Nur noch bis Sonntag gibt es ein tausendfach verkauftes 100-Watt-Netzteil von Ugreen zum Bestpreis bei Amazon.
Nur bis Sonntag gibt es bei Amazon das 100-Watt-Netzteil Ugreen Nexode X wieder zum Tiefstpreis.Bild:
Erzeugt mit Dall-E; Amazon
Wer unterwegs Smartphone, Tablet und Notebook laden möchte, muss längst nicht mehr mehrere klobige Netzteile einpacken. Moderne Multiport-Ladegeräte versorgen gleich mehrere Geräte parallel – und sparen dabei Platz im Rucksack. Ein besonders gefragtes Modell ist das Ugreen Nexode X 100W (Modell 35038), das sich allein im vergangenen Monat bei Amazon über 2000-mal verkauft hat. Jetzt ist das kompakte USB-C-Netzteil für kurze Zeit im Angebot erhältlich.
Was bietet das Ugreen Nexode X 100W?
Mit nur 7,1 × 4,3 × 3,3 cm zählt das Nexode X zu den kleineren Vertretern seiner Leistungsklasse. Möglich macht das die sogenannte Airpyria-Technologie, die trotz reduzierter Bauform eine hohe Ladeleistung ermöglicht. Das Netzteil bringt dabei lediglich 320 Gramm auf die Waage und liefert trotzdem bis zu 100 Watt, ausreichend, um auch ein Macbook oder Office-Laptop schnell mit Strom zu versorgen.
Unterstützt werden gängige Schnellladestandards wie USB Power Delivery 3.0 und PPS. Laut Hersteller lässt sich etwa ein Samsung Galaxy S24 Ultra in rund 19 Minuten auf 50 Prozent aufladen. Ein Macbook Pro 14 Zoll soll nach 27 Minuten ebenfalls wieder halb voll sein.
Drei Geräte gleichzeitig laden
Das Ugreen-Netzteil ist mit insgesamt drei Anschlüssen ausgestattet:
2× USB-C mit bis zu 100 Watt
1× USB-A mit bis zu 22,5 Watt
Wer mehrere Geräte gleichzeitig anschließt, muss allerdings mit einer automatischen Aufteilung der Leistung rechnen. Bei Nutzung von zwei Ports stehen am USB-C1 bis zu 65 Watt und am zweiten USB-C-Anschluss 30 Watt zur Verfügung. Der USB-A-Port liefert bis zu 22,5 Watt.
Wer alle drei Anschlüsse parallel nutzt, verteilt sich die Leistung wie folgt:
USB-C1: 65 Watt
USB-C2: 18 Watt
USB-A: 18 Watt
Schutz vor Überhitzung und Überspannung
Für die nötige Sicherheit sorgt eine integrierte Steuerungselektronik mit Temperaturüberwachung. Zusätzlich schützt Thermal Guard 2.0 vor Überhitzung und Überspannung – praktisch, wenn mehrere Geräte gleichzeitig geladen werden.
Zum Tiefstpreis bei Amazon
Bei Amazon gibt es das USB-Netzteil Ugreen Nexode X 35038 mal wieder zum Tiefstpreis von nur 30,67 Euro zu kaufen, wie die Keepa-Preischronik verrät. Noch nie gab es dieses 100 Watt leistende USB-Netzteil günstiger zu kaufen. Zwar gibt es dieses Angebot immer mal wieder, doch reicht der Lagervorrat oft nur wenige Tage. Das aktuelle Bestpreis-Angebot gilt nur noch bis Sonntag, den 8. Februar.
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Ugreen Nexode X USB-C-Ladegerät 100W mit 3 USB-Ladeanschlüssen
Preis, Daten und Fakten zum Ugreen-Nexode-X-Netzteil
Auf kompakten 7,1 cm × 4,3 cm × 3,3 cm bringt der chinesische Hersteller Ugreen beim Nexode-X-35038-Netzteil gleich drei Ladeanschlüsse unter.
Neben einem USB-A-Port sind dies gleich zwei USB-C-Anschlüsse, die maximal 100 Watt leisten.
Praktisch: Selbst wenn an USB-C1 mit 65 Watt ein Laptop oder Macbook schnellgeladen wird, steht am zweiten USB-C-Anschluss mit 30 Watt genügend Power parat, um parallel ein Smartphone mit Strom zu versorgen.
Zum Zeitpunkt der Artikelerstellung verkauft Amazon das Ugreen-Nexode-X-35038-Netzteil für nur 30,67 Euro. Ein Blick in die Keepa-Preishistorie zeigt, dass es dieses USB-Netzteil noch nie günstiger zu kaufen gab. Doch dieses Bestpreis-Angebot gilt nur noch bis Sonntag, den 8. Februar.
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Verbessern Sie die Textprüfung von LibreOffice mit LanguageTool als Online-Dienst oder lokale Installation.
In allen Modulen von LibreOffice steht eine ordentliche Rechtschreibprüfung zur Verfügung. Sie nutzt die freie Hunspell-Bibliothek, die unter anderem auch in Firefox und Thunderbird arbeitet. Eine deutlich leistungsfähigere Alternative, die zudem auch Grammatik, Interpunktion und Schreibstil kontrolliert, ist das ursprünglich als kostenloses Open-Source-Projekt gestartete LanguageTool. Mittlerweile wird es von einem kommerziellen deutschen Anbieter auch als Webdienst angeboten, und zwar in einer kostenlosen und einer kostenpflichtigen KI-unterstützten Version.
LanguageTool nutzen Sie entweder über eine Webseite, in die Sie die zu prüfenden Texte per Zwischenablage einfügen, oder über ein Browser-Add-in. Letzteres ist webseitenübergreifend überall da aktiv, wo Sie Texte eingeben. In LibreOffice können Sie LanguageTool zudem parallel oder alternativ zum integrierten Spellchecker einrichten. Wenn Sie dem Onlinedienst keine Inhalte schicken möchten, haben Sie zudem die Möglichkeit, einen LanguageTool-Server lokal zu installieren. Somit verlassen Ihre zu prüfenden Texte nie den eigenen Rechner. Dieser Artikel zeigt alle Möglichkeiten, LanguageTool in LibreOffice zu integrieren.
Die Onlineversion des LanguageTools gibt es in zwei Varianten. Die kostenlose reicht für Standardprüfungen auf Rechtschreib‑, Satzzeichen‑ und Grammatikfehler. Nicht zahlende Nutzer der Onlineversion können Texte nur bis zu einer maximalen Länge von 2000 Zeichen prüfen lassen. Die als Abo buchbare Premium‑Version findet deutlich mehr Fehler, bewertet den Schreibstil und bietet KI‑gestützte Verbesserungsvorschläge. Die Abo-Version kostet bei jährlicher Zahlweise rund fünf Euro pro Monat. Kürzere Abrechnungszeiträume sind signifikant teurer.
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Links in diesem Artikel: [1] https://www.heise.de/ratgeber/Besser-texten-mit-Office-Alternativen-LanguageTool-in-LibreOffice-einrichten-11121137.html [2] https://www.heise.de/ratgeber/Quick-Look-aufmotzen-MIt-diesen-Tools-wird-die-macOS-Uebersicht-besser-11146357.html [3] https://www.heise.de/ratgeber/PDF-Formulare-im-Griff-Daten-auslesen-und-verarbeiten-11080661.html [4] https://www.heise.de/ratgeber/Textprojekte-gemeinsam-stemmen-mit-Git-So-gehen-Dokumentationen-und-mehr-11138148.html [5] https://www.heise.de/ratgeber/Quick-Look-ausreizen-So-nutzen-Sie-Apples-Finder-Uebersicht-optimal-11130182.html
USB ist überall. Aber das Smartphone lädt schon seit Stunden, die externe Festplatte ist lahm. Habe ich mal wieder ein schlechtes Kabel erwischt?
Update: Das Gerät verfügt über ein Batteriefach für eine AAA-Zelle oder kann per USB-C versorgt werden.
Wer bei sich zu Hause eine Schublade voller USB-Kabel hat – und wer hat das nicht – wird früher oder später auf das Problem stoßen: Sind es reine Ladekabel, können sie Daten und schnelles Video – oder liefern sie die versprochenen 240 Watt? Der Treedix-TRX5-0816-Kabeltester gibt Antworten auf diese Fragen.
Was auch immer eine Schlüsselinterface-Analyse ist... Die englische Menüführung ist aber ok.
(Bild: Treedix)
Der Tester (ca. 50 Euro etwa auf Amazon) prüft gängige Kabeltypen von USB-C, Lightning, Micro-USB (2.0/3.0) bis Mini-USB und zeigt auf einem 2,4‑Zoll‑Farbdisplay übersichtlich an, welche Pins belegt sind. Vorbei die Zeiten, in denen man eine blanke Platine bekam, kommt der Treedix in einem Gehäuse mit integriertem Batteriefach für eine AAA-Batterie oder Akku. Alternativ kann das Gerät auch per USB-C mit Strom versorgt werden.
