiten-schlaeft-man-fester/
  20. https://www.zdfheute.de/in-eigener-sache/korrekturen-104.html
  21. https://www.zdf.de/unternehmen/organisation/gremien/fernsehrat/livestream-zdf-fernsehratssitzung-100.html
  22. https://netzpolitik.org/2021/neues-aus-dem-fernsehrat-74-programmvorschau-zum-fernsehrat-livestream/
  23. https://www.telepolis.de/article/Weniger-Oeffentlichkeit-fuer-ZDF-Programmbeschwerden-8112542.html
  24. https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/vgh-baden-wuerttemberg-mannheim-2s252325-klagen-rundfunkbeitrag-oerr-rundfunk
  25. https://www.telepolis.de/article/Rundfunkbeitrag-Warum-das-Bundesverwaltungsgericht-die-falschen-Fragen-stellt-11105862.html

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  • 15. Mai 2026 um 09:00

Kartellamt zerlegt Reiches Kraftwerksgesetz

Von Telepolis
Deutschlandkarte als Spielbrett mit Spielfiguren in Form von Windrädern, Strommasten, Batterien, Karaftwerken und Gastanks

Das Kartellamt sieht Batteriespeicher faktisch ausgesperrt – und warnt vor einem Gesetz, das etablierte Anbieter bevorzugt.

Der Entwurf des nun "Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz" (StromVKG [1]) genannte Regelwerks von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche löst scharfe Kritik beim Bundeskartellamt aus.

In seiner vergangene Woche veröffentlichten Stellungnahme [2] kritisierte es, dass etablierte Anbieter bevorzugt werden und Batterieprojekte faktisch von der Förderung ausgeschlossen würden.

Ziel des StromVKG

Mit dem neuen Gesetz will das Wirtschaftsministerium bewirken, dass künftig steuerbare Stromerzeugungskapazitäten geschaffen werden. Diese sollen dann einspringen, wenn Wind- und Solarstrom nicht ausreichen, um die Nachfrage zu decken. Bislang übernehmen Kohlekraftwerke einen erheblichen Teil dieser Sicherungsfunktion.

Mit dem gesetzlich fixierten Kohleausstieg fallen Kohlekraftwerke in den kommenden Jahren jedoch weg und es muss zwingend Ersatz für diese Kapazitäten geschaffen werden. Als steuerbare Kapazitäten kommen dabei grundsätzlich Gaskraftwerke, aber auch Batteriespeicher infrage, welche immer preisgünstiger werden, aber zu beträchtlichen Teilen auf chinesische Komponenten basieren.

Der heute vorliegende Referentenentwurf sieht Ausschreibungen für den Bau der Kapazitäten vor. Bereits in diesem Jahr soll es zwei solcher Ausschreibungen geben. Die ersten Kapazitäten sollen möglichst schon 2031 zur Verfügung stehen.

Während bei Batteriespeichern kontinuierlich neue Anbieter auf den Markt kommen, hat sich der Markt für Gaskraftwerke [3] über die Jahre weitgehend konsolidiert. Neue Anbieter werden in einem Markt, der nur einen Erwartungshorizont von weniger als 20 Jahren hat, nicht verfügbar werden.

Hauptkritikpunkte des Bundeskartellamtes

Das Bundeskartellamt kritisiert, dass die Teilnahme an den Ausschreibungen im Gesetzentwurf daran geknüpft ist, bereits über einen Netzanschluss zu verfügen oder zumindest eine verbindliche Zusage dafür vorlegen zu können. Dies führe zu einer Bevorzugung bestehender Kraftwerksstandorte, heißt es in der Stellungnahme der Behörde.

So hatte sich Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche im vergangenen Jahr erstmals zum Bau von Gaskraftwerken in Ostdeutschland bekannt. "Gaskraftwerke in der Lausitz werden gebraucht und sie werden gebaut", sagte [4] Reiche bei einem Besuch des Kohlekraftwerks Schwarze Pumpe der Leag in Spremberg.

Benötigt werden die zusätzlichen Flexibilitäten jedoch in der Hauptsache dort, wo eine hohe Nachfrage herrsche und der Ausbau der Erneuerbaren stockt.

Die östlichen Bundesländer punkteten bei der Ansiedlung von Erneuerbaren in den vergangenen Jahren von der Bevorzugung von Industriebrachen, von welchen viele nach dem Zusammenbruch der DDR-Wirtschaft in großer Zahl zur Verfügung standen.

Wird der Osten bei den neuen Gaskraftwerken benachteiligt?

Da somit aus historischen Gründen der Ausbau der Erneuerbaren Energien in den östlichen Bundesländern deutlich schneller verlief als im Süden und Westen der Republik und die Ferntrassen der Übertragungsnetzbetreiber durch populistischen Widerstand ins Hintertreffen gerieten, steht nun ein beachtliches Überangebot aus Erneuerbaren im Osten einer noch immer hohen Nachfrage im Westen und Süden gegenüber.

Daher will Bundeswirtschaftsministerin Reiche beim geplanten Bau neuer Gaskraftwerke einen Schwerpunkt auf Süddeutschland setzen. Es solle somit einen Südbonus [5] geben. Zwei Drittel der neuen Kapazitäten sollten im Süden der Republik entstehen, denn dort ist die Industrienachfrage am höchsten.

In der Debatte um die Kraftwerksstrategie von Ministerin Reiche wächst die Kritik [6] am von ihr geplanten Südbonus. Vertreter von Netzbetreibern und ostdeutschen Akteuren warnen, das Instrument könne die regionale Verteilung gesicherter Kraftwerksleistung verzerren und die Systemsicherheit gefährden.

Alte Kohlestandorte wie Lippendorf und Schkopau gelten aufgrund der vorhandenen Netzanbindung als geeignet für die neuen Gaskraftwerke, doch über die Zuschläge entscheidet die Bundesnetzagentur per Ausschreibung. Die Gaskraftwerke werden somit dort zum Zuge kommen, wo es Interesse von Investoren gibt und ein regionaler Strombedarf erwartet wird.

Das bislang völlig ausgeblendete Gaspreisrisiko

Der Entwurf für das StromVKG stammt noch aus einer Zeit, als die Gaspreise durch den Transport per LNG-Frachter zwar nicht mehr so stabil wie zu Zeiten des Transports per Pipeline waren, aber noch längst nicht so volatil wie seit dem Angriff der USA und Israels auf Iran und seine Verbündeten.

Die Hoffnungen, dass sich der Gaspreis schnell wieder auf dem Niveau einpendelt, das vor der doppelseitigen Sperrung der Straße von Hormus üblich war, scheinen inzwischen ausgeträumt. Jetzt wird nur noch diskutiert, wie man überhaupt seinen Gasbedarf zu erträglichen Preisen decken kann und die deutschen Gasspeicher bis zum nächsten Winter wieder auffüllen kann.

Noch ist nicht absehbar, ob Südostasien weiter mit Verbrauchseinschränkungen reagiert oder ob man sich in diesen industriell aufstrebenden Ländern gezwungen sieht, die steigenden Gaspreise zu akzeptieren und damit für einen weiteren Preisschub sorgt.

Anders als die Batteriespeicher, deren Wirtschaftlichkeit nach der für den Bau notwendigen Investition lediglich von der Entwicklung der Strompreise abhängt, sind die Gaskraftwerke neben den Strompreisen auch von den künftigen Gaspreisen abhängig.

Ein weiteres Risiko besteht darin, dass Anlagenbetreiber, die sowohl über große erneuerbare Kapazitäten verfügen als auch über entsprechende Gaskraftwerke, die Lieferungen ihrer erneuerbaren Anlagen ans Netz reduzieren, den Strom in eigenen Batteriespeichern zwischenlagern und den Strom ihrer Gaskraftwerke auf den Markt werfen, was die Strompreise steigen lässt und den Erlös auch für ihre preiswerteren Stromquellen an der Börse steigen lässt.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11290659

Links in diesem Artikel:

  1. https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Artikel/Service/Gesetzesvorhaben/20260427-entwurf-eines-gesetzes-zur-sicherung-der-versorgungssicherheit-strom-und-zur-bereitstellung-neuer-kapazitaeten.html
  2. https://www.bundeskartellamt.de/SharedDocs/Meldung/DE/AktuelleMeldungen/2026/05_07_2026_Stellungnahme_Entwurf_StromVKG.html
  3. https://www.directindustry.de/industrie-hersteller/gaskraftwerk-120077.html
  4. https://www.maz-online.de/brandenburg/besuch-bei-leag-wirtschaftsministerin-reiche-sagt-gaskraftwerke-im-osten-zu-73FQ4ENU2FATHCAXNWUWOU2XWQ.html
  5. https://www.deutschlandfunk.de/reiche-plant-suedbonus-bei-bau-von-gaskraftwerken-100.html
  6. https://www.windindustrie-in-deutschland.de/energate/weitere-warnung-vor-dem-suedbonus-45d422

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  • 15. Mai 2026 um 08:00

Neu in .NET 10.0 [23]: Neue LINQ-Operatoren LeftJoin() und RightJoin()

Von Heise
Verkehrsschild mit Aufschrift .NET

(Bild: Pincasso / Shutterstock.com)

Ein Left (Outer) Join und ein Right (Outer) Join waren bisher schon in LINQ möglich. In .NET 10.0 gibt es dafür nun eigene Operatoren.

Wie in den letzten .NET-Versionen auch, liefert Microsoft in .NET 10.0 wieder neue Operatoren für Language Integrated Query (LINQ), die bestehende Konstrukte vereinfachen. Dieses Mal sind es mit LeftJoin() und RightJoin() zwei elementare Operatoren, zum einen aus der Mengenlehre und zum anderen für relationale Datenbanken. Mehr dazu steht im zugehörigen Issue auf GitHub [1].

