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Warum der Staat weiter auf Big Tech setzt und was das Problem mit dem Begriff digitale Souveränität ist, war das Thema der c’t-uplink-Sonderfolge auf dem 39C3.
Spätestens seitdem Donald Trump wieder im Weißen Haus sitzt, geistert die „Digitale Souveränität“ verstärkt durch die politischen Diskussionen. Die Bundesrepublik hat mittlerweile ein eigenes Zentrum dafür (ZenDiS) und einen Fonds, der sich zur Agentur gemausert hat (Sovereign Tech Fund/Agency). Aber ist jetzt das Schlagwort „Digitale Souveränität“ der Türöffner für mehr Open-Source-Software in Behörden, Verwaltungen, Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen, oder erweist sich das als Bumerang? Sind Big Tech, die doch viel in Linux und Open Source investieren, wirklich das Problem?
In dieser Sonderfolge des c’t uplink, die live auf dem 39. Chaos Communication Congress (39C3) aufgezeichnet wurde, blicken wir kritisch auf den Begriff „Digitale Souveränität“. Welche Konzepte sich dahinter verbergen, diskutiert c’t-Redakteur Keywan Tonekaboni mit seinen Gästen Anne Roth, Bonnie Mehring und Sven Neuhaus. Gemeinsam sprechen sie darüber, welche Probleme sich aus dem Schlagwort ergeben und warum es nur so langsam vorwärtsgeht mit freier Software in der öffentlichen Hand.
Mit dabei:
- Anne Roth, Referentin für Digitalpolitik bei der Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag
- Bonnie Mehring, Senior-Projekt-Managerin Free Software Foundation Europe (FSFE)
- Sven Neuhaus, Tech Lead Open-Source-Produkte, Zentrum Digitale Souveränität (ZenDiS)
Moderation: Keywan Tonekaboni
Produktion: Özgür Uludaǧ mit freundlicher Unterstützung des c3voc [8]
In unserem WhatsApp-Kanal [9] sortieren Torsten und Jan aus der Chefredaktion das Geschehen in der IT-Welt, fassen das Wichtigste zusammen und werfen einen Blick auf das, was unsere Kollegen gerade so vorbereiten.
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Zum Jahreswechsel hat Swisscom – wie seit Langem angekündigt – mit der Abschaltung des Mobilfunks der 3. Generation begonnen. Das Herunterfahren des Dienstes soll einige Wochen lang dauern. Sunrise vollzog die Abschaltung bereits im Sommer 2025. Salt wird noch bis mindestens Ende 2026 sein 3G-Netz weiterbetreiben.
"Auf dem 3G-Netz von Swisscom läuft heute deutlich weniger als 1 Prozent des mobilen Datenverkehrs, die Technologie belegt aber rund 10 Prozent der Antennenkapazität" , erklärte Swisscom-Sprecher Armin Schädeli zuvor. Aktuell würden noch 180.000 Privat- und Firmenkunden 3G verwenden. Davon seien 100.000 private Nutzer, sagte Schädeli der Schweizer Computerworld . Die dritte Mobilfunkgeneration war bei ihrer Einführung vor rund 20 Jahren eine Revolution und legte den Grundstein für den Siegeszug der Smartphones.
Im Jahr 2004 hatte Swisscom in der Schweiz die dritte Mobilfunkgeneration eingeführt, die maximale Datenrate betrug 384 Kbit/s.
"3G wird in der Schweiz auf dem 900-MHz-Band betrieben. Es sind zudem noch einzelne 3G-Zellen auf dem 2.100-MHz-Band in Betrieb" , sagte Schädeli Golem im März 2022. Das Basisnetz für viele Dienste war bereits damals das 4G-Netz, es liefen aber noch 27 Prozent des Telefonieverkehrs über 3G.
Viele Anwendungen, die wie die Alarmanlagen in Liften früher auf 2G liefen, seien beim 2G-Phase-out von vielen Kunden direkt auf 4G umgestellt worden. Swisscom habe das frühzeitig angekündigt. Reine 3G-Geräte wie viele Webcams auf Schweizer Bergen funktionieren jedoch nicht mehr .
Swisscom schaltete seine Technik der zweiten Generation (2G/GSM) bereits im April 2021 vom Netz genommen ; das Refarming wurde eine Woche später abgeschlossen. Die GSM-Frequenzen lagen im Bereich von 850 bis 1.900 MHz
In Deutschland wurde von den Anbietern im Jahr 2021 das 3G-Netz abgeschaltet.

Laut einem Reddit-Beitrag hat der Nutzer Senior_Ball_9068 am 31. Dezember 2025 ein Corsair-Vengeance-A5100-Gaming-System bestellt. Die Konfiguration umfasste einen AMD-Ryzen-9-9900X3D-Prozessor, eine Nvidia-GeForce-RTX-5080-Grafikkarte, 32 GByte DDR5-Arbeitsspeicher und 2 TByte M.2-Speicher. Der Kaufpreis betrug 3.499 US-Dollar, eine Bestätigung per Rechnung sei erfolgt, wie Videocardz berichtet .
Corsair stornierte die Bestellung später. Der Kunde erfuhr davon per E-Mail, eine konkrete Begründung enthielt diese offenbar nicht. Bei einer erneuten Prüfung im Onlineshop zeigte sich: Die gleiche Konfiguration kostete nun 4.299 Dollar – 800 Dollar mehr als zum Zeitpunkt der ursprünglichen Bestellung. Zahlreiche PC-Hersteller wollten zum Jahresbeginn 2026 ihre Preise erhöhen , weil das RAM deutlich teurer geworden ist.
Bei dem vorliegenden Fall zeigt sich, wie rigoros der Hersteller mit Preisänderungen bei bereits aufgegebenen Bestellungen im Last-Minute-Bereich umgeht. Einige Hersteller wie Asus kündigten Preisanpassungen im Voraus an. Asus teilte mit, dass bestimmte Produktkombinationen ab dem 5. Januar 2026 teurer werden. Corsair äußerte sich bislang nicht öffentlich zu Preisanpassungen bei Komplettsystemen.
Der US-Anbieter Paradox Customs bietet in seinem Konfigurator neuerdings eine Option an, die in der System-Builder-Branche ungewöhnlich ist: Kunden können fertige PCs ohne Arbeitsspeicher bestellen. Der Hersteller begründet den Schritt mit aktuellen Lieferengpässen und steigenden RAM-Preisen. Wer bereits kompatible Module besitzt oder spezielle Marken bevorzugt, kann so Geld sparen und die Hardware nach Erhalt des Systems selbst einbauen

In der Silvesternacht stieg die Datenmenge im Mobilfunknetz der Deutschen Telekom im Vergleich zum Vorjahr um fast 35 Prozent an. Das gab der Netzbetreiber am 2. Januar 2025 bekannt . Zwischen 20 Uhr und 3 Uhr wurden rund 3.900 Terabyte Daten übertragen. Im vergangenen Jahr waren es noch 2.900 Terabyte.
Besonders hoch war der Datenverkehr wieder in der ersten Stunde des Jahres. Dabei war insbesondere der Upload-Anteil höher als sonst üblich. In der ersten Stunde des neuen Jahres war dieser Wert doppelt so hoch wie in einer normalen Nacht.
Deutschland hat außerdem viel telefoniert. Zwölf Millionen Telefonate liefen in der Silvesternacht durch das Mobilfunknetz der Telekom, ähnlich wie zum vergangenen Jahreswechsel. In einer normalen Nacht sind es etwa fünf Millionen. Fast die Hälfte der Silvester-Anrufe gab es zwischen null und 1 Uhr. In dieser Stunde waren es fast zwanzigmal so viele Telefonate wie normalerweise um diese Zeit.
Auch per SMS haben sich die Menschen ein frohes neues Jahr gewünscht. In der Stunde bis 1 Uhr liefen 800.000 SMS über das Netz der Telekom. Das sind 60 Prozent mehr, als normalerweise verschickt werden.
Insgesamt wurden in der Silvesternacht gut 62.000 Notrufe in den Netzen der Telekom abgesetzt. Die Zahl liegt damit leicht unter dem Level des Vorjahres. Dabei kommen mehr Notrufe über das Mobilfunknetz an. Die meisten Notrufe in der Silvesternacht gab es zwischen 0:10 Uhr und 0:15 Uhr: In diesen fünf Minuten gingen knapp 2.000 ein.
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Berlin erklärte, dass es weniger Brände und keine massive Ausschreitung gegeben habe, dennoch sei es keine friedliche Silvesternacht gewesen, sagte GdP-Sprecher Benjamin Jendro im .
(Bild: The Länd)
Cyberangriff auf den Fan-Shop von Baden-Württemberg. Betrüger manipulierten die Bezahlseite, Kundendaten könnten betroffen sein.
Der Online-Shop des baden-württembergischen Staatsministeriums hat mit einem Cyberangriff zu kämpfen. Nach Angaben des Landes nutzten Angreifer im Zeitraum vom 27. bis 29. Dezember 2025 eine bislang unbekannte Sicherheitslücke im Shop-System von „THE LÄND“ aus. Der „Fänshop“ der Seite ist inzwischen offline. Das Staatsministerium hat nach eigenen Angaben unmittelbar reagiert, den Online-Shop abgeschaltet und Strafanzeige gestellt.