Besonders interessant für Maker ist der integrierte eMarker‑Chip‑Reader: Er liest die im Kabel verbauten Chips aus und gibt Spannung, Strom, Datenrate und sogar eine geschätzte Kabellänge preis – Informationen, die sonst überhaupt nicht zugänglich sind. Die eingebaute Widerstandsmessung zeigt obendrein, ob ein Kabel qualitativ gut oder eher ein Wegwerfprodukt mit dünnen Stromleitern aus billigem Material ist.
Im Alltag überzeugt das Gerät durch schnelle Messungen und klare Anzeigen. Ganz perfekt ist es nicht: Dual-Channel-Erkennung bei Thunderbolt‑4‑Kabeln beherrscht der Tester aktuell bisher nicht. Treedix arbeitet laut eigener Aussage an einer Firmware-Aktualisierung, die das nachreichen soll – bis dahin eine kleine Einschränkung für wirklich schnelle TB4‑Kabel.
Geeignet ist der Tester nicht für das professionelle Labor – aber genau richtig für alle, die zu Hause, im Makerspace oder beim aktuellen Raspberry‑Pi‑Projekt endlich wissen wollen, was ein USB-Kabel tatsächlich leistet. Ein kleines, praktisches Werkzeug, das am Ende eine Menge Rätselraten spart.
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Links in diesem Artikel: [1] https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html [2] https://www.heise.de/make [3] mailto:caw@make-magazin.de
Apples Marge speist sich unter anderem aus sehr teuren RAM-Upgrades. Analysten fragen sich, welche Auswirkungen die aktuellen Preissteigerungen haben.
Apple galt bislang als immun gegen die RAM-Inflation: Dank längerfristiger Verträge und Großeinkäufen [1] sowie marktführend hoher Speicheraufpreise dachten viele Beobachter, dass der iPhone-Hersteller vergleichsweise einfach durch die Krise kommt. Das Problem: Je länger sie andauert, desto stärker wird auch der Konzern aus Cupertino tangiert. Teilweise kam es zu einer Vervierfachung der Preise bestimmter DRAM-Sorten [2] innerhalb weniger Monate. Analysen spekulieren nun darüber, wie Apple reagieren wird. Der Konzern denkt offenbar über eine Doppelstrategie nach.
Druck auf Komponentenlieferanten
Zunächst halten Beobachter wie der Bloomberg-Journalist Mark Gurman es für unwahrscheinlich, dass Apple die iPhone-Preise grundsätzlich erhöhen wird. Das heißt: Die Marge könnte schrumpfen. Das wird der Konzernführung unter CEO Tim Cook, der gerade erneut die höchsten Umsätze und Gewinne eines Weihnachtsquartals [3] verkünden durfte, nicht gefallen. Wie sehr die Margen zurückgehen, hängt davon ab, wie lange die Apple zur Verfügung stehenden Stückzahlen ausreichen – beziehungsweise von Altverträgen abgedeckt sind, die noch aus der Zeit vor der RAM-Inflation stammten.
Apple hatte zuletzt eine Bruttomarge über das Gesamtgeschäft von 48 bis 49 Prozent für das laufende Quartal vorhergesagt. Sollte RAM teurer werden, wird Apple parallel versuchen, die Kosten zu reduzieren. Zuletzt schrieb das taiwanische Elektronikfachblatt DigiTimes hierzu, dass Apple eine neuerliche Kostensparrunde eingeleitet [4] habe. Das heißt: In Bereichen, die nicht von der RAM-Inflation erfasst sind, müssen Lieferanten anderer Komponenten „ausgleichen“. Ob sie hier mitziehen, bleibt abzuwarten, doch Apple hat als großer (oder größter) Kunde viel Macht.
Pro-Modelle und Lieferkettenprobleme
Weiterhin scheint Apple an seinem Line-up zu schrauben. Dazu passen diverse Berichte, laut denen Apple in diesem Jahr im September nur Pro-Varianten und das erste Foldable [5] vorstellen wird. Das Standardmodell des iPhone 18 wird hingegen für Frühjahr 2027 erwartet, wenn die RAM-Situation womöglich wieder ganz anders aussieht.
Laut einem Bericht der japanischen Wirtschaftsagentur Nikkei [6] soll das dabei helfen, die Lieferkettenressourcen besser zu managen. Denn RAM ist nicht nur teuer – Apple drohen angesichts der massiven Nachfrage [7] seitens der KI-Unternehmen auch Lieferschwierigkeiten. So ist Apple etwa nicht mehr größter Kunde des Chipfertigers TSMC.
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Wer die „Wo ist?“-App auf Sequoia-Macs nutzt, bekommt die AirTags 2 nicht angezeigt. Gleiches gilt für iPhones mit iOS 18.
macOS-User sind wechselresistenter als iPhone-Besitzer: Üblicherweise lassen sie sich vor dem Upgrade auf ein neues Betriebssystem mehr Zeit. Bei macOS 26 dürfte das noch häufiger der Fall sein als üblich, da Apples neues Liquid-Glass-Design [1] umstritten ist. Wer sich nun aber Apples frisch auf den Markt gekommene AirTags 2 [2] kauft, läuft damit in ein Problem: macOS 15 alias Sequoia erkennt die Bluetooth- und Ultra-Wideband-Tracker schlicht nicht. Gleiches gilt auch für iOS 18 und iPadOS 18.
Als wären sie nicht vorhanden
In der für das Auffinden der Geräte (und anderer Apple-Geräte) zuständigen „Wo ist?“-App [3] werden AirTags 2, die man etwa auf einem iPhone mit iOS 26 eingerichtet hat, weggelassen. Sie tauchen unter „Objekte“, wo sie üblicherweise angezeigt werden sollten, nicht auf, nur AirTags 1 werden aufgeführt. Es ist unklar, warum dies so ist – die Positionsdaten werden über den Apple-Account an den Rechner weitergeleitet, Apple hätte also technisch kaum ein Problem, diese Informationen weiterzureichen. Auch ein Update wurde für macOS 15 nicht verteilt, das die „Wo ist?“-App dafür hätte vorbereiten können. Entsprechende Aktualisierungen gab es nur für macOS 26 und watchOS 26 [4].
Möglich ist, dass Apple versucht, mit dieser Inkompatibilität mehr Nutzer zum Upgrade zu bewegen. Dies erinnert auch an bestimmte Funktionen neuer AirPods, die oft erst mit dem neuesten Betriebssystem kompatibel sind. Allerdings lassen sich diese zumindest mit dem Gerät verbinden und grundsätzlich nutzen, was bei den AirTags 2 mit einem Sequoia-Mac gar nicht funktioniert. Das Problem ist unterdessen auch bei iPhones mit iOS 18 und iPads mit iPadOS 18 [5] zu sehen: Hier lassen sich AirTags 2 nicht nur nicht hinzufügen, sondern sie werden ebenfalls nicht in der „Wo ist?“-App angezeigt. Auch hier fehlen sie einfach.
Aktuell kein Workaround
Nun könnte man denken, dass ein Ausweichen in den Browser eine Alternative ist. Schließlich kann man Geräte über iCloud.com/find [6] nach Login mit dem Apple-Account tracken. Allerdings hilft das nichts: Traditionell werden hier nur Macs, iPhones, iPads oder Kopfhörer angezeigt, nicht aber AirTags, obwohl auch das technisch wohl kein Problem wäre.
Um AirTags per Browser auffindbar zu machen, müsste man sie in den Verloren-Modus schicken, um die Positionsdaten dann beispielsweise mit einer Airline [7] zu teilen. Dafür gibt es jeweils passende Links, die aber austimen.
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Big Sur, Catalina oder watchOS 6: Apple hat einer Reihe veralteter Systeme ein Update spendiert. Sie lösen ein bestimmtes Problem.
Wer noch immer (sehr) alte Apple-Geräte in Betrieb hat, wird sich in der Nacht zum Dienstag gewundert haben: Diesem Personenkreis wird unter Umständen erstmals seit Jahren wieder ein Betriebssystem-Update angeboten. Der Grund: Wichtige Zertifikate laufen ab, die zentrale Systemprozesse schützen beziehungsweise ermöglichen. Mit den Aktualisierungen werden diese erneuert, sonst ändert sich nichts.
Bis runter auf die Apple Watch Series 1
Ohne die Updates funktionieren unter anderem iMessage und FaceTime nicht, aber auch die generelle Aktivierung der Systeme bei einem Neuaufsetzen. Beim Mac bringt Apple macOS Big Sur auf Version 11.7.11, bei macOS Catalina (10.15.8) wird ein Security-Update 2026-001 nachgereicht, das allerdings neben den neuen Zertifikaten keine sicherheitsrelevanten Fehlerbehebungen enthält. Bei der Apple Watch gibt es watchOS 6.3.1, 9.6.4 und 10.6.2 zum Download. Damit bekommt selbst die Apple Watch Series 1 noch die passenden Zertifikate.