Tatsächlich waren diese Operationen bisher in LINQ bereits möglich, allerdings nur umständlich über eine Gruppierung mit GroupJoin() und SelectMany() sowie DefaultIfEmpty(). Die neuen Methoden LeftJoin() und RightJoin() vereinfachen den Einsatz, wie folgender Code am Beispiel eines Join zwischen den Klassen Company und Website zeigt:

public void LeftRightJoin()
{
 CUI.Demo();
 
 Company[] companies =
 [
   new Company{ ID = 1, Name = "www.IT-Visions.de" },
   new Company{ ID = 2, Name = "Software & Support" },
   new Company{ ID = 3, Name = "Heise Gruppe GmbH & Co. KG" },
   new Company{ ID = 4, Name = "Startup i.Gr." } // hat noch keine Website
 ];
 
 Website[] websites =
 [
   new Website{ CompanyID = 1, URL = "www.IT-Visions.de" },
   new Website{ CompanyID = 1, URL = "www.dotnet10.de" },
   new Website{ CompanyID = 2, URL = "www.entwickler.de" },
   new Website{ URL = "www.Microsoft.com" }, // Diese kleine ;-) Firma ist noch nicht angelegt...
   new Website{ CompanyID = 3, URL = "www.heise.de" },
 ];
 
 // ### LeftJOIN ALT ############################################################################
 
 CUI.H2("--- Alle Firmen mit ggf. vorhandenen Websites via LeftJoin ALT (GroupJoin+SelectMany) seit .NET Framework 3.5 ---");
 
 var AllCompaniesWithWebsitesSetOld = companies
     .GroupJoin(websites,
                c => c.ID,
                w => w.CompanyID,
                (c, websites) => new { Company = c, Websites = websites })
     .SelectMany(
         x => x.Websites.DefaultIfEmpty(),  // Falls keine Website existiert, wird `null` verwendet
         (c, w) => new WebsiteWithCompany
         {
          Name = c.Company.Name,
          URL = w.URL,   // Falls `w` null ist, bleibt URL null
          City = c.Company.City
         });
 
 foreach (var item in AllCompaniesWithWebsitesSetOld)
 {
  Console.WriteLine((item.Name != null ? item.Name + " " + item.City : "- keine Firma -").Trim() + " -> " + (item.URL ?? "- keine URL -"));
 }
 
 // ### LeftJOIN NEU ############################################################################
 
 CUI.H2("--- Alle Firmen mit ggf. vorhandenen Websites via LeftJoin NEU ab .NET 10.0 ---");
 var AllCompaniesWithWebsitesSet = companies.LeftJoin(websites,
  e => e.ID,
  e => e.CompanyID,
  (c, w) => new WebsiteWithCompany { Name = c.Name, City = c.City, URL = w.URL }
  );
 
 foreach (var item in AllCompaniesWithWebsitesSet)
 {
  Console.WriteLine((item.Name != null ? item.Name + " " + item.City : "- keine Firma -").Trim() + " -> " + (item.URL ?? "- keine URL -"));
 }
 
 // ### RightJoin ALT ############################################################################
 
 CUI.H2("--- Alle Websites mit ggf. vorhandenen Firmen via RightJoin ALT (GroupJoin+SelectMany) seit .NET Framework 3.5  ---");
 var WebsiteWithCompanySetOLD = websites
     .GroupJoin(companies,
                w => w.CompanyID,
                c => c.ID,
                (w, companies) => new { Website = w, Companies = companies })
     .SelectMany(
         x => x.Companies.DefaultIfEmpty(),  // Falls kein Unternehmen existiert -> null
         (w, c) => new WebsiteWithCompany
         {
          Name = c.Name,  // Falls `c` null ist, bleibt `Name` null
          City = c.City,   // Falls `c` null ist, bleibt `City` null
          URL = w.Website.URL
         });
 
 foreach (var item in WebsiteWithCompanySetOLD)
 {
  Console.WriteLine((item.Name != null ? item.Name + " " + item.City : "- keine Firma -").Trim() + " -> " + (item.URL ?? "- keine URL -"));
 }
 
 // ### RightJoin NEU ############################################################################
 
 CUI.H2("--- Alle Websites mit ggf. vorhandenen Firmen via RightJoin NEU ab .NET 10.0 ---");
 var WebsiteWithCompanySet = companies.RightJoin(websites,
     e => e.ID,
     e => e.CompanyID,
     (c, w) => new WebsiteWithCompany { Name = c.Name, City = c.City, URL = w.URL }
  );
 
 foreach (var item in WebsiteWithCompanySet)
 {
  Console.WriteLine((item.Name != null ? item.Name + " " + item.City : "- keine Firma -").Trim() + " -> " + (item.URL ?? "- keine URL -"));
 }
 
 // ### Zum Vergleich: Inner Join, den es seit .NET Framework 3.5 gibt
 CUI.H2("--- Alle Firmen, die Websites haben, via InnerJoin seit .NET Framework 3.5 ---");
 var CompaniesWithWebsitesSet = companies.Join(websites,
                                        c => c.ID,
                                        w => w.CompanyID,
                                        (c, w) => new WebsiteWithCompany
                                        {
                                         Name = c.Name,
                                         URL = w.URL,
                                         City = c.City
                                        });
 foreach (var item in CompaniesWithWebsitesSet)
 {
  Console.WriteLine((item.Name != null ? item.Name + " " + item.City : "- keine Firma -").Trim() + " -> " + (item.URL ?? "- keine URL -"));
 }
}
Screenshot
Screenshot

Der Code erzeugt diese Ausgabe (Abb. 1).

Die neuen Operatoren sind laut Microsoft performanter als die bisherige Operatorkombination.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle

Performance von LeftJoin() im Vergleich zu der bisherigen Operatorkombination (Abb. 2)

(Bild: Microsoft [2])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11294483

Links in diesem Artikel:

  1. https://github.com/dotnet/efcore/issues/35379
  2. https://devblogs.microsoft.com/dotnet/performance-improvements-in-net-10
  3. mailto:rme@ix.de

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  • 15. Mai 2026 um 09:47

software-architektur.tv: John Romeros Prinzipien – mit Tom Asel

Von Heise
Logo software-architektur.tv: Wozu formale Methoden? mit Lars Hupel

(Bild: software-architektur.tv)

In der Episode diskutieren Eberhard Wolff und Tom Asel über einige fundamentale Prinzipien des Gaming-Pioniers John Romero für die Softwareentwicklung.

John Romero ist bekannt als eine der treibenden Kräfte hinter id Software. Mit einer Gruppe von unter zehn Leuten hat id die Spiele-Welt mit „Doom“ und „Quake“ revolutioniert, Shareware als Vertriebsmodell etabliert, Spiele-Engines zu einem eigenständigen Produkt gemacht und viele seiner Innovationen später als Open Source veröffentlicht. In seinen aktuellen Vorträgen hat er einige fundamentale Prinzipien für die Softwareentwicklung diskutiert.

In dieser Episode sprechen Tom Asel [1] und Eberhard Wolff darüber, was Developer daraus für die Entwicklung von Informationssystemen im Allgemeinen lernen können.

Livestream am 15. Mai

Die Ausstrahlung findet live am Freitag, dem 15. Mai 2026, um 13 Uhr statt. Die Folge steht im Anschluss als Aufzeichnung bereit. Während des Livestreams können Interessierte Fragen via Twitch-Chat, YouTube-Chat oder anonym über das Formular auf der Videocast-Seite [3] einbringen.

software-architektur.tv ist ein Videocast von Eberhard Wolff, iX-Blogger [4] und bekannter Softwarearchitekt, der als Head of Architecture bei SWAGLab arbeitet. Zum Team gehören außerdem Lisa Maria Schäfer [5] (Socreatory) und Ralf D. Müller [6] (DB Systel). Seit Juni 2020 sind über 250 Folgen entstanden, die unterschiedliche Bereiche der Softwarearchitektur beleuchten – mal mit Gästen, mal Wolff, Schäfer oder Müller solo. Seit mittlerweile mehr als zwei Jahren berichtet heise developer über die Episoden.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11293294

Links in diesem Artikel:

  1. https://www.linkedin.com/in/tom-asel/
  2. https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
  3. https://software-architektur.tv/
  4. https://www.heise.de/developer/Continuous-Architecture-2687847.html
  5. https://www.socreatory.com/de/trainers/lisa-moritz
  6. https://techstories.dbsystel.de/blog/profiles/Ralf-D.-Mueller.html
  7. mailto:who@heise.de

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  • 15. Mai 2026 um 08:43

Von undefiniert zu definiert: Die Verwendung von std::launder in C++

Von Heise
Gezeichneter Schraubenschlüssel mit Zahnrädern

(Bild: Fransizka Panter)

Laundering in C++ hilft dabei, einen Pointer zu „waschen“ und so Compiler-Optimierungen für das Objekt dahinter zu deaktivieren.

Im heutigen Beitrag knüpfe ich an die übergreifenden Themen der letzten beiden Monate an. Heute geht es darum, wann und wo du std::launder aus C++17 einsetzen musst und worin der Unterschied zu reinterpret_cast oder std::start_lifetime_as besteht.

Die Bereiche, in denen man das heute Gelernte anwenden kann, sind vielfältig. Im Embedded-Bereich wird std::launder in der Regel verwendet, aber auch beim Schreiben von Bibliothekscode kommt „Laundering“ (zu Deutsch waschen und bügeln, gerne im Zusammenhang mit „Money“ als Geldwäsche) vor.

Wann es zu Problemen kommen kann

Ich verwende das Beispiel aus dem Paper P0532R0 [1]:

struct X {
  const int n;  // #A
  double    d;
};

X* p = new X{7, 8.8};  // #B

new(p) X{42, 9.9};  // #C

int  i = p->n;  // #D
auto d = p->d;  // #E

Hier stehen mehrere Teile, die zusammenpassen müssen. Beachte, dass das struct X das Datenfeld n als const deklariert.

Als Nächstes wird mithilfe von new in #B ein Objekt erstellt und der resultierende Zeiger in p gespeichert. So weit, so gut.

Der interessante Teil beginnt als Nächstes in #C mit dem Platzierungs-new. Wer das noch nie gemacht hat, muss den eigenen C++-Code vielleicht nicht waschen und glatt bügeln.

Das Platzierungs-new selbst ist auch in Ordnung. Das Problem tritt später in #D und #E auf. Hier wird auf die Werte des Zeigers p zugegriffen. Aber der Compiler darf davon ausgehen, dass nach #B der Inhalt von p unverändert ist, da p selbst nie dazu verwendet wurde, den Inhalt des Objekts zu ändern. Noch schlimmer: Eines der Datenelemente von X ist const. Das ist eine Freikarte für den Optimierer, zu Recht anzunehmen, dass sich der Wert von n nach der Konstruktion nie ändert.

Aber genau das habe ich in #C getan. Ich ändere einen const-Wert! Die Werte von i und d sind unbekannt. Das ist undefiniertes Verhalten.

Dieses lässt sich leicht vermeiden, sogar ohne std::launder, indem man den Zeiger aktualisiert und dem Compiler mitteilt, dass sich die Werte hinter p geändert haben:

X* p = new X{7, 8.8};  // #B

p = new(p) X{42, 9.9};  // #C

int  i = p->n;  // #D
auto d = p->d;  // #E

Die Frage ist also: Warum macht man das nicht einfach und vergisst std::launder? Nun, wann immer möglich, vergiss std::launder.

