Von Heise
Welche Filme hörten sich am besten an, sahen am besten aus und wurden am besten restauriert? Hartmut und Timo stellen ihre Highlights fürs Heimkino vor.
Seit dem Sommer veröffentlichen wir jeden Freitag eine aufwendige Filmrezension. Timo Wolters fühlt mit seiner jahrelangen Erfahrung den Film-Discs auf den Zahn und analysiert die Bild- und Tonqualität. c’t-Redakteur Hartmut Gieselmann ergänzt mit seinem filmischen Wissen und fördert so manchen Geheimtipp zutage.
Im Jahresrückblick diskutieren die beiden, welche Filme sie in diesem Jahr besonders beeindruckt haben. Dazu stellen sie auf den folgenden Seiten jeweils ihre drei Lieblinge in fünf Kategorien vor: bester Ton, bestes Bild, beste Restauration, größter Flop und bester Film. Es ist eine breite Auswahl von Arthouse bis Blockbuster, Indie-Perlen und Großproduktionen, manche unbekannt, andere in aller Munde.
Ihr könnt die gesamte Vorstellung als Uplink schauen und parallel die Filmempfehlungen auf den nächsten Seiten nachlesen. Damit möchten wir uns bei allen Lesern bedanken, die die Filmrezensionen hier auf heise.de mit ihrem Interesse und Diskussionsbeiträgen in den vergangenen Monaten so prima unterstützt haben. Schreibt gerne in die Kommentare, welche Filme euch besonders gefallen oder auch missfallen haben. Wir freuen uns auf eine lebendige Diskussion. Mit den wöchentlichen Rezensionen gehts am 9. Januar weiter. Wer vorher noch Lust hat, den Ton seiner Heimkino-Anlage zu optimieren, kann am Donnerstag, den 8. Januar noch ein c’t-Webinar von Hartmut [2] zu dem Thema buchen.
Filme des Jahres 2025: Bester Ton
Hartmuts Ton-Empfehlungen:
Uplink 5:52 min
Guter Sound hat für mich wenig mit Rumsbums von allen Seiten zu tun. Vielmehr achte ich auf eine natürliche Raumatmosphäre und besondere 3D-Sounds, die die Aufmerksamkeit des Zuschauers gezielt Off-Screen lenken. Ebenso wie CGI-Effekte oft unrealistisch aussehen, klingen nachträglich aufgenommene Effekte und Dialoge meist künstlich. Stille wird meist mit epischen, dichten Soundtracks zugekleistert. Aber es geht auch anders, wie meine Kandidaten zeigen.
1. Konklave (UHD, 4K HDR, Dolby Atmos)
Uplink: 18:45 min
Regisseur Edward Berger hatte schon in der Neuverfilmung von "Im Westen nichts Neues" gezeigt, was für ein Meister des Tons er ist. In Konklave gibts keine Schusssalven oder Panzer, sondern (fast) nur Dialoge in großen und kleinen Räumen. Tonchef Ben Baird hat es trotzdem geschafft, dass der Film fantastisch klingt, weil er die Dialoge sehr aufwendig mit natürlichem Hall mikrofoniert hat. Für die Nachvertonung wurden reale Impulsantworten der Räume verwendet, damit die Aufnahmen genau zur Szene passen. Ist die Kamera nah dran, bekommen die Stimmen eine tiefe Fülle, ist sie weiter weg, hört man mehr vom Raum. Jeden Schritt und jedes Rascheln der Sultane bekommt man mit. So fühlt man sich als Zuschauer direkt dabei, wenn die Kardinäle ihre Intrigen schmieden. Sehr aufwendig mikrofoniert, ganz große Tonkunst.
2. Smile 2 (UHD, 4K HDR, Dolby Atmos)
Uplink: 13:50 min
Fortsetzungen sind selten besser als die Originale, aber Parker Finn hat es geschafft, in Smile 2 den Erstling zu toppen. Nicht nur, dass die Charaktere komplexer, die Kamerafahrten aufwendiger und die Schockmomente gruseliger sind, auch der Ton haut mit seiner Dynamik und Räumlichkeit voll auf die Zwölf. Dan Kenyon setzt tiefe Basssound gezielt mit voller Wucht ein und fängt den Zuschauer mit gezielten 3D-Sounds außerhalb des Bildausschnitts. Das ist nicht überfrachtet, sondern spektakulär und stets auf den Punkt.
3. Tron (UHD, 4K HDR, Dolby Atmos)
Uplink 10:43 min
Bekannt geworden ist der erste Tron-Film von 1982 durch seine besondere Ästhetik. Genauso wichtig ist jedoch das Sounddesign von Robert Hathaway und die elektronische Musik von Wendy Carlos, die mit analogen Synthesizer-Sounds den gesamten Cyberspace zum Leben erwecken. Die Restauration verteilt die Geräusche kunstvoll per Dolby Atmos im Raum. Der Film zeigt, dass es nicht immer volle Pulle von allen Seiten kommen muss, sondern ein minimalistisches Sounddesign umso wirkungsvoller sein kann.