Schließlich hat Apple auch noch iOS 16.7.14 und iPadOS 16.7.14 veröffentlicht. Beide dienen dazu, dass iPhone X, iPhone 8 und iPhone 8 Plus weiterhin Notrufe in Australien absetzen können, das Update für die Altgeräte behebt einen technischen Fehler. Dieser sollte eigentlich bereits in iOS 16.7.13 behoben sein, doch dieses Update aus der vergangenen Woche sorgte nur für mehr Probleme, weshalb Apple es zurückgezogen hat. Was genau die iPad-Version bringt, blieb zunächst unklar.
Allerdings enthalten die alten Betriebssysteme allesamt zahlreiche ungepatchte Sicherheitslücken. Man sollte solche Geräte also, wenn möglich, nicht mit Internetverbindung betreiben, um Angriffe zu vermeiden. Apple pflegt stets nur das jüngste Betriebssystem mit allen behobenen Sicherheitslücken, die Vorgängerversion wird zwar mit Updates versorgt, erhält aber eben auch nicht alle Patches [2]. Noch ältere Systeme werden gar nicht mehr gepflegt.
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Links in diesem Artikel: [1] https://www.heise.de/news/Update-fuer-iOS-und-watchOS-macht-Geraete-fuer-neue-AirTags-fit-11154918.html [2] https://www.heise.de/meinung/Kommentar-Apple-betreibt-bei-Updates-Scheinsicherheit-11097267.html [3] https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html [4] https://www.heise.de/mac-and-i [5] mailto:bsc@heise.de
Der Epic Games Store baut seinen Launcher um und bietet weitere Gratis-Spiele. Store-Chef Steve Allison spricht außerdem über die Pläne auf Konsolen.
Das Ökosystem von Epic GamesBild:
Epic Games
Der Epic Games Store hat 2025 bei Drittanbieter-Spielen einen neuen Höchststand erreicht. Laut dem aktuellen Year in Review stieg der Umsatz mit Third-Party-Titeln um 57 Prozent auf rund 400 Millionen US-Dollar. Im Vorjahr hatte Epic hier noch rund 217 Millionen US-Dollar ausgewiesen.
Besonders bemerkenswert ist das Wachstum vor dem Hintergrund, dass immer mehr große Spiele ihre eigenen Bezahlsysteme im Store nutzen. Inzwischen entfallen rund 35 Prozent der Spielzeit bei Drittanbietern auf Titel, bei denen Epic keine In-App-Umsätze abrechnet.
Dazu zählen große Live-Service-Spiele wie Valorant, Marvel Rivals oder auch Sporttitel von Electronic Arts. Diese Einnahmen tauchen in der offiziellen Statistik nicht auf, bremsen also rechnerisch sogar das ausgewiesene Wachstum.
Trotzdem legte auch die Nutzung zu. Knapp 2,78 Milliarden Stunden verbrachten die Spieler 2025 in Third-Party-Games – ein Plus von vier Prozent. Insgesamt erreichte der Epic Games Store auf dem PC zeitweise 78 Millionen monatlich aktive Nutzer und verzeichnete wachsende Ausgaben über ein zunehmend breites Spieleangebot hinweg.
Ein zentraler Wachstumstreiber bleibt das Free-Games-Programm. Im vergangenen Jahr verschenkte Epic 100 teils hochkarätige Spiele wie Hogwarts Legacy oder The Callisto Protocol.
77 Prozent dieser Titel erreichten während der Gratiswoche neue Rekorde bei der Anzahl gleichzeitig aktiver Spieler. Gleichzeitig zeigte sich ein deutlicher Halo-Effekt auf anderen Plattformen: Auf Steam stiegen die Spielerzahlen der betroffenen Titel im Schnitt um rund 40 Prozent, solange die Spiele im Epic Games Store kostenlos verfügbar waren.
Epic Games versteht das Programm nach eigenen Angaben längst nicht mehr nur als Werbung für seinen Store, sondern als wichtiges Marketinginstrument, das Reichweite, Bindung und Aufmerksamkeit für Entwickler schafft.
Parallel investiert Epic massiv in die technische Basis und neue Vertriebsmodelle. Der Launcher auf dem PC wird derzeit komplett neu aufgebaut. Künftig sollen Ladezeiten deutlich sinken, der Ressourcenverbrauch reduziert und die Bedienung insgesamt spürbar schneller werden. Die Veröffentlichung der neuen Architektur ist für die kommenden Monate geplant.
Zudem will Epic die Reichweite von Fortnite stärker für den Store nutzen. Über spezielle Aktionen erhalten Käufer bestimmter Spiele kosmetische Inhalte in Fortnite, was in ersten Tests zu teils extremen Umsatzsteigerungen geführt haben soll. Dieses Programm soll 2026 deutlich ausgeweitet werden.
Hinzu kommen neue Social-Funktionen wie plattformübergreifender Text- und bald auch Voice-Chat sowie der weitere Ausbau des mobilen Epic Games Store. Auf iOS startet Epic in Japan und Brasilien, begleitet von neuen Self-Publishing-Tools, die den Katalog schneller wachsen lassen sollen.
Vor diesem Hintergrund sprach Golem mit Steve Allison, General Manager des Epic Games Store, über die Zahlen, die mobile Expansion und die langfristige Ausrichtung der Plattform.
Golem: Der Umsatz mit Drittanbieter-Spielen ist in einem Jahr um 57 Prozent gewachsen, das für die Branche insgesamt nicht besonders stark war. Was hat dieses Wachstum angetrieben?
Steve Allison: Ein wichtiger Faktor war Epic Rewards, das wir 2023 eingeführt haben und das inzwischen Wirkung zeigt. Wir haben außerdem mit zeitlich begrenzten Boosts experimentiert, bei denen Spieler besonders attraktive Rückvergütungen bekommen konnten.
Dazu kamen die ersten Tests mit Fortnite-Partnerschaften, die den Verkauf von Spielen im Store spürbar angeschoben haben. Und schließlich haben einige große Entwickler unsere Plattform stärker in ihr Marketing eingebunden und gezielt auf den Epic Games Store verwiesen – mit sehr guten Ergebnissen.
Golem: Der Epic Games Store ist inzwischen auch auf mobilen Plattformen verfügbar. Was waren die wichtigsten Lehren aus dem bisherigen Rollout?
Allison: Kurz gesagt: Es ist schwierig. Es gibt nach wie vor viele Hürden, vor allem in Europa. Aber Epic ist dafür bekannt, neue Wege zu gehen und sich durch diese Herausforderungen durchzuarbeiten.
Wir haben mittlerweile fast 50 Millionen Downloads der mobilen Apps erreicht und werden weiter stark investieren. In der ersten Jahreshälfte kommen Self-Publishing-Tools für Mobile, so dass wir nicht mehr alles kuratieren müssen. Das wird den Katalog deutlich schneller wachsen lassen.
Golem: Gibt es Unterschiede bei der Einführung in Japan und Brasilien im Vergleich zu Europa?
Allison: Wir folgen dem gleichen Playbook wie in Europa. Die Rahmenbedingungen und Konditionen sind je nach Region unterschiedlich, aber das Prinzip bleibt gleich. Wir gehen in den Markt, arbeiten eng mit Entwicklern zusammen und sorgen dafür, dass ihre Inhalte verfügbar werden.
Golem: Viele Spieler würden den Epic Games Store gern auch auf Konsolen sehen. Gibt es dazu konkrete Pläne?
Allison: Wir würden das sehr gerne – und Tim Sweeney übrigens auch. Wir wissen, dass es Teil der Vision von Xbox für die nächste Konsolengeneration ist, PC-Stores wie Steam oder den Epic Games Store auf der Konsole zuzulassen. Solange das der Fall ist, planen wir definitiv, dort präsent zu sein.
Golem: Die kostenlosen Spiele sind nach wie vor ein Markenzeichen des Stores. Wird sich an dem Programm etwas ändern?
Allison: Aus unserer Sicht ist das Programm im Grunde unser Marketingbudget. Der Einfluss auf die Nutzerbindung ist enorm – wir liegen im Schnitt bei über 72 Prozent Retention. Dazu kommt jede Woche redaktionelle Berichterstattung, die Sichtbarkeit und SEO-Effekte bringt. Ich sehe keinen Grund, daran in absehbarer Zeit etwas zu ändern.
Golem: Wie stehen Sie zu Spiele-Abos wie Game Pass?
Allison: Wir unterstützen Abos bereits – zum Beispiel EA Play, das wir technisch mit aufgebaut haben. Wir wären sehr froh, wenn Microsoft Game Pass für PC in den Epic Games Store bringen würde, und genauso offen sind wir für andere Abo-Modelle. Wir sprechen dazu regelmäßig mit den Anbietern.
Bild 1/1: Kennzahlen Epic Games Store (Grafik: Epic Games)
Golem: Die Hardwarepreise im PC-Bereich steigen, etwa bei Speicher oder Grafikkarten. Könnte das das Wachstum von PC-Plattformen bremsen?
Allison: Ich glaube nicht. Als wir gestartet sind, hatte Steam etwa sechs bis acht Millionen monatlich aktive Nutzer, heute sind es rund 140 Millionen. Wir selbst liegen inzwischen ebenfalls bei sechs bis acht Millionen im Schnitt. PC-Gaming wächst also sehr stark.