Wie ein Sprecher des Staatsministeriums auf Anfrage mitteilt, könnten die Angreifer „Zugriff auf Kundendaten wie Namen und E-Mail-Adressen erlangt haben“. Der Shop sei nicht nur kompromittiert, sondern aktiv manipuliert worden: „Zudem wurde eine manipulierte Bezahlseite eingerichtet, über die versucht wurde, Kreditkartendaten von Kundinnen und Kunden abzugreifen und Zahlungen einzuziehen.“
Nach bisherigem Kenntnisstand geht das Land von „einer niedrigen zweistelligen Zahl von geschädigten Personen“ aus. Eine abschließende Analyse laufe noch. Zwar seien im regulären Betrieb „grundsätzlich die Zahlungsmethoden Vorkasse (Überweisung) und PayPal“ vorgesehen, doch hätten die Angreifer auch bei eigentlich kostenlosen Artikeln wie den bekannten „Nett hier“-Aufklebern versucht, Kreditkartenzahlungen auszulösen. „Die tatsächlich abgebuchten Beträge lagen dabei deutlich über den im Bestellprozess ausgewiesenen Summen“, heißt es weiter.
Bei dem Shopsystem handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um eines von Gambio. Der Anbieter hatte am 30.12.2025 in einem Foreneintrag [1] ein „neues Security Update Paket veröffentlicht, dessen Installation wir allen Shopbetreibern dringend empfehlen". Die Lücke, die 25.000 Shops betreffen dürfte, wird als „kritisch“ eingestuft.
Kundinnen und Kunden wurden informiert, wie auch einem Beitrag auf Reddit [2] zu entnehmen ist. Betroffene sollen ihre Konto- und Kreditkartenabrechnungen sorgfältig prüfen und bei Auffälligkeiten umgehend reagieren. Hinweise zum Vorfall nimmt das Land per Mail an shop@thelaend.de entgegen. Die Ermittlungen und die forensische Aufarbeitung des Vorfalls dauern an.
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https://www.heise.de/-11127295
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[1] https://www.gambio.de/forum/threads/wichtiges-security-update-2025-12-v1-0-0-fuer-alle-versionen-bis-gx5-v5-0-1-0.52593/
[2] https://www.reddit.com/r/de_EDV/s/ObAt3ZShyi
[3] https://pro.heise.de/security/?LPID=45883_HS1L0001_33064_999_0&wt_mc=intern.fd.secuirtypro.Aktionsende25.disp.disp.disp
[4] mailto:mack@heise.de
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(Bild: ESA)
Die ESA versichert, dass von einem „Cybersicherheitsproblem“ lediglich Server außerhalb des hauseigenen Netzwerks betroffen sind. Viel ist aber nicht bekannt.
Die Europäische Weltraumagentur ESA hat einen „Cybersicherheitsvorfall“ eingestanden, aber versichert, dass er lediglich Server „außerhalb des hauseigenen Netzwerks“ betroffen habe. So steht es in einem Beitrag auf dem Kurznachrichtendienst X, der noch vor dem Jahreswechsel veröffentlicht wurde. Das erfolgte als Reaktion auf die Behauptung eines Unbekannten, für eine Woche Zugriff auf Systeme der ESA gehabt zu haben, wie Bleeping Computer berichtet hatte. Demnach hat die Person schon vorige Woche erklärt, mehr als 200 Gigabyte an Daten abgegriffen zu haben und diese zum Verkauf angeboten. Dazu hat sich die ESA nicht geäußert.
Laut der Stellungnahme der ESA [1] hat die inzwischen durchgeführte Analyse ergeben, dass „nur eine sehr kleine Zahl von Servern“ betroffen war. Darauf hätten „nicht geheime“ Dokumente für die Zusammenarbeit mit der Wissenschaft gelegen. Alle relevanten Organisationen seien informiert worden, weitere Informationen würden folgen, „sobald diese verfügbar sind“. Laut Bleeping Computer [2]behauptet der angeblich Verantwortliche, unter anderem Quellcode, API- sowie Zugangstoken, Konfigurations- und SQL-Dateien sowie weitere Zugangsdaten erbeutet zu haben. Abgegriffen wurden diese demnach auf Jira- und Bitbucket-Servern.
Auch wenn die ESA nahelegt, dass die Cyberattacke nicht besonders schwerwiegend war, so ist der Vorfall doch mindestens unangenehm. Erst im Frühjahr hat die Weltraumagentur ein IT-Sicherheitszentrum eröffnet [3], das von zwei Standorten aus die „digitalen Vermögenswerte“ der ESA überwachen und schützen soll. Dabei geht es um „Satelliten im Weltraum bis hin zum weltweiten Netz Bodenstationen und Missionskontrollsystemen auf der Erde“, wie es damals hieß. Das Cyber Security Operations Centre (C-SOC) sollte auch als Antwort auf die stetig steigende Bedrohungslage verstanden werden.
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[1] https://x.com/esa/status/2005938460448715055
[2] https://www.bleepingcomputer.com/news/security/european-space-agency-confirms-breach-of-external-servers/
[3] https://www.heise.de/news/Cyber-Security-Operations-Center-ESA-will-mehr-IT-Sicherheit-10400120.html
[4] https://pro.heise.de/security/?LPID=45883_HS1L0001_33064_999_0&wt_mc=intern.fd.secuirtypro.Aktionsende25.disp.disp.disp
[5] mailto:mho@heise.de
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Immer neue Filme und Serien haben den Star-Trek-Kanon unübersichtlich gemacht. Als umfassendes Onlinenachschlagewerk empfiehlt sich das Wiki Memory Alpha.
Wer die Vereinte Föderation der Planeten nach dem Ort fragt, an dem das geballte Wissen über die vier galaktischen Quadranten gespeichert ist, der bekommt zur Antwort: „Memory Alpha [1] [1]“. Der Planetoid, der nach der Star-Trek-Topologie etwa 20 Lichtjahre von der Erde entfernt liegt, beherbergt die größte Bibliothek wissenschaftlicher, geschichtlicher und kultureller Informationen von Menschen, Vulkaniern, Andorianern, Tellariten und vielen anderenin der Galaxis beheimateten Völkern.
Gewissermaßen das Onlinegegenstück zu Memory Alpha in der Welt des Star-Trek-Film- und Fernsehkanons bildet das 2004 gestartete gleichnamige Wiki, das es mittlerweile in 18 Sprachen gibt. Die englischsprachige Variante umfasst nahezu 64.000 Artikel, die deutschsprachige etwas mehr als die Hälfte.
Hunderte von Autoren tragen dort in minutiöser Arbeit eine Vielfalt dessen zusammen, was die kanonischen Quellen an Filmhandlungen, Personen, Technik und anderen Details hergeben. Garniert mit reichlich Bildmaterial und durchsetzt von zahllosen Querverbindungen ist so eine Riesenmenge von Stoff zum Schmökern und Nachschlagen entstanden. Ein so hochkomplexer Gegenstand wie das Star-Trek-Universum lohnt nach Meinung von Autoren und Nutzern den enzyklopädischen Aufwand.
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https://www.heise.de/-11088659
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[1] https://memory-alpha.fandom.com/de/wiki/Hauptseite
[2] https://www.heise.de/hintergrund/Web-Tipp-Grosses-Star-Trek-Gedaechtnis-11088659.html
[3] https://www.heise.de/hintergrund/Web-Tipp-Juristisches-nicht-nur-fuer-Fachleute-11085079.html
[4] https://www.heise.de/hintergrund/Web-Tipp-Fotos-und-Videos-mit-Spezialwerkzeugen-verifizieren-11090013.html
[5] https://www.heise.de/news/Web-Tipps-Stau-verstehen-11074617.html
[6] https://www.heise.de/news/Web-Tipps-Raumgestaltung-fuer-jedermann-11074603.html
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(Bild: Apple)
Nach enttäuschenden Verkaufszahlen zieht Apple die Reißleine: Das Unternehmen kürzt das Werbebudget. Es gibt auch Angaben zu Stückzahlen.
Apples Vision Pro hat seit dem Verkaufsstart 2024 [1] durchaus für Aufmerksamkeit gesorgt – hauptsächlich wegen des hohen Preises, aber auch als neues Aushängeschild für Apples Einstieg in Mixed Reality.
Vielleicht ist die Technologie aber doch nicht die Hardware der Zukunft. Wie die Financial Timess berichtet [2], ist die Nachfrage beim zweiten Modell, der Vision Pro M5 [3], die im Oktober erschienen war, schwächer als gedacht. Apple reagiert darauf, indem das Unternehmen sowohl das Marketingbudget als auch die Produktionskapazitäten für das Gerät reduziert, schreibt die WIrtschaftszeitung.
