FreshRSS

🔒
✇ Golem.de Full über fivefilters.org

Gothic Remake im Test: So ein Ruhrpott-Rollenspiel ist halt unkaputtbar

Von Peter Steinlechner — 05. Juni 2026 um 19:00
Gothic Remake trifft den Geist des Originals erstaunlich gut. Atmosphäre, Erkundung und Fortschritt begeistern – nur technisch hakt es noch.
Szene aus Gothic Remake (Bild: Bild: THQ Nordic / Screenshot: Golem)
Szene aus Gothic Remake Bild: Bild: THQ Nordic / Screenshot: Golem

Kaum landen wir innerhalb der magischen Barriere, bekommen wir ordentlich die Fresse poliert – und Diego steht daneben und findet das völlig in Ordnung. So lernen wir, wie die Kolonie funktioniert, findet der spätere Begleiter.

Also: Willkommen in Gothic Remake! Die Neuauflage des oft als Ruhrpott-Rollenspiels bezeichneten Titels ist genauso erbarmungslos wie das 2001 von Piranha Bytes veröffentlichte Original (Retrotest auf Golem (g+)), und ähnlich wie Diego finden wir: gut so!

Gothic behandelt uns wieder von der ersten Minute an wie einen unbedeutenden Neuankömmling. Niemand wartet auf den großen Helden, keiner nimmt Rücksicht auf uns. Anfangs sind wir froh, wenn uns nicht die erste Fleischwanze oder ein Scavenger erledigt.

Selbst kleinere Gegner können gefährlich werden, bis wir Erfahrungspunkte sammeln, Lernpunkte verdienen und bei Trainern endlich bessere Fähigkeiten freischalten. Dieses Fortschrittssystem funktioniert erneut hervorragend: Wer stärker werden möchte, muss sich seinen Platz in der Kolonie erarbeiten.

Dort führen wir Gespräche, in denen es ebenso ruppig und bodenständig zugeht wie im Original von Gothic – und eben auch im Ruhrpott, so zumindest das Klischee. Da motzt uns jemand unfreundlich an, wenn wir wiederholt in seine Holzhütte latschen, und ohne viel Federlesens werden uns die Machtstrukturen in der Fantasywelt erklärt.

Hinter dem Remake steckt ein spanisches Entwicklerstudio namens Alkimia Interactive, und das hat etwa die Sprachausgabe teils mit Sprechern des Originals neu aufgenommen – was durchgehend sehr stimmig wirkt.

Ebenso gelungen ist die Spielwelt. Natürlich ist die Grafik auf Basis der Unreal Engine 5 massiv aufwendiger, aber wir stehen immer noch in düsteren und ziemlich dreckigen Umgebungen – und erstmals sehen wir das auch, statt mehr oder weniger glatter Texturen ohne Details.

Den Schwierigkeitsgrad können wir sehr genau unseren Wünschen anpassen - inklusive Permadeath. (Bild: THQ Nordic / Screenshot: Golem)
Bild 1/7: Den Schwierigkeitsgrad können wir sehr genau unseren Wünschen anpassen - inklusive Permadeath. (Bild: THQ Nordic / Screenshot: Golem)
Magier haben in der Welt von Gothic eine besondere Rolle. (Bild: THQ Nordic / Screenshot: Golem)
Bild 2/7: Magier haben in der Welt von Gothic eine besondere Rolle. (Bild: THQ Nordic / Screenshot: Golem)
Na, wer erkennt es? Ins Alte Lager gelangen wir schon kurz nach dem Start. (Bild: THQ Nordic / Screenshot: Golem)
Bild 3/7: Na, wer erkennt es? Ins Alte Lager gelangen wir schon kurz nach dem Start. (Bild: THQ Nordic / Screenshot: Golem)
In unserer Hütten können wir schlafen. (Bild: THQ Nordic / Screenshot: Golem)
Bild 4/7: In unserer Hütten können wir schlafen. (Bild: THQ Nordic / Screenshot: Golem)
Beim Trainer können wir unsere Kampfkünste verbessern. (Bild: THQ Nordic / Screenshot: Golem)
Bild 5/7: Beim Trainer können wir unsere Kampfkünste verbessern. (Bild: THQ Nordic / Screenshot: Golem)
Die Menüs sind übersichtlicher als im Original. (Bild: THQ Nordic / Screenshot: Golem)
Bild 6/7: Die Menüs sind übersichtlicher als im Original. (Bild: THQ Nordic / Screenshot: Golem)
Ein Blick aus der großen Mine ins Freie, kurz nach einem Sturzregen übrigens (Bild: THQ Nordic / Screenshot: Golem)
Bild 7/7: Ein Blick aus der großen Mine ins Freie, kurz nach einem Sturzregen übrigens (Bild: THQ Nordic / Screenshot: Golem)

Orte wie das Alte Lager wirken größer, lebendiger und glaubwürdiger. NPCs gehen ihren Tagesabläufen nach, Buddler marschieren zur Mine, Händler verrichten ihre Arbeit und ständig passiert irgendwo etwas Interessantes.

Gothic Remake setzt weiterhin auf Eigeninitiative. Einen Questmarker gibt es nicht, viele Aufgaben ergeben sich ganz natürlich aus Gesprächen. Wer einen vermissten Gardisten finden soll, muss tatsächlich nachfragen und Hinweisen folgen.

Selbst eine Karte der Spielwelt müssen wir uns erst besorgen. Die Orientierung in den ersten Stunden ist eine Herausforderung, und wer die falsche Abzweigung wählt und plötzlich vor einem großen Ork steht, muss rennen – oder ein Savegame laden.

Passend dazu bleibt auch das Kampfsystem trotz verbesserter Details etwas kantig. Ausweichen, Blocken und gutes Timing spielen in Auseinandersetzungen mit Blutfliegen, Scavanger-Vogeldinos oder Molerats eine größere Rolle. Zwar erreichen die Kämpfe nicht die Präzision anderer Action-Rollenspiele, insgesamt machen sie aber mehr Spaß als vor 25 Jahren.

Ganz rund läuft die Neuauflage technisch allerdings noch nicht (zu den PC-Specs). Größere Ruckler hatten wir zwar kaum und auch in Kämpfen blieb die Bildrate stabil.

Dafür gab es während unserer Abenteuer auf der Xbox Series X/S alle ein bis zwei Stunden einen unangekündigten Komplettabsturz zurück auf den Startbildschirm der Konsole.

Das ist dank automatischer Savegames plus manueller Speichermöglichkeit immerhin keine ganz große Katastrophe, sofern man regelmäßig den Spielstand sichert – was man in Gothic ja sowieso regelmäßig machen sollte.

Hinzu kommen kleinere Pop-ups und Darstellungsfehler. Außerdem macht es die sehr detailreiche Spielwelt manchmal sehr (!) schwer, wichtige Gegenstände oder Pflanzen überhaupt zu erkennen. Gerade in dunkleren Bereichen hätten wir uns etwas mehr Übersicht gewünscht.

Gothic Remake ist für Windows-PC (Steam, Epic Games Store, Gog – jeweils 50 Euro) sowie für Playstation 5 und Xbox Series X/S (jeweils 60 Euro) erhältlich. Wie im Original gibt es nur die je nach Spielweise rund 30 bis 40 Stunden lange Kampagne, aber keinen Multiplayer. Die USK hat eine Freigabe ab 16 Jahren erteilt.

Fazit

Gothic Remake macht vor allem eines richtig: Es fühlt sich nach Gothic an! Alkimia Interactive hat nicht versucht, ein komplett neues Spiel zu erschaffen, sondern die Stärken des Originals behutsam in die Gegenwart zu holen. Die Atmosphäre der Kolonie, die glaubwürdigen Figuren, die Tagesabläufe und das Gefühl, sich jeden kleinen Fortschritt hart erarbeiten zu müssen, treffen den Geist der Vorlage bemerkenswert gut.

Vor allem zeigt das Remake, wie gut viele der grundlegenden Ideen von Gothic gealtert sind. Während viele moderne Rollenspiele entweder jeden Schritt vorgeben oder uns mit knallharten Gegnern in fremden Welten überfordern, trifft Gothic einen selten gewordenen Mittelweg. Das schafft das Remake ähnlich gut wie das Original.

Technisch wirkt die Neuauflage noch nicht vollständig ausgereift, und manche Ecken sind genauso rau wie die Vorlage selbst. Das passt gelegentlich sogar zur Atmosphäre, meist wirkt es aber schlicht unfertig.

Ein Extralob hat sich übrigens der orchestrale Soundtrack verdient, der bekannte Motive des Originals aufgreift, erweitert und dazu beiträgt, dass sich die Rückkehr ins Minental vertraut und trotzdem neu anfühlt.

Adblock test (Why?)

✇ Golem.de Full über fivefilters.org

(g+) Opinion: SpaceX IPO shows Musk's genius is in mythmaking

Von Richard Waters — 05. Juni 2026 um 17:30
How exactly the company plans to support its gargantuan valuation is not obvious
SpaceX's Starship 39 rocket launches from Starbase during the 12th test flight as seen from South Padre Island, Texas, on May 22, 2026. (Bild: Ronaldo Schemidt / AFP via Getty Images)
SpaceX's Starship 39 rocket launches from Starbase during the 12th test flight as seen from South Padre Island, Texas, on May 22, 2026. Bild: Ronaldo Schemidt / AFP via Getty Images

Of all the extraordinary things about the SpaceX IPO, the most extraordinary might be this: it is impossible to tell what this company will be 10, five or even two years from now. And, to judge from the way its share sale has been conducted, that is just the way Elon Musk wants it.

SpaceX confirmed on Wednesday that it hopes to secure a valuation of $1.78tn, something that would make it the world's seventh most valuable company. How exactly it plans to support that gargantuan valuation is not obvious. The latest version of SpaceX dates back only to February of this year. That is when Musk merged it with xAI, an unexpected deal that, out of the blue, made AI its most important business.

Golem Plus Artikel

Adblock test (Why?)

✇ Golem.de Full über fivefilters.org

Kein allgemengültiges Urteil: OGH in Österreich beschäftigt sich mit Like-Button

Von Mike Faust — 05. Juni 2026 um 17:15
Auch in Österreich befassen sich die Gerichte mit Likes für abfällige Beiträge. Bewertet wird dabei immer noch nur der Einzelfall.
Justizpalast in Wien, Sitz des obersten Gerichtshofs (Bild: Gugerell / Wikimedia)
Justizpalast in Wien, Sitz des obersten Gerichtshofs Bild: Gugerell / Wikimedia / CC0 1.0 Universal

Der Oberste Gerichtshof (OGH) in Österreich hat sich mit der rechtlichen Einordnung des Gefällt-mir-Buttons auf Facebook beschäftigt. Ausgangspunkt war die Klage eines Facebook-Nutzers, der einen Beitrag über eine Familienfeier verfasste.

Ein anderer Nutzer kommentierte dies abwertend, warf dem Kläger mangelnde Ehrlichkeit vor und behauptete, dieser verdiene sein Geld mit Falschheit. Eine dritte Person, die Beklagte, reagierte auf diesen Beitrag mit einem Like, also dem Drücken des Gefällt-mir-Buttons.

Der Kläger sah darin einen Eingriff in seine Persönlichkeitsrechte, da sich die Beklagte die beleidigenden Inhalte mit dem Like zu eigen gemacht und zu deren Verbreitung durch den Facebook-Algorithmus beigetragen habe. Er beantragte ein gerichtliches Verbot, derartige Kommentare zu liken.

Bloße Antipathie ist keine Ehrverletzung

In erster Instanz wurde der Antrag abgelehnt, da das Gericht keine Wiederholungsgefahr sah. In zweiter Instanz wurde dem Kläger hingegen Recht gegeben und der Like als Zustimmung und Beteiligung an einer Ehrverletzung gewertet.

Der OGH bestätigte allerdings die Abweisung des Antrags der ersten Instanz und begründete dies mit dem "diffusen Charakter" des standardisierten Gefällt-mir-Symbols. Im konkreten Fall sah das Gericht in dem Like nur eine allgemeine Antipathie gegenüber dem Kläger oder der Zurschaustellung seines Privatlebens.

Ein unbefangener Betrachter würde nicht davon ausgehen, dass sich die Beklagte mit dem Like jeden spezifischen Vorwurf des Kommentars zu eigen mache, so das Gericht weiter. Da bloße Antipathie die Ehre des Klägers nicht verletzte, sei der Like zulässig, so das Urteil.

Unter Experten ist nach wie vor umstritten, wie strafbar ein Daumen-hoch-Symbol sein kann. Insbesondere bei Likes zu Hasspostings können rechtliche Konsequenzen drohen (g+). Gerichte haben hier aber immer wieder die Frage zu beantworten, ob ein Like einen Beitrag lediglich billigt oder sich diesen zueigen macht, woraus sich eine öffentliche Zustimmung ergeben würde.

Adblock test (Why?)

✇ Golem.de Full über fivefilters.org

Eufymake E1 im Test: Die Lego-Tassen-Holz-Leinwand-Metall-Bedruckmaschine

Von Tobias Költzsch — 05. Juni 2026 um 12:00
Mit Eufymakes UV-Drucker können wir alle möglichen Materialien bedrucken – neben Tassen und Holz unter anderem auch Legosteine.
Mit dem Eufymake E1 lassen sich zahlreiche Materialien bedrucken. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Mit dem Eufymake E1 lassen sich zahlreiche Materialien bedrucken. Bild: Martin Wolf/Golem

Ein UV-Tintendrucker ist eine clevere Sache: Die flüssige Tinte härtet aus, wenn sie mit UV-Licht bestrahlt wird – wie bei einem UV-3D-Drucker. Es werden allerdings keine Teile gedruckt, sondern Gegenstände bedruckt. Eufymake verspricht, dass das mit dem Eufymake E1 besonders einfach sein soll und Druckhöhen bis 5 mm möglich sind.

Wir haben mit dem Drucker reichlich Materialien verschönert: Tassen, Leinwände, Holzpanels – und Legosteine. Die Ergebnisse sind beeindruckend, es gibt zahlreiche interessante Einsatzmöglichkeiten.

Der Eufymake E1 ist mit 590 x 407 x 250 mm und 20 kg für einen UV-Drucker relativ kompakt. Der Aufbau ist einfach: Nachdem wir den E1 ausgepackt, aufgestellt und eingestöpselt haben, installieren wir einen Filter, die Reinigungskassette und die Tintenpatronen. Dabei hilft uns eine gut verständliche, bebilderte Anleitung. Die Tintenpatronen werden in Öffnungen auf der Oberseite gesteckt, wo sie federgelagert einrasten.

Tintensystem mit einfach zu wechselnden Patronen

Der E1 verwendet Patronen für die Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz. Zusätzlich gibt es eine Weiß-Kartusche, der beim Druck besondere Bedeutung zukommt – dazu gleich mehr. Die sechste Kartusche enthält einen Glanzlack, der Drucke im Licht schimmern lässt. Ohne diesen Lack sind die Drucke matt, was manchmal auch gewollt sein kann.