Honorable Mentions: Caught Stealing, Maria, Joker Folie a Deux, Boogie Nights
Timos Ton-Empfehlungen:
1. Mission Impossible 8 (UHD, 4K HDR, Dolby Atmos)
Uplink: 15:43 min
Wenn es ums Filmische von Mission: Impossible 8 geht, verweise ich auf meine Flop-Liste. Doch abseits davon gibt's ja noch die Technik. Und was schon beim Bild vorzüglich funktioniert, geht beim Ton sogar noch besser. Es gab im vergangenen Jahr kaum eine Tonspur einer neuen Produktion, die uns derart an die Grenzen von Laut-Leise-Dynamik und Bassgewalt geführt hat. Schon lange ging kein Film mehr derart in den LFE-Keller hinunter, wenn beispielsweise die Propellermaschine nach 55 Minuten oder der U-Boot-Antrieb nach 92 Minuten ins Heimkino donnert. Wer also besonders hochwertige Subs hat, die weit hinunterspielen, darf sich auf eine seismische Erschütterung der eigenen Haus-Bodenplatte freuen. Dazu kommt noch ein sehr aktiver Höhenkanal der Dolby-Atmos-Tonspur, der das immersive Erlebnis perfekt abrundet
Warum M:I8? Weil potente Heimkinos hier bis an ihre Grenzen geprüft werden. Demomaterial für Subwoofer.
2. Superman (UHD, 4K HDR, Dolby Atmos)
Uplink: 12:34 min
James Gunn rebootet das Superman-Franchise und macht sich damit nicht nur Freunde. Was viele als "woke" kritisierten, dient als Neustart in ein DCU unter Gunns Ägade und wird in Kürze mit Supergirl fortgeführt. David Corenswet mag kein neuer Henry Cavill sein, aber er macht seine Sache ziemlich gut. Und die Tatsache, dass man endlich mal wieder eine passende Lex-Luthor-Besetzung gefunden hat, macht ebenso Laune wie die vorzüglichen Actionszenen. Die wiederum von einem sehr lebhaften, äußerst räumlichen und ebenso dynamischen Dolby-Atmos-Ton begleitet werden. Schon von Beginn an macht das irrsinnigen Spaß, wenn Superman wuchtig in der Eiswüste landet oder sein vierbeiniger Begleiter auftaucht. Und natürlich wird das noch mal intensiver, je stärker die Gegner werden. Auch die Höhen-Speaker werden ausführlich genutzt und lassen Superman zu einem audiovisuellen Ereignis werden.
Warum Superman? Weil die Fülle an räumlichen Effekten in Kombination mit dem Basseinsatz für ein immersives Erlebnis sorgt.
3. Nosferatu (UHD, 4K HDR, Dolby Atmos)
Uplink: 9:14 min
Robert Eggers war sicherlich der Richtige, um Nosferatu neu zu verfilmen. Und nicht wenige halten sein Remake für besser als das Original. Wie man auch immer zum Vergleich mit Murnaus Klassiker stehen mag: atmosphärisch überzeugt Eggers’ Variante durchweg. Wie er hier in Bildern die Geschichte maßgeblich mit erzählt, ist einzigartig. Und dazu setzt es akustisch richtig was auf die Ohren. Lange schon war ein Tonsektor nicht mehr derart dynamisch. Das betrifft vor allem die untere Ebene der Dolby-Atmos-Fassung, die unglaublich atmosphärisch und dynamisch agiert. Egal, ob das leise Glöckchen sind, die um den Zuschauer herum bimmeln oder der Wind, der die Vorhänge atmosphärisch wehen lässt. Aber auch Nosferatus Stimme, die sich gruselig über alle Speaker legt, sorgt für Gruselstimmung. Das Pferdegetrappel nach 25 Minuten zeigt dann, wie dynamisch auch eine Tonspur eines Films sein kann, der mal nicht mit CGI-Superhelden-Feuerwerk klotzt.
Warum Nosferatu? Weil seit dem US-Remake von "The Grudge" kein Gruselfilm mehr so effektiv Gänsehaut über den Sound geliefert hat.
Honorable Mentions: Blood and Sinners, Ballerina
Filme des Jahres 2025: Bestes Bild
Hartmuts Bild-Empfehlungen
Uplink: 20:39 min
Die Bildqualität eines Films hat für mich nicht nur mit der Qualität der Linsen und des Filmmaterials zu tun, sondern ob Kameramann und Beleuchter es schaffen, mich mit neuen Bildern herauszufordern und eine Spannung zu schaffen. Das haben die drei Kandidaten dieses Jahr besonders gut geschafft.