Die Vision Pro war 2024 als bahnbrechende Technologie vorgestellt worden, mit Features wie immersivem 4K-Display, Hand- und Augensteuerung sowie enger Verzahnung ins Apple-Ökosystem.
Analysten und Apple selbst hatten große Erwartungen [4] an das Produkt. Noch vor einem Jahr rechnete man mit einer halben Million verkauften Geräte für 2025.
Den nun absehbaren Verkaufszahlen zufolge hat die Brille diese Erwartungen jedoch nicht erfüllt. Laut FT gingen seit Markteinführung nur 390.000 Exemplare über die Ladentheke. Im Weihnachtsgeschäft hat sich die Vision Pro – das neue Modell – nur 45.000-mal verkauft.
Damit lagen die Absatzzahlen weit hinter den Prognosen. Das hat Apple jetzt dazu veranlasst, weitreichende Maßnahmen zu ergreifen.
Apple hat eigenen Angaben zufolge das ursprünglich fürs Vision-Pro-Marketing vorgesehene Budget enorm gekürzt. In Märkten wie den USA und Großbritannien will das Unternehmen die Werbeausgaben um mehr als 95 Prozent reduzieren.
Parallel zur fast vollständigen Streichung der Marketingausgaben hat Apple auch seine Produktionsplanung angepasst. Branchenkreise berichten, dass Apple die Anzahl der herzustellenden Vision-Pro-Einheiten nach unten korrigiert hat. Das M2-Modell soll zwischenzeitlich nicht mehr produziert [5] worden sein, die M5-Variante kam als Überraschung. Neben dem beschleunigten Chip sollte auch ein bequemeres Band [6] das Gerät attraktiver machen.
Mit schleppenden Verkaufszahlen bei VR-Headsets ist das Unternehmen nicht allein. Der weltweite Markt für VR-Headsets schrumpfte 2025 laut FT um 14 Prozent. Marktführer ist Meta mit über 80 Prozent Anteil.
Dessen Quest-Brillen kosten zwar im Gegensatz zur Vision Pro deutlich weniger, bieten aber auch weniger Funktionen. Auch Meta musste zuletzt seine Marketingausgaben für das VR-Headset reduzieren. Zuletzt kam von Samsung [7] ein Vision-Pro-Klon mit Android XR auf den Markt.
Dieser Beitrag ist zuerst auf t3n.de [8] erschienen. Bearbeitung: Ben Schwan
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https://www.heise.de/-11127425
Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/tests/Apple-Vision-Pro-im-ausfuehrlichen-Test-Wackliger-Blick-in-die-Zukunft-9629236.html
[2] https://www.ft.com/content/ab817ba1-15ec-473f-b609-5b5016b3258d
[3] https://www.heise.de/tests/Apple-Vision-Pro-M5-im-Test-Doppelt-haelt-besser-10793698.html
[4] https://t3n.de/news/500000-verkaufte-apple-vision-pro-zukunft-1662276/
[5] https://www.heise.de/news/Vision-Pro-Welche-Zukunft-hat-Apple-im-Blick-10223674.html
[6] https://www.heise.de/news/Ausprobiert-Apples-neues-Dual-Band-aus-Strickgewebe-an-alter-Vision-Pro-11070843.html
[7] https://www.heise.de/hintergrund/Kein-Beben-auf-dem-XR-Markt-Auch-Samsung-Galaxy-XR-wird-es-schwer-haben-11075308.html
[8] https://t3n.de/news/vision-pro-flop-apple-1723656/
[9] https://www.heise.de/mac-and-i
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D-Ticket-App von HanseCom: Nützlich, um schnell ans Deutschlandticket zu gelangen – und jetzt endlich etwas nützlicher auf dem iPhone.
(Bild: HanseCom)
Seit 2023 hatten Nutzer der D-Ticket-App von HanseCom auf Apple-Wallet-Unterstützung gehofft. Nun ist sie da. Nach etwas Suchen.
Frohe Kunde zum neuen Jahr: Ohne die Nutzerschaft in den Release Notes ihrer App zu informieren, hat der Verkehrssoftwarespezialist HanseCom eine Unterstützung für die Apple Wallet auf dem iPhone in seine D-Ticket-App [1] implementiert. Der Wunsch, diese einzubauen [2], besteht bereits seit gut drei Jahren. Technische Gründe, warum es so lange nicht klappte, konnte die Firma nicht mitteilen. „Bald bequem in Apple Wallet aufbewahren“ hatte der Entwickler schon im Frühjahr 2023 angekündigt.
Nun ist der Wallet-Support aber da – wie lange er schon umgesetzt ist, ließ sich zunächst nicht prüfen. Es ist allerdings denkbar, dass es bereits im Herbst geschah, da die Funktion leicht übersehen werden kann. So taucht der Apple-Wallet-Support nur an zwei Stellen für Nutzer direkt sichtbar auf: Wenn man ein frisches Deutschlandticket löst (dann erfolgt eine direkte Information) sowie in den E-Mail-Rechnungen, wo sich ein Link zum Anlegen der Karte befindet (auch für Google Wallet). Da letztere nicht bei allen Nutzern auf dem Handy, sondern auf Mac oder PC landen, ist dieser leicht zu übersehen beziehungsweise nur mit Mühen aufs Handy übertragbar.
Laut D-Ticket-App-FAQ gibt es aber noch einen anderen Weg: Man muss sich tief ins Einstellungsmenü in den Bereich „Meine Verträge“ begeben und dort dann suchen (siehe Screenshot). Wo man hingegen nicht fündig wird, ist beim Ticket selbst – dort taucht nur der QR-Code auf, jedoch kein Link zum Hinterlegen in der Wallet. Diese Bedienentscheidung dürfte dazu geführt haben, dass viele User das neue Feature noch nicht mitbekommen haben.
Leider unterstützt die D-Ticket-App bei der Wallet-Nutzung nicht alle Verkehrsbetriebe – wobei für den Kunden letztlich egal ist, welchen man wählt, denn das Ticket gilt ja deutschlandweit. „Du kannst die Wallet-Funktion derzeit nutzen, wenn du bei einem der folgenden Verkehrsunternehmen registriert bist: Bahnen der Stadt Mohnheim (BSM), Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG), Hagener Straßenbahn (HST), moBiel, Mecklenburg-Vorpommersche-Verkehrsgesellschaft (MVVG), Neubrandenburger Stadtwerke (neu.sw), NEW mobil Mönchengladbach, Ruhrbahn Mülheim, Ruhrbahn Essen, Stadtbus Dormagen (SDG), Städtische Nahverkehrsgesellschaft (SNG) Suhl/Zella-Mehlis, Stadtwerke Neuss, Stadtwerke Solingen, Verkehrsverbund Berlin Brandenburg (VBB), VGV Velbert, Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim (VLP), Verkehrsverbund Vogtland (VVV), Verkehrsunternehmen Wartburgmobil (VUW), Wuppertaler Stadtwerke (WSW), ZVON Oberlausitz-Niederschlesien“, heißt es. Verwirrenderweise klappte es beim Kurztest in der Mac & i-Redaktion aber auch mit der OVG Oberhavel Verkehrsgesellschaft mbH.
Nett: Das Wallet-Ticket aktualisiert sich nach der Hinterlegung brav autonom. „Wenn du das Ticket einmal in die Wallet geladen hast, aktualisiert es sich automatisch, solange dein Abonnement aktiv ist.“ Die D-Ticket-App ist nützlich, wenn man schnell ein Deutschlandticket benötigt: Sie erlaubt die Verwendung von Kreditkarten und Paypal-Zugängen und verkauft das aktuelle Ticket auch im aktuellen Monat – man wird also nicht zum Vorverkauf gezwungen.
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[1] https://apps.apple.com/de/app/deutschlandticket-app/id6444052227
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YouTube auf tvOS: Oft verwendet, aber für Google offenbar ein Stiefkind.
(Bild: Google)
Nutzer von Apples Multimediabox verwenden die offizielle YouTube-App oft intensiv. Bedienung und Pflege bleiben aber inkonsistent.
Apple-TV-Geräte dürften zu den beliebtesten Streamingboxen im Handel zählen – trotz des vergleichsweise hohen Preises ab 169 Euro, wenn man direkt beim Hersteller kauft. Die Geräte hängen zumeist am Hauptfernseher der Wohnung und dienen insbesondere zur Wiedergabe von Streamingangeboten. Apples hauseigene TV-Anwendung, die weitere Angebote erschließt, wird viel verwendet, hinzu kommen eigene Apps wie etwa die von Netflix oder Amazon Prime. Und besonders beliebt ist Googles YouTube: Wie unter iOS und iPadOS gibt es hier einen offiziellen tvOS-Client [1]. Wer sich dessen App-Store-Beipackzettel ansieht, wird allerdings feststellen, dass er wenig und vor allem unklar gepflegt wird: 2025 etwa ganze zweimal (im Juli und September), was Google folgerichtig wie folgt beschreibt: „Wir haben Fehler behoben, die Leistung gesteigert, den Müll runtergebracht und den Rasen gemäht – Zeit für ein Nickerchen.“
Dieses „Nickerchen“ bedeutet, dass der Konzern Probleme und Bedieninkonsistenzen nicht behebt. So kann man aus den Standardmenüs heraus – und auch aus der Suche – aufgefundene Videos per langem Klick auf die Watchlist setzen, wie man dies gewohnt ist.