Es gibt zwar Veränderungen in der Branche, aktuell sehen wir eine Verschiebung hin zu PC und Mobile, vielleicht zulasten der Konsolen. Höhere Hardwarepreise könnten den Kauf neuer PCs etwas verlangsamen, aber den Konsum von Spielen sehe ich davon kurzfristig nicht betroffen.
Die GPUs sind seit Jahren sehr leistungsfähig. Teilweise stärker als die aktuellen Konsolen. Wie sich das mit der nächsten Konsolengeneration entwickelt, bleibt abzuwarten, aber insgesamt steht PC-Gaming aus meiner Sicht sehr gut da.
Der Heizlüfter von Dreo setzt auf leise Keramiktechnik, Thermostat und Sicherheitsfunktionen und fällt derzeit unter die 50-Euro-Marke.
Heizlüfter von Dreo für nur 46,74 EuroBild:
amazon.de/dreo
Wenn es um kompakte Heizgeräte geht, sind die Erwartungen meist klar: Es soll schnell warm werden, die Bedienung unkompliziert sein und das Ganze darf weder laut noch nervig wirken. Genau in diesem Spannungsfeld positioniert sich der Heizlüfter von Dreo. Laut Hersteller ist er nicht als brachiale Zusatzheizung gedacht, sondern als gezielt einsetzbares Gerät, das Wärme dort liefert, wo sie gebraucht wird, ohne großes Aufsehen.
Wärme, die nicht lange braucht
Im Inneren arbeitet ein Hyperamics-PTC-System mit 1.500 Watt Leistung. Das bedeutet vor allem eines: kurze Reaktionszeit. Unterstützt wird das durch ein neues Wärmetrichter-Design, das die warme Luft weiter und gleichmäßiger im Raum verteilen soll als bei klassischen Heizlüftern. Dreo spricht von einer bis zu 200 Prozent größeren Reichweite gegenüber klassischen Heizlüftern, bei denen sich die warme Luft weniger weit im Raum verteilt. Der Ansatz ist dabei eher funktional als spektakulär. Statt punktueller Hitze direkt vor dem Gerät soll sich die Wärme spürbar im Raum verteilen.
Heizlüfter haben nicht den besten Ruf, wenn es um Sicherheit geht. Dreo versucht, dieses Thema möglichst nüchtern zu lösen. Laut Hersteller kommt ein verbesserter Neigungssensor zum Einsatz, der das Gerät bei einem Umkippen zuverlässig abschaltet. Hinzu kommen flammhemmende Materialien nach V0-Standard sowie ein integrierter Überhitzungsschutz. Ergänzt wird das durch einen Sicherheitsstecker. Das Ergebnis ist ein Sicherheitskonzept, das im Hintergrund arbeitet und keine permanente Aufmerksamkeit einfordert.
Temperatur mit etwas Feingefühl
Statt einfacher Stufen setzt Dreo auf eine feinere Regelung. Der verbaute NTC-Chipsatz erlaubt laut Hersteller Temperatureinstellungen zwischen 5 und 35 Grad Celsius in Ein-Grad-Schritten. Das verändert die Nutzung spürbar. Der Heizlüfter läuft nicht dauerhaft auf hoher Leistung, sondern hält eine eingestellte Zieltemperatur möglichst konstant. Das wirkt kontrollierter und vermeidet unnötige Leistungsspitzen.
Ein Punkt, der bei Heizlüftern schnell unterschätzt wird, ist die Lautstärke. Dreo gibt hier lediglich 34 dB an. Möglich machen soll das ein bürstenloser Gleichstrommotor in Kombination mit einem Winglet-Lüfterdesign, das Luftverwirbelungen reduziert. Laut Hersteller entsteht so ein gleichmäßiger Luftstrom, der akustisch im Hintergrund bleibt und nicht dauerhaft präsent ist.
Zur Ausstattung gehören mehrere Heizmodi, darunter Leistungsbetrieb, ECO-Modus und ein reiner Ventilatorbetrieb. Ergänzt wird das durch einen 12-Stunden-Timer, eine Kindersicherung, eine Speicherfunktion sowie einen integrierten Tragegriff. Auch das überarbeitete Bedienfeld mit weißer Schrift auf schwarzem Hintergrund ist klar gestaltet und gut ablesbar. Die Stromversorgung erfolgt über AC 220 bis 240 Volt bei 50 Hertz.
Der Heizlüfter von Dreo ist bei Amazon momentan im Angebot für 46,74 Euro erhältlich. Er überzeugt außerdem nicht nur mit einer starken 4,6-von-5-Sterne-Bewertung, sondern ist auch der Bestseller unter den Elektroheizkörpern . Da es sich hier um ein befristetes Angebot handelt, sollte bei Interesse schnell gekauft werden.
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Dreo Energiesparender Heizlüfter, 34 dB Leiser 1500W Elektrischer PTC Keramik, Thermostat, Überhitzungs- & Kippschutz, 12 Std. Timer, Elektroheizung für Räume Schlafzimmer, Atom 316, Silber
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Großes oder kleines Auto, mehr Sichtbarkeit: Garmin bringt eine neue Version seines Radar-Warners für Radfahrer.
Varia Rearvue 820 StVZO von GarminBild:
Garmin
Wer sich an Radar beim Radfahren gewöhnt hat, möchte das nicht mehr missen. Gerade auf Landstraßen mit viel Verkehr ohne extra Radspur fühlt es sich viel entspannter und sicherer an, wenn man früh und zuverlässig sieht, ob ein Auto folgt.
Garmin legt mit dem Varia Rearvue 820 StVZO nun eine neue Generation seines kombinieren Rücklicht- und Radarsystems vor, das nicht nur warnt, sondern noch mehr Übersicht und Sichtbarkeit verspricht.
Das Varia Rearvue 820 StVZO ergänzt das rückwärtige LED-Rücklicht mit einem Radarsystem, das herannahende Fahrzeuge bis zu 175 Meter entfernt erkennt und sowohl auf kompatiblen Edge-Fahrradcomputern als auch auf Garmin-Smartwatches oder in der Varia-App am Smartphone visuell anzeigt, wie nah und wie groß ein Auto ist.
Auch der Überholabstand wird grafisch dargestellt, was vor allem bei schnellen Autos und Lastwägen ein zusätzliches Sicherheitsgefühl vermitteln soll.
Garmin Varia Rearvue 820 StVZO: Verfügbarkeit und Preis
Gegenüber früheren Varia-Modellen ist die Sichtbarkeit des Rücklichts deutlich gesteigert worden: Garmin gibt bis zu 350 Meter Entfernung an, was sowohl bei Tageslicht als auch bei Dämmerung und Nacht für andere Verkehrsteilnehmer besser erkennbar sein soll.
Der integrierte Akku bietet laut Garmin mit aktiviertem Radar bis zu 16 Stunden Laufzeit, im reinen Radar-Modus sogar bis zu 30 Stunden, so dass auch längere Ausfahrten ohne Nachladen möglich sein sollten.
Ein weiterer Vorteil beim Rearvue 820 ist der nun verbaute USB-C-Anschluss zum Laden des Akkus – bei den bislang verfügbaren Geräten kam eine Micro-USB-Schnittstelle zum Einsatz.
Das System lässt sich an nahezu jeder Sattelstütze befestigen und bleibt dank STVZO-Zulassung auch in Deutschland im öffentlichen Straßenverkehr einsetzbar. Der Garmin Varia Rearvue 820 StVZO ist ab sofort für 300 Euro verfügbar.
Der Raspi-Hersteller erhöht wegen des teuren Speichers noch mal die Preise. Das Topmodell Raspberry Pi 5 steigt auf über 200 Euro.
Die Preise für fast alle Raspberry-Pi-Einplatinencomputer steigen deutlich an. Die Raspberry Pi Plc. erhöht die Preisempfehlungen fast aller Modelle mit mindestens 2 GByte Speicher, vom Raspberry Pi 4 und 5 über die Compute Modules bis hin zu den Tastatur-PCs Raspberry Pi 500 [1] und 500+ [2]. Grund sind die steigenden Kosten für den aufgelöteten Arbeitsspeicher.
Schielt man auf den Preis der 1-GByte-Version für gleichbleibend 45 Dollar, wird klar: Beim Raspi 5 mit 16 GByte macht allein der Speicher über drei Viertel des Preises aus. Beim 8-GByte-Modell für jetzt 125 statt 95 Dollar sind es etwa zwei Drittel. Die Raspis mit 2 und 4 GByte RAM erscheinen derzeit am attraktivsten für Bastelprojekte. Der Raspi 4 ist noch etwas günstiger erhältlich als der Raspi 5.
16-GByte-Raspi kaum zu bekommen
Die Euro-Preise inklusive Mehrwertsteuer (in US-Preisen nicht enthalten) lassen sich fast eins zu eins von den Dollar-Preisen ableiten, wenn sich die Händler an die Empfehlungen halten. Ein Raspi 5 mit 4 GByte RAM bleibt damit noch unter der 100-Euro-Marke. Dessen neue Preisempfehlung liegt bei 85 Dollar.