Die Kamera des Eufymake E1 von unten (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 1/28: Die Kamera des Eufymake E1 von unten (Bild: Martin Wolf/Golem)
Der Eufymake E1 ist für einen UV-Drucker recht unauffällig designt. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 2/28: Der Eufymake E1 ist für einen UV-Drucker recht unauffällig designt. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Mit dem kleinen Flachbett kann der Drucker geschlossen verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 3/28: Mit dem kleinen Flachbett kann der Drucker geschlossen verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Beide Seiten können geöffnet werden. Der Anschluss erlaubt die Nutzung verschiedener Druckbetten und anderer Adapter. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 4/28: Beide Seiten können geöffnet werden. Der Anschluss erlaubt die Nutzung verschiedener Druckbetten und anderer Adapter. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Mit dem Standardflachbett muss der E1 mit geöffneten Seiten verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 5/28: Mit dem Standardflachbett muss der E1 mit geöffneten Seiten verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Das Standardflachbett ist groß genug, um etwa Bilder damit zu bedrucken. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 6/28: Das Standardflachbett ist groß genug, um etwa Bilder damit zu bedrucken. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Mit dem Rotationsaufsatz lassen sich Tassen und Becher bedrucken. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 7/28: Mit dem Rotationsaufsatz lassen sich Tassen und Becher bedrucken. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Das kleine Flachbett eignet sich gut für Druckmaterialien wie Kühlschrankmagneten. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 8/28: Das kleine Flachbett eignet sich gut für Druckmaterialien wie Kühlschrankmagneten. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Der Anschluss für die verschiedenen Druckbetten (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 9/28: Der Anschluss für die verschiedenen Druckbetten (Bild: Martin Wolf/Golem)
Der Rotationsaufsatz wird einfach auf den Anschluss gesetzt und fixiert. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 10/28: Der Rotationsaufsatz wird einfach auf den Anschluss gesetzt und fixiert. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Tassen können einfach in den Aufsatz eingespannt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 11/28: Tassen können einfach in den Aufsatz eingespannt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Der Druckkopf von oben (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 12/28: Der Druckkopf von oben (Bild: Martin Wolf/Golem)
Über eine Kamera erkennt der E1 das Druckmaterial. Nutzer können das zu druckende Element dann per WYSIWYG platzieren. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 13/28: Über eine Kamera erkennt der E1 das Druckmaterial. Nutzer können das zu druckende Element dann per WYSIWYG platzieren. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Die Halterung des Rotationsaufsatzes (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 14/28: Die Halterung des Rotationsaufsatzes (Bild: Martin Wolf/Golem)
Mit Lasern misst der E1 Höhe und Ausrichtung von Druckmaterialien. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 15/28: Mit Lasern misst der E1 Höhe und Ausrichtung von Druckmaterialien. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Die UV-Tinte ist in Patronen untergebracht, die nicht zum Nachfüllen gedacht sind. Der Wechsel ist kleckerfrei. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 16/28: Die UV-Tinte ist in Patronen untergebracht, die nicht zum Nachfüllen gedacht sind. Der Wechsel ist kleckerfrei. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Der E1 verwendet vier Patronen für die CMYK-Farben sowie eine für Weiß und eine für Glanzbeschichtung. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 17/28: Der E1 verwendet vier Patronen für die CMYK-Farben sowie eine für Weiß und eine für Glanzbeschichtung. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Die Reinigung erfolgt automatisch, kann aber auch über die App manuell ausgelöst werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 18/28: Die Reinigung erfolgt automatisch, kann aber auch über die App manuell ausgelöst werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Mit dem Eufymake E1 lassen sich zahlreiche Materialien bedrucken. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 19/28: Mit dem Eufymake E1 lassen sich zahlreiche Materialien bedrucken. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Großformatige Holzbilder zeigen tolle Farben. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 20/28: Großformatige Holzbilder zeigen tolle Farben. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Über die Eufymake-App lässt sich ein Relief einstellen, das von der Anwendung selbst berechnet wird. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 21/28: Über die Eufymake-App lässt sich ein Relief einstellen, das von der Anwendung selbst berechnet wird. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Auch beim Nachdruck eines impressionistischen Gemäldes imitiert der E1 die Struktur gut. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 22/28: Auch beim Nachdruck eines impressionistischen Gemäldes imitiert der E1 die Struktur gut. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Auch Becher lassen sich problemlos bedrucken - sie müssen aber in den Rotationsaufsatz passen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 23/28: Auch Becher lassen sich problemlos bedrucken - sie müssen aber in den Rotationsaufsatz passen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Beim Probedruck können wir einen New-York-Kühlschrankmagneten drucken - mit schönem Reliefeffekt. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 24/28: Beim Probedruck können wir einen New-York-Kühlschrankmagneten drucken - mit schönem Reliefeffekt. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Auch eine Mauer lässt sich mit Struktur auf Lego drucken - der Traum eines jeden Tabletop-Spielers. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 25/28: Auch eine Mauer lässt sich mit Struktur auf Lego drucken - der Traum eines jeden Tabletop-Spielers. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Die Steine lassen sich nach dem Bedrucken noch auseinandernehmen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 26/28: Die Steine lassen sich nach dem Bedrucken noch auseinandernehmen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Glatte Materialien wie diese Tassen sollten vorher mit einem Haftgrund beschichtet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 27/28: Glatte Materialien wie diese Tassen sollten vorher mit einem Haftgrund beschichtet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Ansonsten löst sich der Aufdruck recht leicht, wie hier zu erkennen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 28/28: Ansonsten löst sich der Aufdruck recht leicht, wie hier zu erkennen. (Bild: Martin Wolf/Golem)

Die weitere Installation erfolgt über die Eufymake-App, in der auch die 3D-Drucker des Herstellers verwaltet werden. Die App ist unverzichtbar für die Einrichtung; auch wenn wir später das übersichtlichere PC-Programm verwenden, müssen wir die Einrichtung samt Netzwerkverbindung über die App erledigen. Eine Ersteinrichtung über den PC ist nicht möglich.

Das Basispaket des E1 wird mit einem kleinen Flachbett und dem größeren Standard-Flachbett geliefert. Die kleine Druckplatte erlaubt einen Druckbereich von 330 x 90 mm und passt komplett in den E1, so dass die beiden Seitentüren beim Drucken geschlossen werden können.

Der Platz für Druckmaterialien ist aber natürlich begrenzt. Auf das größere Flachbett mit einem Druckbereich von 420 x 330 mm passen auch Leinwände, Metallplatten und andere größere Objekte. Anders als die kleine Druckplatte wird die große durch einen Motor zusätzlich auch in der Horizontalen bewegt.

Der Wechsel zwischen den Druckplatten ist einfach: Wir müssen einen kleinen Hebel an der Basishalterung im Drucker nach links schieben, dann lassen sich die Platten einfach abheben. Auf die Halterung passen auch weitere Druckaufsätze: Es gibt noch einen Rotationsaufsatz und einen DTF-Laminieraufsatz. Auch dazu später mehr.

Nach der Ersteinrichtung lässt uns die App einen Testdruck vornehmen, und zwar auf einem der drei mitgelieferten Kühlschrankmagneten aus einem Steingutmaterial. Wir wählen das Motiv New York, das wir dank des Kameravorschaubilds in der Eufymake-App in wenigen Sekunden ausgerichtet haben. Die Vorschau ermöglicht einen WYSIWYG-Arbeitsfluss, der Anfängern die Nutzung des Eufymake E1 erleichtert.

Das Bedrucken des Magneten dauert nur ein paar Minuten. Dabei zeigt das Gerät direkt eine seiner interessantesten Fähigkeiten: die Möglichkeit, nicht nur flach, sondern auch in Reliefs zu drucken. Die kleine Freiheitsstatue hebt sich dadurch sehr gut vom Hintergrund ab, sie wird mit mehr Lagen weißer UV-Tinte als Basis gedruckt als die übrigen Teile des Motivs.

Entsprechend verbrauchen Relief- oder auch Texturdrucke weniger Farbe, als zu vermuten wäre. In der Regel haben wir am meisten weiße Tinte verbraucht, da sie sowohl als Basis verwendet als auch mit den Farben vermischt wird. Je nach Druckprojekt wird auch relativ viel von der Glanztinte verwendet.

Eufymake-App errechnet Texturen automatisch

Als Nächstes bedrucken wir einen Untersetzer, der aus dem gleichen Steingutmaterial gefertigt ist. Das funktioniert auch mit dem von uns selbst gewählten Motiv problemlos. Wir haben dem Untersetzer von der Eufymake-App automatisiert eine Textur verpassen lassen: Das Programm hat den Schriftzug erhaben gedruckt, was wir genau so wollten.

Die Kamera des Eufymake E1 von unten (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 1/28: Die Kamera des Eufymake E1 von unten (Bild: Martin Wolf/Golem)
Der Eufymake E1 ist für einen UV-Drucker recht unauffällig designt. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 2/28: Der Eufymake E1 ist für einen UV-Drucker recht unauffällig designt. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Mit dem kleinen Flachbett kann der Drucker geschlossen verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 3/28: Mit dem kleinen Flachbett kann der Drucker geschlossen verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Beide Seiten können geöffnet werden. Der Anschluss erlaubt die Nutzung verschiedener Druckbetten und anderer Adapter. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 4/28: Beide Seiten können geöffnet werden. Der Anschluss erlaubt die Nutzung verschiedener Druckbetten und anderer Adapter. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Mit dem Standardflachbett muss der E1 mit geöffneten Seiten verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 5/28: Mit dem Standardflachbett muss der E1 mit geöffneten Seiten verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Das Standardflachbett ist groß genug, um etwa Bilder damit zu bedrucken. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 6/28: Das Standardflachbett ist groß genug, um etwa Bilder damit zu bedrucken. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Mit dem Rotationsaufsatz lassen sich Tassen und Becher bedrucken. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 7/28: Mit dem Rotationsaufsatz lassen sich Tassen und Becher bedrucken. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Das kleine Flachbett eignet sich gut für Druckmaterialien wie Kühlschrankmagneten. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 8/28: Das kleine Flachbett eignet sich gut für Druckmaterialien wie Kühlschrankmagneten. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Der Anschluss für die verschiedenen Druckbetten (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 9/28: Der Anschluss für die verschiedenen Druckbetten (Bild: Martin Wolf/Golem)
Der Rotationsaufsatz wird einfach auf den Anschluss gesetzt und fixiert. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 10/28: Der Rotationsaufsatz wird einfach auf den Anschluss gesetzt und fixiert. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Tassen können einfach in den Aufsatz eingespannt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 11/28: Tassen können einfach in den Aufsatz eingespannt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Der Druckkopf von oben (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 12/28: Der Druckkopf von oben (Bild: Martin Wolf/Golem)
Über eine Kamera erkennt der E1 das Druckmaterial. Nutzer können das zu druckende Element dann per WYSIWYG platzieren. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 13/28: Über eine Kamera erkennt der E1 das Druckmaterial. Nutzer können das zu druckende Element dann per WYSIWYG platzieren. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Die Halterung des Rotationsaufsatzes (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 14/28: Die Halterung des Rotationsaufsatzes (Bild: Martin Wolf/Golem)
Mit Lasern misst der E1 Höhe und Ausrichtung von Druckmaterialien. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 15/28: Mit Lasern misst der E1 Höhe und Ausrichtung von Druckmaterialien. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Die UV-Tinte ist in Patronen untergebracht, die nicht zum Nachfüllen gedacht sind. Der Wechsel ist kleckerfrei. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 16/28: Die UV-Tinte ist in Patronen untergebracht, die nicht zum Nachfüllen gedacht sind. Der Wechsel ist kleckerfrei. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Der E1 verwendet vier Patronen für die CMYK-Farben sowie eine für Weiß und eine für Glanzbeschichtung. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 17/28: Der E1 verwendet vier Patronen für die CMYK-Farben sowie eine für Weiß und eine für Glanzbeschichtung. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Die Reinigung erfolgt automatisch, kann aber auch über die App manuell ausgelöst werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 18/28: Die Reinigung erfolgt automatisch, kann aber auch über die App manuell ausgelöst werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Mit dem Eufymake E1 lassen sich zahlreiche Materialien bedrucken. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 19/28: Mit dem Eufymake E1 lassen sich zahlreiche Materialien bedrucken. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Großformatige Holzbilder zeigen tolle Farben. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 20/28: Großformatige Holzbilder zeigen tolle Farben. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Über die Eufymake-App lässt sich ein Relief einstellen, das von der Anwendung selbst berechnet wird. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 21/28: Über die Eufymake-App lässt sich ein Relief einstellen, das von der Anwendung selbst berechnet wird. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Auch beim Nachdruck eines impressionistischen Gemäldes imitiert der E1 die Struktur gut. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 22/28: Auch beim Nachdruck eines impressionistischen Gemäldes imitiert der E1 die Struktur gut. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Auch Becher lassen sich problemlos bedrucken - sie müssen aber in den Rotationsaufsatz passen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 23/28: Auch Becher lassen sich problemlos bedrucken - sie müssen aber in den Rotationsaufsatz passen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Beim Probedruck können wir einen New-York-Kühlschrankmagneten drucken - mit schönem Reliefeffekt. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 24/28: Beim Probedruck können wir einen New-York-Kühlschrankmagneten drucken - mit schönem Reliefeffekt. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Auch eine Mauer lässt sich mit Struktur auf Lego drucken - der Traum eines jeden Tabletop-Spielers. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 25/28: Auch eine Mauer lässt sich mit Struktur auf Lego drucken - der Traum eines jeden Tabletop-Spielers. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Die Steine lassen sich nach dem Bedrucken noch auseinandernehmen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 26/28: Die Steine lassen sich nach dem Bedrucken noch auseinandernehmen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Glatte Materialien wie diese Tassen sollten vorher mit einem Haftgrund beschichtet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 27/28: Glatte Materialien wie diese Tassen sollten vorher mit einem Haftgrund beschichtet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Ansonsten löst sich der Aufdruck recht leicht, wie hier zu erkennen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 28/28: Ansonsten löst sich der Aufdruck recht leicht, wie hier zu erkennen. (Bild: Martin Wolf/Golem)

Grundsätzlich funktioniert diese automatische Textur sehr gut: In der Regel erkennt das Druckprogramm Bildinhalte gut und baut eine passende Textur ein. Das kann ein erhabener Schriftzug sein, aber auch eine Bildstaffelung wie beim New-York-Kühlschrankmagneten. Ein Holzbild mit dem Comic-Konterfei eines Hundes etwa hat die Automatik gut aufgebaut.

Es ist auch möglich, eine KI-Reliefstruktur mithilfe von KI-Guthaben erstellen zu lassen. Die wichtigsten Bereiche und Einstellungen des Eufymake-Druckprogramms sind kostenlos verfügbar, einige kreative Funktionen kosten aber Credits. Ein Relief etwa kostet 5 Credits. Im kostenlosen Nutzungsplan, der mit der Anmeldung in der Anwendung inkludiert ist, bekommen Nutzer pro Monat 200 Credits. Wer den UV-Drucker nicht professionell mit den KI-Funktionen verwendet, sollte mit dem Guthaben auskommen.

Wir haben außerdem in zahlreichen Anwendungsfällen festgestellt, dass die Nicht-KI-Funktionen besser funktionieren als jene, die gegen KI-Credits erhältlich sind – etwa bei der Textur. Die Eufymake-App ermöglicht es auch, gegen Credits KI-Bilder generieren zu lassen. Die Ergebnisse sind für unser Dafürhalten schlechter, als wenn wir sie mit Gemini oder ChatGPT erstellen würden.

Eufymake bietet eine Menge an Verbrauchsmaterialien an: Neben Untersetzern und Kühlschrankmagneten sind das unter anderem Thermosbecher, Leinwände sowie Holz- und Metalltafeln. Größere Druckvorlagen wie die Holz- und Metalltafeln lassen sich mit dem Standard-Druckbett bedrucken. Für Thermosbecher oder Tassen gibt es einen Rotationsaufsatz.

Er wird am gleichen Anschluss montiert wie die Druckbetten. Die Thermosbecher werden in den Mechanismus eingespannt; grundsätzlich ist das auch mit anderen Bechern oder Flaschen möglich. Allerdings ist es wichtig, dass das Gefäß nach dem Einspannen nicht nach rechts oben schräg in der Halterung liegt.

Diese passt nämlich die Ausrichtung des Druckguts so an, dass die Oberfläche parallel zum Druckkopf verläuft. Das ist wichtig, da Motive grundsätzlich nur auf horizontal ausgerichtete Oberflächen gedruckt werden können. Ist ein Becher nach dem Einspannen auf der rechten Seite zu hoch, kann der Rotationsaufsatz das nicht mehr ausgleichen.

Laser vermessen das Druckmaterial

Die Ausrichtung erfolgt mithilfe einer Lasermessung, die prinzipiell auch bei anderen Druckmaterialien die Ausrichtung und die Höhe ermittelt. Ein auf ein Druckbett gelegtes Material darf nicht dicker sein als 60 mm, die maximale Druckhöhe beträgt 5 mm. Die Druckhöhe können wir in der Eufymake-App einstellen, um etwa einen Reliefeffekt abzuschwächen (oder zu verstärken).