Leider gibt es Fälle, in denen das Aktualisieren des Zeigers wertvolle Ressourcen opfern würde.

Wenn es komplizierter wird

Angenommen, du implementierst einen benutzerdefinierten Allokator:

template<size_t SIZE, size_t ALIGNMENT>
class Buffer {
  alignas(ALIGNMENT) std::byte mBuffer[SIZE];

public:
  template<typename T, typename... Ts>
  T* Construct(Ts... vals)
  {
    new(mBuffer) T{std::forward<Ts>(vals)...};
    return reinterpret_cast<T*>(mBuffer);
  }

  template<typename T>
  [[nodiscard]] T* Get()
  {
    return reinterpret_cast<T*>(mBuffer);
  }
};

Du siehst hier zwei Funktionen, die der Allokator bereitstellt: Construct und Get. Das Konzept von Buffer besteht darin, dass die gespeicherten Daten typunabhängig sind. Eine mögliche vereinfachte Verwendung könnte folgendermaßen aussehen:

struct Point {  // #A
  int x;
  int y;
};

struct Point3D {
  int x;
  int y;
  int z;
};

std::array<Buffer<12, 8>, 2> storage{};  // #B

// #C
storage.at(0).Construct<Point>(2, 3);
storage.at(1).Construct<Point3D>(4, 5, 6);

// #D
storage.at(0).Get<Point>()->x = 7;

Die zwei Datentypen Point und Point3D in #A stehen als Beispiel für beliebige Typen. storage steht für den Stack-Speicher, der beliebige Daten speichern kann. Solange die Nutzer wissen, welcher Datentyp hinter einem Index steckt (und dieser Typ nicht zu groß ist), kann alles gespeichert werden.

Am ersten Element des Arrays #C konstruiere ich ein Point-Objekt, während ich am zweiten Element ein Point3D erstelle. Erst später im Programm #D werden die Objekte tatsächlich verwendet. Dennoch hat niemand aus gutem Grund einen Zeiger auf das frisch konstruierte Objekt gespeichert. Ein solcher Zeiger würde Speicherkapazität erfordern, und du weißt bereits, wohin dieser Zeiger zeigt.

Aus der Perspektive der abstrakten Maschine habe ich Löcher in das Typsystem gestochen. Der Compiler kann zu Recht davon ausgehen, dass sich die Daten hinter Get nicht ändern, es sei denn, er sieht etwa einen direkten Schreibzugriff #D. Ein solcher Zugriff bleibt vom Compiler unbemerkt (oder könnte es bleiben, da es sich um undefiniertes Verhalten handelt) im folgenden Code in #E, wenn ich an einer bestehenden Stelle ein neues Point-Objekt erstelle:

std::array<Buffer<12, 8>, 2> storage{};  // #B

// #C
storage.at(0).Construct<Point>(2, 3);

// #D
storage.at(0).Get<Point>()->x = 7;

// #E
storage.at(0).Construct<Point>(8, 9);

Offensichtlich lässt sich das Problem hier am einfachsten vermeiden, indem man den von jedem Construct-Aufruf zurückgegebenen Zeiger speichert. Wenn das, wie hier, nicht machbar ist, besteht die richtige Vorgehensweise darin, den Zeiger mit std::launder zu „waschen“. Dieses spezielle Hilfsmittel fungiert als Devirtualisierungsbarriere, die Compiler-Optimierungen und -Annahmen verhindert.

std::launder zur Rettung

So lässt sich die Buffer-Implementierung auf sichere Weise aktualisieren. Zunächst zu Construct: Meine ursprüngliche Implementierung sah so aus:

template<typename T, typename... Ts>
T* Construct(Ts... vals)
{
  new(mBuffer) T{std::forward<Ts>(vals)...};
  return reinterpret_cast<T*>(mBuffer);
}

Du kannst diesen Code auch ohne std::launder sicher machen, indem du den von new zurückgegebenen Zeiger zurückgibst:

template<typename T, typename... Ts>
T* Construct(Ts... vals)
{
  return new(mBuffer) T{std::forward<Ts>(vals)...};
}

Die zweite Funktion, die du korrigieren musst, ist Get, dieses Mal durch Hinzufügen von std::launder:

template<typename T>
[[nodiscard]] T* Get()
{
  return std::launder(reinterpret_cast<T*>(mBuffer));
}

Der Code geht nun davon aus, dass du Construct aufrufst, bevor du Get aufrufst. Dieser mBuffer enthält ein gültiges Objekt, das mit dem übereinstimmt, das mit Construct erstellt wurde.

Zusammenfassung

Mit std::launder kannst du einen Zeiger aktualisieren, der auf ein bereits vorhandenes Objekt an dieser Speicheradresse verweist. Die Lebensdauer des Objekts an dieser Stelle hat also bereits begonnen.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11226028

Links in diesem Artikel:

  1. https://wg21.link/p0532r0
  2. mailto:rme@ix.de

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  • 15. Mai 2026 um 07:53

Spielebranche: GTA-6-Leaks treiben Aktie von Take-Two nach oben

Von Peter Steinlechner
Neue Hinweise auf Vorbestellungen, Editionen und den dritten Trailer sorgen für Aufwind bei Take-Two. Besonders spannend wird es am 21. Mai.
Artwork von GTA 6 (Bild: Rockstar Games)
Artwork von GTA 6 Bild: Rockstar Games

Die Aktie des Spielepublishers Take-Two hat in den vergangenen Tagen deutlich zugelegt. Auslöser sind Spekulationen rund um GTA 6. Zeitweise gewann das Papier an der Nasdaq mehr als 8 Prozent und erreichte den höchsten Stand seit mehreren Monaten. Grund: Anleger setzen darauf, dass Rockstar Games schon sehr bald die Vorbestellungen für den Open-World-Blockbuster startet.

Hintergrund ist ein Leak aus dem Umfeld des US-Händlers Best Buy. US-Seiten wie Barron's berichten über ein Partnerprogramm, in dem auf Provisionen für Vorbestellungen von GTA 6 zwischen dem 18. und 21. Mai 2026 informiert wurde.

Die Hinweise gelten als vergleichsweise glaubwürdig, offiziell bestätigt wurden sie von Rockstar oder Take-Two bislang aber nicht.

Zusätzlich kursieren Hinweise auf mehrere Editionen des Spiels. Diskutiert werden derzeit eine Standard-Version sowie teurere Sondereditionen mit zusätzlichen digitalen Inhalten. In der Community wird auch über einen früheren Zugriff auf das Spiel spekuliert, das gilt aber als unwahrscheinlich.

In den Leaks tauchen Preise von rund 70 bis 80 US-Dollar für die Basisversion auf, die teuereren Editionen kosten bis zu 100 US-Dollar. Konkrete Angaben dazu fehlen weiterhin.

An der Börse reicht die Aussicht auf baldige Vorbestellungen aus, um neue Euphorie auszulösen. Analysten rechnen damit, dass GTA 6 für Take-Two zum mit Abstand wichtigsten Umsatztreiber der kommenden Jahre wird, möglicherweise zum umsatzstärksten Unterhaltungsprodukt der bisherigen Menschheitsgeschichte.

Besonders aufmerksam beobachten Anleger nun den 21. Mai 2026. An diesem Tag (22:30 Uhr deutscher Zeit) veröffentlicht Take-Two neue Geschäftszahlen, was als möglicher konkreter Termin für die genannten Aktivitäten gilt. GTA 6 erscheint nach aktuellem Stand am 19. November 2026 für Playstation 5 und Xbox Series X/S.

GTA 6: Abenteuer in Florida

Im Zentrum der Handlung von GTA 6 stehen die Hauptfiguren Jason und Lucia, ein kriminelles Paar, das offenbar in eine Dynamik à la Bonnie und Clyde gerät.

Nach einem missglückten Raub werden die beiden in eine Verschwörung im fiktiven US-Bundesstaat Leonida hineingezogen, der an Florida erinnert.

Hauptschauplatz ist die Metropole Vice City, die – wie schon in einem früheren Serienteil – an Miami angelehnt ist, diesmal aber realistischer und detailreicher wirken dürfte.

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  • 15. Mai 2026 um 10:55

Anzeige: Lithium-AA-Akkus im 8er-Pack mit Ladebox wieder zum Tiefstpreis bei Amazon

Von Boris Connemann
Diese AA-Lithium-Akkus mit 3.600 mWh und Ladecase sind jetzt befristet zum bisherigen Tiefstpreis bei Amazon erhältlich.
Starkes Duo: Acht AA-Lithium-Akkus mit 3.600 mWh und Ladebox wieder zum Tiefstpreis bei Amazon (Bild: Amazon.de/Erzeugt mit ChatGPT) amazon Affiliate

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Starkes Duo: Acht AA-Lithium-Akkus mit 3.600 mWh und Ladebox wieder zum Tiefstpreis bei Amazon Bild: Amazon.de/Erzeugt mit ChatGPT

​​Irgendwann streikt die Fernbedienung mitten im Film, der Controller kurz vor dem nächsten Speicherpunkt oder das Spielzeug des Kindes im ungünstigsten Moment. Einwegbatterien sind dann schnell zur Hand, aber das Spiel beginnt von vorn: kaufen, verbrauchen, entsorgen. Auf lange Sicht ist das teurer als nötig und alles andere als nachhaltig. Das Lithium-Akku-Set von Zepath unterbricht diesen Kreislauf. Einfach laden, einsetzen, weitermachen. Bei Amazon ist das Set gerade auf seinen Tiefstpreis gefallen, und das in einer Kategorie, in der es sich als Bestseller etabliert hat. Mit dem Rabatt sind für die Akkus nur rund 2,76 Euro pro Einheit fällig.

Lange Lebensdauer und hohe Kapazität

Was die Zepath-Akkus von klassischen Ni-MH-Modellen unterscheidet, liegt vor allem in der Energiedichte begründet: 3.600 mWh pro Zelle bedeuten in der Praxis spürbar längere Laufzeiten, bevor der nächste Ladevorgang fällig wird. Die konstante Ausgangsspannung von 1,5 Volt bleibt dabei über den gesamten Entladezyklus stabil, was insbesondere bei Geräten mit hohem Strombedarf einen Unterschied macht. Kameras, Funkmikrofone, smarte Sensoren und Gaming-Controller laufen damit zuverlässiger als mit herkömmlichen Akkus, die gegen Ende des Ladezyklus oft an Leistung verlieren. Dazu kommt die deutlich längere Lebensdauer der Lithium-Ionen-Zellen gegenüber klassischen Alkaline-Batterien.