Für die 16-GByte-Version (ab 209,90 €) [5] gilt das nicht, da diese bereits ausverkauft ist. Sie nähert sich im Handel abseits von kleinen Amazon- und Ebay-Shops den 300 Euro. Der Hersteller ist hier an einen einzigen Zulieferer gebunden, da es sich um eine Einzelanfertigung für das Raspi-Board handelt.
Bei den 3er-Raspis und den Miniversionen der Serie Raspberry Pi Zero nimmt der Hersteller keine Preisanpassungen vor. Sie verwenden alten LPDDR2-Speicher, von dem die Firma derzeit genug für mehrere Produktionsjahre auf Vorrat hat.
Die Raspberry Pi Plc. will die Preise wieder senken, sobald sich die Liefersituation beim Speicher bessert. Bis das passiert, kann allerdings noch einige Zeit vergehen.
URL dieses Artikels: https://www.heise.de/-11162382
Links in diesem Artikel: [1] https://www.heise.de/tests/Im-Test-Raspberry-Pi-500-im-Tastaturgehaeuse-und-Raspi-Monitor-10190567.html [2] https://www.heise.de/tests/Raspberry-Pi-500-mit-beleuchteter-mechanischer-Tastatur-und-SSD-im-Test-10657090.html [3] https://www.heise.de/news/Raspberry-Pi-4-und-5-werden-teurer-11098873.html [4] https://www.raspberrypi.com/news/more-memory-driven-price-rises/ [5] https://preisvergleich.heise.de/raspberry-pi-5-modell-b-a3383358.html?cs_id=1206858352&ccpid=hocid-newsticker [6] https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html [7] https://www.heise.de/newsletter/anmeldung.html?id=ki-update&wt_mc=intern.red.ho.ho_nl_ki.ho.markenbanner.markenbanner [8] mailto:mma@heise.de
Im Februar zeigt Netflix alle Staffeln von "Stargate SG-1". Bei Amazon Prime ist "The Life Of Chuck" im Programm und bei Disney+ läuft "Inglourious Basterds".
Der Februar hat unter anderem Film- und Serien-Highlights wie Tarantinos "Inglourious Basterds", die kultige SciFi-Serie "Stargate SG-1" sowie die Tragikomödie "The Life Of Chuck" im Gepäck.
"Stargate SG-1", Staffel 1-10
Ab dem 15. Februar 2026 zeigt Netflix [1] alle 10 Staffeln der beliebten Science-Fiction-Serie "Stargate SG-1", die zwischen 1997 und 2007 produziert und erstmals veröffentlicht wurde. Die Serie basiert auf dem Film "Stargate", der 1994 in den Kinos lief, und handelt von der geheimen militärischen Spezialeinheit "SG-1", die aus Soldaten und Wissenschaftlern besteht. Zu der Einheit gehören unter anderem Colonel Jack O’Neill (Richard Dean Anderson), Dr. Samantha Carter (Amanda Tapping), Teal'c (Christopher Judge) und Dr. Daniel Jackson (Michael Shanks).
Mithilfe des namensgebenden Sternentors (Stargate) können die Mitglieder von "SG-1" über eine Wurmlochverbindung innerhalb weniger Sekunden zu Stargates reisen, die sich auf anderen Planeten befinden. Colonel Jack und seine Kollegen sollen auf fremden Planeten nach unbekannten Zivilisationen und fortschrittlicher Technik suchen, was dazu führt, dass der Trupp immer wieder Konflikte entfacht oder in vor Ort bereits bestehende Konflikte hineingezogen wird. Bereits zu Beginn der Serie wird schnell klar, dass die feindseligen "Goa’uld" eine Bedrohung für die Erde darstellen, sodass SG-1 auch kontinuierlich nach Verbündeten auf den bereisten Planeten sucht. Im Herbst 2025 wurde angekündigt, dass eine neue "Stargate"-Serie gegen Ende 2026 für Amazon in die Produktion gehen wird.
"The Life Of Chuck"
Die Tragikomödie "The Life Of Chuck" ist die Verfilmung der Kurzgeschichte "Chucks Leben" aus Stephen Kings Novellensammlung "Blutige Nachrichten". Das Besondere an "The Life Of Chuck" ist, dass die Geschichte des titelgebenden Protagonisten Charles "Chuck" Krantz (Tom Hiddleston) rückwärts erzählt wird. Chuck wächst nach dem Tod seiner Eltern bei seinen Großeltern auf. Während sein Großvater Albie Krantz (Mark Hamill) ihn dazu drängt, wie er selbst Buchhalter zu werden, geht Chuck seiner Tanz-Leidenschaft nach, die er von seiner Großmutter Sarah Krantz (Mia Sara) geerbt hat.
Als er eines Tages auf den stets verschlossenen Dachboden seines Wohnhauses geht, obwohl es ihm von Albie verboten worden war, hat Chuck eine geisterhafte Begegnung mit seinem Zukunfts-Ich. Dieses Ereignis hat großen Einfluss auf sein weiteres Leben und ohne Chucks Wissen auch auf das vieler anderer Menschen. Zu Beginn des Films wird gezeigt, wie die Erde in nicht allzu ferner Zukunft kurz vor ihrem Ende steht, nachdem Naturkatastrophen und Epidemien die Welt zu einem nahezu unbewohnbaren Ort gemacht haben. Diese Ereignisse scheinen auf seltsame Weise mit einem Mann namens Charles "Chuck" Krantz verbunden zu sein. Der Film ist ab dem 09. Februar 2026 bei Amazon Prime Video [3] zu sehen.
"Inglourious Basterds"
Quentin Tarantinos "Inglourious Basterds" findet in einem fiktiven Szenario während des 2. Weltkriegs statt und erzählt über fünf Kapitel eine ebenso brutale wie spannende Kriegsgeschichte mit alternativen Fakten und Wendungen. Im Zentrum der Handlung steht einerseits die jüdische Kinobetreiberin Shosanna Dreyfus (Mélanie Laurent) und andererseits die berüchtigte jüdische Kampftruppe "Basterds" unter der Führung von Lieutenant Aldo Raine (Brad Pitt). Shosanna will sich an den Nazis rächen, da diese ihre Familie ermordet haben, während Aldo und seine Männer hinter feindlichen Linien in Frankreich so viele Nazis wie möglich überfallen und töten wollen.
Die Wege von Shosanna und Aldo kreuzen sich in einem fulminanten Finale, bei dem beide Parteien unabhängig voneinander die Auslöschung der gesamten NS-Führungsriege, inklusive Adolf Hitler, geplant haben. Shosanna und Aldo haben mit dem SS-Offizier Hans Landa (Christoph Waltz) den gleichen, skrupellosen und äußerst scharfsinnigen Widersacher, den es für die Umsetzung der Attentatspläne zu überwinden gilt. "Inglourious Basterds" läuft ab dem 01. Februar 2026 bei Disney+ [7].
Alle neuen Filme und Serien in der Übersicht
Die folgende Tabelle zeigt alle neuen Filme und Serien, die im Februar bei Netflix, Disney+ und Amazon Prime Video erscheinen und im Abopreis inbegriffen sind. Titel, die bei Amazon ausschließlich zum Einzelkauf oder zum Leihen verfügbar werden, sind nicht angegeben.
Disney+
Release
Filme
Ich – Einfach unverbesserlich 1+2
01.02.
E.T. – Der Außerirdische
01.02.
Inglourious Basterds
01.02.
Notting Hill
01.02.
Jerry Maguire – Spiel des Lebens
01.02.
Jumanji
01.02.
Die Hochzeit meines Besten Freundes
01.02.
Grindhouse: Planet Terror
01.02.
Jackie Brown
01.02.
Kill Bill: Volume 1+2
01.02.
Reservoir Dogs
01.02.
Du & Ich und Alle reden mit
01.02.
Hook
02.02.
Ella McCay
05.02.
Max und die wilde 7 – Die Geister-Oma
06.02.
Stay
13.02.
Love Story: John F. Kennedy Jr. & Carolyn Bessette
13.02.
Searchlight Pictures "In the Blink of an Eye"
27.02.
Morbius
28.02.
Serien
Schitt’s Creek: Staffel 1-6
02.02.
Die Muppet Show
04.02.
Beyond Paradise: Staffel 3
04.02.
We Call It Imagineering: Staffel 1
04.02.
The Artful Dodger: Staffel 2
10.02.
The Scream Murder: A True Teen Horror Story: Staffel 1
11.02.
Himmel, Herrgott, Sakrament: Staffel 1
18.02.
Die achte Familie: Sekizinci Aile: Staffel 1
18.02.
Schloss Einstein: Staffel 20-23
18.02.
Das Geheimnis des Totenwaldes: Staffel 1
18.02.
Girl on the Run: The Hunt for America’s most wanted Woman: Staffel 1
19.02.