Werden in einem laufenden Video hingegen weitere passende Filme empfohlen, geht das nicht mehr: Ein langer Klick ist hier nicht möglich, kurz geklickt läuft das neue Video sofort los und man verliert den Stand des alten. In der Praxis heißt dies, dass sich User die Empfehlungen abfotografieren müssen, um sie dann später händisch zu suchen (was unter tvOS bekanntermaßen auch mit Spracherkennung eher nervt).
Hinzu kommen weitere Probleme wie die inkonsistente Übernahme der Wiedergabeposition von anderen Geräten trotz Login. Hat man eine bestimmte Position im Video etwa auf einem iPhone oder im Browser erreicht, läuft das Video auf Apple TV einfach von vorne los. Auch der Player an sich ist unschön gelöst: Ein Vor- und Zurückspringen ist nicht einfach mit den entsprechenden Tasten möglich, sondern nur, wenn man das Video anhält. Schließlich gibt es regelmäßig Berichte über Inkompatibilitäten mit neuen tvOS-Versionen [2], da Google wie erwähnt kaum Produktpflege betreibt.
Seit der letzten Version aus dem vergangenen September ist der Player noch etwas unschöner geworden, teilweise wird beim Vor- oder Zurückspulen wild zwischen Videoabschnitten gesprungen. Google scheint sich mit dem tvOS-Client für YouTube also nicht viel Mühe zu geben – obwohl dieser vergleichsweise viele User haben dürfte. Die App ist kostenlos, man kann sich aber auch mit seinem Premium-Account einloggen und ist somit zahlender Zuschauer.
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[1] https://apps.apple.com/de/app/youtube/id544007664?platform=tv
[2] https://support.google.com/youtube/thread/375442883/youtube-playback-delay-and-black-screen-on-apple-tv-since-tvos-26?hl=en
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Bernd Müller
(Bild: nitpicker / Shutterstock.com)
Ein BSG-Urteil verschiebt die Beweislast bei Mietobergrenzen. Was das für Betroffene in angespannten Wohnungsmärkten bedeutet.
Die Szene wiederholt sich in deutschen Großstädten täglich: Steht eine Wohnung zur Besichtigung, kommen dutzende Bewerber, manchmal bilden sich lange Schlangen vor den Häusern.
Unter den Interessenten sind Familien, Studenten – und Menschen, die Bürgergeld [1] beziehen. Für Letztere endet die Suche oft im Frust. Denn was das Jobcenter [2] als "angemessen" definiert, existiert auf dem realen Markt häufig nur auf dem Papier.
Ein alleinstehender Mann aus Berlin-Neukölln erlebte diesen Widerspruch zwischen 2015 und 2016 am eigenen Leib. Seine monatliche Miete betrug 584 Euro. Das Jobcenter bewilligte jedoch nur 449 Euro – gestützt auf die Berliner Ausführungsvorschriften Wohnen.
Der Betroffene wandte ein: Zu diesem Betrag seien Wohnungen praktisch nicht zu bekommen. Allerdings fehlten ihm Belege für eigene Suchaktivitäten.
Das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg (L 14 AS 1570/20 [3]) erkannte seinen Einwand teilweise an. Zwar sei die Berechnung der Nettokaltmiete methodisch korrekt, doch habe die Behörde nicht belegt, heißt es im Terminbericht des Bundessozialgerichts [4], dass entsprechender Wohnraum [5] tatsächlich existiere.
Das Bundessozialgericht kassierte dieses Urteil am 27. November 2025 (Az. B 4 AS 28/24 R) und schickte den Fall zurück. Die Richter formulierten einen neuen Prüfmaßstab:
Die Entscheidung verändert die Ausgangslage für beide Seiten. Jobcenter können sich künftig stärker auf ihre Berechnungsmodelle berufen, ohne konkrete Wohnungsangebote vorweisen zu müssen.
Für Leistungsbezieher bedeutet das: Wer die Mietobergrenze angreifen will, muss das Konzept selbst hinterfragen.
Relevante Ansatzpunkte wären laut Portal [6] gegen-hartz.de etwa:
Gleichzeitig wächst der Dokumentationsdruck. Wer argumentiert, keine passende Unterkunft zu finden, muss seine Bemühungen lückenlos nachweisen können. Pauschale Hinweise auf einen angespannten Markt genügen nicht mehr.
Auch nach diesem Urteil gilt: Übersteigen die tatsächlichen Kosten den Richtwert, können sie unter bestimmten Umständen weiter übernommen werden. Das setzt jedoch voraus, dass ein Wohnungswechsel nachweislich unmöglich oder unzumutbar ist. Die Beweislast liegt beim Antragsteller, betont gegen-hartz.de.
Beim Sozialhilfeverein Tacheles heißt es [7] schließlich:
"Diese Rechtsprechung wird voraussichtlich zu einer steigenden Anzahl von Klagen gegen die Kosten der Unterkunft führen. 2026/2027 könnten zu 'Jahren der KdU-Klagen' werden."
Das Landessozialgericht muss nun erneut prüfen, ob das Berliner Konzept die Frage der Wohnraumverfügbarkeit methodisch ausreichend berücksichtigt. Das BSG gab einen Hinweis mit auf den Weg: Die Zahl der nachfragenden Haushalte lasse sich zumindest näherungsweise ermitteln. Ein pauschaler Rückgriff auf Wohngeldwerte sei derzeit nicht angezeigt.
Offen bleibt, was diese Verschiebung für den Alltag bedeutet: Gewinnt die statistische Methodik künftig Vorrang vor der konkreten Marktbeobachtung – und was heißt das für Menschen, die in angespannten Städten verzweifelt nach bezahlbarem Wohnraum suchen?
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Links in diesem Artikel:[1] https://www.heise.de/tp/article/Buergergeld-Nur-das-Existenzminimum-bleibt-10858683.html[2] https://www.heise.de/tp/article/Buergergeld-Reform-Ploetzlich-droht-der-voellige-Leistungsentzug-11053745.html[3] https://www.sozialgerichtsbarkeit.de/entscheidungen/176642[4] https://www.bsg.bund.de/SharedDocs/Verhandlungen/DE/2025/2025_11_27_B_04_AS_28_24_R.html[5] https://www.heise.de/tp/article/Ost-West-Gefaelle-Leerstand-von-Wohnungen-bis-zu-zehn-Prozent-in-Ostdeutschland-10262138.html[6] https://www.gegen-hartz.de/urteile/brgergeld-jobcenter-mssen-bezahlbare-wohnungen-nicht-mehr-genau-belegen[7] https://www.tacheles-sozialhilfe.de/newsticker/tacheles-rechtsprechungsticker-kw-48-2025.html
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Christoph Jehle
Hersteller könnten Rezepturen ändern statt Preise zu erhöhen – das zeigt das Beispiel Großbritannien mit halbiertem Zuckerkonsum.
Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther (CD) kündigte kürzlich eine Bundesratsinitiative für eine deutsche Zuckersteuer [1] an.
"Eine Zuckersteuer ist politisch und ökonomisch längst geboten, weil zu starker Zuckerkonsum erhebliche gesundheitliche Probleme und damit auch enorme gesellschaftliche Kosten verursacht", erklärte Günther in einem Interview [2] mit der Welt. Im Jahr 2026 wolle er das Thema im Bundesrat angehen.
Die Politik in Deutschland spricht bislang nicht über die steigende Zahl ungesunder industriell erzeugter Lebensmittel, die sich nicht nur in den Einkaufswägen der Privatkunden finden, sondern immer häufiger auf den Tischen der bürgerlichen Gastronomie.
Und dort sollen sie künftig von einer Absenkung der Mehrwertsteuer profitieren, was vor dem Hintergrund, dass viele Gastronomen inzwischen Convenience Food auftischen, das auch zu Hause weit preiswerter in der Mikrowelle erhitzt werden kann, nicht wirklich Erfolg versprechend scheint.
Die CDU verhindert bislang die Einführung einer Zuckersteuer in Deutschland, weil man, wie der CDU-Bundestagsabgeordnete Steffen Bilger erklärte [3], den Leuten nicht mit zu vielen Verboten in ihre persönlichen Entscheidungen hineinregieren dürfe.
Während die EU-Mitgliedsstaaten sich einfach hinter der nicht näher definierten EU-Bürokratie zurückziehen können und so mancher Kuhhandel im Tausch gegen andere Vergünstigungen auf Forderungen nach gesünderen Lebensmitteln zum Scheitern bringt, konnte das Vereinigte Königreich im Interesse einer potenziellen Kostenreduzierung im staatlichen Gesundheitswesen NHS mit seinen vier eigenständigen Organisationen in England, Wales, Schottland und Nordirland sich mit seiner Idee von einer Zuckersteuer einfacher durchsetzen, als dies auf dem Kontinent bislang gelang.