1. Joker Folie a Deux (UHD, 4K HDR, Dolby Atmos)
Uplink: 28:44 min
Bei vielen Kritikern und Zuschauern floppte der zweite Joker-Film grandios. Ich schließe mich jedoch Quentin Tarantino an, der den Folie a Deux für ein Meisterwerk hält. Regisseur Todd Philips lässt hier den Spirit des New Hollywood aufleben, indem er sich nach dem Kassenerfolg des ersten Teils völlig frei macht von den Erwartungen – dazu braucht man Eier als Regisseur. Er setzt Joachim Phoenix und Lady Gaga mit dramatischer Beleuchtung in Szene und konterkariert den glatten Star-Glamour mit gebrochenen Gesangseinlagen. Kameramann Lawrence Sher wählt ungewöhnliche, immer wieder surreal wirkende Perspektiven. Die Antithese zu einem Feel-Good-Movie, aber die Bilder – insbesondere auf der 4K UHD – sind einfach großartig.
2. Infinity Pool (UHD, 4K HDR, Dolby Atmos)
Uplink: 24:48 min
Brandon Cronenberg ist mit seinem dritten Horror-Film drauf und dran, als Filmemacher ebenso ernst genommen zu werden, wie sein Vater David. Infinity Pool kam zwar schon 2023 in die Kinos, aber erst Anfang 2025 in einem aufwendigen Mediabook ins Heimkino. Der Film erzählt die Geschichte eines Urlaubspaares in einem fiktiven Land am Mittelmeer, dem nach einem von ihnen verursachten Unfall die Todesstrafe droht. Doch dank neuer Klontechnik können genetische Kopien für sie hingerichtet werden. Es entspannt sich ein surreales Spiel um Identität und Konsequenzen.
Cronenbergs Kameramann Karim Hussain fängt den Urlaubsalbtraum in desorientierenden Bildern ein, die Kamera dreht sich im Flug, wechselt zu verschwommenen Farben und immer wieder im wahrsten Wortsinn fantastischen Einstellungen. Das ist experimentelles, frisches Kino, das vom Drehbuch und der Visualisierung keine Langeweile aufkommen lässt.
3. The Old Women with the Knife (UHD, 4K HDR, 5.1 DTS-HD)
Uplink: 20:51 min
Während Hollywood die John-Wick-Reihe mit der tänzerischen Ballerina fortsetzte, zeigt der koreanische Filmemacher Kyo-dong Min in der Romanverfilmung von „Frau mit Messer“, wie man Körper und Kämpfe so in Szene setzt, dass Zuschauer die Schmerzen mitfühlen. Wo Ballerina quasi unverwundbar durch die viel zu einstudiert wirkenden Choreografien tanzt, zeigt die Hauptdarstellerin Lee Hye-yeong die Körperlichkeit des Nahkampfs. Sie ist mit 63 Jahren nur zwei Jahre älter als Keanu Reeves, die Betonung auf "Old Woman" zeigt aber, wie unterschiedlich Frauen und Männer im Alter rezipiert werden. Kameramann Lee Jae-woo setzt die Kämpfe äußerst düster in Szene und fängt die Szenen wie in einem modernen Film-Noir ein. Im Unterschied zu John Wick, Equalizer & Co. sind hier die Charaktere keine plumpen Schwarzweiß-Zeichnungen von Gut und Böse, sondern ambivalent, wodurch das menschliche Drama mehr Tiefe bekommt – ein gekonnter Genre-Film, kein billiger Haudrauf-Streifen. Auf der UHD zeigt das koreanische Action-Kino, wie es ästhetisch, inszenatorisch und erzählerisch Hollywood seit Parasite gerade den Rang abläuft.
Honorable Mentions: City of Darkness, Strange Darling, Project Brainstorm
Timos Bild-Empfehlungen:
1. F1 (UHD, 4K HDR, Dolby Atmos)
Uplink: 30:57 min
Der jüngste Film von Top-Gun-2-Regisseur Joseph Kosinski wurde während der regulären Formel-1-Saison gefilmt und nimmt uns mit einer bisher nie dagewesenen Authentizität mit hinter die Kulissen, wo Brad Pitt allerdings eine sehr vorhersehbare und kaum überraschende Story tragen darf.
Bei F1 muss man zunächst sagen, dass sich Blu-ray und UHD sehr deutlich voneinander unterscheiden. Die BD ist sehr hell. Zu hell, um nicht zu sagen. Die UHD ist hingegen nicht zu dunkel, sondern genau richtig. Und sie bietet nahezu das Maximum dessen, was auf digitaler Grundlage mit einer derartigen Vielzahl an unterschiedlichen Kameras möglich ist. Die RED- und Sony-Venice-Kameras lösen perfekt auf und liefern Bilder von bestechender Schärfe. Dazu gesellen sich famose Kontrastdynamiken und ein absolut satter Schwarzwert.