Ladebox mit USB-C und LED-Anzeige

Das Besondere an diesem Set ist die 2-in-1-Lade- und Aufbewahrungsbox. Sie lädt bis zu acht Akkus gleichzeitig und zeigt über integrierte LED-Leuchten den Status an: Grün bedeutet voll, blinkend Grün lädt, Rot meldet einen Fehler. Der Anschluss erfolgt über USB-C, so dass sich jedes gängige Netzteil oder selbst eine Powerbank einfach zum Aufladen der Akkus verwenden lässt – auch für unterwegs praktisch.

Wiederaufladbare Akkus mit Ladebox im Amazon-Angebot

Das 8er-Set der Zepath-AA-Lithium-Akkus mit 3.600 mWh und Ladecase

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ist aktuell bei Amazon für 20,09 Euro statt 25,99 Euro erhältlich, also 15 Prozent günstiger als regulär. Dieser Tiefpreis war bereits einmal verfügbar und ist nun befristet zurück. Er gilt noch bis zum 24. Mai oder solange der Vorrat reicht.

8xAA Wiederaufladbare Lithium Akkus mit Ladegerät, 3600mWh

25,99 €, jetzt: 22,09 € (-15%) bei amazon Zum Angebot

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Auch ein Set mit 12 AA-Akkus (3.600 mWh) plus Ladegerät

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ist aktuell im Angebot. Mit einem Rabatt von 15 Prozent kommt das Set auf einen Preis von 33,98 Euro, die UVP liegt bei 39,99 Euro.

Zepath Wiederaufladbare Lithium Akkus AA 12-Pack mit Ladegerät, 3600mWh

39,99 €, jetzt: 33,98 € (-15%) bei amazon Zum Angebot

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Sollen es die dünneren, also AAA-Akkus sein, dann lohnt sich dieser Deal: Die AAA-Akkus 1.100 mWh) im 16er-Pack mit Ladegerät

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. Der Rabatt liegt hier ebenfalls bei 15 Prozent fällt so auf 25,49 Euro anstatt 29,99 Euro.

Li-ion/NI-MH Hybrid Ladegerät mit 16xAAA Wiederaufladbare NI-MH Akkus, 1100mAh

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  • 15. Mai 2026 um 10:44

KI: OpenAI bringt Microsoft 30 Milliarden - und kostet 100 Milliarden

Von Tobias Költzsch
Microsofts Kooperation mit OpenAI ist bislang offenbar ein ziemliches Minusgeschäft - wenn man die Kosten für Infrastruktur berücksichtigt.
Sam Altman und Satya Nadella auf dem OpenAI Dev Day im November 2023 in San Francisco (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)
Sam Altman und Satya Nadella auf dem OpenAI Dev Day im November 2023 in San Francisco Bild: Justin Sullivan/Getty Images

Microsoft soll bislang mehr als 100 Milliarden US-Dollar für die Partnerschaft mit OpenAI ausgegeben haben. Das berichtet Windows Central unter Berufung auf eine Aussage von Microsoft-Manager Michael Wetter, die dieser im Gerichtsverfahren zwischen Elon Musk und OpenAI gegeben hat.

Die Investitionen betreffen zu einem großen Teil Infrastruktur wie Rechenzentren und Hosting-Kosten für Microsofts KI-Angebot, das zusammen mit OpenAI entwickelt wurde. Den 100 Milliarden US-Dollar Kosten stehen allerdings nur Einnahmen in Höhe von 30 Milliarden US-Dollar entgegen, die laut The Information zwischen 2023 und 2025 generiert wurden.

Damit sind Microsofts KI-Unternehmungen bislang ein Minusgeschäft. Allerdings muss beachtet werden, dass Investitionen in Rechenzentren sich in der Zukunft noch amortisieren können und unabhängig von der Zusammenarbeit mit OpenAI sind.

Microsoft setzt voll auf KI

Wetter zufolge musste Microsoft die meisten dieser Investitionen noch vor den ersten Einnahmen tätigen. Das ist plausibel, da ohne Infrastruktur kein KI-Angebot existieren kann. Microsoft setzt seit einigen Jahren stark auf KI in seinen Anwendungen, unter anderem in Windows. Neue Windows-Notebooks haben etwa eine eigene Copilot-Taste.

Microsofts Fokus auf KI in seinen Programmen und in Windows hat aber zu gemischten Reaktionen geführt. Aktuell verringert das Unternehmen seine KI-Funktionen wieder. Nutzer fragen sich unter anderem, wie sinnvoll die KI-Hilfe tatsächlich ist.

Microsoft und OpenAI haben ihre Partnerschaft vor Kurzem erneuert. Reuters zufolge soll Microsoft aber auch nach Möglichkeiten suchen, KI-Start-ups zu kaufen, um im nächsten Jahr ein eigenes KI-Modell zu präsentieren. Damit würde man sich aus der Abhängigkeit von OpenAI lösen.

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  • 15. Mai 2026 um 10:41

Foxconn-Werke in Nordamerika von Ransomware-Gruppe Nitrogen angegriffen

Von Heise
Kaputtes Sicherheitsschloss

(Bild: Thapana_Studio/Shutterstock.com)

Der Auftragsfertiger bestätigt den Cyberangriff. Nitrogen prahlt damit, 11 Millionen Dateien zu Apple, Nvidia und weiteren Kunden gestohlen haben.

Der taiwanische Elektronikfertiger Foxconn hat am Dienstag einen Cyberangriff auf seine nordamerikanischen Werke bestätigt. Zuvor hatte die Ransomware-Bande Nitrogen den Konzern auf ihrer Leak-Seite gelistet und behauptet, umfangreiche Datenmengen erbeutet zu haben. Foxconn zählt zu den wichtigsten Zulieferern großer Hardwarehersteller wie Apple und Nvidia.

„Einige Werke von Foxconn in Nordamerika wurden Ziel eines Cyberangriffs“, teilte ein Sprecher des Unternehmens dem Magazin The Register [1] mit. Das Cybersecurity-Team habe sofort die Notfallmechanismen aktiviert und mehrere Maßnahmen ergriffen, um Produktion und Lieferung aufrechtzuerhalten. Inzwischen nähmen die betroffenen Fabriken den Normalbetrieb wieder auf.

Angeblich 8 TByte Daten erbeutet

Die kriminellen Mitglieder von Nitrogen behaupten, sie hätten 8 TByte an Daten mit mehr als 11 Millionen Dateien aus dem Unternehmen abgezogen. Darunter befänden sich vertrauliche Anweisungen, interne Projektdokumente und technische Zeichnungen zu Vorhaben von Intel, Apple, Google, Dell und Nvidia. Foxconn wollte nicht bestätigen, ob tatsächlich Kundendaten in die Hände der Angreifer gelangten.

Nicht der erste Vorfall bei Foxconn

Für Foxconn ist es nicht die erste Begegnung mit Ransomware-Banden. 2024 meldete LockBit einen erfolgreichen Angriff auf Foxsemicon Integrated Technology, einen Hersteller von Halbleiteranlagen innerhalb der Foxconn Technology Group. Dieselbe Gruppe traf 2022 bereits eine Foxconn-Tochter in Mexiko.

Nitrogen treibt seit 2023 sein Unwesen. 2024 gelang es der Bande [3], Administratoren über täuschend echte Fake‑Webseiten zur Installation ihrer Malware zu verleiten. The Register vermutet, dass das Zahlen von Lösegeld wenig bringen könnte, denn Coveware-Forscher warnten bereits im Februar, dass ein Programmierfehler im Decryptor der Gruppe die Wiederherstellung verschlüsselter Dateien verhindert.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11294209

Links in diesem Artikel:

  1. https://www.theregister.com/cyber-crime/2026/05/12/foxconn-confirms-cyberattack-after-nitrogen-claims-apple-nvidia-data-theft/5239144
  2. https://www.heise.de/mac-and-i
  3. https://www.heise.de/news/Malvertising-Kampagne-zielt-auf-Systemadministratoren-9680045.html
  4. mailto:ims@heise.de

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  • 14. Mai 2026 um 13:12

Apple‑Chef Cook Teil von Trumps Wirtschaftsdelegation in China

Von Heise
Apple-CEO Tim Cook mit US-Präsident Donald Trump

(Bild: Official White House Photo by Shealah Craighead)

Apple‑CEO Tim Cook nimmt mit anderen US-Managern an Trumps China‑Reise teil. Eine seiner letzten großen Aufgaben vor dem Wechsel an der Spitze.

Apple‑CEO Tim Cook ist wie erwartet Teil der hochrangigen Wirtschaftsdelegation, die US‑Präsident Donald Trump in dieser Woche nach China mitgenommen hat. Neben Cook gehören auch Elon Musk und Jensen Huang der Delegation an, sowie weitere US‑Topmanager aus Tech‑, Finanz‑ und Industriekonzernen.

Trump und Cook sind in den vergangenen Jahren bereits mehrfach aufeinandergetroffen. Bei einem Treffen im Jahr 2019 während Trumps erster Amtszeit bezeichnete dieser den Apple‑Chef gar als „Tim Apple“ [1] und griff den Namen jüngst noch einmal auf. Dem scheidenden Konzernchef dürfte das gefallen. Für Cook, der das Unternehmen im Laufe des Jahres an Hardware‑Chef John Ternus [2] übergeben wird, zählt die Reise zu seinen letzten großen internationalen Terminen als Apple‑Chef.

Welche konkreten Gesprächspartner Cook in China trifft, wurde im Vorfeld nicht bekannt. Erwartet werden Treffen mit Wirtschaftsvertretern zu Handel, Investitionen und Lieferketten.

Die Teilnahme an der Delegation unterstreicht, welche Bedeutung der chinesische Markt und die dortigen Produktionsstrukturen weiterhin für Apple haben – trotz politischer Spannungen und wachsender Konkurrenz durch lokale Anbieter.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11294247

Links in diesem Artikel:

  1. https://www.heise.de/news/Tim-Apple-Cook-setzt-Trump-Meme-auf-Twitter-fort-4328020.html
  2. https://www.heise.de/news/Machtwechsel-bei-Apple-Tim-Cook-uebergibt-an-John-Ternus-11265059.html
  3. https://www.heise.de/mac-and-i
  4. mailto:ims@heise.de

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  • 14. Mai 2026 um 15:03

Foxconn-Werke in Nordamerika von Ransomware-Gruppe Nitrogen angegriffen

Von Heise
Kaputtes Sicherheitsschloss

(Bild: Thapana_Studio/Shutterstock.com)

Der Auftragsfertiger bestätigt den Cyberangriff. Nitrogen prahlt damit, 11 Millionen Dateien zu Apple, Nvidia und weiteren Kunden gestohlen haben.