Seit 2018 gibt es in Großbritannien eine Steuer auf Zucker in Erfrischungsgetränken wie Limonaden. Daher halbierte sich die Zuckermenge, die Kinder dort durch derartige Getränke zu sich nehmen, innerhalb eines Jahres nach Einführung der Steuer. Hersteller von Softdrinks zahlen in Großbritannien abhängig vom Zuckergehalt zusätzliche Abgaben.
Nach Angaben der Organisation Foodwatch habe die Steuer bereits dazu geführt, dass Getränkehersteller in Großbritannien den Zuckergehalt in ihren Produkten deutlich gesenkt haben. Die Zuckerabgabe hat sich somit in Großbritannien nicht preistreibend, sondern gesamtgesellschaftlich sogar kostensenkend ausgewirkt.
In der Lebensmittelindustrie kommt der preiswerte Rohstoff Zucker, der nicht nur aus Zuckerrüben und Zuckerrohr erzeugt wird, sondern auch aus Pflanzen wie Ahorn, Palmen oder durch Extraktion aus Mais- oder Kartoffelstärke einerseits als Süßungsmittel zum Einsatz, in vielen Fällen jedoch auch als Konservierungsmittel. Dadurch lassen sich diese industriell erzeugten Lebensmittel auch ungekühlt deutlich länger lagern.
Was für Industrie und Handel ein deutlicher wirtschaftlicher Vorteil ist, trifft die Konsumenten und letztlich das Gesundheitswesen mit durchaus unerwünschten, aber meist unbedachten Folgen. Laut Michael Stolpe [4], Experte für Gesundheitsökonomie am Institut für Weltwirtschaft in Kiel, hat hoher Zuckerkonsum eine Reihe von gesundheitlichen Folgen.
Neben dem allgemein bekannten Karies sei er ein Risikofaktor für viele Krankheiten [5], wie Diabetes Typ 2, Herzkreislauf-Erkrankungen und Schlaganfall. Neuere Forschungen zeigten jetzt, dass Zucker wahrscheinlich auch für neurodegenerative Krankheiten wie Alzheimer verantwortlich sein kann, was das Gesundheitssystem mit hohen Kosten belastet. Eine Zuckersteuer könnte daher einen positiven Effekt auf die Gesundheitskosten haben.
Der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Daniel Günther, hat mit seiner angekündigten Gesetzesinitiative zur Einführung einer bundesweiten Steuer für besonders zuckerhaltige Lebensmittel den Ball wieder aufgenommen. Er will über seine Landesregierung im ersten Quartal 2026 eine Bundesratsinitiative anstoßen.
Wie die Tagesschau meldet, lehnt [6] "Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer eine Initiative für eine bundesweite Zuckersteuer strikt ab. Er sei kein Freund von Verboten, sagte der Rainer der Rheinischen Post."
Bei Zucker, Fett und Salz in Fertigprodukten habe man eine freiwillige Reduktionsstrategie mit der Lebensmittelwirtschaft vereinbart und die wirke. Hinsichtlich des inzwischen offensichtlichen Übergewichts bei Kindern betonte der Minister, dass dabei viele Faktoren eine Rolle spielen würden, unter anderem zu wenig Bewegung und zu viele elektronische Medien.
Auch die SPD steht einer Zuckersteuer kritisch gegenüber. Das Bundesfinanzministerium sieht derzeit keine Grundlage für die Einführung einer solchen Steuer. Eine solche sei im Koalitionsvertrag nicht vorgesehen. Auch die Linken-Chefin Ines Schwerdtner sieht eine Zuckersteuer eher kritisch und setzt auf mehr Regularien und Kennzeichnungspflichten für die Hersteller.
Zuvor hatte auch der Ärzteverband Marburger Bund [7] die Bundesregierung dazu aufgefordert, eine Steuer auf Zucker einzuführen. Eine von Greenpeace beauftragte Studie [8] aus dem vergangenen April errechnete, dass der Zuckerkonsum in Deutschland jährlich Gesundheitskosten von knapp zwölf Milliarden Euro verursacht.
Vor dem Hintergrund der ungelösten Finanzierung des deutschen Gesundheitswesens, sollte man besser das Thema Fehlernährung angehen, als eine Leistungseinschränkung für die Versicherten. Vielleicht kommt die Erkenntnis von den Britischen Inseln über Kiel dann auch noch in Berlin an.
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Links in diesem Artikel:[1] https://www.spiegel.de/politik/deutschland/cdu-schleswig-holstein-draengt-auf-bundesweite-zuckersteuer-a-bfe3cb49-9fc8-465d-bb86-6adc1d4de339[2] https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/panorama_nt/article694858f2ba368aa0126a0194/laengst-geboten-guenther-will-bundesweite-zuckersteuer.html[3] https://www.heise.de/-10240330[4] https://www.kielinstitut.de/de/expertinnen-und-experten/michael-stolpe/[5] https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/zuckersteuer-daniel-guenthers-vorschlag-erntet-kritik,shnews-726.html[6] https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/zuckersteuer-debatte-100.html[7] https://www.marburger-bund.de/bundesverband/pressemitteilung/marburger-bund-nikotin-alkohol-und-zucker-hoeher-besteuern[8] https://www.greenpeace.de/publikationen/Versteckte%20Kosten%20der%20Ern%C3%A4hrung_0.pdf
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Rüdiger Suchsland
KI generierte Grafik
Warum ein scheinbar ruhiges Jahr der Weimarer Republik unsere Gegenwart der Dauerkrisen besser spiegelt als die großen Katastrophendaten.
Vor hundert Jahren schien die Geschichte einmal kurz innezuhalten und Pause zu machen. Das Jahr 1926 war ein Augenblick der Ruhe in den turbulenten Zwanzigerjahren.
Dabei war es zugleich durchaus alles Mögliche, an das man erinnern könnte und sich in den folgenden Jahrzehnten erinnert hat.
Fritz Langs "Metropolis" kam in die Kinos, die damals noch "Lichtspieltheater" hießen. "Babe Ruth" nannte man den berühmtesten Boxer der Welt. Josephine Baker besuchte Berlin und erfand dort den Bananentanz, der sie zum Weltstar machte, den der irritiert-faszinierte Harry Graf Kessler so kommentierte: "Ultramodern und ultraprimitiv, ein Mittelprodukt zwischen Urwald und Wolkenkratzer."
Leni Riefenstahl war noch eine Schauspielerin und begann ihre ersten Karriereschritte.
Ernest Hemingway zog nach Paris. Greta Garbo drehte ihren einzigen deutschen Film: "Die freundlose Gasse" von Georg Wilhelm Pabst. Franz Kafkas Roman "Das Schloss" wurde postum veröffentlicht – gegen den Willen des Autors.
Die deutschen Reichskanzler hießen Luther und Marx.
Und trotzdem wirkt dieses "Jahr am Rand der Zeit" (Hans Ulrich Gumbrecht) in der Erinnerung seltsam gesichtslos; es scheint kein wirkliches Profil zu haben. Gumbrecht, deutscher Literaturwissenschaftler in Kalifornien, findet genau hierin das Spannende und Repräsentative dieses Jahres 1926.
Geschichte ist immer. Und seit einigen Jahren geschehen quasi jede Woche neue "historische" Ereignisse. Spätestens mit der Pandemie begann es, dann kam der Ukraine-Krieg, die Inflation und KI.
Donald Trump kehrte zurück, Friedrich Merz kam auch, und man ahnt nur, was da bald womöglich noch alles kommen mag. Da ist die Vorstellung, die Geschichte könne mal stillstehen und einfach Pause machen, eine tröstliche.
Genau dieser Trost ereignete sich vor 100 Jahren. "Ein Jahr am Rand der Zeit [1]" hat Hans Ulrich Gumbrecht sein Buch über das Jahr 1926 genannt.
Es erschien schon vor 28 Jahren in den USA, wo der Deutsche Gumbrecht seit Langem lebt. Der Suhrkamp Verlag hat es zunächst 2001 auf Deutsch als – heute längst vergriffener – Hardcover und jetzt pünktlich zur Jahreswende auch als Taschenbuch herausgebracht. Damals, Ende der 1990er – daran muss man unbedingt erinnern –, war Gumbrecht der allererste, der das machte, was heute längst Mode geworden ist: Bücher über einziges Jahr zu schreiben.
Ob 1913, 1923, 1939 oder 1979 – vielen Jahren des 20. Jahrhunderts wurde seitdem ein eigenes Buch gewidmet. Aber keines dieser so porträtierten Jahre ist so unscheinbar wie 1926, das Jahr des Zenits der Weimarer Republik.
"Versuchen Sie nicht am Anfang anzufangen, denn dieses Buch hat keinen Anfang" – steht am Anfang des Buchs.