Die Kamera des Eufymake E1 von unten (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 1/28: Die Kamera des Eufymake E1 von unten (Bild: Martin Wolf/Golem)
Der Eufymake E1 ist für einen UV-Drucker recht unauffällig designt. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 2/28: Der Eufymake E1 ist für einen UV-Drucker recht unauffällig designt. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Mit dem kleinen Flachbett kann der Drucker geschlossen verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 3/28: Mit dem kleinen Flachbett kann der Drucker geschlossen verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Beide Seiten können geöffnet werden. Der Anschluss erlaubt die Nutzung verschiedener Druckbetten und anderer Adapter. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 4/28: Beide Seiten können geöffnet werden. Der Anschluss erlaubt die Nutzung verschiedener Druckbetten und anderer Adapter. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Mit dem Standardflachbett muss der E1 mit geöffneten Seiten verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 5/28: Mit dem Standardflachbett muss der E1 mit geöffneten Seiten verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Das Standardflachbett ist groß genug, um etwa Bilder damit zu bedrucken. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 6/28: Das Standardflachbett ist groß genug, um etwa Bilder damit zu bedrucken. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Mit dem Rotationsaufsatz lassen sich Tassen und Becher bedrucken. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 7/28: Mit dem Rotationsaufsatz lassen sich Tassen und Becher bedrucken. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Das kleine Flachbett eignet sich gut für Druckmaterialien wie Kühlschrankmagneten. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 8/28: Das kleine Flachbett eignet sich gut für Druckmaterialien wie Kühlschrankmagneten. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Der Anschluss für die verschiedenen Druckbetten (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 9/28: Der Anschluss für die verschiedenen Druckbetten (Bild: Martin Wolf/Golem)
Der Rotationsaufsatz wird einfach auf den Anschluss gesetzt und fixiert. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 10/28: Der Rotationsaufsatz wird einfach auf den Anschluss gesetzt und fixiert. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Tassen können einfach in den Aufsatz eingespannt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 11/28: Tassen können einfach in den Aufsatz eingespannt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Der Druckkopf von oben (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 12/28: Der Druckkopf von oben (Bild: Martin Wolf/Golem)
Über eine Kamera erkennt der E1 das Druckmaterial. Nutzer können das zu druckende Element dann per WYSIWYG platzieren. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 13/28: Über eine Kamera erkennt der E1 das Druckmaterial. Nutzer können das zu druckende Element dann per WYSIWYG platzieren. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Die Halterung des Rotationsaufsatzes (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 14/28: Die Halterung des Rotationsaufsatzes (Bild: Martin Wolf/Golem)
Mit Lasern misst der E1 Höhe und Ausrichtung von Druckmaterialien. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 15/28: Mit Lasern misst der E1 Höhe und Ausrichtung von Druckmaterialien. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Die UV-Tinte ist in Patronen untergebracht, die nicht zum Nachfüllen gedacht sind. Der Wechsel ist kleckerfrei. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 16/28: Die UV-Tinte ist in Patronen untergebracht, die nicht zum Nachfüllen gedacht sind. Der Wechsel ist kleckerfrei. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Der E1 verwendet vier Patronen für die CMYK-Farben sowie eine für Weiß und eine für Glanzbeschichtung. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 17/28: Der E1 verwendet vier Patronen für die CMYK-Farben sowie eine für Weiß und eine für Glanzbeschichtung. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Die Reinigung erfolgt automatisch, kann aber auch über die App manuell ausgelöst werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 18/28: Die Reinigung erfolgt automatisch, kann aber auch über die App manuell ausgelöst werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Mit dem Eufymake E1 lassen sich zahlreiche Materialien bedrucken. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 19/28: Mit dem Eufymake E1 lassen sich zahlreiche Materialien bedrucken. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Großformatige Holzbilder zeigen tolle Farben. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 20/28: Großformatige Holzbilder zeigen tolle Farben. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Über die Eufymake-App lässt sich ein Relief einstellen, das von der Anwendung selbst berechnet wird. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 21/28: Über die Eufymake-App lässt sich ein Relief einstellen, das von der Anwendung selbst berechnet wird. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Auch beim Nachdruck eines impressionistischen Gemäldes imitiert der E1 die Struktur gut. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 22/28: Auch beim Nachdruck eines impressionistischen Gemäldes imitiert der E1 die Struktur gut. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Auch Becher lassen sich problemlos bedrucken - sie müssen aber in den Rotationsaufsatz passen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 23/28: Auch Becher lassen sich problemlos bedrucken - sie müssen aber in den Rotationsaufsatz passen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Beim Probedruck können wir einen New-York-Kühlschrankmagneten drucken - mit schönem Reliefeffekt. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 24/28: Beim Probedruck können wir einen New-York-Kühlschrankmagneten drucken - mit schönem Reliefeffekt. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Auch eine Mauer lässt sich mit Struktur auf Lego drucken - der Traum eines jeden Tabletop-Spielers. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 25/28: Auch eine Mauer lässt sich mit Struktur auf Lego drucken - der Traum eines jeden Tabletop-Spielers. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Die Steine lassen sich nach dem Bedrucken noch auseinandernehmen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 26/28: Die Steine lassen sich nach dem Bedrucken noch auseinandernehmen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Glatte Materialien wie diese Tassen sollten vorher mit einem Haftgrund beschichtet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 27/28: Glatte Materialien wie diese Tassen sollten vorher mit einem Haftgrund beschichtet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Ansonsten löst sich der Aufdruck recht leicht, wie hier zu erkennen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 28/28: Ansonsten löst sich der Aufdruck recht leicht, wie hier zu erkennen. (Bild: Martin Wolf/Golem)

Der Thermosbecher von Eufymake lässt sich problemlos bedrucken, das Motiv hält auch einwandfrei auf der etwas raueren Oberfläche. Achten müssen Nutzer allerdings darauf, wie weit der Druck an den Rand reicht, wo die Lippen den Becher berühren: Die UV-Tinte ist nicht lebensmittelecht, wie uns der Hersteller mitteilt. Einen bedruckten Teller sollte man entsprechend nur als Deko verwenden und nicht davon essen.

Bei einer glatten Tasse aus Keramik hält der Druck hingegen nicht zuverlässig – Teile haben sich bei uns wieder gelöst. Eufymake weist auf seinen Hilfeseiten darauf hin, dass derartige Untergründe mit einem speziellen Haftuntergrund behandelt werden müssen. Es gibt ihn direkt von Eufymake, mitgeliefert wird er allerdings nicht.

Wir müssen außerdem beachten, ob wir ein hartes oder ein weiches Material bedrucken wollen. Je nachdem müssen wir harte oder weiche weiße Tinte verwenden. Wird ein flexibles Material wie etwa eine Leinwand oder Stoff bedruckt, würde die weiße Standardtinte brechen, sobald das Material gebogen wird. Bei flexibler Tinte passiert das nicht.

Eufymake-App weist auf notwendigen Tintenwechsel hin

Beim Druck geben wir immer an, welches Material wir bedrucken wollen; die Eufymake-App weist uns dann im Zweifel darauf hin, dass wir die weiße Tinte wechseln müssen. Das ist schnell erledigt: Wir entfernen die Standardtinte und schieben die Kartusche mit der flexiblen Tinte in die Halterung.

Danach muss der Drucker die neue Tinte allerdings zunächst wieder in den Druckkopf einfüllen, was um die acht Minuten dauert. Dieser Vorgang muss grundsätzlich durchgeführt werden. Dadurch wird verhindert, dass die Tinte im Druckkopf austrocknet und ihn verstopft.

Die von uns bedruckte Leinwand lässt sich von hinten berühren, ohne dass die getrocknete Tinte bricht. Wir haben ein impressionistisches Gemälde drucken lassen, um die Struktur zu testen. Der Eufymake E1 hat die Pinselstriche Monets natürlich nicht perfekt imitiert, vor allem bei Blumen ist der Effekt aber verblüffend. Dem Bild wurde ein Glanzfinish verpasst, was es noch mehr wie ein Ölgemälde wirken lässt.

Etwas nervig ist der Umstand, dass der E1 uns mehrfach vor dem Start eines neuen Drucks darauf hingewiesen hat, dass wir die weiße Tinte gewechselt hätten - obwohl wir seit dem Wechsel bereits mehrfach gedruckt hatten. Der Drucker musste dann angeblich erst die Tinte in den Druckkopf einspritzen, obwohl wir das nach dem Start des Gerätes bereits erledigt hatten.

Überspringen lässt sich der Schritt nicht. Wir haben das Gefühl, dabei eine Menge kostbarer Tinte verschwendet zu haben – ganz zu schweigen von der Zeit. Wir haben am Ende zweimal um die acht bis zehn Minuten gewartet, bis der Drucker schließlich einsatzbereit war.

App ermöglicht zahlreiche Druckeinstellungen

In der Eufymake-App können wir neben Reliefs auch andere Strukturen einstellen, etwa Leder. Die Anwendung schlägt uns dann vor, in welcher Konfiguration wir drucken sollten. So können wir mit unterschiedlich vielen weißen Untergrundschichten drucken, oder auch nur in CMYK ohne Untergrund. Das haben wir etwa bei den weiß beschichteten Bechern gemacht, die wir nur mit einem flachen Motiv bedrucken wollten.

Die Kamera des Eufymake E1 von unten (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 1/28: Die Kamera des Eufymake E1 von unten (Bild: Martin Wolf/Golem)
Der Eufymake E1 ist für einen UV-Drucker recht unauffällig designt. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 2/28: Der Eufymake E1 ist für einen UV-Drucker recht unauffällig designt. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Mit dem kleinen Flachbett kann der Drucker geschlossen verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 3/28: Mit dem kleinen Flachbett kann der Drucker geschlossen verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Beide Seiten können geöffnet werden. Der Anschluss erlaubt die Nutzung verschiedener Druckbetten und anderer Adapter. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 4/28: Beide Seiten können geöffnet werden. Der Anschluss erlaubt die Nutzung verschiedener Druckbetten und anderer Adapter. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Mit dem Standardflachbett muss der E1 mit geöffneten Seiten verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 5/28: Mit dem Standardflachbett muss der E1 mit geöffneten Seiten verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Das Standardflachbett ist groß genug, um etwa Bilder damit zu bedrucken. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 6/28: Das Standardflachbett ist groß genug, um etwa Bilder damit zu bedrucken. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Mit dem Rotationsaufsatz lassen sich Tassen und Becher bedrucken. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 7/28: Mit dem Rotationsaufsatz lassen sich Tassen und Becher bedrucken. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Das kleine Flachbett eignet sich gut für Druckmaterialien wie Kühlschrankmagneten. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 8/28: Das kleine Flachbett eignet sich gut für Druckmaterialien wie Kühlschrankmagneten. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Der Anschluss für die verschiedenen Druckbetten (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 9/28: Der Anschluss für die verschiedenen Druckbetten (Bild: Martin Wolf/Golem)
Der Rotationsaufsatz wird einfach auf den Anschluss gesetzt und fixiert. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 10/28: Der Rotationsaufsatz wird einfach auf den Anschluss gesetzt und fixiert. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Tassen können einfach in den Aufsatz eingespannt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 11/28: Tassen können einfach in den Aufsatz eingespannt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Der Druckkopf von oben (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 12/28: Der Druckkopf von oben (Bild: Martin Wolf/Golem)
Über eine Kamera erkennt der E1 das Druckmaterial. Nutzer können das zu druckende Element dann per WYSIWYG platzieren. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 13/28: Über eine Kamera erkennt der E1 das Druckmaterial. Nutzer können das zu druckende Element dann per WYSIWYG platzieren. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Die Halterung des Rotationsaufsatzes (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 14/28: Die Halterung des Rotationsaufsatzes (Bild: Martin Wolf/Golem)
Mit Lasern misst der E1 Höhe und Ausrichtung von Druckmaterialien. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 15/28: Mit Lasern misst der E1 Höhe und Ausrichtung von Druckmaterialien. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Die UV-Tinte ist in Patronen untergebracht, die nicht zum Nachfüllen gedacht sind. Der Wechsel ist kleckerfrei. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 16/28: Die UV-Tinte ist in Patronen untergebracht, die nicht zum Nachfüllen gedacht sind. Der Wechsel ist kleckerfrei. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Der E1 verwendet vier Patronen für die CMYK-Farben sowie eine für Weiß und eine für Glanzbeschichtung. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 17/28: Der E1 verwendet vier Patronen für die CMYK-Farben sowie eine für Weiß und eine für Glanzbeschichtung. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Die Reinigung erfolgt automatisch, kann aber auch über die App manuell ausgelöst werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 18/28: Die Reinigung erfolgt automatisch, kann aber auch über die App manuell ausgelöst werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Mit dem Eufymake E1 lassen sich zahlreiche Materialien bedrucken. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 19/28: Mit dem Eufymake E1 lassen sich zahlreiche Materialien bedrucken. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Großformatige Holzbilder zeigen tolle Farben. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 20/28: Großformatige Holzbilder zeigen tolle Farben. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Über die Eufymake-App lässt sich ein Relief einstellen, das von der Anwendung selbst berechnet wird. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 21/28: Über die Eufymake-App lässt sich ein Relief einstellen, das von der Anwendung selbst berechnet wird. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Auch beim Nachdruck eines impressionistischen Gemäldes imitiert der E1 die Struktur gut. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 22/28: Auch beim Nachdruck eines impressionistischen Gemäldes imitiert der E1 die Struktur gut. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Auch Becher lassen sich problemlos bedrucken - sie müssen aber in den Rotationsaufsatz passen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 23/28: Auch Becher lassen sich problemlos bedrucken - sie müssen aber in den Rotationsaufsatz passen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Beim Probedruck können wir einen New-York-Kühlschrankmagneten drucken - mit schönem Reliefeffekt. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 24/28: Beim Probedruck können wir einen New-York-Kühlschrankmagneten drucken - mit schönem Reliefeffekt. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Auch eine Mauer lässt sich mit Struktur auf Lego drucken - der Traum eines jeden Tabletop-Spielers. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 25/28: Auch eine Mauer lässt sich mit Struktur auf Lego drucken - der Traum eines jeden Tabletop-Spielers. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Die Steine lassen sich nach dem Bedrucken noch auseinandernehmen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 26/28: Die Steine lassen sich nach dem Bedrucken noch auseinandernehmen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Glatte Materialien wie diese Tassen sollten vorher mit einem Haftgrund beschichtet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 27/28: Glatte Materialien wie diese Tassen sollten vorher mit einem Haftgrund beschichtet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Ansonsten löst sich der Aufdruck recht leicht, wie hier zu erkennen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 28/28: Ansonsten löst sich der Aufdruck recht leicht, wie hier zu erkennen. (Bild: Martin Wolf/Golem)

Eine weiße Grundierung ist immer dann hilfreich, wenn der Untergrund nicht durchscheinen soll, etwa bei den Holztafeln. In der Anwendung können wir zahlreiche weitere Einstellungen vornehmen, die den Druck optimieren sollen. Zu Anfang kann das etwas überwältigend sein, vor allem zusammen mit den zahlreichen Dingen, die Nutzer bei verschiedenen Druckmaterialien beachten müssen. Der Hilfebereich von Eufymake erklärt aber viele Details sehr gut.

Mit dem Eufymake E1 lassen sich auch Objekte bedrucken, die nicht in den Drucker passen. Dazu zählen neben zu großen Gegenständen auch Tassen und Becher, die der Rotationsaufsatz nicht in die Horizontale bringen kann. Für diese Fälle lassen sich Aufkleber drucken, über die das Motiv auf das jeweilige Objekt gebracht werden kann.

Dafür wird ein Papier mit einer Klebeschicht bedruckt. Anschließend wird der Druck vorsichtig in ein spezielles Laminiergerät geschoben, das eine Folie aufträgt. Dann wird die Papierrückseite entfernt und der Aufkleber auf dem gewünschten Objekt platziert. Ziehen wir schließlich die auflaminierte Schutzfolie ab, hält der Druck am Objekt.

Übertragung von gedruckten Decals erfordert etwas Übung

Das erfordert etwas Übung, da wir sicherstellen müssen, dass das Motiv knitterfrei und ohne Blasen aufgetragen wird. Beim Abziehen der Folie nach dem Auftragen ist Vorsicht geboten, da der Druck sich sonst lösen kann. Eufymake legt der Laminiermaschine eine gute Anleitung für den ersten Start bei, außerdem findet sich auf den Hilfeseiten ein weiteres Tutorial mit Fotos.