Der taiwanische Elektronikfertiger Foxconn hat am Dienstag einen Cyberangriff auf seine nordamerikanischen Werke bestätigt. Zuvor hatte die Ransomware-Bande Nitrogen den Konzern auf ihrer Leak-Seite gelistet und behauptet, umfangreiche Datenmengen erbeutet zu haben. Foxconn zählt zu den wichtigsten Zulieferern großer Hardwarehersteller wie Apple und Nvidia.

„Einige Werke von Foxconn in Nordamerika wurden Ziel eines Cyberangriffs“, teilte ein Sprecher des Unternehmens dem Magazin The Register [1] mit. Das Cybersecurity-Team habe sofort die Notfallmechanismen aktiviert und mehrere Maßnahmen ergriffen, um Produktion und Lieferung aufrechtzuerhalten. Inzwischen nähmen die betroffenen Fabriken den Normalbetrieb wieder auf.

Angeblich 8 TByte Daten erbeutet

Die kriminellen Mitglieder von Nitrogen behaupten, sie hätten 8 TByte an Daten mit mehr als 11 Millionen Dateien aus dem Unternehmen abgezogen. Darunter befänden sich vertrauliche Anweisungen, interne Projektdokumente und technische Zeichnungen zu Vorhaben von Intel, Apple, Google, Dell und Nvidia. Foxconn wollte nicht bestätigen, ob tatsächlich Kundendaten in die Hände der Angreifer gelangten.

Nicht der erste Vorfall bei Foxconn

Für Foxconn ist es nicht die erste Begegnung mit Ransomware-Banden. 2024 meldete LockBit einen erfolgreichen Angriff auf Foxsemicon Integrated Technology, einen Hersteller von Halbleiteranlagen innerhalb der Foxconn Technology Group. Dieselbe Gruppe traf 2022 bereits eine Foxconn-Tochter in Mexiko.

Nitrogen treibt seit 2023 sein Unwesen. 2024 gelang es der Bande [3], Administratoren über täuschend echte Fake‑Webseiten zur Installation ihrer Malware zu verleiten. The Register vermutet, dass das Zahlen von Lösegeld wenig bringen könnte, denn Coveware-Forscher warnten bereits im Februar, dass ein Programmierfehler im Decryptor der Gruppe die Wiederherstellung verschlüsselter Dateien verhindert.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11294209

Links in diesem Artikel:

  1. https://www.theregister.com/cyber-crime/2026/05/12/foxconn-confirms-cyberattack-after-nitrogen-claims-apple-nvidia-data-theft/5239144
  2. https://www.heise.de/mac-and-i
  3. https://www.heise.de/news/Malvertising-Kampagne-zielt-auf-Systemadministratoren-9680045.html
  4. mailto:ims@heise.de

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  • 14. Mai 2026 um 13:12

Osterinsel: Klimaschock und Kolonialismus statt Ökozid

Von Telepolis
Große, schroff-felsige Erhebung über grünem Hang.

Erhebung auf Rapa Nui. Unten am Hang sind einige Moai-Statuen auszumachen.

(Bild: Marquicio Pagola, shutterstock)

Die Osterinsel galt lange als Beispiel für selbstverschuldeten Untergang. Doch dieses Narrativ ist unhaltbar, wie die neuere Forschung zeigt.

Rapa Nui auch als Osterinsel bekannt, steht seit Jahrzehnten für eine düstere Warnung: Eine Zivilisation zerstört ihre Umwelt und geht daran zugrunde. Unter anderem popularisierten Pulitzer-Preisträger Jared Diamond [1] und der 1994 gedrehte Film "Rapa Nui [2]" diese Erzählung vom Ökozid.

Demnach hätten die Bewohner Palmen in nicht tragbarem Ausmaß gefällt, um Gärten anzulegen, Brennstoff zu gewinnen und die berühmten Moai-Statuen zu transportieren. Die Folge: Umweltzerstörung, Konflikte, Bevölkerungsrückgang und kulturelle Regression.

Doch diese Story bröckelt. Neue Studien zeichnen ein grundlegend anderes Bild von Rapa Nui – eines, das von Anpassung an radikal veränderte Klimabedingungen handelt.

Bevölkerung wohl kleiner als angenommen

Forscher der Columbia University um Dr. Dylan Davis haben mithilfe hochauflösender Satellitenbilder und maschinellem Lernen die tatsächliche Fläche der Steingärten auf Rapa Nui ermittelt. In diesen Gärten bauten die Inselbewohner Nahrungsmittel an.

Ihr im Fachjournal Science Advances veröffentlichte [3] Ergebnis überrascht: Lediglich 76 Hektar Land – weit weniger als früher vermutet worden war – wurden als Steingärten (Manavai [4]) gartenbaulich für Süßkartoffeln, Taro, Yamswurzeln, Bananen und Zuckerrohr genutzt.

Die Forscher schlossen daraus, dass die Insel nicht mehr als ein paar Tausend Menschen ernähren konnte. Die Manavai allein hätten höchstens 3.900 Menschen versorgen können, im Durchschnitt aber nur etwa 2.000. Selbst wenn man Fischfang und Sammeln hinzurechnet, käme man auf maximal 4.000 Bewohner. Ältere Schätzungen waren von bis zu 17.000 Menschen ausgegangen.

Langanhaltende Dürre

Aber es sind die Forscher des Lamont-Doherty Earth Observatory, die nun den stärksten Beweis dafür liefern [5], dass eine langanhaltende Dürre das Leben auf Rapa Nui ab etwa 1550 grundlegend veränderte. Forscher entnahmen Sedimentkerne aus zweien der wenigen Süßwasserquellen der Insel: dem Feuchtgebiet Rano Aroi in höherer Lage und dem Kratersee Rano Kao.

In diesen Sedimenten sind natürliche chemische Signale konserviert, die vergangene Umweltbedingungen dokumentieren. Das Team untersuchte die Zusammensetzung von Wasserstoff-Isotopen in Wachs, mit dem Pflanzen ihre Blätter schützen. Sie waren in den Ablagerungen erhalten geblieben.

Diese Wachse spiegeln die Niederschlagsmuster wider und die Rekonstruktion reicht 800 Jahre zurück. Demnach sanken die jährlichen Niederschläge Mitte des 16. Jahrhunderts stark ab und blieben über 100 Jahre hinweg niedrig. Verglichen mit den drei Jahrhunderten davor gingen die Niederschläge um etwa 600 bis 800 Millimeter pro Jahr zurück.

Kultureller Wandel

Die verlängerte Trockenperiode fällt zeitlich mit auffälligen kulturellen Veränderungen auf der Insel zusammen. Es entstand ein neues Gesellschaftssystem namens "Tangata Manu", bei dem Führungspositionen durch sportliche Wettkämpfe errungen werden konnten, statt vererbt zu werden.

Die soziale und geografische Organisation der Insel sah nach Beginn der Dürre also deutlich anders aus als zuvor.

Ein zentrales Argument für die Ökozid-Theorie war: Nur eine große Bevölkerung hätte die immerhin fast Tausend Moai-Statuen errichten können, die die Insel weltberühmt gemacht haben. Doch mittlerweile ist klar, dass auch kleine Gruppen von Menschen sie hätten bauen und bewegen [6] können [7].

Der Kollaps kam mit den Europäern

Die ersten Menschen, die um 1200 bis 1250 nach Christus auf Rapa Nui ankamen, fanden eine mit Wald bedeckte Insel vor, die allerdings über begrenzte Bodennährstoffe verfügte. Als Europäer im 1722 ankamen, fanden sie eine Gesellschaft vor, die im Rahmen ihrer Möglichkeiten lebte und einen Großteil ihrer Nahrung in Steingärten anbaute.

Der demografische und kulturelle Zusammenbruch auf Rapa Nui ereignete sich jedoch erst nach dem Kontakt mit den Europäern. Er resultierte aus den verheerenden Auswirkungen von Krankheiten und Sklavenhandel. Entwaldung und demografischer Kollaps waren zeitlich und ursächlich getrennt.

Lehren aus der Geschichte?

Obwohl mittlerweile allgemein anerkannt, hat die Steingarten-Theorie auch Schwächen bzw. bedarf sie weiterer Forschung. Eine Frage bleibt, wie bedeutend andere Nahrungsquellen – vor allem das allgegenwärtige Meer – waren und inwieweit also die Größe der Bevölkerung aus der Ausdehnung der Steingärten abgeleitet werden kann.

Zudem können die Steingärten aus unterschiedlichen Zeiten stammen. Andererseits kann Davis‘ Team auch durchaus Standorte übersehen haben.

Auch aus der Vergangenheit Rapa Nuis scheint nun ein Abglanz der menschlichen Widerstandsfähigkeit zu uns hinüber. Die Geschehnisse auf der Insel sind nicht für die Story eines Ökozids geeignet, bestätigen allerdings erneut die tödlichen Konsequenzen europäisch-kolonialen Handelns.

Aktuelle Diskussionen über den Klimawandel brauchen den vermeintlichen Ökozid auf der Osterinsel nicht, denn heute geht es um ganz andere Probleme [8]. Die Menschen, die heute auf Rapa Nui und anderen pazifischen Inseln leben, erleben die aktuellen Klimaauswirkungen aus erster Hand. Ihr Wissen und ihre Sorgen sind für diese Herausforderungen weitaus relevanter als vermeintliche Lehren aus der Vergangenheit.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11288387

Links in diesem Artikel:

  1. https://en.wikipedia.org/wiki/Collapse:_How_Societies_Choose_to_Fail_or_Succeed
  2. https://www.imdb.com/title/tt0110944/
  3. https://www.sciencedaily.com/releases/2026/02/260210040611.htm
  4. https://www.vernianera.com/Archaeology/RapaNui/features.html
  5. https://www.nature.com/articles/s43247-025-02801-4
  6. https://video.ploud.fr/w/ascaNkbD5gQBUNgCTk6Z5P
  7. https://archaeologymag.com/2025/10/easter-islands-moai-statues-really-walked/
  8. https://wmo.int/news/media-centre/climate-change-transforms-pacific-islands

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  • 14. Mai 2026 um 16:00

Epigenetik: Wie Väter Lebenserfahrungen an Kinder vererben

Von Telepolis
Spermien umgeben eine Eizelle auf blauem Hintergrund

(Bild: Pixel-Shot / Shutterstock.com)

Forscher weisen nach, dass kleine RNA-Fragmente im Sperma den Lebensstil des Vaters an Nachkommen weitergeben.

Wer gesunde Kinder zeugen will, sollte vielleicht selbst erst einmal joggen gehen – zumindest legen das aktuelle Ergebnisse der Forschung nahe. Denn auf dem Weg zur Eizelle transportieren Spermien offenbar weit mehr als nur das väterliche Erbgut.