Gumbrecht öffnet den Zeittunnel des Jahres 1926, wo der Quantenphysiker Erwin Schrödinger die nach ihm benannte Wellengleichung veröffentlichte, die ihm ein paar Jahre später den Nobelpreis sicherte, in er die Realitäten dieses Jahres in einer Parallelmontage erkundet: Bars, Boxkämpfe, Filmpaläste, Aufzüge, Automobile, Flugzeuge, Haargel, Stierkämpfe, Filmstars, Tanzmoden und das überraschende Wiederauftauchen von König Tutanchamun nach dreitausendjähriger Abwesenheit.
Gegensatz-Denkpaare wie "Handeln versus Ohnmacht" und "Zusammengebrochene Codes" wie "Ewigkeit" und "Tragik" spielen eine tragende Rolle.
Das Jahr 1926 ist für Gumbrecht ein "Emblem der Zufälligkeit". Zugleich fächert er das Jahr lexikalisch auf: Das ist keineswegs ein Zufallsprinzip, sondern nur eine äußerliche, abstraktere "Ordnung des Diskurses" (Michel Foucault). Sie verweigert sich der Chronologie und Hermeneutik der Historiker ebenso wie Geschichtsphilosophien. Könnte aber von einem Poststrukturalisten stammen: Sowohl "Amerikaner in Paris" wie "Völkerbund" sind "Mythen des Alltags" (Roland Barthes) der Zwanziger Jahre.
Der Zufall, auf den es hier ankommt, ist der von sich ergebenden Gleichzeitigkeiten. Was die Vorführung einer "Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen" (Ernst Bloch) ermöglicht.
Der Autor entfaltet diese Welt in Form einer Landkarte aus Verbindungen. Den Lesern werden dabei multiple Reiserouten angeboten: Je nach Gusto können sie über ein Link-artiges Verweissystem verschiedenen Wegen von einem Thema zum nächsten folgen, dabei nach Lust und Laune hin- und herblättern oder der Reihe nach lesen. So taucht man schließlich vollständig ein in die Aktivitäten, Vergnügungen und Denkmuster der Bürger des Jahres 1926.
Dabei kommt die aktuelle Politik kaum vor, die Wirtschaft nur selten. Es geht um Lebensgefühle, darum, so Gumbrecht, diese Vergangenheit "zu berühren, zu riechen und zu schmecken".
"Man sollte das Gefühl haben, 'im Jahr 1926' zu sein. Je unmittelbarer und sinnlich spürbarer diese Illusion wird, in desto höherem Maße wird Ihre Lektüre das Hauptziel des Buches erfüllen."
Man erlebt scheinbar Banales wie einen legendären Boxkampf, hört, wie Adolf Hitler enge Hosen an jungen Männern verurteilt, und Thomas Mann sich ein Automobil anschafft, zugleich Boxen, Jazz und Kino als "Verrohung und Verflachung" verurteilt.
Wir erfahren, was es heißt, ein "hässlicher Amerikaner" in Paris zu sein, wie der Massentourismus begann, wie der "Fordismus" der neuen Fließbänder Menschen in Maschinen verwandelt, die einem Zeitregiment unterworfen sind, während es den Herren oben auf dem Dach glänzend geht.
Ilja Ehrenburg schwärmte über Charlie Chaplin, der in seinen Filmen auch davon erzählt: "Ich glaube, es gibt kein erhabeneres Schauspiel als den letzten Film des genialen Filmschauspielers: 'Goldrausch' mit seiner menschlichen Trauer, den unvermeidlichen Lumpen, mit Schnee, Hunger und Liebe."
Es sind sehr gegenwärtige Erfahrungen, auf die man hier trifft: Eine rasante Modernisierung, neue Medien (das Radio; das Telefon; das Kino), eine Flut von Bildern und anderen Sinnesreizen und vor allem die Unsicherheit über die kommenden Dinge.
1926 ist das Gegenteil von jener "Neuen Sachlichkeit", die damals gerade zur Mode geworden war, es war ein Zauber und ein Glücksversprechen, das sich manchmal noch mitteilt, wenn man zum Beispiel einen der alten Filme sieht, oder einem Schlager hört, oder die meist lebensfroh bunten – Bilder einer Ausstellung über die Zwanziger.
Alles war neu. Die Zukunft war verboten weit offen, und man merkt den Menschen das Vergnügen und das sinnliche Glück an, in diesen hedonistischen, "tranzendental obdachlosen" Zeiten zu leben.
Aber in diesem Jahr blieben die Katastrophen noch aus.
Weil die Zukunft sich uns entzieht, und wir nicht wissen, was das Jahr 2026 bringen wird, kann der Blick zurück, hundert Jahre in die Vergangenheit sogar so etwas wie Trost spenden. Genießen wir ihn. Von da an ging's bergab.
Literatur: Hans Ulrich Gumbrecht: "1926. Ein Jahr am Rand der Zeit"; Suhrkamp Verlag, Berlin 2025. 554 Seiten
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Links in diesem Artikel:[1] https://www.suhrkamp.de/buch/hans-ulrich-gumbrecht-1926-t-9783518475317
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Was die neue europäische Datenordnung – von der KI-Verordnung bis zum Data Act – bedeutet, erklärt Niklas Mühleis in seiner Keynote von der data2day 2025.
In seiner Keynote auf der data2day 2025 [1] gibt Niklas Mühleis einen vollständigen Überblick über die Flut neuer Digitalgesetze der Europäischen Union – und verdeutlicht, welche konkrete Datenstrategie die EU damit verfolgt.
Von der Regulierung Künstlicher Intelligenz (AI Act) über den Data Governance Act bis hin zum brandaktuellen Data Act ordnet Mühleis die verschiedenen Gesetze nicht nur ein, sondern gibt auch einen leicht verständlichen Überblick über die wichtigsten Neuerungen.
Der Vortrag präsentiert Antworten [2] auf eine Reihe von Fragen, etwa warum der Data Act als Meilenstein für die europäische Datenökonomie gilt und wie diese Regulierungen die tägliche Arbeit mit Daten verändern werden. Anhand praxisnaher Beispiele und klarer Empfehlungen von Niklas Mühleis erhalten Zuhörende die Gelegenheit, sich fit zu machen für die neue Daten-Ära.
Niklas Mühleis ist Rechtsanwalt und Partner bei der Kanzlei Heidrich Rechtsanwälte aus Hannover, die auf IT-Recht, Datenschutz und KI-Recht spezialisiert ist. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, technische und rechtliche Entwicklungen zu begleiten und fungiert dabei nicht selten als Dolmetscher zwischen den Sprachen der Technik und der Juristen. Er berät Mandanten vom kleinen Tech-Startup über den mittelständischen IT-Dienstleister bis hin zum Versicherungskonzern. Zudem veröffentlicht er seit Jahren Fachartikel in der c’t, iX und weiteren Zeitschriften, ist Herausgeber eines Buches zum KI-Recht, hält bundesweit Vorträge, engagiert sich bei der Förderung von Start-ups und hat Lehraufträge für Datenschutz an der Hochschule Hannover sowie am Niedersächsischen Studieninstitut.
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[2] https://vimeo.com/1134874237
[3] https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
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C# 14.0 bietet auch Operatorüberladungen für zusammengesetzte Zuweisungsoperatoren.
Operatorüberladungen beherrscht die Programmiersprache C# seit ihrer ersten Version aus dem Jahr 2002 mit dem Schlüsselwort operator.
In C# 14.0 hat Microsoft dabei nun eine Verbesserungsmöglichkeit entdeckt: Entwicklerinnen und Entwickler können jetzt für die zusammengesetzten/verkürzten Zuweisungsoperatoren (engl. Compound Assignment Operators) +=, -=, *=, /=, %=, &=, |=, ^=, <<=, >>= und >>>= eigene Operatorimplementierungen definieren.
Bisher wurden hier immer die Operatorimplementierungen des Basisoperators (also + bei +=, - bei -=, & bei &= usw.) aufgerufen. Das passiert auch weiterhin, aber nur, wenn es keine eigene Operatorimplementierung für den Compound Assignment Operator gibt.
Das erlaubt mehr Kontrolle über die Speichernutzung: Bei den zusammengesetzten/verkürzten Zuweisungsoperatoren kann man die Operation zwischen zwei Objekten so implementieren, dass kein neues Objekt erzeugt wird, sondern ein bestehendes Objekt weiterverwendet wird.
Die Compound Assignment Operators sind (anders als andere Operatoren) nicht static und geben void zurück, da sie das Objekt selbst manipulieren.
Folgender Codeausschnitt verwendet die User Defined Compound Assignment Operators:
namespace NET10_Console;
/// <summary>
/// Klasse mit Operatorüberladung für +, ++ und +=
/// </summary>
public class Kontostand
{
public string IBAN { get; set; }
public decimal Betrag { get; set; }
public Kontostand(string iBAN, decimal betrag)
{
Betrag = betrag;
IBAN = iBAN;
}
// ALT: Operatorüberladung für +
public static Kontostand operator +(Kontostand a, Kontostand b)
{
if (a == null || b == null)
throw new ArgumentNullException();
return new Kontostand(a.IBAN, a.Betrag + b.Betrag);
}
// NEU: Operatorüberladung für ++
public void operator ++()
{
this.Betrag += 1;
}
// NEU: Operatorüberladung für +=
public void operator +=(decimal b)
{
this.Betrag += b;
}
public override string ToString()
{
return $"Konto {IBAN}: {Betrag:c}"; // formatiert als Währung
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[1] mailto:rme@ix.de
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Matthias Lindner
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Analysten haben ihre Prognosen für 2026 drastisch gesenkt – die Zahlen liegen weit unter den ursprünglichen Erwartungen.