Neben den bei Eufymake selbst erhältlichen Verbrauchsmaterialien lassen sich mit dem E1 viele weitere Dinge bedrucken – der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Ein Anwendungszweck, der uns direkt bei der Vorstellung des Druckers in den Sinn gekommen ist, sind Klemmbausteine.

Mit einer Auflösung von 1440p ist der E1 genau genug, um auch kleine Objekte zu bedrucken. Vor allem Lego, aber auch andere Klemmbausteinhersteller verwenden für ihre Bausets mittlerweile oft Aufkleber statt Aufdrucke. Mit einem guten Scanner würden sie sich problemlos einscannen und anschließend auf die Steine drucken lassen. Bei gewölbten Elementen, die der Drucker nicht selbst bedrucken kann, kann der Druck mit der Laminiermaschine übertragen werden.

Auch eigene Designs lassen sich auf Klemmbausteine drucken. Ein Kollege brachte uns zudem auf einen weiteren interessanten Einsatzzweck: Tabletop-Spiele. Mit dem E1 lassen sich mithilfe von Fotos etwa realistisch wirkende Mauern auf Objekte drucken.

Tabletop-Spiele lassen sich mit realistischen Elementen bestücken

Wir haben in einem kleinen Test Klemmbausteine und den Druck eines Mauerfotos kombiniert und so eine Mauer aus Feldsteinen mit realistisch wirkender Struktur auf Legosteine gedruckt. Die Struktur hat der E1 selbst hinzugefügt. Das Ergebnis wirkt sehr realistisch und dürfte ein Tabletop-Szenario stark aufwerten.

Die Kamera des Eufymake E1 von unten (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 1/28: Die Kamera des Eufymake E1 von unten (Bild: Martin Wolf/Golem)
Der Eufymake E1 ist für einen UV-Drucker recht unauffällig designt. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 2/28: Der Eufymake E1 ist für einen UV-Drucker recht unauffällig designt. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Mit dem kleinen Flachbett kann der Drucker geschlossen verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 3/28: Mit dem kleinen Flachbett kann der Drucker geschlossen verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Beide Seiten können geöffnet werden. Der Anschluss erlaubt die Nutzung verschiedener Druckbetten und anderer Adapter. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 4/28: Beide Seiten können geöffnet werden. Der Anschluss erlaubt die Nutzung verschiedener Druckbetten und anderer Adapter. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Mit dem Standardflachbett muss der E1 mit geöffneten Seiten verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 5/28: Mit dem Standardflachbett muss der E1 mit geöffneten Seiten verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Das Standardflachbett ist groß genug, um etwa Bilder damit zu bedrucken. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 6/28: Das Standardflachbett ist groß genug, um etwa Bilder damit zu bedrucken. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Mit dem Rotationsaufsatz lassen sich Tassen und Becher bedrucken. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 7/28: Mit dem Rotationsaufsatz lassen sich Tassen und Becher bedrucken. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Das kleine Flachbett eignet sich gut für Druckmaterialien wie Kühlschrankmagneten. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 8/28: Das kleine Flachbett eignet sich gut für Druckmaterialien wie Kühlschrankmagneten. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Der Anschluss für die verschiedenen Druckbetten (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 9/28: Der Anschluss für die verschiedenen Druckbetten (Bild: Martin Wolf/Golem)
Der Rotationsaufsatz wird einfach auf den Anschluss gesetzt und fixiert. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 10/28: Der Rotationsaufsatz wird einfach auf den Anschluss gesetzt und fixiert. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Tassen können einfach in den Aufsatz eingespannt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 11/28: Tassen können einfach in den Aufsatz eingespannt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Der Druckkopf von oben (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 12/28: Der Druckkopf von oben (Bild: Martin Wolf/Golem)
Über eine Kamera erkennt der E1 das Druckmaterial. Nutzer können das zu druckende Element dann per WYSIWYG platzieren. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 13/28: Über eine Kamera erkennt der E1 das Druckmaterial. Nutzer können das zu druckende Element dann per WYSIWYG platzieren. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Die Halterung des Rotationsaufsatzes (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 14/28: Die Halterung des Rotationsaufsatzes (Bild: Martin Wolf/Golem)
Mit Lasern misst der E1 Höhe und Ausrichtung von Druckmaterialien. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 15/28: Mit Lasern misst der E1 Höhe und Ausrichtung von Druckmaterialien. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Die UV-Tinte ist in Patronen untergebracht, die nicht zum Nachfüllen gedacht sind. Der Wechsel ist kleckerfrei. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 16/28: Die UV-Tinte ist in Patronen untergebracht, die nicht zum Nachfüllen gedacht sind. Der Wechsel ist kleckerfrei. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Der E1 verwendet vier Patronen für die CMYK-Farben sowie eine für Weiß und eine für Glanzbeschichtung. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 17/28: Der E1 verwendet vier Patronen für die CMYK-Farben sowie eine für Weiß und eine für Glanzbeschichtung. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Die Reinigung erfolgt automatisch, kann aber auch über die App manuell ausgelöst werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 18/28: Die Reinigung erfolgt automatisch, kann aber auch über die App manuell ausgelöst werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Mit dem Eufymake E1 lassen sich zahlreiche Materialien bedrucken. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 19/28: Mit dem Eufymake E1 lassen sich zahlreiche Materialien bedrucken. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Großformatige Holzbilder zeigen tolle Farben. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 20/28: Großformatige Holzbilder zeigen tolle Farben. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Über die Eufymake-App lässt sich ein Relief einstellen, das von der Anwendung selbst berechnet wird. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 21/28: Über die Eufymake-App lässt sich ein Relief einstellen, das von der Anwendung selbst berechnet wird. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Auch beim Nachdruck eines impressionistischen Gemäldes imitiert der E1 die Struktur gut. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 22/28: Auch beim Nachdruck eines impressionistischen Gemäldes imitiert der E1 die Struktur gut. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Auch Becher lassen sich problemlos bedrucken - sie müssen aber in den Rotationsaufsatz passen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 23/28: Auch Becher lassen sich problemlos bedrucken - sie müssen aber in den Rotationsaufsatz passen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Beim Probedruck können wir einen New-York-Kühlschrankmagneten drucken - mit schönem Reliefeffekt. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 24/28: Beim Probedruck können wir einen New-York-Kühlschrankmagneten drucken - mit schönem Reliefeffekt. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Auch eine Mauer lässt sich mit Struktur auf Lego drucken - der Traum eines jeden Tabletop-Spielers. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 25/28: Auch eine Mauer lässt sich mit Struktur auf Lego drucken - der Traum eines jeden Tabletop-Spielers. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Die Steine lassen sich nach dem Bedrucken noch auseinandernehmen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 26/28: Die Steine lassen sich nach dem Bedrucken noch auseinandernehmen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Glatte Materialien wie diese Tassen sollten vorher mit einem Haftgrund beschichtet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 27/28: Glatte Materialien wie diese Tassen sollten vorher mit einem Haftgrund beschichtet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Ansonsten löst sich der Aufdruck recht leicht, wie hier zu erkennen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 28/28: Ansonsten löst sich der Aufdruck recht leicht, wie hier zu erkennen. (Bild: Martin Wolf/Golem)

Auf seiner Webseite bewirbt Eufymake den UV-Drucker explizit auch für die professionelle Nutzung. Wer im Bereich Merchandise/personalisierte Geschenke oder im künstlerischen Bereich tätig ist, kann mit dem Eufymake E1 zahlreiche Projekte realisieren – von selbst gestalteten Tassen, Anhängern und Handyhüllen bis hin zu Metall- oder Holzpostern.

Eufymake führt auf seiner Webseite einige Rechenbeispiele an, die sich schlecht nachprüfen lassen – vor allem, was den Einsatz der Tinte betrifft. Das liegt vor allem auch daran, dass die Kosten für die Tinte je nach Qualität des Drucks sowie der Anzahl der Schichten unterschiedlich sind.

Wir haben daher selbst nachgerechnet. Für ein Holzbild im Format 39,8 x 29,8 cm haben wir in der höchsten Druckqualität mit Reliefdruck – also dem Einsatz zahlreicher weißer Schichten sowie einer Glanzschicht – insgesamt 45,9 ml Tinte verbraucht. Genau nach Farben aufschlüsseln müssen wir die Tinte für unsere Berechnung nicht, da jede Patrone 43 Euro kostet.

Druckkosten hängen von vielen Faktoren ab

Bei einer Füllmenge von 100 ml pro Patrone kostet uns der Druck des großen Bildes also 19,73 Euro plus die Kosten für die Holzplatte. Die Platten sind bei Eufymake direkt nur im Bundle mit anderen Materialien für 300 Euro erhältlich. Bei anderen Händlern, zum Beispiel Amazon, sind derartige Holzleinwände je nach Größe für unter 20 Euro zu bekommen.

Für unsere kleine Legomauer haben wir nur 0,96 ml an Tinte verbraucht – der Druck hat uns also 41 Cent gekostet. Das Gemälde auf Leinwand verbrauchte 38,19 ml – wie bei den anderen großformatigen Drucken vor allem Weiß. Das entspricht Druckkosten von 16,42 Euro plus den Kosten für eine Leinwand. Die gibt es ebenfalls günstig im Onlinehandel.

Eine Tasse mit einem einzelnen Motiv hat uns 0,12 ml an Tinte gekostet, also 5 Cent. Sechs Tassen haben wir im Set für knapp 18 Euro gekauft, pro Tasse kommen also noch 3 Euro hinzu. Nicht im Preis inbegriffen ist die notwendige Untergrundbehandlung pro Tasse, die preislich aber nicht viel ausmachen sollte. Wenn man bedenkt, zu welchem Preis eine individuell bedruckte Tasse verkauft werden kann, sieht das nach einer guten Marge aus.

Die Wartung des E1 ist über die App oder das PC-Programm durchführbar und verläuft automatisiert. In unserem Test hatten wir diesbezüglich keine Probleme.

Der Eufymake E1 kostet im Starterset 2.500 Euro. Darin enthalten sind der Drucker samt Druckbetten und drei Kühlschrankmagneten sowie ein komplettes Tintenset und eine Reinigungskartusche. Das Rotationsdruckset kostet 2.900 Euro und kommt mit dem Rotationsaufsatz.

Ebenfalls 2.900 Euro kostet das Laminiergeräte-Set, das mit dem Laminiergerät und 25 Druckbögen sowie Laminierfolie kommt. Das Deluxe-Set kostet 3.300 Euro und beinhaltet den Rotationsaufsatz sowie das Laminiergerät samt 25 Druckbögen und Laminierfolie.

Das Basic-Material-Set kostet 300 Euro und beinhaltet fünf Leinwände, fünf Holzplatten, zwei Metallwandbilder, zehn Untersetzer und ein Lichtkunstset. Im Deluxe-Material-Set für 460 Euro sind zusätzlich noch Druckbögen und Laminierfolie, zwei schmale Becher, zwei Standardbecher und zwei Reisebecher enthalten.

Fazit

Der Eufymake E1 ist ein einfach zu bedienender UV-Drucker mit einer Menge Zubehör und einem komfortablen Tintensystem. Verglichen mit anderen UV-Druckern ist der E1 relativ günstig – ein Epson SC-V1000 etwa kostet im Onlinehandel über 7.800 Euro und bietet eine kleinere Druckfläche.

Den Einstieg vom Auspacken zum ersten Druck macht Eufymake mit Anleitungen und Tutorials relativ einfach. Auch die Smartphone-App sowie das PC-Programm sind übersichtlich gestaltet – wobei wir den Drucker auch gerne ohne die Smartphone-App mit einem PC nutzen können würden.

Die Kamera des Eufymake E1 von unten (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 1/28: Die Kamera des Eufymake E1 von unten (Bild: Martin Wolf/Golem)
Der Eufymake E1 ist für einen UV-Drucker recht unauffällig designt. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 2/28: Der Eufymake E1 ist für einen UV-Drucker recht unauffällig designt. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Mit dem kleinen Flachbett kann der Drucker geschlossen verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 3/28: Mit dem kleinen Flachbett kann der Drucker geschlossen verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Beide Seiten können geöffnet werden. Der Anschluss erlaubt die Nutzung verschiedener Druckbetten und anderer Adapter. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 4/28: Beide Seiten können geöffnet werden. Der Anschluss erlaubt die Nutzung verschiedener Druckbetten und anderer Adapter. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Mit dem Standardflachbett muss der E1 mit geöffneten Seiten verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 5/28: Mit dem Standardflachbett muss der E1 mit geöffneten Seiten verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Das Standardflachbett ist groß genug, um etwa Bilder damit zu bedrucken. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 6/28: Das Standardflachbett ist groß genug, um etwa Bilder damit zu bedrucken. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Mit dem Rotationsaufsatz lassen sich Tassen und Becher bedrucken. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 7/28: Mit dem Rotationsaufsatz lassen sich Tassen und Becher bedrucken. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Das kleine Flachbett eignet sich gut für Druckmaterialien wie Kühlschrankmagneten. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 8/28: Das kleine Flachbett eignet sich gut für Druckmaterialien wie Kühlschrankmagneten. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Der Anschluss für die verschiedenen Druckbetten (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 9/28: Der Anschluss für die verschiedenen Druckbetten (Bild: Martin Wolf/Golem)
Der Rotationsaufsatz wird einfach auf den Anschluss gesetzt und fixiert. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 10/28: Der Rotationsaufsatz wird einfach auf den Anschluss gesetzt und fixiert. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Tassen können einfach in den Aufsatz eingespannt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 11/28: Tassen können einfach in den Aufsatz eingespannt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Der Druckkopf von oben (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 12/28: Der Druckkopf von oben (Bild: Martin Wolf/Golem)
Über eine Kamera erkennt der E1 das Druckmaterial. Nutzer können das zu druckende Element dann per WYSIWYG platzieren. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 13/28: Über eine Kamera erkennt der E1 das Druckmaterial. Nutzer können das zu druckende Element dann per WYSIWYG platzieren. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Die Halterung des Rotationsaufsatzes (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 14/28: Die Halterung des Rotationsaufsatzes (Bild: Martin Wolf/Golem)
Mit Lasern misst der E1 Höhe und Ausrichtung von Druckmaterialien. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 15/28: Mit Lasern misst der E1 Höhe und Ausrichtung von Druckmaterialien. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Die UV-Tinte ist in Patronen untergebracht, die nicht zum Nachfüllen gedacht sind. Der Wechsel ist kleckerfrei. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 16/28: Die UV-Tinte ist in Patronen untergebracht, die nicht zum Nachfüllen gedacht sind. Der Wechsel ist kleckerfrei. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Der E1 verwendet vier Patronen für die CMYK-Farben sowie eine für Weiß und eine für Glanzbeschichtung. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 17/28: Der E1 verwendet vier Patronen für die CMYK-Farben sowie eine für Weiß und eine für Glanzbeschichtung. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Die Reinigung erfolgt automatisch, kann aber auch über die App manuell ausgelöst werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 18/28: Die Reinigung erfolgt automatisch, kann aber auch über die App manuell ausgelöst werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Mit dem Eufymake E1 lassen sich zahlreiche Materialien bedrucken. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 19/28: Mit dem Eufymake E1 lassen sich zahlreiche Materialien bedrucken. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Großformatige Holzbilder zeigen tolle Farben. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 20/28: Großformatige Holzbilder zeigen tolle Farben. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Über die Eufymake-App lässt sich ein Relief einstellen, das von der Anwendung selbst berechnet wird. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 21/28: Über die Eufymake-App lässt sich ein Relief einstellen, das von der Anwendung selbst berechnet wird. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Auch beim Nachdruck eines impressionistischen Gemäldes imitiert der E1 die Struktur gut. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 22/28: Auch beim Nachdruck eines impressionistischen Gemäldes imitiert der E1 die Struktur gut. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Auch Becher lassen sich problemlos bedrucken - sie müssen aber in den Rotationsaufsatz passen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 23/28: Auch Becher lassen sich problemlos bedrucken - sie müssen aber in den Rotationsaufsatz passen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Beim Probedruck können wir einen New-York-Kühlschrankmagneten drucken - mit schönem Reliefeffekt. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 24/28: Beim Probedruck können wir einen New-York-Kühlschrankmagneten drucken - mit schönem Reliefeffekt. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Auch eine Mauer lässt sich mit Struktur auf Lego drucken - der Traum eines jeden Tabletop-Spielers. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 25/28: Auch eine Mauer lässt sich mit Struktur auf Lego drucken - der Traum eines jeden Tabletop-Spielers. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Die Steine lassen sich nach dem Bedrucken noch auseinandernehmen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 26/28: Die Steine lassen sich nach dem Bedrucken noch auseinandernehmen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Glatte Materialien wie diese Tassen sollten vorher mit einem Haftgrund beschichtet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 27/28: Glatte Materialien wie diese Tassen sollten vorher mit einem Haftgrund beschichtet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Ansonsten löst sich der Aufdruck recht leicht, wie hier zu erkennen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 28/28: Ansonsten löst sich der Aufdruck recht leicht, wie hier zu erkennen. (Bild: Martin Wolf/Golem)

Die kreativen Möglichkeiten sind mit dem E1 riesig: Spätestens über den Umweg der Laminierfolie lässt sich im Grunde alles bedrucken. Direkte Drucke sind dabei wesentlich unkomplizierter: Wir legen das Druckstück einfach in den Printer und lassen den E1 seine Arbeit machen. Fehldrucke sind selten und in unserem Fall auch eigene Schuld.