Warum F1? Weil man dem Formel-1-Zirkus visuell noch nie so bestechend realistisch nahegekommen ist.
2. Mission Impossible 8 (UHD, 4K HDR, Dolby Atmos)
Uplink: 27:26 min
M:I 8 ist der ungelenke Versuch, eine legendäre Actionfilmreihe zu einem finalen Schluss zu bringen, nachdem im direkten Vorgänger schon die Kurve nach unten zeigte. Mehr dazu bei meinen Flops des Jahres.
Wo mich der Film leider so gar nicht abgeholt hat, überzeugt hingegen die Bildqualität. Der Mix aus unterschiedlichen Digitalkameras wird mit vorzüglicher Schärfe satten Kontrasten und sehr gutem Encoding wiedergegeben. Herausragend sind hier aber die Spitzlichter aufgrund des dynamischen HDR-Gradings. Die Leuchtelemente während der Tauchszenen sind im abgedunkelten Heimkino ein echter Augenschmaus und sorgen für aufklappende Münder.
Warum M:I8? Weil die Spitzlichter in den Unterwasserszenen atemberaubend sind.
3. Blood & Sinners (UHD, 4K HDR, Dolby Atmos)
Uplink: 22:55 min
Blood & Sinners beschreibt den Weg zweier Brüder, die in den 1930er-Jahren in ihrer Heimat Mississippi einen Traum verwirklichen wollen, dabei aber auf blutrünstige Vampire treffen. Ryan Coogler hat hier eine intellektuell vielschichtige Reflexion über Rasse, Abstammung und die Komplexität der amerikanischen Identität erschaffen, der der Spagat zwischen Historie, Drama und Horror trotz zwischenzeitlicher Längen hervorragend gelingt.
Bei der Bildqualität muss die Wahl auf die UHD fallen, da die Blu-ray merkwürdige Auflösungsprobleme hat. Die 4K-Disc hingegen lässt den auf analogem 65-, bzw. 70-mm-Material (inkl. IMAX-Kameras) gedrehten Film in voller Schönheit erstrahlen. Der filmische Look kommt prächtig und kontraststark rüber, überzeichnet nur gelegentlich mal etwas und liefert absolut satte Schwarzwerte.
Warum Blood & Sinners? Weil schon allein die Verwendung von analogem 70-mm-Material heute Beachtung verdient und die 4K-Blu-ray ein wunderbar filmisches Erlebnis liefert.
Filme des Jahres 2025: Beste Restauration
Hartmuts Restaurations-Empfehlungen
Uplink: 33:43 min
Bevor ein alter Film restauriert werden kann, müssen zunächst einmal die Rechte geklärt sein. Und die sind bei unabhängigen Produktionen jenseits der großen Studios wesentlich schwieriger einzuholen. Wenn die Anwälte erst einmal den Weg freigeben, zeigen kleine Verlage, mit wie viel Liebe Cineasten zu Werke gehen können. Mir sind einige Perlen aus dem Ausland aufgefallen, die man in Deutschland als Import auf UHD bekommt. Weil diese im Unterschied zu Blu-ray Discs regionalfrei sind, spielen auch hiesige Player die UHDs klaglos ab.
1. Russ Meyers Supervixens (UHD, Import: Severin [16], 4K HDR, Mono)
Uplink: 45:18 min
Man sollte Russ Meyer als "König der Schmuddelfilme" keinesfalls geringschätzen. Was der unabhängige Filmemacher in den 60er und 70er Jahren an Exploitation-Filmen aus eigener Kraft produziert hat, ist heute reif fürs Kunstmuseum. In Meyers Filmen sind die Darstellerinnen stets überdimensionale Superfrauen, wie aus einem Comic-Strip, die sich gegen gewalttätige Männer zur Wehr setzen. Emanzipation und sexuelle Selbstbestimmung werden hier mit Trash, Gewalt und satirischer Übertreibung kombiniert, wie es den großen Studios nie möglich war.
Und so hat sich das Museum of Modern Art mit Severin [17] zusammengetan und fünf Filme von Russ Meyer auf UHD veröffentlicht. Bildqualität, Farben und Filmkorn sind top, ebenso der Mono-Ton. Exemplarisch ist Supervixens vielleicht die expliziteste der Veröffentlichungen, wenn auch „Up!“ mit seinem Piranha-Angriff auf Hitler stärker im Gedächtnis bleibt. Ich hoffe auf eine baldige Fortsetzung der Restaurations-Reihe, insbesondere auf "Faster Pussycat, Kill Kill!".
2. Brazil (UHD, Import: Criterion [19], 4K HDR, Stereo)
Uplink: 41:04 min.