Watching You: Staffel 1
20.02.
Paradise: Staffel 2
23.02.
Amazon
Release
Filme
Fargo - Blutiger Schnee
01.02.
Glam Girls - Hinreißend verdorben
01.02.
Licorice Pizza
01.02.
After
01.02.
After Love
01.02.
After Truth
01.02.
Ein ganzes halbes Jahr
01.02.
Bad Boy And Me
03.02.
William Tell
04.02.
Relationship Goals
04.02.
Fabian und Die mörderische Hochzeit
06.02.
Natürliches Gleichgewicht: Die Vision eines Königs
06.02.
Noah
06.02.
Jumper
06.02.
F*Ck Valentine's Day
07.02.
Das perfekte Geheimnis
07.02.
Hellboy: The Crooked Man
09.02.
The Life Of Chuck
09.02.
Love Me Love Me
13.02.
After Ever Happy
13.02.
Manta Manta
16.02.
Borderlands
22.02.
Boneyard
24.02.
Meet Cute – Mein täglich erstes Date
25.02.
The Bluff
25.02.
Man On The Run
27.02.
Hit Man (2023)
27.02.
Inheritance - Ein dunkles Vermächtnis
28.02.
The Creator
28.02.
Serien
LOL: Last One Laughing Brazil: Staffel 5
06.02.
Cross: Staffel 2
11.02.
Soul Power: The Legend Of The American Basketball Association: Staffel 1
12.02.
Jesy Nelson: Life After Little Mix: Staffel 1
13.02.
56 Tage: Staffel 1
18.02.
The CEO Club: Staffel 1
23.02.
Final Siren: Inside The Afl: Staffel 1
27.02.
Diverse NBA-Spiele
Februar
Netflix
Release
Filme
Für immer Liebe
01.02.
Glitter & Gold: Die Welt erfolgreicher Eistanzpaare
Zwei Elon-Musk -Firmen gehen zusammen: SpaceX übernimmt xAI. Das Ziel sind KI-Rechenzentren im All, die sich selbst mit Strom versorgen.
Starship soll Satelliten aussetzenBild:
SpaceX
SpaceX hat am 2. Februar 2026 d ie Übernahme von xAI angekündigt . Das Ziel klingt radikal: KI-Rechenleistung soll künftig aus dem Weltraum statt von der Erde kommen. Elon Musks Raumfahrtfirma will damit das größte Problem der KI-Industrie lösen – den explodierenden Energiebedarf.
Rechenzentren brauchen zu viel Strom
Heutige KI-Infrastruktur stößt an ihre Grenzen. Die Rechenzentren verbrauchen enorm viel Strom und müssen aufwendig gekühlt werden. Das musste auch xAI feststellen und laute, energiefressende und umweltschädliche Stromgeneratoren betreiben, um sein Rechenzentrum versorgen zu können.
Laut SpaceX lässt sich der Betrieb solcher irdischen Rechenzentren nicht mehr skalieren, ohne Stromnetze zu überlasten und die Umwelt zu schädigen. Die Übernahme verbindet mehrere Geschäftsfelder der beiden Unternehmen: KI-Entwicklung, Raketenstarts, Satelliteninternet und Social Media.
Die Lösung soll im Orbit liegen. Satelliten im All erhalten konstante Sonneneinstrahlung – keine Wolken, keine Nacht. Nach dem Start fallen kaum noch Betriebskosten an. SpaceX rechnet damit, dass weltraumbasierte KI-Rechenzentren in zwei bis drei Jahren günstiger werden als irdische Alternativen.
Hunderttausende Satelliten mit Starship aussetzen
Das Konzept braucht nach Angaben von Elon Musk Hunderttausende neue Satelliten. Hier kommt Starship ins Spiel. Die neue Rakete kann 200 Tonnen Nutzlast pro Start transportieren und eine ganze Reihe von Satelliten transportieren und aussetzen. SpaceX hat schon einmal einen Antrag bei der US-Regulierungsbehörde FCC eingereicht hat
Jeder Starship-Start würde die 20-fache Transportkapazität eines Falcon-Starts bieten. SpaceX kalkuliert mit 100 Gigawatt zusätzlicher KI-Rechenleistung pro Jahr, die damit aufgebaut werden können.
Was kommt danach? – Mondbasen für Satellitenfabriken
SpaceX beziehungsweise Elon Musk denkt schon weiter. Mondbasen sollen zusätzliche Satelliten aus lokalen Ressourcen produzieren. Ein elektromagnetischer Massenbeschleuniger auf dem Mond könnte jährlich 500 bis 1.000 Terawatt an KI-Satelliten ins All schießen, wobei das eher nach Science-Fiction klingt als ein ernsthaftes Projekt.
Wartbarer C++-Code entsteht durch klare Designprinzipien, konsistente Konventionen und bewussten Umgang mit Ressourcen. Ein virtueller Zwei-Tage-Workshop zeigt, wie's geht.
Bild:
KI-generiert mit Sora
In großen C++-Codebasen entscheiden Struktur, Benennung und klare Verantwortlichkeiten darüber, ob Änderungen schnell nachvollziehbar bleiben. Moderne Sprachfeatures erhöhen die Ausdruckskraft, können aber auch Komplexität und schwer erkennbare Abhängigkeiten verstärken.
Clean-Code-Prinzipien schaffen ein gemeinsames Vokabular für Reviews, Refactoring und Architekturentscheidungen. Wo Lesbarkeit, Fehlerbehandlung und Ressourcenmanagement konsequent umgesetzt sind, sinkt der Aufwand für Wartung und Erweiterungen.
Best Practices für wartbaren Code
Um diese Ansätze in C++ praxisnah zu vertiefen, bietet die Golem Karrierewelt den Live-Remote-Workshop " C++ Clean Code – Best Practices für Programmierer: virtueller Zwei-Tage-Workshop " am 18.-19. März 2026 an. Inhalte sind unter anderem KISS, DRY und SOLID, Prefer Composition over Inheritance, Law of Demeter sowie der Umgang mit Premature Optimization und Code Smells.
Ein Schwerpunkt liegt auf den C++ Core Guidelines, etwa zu Interfaces, Klassen, Smart Pointern, Concurrency und Error Handling. Ergänzend werden Patterns und Idioms wie RAII, Pimpl und CRTP sowie typische Anti-Patterns und Decoupling-Ansätze diskutiert.
Vorausgesetzt werden solide Kenntnisse in modernem C++; benötigt wird ein eigener Rechner mit C++-Compiler (mindestens C++ 17). Das Seminar findet virtuell auf Deutsch statt, Folien und Fachausdrücke sind in Englisch; nach Abschluss wird eine Teilnahmebestätigung ausgestellt.
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Der Philips-Wasserkocher mit 1,7 Litern Fassungsvermögen, Leuchtanzeige und schnellem Aufkochen ist aktuell im Preis reduziert.
Wasserkocher von Philips für 27,98 EuroBild:
amazon.de/philips
Sobald es kalt wird, verschiebt sich der Getränkebedarf in Richtung heiß und schnell wärmend. Wasserkocher werden entsprechend häufig genutzt, ebenso Wärmflaschen. Der Wasserkocher von Philips ist auf Häufigkeit ausgelegt. Die 1,7-Liter-Kapazität macht sich vor allem dann bemerkbar, wenn er mehrfach hintereinander verwendet wird.
Mehr Wasser, weniger Unterbrechungen
Das Fassungsvermögen reicht für mehrere Tassen oder für eine volle Wärmflasche, ohne dass direkt wieder nachgefüllt werden muss. Das Edelstahlgehäuse wirkt stabil, steckt häufige Nutzung gut weg und bleibt auch nach längerer Zeit unauffällig. Der Wasserkocher von Philips ist kein Designobjekt, sondern ein Gerät, das funktionieren soll.
Im Inneren arbeitet ein verdecktes, flaches Heizelement. Laut Hersteller bringt es das Wasser zügig zum Kochen. Gleichzeitig hat diese Bauweise einen praktischen Nebeneffekt: Kalk setzt sich weniger an problematischen Stellen ab. Die Reinigung bleibt überschaubar, das Gerät wirkt weniger wartungsintensiv als Modelle mit offenliegenden Heizspiralen.
Der integrierte Mikro-Sieb-Filter soll Kalkpartikel bis zu 200 Mikrometer aus dem Wasser filtern. Das ist kein Feature, über das man viel nachdenkt, macht sich aber bemerkbar, wenn das Wasser klar bleibt und es keine Rückstände in der Tasse gibt. Der Filter lässt sich entnehmen und reinigen, ohne dass Ersatzteile oder Verbrauchsmaterialien nötig sind.
Einfach zu handhaben
Auch der Sprungdeckel ist funktional gedacht. Er kann weit geöffnet werden, das erleichtert das Befüllen und Reinigen. Gleichzeitig soll der Kontakt mit aufsteigendem Dampf reduziert werden. Beim Thema Sicherheit setzt Philips auf ein mehrstufiges System mit Trockengehschutz und automatischer Abschaltung. Auf diese Weise ist der Wasserkocher nicht mehr in Betrieb, wenn er leer ist oder der Kochvorgang abgeschlossen wurde. Ergänzt wird das durch eine Tassenanzeige, die hilft, nur die benötigte Wassermenge zu erhitzen. Gemäß Hersteller kann damit Energie eingespart werden.