Die Tesla-Aktie erlebte in der zweiten Jahreshälfte 2025 einen bemerkenswerten Aufschwung. Getrieben wurde diese Entwicklung von Elon Musks Versprechen autonomer Fahrzeuge [1]. Viele Anleger zeigten sich davon begeistert.
Doch während sie dieser Vision folgten, zeichnen Analysten inzwischen für 2026 ein deutlich pessimistischeres Bild. Die Kluft zwischen Börsenkurs und operativem Geschäft wird größer.
Die Marktkapitalisierung von Tesla ist in nur acht Monaten um mehr als 915 Milliarden US-Dollar gestiegen, als die Aktie Mitte Dezember ein neues Allzeithoch erreichte. Firmenchef Elon Musk betonte, wie Bloomberg erklärt [2], verstärkt die Fortschritte bei künstlicher Intelligenz und Robotik.
Die Verkaufszahlen erzählen allerdings eine andere Geschichte. Trotz Rekordauslieferungen im dritten Quartal verkaufte das Unternehmen in den letzten sechs Monaten des Jahres wahrscheinlich weniger Fahrzeuge als im Vorjahr.
"Tesla-Investoren konzentrieren sich darauf, wie das Unternehmen in fünf, zehn oder 15 Jahren aussehen könnte, und lassen das, was sie kurzfristig sehen, völlig außer Acht", sagte ein Analyst gegenüber Bloomberg.
Für das vierte Quartal 2025 prognostizieren Analysten laut Bericht 440.907 Auslieferungen – ein Minus von elf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Tesla veröffentlichte in einem ungewöhnlichen Schritt eigene Schätzungen von nur 422.850 Fahrzeugen, was einem Rückgang von 15 Prozent entspricht, berichtet [3] Bloomberg.
Noch drastischer fällt die Vorschau für 2026 aus. Vor zwei Jahren rechneten Analysten mit über drei Millionen Auslieferungen. Inzwischen liegt der Durchschnitt bei rund 1,8 Millionen Fahrzeugen. Die von Tesla kommunizierten Werte deuten laut Bloomberg sogar auf etwa 1,6 Millionen hin – ein zweiter jährlicher Absatzrückgang in Folge.
Das Jahr 2025 begann schwach. Die Produktionsumstellung für das neu gestaltete Model Y belastete die Auslieferungen. Hinzu kam eine Gegenreaktion auf Musks polarisierende Rolle in der Trump-Regierung. Im April war die Aktie im Jahresverlauf um 45 Prozent gefallen.
Die Erholung setzte erst ein, als Musk den Fokus wieder auf die Robotaxi-Vision legte. Im Juni startete Tesla in Austin einen Fahrdienst mit Model-Y-Fahrzeugen unter Aufsicht von Sicherheitsbeauftragten. Bereits am ersten Tag verstießen die Fahrzeuge gegen Verkehrsregeln, was Untersuchungen der Bundesbehörden nach sich zog.
Das als "Full Self-Driving [4]" vermarktete System erfordert weiterhin menschliche Aufsicht. In Kalifornien droht dem Unternehmen eine 30-tägige Aussetzung der Verkaufslizenz wegen des Vorwurfs, die beworbenen Fähigkeiten zu übertreiben.
In China bieten Wettbewerber wie BYD und Xiaomi ähnliche Assistenzsysteme als Serienausstattung an. In Europa fehlt Tesla die behördliche Genehmigung für FSD [5], während chinesische Anbieter dort an Dynamik gewinnen [6]. Analysten erwarten, dass BYD weltweit zum fünften Mal in Folge mehr batterieelektrische Fahrzeuge verkauft.
Der Wegfall der US-Steuergutschriften für Elektrofahrzeuge in Höhe von 7.500 US-Dollar belastet die Aussichten. Musk kündigte "einige schwierige Quartale" an. Als Gegenmaßnahme brachte Tesla Model-Y- und Model-3-Varianten für unter 40.000 US-Dollar auf den Markt.
Gene Munster von Deepwater Asset Management sieht die Messlatte klar: Musk müsse "nur dafür sorgen, dass sich das Autogeschäft im nächsten Jahr stabilisiert, um die Investoren zufriedenzustellen".
Erwartet wird eine Stagnation oder ein Wachstum von bis zu fünf Prozent – ein bescheidener Rahmen für ein Unternehmen, das einst zweistellige Wachstumsraten versprach.
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Links in diesem Artikel:[1] https://www.heise.de/tp/article/Oma-wird-nicht-ueberfahren-3253998.html[2] https://www.bloomberg.com/news/articles/2026-01-01/tesla-sales-outlook-darkens-despite-musk-s-self-driving-euphoria[3] https://www.bloomberg.com/news/articles/2025-12-30/tesla-tsla-compiles-downbeat-average-estimates-for-its-vehicle-sales[4] https://www.heise.de/tp/article/Tesla-droht-Verkaufsstopp-in-Kalifornien-wegen-Autopilot-Werbung-11118233.html[5] https://www.heise.de/tp/article/Tesla-verliert-in-Europa-massiv-VW-zieht-vorbei-11095399.html[6] https://www.heise.de/tp/article/Elektroauto-Markt-Europas-Kehrtwende-beim-Verbrenner-Aus-nutzt-besonders-China-11118854.html
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Bernd Müller
(Bild: Kemarrravv13 / Shutterstock.com)
Ein ehemaliger FDA-Prüfer soll es möglich machen – doch die Behörde hat bisher noch kein einziges Hirnimplantat zugelassen.
Elon Musk [1] kündigte an, dass sein Unternehmen Neuralink mit der "Massenproduktion" von Gehirn-Computer-Schnittstellengeräten [2] beginnen wird. Bis 2026 soll der chirurgische Eingriff [3] vollständig automatisiert ablaufen, teilte Musk [4] laut Reuters auf der Plattform X mit.
Das Unternehmen wollte das allerdings nicht bestätigen, heißt es weiter.
Die Mitteilung markiert einen Punkt, an dem die klinische Erprobung in die industrielle Fertigung übergeht.
Neuralink entwickelt Implantate, die Menschen mit Rückenmarksverletzungen helfen sollen. Der erste Patient nutzte das Gerät bereits, um Videospiele zu spielen, im Internet zu surfen, in sozialen Medien zu posten und den Cursor auf einem Laptop zu bewegen.
Das Unternehmen startete 2024 mit klinischen Studien am Menschen, nachdem es Sicherheitsbedenken der US-Gesundheitsbehörde FDA ausgeräumt hatte. Die FDA hatte den Antrag 2022 zunächst abgelehnt.
Derzeit tragen zwölf Personen mit einer schweren Lähmung Implantate von Neuralink. Sie steuern damit digitale und physische Werkzeuge durch Gedanken. Die Zahl stieg [5] von sieben Implantaten, die das Barrow Neurological Institute im Juni gemeldet hatte.
Die Patienten trugen die Implantate über 2.000 Tage und sammelten 15.000 Nutzungsstunden an. Im Sommer hatte Neuralink zudem angekündigt eine klinische Studie in Großbritannien durchführen zu wollen. Dabei sollten das University College London Hospital und das Newcastle Hospital eingebunden werden.
Um mit der Zulassung zügig voranzukommen, hatte Neuralink im Dezember David McMullen als Leiter Medical Affairs eingestellt. McMullen war laut [6] Bloomberg zuvor Direktor des FDA-Büros für neurologische und physikalische Medizinprodukte – jener Abteilung, die Anträge für Gehirn-Computer-Schnittstellen prüft.
Seine Aufgabe: sicherstellen, dass die Technologie "verantwortungsbewusst und in großem Umfang" zum Einsatz kommt. Zum damaligen Zeitpunkt war kein BCI-Gerät von der FDA für den langfristigen kommerziellen Einsatz zugelassen. Neuralink plant, das Gerät bis 2030 bei einem gesunden Menschen [7] einzusetzen.
650 Millionen Dollar für den Hochlauf
Im Juni sicherte sich Neuralink 650 Millionen US-Dollar in einer Finanzierungsrunde. Das Geld soll helfen, die Produktion hochzufahren, bei der Automatisierung der Chirurgie voranzukommen sowie klinischer Programme auszuweiten. Der Schritt zur Massenproduktion bleibt allerdings ohne konkrete Angaben zu Stückzahlen oder Fertigungsstandorten.