Terry Gilliams kafkaeske Dystopie hat eine schwierige Geschichte hinter sich. Umso erfreulicher, dass Criterion [20] den Film in einer bislang nicht gekannten Qualität neu in 4K restauriert hat. Obwohl das Ausgangsmaterial alles andere als optimal war, kitzelte Criterion eine Klarheit und Tiefe heraus, die ich nicht erwartet hatte. Die bissige Satire ist über 40 Jahre später in puncto Datenschutz und die Auswirkungen der Digitalisierung und Irrtümer von Behörden noch immer hochaktuell. Die interessanten Audiokommentare geben viel Stoff zur Diskussion mit. Ein Must-have für Cineasten.
3. Thief / Der Einzelgänger (UHD, Import: Arrow [22], 4K HDR, Stereo)
Uplink: 37:48 min.
Regisseur Michael Mann ist vielen von "Heat" bekannt. In seinem Kino-Debüt "Thief" (Der Einzelgänger) von 1981 sind bereits viele Elemente enthalten, die in Heat später ausgebaut wurden. James Caan spielt einen Juwelendieb, der immer allein arbeitet, aber von einem Unterweltboss gezwungen wird, für ihn Dinger zu drehen. Die Kamera fängt immer wieder die Autos auf nassen, dunklen Straßen ein. Die Restauration von Arrow [23] bringt die Farben, Klarheit und das originale Filmkorn auf den Punkt und legt neben dem Directors Cut in 4K auch die zwei Minuten kürzere Kinoversion auf Blu-ray mit bei. Wer Heat mag und Heist-Filme mit starkem Neo-Noir-Einschlag schätzt, kommt hier auf seine Kosten.
Honorable Mentions: Die Reifeprüfung, The Good, the Bad and the Ugly, Scanners, Tron (1982)
Timos Restaurations-Empfehlungen:
1. Die 12 Geschworenen (UHD, 4K HDR, Mono)
Uplink: 43:24 min
Die 12 Geschworenen ist ein Klassiker, der zeigt, wie wichtig Filme auch heute noch sein können, die mittlerweile fast 70(!) Jahre auf dem Buckel haben. Unglaublich, wie gesellschaftsrelevant viele Aspekte auch heute noch sind, die hier (im wahrsten Sinne des Wortes) verhandelt werden. Die 4K-Disc zeigt den Lumet-Film nun in einer bestechenden, absolut perfekten Bildqualität. Mehr kann man aus 70 Jahre altem Material nicht herausholen. Was hier an Kontraststärke, Schärfe und Bilddynamik zu sehen ist, ist einfach phänomenal. Da gibt's gar nichts anderes zu sagen. Eine perfekte Restauration, die auf einem 4K-Scan des Original-35-mm-Materials beruht und für die Ewigkeit gemacht ist.
Warum Die 12 Geschworenen? Weil der Klassiker mit seiner famosen Bildqualität zeigt, was man aus alten Filmen rausholen kann, wenn man es richtig macht.
2. Fargo (UHD, 4K HDR, 5.1 DTS-HD MA)
Uplink: 39:14 min.
Fargo, der blutige Coen-Film-Klassiker, indem die geplante Entführung seiner Ehefrau den Autoverkäufer Jerry Lundegaard maximal schiefgeht, wurde seinerzeit mit der Arriflex 35 BL4 auf 35-mm-Film analog gedreht. Ausgehend von einer 2023er 4K-Restaurierung, die unter der Überwachung von Kameramann Roger A. Deakins entstand, realisierte man hierzulande eine wunderbare, sehr filmische und bis in die Tiefe knackig scharfe 4K-Disc. Die ist noch mal authentischer und lebhafter als die alte Blu-ray von Fox, die bereits auf einem 4K-Scan basierte. Das Blut an Buscemis Hals ist nun noch etwas kräftiger rot und Makel kann man hier beim Bild überhaupt nicht erkennen. Eine tolle Scheibe.
Warum Fargo? Weil weißer Schnee und rotes Blut noch nie so viel Dynamik hatten wie bei der Restauration des Coen-Klassikers.
3. Rain Man (UHD, 4K HDR, 5.1 DTS-HD MA)
Uplink: 35:46 min.
Rain Man hat mich 1988 im Kino absolut abgeholt. Diese Dynamik aus dem noch jungen und erst langsam im Charakterfach Fuß findenden Tom Cruise und dem großartigen Dustin Hofman ist auch heute noch eine Wucht. Und diese Wucht überträgt sich jetzt auch aufs Bild. Das durch Panavision-Kameras gedrehte 35-mm-Filmmaterial wurde 2023 vom Originalnegativ neu in 4K gescannt und von Regisseur Levinson abgenommen. Abgesehen vom bedingt durchs Ausgangsmaterial nicht optimale Intro beim Verladen der Autos schauen wir auf ein wunderbar filmisches Bild, das frei von Verschmutzungen ist und eine angenehme Schärfe hat. Hervorragend gelungen ist vor allem das Encoding, das die Körnung des Materials perfekt und sehr homogen reproduziert.