Eufymake bietet selbst eine Reihe von Verbrauchsmaterialien an, bis auf die Tinte lassen sie sich aber auch woanders kaufen. Der Tintenverbrauch hat uns überrascht, vor allem bei der CMYK-Tinte: Wir haben bei unseren Drucken hauptsächlich Weiß verbraucht. Bei flachen Drucken sind die reinen Tintenkosten niedriger, als wir vorher gedacht hätten.

Die Zielgruppe des Eufymake E1 dürften Professionals sein, die individualisierte Geschenke verkaufen. Aber auch für Künstler ist der UV-Drucker interessant. Selbst für Privatpersonen, die alle möglichen Dinge als Hobby bedrucken wollen, ist der E1 angesichts des relativ niedrigen Preises und der einfachen Wartung interessant.

Adblock test (Why?)

✇ Golem.de Full über fivefilters.org

KI: Anthropic schlägt weltweite Pause in KI-Entwicklung vor

Von Tobias Költzsch — 05. Juni 2026 um 11:43
Anthropic steht kurz vor einem milliardenschweren Börsengang – und warnt nun erneut vor zu schneller KI-Entwicklung.
Anthropic hat unter seinem Chef Dario Amodei immer wieder die zu schnelle Entwicklung von KI kritisiert. (Bild: Chance Yeh/Getty Images for HubSpot)
Anthropic hat unter seinem Chef Dario Amodei immer wieder die zu schnelle Entwicklung von KI kritisiert. Bild: Chance Yeh/Getty Images for HubSpot

Das KI-Startup Anthropic hat erneut vor einer zu schnellen Entwicklung leistungsfähiger KI-Modelle gewarnt. In einem Blogbeitrag fordert das Unternehmen eine weltweite Pause oder zumindest Verlangsamung bei der KI-Entwicklung.

Grund ist die Sorge vor Systemen, die sich selbst entwickeln und optimieren können; Anthropic spricht von "recursive self-improvement", also rekursiver Selbstoptimierung. Die Befürchtung, dass Entwickler irgendwann KI-Modelle schaffen, die sich selbst weiterentwickeln und dabei nicht zu stoppen sind, ist unter zahlreichen KI-Wissenschaftlern verbreitet.

Anthropic sprach in der Vergangenheit wiederholt vor den Gefahren zu schneller KI-Entwicklung. Aktuell sei noch ein Zeitfenster offen, die zu schnelle Entwicklung einer zu starken, sich selbst optimierenden KI zu verhindern – oder zumindest in geordneten Bahnen verlaufen zu lassen.

Weltweite Anstrengung von Entwicklern notwendig

Dafür ist Anthropic zufolge aber eine koordinierte Anstrengung der weltweit führenden KI-Unternehmen notwendig. Um zu verhindern, dass Nachzügler eine Entwicklungspause ausnutzten, um sich an die Spitze der Entwicklung zu schieben, müsse es wirkungsvolle Kontrollmechanismen geben.

Darin sieht Anthropic eine Herausforderung: Wenn nur ein Unternehmen eine Entwicklungspause machte, hätte dies kaum nennenswerte Auswirkungen – ein anderes Lab würde sich dann einfach an die Spitze schieben.

Anthropic verweist auf andere weltweite Kontrollmechanismen, etwa den INF-Vertrag. Diese hätten aber Jahrzehnte für die Umsetzung gebraucht – so viel Zeit habe man aktuell nicht. In den kommenden Monaten will Anthropic mit anderen Politikern, Wissenschaftlern, Vertretern der Zivilgesellschaft und KI-Unternehmen sprechen, inwieweit die Entwicklung selbstoptimierender KI‑Systeme reguliert werden könne.

Der Golem-Blick

Anthropic schreibt sich eine sichere Entwicklung von KI seit jeher auf die Fahnen. Das Unternehmen weigerte sich etwa, seine Modelle für bestimmte militärische Einsatzzwecke für die US-Regierung freizugeben. Das brachte Anthropic eine Einstufung als "nationales Lieferkettenrisiko" ein. Auch Anthropic-Chef Dario Amodei warnte in der Vergangenheit vor einer sogenannten Superintelligenz.

Dabei ging es ihm wie im aktuellen Fall darum, ob die Menschheit mit einer solch mächtigen KI umgehen könne. Amodei und Anthropic denken: nein. Gleichzeitig ist Anthropic nach dem jüngsten Funding wertvoller als OpenAI (g+). Inwieweit die Vorsicht bei der Entwicklung dem Unternehmen nützen oder schaden wird, bleibt abzuwarten.

Adblock test (Why?)

✇ Golem.de Full über fivefilters.org

Anzeige: WLAN-Steckdose für den Garten zum Sparpreis bei Amazon

Von Antje Lüth — 05. Juni 2026 um 11:27

Unser Deal-Qualitätsversprechen: Gute, ehrliche und unabhängig recherchierte Angebote. Mehr Infos

Amazon hat eine WLAN-Steckdose für den Garten im Angebot, die per App oder Sprachbefehl gesteuert wird und den Stromverbrauch misst.
WLAN-Steckdose von Eightree (Bild: amazon.de/eightree/golem erstellt mit ChatGPT) amazon Affiliate

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

WLAN-Steckdose von Eightree Bild: amazon.de/eightree/golem erstellt mit ChatGPT

Ob Gartenbeleuchtung, Bewässerungsanlage oder Elektrogrill: Mit einer WLAN-Steckdose für den Garten lassen sich viele elektronische Geräte bequem per Smartphone steuern. Ein beliebtes Modell von Eightree, das auch auf Sprachbefehle reagiert, den Stromverbrauch misst und die Energiekosten berechnet, ist bei Amazon zurzeit besonders günstig.

Robuste WLAN-Steckdose für Garten, Terrasse und Balkon

Die WLAN-Steckdose von Eightree eignet sich sowohl für Garten, Terrasse und Balkon als auch für feuchte Innenräume oder Gewächshäuser. Sie funktioniert bei Temperaturen von -5 bis 40 °C, ist wasser- und staubfest nach Standard IP44 und lässt sich bei Nichtgebrauch durch einen Deckel verschließen, so dass sie jederzeit gut gegen Spritzwasser und Wettereinflüsse geschützt ist. Zur Inbetriebnahme muss sie nur in eine vorhandene Steckdose gesteckt und mit dem WLAN sowie der kostenlosen Smart-Life-App verbunden werden.

Steuerung per App und Sprachbefehl

In der App können Nutzer die angeschlossenen Geräte per Fingertipp ein- und ausschalten – unabhängig davon, wo sie sich gerade befinden. Zusätzlich gibt es verschiedene Automatisierungsfunktionen. So lassen sich individuelle Zeitpläne einrichten, um Bewässerungsanlage oder Poolpumpe jeden Tag zur selben Zeit laufen zu lassen. Auch eine Kopplung an Sonnenauf- und Sonnenuntergang ist möglich, damit sich die Gartenbeleuchtung automatisch einschaltet, wenn es dunkel wird. Ein Countdown-Timer steht ebenfalls zur Verfügung. Er bewirkt, dass sich Geräte nach einer festgelegten Zeitspanne automatisch wieder ausschalten.

In Kombination mit den Smart-Home-Systemen Alexa, Google Home oder Samsung SmartThings lässt sich die WLAN-Steckdose zusätzlich per Sprachbefehl steuern, was die Bedienung noch komfortabler macht.

Überwachung des Energieverbrauchs

Darüber hinaus punktet die WLAN-Steckdose mit einer integrierten Strommessung, mit der Nutzer nachvollziehen können, wie viel Strom die angeschlossenen Geräte verbrauchen. So lassen sich potenzielle Stromfresser schnell identifizieren. Wird der aktuelle Strompreis eingegeben, berechnet die App sogar die voraussichtlichen Betriebskosten.

Die WLAN-Steckdose von Eightree bei Amazon

Bei Amazon gibt es die WLAN-Steckdose von Eightree

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.
zurzeit für 15,99 Euro – ein attraktiver Deal für alle, die auch im Freien von smarten Funktionen profitieren wollen. Wer sich die Steckdose zum Sparpreis sichern möchte, sollte schnell zugreifen, denn die Aktion ist befristet.

EIGHTREE WLAN Steckdose Outdoor

18,99 €, jetzt: 15,99 € (-16%) bei amazon Zum Angebot

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Unter demselben Link kann die WLAN-Steckdose auch im Doppel- oder Viererpack ausgewählt werden. Hier ist der Stückpreis sogar noch günstiger.

Auch WLAN-Steckdosen für den Innenbereich sind bei Amazon zu reduzierten Preisen erhältlich. Die Tapo P110

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.
mit Alexa, Google Home und Energieverbrauchsmessung wird im Viererpack für 29,66 Euro angeboten.

Tapo TP-Link Smart WLAN Steckdose P110

34,90 €, jetzt: 29,66 € (-15%) bei amazon Zum Angebot

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Ebenfalls reduziert ist eine smarte Steckdosenleiste von Eightree

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.
mit drei Anschlüssen, die mit Alexa, Google Home und Samsung Smart Things funktioniert. Sie ist für 20,85 Euro erhältlich.

Eightree Smart WLAN Steckdosenleiste

29,99 €, jetzt: 20,85 € (-30%) bei amazon Zum Angebot

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Weitere reduzierte WLAN-Steckdosen sind hier zu finden:

Angebote für WLAN-Steckdosen bei Amazon

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Adblock test (Why?)

✇ Golem.de Full über fivefilters.org

Elektroautos: BMW iX3 gewinnt Reichweitentest mit 781 km

Von Friedhelm Greis — 04. Juni 2026 um 19:18
Tatsächliche Reichweiten von 600 bis 800 km sind inzwischen bei E-Autos verbreitet. Das zeigt ein Vergleich neuer Modelle in Norwegen.
Der BMW iX3 kommt nicht nur nach WLTP ziemlich weit. (Bild: Friedhelm Greis/Golem)
Der BMW iX3 kommt nicht nur nach WLTP ziemlich weit. Bild: Friedhelm Greis/Golem

Mit 781 km hat sich der BMW iX3 50 xDrive in diesem Sommer an die Spitze des norwegischen Reichweitenvergleichs gesetzt. Das im vergangenen Herbst vorgestellte SUV schlug damit den Lucid Gravity mit 720 km und den Mercedes CLA 350 4Matic Shooting Brake mit 675 km. Der norwegische Automobilverband NAF und die Fachzeitschrift Motor testen regelmäßig die Reichweiten von neuen E-Autos im Sommer und im Winter.

An vierter Stelle der 24 Testfahrzeuge steht der neue Mercedes-Benz GLC 400 4Matic mit 665 km vor dem Polestar 3 Dual Motor mit 601 km und dem Toyota C-HR+ mit 586,5 km. Die Schlusslichter bildeten der Hyundai Inster mit 372,5 km vor dem Dongfeng Vigo mit 347,8 km und dem Kia EV2 mit 324,7 km.

Die Fahrzeuge sind nicht direkt miteinander vergleichbar, da sie verschiedenene Segmenten mit unterschiedlichen Akkugrößen angehören. Zudem hat ein Kleinbus wie der Kia PV5, der immerhin 419,6 km weit kam, einen deutlich höheren Luftwiderstand als aerodynamische Limousinen.

Teils große Abweichungen von WLTP-Angaben

Allerdings ergeben die Reichweitentests gute Hinweise auf den tatsächlichen Verbrauch und mögliche Abweichungen von den angegebenen Verbrauchswerten nach WLTP. Im Vergleich beider Werte schnitt in diesem Jahr der Xpeng X9 am besten ab. Die WLTP-Reichweite von 580 km wurde um 66 km und damit um 11,4 Prozent übertroffen.

An zweiter Stelle dieses Vergleichs steht der Kia EV2 mit 5,4 Prozent vor dem Mercedes-Benz GLB 350 4Matic mit 5,3 Prozent. Die höchste negative Abweichung mit 11,7 Prozent erreichte der MG IM6, der statt der angegebenen 505 km nur 446 km weit kam. Auf recht hohe negative Werte kamen zudem der Hyundai Ioniq 9 mit 5,7 Prozent und der Mercedes CLA mit 4,7 Prozent. Allerdings verpasste der Ioniq 9 die vorgegebene Route, was das Ergebnis verfälscht haben könnte.

Von den 24 Testwagen unterschritten 12 die WLTP-Angaben, während 11 diese übertrafen. Nur der Toyota bZ4X erreichte exakt den angegebenen Wert. Der Testsieger von BMW kam 1,5 Prozent weiter als nach WLTP. Die WLTP-Reichweiten entsprechen dabei nicht immer den Angaben der Hersteller, sondern werden je nach Reifen und Ausstattung angepasst.

Recht niedrige Verbrauchswerte bei BMW und Mercedes

Der Teststrecke verlief von Oslo über die E6 in den Norden. Da auf der E6 im Sommer ein Tempolimit 110 km/h gilt, ist der Reichweitentest nicht mit einer typischen Autobahnfahrt in Deutschland vergleichbar.

BMW iX3 Probe gefahren
BMW iX3 Probe gefahren (06:06)

Auffällig ist jedoch der recht niedrige Durchschnittsverbrauch mancher Fahrzeuge. So kam der BMW iX3 auf 14,3 kWh pro 100 km. Der Kia EV2 brauchte sogar nur 12,5 kWh. Selbst der Verbrauch des Mercedes CLA war mit 13 kWh/100 km trotz der hohen WLTP-Abweichung noch recht niedrig. Einen vergleichsweise hohen Verbrauch wiesen der MG IM6 mit 21,1 kWh und der KGM Musso 21 kWh auf 100 km auf.

Nicht getestet wurden in diesem Jahr Modelle des VW-Konzerns und von Tesla. Das liegt den Angaben zufolge daran, dass in der Regel nur neue Modelle getestet werden. Allerdings ist der ebenfalls getestete Toyota bZ4X schon seit 2022 auf dem Markt.

Adblock test (Why?)

✇ Golem.de Full über fivefilters.org

Biologische Kampfstoffe: OpenAI und Anthropic für gesetzlichen Schutz bei Biotechnologie

Von Mario Petzold — 04. Juni 2026 um 17:30
Gemeinsam mit Experten fordern CEOs von KI-Firmen gesetzliche Regelungen, um den Missbrauch der Technik für biologische Kampfstoffe zu verhindern.
Sam Altman nach einem Gespräch im US-Repäsentantenhaus (Bild: AFP via Getty Images/Brendan Smialowski)
Sam Altman nach einem Gespräch im US-Repäsentantenhaus Bild: AFP via Getty Images/Brendan Smialowski

Wie das Wall Street Journal berichtet (Paywall), sprechen sich Sam Altman, CEO von OpenAI, Dario Amodei, CEO von Anthropic, und Demis Hassabis, Nobelpreisträger und CEO von Google Deepmind, gemeinsam mit zahlreichen Experten für eine gesetzliche Regelung bei der Verwendung von künstlicher Intelligenz im Bereich Biotechnologie aus. Insbesondere solle es eine gezielte Kontrolle von Firmen geben, die synthetische DNA und RNA nutzen, um Impfstoffe und andere biotechnische Anwendungen zu entwickeln.