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Links in diesem Artikel:[1] https://www.heise.de/tp/article/Von-Tesla-zu-SpaceX-Wie-sich-Elon-Musk-Vermoegen-auf-638-Milliarden-entwickelte-11116552.html[2] https://www.heise.de/tp/article/Gedankenlesen-ist-keine-Science-Fiction-mehr-10596905.html[3] https://www.heise.de/tp/article/Telechirurgie-Roboter-gestuetzte-Medizin-als-Loesung-fuer-die-Versorgung-von-Kriegsverletzten-9703270.html[4] https://www.reuters.com/business/healthcare-pharmaceuticals/musk-says-neuralink-start-high-volume-production-interface-devices-by-2026-2026-01-01/[5] https://www.reuters.com/business/healthcare-pharmaceuticals/musks-neuralink-says-12-people-have-received-its-implants-2025-09-09/[6] https://www.bloomberg.com/news/articles/2025-12-09/neuralink-hires-fda-brain-chip-regulator-to-lead-medical-affairs[7] https://www.heise.de/tp/article/Gehirndoping-und-Neuroenhancement-Fakten-und-Mythen-4995894.html
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(Bild: media.ccc.de, CC BY 4.0)
Eine IT-Sicherheitsforscherin deckt auf, wie der QR-Code eines Rollstuhls zum Generalschlüssel für alle Komfortfunktionen wird.
Die IT-Sicherheitsforscherin und Rollstuhlnutzerin Elfy beschäftigte sich aus persönlicher Betroffenheit intensiv mit dem e-motion M25 von Alber. Was sie dabei antrieb, war nicht zuletzt die Preispolitik des Herstellers: Für Funktionen wie das Umschalten des Fahrmodus (99 Euro), ein höheres Geschwindigkeitslimit (99 Euro) oder die Fernbedienung per App (99 Euro) werden saftige Aufpreise fällig; eine spezielle Bluetooth-Fernbedienung kostet sogar bis zu 595 Euro. Elfy wollte wissen, ob diese Komfortfunktionen technisch wirklich abgesichert sind – oder ob der Zugang in Wahrheit viel einfacher ist.
In ihrem Vortrag auf dem 39. Chaos Communication Congress (39C3) [1] erklärte Elfy, dass sämtliche Komfort- und Premiumfunktionen des M25 – wie etwa höhere Geschwindigkeit, der Wechsel zwischen Fahrmodi oder die App-basierte Fernsteuerung – ausschließlich per Software und kostenpflichtige Freischaltungen aktiviert werden. Elfy betonte, dass die Hardware ihrer Ansicht nach durchweg identisch sei und sich die Unterschiede nur durch die Software-Freischaltung ergäben. Zur Hardware sagte sie wörtlich: „Die Hardware ist eigentlich wirklich gut, sie tut, was sie soll, und funktioniert wirklich bequem und praktisch."
Der Hersteller betone in offiziellen Dokumenten und gegenüber Behörden wie der der Food and Drug Administration (FDA) in den USA, dass sämtliche Bluetooth-Kommunikation „verschlüsselt" und damit sicher sei. In einem Schreiben an die FDA heißt es: „All wireless communications is encrypted." (Alle kabellosen Kommunikationen sind verschlüsselt.) Für Nutzer bedeute dies jedoch in erster Linie eine Preisschranke, keine tatsächliche Sicherheit, so Elfy.
Kern der Sicherheitsarchitektur beim e-motion M25 ist ein 22-stelliger QR-Code („Cyber Security Key"), der gut sichtbar auf jeder Radnabe angebracht ist. Die offizielle App scannt diesen Code bei der Ersteinrichtung und leitet daraus deterministisch den AES-128-Schlüssel für die Bluetooth-Kommunikation ab. Elfy erklärte dazu: „Der AES-Key für jedes Rad ist ein QR-Code, der auf der Radnabe aufgeklebt ist." Und weiter: „Mit diesem Key kann man komplett den Rollstuhl übernehmen."
Es gebe keine zusätzliche Absicherung, etwa durch Salt, Hardwarebindung oder ein weiteres Geheimnis im Gerät. Jeder mit einer Kamera könne theoretisch den QR-Code abfotografieren und das Rad steuern. Elfy ergänzte: „Und das nennen die dann Cyber Security Key." Die genaue Methode der Schlüsselableitung und die technischen Details sind im zugehörigen GitHub-Repository dokumentiert [2].
Technisch kommt laut Hersteller und Analyse von Elfy eine standardisierte AES-128-Verschlüsselung im CBC-Modus zum Einsatz. Elfy sagte dazu: „Das Schöne daran ist, dass die Kryptografie eigentlich in Ordnung ist. Es ist AES-128-CBC." Doch entscheidend sei: Es gibt keine Integritäts- oder Authentizitätsprüfung der Nachrichten. „Sie benutzen einfach den Standardkram, PKCS7-Padding, und das war's", so Elfy. Weder ein Message Authentication Code (MAC) noch ein Authenticated Encryption-Modus (AEAD) werde verwendet.
Das mache das System nicht nur anfällig für Replay- und Manipulationsangriffe, sondern ermögliche auch das gezielte Bit-Flipping in verschlüsselten Nachrichten. Auch Initialisierungsvektoren würden nicht für jede Nachricht neu generiert. Elfy sagte: „An mehreren Stellen hatte ich das Gefühl, sie kennen die Grundlagen, aber haben dann aufgehört, über Probleme nachzudenken." Die Implementierung der Verschlüsselung ist offen einsehbar [3].
Das proprietäre Protokoll zwischen App, Fernbedienung und Antrieb sei laut Elfy überraschend einfach aufgebaut. Im Vortrag sagte sie: „In der Theorie ist das wirklich keine komplizierte Sache. Es gab ein paar lustige Designentscheidungen, aber es ist grundlegendes Zeug. Es ist nicht kompliziert." Nachrichten enthalten Service-IDs, Parameter und Nutzdaten. Die gesamte Struktur hat Elfy auf GitHub dokumentiert [4].
Für die Analyse habe Elfy die Android-App dekompiliert, Firmware und Traffic mitgeschnitten und daraus ein Python-Toolkit erstellt. Elfy berichtete: „Ich habe die Fernbedienung ersetzt, das sind mehrere hundert Zeilen Python-Code, die mit meinem Rollstuhlantrieb sprechen. Ich konnte die Parkfunktion ersetzen. Ich konnte einige Wartungsfunktionen ersetzen. Ich habe den Dealer Mode ersetzt, und dieser Selbstfahr-Modus kann auch komplett gemacht werden."
Elfy wies darauf hin, dass sich die teuren Fernbedienungen in der Hardware kaum von günstigeren Varianten unterscheiden: „Die Hardware dieser Fernbedienung ist nahezu identisch. Die teurere Variante ist ein Boolean-Flag in der Konfigurations-Software des Herstellers. Und sie vermarkten das als zwei verschiedene Produkte."
Die Premiumfeatures würden rein softwareseitig durch die App freigeschaltet. Elfy sagte dazu: „Die Bezahlung schaltet nur die grafischen Benutzeroberflächen in der App frei. Am Antrieb selbst ändert sich nichts. Es werden nur bestimmte Teile der Anwendung sichtbar, die ohne Bezahlung nicht sichtbar sind."
Auch Händler- und Wartungsfunktionen seien nicht durch Hardware geschützt. Elfy erklärte: „Man muss das Passwort kennen. Es war nicht besonders gut versteckt. Das Passwort war in einigen PDFs im Internet. Aber ich habe das Passwort im Klartext aus der Android-App bekommen."
Elfy wies darauf hin, dass diese Schwachstelle alle M25-Systeme betreffe: „Ich habe auf diesem Kongress schon zwei oder drei andere außer meinem gesehen. Also scannt bitte nicht die QR-Codes anderer Leute. Denn ihr könntet Schaden anrichten."
Die Verschlüsselung werde so zur reinen Formsache, während die Zugangskontrolle auf einem offen einsehbaren Sticker beruht. Elfy betonte, dass AES-128 nur so lange sicher sei, wie der Schlüssel geheim bleibe – im Falle des M25 sei der Schlüssel aber ganz offen als QR-Code auf dem Rad sichtbar.
Elfys Vortrag machte deutlich, dass starke Algorithmen allein keine Sicherheit garantieren. Ohne durchdachtes Schlüsselmanagement und robuste Protokolle bleibe die Kontrolle über das eigene Gerät letztlich beim Hersteller – es sei denn, Nutzer greifen selbst zu Werkzeugen wie Elfys offenen Python-Toolkit [5]. Die vollständige Analyse, Skripte und Dokumentation finden sich ebenfalls im GitHub-Repository [6].
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[1] https://events.ccc.de/congress/2025/hub/en/event/detail/pwn2roll-who-needs-a-599-remote-when-you-have-wheelchair-py
[2] https://github.com/roll2own/m5squared#getting-your-keys
[3] https://github.com/roll2own/m5squared/blob/main/m25_crypto.py
[4] https://github.com/roll2own/m5squared/tree/main/doc
[5] https://github.com/roll2own/m5squared
[6] https://github.com/roll2own/m5squared/tree/main/doc
[7] https://www.heise.de/newsletter/anmeldung.html?id=ki-update&wt_mc=intern.red.ho.ho_nl_ki.ho.markenbanner.markenbanner
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