In ihnen stecken winzige RNA-Moleküle, die Informationen über den Lebensstil des Vaters an die nächste Generation weiterreichen. Ob Sport, Ernährung, Stress oder Alkoholkonsum: All das hinterlässt molekulare Spuren in den Keimzellen, wie Ars Technica in einer umfassenden Übersicht [1] zusammenfasst.

An der Universität Nanjing setzte der Biochemiker Xin Yin Mäuseväter auf Miniaturlaufbänder und untersuchte anschließend deren Spermien. Ergebnis: Im Vergleich zu inaktiven Artgenossen enthielt das Sperma der Sportler deutlich höhere Konzentrationen sogenannter microRNA.

Das allein wäre noch eine Korrelation. Doch Yins Team ging einen entscheidenden Schritt weiter. Die Forscher isolierten die RNA-Moleküle und injizierten sie in Embryonen nicht verwandter Mäuse. Die daraus heranwachsenden Tiere zeigten eine ebenso gesteigerte Ausdauer und geringere Milchsäurebildung wie die Nachkommen der trainierenden Väter – obwohl sie genetisch identisch mit den Kontrolltieren waren.

"Ich war sehr überrascht, als ich die Daten zum ersten Mal sah", sagte Yin laut Bericht.

Die Studie von Xin Yin [2] erschien 2025 im Fachjournal Cell Metabolism.

Der Nebenhoden als molekulare Ladestation

Der Mechanismus dahinter lässt sich grob so zusammenfassen: Die verschiedenen microRNAs im Sperma unterdrücken im Embryo den Gen-Hemmstoff NCoR1, einen sogenannten nukleären Rezeptor-Korepressor.

Dadurch wird das Protein PGC-1α aktiviert, das die Bildung neuer Mitochondrien – der Kraftwerke der Zelle – ankurbelt und den oxidativen Stoffwechsel verbessert. Vereinfacht gesagt: Der Vater schickt per RNA eine Art molekulares Fitnessprogramm mit, das den Stoffwechsel seiner Kinder optimiert, bevor diese überhaupt geboren sind.

Die spannende Frage war lange, wie die RNA-Fragmente überhaupt in die Spermien gelangen. Denn während ihrer Reifung entledigen sich Spermien fast ihres gesamten Zellinhalts – übrig bleiben im Wesentlichen der Zellkern mit den Chromosomen und die Mitochondrien als Antrieb.

Die Antwort auf diese Schlüsselfrage [3] fanden Forscher um Colin Conine und Oliver Rando von der University of Massachusetts bereits 2016 im Nebenhoden, dem Epididymis.

Dieser gewundene Gang transportiert Spermien aus den Hoden und dient dabei als eine Art molekulare Ladestation: Kleine Bläschen in seinen Wänden, sogenannte Epididymosomen, übertragen RNA-Fragmente auf die durchreisenden Spermien.

Alkohol, Fett und Stress hinterlassen Spuren

Sport ist dabei nur einer von vielen Umwelteinflüssen, die sich in der Spermien-RNA niederschlagen.

In den vergangenen zwei Jahrzehnten dokumentierten Wissenschaftler Schwankungen der RNA-Konzentrationen als Reaktion auf fettreiche oder zuckerhaltige Ernährung, chronischen Stress, Kindheitstraumata, starken Alkoholkonsum und die Exposition gegenüber Pestiziden.

Bei den Nachkommen beobachteten sie entsprechend veränderte Stoffwechselwerte, Auffälligkeiten in ihrer Entwicklung und unterschiedliche Depressionsraten.

Besonders eindrücklich ist eine Studie von 2026 [4], die sich derzeit noch im Peer-Review befindet: Conines Team an der University of Pennsylvania injizierte Mäuseembryonen eine microRNA, die im Sperma alkoholkonsumierender Mäuse in erhöhter Konzentration vorkommt.

Bereits 200 Moleküle – eine Menge, wie sie typischerweise in Spermien vorliegt – reichten aus, damit die Nachkommen Anzeichen eines fetalen Alkoholsyndroms entwickelten. Die RNA bindet dabei an Argonaute-Proteine, die bestimmte Gene im Embryo unterdrücken und eine Kaskade epigenetischer Veränderungen auslösen.

Auch beim Menschen existieren Belege [5]. Am Helmholtz-Zentrum München wies eine Gruppe um Raffaele Teperino 2024 nach, dass eine nur zweiwöchige fettreiche Ernährung bei Mäusen mitochondriale tRNA-Fragmente im Sperma verändert und bei männlichen Nachkommen Glukoseintoleranz auslöst.

Sein Team konnte dabei erstmals mithilfe mitochondrialer DNA-Varianten zweifelsfrei belegen, dass die RNA-Fragmente in frühen Embryonen tatsächlich vom Vater stammen.

Die Leipziger LIFE-Child-Studie [6] mit über 3.000 Familien liefert zudem epidemiologische Hinweise: Väterliches Übergewicht verdoppelt demnach das Adipositas-Risiko der Kinder – selbst wenn die Mutter schlank ist.

Skeptiker sehen noch offene Fragen

Nicht alle Fachleute sind überzeugt. Kevin Mitchell, Genetiker und Neurowissenschaftler am Trinity College Dublin, äußerte sich gegenüber Ars Technica dezidiert skeptisch. Ein zentrales Problem: Eine Samenzelle ist volumenmäßig rund tausendmal kleiner als eine Eizelle. Wie können die wenigen RNA-Moleküle des Spermiums in diesem Ozean überhaupt etwas bewirken?

Rando, der 2025 einen Übersichtsartikel [7] im Annual Review of Biochemistry veröffentlichte, bezeichnete dieses Verdünnungsproblem als die schwerwiegendste Kritik an der väterlichen Epigenetik.

Teperino selbst räumte ein, dass eine einzelne Studie die Skeptiker nicht umstimmen werde. Kumulativ seien die Belege jedoch überzeugend.

Als mögliche Erklärung für die starke Wirkung kleiner RNA-Mengen diskutieren Forscher Kaskadeneffekte: Die väterlichen RNA-Fragmente könnten die Plazentafunktion verändern und so indirekt Stoffwechsel und Verhalten der Nachkommen beeinflussen.

Neben kleinen RNAs stehen auch DNA-Methylierung, Histon-Retention und Signale aus der Samenflüssigkeit als alternative Übertragungswege in der Diskussion.

Empfehlungen nicht nur für Mütter

Die gesellschaftliche Konsequenz formulierte Teperino gegenüber Ars Technica unverblümt:

"Derzeit lastet fast alles auf den Frauen. Wenn ein Paar eine Familie plant, gibt der Arzt der Frau eine Liste mit Regeln, die sie befolgen soll. Das ist nicht mehr zeitgemäß – wir müssen zumindest beiden Empfehlungen geben."

Bislang konzentrieren sich präkonzeptionelle Beratungsangebote in deutschen Kliniken allerdings überwiegend auf die werdende Mutter. Spezifische Epigenetik-Programme für Väter sucht man bisher vergeblich – obwohl die Forschungslage zunehmend dafür spricht, dass auch der Lebensstil des Vaters vor der Zeugung entscheidend sein könnte.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11290047

Links in diesem Artikel:

  1. https://arstechnica.com/science/2026/05/do-you-take-after-your-dads-rna/
  2. https://doi.org/10.1016/j.cmet.2025.09.003
  3. https://www.science.org/doi/10.1126/science.aad6780
  4. https://www.biorxiv.org/content/10.64898/2026.03.04.709527v2
  5. https://www.nature.com/articles/s41586-024-07472-3
  6. https://www.mdr.de/wissen/medizin-gesundheit/vaeter-gesundheit-kinder-geburt-epigenetik-100.html
  7. https://www.annualreviews.org/content/journals/10.1146/annurev-biochem-072924-013858

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  • 14. Mai 2026 um 14:00

KI-Portierung: Claude schreibt Bun-Codebasis in Rust neu

Von Heise
Rust-Logo, Bleistift, Zirkel

(Bild: iX)

Der JavaScript- und TypeScript-Server und -Bundler Bun besteht künftig aus Rust-Code. Innerhalb von Wochen hat Claude Code die Software portiert.

Bun ist einst angetreten, um Node.js als JavaScript-Server, NPM als Paketmanager und Bundler wie esbuild mit einer Software zu ersetzen. Ende 2025 übernahm die KI-Firma Anthropic [1] das Open-Source-Projekt und das Bun-Entwicklerteam. Die Begründung: Anthropic nutzt Bun bereits für Claude Code und das Claude Agent SDK.

Jetzt wird klar, dass die Übernahme des Projekts durch die KI-Firma Anthropic nicht folgenlos bleibt: Ende April erschien ein Branch, in dem das Sprachmodell Claude auf Anweisung die gesamte Codebasis von Zig auf Rust umzieht. Noch am 5. Mai ordnete Jarred Sumner, Gründer von Bun, diese Entwicklung ein [2] und versuchte damit, eine Diskussion zu beruhigen: „I work on Bun and this is my branch. This whole thread is an overreaction. 302 comments about code that does not work. We haven’t committed to rewriting. There’s a very high chance all this code gets thrown out completely.“

Doch es kam anders und die Ansätze wurden nicht verworfen: Am 14 Mai wurden die Änderungen vielmehr in den Main-Branch übernommen [3] – 2188 Dateien geändert, eine Million Zeilen neu geschrieben, 4000 Zeilen gelöscht. Bun ist damit komplett in Rust geschrieben.

Fragen offen

Dieses Vorgehen stößt nicht nur auf Begeisterung. Während Jarred Sumner auf GitHub ankündigt, Details im Blog veröffentlichen zu wollen, beginnt die Diskussion unter dem Beitrag. Kritisiert wird unter anderem, dass einige der alten Tests verändert wurden, damit die Rust-Version sie erfolgreich durchläuft. Auf Jarreds Aussage „We now have compiler-assisted tools for catching & preventing memory bugs“ reagieren Kommentatoren, dass das nur zutreffe, wenn man im Code nicht inflationär das Schlüsselwort unsafe verwende, wie Claude es getan habe.

Für das Bun-Team beginnt der größte Teil der Arbeit jetzt: In den GitHub-Issues [4] sammeln sich bereits die ersten Probleme, die mit der Zig-Version nicht auftraten. Noch ist die Rust-Version nicht mit Versionsnummer veröffentlicht, doch das scheint nur eine Frage der Zeit zu sein. Wer Bun nutzt und zunächst abwarten möchte, sollte seine Version auf 1.3.14 festnageln. Das könnte die letzte Zig-Version bleiben.

Was kostet das?