Das Schreiben an den US-Kongress, das Gesetzgebungsorgan der USA, wurde zudem von einer Vielzahl weiterer Persönlichkeiten aus den Bereichen künstliche Intelligenz, Biotechnologie und Sicherheit unterzeichnet.

Gefordert wird, dass Firmen, die DNA-Bausteine synthetisieren und verkaufen, die Bestellung auf potenziell gefährliche Kombinationen prüfen müssen, um die Auslieferung gebenenfalls zu verweigern. Auch die Kunden sollen überprüft werden, ob sie derartige Produkte überhaupt beziehen dürfen.

Warnung vor böswilligem Einsatz von KI

Zwar gibt es schon länger Befürchtungen, dass mittels synthetisierter DNA und RNA biologische Kampfstoffe hergestellt werden könnten, aber mithilfe künstlicher Intelligenz könnten gefährliche Kombinationen wesentlich einfacher gefunden werden. Genauso schnell, wie KI in Medizin und Biologie wissenschaftliche Fortschritte fördert, könnten damit auch gefährliche Erreger entwickelt werden.

Eine präsidiale Verfügung von Joe Biden hatte bereits zum Ziel, Unternehmen zu überwachen, die sich mit Gensynthese beschäftigen. Sie wurde von der US-Regierung unter Donald Trump jedoch außer Kraft gesetzt, ohne eine Nachfolgeregelung zu erstellen. Die aktuelle Regierung setzte zuletzt darauf, der Entwicklung von KI-Systemen möglichst wenige Beschränkungen aufzuerlegen.

Fürsprecher einer gesetzlichen Regelung fordern eine Überwachung sämtlicher Bezieher synthetischer Nukleinsäuren. Allerdings muss laut dem Bericht auch bedacht werden, dass in vielen Fällen gar nicht klar ist, welche Kombinationen aus DNA und RNA tatsächlich gefährlich werden können, und dass eine solche Regelung hohe Kosten verursachen könnte.

Adblock test (Why?)

✇ Golem.de Full über fivefilters.org

Firmenchef Che-Chia Wei: TSMC arbeitet hart, um Kundenachfrage zu bedienen

Von Mike Faust — 04. Juni 2026 um 17:00
TSMC-Chef Che-Chia Wei hält die Verlegung von Produktionskapazitäten in die USA für immer schwieriger.
Trotz der hohen Nachfrage plant TSMC keine abrupten Preiserhöhungen. (Bild: Reuters)
Trotz der hohen Nachfrage plant TSMC keine abrupten Preiserhöhungen. Bild: Reuters

Der Halbleiterhersteller TSMC ist darum bemüht, mit der großen Nachfrage nach Chips Schritt zu halten. Wie Reuters berichtet, erklärte der CEO des Unternehmens, Che-Chia Wei, am 4. Juni 2026 im Anschluss an die jährliche Hauptversammlung gegenüber Reportern, dass TMSC alles dafür tue, um nicht zum Engpass zu werden.

Er zeigte sich optimistisch, dass die hohe Nachfrage nach Produkten für KI-Anwendungen bestehen bleibe, und erklärte, dass TSMC gleichzeitig die Auswirkungen steigender Komponentenpreise beobachte. "Die Kundennachfrage ist so hoch, und wir können nur ein bestimmtes Volumen bedienen", sagte der Manager und fügte hinzu, dass viele Zulieferer ebenfalls Schwierigkeiten hätten, die Nachfrage zu decken.

Er wurde auch gefragt, ob sein Unternehmen die Preise für seine Kunden anheben könnte. Wei sagte, dass TSMC von abrupten Preiserhöhungen absehe, wie sie andere Hersteller vollzogen hätten, und fügte hinzu: "Ich beneide sie um ihre Bruttomargen von 80 Prozent, aber ich würde so etwas niemals tun."

Fehlende Umweltgenehmigungen und Mangel an Bauarbeitern in den USA

Die zunehmende Verbreitung von KI-Anwendungen in den Bereichen Verbraucherelektronik, Unternehmensanwendungen und staatlicher Infrastruktur steigert die Nachfrage nach Rechenleistung und somit nach fortschrittlichen Halbleiterchips.

Als Auftragsfertiger für derartige Chips hat TSMC eine entscheidende Position auf dem Markt und arbeitet daran, seine Produktionskapazitäten auszubauen. Wei erklärte allerdings, dass es noch sehr lange dauern werde, bis die Bedürfnisse der US-amerikanischen Kunden vollständig durch eine Produktion vor Ort gedeckt werden könnten.

Der Hersteller investiert 165 Milliarden US-Dollar in den Bau neuer Fabriken im US-Bundesstaat Arizona, wobei die dort erworbenen Flächen laut Wei für die nächsten zehn Jahre ausreichen sollen. Das Ziel, 30 Prozent der Produktionskapazitäten in den USA anzusiedeln, sei aber zunehmend schwerer zu erreichen.

Gründe dafür sind laut Wei Verzögerungen bei der Erteilung von Umweltgenehmigungen sowie ein Mangel an Bauarbeitern. Auf die Frage, ob TSMC in die High-NA-EUV-Anlagen (EUV-Belichter mit hoher numerischer Apertur) von ASML investieren wolle, antwortete der Manager, das Unternehmen habe bereits derartige Anlagen erworben und betreibe damit Forschungs- und Entwicklungsarbeit.

Adblock test (Why?)

✇ Golem.de Full über fivefilters.org

Digitalisierung: EU will Stromnetz durch KI steuern lassen

Von Mario Petzold — 04. Juni 2026 um 11:35
Künstliche Intelligenz soll die Energieeffizienz steigern, die Netzstabilität erhöhen und intelligentes Laden, auch über Grenzen hinweg, ermöglichen.
Stromkabel allein machen das Stromnetz nicht flexibel. (Bild: Pixabay/blickpixel)
Stromkabel allein machen das Stromnetz nicht flexibel. Bild: Pixabay/blickpixel

Die Europäische Kommission hat ihren Plan für die Integration künstlicher Intelligenz ins Stromnetz vorgestellt. Während der Aufbau von KI-Infrastruktur als große Herausforderung für das Energiesystem betrachtet wird, soll diese zugleich die Lösung für die angestrebte Energiewende hin zu einer komplett erneuerbaren Stromproduktion sein.

Mit der Digitalisierung des Stromnetzes und der Nutzung von KI im Energiesektor soll die Optimierung des Stromnetzes vorangetrieben werden. Gleichzeitig verspricht sich die Kommission eine Steigerung der Energieeffizienz und der Flexibilität.

Das intelligente Laden bei einem Überangebot im Stromnetz und das bidirektionale Laden sollen eine entscheidende Rolle spielen. In Summe soll die Stromversorgung der benötigten KI-Rechenzentren komplett nachhaltig erfolgen und zudem die europäische digitale Souveränität stärken.

Eigenständiges System soll aufgebaut werden

Für die Umsetzung wurde das Projekt AI.grid entwickelt. Darin wird ein umfassender Einsatz künstlicher Intelligenz entlang des gesamten Energiesystems beschrieben. Diese KI soll vollständig in der EU betrieben und auf Basis der Daten der europäischen Strommärkte trainiert werden.

Bis 2027 sollen bereits erste Energieanwendungen bereitstehen, die künstliche Intelligenz nutzen. Damit soll vor allem die Nachfrage im Stromnetz gesteuert werden. Nötig wird dafür ein gemeinsamer Datenraum, um schlussendlich ein vollständig intelligentes Netz in der gesamten EU zu schaffen.

Der Golem-Blick

Noch handelt es sich bei dem beschriebenen Plan um ein ambitioniertes Zukunftsprojekt, auch wenn viele der Vorhaben schon seit Jahren in Arbeit sind, teilweise seit 2021. Dass eine bessere Steuerung und flexiblere Nachfrage essenziell sind, um erneuerbare Energien ins Stromnetz einzubinden, war schon damals völlig klar.

Gleichzeitig zeigt sich, wozu fehlender Datenaustausch, veraltete Systeme und unzureichende Schnittstellen führen können. Diese Faktoren waren unter anderem verantwortlich für den Blackout in Spanien im letzten Jahr.

Aber auch Deutschland nimmt alles andere als eine Vorreiterrolle ein. Bis auch Privathaushalte vollständig intelligent vernetzt sind, wird es noch viele Jahre dauern. Aber immerhin könnte die Flexibilisierung schon jetzt dazu beitragen, dass weniger Abschaltungen von Wind- und Solaranlagen nötig werden, denn zumindest die Ladeinfrastruktur für Elektromobilität und der innereuropäische Stromhandel dürften die nötigen Voraussetzungen für eine intelligente Steuerung bereits besitzen.

Adblock test (Why?)

✇ Golem.de Full über fivefilters.org

Ausbleibende KI-Gewinne: Unternehmen fehlt es an strategischer Klarheit

Von Mike Faust — 04. Juni 2026 um 11:24
Führungskräfte sollten die Einführung von KI-Tools nicht als reine IT-Projekte ansehen, sondern Arbeitsabläufe komplett neu gestalten.
Angestelte sparen durch KI-Tools Zeit, aber Unternehmen wissen diese nicht zu nutzen. (Bild: Pexels / Vitor Diniz)
Angestelte sparen durch KI-Tools Zeit, aber Unternehmen wissen diese nicht zu nutzen. Bild: Pexels / Vitor Diniz

Die Verwendung von KI-Tools schreitet in Unternehmen schneller voran als die organisatorische Anpassung an die Technologie. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie AI at Work 2026 der Boston Consulting Group, laut der KI den Arbeitsalltag zwar stark verändert, die strategische und strukturelle Neugestaltung der Arbeit aber noch ausbleibt.

Für die Studie wurden weltweit fast 12.000 Menschen befragt, die als Angestellte, Manager oder Führungskräfte tätig sind. Von den Angestellten gaben 74 Prozent an, dass sie KI regelmäßig nutzen. Davon gaben wiederum 42 Prozent an, pro Woche einen Arbeitstag (8 Stunden) durch KI einzusparen. Im IT-Bereich sprachen 53 Prozent davon, einen ganzen Arbeitstag durch KI einzusparen.

Zwei Drittel der Beschäftigten geben an, dass KI ihnen einfache Aufgaben abnehme, wodurch sie mehr Zeit für komplexe und anspruchsvolle Arbeiten hätten. Für 60 Prozent der Angestellten ist der Anspruch an das, was gute Arbeit ist, durch KI gestiegen.

Bloßer Zugang zu KI-Tools reicht nicht aus, um Erfolg zu haben

Obwohl den Angaben zufolge viel Zeit durch KI eingespart wird, wissen viele Unternehmen offenbar nicht, wie sie die dadurch frei gewordenen Ressourcen nutzen sollen. Bei 66 Prozent der Beschäftigten fehle es an Leitung, was sie mit der gewonnenen Zeit anfangen sollen, und nur 33 Prozent bezeichnen die Kommunikation ihrer Vorgesetzten zum Thema KI als klar.

Hinzu kommt, dass zwei Drittel der regelmäßigen KI-Nutzer zwar von einer höheren Arbeitszufriedenheit berichten, gleichzeitig aber die mentale Belastung bei 41 Prozent aller Befragten und 48 Prozent der Führungskräfte durch die KI-Nutzung gestiegen ist.

Die Studie betont, dass der bloße Zugang zu KI-Tools nicht ausreicht, um Erfolg zu erzielen. Stattdessen wird empfohlen, dass Führungskräfte KI nicht als reines IT-Projekt ansehen, sondern diese nutzen, um Arbeitsabläufe komplett neu zu gestalten.

Statt nur die Nutzungsraten von KI-Tools zu messen, sollte zudem der tatsächliche geschäftliche Nutzen ausgewertet und die gewonnene Zeit reinvestiert werden. Außerdem sollten Angestellte aktiv in den Veränderungsprozess einbezogen und geschult werden, um ihre Fähigkeiten zu erweitern.

Adblock test (Why?)

✇ Golem.de Full über fivefilters.org

Anzeige: Xiaomi Redmi Watch 5 Active Smartwatch jetzt nur 29 Euro bei Amazon

Von Boris Connemann — 04. Juni 2026 um 11:12

Unser Deal-Qualitätsversprechen: Gute, ehrliche und unabhängig recherchierte Angebote. Mehr Infos

Die Xiaomi Redmi Watch 5 Active ist bei Amazon jetzt wieder günstig. Sie bietet bis zu 18 Tage Akkulaufzeit und umfangreiches Fitness-Tracking.
Xiaomi Redmi Watch 5 Active mit 18 Tagen Akku und 140 Sportmodi jetzt nur 29 Euro bei Amazon (Bild: Amazon.de/Erzeugt mit ChatGPT) amazon Affiliate

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Xiaomi Redmi Watch 5 Active mit 18 Tagen Akku und 140 Sportmodi jetzt nur 29 Euro bei Amazon Bild: Amazon.de/Erzeugt mit ChatGPT

​​Eine Apple Watch kostet ab 400 Euro aufwärts. Die Xiaomi Redmi Watch 5 Active kostet 29 Euro. Natürlich sind das zwei verschiedene Welten, aber die entscheidende Frage ist, was im Alltag wirklich benötigt wird. Herzfrequenz im Blick, Schlaf getrackt, Schritte gezählt, Sauerstoffsättigung gemessen und gelegentlich einen Anruf direkt von der Uhr annehmen: Das alles kann die Redmi Watch 5 Active. Gerade jetzt im Sommer, wenn mehr Training, mehr Schwimmbad und mehr Outdoor auf dem Plan stehen, zahlt sich ein zuverlässiges Gerät aus – auch beim Akku. Bei Amazon ist die Uhr gerade wieder für günstige 29 Euro zu haben.

Das Angebot in der Übersicht

- Aktueller Preis: 29,00 Euro

- UVP: 32,99 Euro

- 2-Zoll-LCD-Display mit 320 x 385 Pixeln und 250 PPI

- 18 Tage Akkulaufzeit im Standardmodus, 12 Tage im Intensivmodus, 470 mAh Akku

- 140+ Sportmodi, Herzfrequenz- und SpO2-Tracking, Schlafüberwachung

- 5ATM wasserdicht bis 50 Meter, Bluetooth-Anrufe mit Zweifach-Mikrofon

- 4,4 Sterne bei 24.526 Bewertungen

- 3.000 Mal im letzten Monat verkauft

Bis zu 18 Tage Akkulaufzeit und Gesundheitsüberwachung

Der 470-mAh-Akku der Redmi Watch 5 Active ist das stärkste Argument gegen teure Alternativen: 18 Tage ohne Ladekabel durchhalten soll es im normalen Betrieb, selbst im Intensivmodus sind es noch 12 Tage. Eine Apple Watch Series 10 kommt auf rund 18 Stunden. Der Unterschied ist enorm und macht sich besonders auf Reisen bezahlt. Gesundheitsseitig überwacht die Uhr Herzfrequenz und Blutsauerstoffsättigung rund um die Uhr, misst Stresslevel und zeichnet Schlafphasen auf. Das 2-Zoll-Display mit 250 PPI zeigt alle Daten klar und gut ablesbar, auch in der Sonne.

140 Sportmodi, Bluetooth-Anrufe und 5ATM-Wasserschutz

Über 140 Trainingsmodi decken das gesamte Sommerpensum ab: Schwimmen, Laufen, Radfahren, Yoga, Krafttraining und vieles mehr. Die 5ATM-Zertifizierung macht die Uhr bis 50 Meter wasserdicht. Telefonieren lässt sich direkt von der Uhr aus per Bluetooth-Verbindung mit dem Smartphone. Ein Zweifach-Mikrofon mit Rauschunterdrückung ermöglicht dabei verständliche Gespräche auch in lauter Umgebung. Benachrichtigungen für Anrufe, Nachrichten und Apps landen ebenfalls direkt am Handgelenk.

Xiaomi Redmi Watch 5 Smartwatch im Angebot bei Amazon

Die Xiaomi Redmi Watch 5 Active

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.
kostet bei Amazon im Angebot aktuell 29 Euro. Für alle, die ihren Sommer aktiv angehen und dabei nicht ständig ans Laden denken wollen, ist das ein fast unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis.