Warum Rain Man? Weil das Filmmaterial nahezu perfekt aufbereitet wurde und Dustin Hofmans Leistung auch heute noch unglaublich genial ist.
Honorable Mentions: Das Schweigen der Lämmer, Sieben
Filme des Jahres 2025: Die größten Flops
Hartmuts Flops:
Uplink: 47:27 min
Was sich bereits länger abzeichnet, war dieses Jahr unübersehbar: Hollywood gehen die Ideen aus und durch die weltweite Vermarktung werden die Inhalte immer seichter. Je größer das Budget, desto geringer das Risiko. Ich hätte noch Dutzende weitere Filme auflisten können, beschränke mich auf die größten Unfälle.
1. Superman (UHD, 4K HDR, Dolby Atmos)
Uplink: 1:03:32 min
Ein Superhelden-Film, der sich nicht auf den Eskapismus verlässt, sondern die Weltpolitik mit schlechten Dialogen und eindimensionalen Figuren erklären will. Dabei wurde das Skript für den internationalen Markt so glattgebügelt, dass es keinem auf die Füße tritt. Aber statt zu seiner Überanpassung zu stehen, wird es am Ende auch noch als rebellisch verkauft, wenn im Abspann "Punkrocker" läuft. Sorry Iggy, aber nein, einfach nein.
2. F1 (UHD, 4K HDR, Dolby Atmos)
Uplink: 58:30 min
Ein überlanger Werbefilm für Formel-1-Rennen und Apple Gadgets. Brad Pitt spielt gelangweilt, seine Figur des alternden, gescheiterten Rennfahrers ist mir unsympathisch und die Koketterie mit seinem jungen Nebenbuhler Macho-Gehabe für den Sandkasten. In den Rennen kommt so gut wie keine Spannung auf, alles sieht zu sauber und geleckt und somit völlig langweilig aus. Da hatten Le Mans mit Steve McQueen, ja selbst Gran Turismo mehr Drive. Solch ein Kino braucht niemand.
3. Tron Ares (Stream, 4K HDR, Dolby Atmos)
Uplink: 53:18 min
Die Reihe hat zwei ikonische Vorläufer, aber Disney macht daraus einen 08/15-Action-Plot mit dämlichen Dialogen und uncharismatischen Charakteren. Vor allem nehmen sie dem Film, was bislang den Reiz von Tron ausgemacht hat: die Darstellung des Cyberspace und den Kampf der kleinen Programme gegen einen übermächtigen Master Control Process. In der Realität von Tron Ares wirkt die Bedrohung durch die Computerwesen aus dem 3D-Drucker dann so gefährlich wie der böse Pacman aus Pixels. Abschalten.
Honorable Mentions: Frankenstein, Deadpool & Wolverine, Mickey 17, Blood & Sinners, Jurrassic World ... (Avatar - Fire and Ash tue ich mir nicht an)
Timos Flops:
1. Gladiator 2 (UHD, 4K HDR, Dolby Atmos)
Uplink: 1:00:20 min
Unnötige Sequels #1. Ridley Scott war einmal ein ganz Großer. Einer der besten Regisseure, der uns Legenden wie Alien oder Blade Runner brachte. Und einer, der vor 25 Jahren mit einem extrem dicht inszenierten Streifen das Sandalenkino neu belebte. Doch die Geschichte war auserzählt. So dachte man. Nicht aber Scott, der lange über eine Fortsetzung brütete. Täte er das doch heute noch, dann hätte er uns diese filmische Nullnummer erspart. Alles, aber auch wirklich alles an dieser Fortsetzung ist schlechter als im Original. Von den Schauspielern, Denzel Washington dezent ausgenommen, über die Dramaturgie und vor allem die Trickeffekte. Die anfänglichen Affen liefern gruseliges CGI, und wer bei der Galeerenszenen in der Arena nicht mit den Augen rollt, dem könnte man vermutlich auch Titanic 2 andrehen.
Warum Gladiator 2? Weil man kein Sequel drehen sollte, wenn man nicht mal den Hauch einer Idee vorweisen kann.
2. Terrifier 3 (Blu-ray Disc, HD SDR, Dolby Atmos)
Uplink: 55:55 min.
Unnötige Sequels #2. Damien Leone hatte vor ein paar Jahren mit seinem Erstling über den wortlosen Clown Art gewisse Tabus gebrochen und den ultraharten Horrorfilm ein wenig fürs Mainstreampublikum salonfähig gemacht. Und was kommt, wenn man einen Horror-Indie-Hit abliefert? Richtig, ein Sequel. Und jetzt sogar ein zweites Sequel. Doch was bei Horrorfilm-Sequels aus dem unabhängigen Produktionsumfeld leider immer passiert: Es gibt keine tiefere Story oder interessanteren Figuren, sondern schlicht noch mehr Tabubruch und noch mehr Gewalt. Auf 125 Minuten walzt Leone seinen dritten Film nun aus, was eindeutig 45 Minuten zu lang ist, wenn ein Film seine Schauwerte lediglich aus grafischen Gewaltelementen bezieht. Die sind hier dann auch expliziter, noch tabubrechender und vor allem noch sexueller. Der vierte Teil ist natürlich schon in Planung. Kotztüten werden in den Kinos ausliegen und für viele wird's eine neue Mutprobe sein. Ich bin hiermit raus.