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Sporttreibender mit AirPods Pro 3: Nachfrage nicht erfüllbar.
(Bild: Apple)
Die seit Oktober erhältliche dritte Generation von Apples ANC-Stöpseln war ein Hit. Das Problem: Die Herstellung kam nicht hinterher.
Während iPhone- und Dienstegeschäft in Apples Weihnachtsquartal [1] kräftig zulegten, stagnierte das Geschäft mit Zubehör: Die Sparte Wearables, Home und Accessoires verlor mehrere Hundert Millionen US-Dollar an Umsatz, obwohl hier im September ein neues Hitprodukt auf den Markt gekommen war. Doch die AirPods Pro 3 [2], die dritte und nochmals verbesserte Generation von Apples ANC-Stöpseln, war anfangs schwer zu kriegen. Das musste auch CEO Tim Cook in der vergangenen Woche vor Analysten einräumen. Nun wurde errechnet, wie teuer das für den Konzern vermutlich geworden ist.
Finanzchef: „Wären gewachsen“
Cook sagte, die Reaktion der Kunden auf die AirPods Pro 3 sei „unglaublich“ gewesen. Tonqualität und aktive Geräuschunterdrückung samt mehr Tragekomfort – der allerdings je nach Ohrform umstritten [3] ist – seien „bejubelt” worden. Cook lobte auch das Übersetzungsfeature [4]. Das Problem: Trotz der Beliebtheit der Geräte kam die Produktion – die vor allem in Vietnam stattfinden soll – nicht hinterher. „Während des Quartals erlebten wir Hemmnisse [bei der Lieferbarkeit der AirPods Pro3]“, so Finanzchef Kevan Parekh. Im Jahresvergleich schrumpfte die Wearables-Sparte um zwei Prozent. „Ohne die Hemmnisse wären wir in der Gesamtkategorie gewachsen“, so Parekh.
Insgesamt könnten die Lieferschwierigkeiten Apple gut 230 Millionen Dollar gekostet [5] haben, vermutlich eher mehr, schätzt das Apple-Blog 9to5Mac. In der Wearables-Sparte sind auch noch andere Produkte wie die Apple Watch enthalten, außerdem Peripherie-Produkte, HomePods, Displays, Apple Pencil, Hüllen und die Vision Pro. All das half jedoch nicht, die AirPods-Pro-3-Knappheit auszugleichen.
Verkaufsaktionen und ein mögliches zweites Modell
Was genau zu den Verfügbarkeitsproblemen geführt hat, ist unklar. Die AirPods Pro 3 sind allerdings komplexer als ihre Vorgänger. So verbaut Apple erstmals einen Herzfrequenzsensor in Ohrstöpseln (nach der Submarke Beats [6]), der fast so genau sein soll wie jener aus der Apple Watch. Störend ist allerdings, dass die Ladehülle eine geringere Gesamtlaufzeit [7] (inklusive Nachladen 24 statt 30 Stunden) bietet.
Mittlerweile hat sich die Verfügbarkeit der AirPods Pro 3 verbessert. Nach Weihnachten kam es sogar zu mehreren Verkaufsaktionen im Handel, auch jetzt sind die Stöpsel vergleichsweise günstig (ab 213 €) [8] zu haben (Apple-Preis: 249 Euro). Unklar bleibt, ob Apple vergleichsweise schnell eine zweite Variante nachreicht: Es gab Gerüchte, dass der Konzern den Stöpseln eine Infrarotkamera zur Gestensteuerung [9] verpassen will.
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Bislang macht Apple mit Smartphones traditionell die höchsten Gewinne der Branche. Doch der Run auf Chips und RAM durch die KI-Branche könnte das erschweren.
Bislang ist es Apple gelungen, unter dem KI-Hype, den der Konzern mangels eigenem Chatbot [1] und langsamer Siri-Verbesserungen [2] quasi ausgesessen hat, nicht zu leiden: Das iPhone 17 [3] verkaufte sich wie geschnittenes Brot, dem Konzern gelang zuletzt erneut ein Rekordquartal [4]. Auch hielten sich die Ausgaben für Künstliche Intelligenz im Gegensatz zur Konkurrenz in Grenzen – im Falle eines möglichen Platzens der KI-Blase [5] stünde der Konzern also wohl besser da als andere Unternehmen, die Abermilliarden in den Bereich gesteckt [6] haben. Doch nun droht Apple etwas anderes: Der Verlust der enorm hohen Marge, die der Konzern bei Smartphones macht. Diese sollen seit Jahren deutlich über dem liegen, was andere Hersteller verdienen – auch wegen der vergleichsweise hohen Preise [7]. Grund dafür ist die massive Nachfrageinflation, die der KI-Hype ausgelöst hat.
Alle gucken auf Nvidia
So sind die RAM-Preise im vergangenen Jahr massiv gestiegen, selbst billiger Speicher hat sich teils verdoppelt bis vervierfacht. Hinzu kommt, dass Apple wohl nicht mehr der größte Abnehmer beim taiwanischen Chipproduzenten TSMC ist: Laut Angaben von Nvidia-Chef Jensen Huang hat sein Unternehmen die Position als Hauptkunde übernommen. Das heißt, dass Nvidia künftig Preise mit viel Power ausverhandeln könnte – und nicht mehr vor allem Apple.
Einem Bericht des Wall Street Journal [8] zufolge steht Apple hier unter Druck. Konzernchef Tim Cook hatte bereits mitgeteilt, dass das Unternehmen Einschränkungen bei Chipversorgung und Speicherpreisen sieht, auch wenn Apple Großeinkäufer ist und langfristige Verträge hat. TechInsights, ein Analyseunternehmen, schätzt, dass Apple für das Basismodell des iPhone 18 künftig gut 57 US-Dollar mehr nur für RAM zahlen wird. Bei einem Verkaufspreis von 799 Dollar in den USA ist das signifikant für die Marge.
Marge unter Druck, Preiserhöhungen unwahrscheinlich
Auch schauen Lieferanten weniger auf Apple als auf Nvidia und andere im KI-Geschäft positionierte Unternehmen. Apples Ausgaben für KI-Hardware seien gering, die Ingenieure bei TSMC und Co. interessieren sich deshalb angeblich weniger für den Konzern. Einen Vorteil hat Apple allerdings noch: Schon jetzt zahlt man für mehr Flashspeicher deutlich mehr als bei anderen Anbietern.
Das Problem: Daraus speist sich die Marge. Es wird aktuell aber nicht damit gerechnet, dass der Konzern beim iPhone 18 die Preise stark erhöht. Apple untersucht derweil Mittel und Wege, weniger abhängig von TSMC zu sein. Zuletzt hieß es, Intel könne erstmals wieder ARM-Chip liefern, etwa einfachere M-Prozessoren.
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Clawd alias MoltBolt alias OpenClaw ist derzeit das wohl heißeste KI-Projekt. Entwickler Peter Steinberger hat es spezifisch an den Mac angepasst.
Seit vergangenem November kennen viele in der KI-Szene nur ein Thema: Die agentische Software OpenClaw [1], die sich selbst verändern kann und, zumindest auf Wunsch, Vollzugriff auf den Rechner erhält, auf dem sie installiert ist. Sie arbeitet mit diversen Sprachmodellen, kann im Internet surfen, selbst Software auf den Rechner bringen und vieles mehr, wie c’t 3003 am Wochenende in einem ausführlichen Video [2] gezeigt hat.
OpenClaw, das zuvor Clawd und dann MoltBot hieß, ist ein hochriskantes Stück Software, da beispielsweise das Sicherheitsproblem der Prompt Injection [3] immer noch nicht gelöst ist, was zum sicheren Betrieb solcher Anwendungen eigentlich ein (am besten doppeltes) Sandboxing verlangt. Dennoch wird OpenClaw viel genutzt [4]. Auf dem Mac geht das besonders einfach: Der Macher Peter Steinberger hat diverse für macOS gedachte Add-ons und Werkzeuge [5] publiziert. Mit diesen ist sogar eine Fernsteuerung des Rechners durch die KI möglich – und das über die Konsole hinaus.
TCC abnicken und Mausklicks
So gibt es eine eigene macOS-App für OpenClaw [6], die als Menüleisten-Kompagnon fungiert. Sie „owned“ unter anderem die unter macOS notwendigen TCC-Freigaben (Transparency Consent and Control), kann also solche Prompts, die macOS zur Sicherheit einblendet, wegklicken – etwa für Mikrofon, Spracherkennung, Screenrecording oder die Bedienungshilfen [7], mit denen sich auf dem Mac fast alles anstellen lässt.