Xiaomi Redmi Watch 5 Active Smartwatch

32,99 €, jetzt: 29,00 € (-12%) bei amazon Zum Angebot

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Wer noch kompakter unterwegs sein möchte, findet im Xiaomi Smart Band 10

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.
die schlankere Alternative: Das Fitness-Band bringt ein 1,72-Zoll-AMOLED-Display mit 1500 nits Spitzenhelligkeit mit, das auch bei praller Sonne gut ablesbar bleibt, dazu 21 Tage Akkulaufzeit, über 150 Sportmodi, verbessertes Schwimm-Tracking mit elektronischem Kompass und eine erweiterte Schlafanalyse mit Trendberichten. Der Aluminiumrahmen und die Schnellwechsel-Armbänder in verschiedenen Materialien machen das Band alltagstauglicher als viele Konkurrenten in diesem Preissegment. Aktuell kostet das Xiaomi Smart Band 10 39,90 Euro statt 49,99 Euro.

Xiaomi Smart Band 10

49,99 €, jetzt: 39,90 € (-20%) bei amazon Zum Angebot

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Wer das Maximum aus der Xiaomi-Band-Reihe herausholen möchte, ist mit dem Xiaomi Smart Band 10 Pro

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.
am besten bedient: Das nur 9,7 Millimeter flache Gehäuse trägt sich kaum spürbar am Handgelenk, das 1,74-Zoll-AMOLED-Display mit hauchdünnem Rahmen sieht dabei aus wie eine vollwertige Smartwatch. Neu ist das HRV-Schlaf-Tracking, das die Herzfrequenzvariabilität während des Schlafs auswertet und eine detaillierte Erholungsbewertung liefert. Das integrierte GNSS mit fünf Satellitensystemen zeichnet Outdoor-Routen präzise und unabhängig vom Smartphone auf, was bei Sommerläufen oder Radtouren einen echten Unterschied macht. 21 Tage Akkulaufzeit bei geringer Nutzung, 15 Tage normal, dazu 5ATM-Wasserschutz. Das Xiaomi Smart Band 10 Pro kostet aktuell 79,99 Euro statt 99,99 Euro.

XIAOMI Smart Band 10 Pro

99,99 €, jetzt: 79,99 € (-20%) bei amazon Zum Angebot

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Weitere aktuelle Amazon-Angebote für Smartwatches verschiedener Hersteller

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.
finden sich hier in der Übersicht.

Adblock test (Why?)

✇ Golem.de Full über fivefilters.org

Abdu Mudesir: Telekom-CTO wechselt zu Erzkonkurrent Verizon

Von Achim Sawall — 03. Juni 2026 um 21:45
Lange Wochen war Abdu Mudesir aus der Öffentlichkeit verschwunden. Jetzt hat Golem exklusiv die kompletten Hintergründe für seinen Weggang bei der Telekom und seinen Neuanfang erfahren.
te (Bild: Achim Sawall/Golem)
te Bild: Achim Sawall/Golem

Der Deutsche Telekom-Vorstand Product and Technology, Abdu Mudesir, wechselt zu dem US-Konkurrenten Verizon. Das hat Golem aus informierten Kreisen erfahren. Mudesir war Ende März 2026 völlig überraschend nach fünf Monaten im Vorstand der Telekom auf eigenen Wunsch ausgeschieden. Danach war er monatelang er aus der Öffentlichkeit verschwunden.

Mudesirs Vertrag war ursprünglich auf drei Jahre ausgelegt. Der 44-Jährige übernimmt nach den Informationen die neue Position, die einen Umzug in die USA erfordert, weil er sich nicht nur mit Strategie, sondern "immer auch im Feld mit der Technik befassen will". Er beschäftige sich den Quellen zufolge "gerne mit Strategie, aber eben nicht ausschließlich". Er wolle weiter im Feld sein und Glasfaser anfassen können.

Streitigkeiten mit Konzernchef Tim Höttges seien anders als der Analyst John Strand vermutet hatte, ausdrücklich nicht der Grund für den Wechsel gewesen, erfuhr Golem weiter.

Zuvor hatte er laut unseren Quellen zufolge auch ein Angebot von Google erhalten, das aber nicht zu einem Vertragsschluss geführt hatte.

Verizon ist ein globaler Tier-1-Netzwerkbetreiber.

Verizon bestätigte dem Onlinemagazin Mobile World Live, dass Mudesir Ende des ersten Quartals 2027 seine Tätigkeit aufnehmen und Joe Russo ablösen wird, der in den kommenden Monaten in den Ruhestand tritt. Russo ist Executive Vice President und President der Bereiche Globale Netzwerke, Plattformen und Technologie (GN&T) des Betreibers.

"Er verfügt über eine herausragende Erfolgsbilanz beim Aufbau von 5G-Kapazitäten und der Skalierung von Glasfaserarchitekturen und gilt als anerkannter Pionier in den Bereichen Open RAN, Cloud-Infrastruktur sowie KI-gesteuerte Netzwerkautomatisierung", erklärte ein Verizon-Sprecher. Verizon ist stark an dem Open-RAN-Bereich vRAN interessiert und nutzt entsprechende Technik sowohl von Samsung als auch Ericsson.

Erzrivale der Telekom im strategischen Hauptmarkt USA

Zusammen mit AT&T und der Telekom-Tochter T-Mobile US bildet das Unternehmen die großen Drei im Mobilfunk, liefert sich aber auch im Festnetzbereich einen intensiven Konkurrenzkampf. Verizon Wireless ist je nach aktuellem Quartalsbericht und Zählweisen der Prepaid-Kunden entweder die Nummer 1 oder die Nummer 2 auf dem US-Mobilfunkmarkt und versorgt weit über 140 Millionen Kunden.

Verizon betreibt auch eines der größten IP-Backbone-Netzwerke der Welt. Im Festnetzbereich ist Verizon vor allem im Osten der USA mit seiner Marke FiOS (Fiber Optic Service) stark. In Regionen, in denen FiOS noch nicht ausgebaut ist, betreibt Verizon, genau wie die Telekom, das alte Telefonnetz aus Kupferleitungen. Darüber wird klassisches DSL angeboten, das schrittweise abgeschaltet oder durch Glasfaser ersetzt wird.

Mudesir wurde 1981 in Äthiopien geboren. Er studierte Computerwissenschaft und Elektrotechnik an der International University Bremen und promovierte dort im Jahr 2010. Im Jahr 2012 wechselte er zu Huawei, 2018 zur Telekom. Mudesir hat tiefes technisches Verständnis, bevorzugt Fakten vor Marketingaussagen, T-Shirt und Jeans vor Anzügen und ist wegen seiner bescheidenen Art in der Branche beliebt. Mit 44 gehörte er zu den jüngsten Vorstandsmitgliedern im DAX. Seinen Umzug von Deutschland in die USA hat er noch nicht vollzogen.

Adblock test (Why?)

✇ Golem.de Full über fivefilters.org

Chips for Europe Initiative 2.0: 70 Milliarden Euro für Europas Halbleiterbranche

Von Johannes Hiltscher — 03. Juni 2026 um 19:06
Modernste Halbleiterfertigung, Speicher und zehn Einhörner: Die EU-Kommission hat sich viel vorgenommen, nimmt aber auch Geld in die Hand.
Hier könnte Europas Technologie für Halbleiterfertigung entstehen: ein Reinraum des Forschungszentrums Imec. (Bild: Imec)
Hier könnte Europas Technologie für Halbleiterfertigung entstehen: ein Reinraum des Forschungszentrums Imec. Bild: Imec

Die EU-Kommission hat die lang erwartete Chips for Europe Initiative 2.0, kurz European Chips Act 2.0, vorgestellt. Der Plan stellt bis zu 70 Milliarden Euro in Aussicht – allerdings erst im Rahmen des kommenden Multiannual Financial Framework (MFF). Dieses muss noch von den Mitgliedsländern beschlossen werden und würde von 2028 bis 2034 laufen.

Entsprechend gibt es bislang wenige konkrete Pläne, sondern in erster Linie Vorschläge. Wie bereits zuvor bekannt wurde, hat die Kommission dabei Lehren aus dem nur begrenzt erfolgreichen Vorgänger gezogen. So konzentriert sich der vorgelegte Plan wesentlich stärker auf die Nachfrageseite als sein Vorgänger – und das in mehrfacher Hinsicht.

Zwar bleibt das Ziel, in Europa ein international führendes Halbleiterwerk aufzubauen. Gleichzeitig soll für die Fertigung aber erst einmal eine Nachfrage geschaffen werden. Dafür soll der Halbleiterentwurf in Europa deutlich ausgebaut werden.

Schwerpunkte für Chipentwicklung

Die EU-Kommission setzt dabei eine Reihe von Schwerpunkten. Die sollen sich einerseits an den Erfordernissen der europäischen Industrie, andererseits an aufstrebenden Technologien orientieren.

Konkret benannt werden KI-Beschleuniger sowie fortschrittliche Chips für die Automobilbranche. Auch Wide-Bandgap-Halbleiter wie Siliziumkarbid und Galliumnitrid sowie Quantencomputer stehen weiter im Fokus. Daneben sollen Entwicklung und Nutzung von Silicon Photonics gefördert werden.

Gleichzeitig soll die Nachfrage nach in Europa entworfenen High-End-Chips gestärkt werden. Einerseits dient dazu der Fokus auf etablierte europäische Industrien, andererseits sollen andere europäische Projekte wie der Cloud and AI Development Act (Cada) für Nachfrage sorgen.

Auch die öffentliche Beschaffung soll Nachfrage schaffen. So sieht der Vorschlag vor, Versorgungssicherheit als zusätzliches Auswahlkriterium neben Kosteneffizienz zu etablieren. Das gleiche Ziel verfolgt bereits der Industry Accelerator Act. Die Fertigung der in Europa entworfenen Chips kann dabei durchaus erst einmal weiter in außereuropäischen Ländern erfolgen, etwa bei TSMC in Taiwan.

Neben diesen relativ konkreten Zielen sieht der Plan auch eine Reihe noch nicht genauer ausgestalteter, aber ambitionierter Punkte vor.

Zu diesen weniger konkreten Zielen gehört der Aufbau einer europäischen Halbleiterfertigung, die zu den besten der Welt zählt. Das Vorbild könnte Rapidus aus Japan sein, denn auch die europäische Leading-Edge-Fertigung soll Advanced Packaging mit Chiplets anbieten. Eine Pilotfertigung soll zwischen 2030 und 2033 in Betrieb gehen.

Dabei sollen Entwicklungen im Rahmen der Chips for Europe Initiative in eine industrielle Fertigung überführt werden. Dazu zählen etwa Entwicklungen des belgischen Forschungszentrums imec. Hier startete im Februar 2026 eine Pilotlinie für Sub-2nm-Prozesse.

Solche Pilotlinien sollen künftig allgemein schneller kommerzialisiert werden. Geplant sind für das europäische Halbleiterwerk 20 bis 40 Milliarden Euro an öffentlichen und privaten Investitionen.

Neben europäischen sollen sich auch internationale Unternehmen beteiligen können. Dabei soll aber die Vertraulichkeit der Designs gewährleistet bleiben.

Schnellere Kommerzialisierung und Genehmigungen

Ergebnisse von Forschung und Entwicklung sollen nach Vorstellung der EU-Kommission schneller zu Produkten werden. Der Neubau von Werken für die Halbleiterfertigung soll ebenfalls schneller gehen, dafür sollen Genehmigungsverfahren beschleunigt werden.

Gleichzeitig soll der Fokus stärker auf Versorgungssicherheit liegen: Während der erste Chips Act stark auf modernste Prozesse ausgerichtet war, soll der neue die Bedürfnisse der europäischen Industrie stärker in den Vordergrund stellen. So sollen auch etablierte Fertigungsprozesse gefördert werden, die für Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt sowie die Verteidigungsbranche wichtig sind.

Tenor des Plans ist, dass Europa bei der Halbleiterversorgung von asiatischen Ländern und den USA unabhängiger werden muss. Das gilt neben modernsten Fertigungsprozessen insbesondere für Speicher.

Entsprechend sieht der Plan der EU-Kommission auch den Aufbau einer europäischen Speicherfertigung vor, ohne sich jedoch auf eine Technologie festzulegen. Hierfür könnten 15 bis 30 Milliarden Euro investiert werden. Ein Profiteur könnte die Ferroelectric Memory Corporation (FMC) aus Dresden sein.

Konkret wird die Sorge geäußert, dass Halbleiter als politisches Druckmittel genutzt werden könnten. Durch strategische Souveränität soll sichergestellt werden, dass Europa zukünftig seinen eigenen Weg gehen kann. Dass dies ein großes Vorhaben ist, erkennt der Plan an: So ist die First-of-a-kind-Regelung wesentlich weiter gefasst als im ersten Chips Act.

Sie ist zentrale Voraussetzung für Förderung aus dem Programm. Geld sollen nur Projekte bekommen, die erstmals eine Technologie in Europa etablieren. Daneben bleiben Förderprogramme wie IPCEI weiter bestehen. Förderbar sollen künftig neben der Halbleiterfertigung auch Spezialchemikalien, Chipdesigns oder Platinen sein – die gesamte Wertschöpfungskette der Halbleiterfertigung.

Bessere Reaktion auf Engpässe

Bereits im Rahmen des ersten Chips Act wurden Mechanismen zur Früherkennung von Engpässen in der Halbleiterversorgung sowie Strategien zum Umgang damit entwickelt. Die schätzt die EU-Kommission aber noch nicht als ausreichend wirkungsvoll ein. Zwischen den Zeilen lässt sich herauslesen, dass die Industrie bislang nicht wie gewünscht Zahlen liefert.

Lösen soll das die neue Business-to-Business Semiconductor Supply Chain Platform. Hier sollen Unternehmen nur relativ wenige Daten bereitstellen, die keine Rückschlüsse auf ihre geschäftliche Situation zulassen.

Bei Bedarf soll die Plattform zusätzliche Daten abfragen können, die Teilnehmer aber nicht herausgeben müssen. Zudem sollen Reaktionspläne für Engpässe in den Lieferketten ausgearbeitet werden. Auch der Plan, Einkäufe zu bündeln, wird weiter verfolgt.

Europäische Exzellenzcluster

Die Mitgliedsstaaten sollen wie beim ersten Chips Act zusätzliches Geld beisteuern. Um Parallelstrukturen zu vermeiden, will die EU-Kommission aber Exzellenzzentren etablieren. Diese sollen Investoren signalisieren, dass eine Region vielversprechende Aussichten bietet. Die Zentren sollen eine enge Verzahnung von Forschung und Entwicklung mit der Fertigung sowie Programme zur Ausbildung von Fachkräften bieten.

Bei der Auswahl dieser Regionen sollen ein robuster Investitionsplan sowie eine Ausrichtung an den strategischen Prioritäten der Kommission berücksichtigt werden.

Neue Bewertungsmaßstäbe

Verabschiedet hat sich die Kommission von der Orientierung am Weltmarktanteil als Bewertungsmaßstab. Der erste Chips Act sollte Europas Anteil an der weltweiten Halbleiterfertigung auf 20 Prozent heben, was scheiterte.

Bei der zweiten Auflage orientiert sich die Kommission einerseits am Anteil, zu dem Europa seinen Halbleiterbedarf selbst decken kann. Aktuell wird er mit 20 Prozent angegeben.

Auch die Anzahl an europäischen Unternehmen, die Halbleiter entwickeln, schlägt der Plan als Bewertungsmaßstab vor. Beispielhaft werden Tape-outs von 100 Unternehmen oder 10 Einhörner – Start-ups mit einer Bewertung von mindestens einer Milliarde US-Dollar – genannt.

Adblock test (Why?)