Warum Terrifier 3? Weil das bloße Zurschaustellen von monströsen Gewalttätigkeiten weder zwei Stunden Laufzeit noch die Verschwendung von digitalen Ressourcen rechtfertigt.
3. Mission Impossible 8 (UHD, 4K HDR, Dolby Atmos)
Uplink: 49:12 min
Unnötige Sequels #3. Tom Cruise hat sich mit der Mission:Impossible-Reihe ein Denkmal gesetzt. Bis auf eine kleine Ausnahme in Teil 2 lieferten die Filme beständig hohe und vor allem zwischen Teil 4 und 6 wachsende und nahezu perfekte Actionunterhaltung. Doch Cruise ist auch nicht mehr 30 Jahre alt und die waghalsigen Stunts werden gefährlicher. Entsprechend war's Zeit, Ethan Hunt in Ruhestand zu schicken. Schaut man sich den über weite Strecken vollkommen redundanten letzten Teil nun an, hätte das schon nach Teil 7 passieren müssen. Hätte man den damals etwas gestrafft und wäre hier direkt in die U-Boot-Szene gewechselt (was inhaltlich problemlos möglich gewesen wäre), hätte man einen dichten und gelungenen Abschluss gefunden. So wurde aus Teil 8 ein sich in endloser Exposition und unzähligen Erklärungen verlierender Appendix.
Warum M:I8? Weil mich kein Film, dessen Franchise ich wirklich mag, dermaßen für dumm verkauft hat wie dieser.
Honorable Mentions: Die Nackte Kanone, Der Minecraft-Film, Speak No Evil Remake
Filme des Jahres 2025: Bester Film
Hartmuts beste Filme:
Uplink: 1:06:03 min.
Abseits des weich gekochten Einheitsbreis aus Hollywood strömen immer mehr europäische Filme in das von den Blockbuster-Studios hinterlassene kreative Vakuum. Und auch die politische Situation in den USA schlägt sich mehreren Polit-Thrillern nieder.
1. Das Verschwinden des Josef Mengele (noch keine Disc-Veröffentlichung)
Uplink: 1:17:27 min
Der seit 2022 in Berlin lebende Exil-Russe Kirill Serebrennikov ist für mich derzeit der spannendste Regisseur überhaupt. Seine Arbeit am Theater und Ballett setzt er in seinen Filmen mit einem ungeheuren Gespür für Kamera und Körper ein. Spektakulär sind seine minutenlangen One-Shot-Takes, die akribisch vorbereitet werden und den Zuschauer mitten ins Geschehen saugen. So auch bei seinem neuesten Film, der größtenteils in dramatischen Schwarz-Weiß-Bildern gedreht wurde und August Diehl als Josef Mengele in der wohl besten Rolle seiner Karriere zeigt.
Serebrennikov montiert Roman und Graphic Novel um und konzentriert sich auf die Begegnung von Josef Mengele mit seinem Sohn Rolf, der seinen Vater befragt und in Rückblicken immer mehr über den Umgang in der Familie und die psychologische Rechtfertigung freilegt. Das ist ganz großes Kino, das noch lange nachhallt. Auf die Disc-Veröffentlichung im kommenden Jahr bin ich sehr gespannt. Bis dahin schaue ich mir Serebrennikovs frühere Filme wie „Petrov‘s Flu“ und „Madame Tschaikowski“ an, die unter zum Teil prekären Bedingungen wegen der russischen Zensur und seiner politischen Verfolgung nicht minder virtuos inszeniert wurden.
2. Kneecap (Blu-ray Disc, HD SDR, 5.1 DTS-HD MA)
Uplink: 1:12:14 min.
In keinem anderen Film hatte ich dieses Jahr so viel Spaß wie in Kneecap. Die Komödie um die Hip-Hop-Crew aus Irland hat einen Drive, den ich seit Trainspotting nicht mehr gesehen habe. Die drei Protagonisten Mogai Bag, Mo Chara und DL Provai sind die echten Mitglieder der irischen Hip-Hop-Band, die auf Gälisch rappen, um ihre Muttersprache aus dem Museum zu holen. Michael Fassbender spielt einen alternden irischen Untergrundkämpfer und setzt quasi seine Rolle des Bobby Sands aus "Hunger" von 2008 fort. Das ist politisch, flott und respektlos erzählt, ohne in Selbstmitleid zu versinken. Regisseur Rich Peppiat fängt hier den Spirit einer jungen Untergrundbewegung ein – voller Tempo, Witz und cooler Musik. Unbedingt auch in die Platten von Kneecap reinhören.