Ein kompletter Umzug eines Projekts dieser Größe, komplett von einem LLM erledigt – das ist ein Novum in der Softwareentwicklung. Wie viele Token Bun dafür aufgewendet hat, verrät Jarred bisher nicht. Erst mit dieser Information könnte man errechnen, was ein solcher Umzug kosten würde, wenn man nicht gerade von Anthropic übernommen wurde.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-9787350

Links in diesem Artikel:

  1. https://www.anthropic.com/news/anthropic-acquires-bun-as-claude-code-reaches-usd1b-milestone
  2. https://news.ycombinator.com/item?id=48019226
  3. https://github.com/oven-sh/bun/pull/30412
  4. https://github.com/oven-sh/bun/issues
  5. mailto:jam@ct.de

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  • 14. Mai 2026 um 16:30

Subnautica 2: Meerestiefe statt Millionenstreit

Von Peter Steinlechner
Trotz Auseinandersetzungen im Team hat Subnautica 2 den Early Access erreicht. Golem konnte eine ausführliche Präsentation sehen.
Artwork von Subnautica 2 (Bild: Unknown Worlds)
Artwork von Subnautica 2 Bild: Unknown Worlds

Eigentlich hing über Subnautica 2 zuletzt vor allem ein gewaltiger Streit um angeblich verhinderte Bonuszahlungen in Höhe von bis zu 250 Millionen US-Dollar. Publisher Krafton und das Entwicklerstudio Unknown Worlds liefern sich seit Monaten einen öffentlichen Konflikt um die Zukunft des Unterwasser-Survivalspiels.

Bei einer ausführlichen Onlinepräsentation, an der auch Golem teilgenommen hat, spielte dieser Kampf allerdings praktisch keine Rolle. Stattdessen ging es fast ausschließlich um die eigentliche Frage: Kann Subnautica 2 erneut dieses besondere Gefühl erzeugen, alleine in einer fremden und bedrohlichen Unterwasserwelt unterwegs zu sein?

Die Chancen dafür stehen gut. Unknown Worlds machte während der Präsentation deutlich, dass die Reihe weiterhin nicht als klassisches Survivalspiel verstanden wird. Design Lead Anthony Gallegos bezeichnete Subnautica 2 mehrfach eher als "Exploration Game".

Crafting, Ressourcenmanagement und Sauerstoffknappheit sollen vor allem dazu dienen, Spieler immer tiefer in unbekannte Regionen zu treiben. "Überleben dient der Erkundung", erklärte Gallegos.

Eine neue Tiefseewelt wartet

Dafür verlässt die Reihe erstmals den bekannten Planeten 4546B aus den Vorgängern. Stattdessen erkunden die Spieler eine andere Alienwelt mit neuen Kreaturen, Pflanzen und Biomen. Das Grundprinzip bleibt aber erhalten: Sauerstoffmangel, riskante Tauchgänge und improvisierte Werkzeuge bestimmen erneut die ersten Stunden.

Klassische Questmarker oder permanente Wegweiser soll es weiterhin nicht geben. Unknown Worlds hält bewusst daran fest, dass Spieler selbst herausfinden müssen, wohin sie gehen und was sie als Nächstes bauen sollten.

Technisch modernisiert das Team das Spiel allerdings deutlich. Subnautica 2 nutzt die Unreal Engine 5 mit Nanite und Lumen. Dadurch wirkt die Unterwasserwelt sichtbar dichter und dynamischer.

Während der Präsentation zeigten die Entwickler etwa Kreaturen, die miteinander interagieren oder Korallenformationen angreifen, statt einfach nur auf den Spieler zu reagieren. Laut Studio hätten moderne CPUs und UE5 erstmals ermöglicht, deutlich komplexere Verhaltensweisen umzusetzen.

Neue Fähigkeiten für Taucher

Neu sind außerdem biologische Anpassungen der Hauptfigur. Die Spieler können Eigenschaften fremder Organismen übernehmen und dadurch neue Fähigkeiten freischalten. Unknown Worlds unterscheidet dabei zwischen temporären "Biomods" und permanenten Anpassungen, die langfristig neue Spielweisen ermöglichen sollen. Der Basenbau wird flexibler und kreativer als in den Vorgängern.

Die größte Neuerung bleibt aber der optionale Koop-Modus für bis zu vier Spieler. Gerade das sorgt unter Fans für Diskussionen, weil viele die Isolation des ersten Teils als wichtigsten Bestandteil sehen.

Unknown Worlds betonte deshalb mehrfach, dass Koop komplett freiwillig bleibt. "Niemand wird gezwungen, Koop zu spielen,"sagte Gallegos. Die Spieler können sich zudem frei voneinander entfernen, wodurch laut Studio selbst im Mehrspielermodus oft noch das typische Gefühl entsteht, plötzlich alleine in viel zu tiefem Wasser unterwegs zu sein.

Auch am weitgehend gewaltfreien Ansatz hält Unknown Worlds fest. Statt Gegner einfach auszuschalten, soll es weiterhin eher um Ausweichen, Ablenkung und vorsichtiges Überleben gehen. Die Entwickler erklärten offen, dass die Spannung vieler Regionen verloren gehe, sobald Spieler riesige Leviathane dauerhaft beseitigen könnten.

Die Early-Access-Version enthält laut Unknown Worlds rund 14 bis 20 Stunden Inhalt mit über zehn Biomen, mehreren Leviathan-Kreaturen und neuen Fahrzeugen. Ähnlich wie bei den Vorgängern soll der Vorabzugang mindestens zwei Jahre laufen. "Früher Early Access ist das Beste für die Reihe,"sagte Gallegos dazu.

Preislich startet Subnautica 2 für 30 Euro auf Windows-PC (Steam) und Xbox Series X/S. Laut Unknown Worlds stand das Spiel zuvor neun Monate lang auf Platz 1 der Steam-Wunschliste – trotz oder vielleicht sogar wegen des monatelangen Dramas rund um Krafton und Unknown Worlds.

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  • 14. Mai 2026 um 17:00

Forza Horizon 6 im Test: Neonlichter, Bergstraßen und Traumautos

Von Peter Steinlechner
Tokio bei Nacht, endlose Driftstrecken und eine riesige offene Welt: Forza Horizon 6 verbindet entspannte Fahrten mit tollen Fahrgefühlen.
Artwork von Forza Horizon 6 (Bild: Microsoft)
Artwork von Forza Horizon 6 Bild: Microsoft

Wenige Länder eignen sich so gut für ein Open-World-Rennspiel wie Japan. Über Tausende Kilometer ziehen sich die Inseln von kalten Bergregionen im Norden bis in beinahe subtropische Gebiete im Süden. Dazwischen liegen Metropolen, enge Küstenstraßen, neblige Wälder und kurvige Passstraßen.

Diese Möglichkeiten nutzt Forza Horizon 6 geschickt, um die atmosphärisch vielleicht stärkste Spielwelt der Reihe zu liefern. Neonlichter in Megastädten wechseln sich ab mit ruhigen Landstraßen, kleinen Ortschaften und langen Bergabfahrten.

Nachts entfaltet das Spiel eine besondere Wirkung. Regen glänzt auf dem Asphalt, Reklametafeln spiegeln sich in Pfützen, die Straßen Tokios wirken wie geschaffen für nächtliche Fahrten.

Die Karte zählt laut Playground Games zu den größten der Seriengeschichte und übertrifft Mexiko aus dem Vorgänger. Vor allem die Hauptstadtregion wirkt größer und vertikaler als die Städte aus Forza Horizon 5.

Shibuya Crossing, die berühmte Kreuzung im Zentrum Tokios, und der Tokyo Tower gehören zu den markantesten Orten der Karte. Dazu kommen Industriegebiete, Häfen und schmale Bergstraßen irgendwo im Nebel.

Da die Welt mehr zu bieten hat als Beton, dient der Mount Fuji oft als Orientierungspunkt, und die umliegenden Passstraßen halten einige der besten Driftstrecken des Spiels bereit.

In Kyoto-inspirierten Gebieten erzeugen traditionelle Tempel und Kirschblütenalleen eine fast meditative Stimmung, vor allem im Frühling. Wenn wir nachts mit einem Nissan Skyline oder Toyota Supra durch enge Kurven driften, wird klar, warum das Setting für die Reihe so gut funktioniert.

Zum Spielbeginn wählen wir unser Alter Ego. (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)
Bild 1/10: Zum Spielbeginn wählen wir unser Alter Ego. (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)
Nach gewonnenen Rennen wird gefeiert! (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)
Bild 2/10: Nach gewonnenen Rennen wird gefeiert! (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)
Diese sammelbaren Armbänder sind ziemlich zentral. (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)
Bild 3/10: Diese sammelbaren Armbänder sind ziemlich zentral. (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)
Bei solchen Rennen können wir immer wieder große Sprünge machen. (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)
Bild 4/10: Bei solchen Rennen können wir immer wieder große Sprünge machen. (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)
Es gibt mehrere Wettbewerbe, wir werden aber sehr gut durchs Programm geführt und bekommen Orientierung. (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)
Bild 5/10: Es gibt mehrere Wettbewerbe, wir werden aber sehr gut durchs Programm geführt und bekommen Orientierung. (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)
In der Abendsonne fahren wir in Richtung Fuji. (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)
Bild 6/10: In der Abendsonne fahren wir in Richtung Fuji. (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)
Die Karte wird nach und nach mit immer mehr Rennen und sonstigen Extras befüllt. (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)
Bild 7/10: Die Karte wird nach und nach mit immer mehr Rennen und sonstigen Extras befüllt. (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)
Im Spielverlauf gibt es viele neue Autos. (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)
Bild 8/10: Im Spielverlauf gibt es viele neue Autos. (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)
Diese Kreuzung ist berühmt. (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)
Bild 9/10: Diese Kreuzung ist berühmt. (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)
Gelegentlich schalten wir Anwesen frei. (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)
Bild 10/10: Gelegentlich schalten wir Anwesen frei. (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)

Das Fahrgefühl bleibt typisch Horizon: sofort zugänglich und angenehm präzise. Viele Fahrzeuge wirken direkter und kontrollierter als im Vorgänger. Besonders Drifts machen Spaß, ohne zu kompliziert zu werden. Nur in den ersten Stunden waren uns zu viele weich abgestimmte Fahrzeuge im Starterfeld.

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Toyota, Nissan, Honda, Mazda und Subaru stehen stärker im Mittelpunkt als früher. Insgesamt bietet das Spiel zum Start über 550 offiziell bestätigte Fahrzeuge. Das ist weiterhin viel, wirkt angesichts der langen Entwicklungszeit aber vorsichtiger als erhofft. Von den deutschen Marken ist vor allem Porsche präsent.