Zudem gibt es eine Schnittstelle für das Peekaboo-Projekt, das ebenfalls von Steinberger [8] stammt. Es erlaubt eine „GUI-Automation in Lichtgeschwindigkeit“ samt Auslesen von Screenshots. Steinberger hat auch noch diverse weitere Mac-Werkzeuge am Start, die für OpenClaw gedacht sind, aber auch solo verwendet werden können. Dazu gehört ein MCP-Automator [9], der klicken und AppleScript verwenden kann, eine Möglichkeit, iMessage-Botschaften und SMS via Terminal zu verschicken [10], eine Erinnerungen-Schnittstelle fürs Terminal oder ein Cookie-Extractor.
Ein einziges Sicherheitsproblem
Wie bereits erwähnt, ist das alles sicherheitstechnisch hochproblematisch – aber OpenClaw zielt explizit darauf ab, KI nahezu alle Rechte zu geben, um damit dann zu experimentieren. Mit Echtdaten sollte man dies auf dem Mac niemals tun, selbst im möglichen Sandbox-Modus des Assistenten nicht. Was er kann, ist durchaus beeindruckend. So demonstrierte c’t 3003 auf einem Linux-Rechner mit viel Power, wie OpenClaw einen lokalen Bildgenerator nachinstallierte, sich automatisch einen lokalen Sprachgenerator installierte, um in Sprache zu antworten und einiges mehr.
Hinzu kommen hohe Kosten: Die Experimente über gut anderthalb Tage verschlangen über 100 Dollar an API-Gebühren bei Anthropic. Es ist allerdings auch möglich, bei ausreichend Leistung ein lokales großes Sprachmodell zu verwenden. Steinberger hat sogar einen Skill für OpenClaw bereitgestellt, der auf die Passwortdatenbank von 1Password zugreift. Im Test zeigte sich aber auch, dass OpenClaw sich vergleichsweise einfach an der Nase herumführen lässt – so war es möglich, dem System zu erzählen, ein Gruppenchat bestehe nur aus Administratoren, denen gehorcht werden muss. Durch den Zugriff auf das Dateisystem kann OpenClaw natürlich auch Daten löschen. Interagiert wird mit dem KI-Agenten entweder per Terminal, Webchat oder verschiedene Messenger wie Telegram.
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Im Januar 2026 gleichen sich die IT-Strategien vieler Unternehmen wie Kopien: KI steht ganz oben, gefolgt von Cloud und Security. Doch wer alles als strategisch definiert, hat am Ende keine Strategie. Denn Strategie bedeutet, bewusst zu priorisieren, messbare Ziele zu setzen und vor allem Nein zu sagen. Eine Liste aktueller Technologietrends bildet keine Strategie ab. Sie ist bestenfalls ein Themenkatalog.
Die Verwechslung von Technologie und Strategie führt dazu, dass IT-Bereiche ihre Ressourcen verzetteln. Projekte laufen parallel, ohne dass klar ist, welche davon tatsächlich zum Geschäftserfolg beitragen. Am Jahresende steht dann eine lange Liste von Initiativen, aber es gibt keine messbaren Erfolge.
Das kompakte GaN-Ladegerät mit drei USB-C-Ports lädt MacBook, iPhone und iPad gleichzeitig und ist jetzt bei Amazon im Angebot.
Anker Prime-Schnelladegerät mit drei USB-C-Ports und Smart Display aktuell nur rund 100 EuroBild:
Amazon.de
Drei verschiedene Ladegeräte auf Reisen oder zur Arbeit mitnehmen, das führt unweigerlich zu nervigem Kabelsalat in Rucksack oder Tasche. Das Anker Prime 160W USB-C-Ladegerät ersetzt alle anderen und passt dabei locker in die Hosentasche. Trotz seiner kompakten Abmessungen, die einem AirPods-Case ähneln, liefert es bis zu 160 Watt Gesamtleistung und verteilt diese intelligent auf drei USB-C-Ports. Ein einzelner Port kann sogar 140 Watt bereitstellen, genug für ein 16-Zoll MacBook Pro, das so in 25 Minuten von null auf 50 Prozent geladen wird.
Bei Amazon erreicht das Ladegerät aktuell hervorragende 4,8 von 5 Sternen bei 181 Bewertungen und wurde im letzten Monat mehr als 1.000 Mal verkauft. Der Angebotspreis von 103,99 Euro entspricht dem früheren Amazon-Tiefstpreis und liegt 26 Euro unter der unverbindlichen Preisempfehlung von 129,99 Euro.
Dynamische Leistungsverteilung per PowerIQ 5.0
Die intelligente PowerIQ-5.0-Technologie erkennt angeschlossene Geräte automatisch und verteilt die verfügbare Leistung optimal. Wer drei Geräte gleichzeitig lädt, erhält eine Aufteilung von 140 Watt für den Laptop, 35 Watt für das iPhone und 35 Watt für das iPad. Diese Verteilung entspricht der kombinierten Leistung von drei Original-Ladegeräten, nur eben aus einem einzigen kompakten Block.
Das integrierte Smart Display zeigt in Echtzeit die aktuelle Leistung jedes Ports an. Per Touch-Steuerung lassen sich Modi direkt am Gerät wechseln, über die AnkerSense-App per Bluetooth können individuelle Lademodi freigeschaltet und gespeichert werden.
GaN-Technologie für kompakte Bauweise
Galliumnitrid statt klassischer Silizium-Bauteile ermöglicht eine Leistungsdichte von 1,35 Watt pro Kubikzentimeter. Dadurch bleibt das Ladegerät trotz 160 Watt Maximalleistung extrem kompakt und wird nicht übermäßig heiß. Egal, welcher der drei Ports genutzt wird, die volle Leistung von 140 Watt steht ohne Drosselung zur Verfügung. Das Gerät funktioniert mit allen gängigen USB-C-Geräten, von Laptops über Smartphones bis hin zu Tablets und Kopfhörern. Anker gewährt 24 Monate Garantie auf das Produkt.
Anker Prime 160W-Ladegerät für 103,99 Euro bei Amazon
Bei Amazon kostet das kompakte Anker-Prime-160W-USB-C-Ladegerät derzeit im Angebot 103,99 Euro. Das entspricht einer Ersparnis von 26 Euro gegenüber der Preisempfehlung von 129,99 Euro. Über 1.000 Käufe im letzten Monat und 4,8 von 5 Sternen bestätigen die hohe Nachfrage. Wer ein leistungsstarkes Ladegerät für mehrere Geräte sucht und dabei auf kompakte Abmessungen Wert legt, findet hier eine bewährte Lösung mit intelligentem Display und dynamischer Leistungsverteilung.
Neben dem Ladegerät ist bei Amazon auch das passende USB-Kabel im Angebot. Das Anker Prime USB-C auf USB-C Kabel unterstützt Ladevorgänge bis 240 W und kostet aktuell nur noch 18,49 anstatt 21,49 Euro.
Wer noch mehr Power braucht, für den kommt das Angebot für die Anker Prime Powerbank mit starken 26250mAh gerade richtig. Der Rabatt liegt hier bei aktuell 15 Prozent, der Angebots-Preis bei 169,99 Euro, die UVP liegt hier bei 199,99 Euro.
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Anker Prime Powerbank, 26250mAh, tragbares Ladegerät mit 3 Ports und 300W
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In einer Umfrage haben Go -Entwickler ihre (Un-)Zufriedenheit mit KI-gestützten Entwicklertools ausgedrückt.
Go-Entwickler sind mit KI-Tools nur mäßig zufrieden.Bild:
Pixabay / Pexels
Go-Entwickler verwenden KI-Tools am häufigsten, um Informationen in der Dokumentation zu finden und wiederholende Codeblöcke zu schreiben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Go Blog , die im September 2025 durchgeführt wurde und an der 5.379 Go-Entwickler teilnahmen.
Die Entwickler gaben allerdings auch an, mit KI-Tools nur mittelmäßig zufrieden zu sein, und begründeten dies mit Bedenken hinsichtlich der Qualität. Trotz dieser Bedenken nutzen 53 Prozent der Befragten KI-Tools täglich. Mit einem Anteil von 29 Prozent der Befragten nutzt allerdings auch ein sehr großer Teil KI-Tools gar nicht oder nur wenige Male im Monat.
Vom Go Blog wurde erwartet, dass sich aus den Umfrageergebnissen ein negativer Zusammenhang zwischen der KI-Nutzung und Alter bzw. Berufserfahrung ergebe. Bis auf Entwickler mit weniger als einem Jahr Berufserfahrung, die nur zwei Prozent der Befragten ausmachten, war dies allerdings nicht der Fall.
KI-generierter Code muss sorgfältig geprüft werden
Auch die Nutzung agentenbasierter, KI-gestützter Entwicklertools ist noch nicht weit verbreitet. Zwar gaben 40 Prozent der Umfrageteilnehmer an, diese gelegentlich auszuprobieren, aber nur 17 Prozent verwenden diese primär.
Als Hauptproblem mit KI-basierten Entwicklertools wird von der Mehrheit die Generierung von nicht funktionierendem Code angegeben und 30 Prozent bemängeln, dass auch funktionierender Code von schlechter Qualität sei.