3. One Battle After Another (Stream, 4K HDR, Dolby Atmos)
Uplink: 1:06:22 min.
Paul Thomas Anderson ist mit Filmen wie "Boogie Nights", "Magnolia" und "There will be Blood" bekannt für seine generationsübergreifenden Epen. In One Battle After Another erzählt er nach dem Buch von Thomas Pynchon die Geschichte einer amerikanischen Stadtguerilla-Truppe "French 75", die Migranten aus der Haft befreit und von Militärs über Jahre gejagt wird, bis die nächste Generation in die Stapfen ihrer Eltern tritt. Sean Penn liefert eine oscarreife Karikatur eines machthungrigen Colonels ab, der seiner eigenen Sexualität nicht entfliehen kann. Trotz der Laufzeit von 161 Minuten kommt keine Langeweile auf, weil Andersson stets das Tempo hochhält, sodass man mit dem gejagten Leonardo Di Caprio ständig mitfiebert. Großartig gefilmt und montiert wurde das Finale mit einer halsbrecherischen Autoverfolgung. Ein echter Lichtblick im sonstigen Einheitsbrei aus Hollywood.
Honorable Mentions: Infinty Pool, Bugonia, Eden, Smile 2, Joker Folie a Deux
Timos Beste Filme:
1. Warfare (UHD, 4K HDR, Dolby Atmos)
Uplink: 1:20:57 min.
Warfare erzählt die wahre Geschichte einiger Navy SEALs, die auf eine Mission in den Irak geschickt werden. Sie sollen das Haus einer einheimischen Familie besetzen und ein aufständisches Gebiet sichern. Doch dann eskaliert die Situation, als eine Granate im Haus detoniert. Die SEALs sind eingeschlossen und Hilfe ist eher nicht zu erwarten. Was für viele ein Geduldsspiel ist, weil Garlands Film keiner typischen Filmdramaturgie folgt, war für mich ein Ereignis. So nahe war man bisher selten dabei, wenn Soldaten in einer tödlichen Mission unterwegs waren. Mendoza, einer der Soldaten der Mission, steuerte das Drehbuch bei, was auch dazu führt, dass Garlands Film nie Hollywood-like übertreibt. Und das hat mich maximal mitgerissen. Dazu tragen auch die Darsteller bei, die sich vor dem Dreh in ein ausgiebiges Bootcamp begeben haben, um die echten Soldaten möglichst authentisch zu spielen.
Warum Warfare? Weil ich noch nie so von einer Soldaten-Geschichte mitgenommen wurde.
2. Strange Darling (UHD, 4K HDR, 5.1 DTS-HD MA)
Uplink: 1:14:16 min.
JT Mollners Thriller bekommt meine Krone für den ungewöhnlichsten Genrefilm des Jahres. Da der Regisseur sein Katz-und-Mausspiel über zwei Menschen, die sich nach einem Date bis aufs Blut verfolgen, nicht chronologisch erzählt, rätselt man ständig mit, was sich dort wirklich ereignet hat. Dabei gibt's eine Überraschung nach der nächsten und zwei extrem starke Darstellerleistungen von Willa Fitzgerald und Kyle Gallner. Nicht ganz unerwähnt sollte bleiben, dass Schauspieler Giovanni Ribisi (Avatar) hier als Produzent und Kameramann fungiert. Seine auf analogem Material gedrehten Bilder lassen den Film zusätzlich so atmosphärisch wirken.
Warum Strange Darling? Weil das Spiel mit der Erwartungshaltung hier permanent unterlaufen wird und das Miträtseln ein großer Spaß ist.
3. 28 Years Later (UHD, 4K HDR, Dolby Atmos),
Uplink: 1:08:25 min.
Nein, von der zugrundeliegenden Technik war ich nicht angetan. Und Danny Boyles dritter Film des vor 23 Jahren erschaffenen Universums hat durchaus seine Logiklücken. Außerdem ein paar seltsame Power-Rangers-Twens im Finale und eine ziemlich schwache Darstellerleistung von Aaron Taylor-Johnson. Aber: 28 Years Later hat auch einen unglaublich aufspielenden Newcomer, einen unfassbar guten Ralph Fiennes. Doch 28 Years Later wirkte bei mir nach. Noch Tage später holte mich die Atmosphäre des Films ein. Was beim Anschauen noch chaotisch, sogar wirr erscheint, fügt sich im Kopf über Tage zusammen. Und das hat zuletzt kein Film so geschafft wie Boyles jüngstem Virus-Thriller.
Warum 28 Years Later? Weil Danny Boyle trotz einiger Löcher im Drehbuch erneut geschafft hat, dem "Zombie"-Film neue Facetten abzugewinnen.
honorable Mention: The Substance
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