Und: Japan gilt als Hochburg der Tuning- und Custom-Car-Kultur, im Spiel taucht das allerdings nur behutsam auf. Wir hätten uns in dem Bereich mehr neue Ideen gewünscht.

Immerhin wurden in Zusammenarbeit mit Kulturexperten einige spezifische Stile wie Kei-Cars oder Bosozoku-Elemente eingebunden. Außerdem bieten spätere Fahrzeuge teilweise auffälligere Bodykits. Dennoch bleibt das Basissystem des Tunings relativ nah an den bekannten Horizon-Mechaniken.

Die Kampagne setzt erneut stärker auf Festival-Atmosphäre als auf eine große Geschichte. Das funktioniert, weil Horizon nie von komplexem Storytelling gelebt hat. Stattdessen entsteht der typische Horizon-Flow: ein Rennen hier, ein spontaner Drift-Wettbewerb dort und dazwischen freies Erkunden und Entdecken.

Besonders gelungen finden wir das Gefühl des Reisens. Die Karte wirkt wunderbar abwechslungsreich. Schneebedeckte Berge gehen in moderne Stadtgebiete über, später folgen Küstenstraßen oder bewaldete Passagen. Forza Horizon 6 vermittelt dadurch häufiger den Eindruck eines echten Landes statt einer hübschen Themenparkversion.

Dennoch hätten einige Sehenswürdigkeiten markanter inszeniert werden können. Es existiert ein Erfolg für entdeckte Wahrzeichen, und obwohl wir an mehreren davon längst vorbeigefahren waren, blieb uns vor allem der markante rote Tokyo Tower im Gedächtnis. Andere Orte werden bei hohem Tempo nicht wahrgenommen.

Auch der Soundtrack zählt für uns zu den schwächeren Aspekten des Spiels. Zwar gibt es erneut zahlreiche Radiosender, viele Songs verschwimmen jedoch zu einem dauerhaften elektronischen Hintergrundrauschen. Die Sender unterscheiden sich nicht klar genug voneinander.

Online bleibt Horizon 6 angenehm unkompliziert. Wir können vor jedem Rennen selbst entscheiden: solo, kooperativ oder kompetitiv online. Horizon 6 zwingt uns selten zu irgendetwas. Auch den KI-Schwierigkeitsgrad können wir jederzeit anpassen. Das Spiel versteht besser als viele Konkurrenten, dass Autofahren nicht permanent Stress bedeuten muss.

Während die Sichtweite hervorragend ausfällt und einige Naturumgebungen fast fotorealistisch wirken, zeigt die Engine in der Stadt kleinere Schwächen. Manche Straßenzüge wirken minimal blockig.

Generell könnten die Metropolen stellenweise noch etwas mehr Glanz vertragen, außerdem sind überraschend wenige NPC-Fahrer unterwegs. Gleichzeitig beeindruckt die Stabilität, mit der Horizon 6 selbst komplexe, verregnete Stadtviertel flüssig auf den Bildschirm bringt.

Forza Horizon 6 erscheint am 19. Mai 2026 für Xbox Series X/S und Windows-PC (Steam, Microsoft Store), der Preis liegt bei rund 70 Euro. Wer die Premium Edition für 120 Euro vorbestellt, kann bereits am 15. Mai 2026 losfahren. Eine Umsetzung für die Playstation 5 soll später folgen, bislang gibt es keinen Termin.

Zum Spielbeginn wählen wir unser Alter Ego. (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)
Bild 1/10: Zum Spielbeginn wählen wir unser Alter Ego. (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)
Nach gewonnenen Rennen wird gefeiert! (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)
Bild 2/10: Nach gewonnenen Rennen wird gefeiert! (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)
Diese sammelbaren Armbänder sind ziemlich zentral. (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)
Bild 3/10: Diese sammelbaren Armbänder sind ziemlich zentral. (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)
Bei solchen Rennen können wir immer wieder große Sprünge machen. (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)
Bild 4/10: Bei solchen Rennen können wir immer wieder große Sprünge machen. (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)
Es gibt mehrere Wettbewerbe, wir werden aber sehr gut durchs Programm geführt und bekommen Orientierung. (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)
Bild 5/10: Es gibt mehrere Wettbewerbe, wir werden aber sehr gut durchs Programm geführt und bekommen Orientierung. (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)
In der Abendsonne fahren wir in Richtung Fuji. (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)
Bild 6/10: In der Abendsonne fahren wir in Richtung Fuji. (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)
Die Karte wird nach und nach mit immer mehr Rennen und sonstigen Extras befüllt. (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)
Bild 7/10: Die Karte wird nach und nach mit immer mehr Rennen und sonstigen Extras befüllt. (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)
Im Spielverlauf gibt es viele neue Autos. (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)
Bild 8/10: Im Spielverlauf gibt es viele neue Autos. (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)
Diese Kreuzung ist berühmt. (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)
Bild 9/10: Diese Kreuzung ist berühmt. (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)
Gelegentlich schalten wir Anwesen frei. (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)
Bild 10/10: Gelegentlich schalten wir Anwesen frei. (Bild: Microsoft; Screenshot: Golem)

Der Titel ist zum regulären Starttag auch in einigen Abstufungen des Spieleabos Game Pass enthalten. Die deutsche Sprachausgabe klingt professionell, wer mag, kann auch japanische Audioausgabe wählen. Die USK hat eine Freigabe ab 6 Jahren erteilt.

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Fazit

Forza Horizon 6 erfindet die Reihe nicht neu, bringt sie mit dem Japan-Setting aber dorthin, wo sie längst hingehört. Die Größe der Karte und die abwechslungsreiche Mischung aus Neonlichtern, Bergstraßen und Küstenrouten sorgen für eine Atmosphäre, in der wir uns über viele Wochen verlieren können.

Dazu kommt ein Fahrverhalten, das nahezu perfekt auf die offene Spielwelt abgestimmt wirkt. Horizon 6 bleibt angenehm zugänglich, vermittelt gleichzeitig aber mehr Präzision und Kontrolle als seine Vorgänger. Besonders Drifts und schnelle Richtungswechsel machen viel Spaß, ohne jemals zu arcadig oder zu simulationslastig zu werden.

Zwar hätten wir uns beim Tuning und bei der Fahrzeugauswahl noch mehr Mut und neue Impulse gewünscht. Angesichts der hohen Gesamtqualität und der Liebe zum Detail bei Orten wie dem Mount Fuji fallen diese Kritikpunkte aber kaum ins Gewicht.

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  • 14. Mai 2026 um 14:01

Anzeige: Samsung Galaxy Tab A11+ wieder zum Tiefstpreis bei Amazon

Von Erik Körner
Amazon verkauft ein einsteigerfreundliches Tablet von Samsung mit 128 GByte Speicher wieder zu seinem bisher niedrigsten Preis.
Das Samsung Galaxy Tab A11+ mit 128 GByte für unter 205 Euro im Amazon-Angebot (Bild: Amazon.de/Samsung/Golem) amazon Affiliate

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Das Samsung Galaxy Tab A11+ mit 128 GByte für unter 205 Euro im Amazon-Angebot Bild: Amazon.de/Samsung/Golem

Brauchbare Tablets werden immer günstiger, auch von namhaften Herstellern. Bei Amazon kann man sich aktuell das Samsung Galaxy A11+ wieder für unter 205 Euro sichern. Preistracker Keepa zufolge hat es nie weniger gekostet. Das Android-Tablet ist unter Amazon-Kunden extrem beliebt: Mehr als 400 Nutzer geben ihm im Schnitt 4,6 von 5 Sternen, allein im vergangenen Monat wurde es über 2.000 Mal bestellt. Der Rabatt gilt bis zum 25. Mai, kann aber vorzeitig enden.

Das bietet das Samsung Galaxy Tab A11+

Das Samsung Galaxy Tab A11+ hat einen 11 Zoll großen LCD-Bildschirm mit einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln, also knapp über Full-HD-Auflösung. Dank 90 Hz Bildwiederholrate erlaubt es flüssiges Scrollen, Medienstreaming und Gaming. 6 GByte Arbeitsspeicher lassen dabei ausreichend Raum für Multitasking. Die reduzierte Version des Tablets bietet 128 GByte integrierten Speicher für Apps, Fotos, Musik oder Spiele. Der Speicher kann per Micro-SD-Kartenslot auf bis zu 2 TByte erhöht werden.

Samsung bewirbt das Galaxy Tab A11+ mit einem 7.040 mAh großen Akku. Bei gemischter Nutzung soll das Android-Tablet rund 10 Stunden durchgehender Screentime ermöglichen. Es unterstützt Samsungs 25-W-Superschnellladefunktion und soll laut externen Messungen von Notebookcheck.net rund 2,5 Stunden für eine volle Ladung brauchen (getestet an einem 65-W-Charger). Ein USB-C-auf-USB-C-Ladekabel ist im Lieferumfang enthalten.

Auf den ersten Blick ähnelt das Galaxy Tab A11+ stark Apples jüngsten iPads. Es hat ein schlankes Metallgehäuse, eine 8-MP-Kamera auf der Rückseite und eine 5-MP-Selfiekamera, versteckt unter einem schwarzen Bildschirmrahmen. Ein Quad-Lautsprechersystem, entwickelt von Dolby, soll laut Samsung klaren, kräftigen Sound liefern.

Samsung bei Amazon: jetzt Galaxy-Tablet zum Sparpreis sichern

Das Samsung Galaxy Tab A11+

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ist bei Amazon für 204,99 Euro im befristeten Angebot erhältlich. Laut Preistracker Keepa entspricht das einem Rabatt von 18 Euro auf den durchschnittlichen Verkaufspreis der vergangenen Wochen. Der Rabatt gilt für die Farben Grau und Silber. Mehr spannende Angebote findet man in Samsungs Amazon-Store
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. Aktuell sind unter anderem USB-C-Sticks und Micro-SD-Karten bis zu 49 Prozent günstiger gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung. Stöbern lohnt sich.

Samsung Galaxy Tab A11+

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  • 14. Mai 2026 um 14:00

Störungsmeldung vom 14.05.2026 20:00

Von heise online

Neue Störungsmeldung für Provider Vodafone Kabel

Details

Beginn
14.05.2026 20:00
Region
Dietenheim (07347)
Provider
Vodafone Kabel
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Kabel

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  • 14. Mai 2026 um 20:00

Störungsmeldung vom 13.05.2026 22:00

Von heise online

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Beginn
13.05.2026 22:00
Region
Wolfenbüttel (05331)
Provider
Vodafone Kabel
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  • 13. Mai 2026 um 22:00
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