✇ Golem.de Full über fivefilters.org

Trotz Kaufprämie und Irankrieg: Zulassungszahlen von E-Autos im Mai rückläufig

Von Friedhelm Greis — 03. Juni 2026 um 18:45
Die Zahl der neu zugelassenen E-Autos ist im Vergleich zum Vormonat gesunken. BYD ist Marktführer bei Plug-in-Hybriden.
Der chinesische Hersteller BYD drängt mit Plug-in-Hybriden wie dem Seal 6 DM-i Touring auf den deutschen Markt. (Bild: Friedhelm Greis/Golem)
Der chinesische Hersteller BYD drängt mit Plug-in-Hybriden wie dem Seal 6 DM-i Touring auf den deutschen Markt. Bild: Friedhelm Greis/Golem

Im Mai 2026 war jeder vierte neu zugelassene Pkw ein vollelektrisches Auto. Das geht aus der Zulassungsstatistik des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) hervor. Mit 59.969 Elektroautos nahmen die Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 39,3 Prozent zu. Allerdings gingen sie im Vergleich zum April 2026 um rund 7 Prozent zurück.

Von Januar bis Mai 2026 wurden laut KBA 283.949 Elektroautos neu zugelassen. Nach Angaben des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) gingen bereits in der ersten Woche der neuen Kaufprämie knapp 30.000 Anträge zur Förderung eines vollelektrischen Pkw ein. Da nur private Anschaffungen förderfähig sind und gewerbliche Halter zwei Drittel des Marktes ausmachen, dürfte ein recht großer Anteil der privaten Käufer von der Prämie profitieren.

Vor allem die Tesla-Zahlen unterliegen in diesem Jahr großen Schwankungen. Nach 1.301 Neuzulassungen im Januar und einem Spitzenwert von 9.252 Exemplaren im März kam der US-Hersteller im Mai auf 5.111 Fahrzeuge.

Das entspricht einer Zunahme von 322 Prozent im Vergleich zum schwachen Vorjahreswert. Im Jahresverlauf liegt das Plus immer noch bei 200 Prozent. Auch in anderen europäischen Ländern wies Tesla im Mai gute Verkaufszahlen auf.

BYD Marktführer bei Plug-in-Hybriden

Starke Zuwächse im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichneten die chinesischen Hersteller BYD (plus 232,1 Prozent), Leapmotor (plus 139,1 Prozent) und Xpeng (plus 240,3 Prozent). Allerdings entfielen 4.290 der 6.169 Neuzulassungen von BYD auf Plug-in-Hybride. Das Unternehmen war damit nach eigenen Angaben sogar Marktführer in diesem Segment in Deutschland. Im April 2026 lag noch VW mit 4.618 Fahrzeugen vorn, während BYD nur auf 2.830 Neuzulassungen kam.

Nach Einschätzung des Automarktexperten Ferdinand Dudenhöffer führte die Kaufprämie dazu, dass die Hersteller ihre Rabatte auf Neufahrzeuge senkten. Während im Januar im Durchschnitt noch 19,5 Prozent Rabatt auf die 20 meistverkauften Elektroautos eingeräumt wurden, sank dieser Wert im Mai auf 18,6 Prozent. Parallel dazu stieg der Preisabstand zwischen Elektroautos und neuen Verbrennern um 147 Euro auf 1.971 Euro. Für den Preisabstand werden die Daten der 20 meistverkauften E-Autos mit denen der 20 meistverkauften Verbrenner berücksichtigt. Die Prämie spielt dabei keine Rolle.

Adblock test (Why?)

✇ Golem.de Full über fivefilters.org

Es wird eng für x86: Nvidias RTX Spark könnte ARMs PC-Durchbruch sein

Von Johannes Hiltscher — 03. Juni 2026 um 09:48
Wenn Microsoft es nicht verbockt, kann RTX Spark ARM als x86-PC-Alternative etablieren. Mehr Auswahl könnte aber für Konsumenten sogar Nachteile bringen.
Wie Gladiatoren schenken sich auch die Hersteller von ARM- und x86-CPUs nichts. (Bild: Olga Solodilova, Pexels; Montage: Golem.de)
Wie Gladiatoren schenken sich auch die Hersteller von ARM- und x86-CPUs nichts. Bild: Olga Solodilova, Pexels; Montage: Golem.de / CC0 1.0

In Rechenzentren hat sich 2025 eine Revolution vollzogen, die an den meisten wohl vorbeigegangen ist: Innerhalb eines Jahres stieg der Marktanteil von ARM-Chips um zwei Drittel, von 15 auf 25 Prozent. Einen großen Anteil daran hatten Prozessoren von Nvidia, die das Unternehmen mit seinen Rechen-GPUs kombiniert. Eine ähnliche Umwälzung deutet sich mit RTX Spark im Consumer-Segment an.

Zwar versuchen Microsoft und Qualcomm bereits seit Jahren, ARM auch im Consumer-Segment als Alternative zu etablieren. Bislang allerdings mit mäßigem Erfolg, den hat nur Apple. Mit RTX Spark könnte sich das ändern, wenn Microsoft es nicht vermasselt. Denn die neuen Chips zwingen sowohl Microsoft als auch andere Entwickler, mehr Arbeit in die Unterstützung der ARM-Plattform zu stecken.

Eine Plattform, die von der gewohnten x86-Umgebung nicht zu unterscheiden ist, erleichtert Kunden den Umstieg. Apple hat es vorgemacht. Nur scheint Microsoft damit wieder einmal Probleme zu haben, wie Berichte von der Computex nahelegen: Hinter vorgehaltener Hand sollen sich Gerätehersteller skeptisch äußern, ob die geplanten Launch-Termine im Herbst zu halten sind.

x86 bleibt nur ein unumkämpfter Markt

Wenn allerdings ein guter Start gelingt, steigert das Sichtbarkeit und Attraktivität von ARM-Systemen. x86 fehlt dann das Alleinstellungsmerkmal, das es lange hatte: Windows läuft darauf.

Auch bei Konsolen, aktuell noch von AMDs Semi-Custom-Chips dominiert, könnte Nvidia und damit ARM langfristig zur Alternative werden. Klassische Systeme mit dedizierter CPU und GPU wären dann die einzig verbleibende x86-Domäne. Intel versucht, durch eine Partnerschaft von Nvidias Stärke zu profitieren, doch der Trend geht in die andere Richtung: Nvidia versucht, immer mehr Bereiche mit eigenen Produkten abzudecken. Intel ist hier klar der Juniorpartner.

Den PC-Markt dominiert x86 aktuell noch deutlich. Doch wenn sich das ändert, haben AMD und Intel ein Problem, denn der Markt wächst kaum. Deutlich mehr Marktanteil für ARM bedeutet Umsatzverluste für die Hersteller von x86-CPUs.

Im Server-Segment sieht es für AMD und Intel aktuell noch gut aus: Der Markt wächst so stark, dass der steigende ARM-Anteil auf ihre Umsätze keine Auswirkungen hat – im Gegenteil. Im PC- und Notebook-Markt könnte das anders aussehen. Die Analysten von Gartner wiesen zwar für das erste Quartal 2026 noch gestiegene Absatzzahlen aus.

Sie gehen aber davon aus, dass diese bereits länger durch Einmaleffekte aufgebläht sind: Upgrades durch das Ende des Windows-10-Supports sowie Lageraufstockung im Vorfeld neuer US-Zölle und zuletzt, um Preissteigerungen zuvorzukommen.

Mehr Konkurrenz klingt erst einmal gut für Verbraucher, könnte aber gerade den gegenteiligen Effekt haben. Zunächst arbeitet Nvidia eifrig daran, ein geschlossenes Ökosystem zu schaffen: Prozessor von Nvidia, KI-Laufzeit von Nvidia, KI-Modelle von Nvidia, KI-Rechenzentren von Nvidia. Zusätzlich könnte gerade im mittleren Preissegment die Auswahl geringer werden.

Konkurrenz oben und unten ...

Auch wenn für Geräte mit RTX Spark noch keine Preise bekannt sind, werden sie sich im Premium-Segment einsortieren. Mit dem N1 soll es zwar eine kleinere Variante geben, aber auch die wird wohl kaum in Geräten unter 1.000 Euro zu finden sein. Dafür sorgen allein die RAM-Preise, 16 GByte wären hier schon sehr knapp dimensioniert.

Gleichzeitig gibt es im Einstiegssegment mit dem Macbook Neo neue Konkurrenz, Qualcomm will den Preisdruck mit den Snapdragon C noch einmal erhöhen. Das Problem dabei: Der Fokus auf die beiden Extreme des Preisspektrums erschwert es, die Mitte abzudecken.

... macht es schwer, die Mittelklasse abzudecken

Zu erkennen ist das bereits an Intels Wildcat Lake und den Panther-Lake. CPUs mit kleinem CPU-Die. Relevantester Unterschied sind zwei P-Cores, die schwächere NPU dürfte für viele Kunden kaum ins Gewicht fallen.

Panther Lake nutzt aber wesentlich aufwendigeres Packaging, was die CPU teurer macht und insgesamt höherwertige Geräte verlangt. Gleichzeitig hat Intel praktisch keine Möglichkeit, teildefekte Dies durch Abschalten von Kernen zu nutzen. Das Panther-Lake-Portfolio zeigt genau das.

Wenn zusätzlich noch der Wettbewerb steigt, werden solche Mittelwege weiter an Attraktivität verlieren. Sie sind nicht nur teuer, sie blockieren auch Fertigungskapazitäten, ohne sich von den Einstiegsmodellen ausreichend abgrenzen zu können.

Die Speicherpreise erschweren die Differenzierung noch zusätzlich. Ob sich eine so weitgehende Deaktivierung der Spitzenmodelle lohnt, dass sie als Ersatz dienen können, ist fraglich. Auf das prestigeträchtige Premiumsegment können die Hersteller dabei ebenso wenig verzichten wie auf den Massenmarkt. Die Mittelklasse ist da noch am ehesten verzichtbar.

Adblock test (Why?)

✇ Golem.de Full über fivefilters.org

Microsoft warnt: Office 2019 für Mac wird ab Juli nahezu unbrauchbar

Von Marc Stöckel — 03. Juni 2026 um 09:10
Bei Office-Anwendungen für MacOS und iOS steht ein Zertifikatswechsel an. Office 2019 bekommt aber kein Update mehr und wird dauerhaft eingeschränkt.
Mac-Nutzer bekommen für Office 2019 kein Update mehr. (Bild: pixabay.com / markusspiske)
Mac-Nutzer bekommen für Office 2019 kein Update mehr. Bild: pixabay.com / markusspiske

Wer unter MacOS Microsoft Office 2019 verwendet und auch in Zukunft Dokumente bearbeiten können möchte, muss sich in den kommenden Wochen nach Alternativen umsehen. Sowohl Microsoft 365 als auch Office 2019 und 2021 werden laut einem Supportdokument ab dem 13. Juli 2026 aufgrund eines ablaufenden Zertifikates in einen eingeschränkten Modus versetzt. Ein Update dagegen gibt es nicht für alle.

Das ablaufende Zertifikat dient laut Microsoft der Validierung der jeweiligen Office-Lizenz. Betroffen sind den Angaben zufolge nur Office-Apps für Apple-Betriebssysteme wie MacOS und iOS, nicht jedoch jene für Android oder Windows.

Betroffene Anwendungen werden gemäß Supportdokument nach dem Ablaufdatum automatisch in einen "Modus mit eingeschränkter Funktionalität" versetzt. Anwender können Office-Dateien dann nur noch öffnen und drucken. Wer Dokumente bearbeiten, speichern oder neu erstellen will, benötigt hingegen ein Update.

Kein Update für Office 2019

Aktualisiert werden müssen sowohl das Betriebssystem als auch die jeweilige Office-App. Microsoft empfiehlt, zuerst MacOS mindestens auf Version 12 (Monterey) und iOS mindestens auf Version 17 zu aktualisieren. Sofern diese Vorgabe erfüllt ist, kann je nach Betriebssystem über den App Store oder die in den Office-Apps integrierte Update-Funktion nach Updates für Microsoft 365 und Office 2021 gesucht werden.

Sobald die Office-Anwendungen aktualisiert sind, können diese wieder in vollem Umfang genutzt werden. Eine Ausnahme ist Office 2019. Der Support dafür lief schon im Oktober 2023 aus, so dass Microsoft für Office 2019 kein Update mehr bereitstellt. Und auch bezüglich Office 2021 weist der Konzern in seinem Dokument auf das nahende Supportende am 13. Oktober 2026 hin.

Microsoft 365 als bevorzugte Alternative

All jenen, die noch Office 2019 für Mac verwenden, empfiehlt Microsoft einen Wechsel zu Microsoft 365: entweder durch Abschluss eines kostenpflichtigen Abos oder durch Nutzung der kostenlos im Browser bedienbaren Webanwendungen von Word, Excel und Powerpoint.

Dass es für MacOS noch ein bis Oktober 2029 unterstütztes Office 2024 gibt, erwähnte der Konzern in seinem Supportbeitrag allerdings nicht. Zudem gibt es abseits des Microsoft-Ökosystems auch noch kostenlos nutzbare Office-Lösungen wie Libreoffice.

Adblock test (Why?)

✇ Golem.de Full über fivefilters.org

Suchmaschinenoptimierung: Google erlaubt Opt-out für KI-Suchergebnisse

Von Nils Matthiesen — 03. Juni 2026 um 09:02
Webmaster erhalten die Option, ihre Domains gezielt von den KI-gestützten Suchfunktionen von Google auszuschließen.
Google bringt Opt-out für KI-Suche (Symbolbild) (Bild: NICOLAS MAETERLINCK / BELGA MAG / Belga / AFP via Getty Images)
Google bringt Opt-out für KI-Suche (Symbolbild) Bild: NICOLAS MAETERLINCK / BELGA MAG / Belga / AFP via Getty Images

Google reagiert auf den anhaltenden Druck von Verlagen und führt eine Änderung für seine KI-gestützten Suchfunktionen ein. Mehr als drei Jahre nach dem Beginn des Rollouts von AI Overviews und rund ein Jahr nach dem US-Start des sogenannten AI Mode für Google-One-AI-Premium-Abonnenten stellt der Suchmaschinenkonzern Websitebetreibern damit eine Option zur Verfügung, mit der sie ihre Domains aus diesen generativen KI-Suchergebnissen ausschließen können.

Die Steuerung erfolgt über einen neuen Schalter innerhalb der Google Search Console. Damit bestimmen Webmaster selbst, ob ihre Webseiten in den KI-Antworten auftauchen oder zur Untermauerung dieser Funktionen herangezogen werden.

Der US-Konzern testet die neue Funktion zunächst mit einer kleinen Gruppe von Domaininhabern im Vereinigten Königreich, bevor eine weltweite Bereitstellung erfolgt. Laut Google hat der Verzicht auf die KI-Funktionen keine Auswirkungen auf das klassische Suchmaschinen-Ranking. Seiten, die sich gegen die Teilnahme entscheiden, erhalten folglich keine Aufrufe oder Impressionen über die generativen KI-Features, werden jedoch außerhalb dieser Funktionen im herkömmlichen Ranking nicht herabgestuft.

Parallel dazu kündigte Google neue Einblicke in der Search Console an, die Webmastern laut dem Blogpost Metriken und mehr Informationen darüber liefern sollen, welche ihrer Seiten in KI-Antworten erscheinen.

Verlage zeigen zunehmenden Unmut

Der Schritt folgt auf wachsende Spannungen zwischen dem Technologiekonzern und den Medienhäusern, welche die Inhalte für die KI-Systeme liefern. Der Chef des Medienunternehmens Condé Nast, Roger Lynch, verdeutlichte das Ausmaß des Unmuts in einem Interview mit dem Branchennetzwerk TBPN. Er habe seine Teams angewiesen, strategisch so zu planen, als ob es keine Websuche mehr gäbe, um Seitenaufrufe und Einnahmen anderweitig zu sichern.

Zwar erwarte man keinen vollständigen Einbruch der Zugriffe auf null, doch dürften Verweise von Google künftig nur noch einen einstelligen Prozentsatz des gesamten Datenverkehrs ausmachen. Bereits im Vorfeld hatte Lynch geäußert, dass die Google-Suche kein bedeutender Traffic-Bringer mehr sei.

Größtes Upgrade der Suchleiste erhöht Druck

Zusätzliche Dynamik erhielt die Debatte durch Googles Entwicklerkonferenz I/O 2026. Dort präsentierte das Unternehmen ein dynamisches Suchfeld, das sich komplexen Anfragen anpasst und neben Videos, Bildern und Dateien sogar geöffnete Browser-Tabs von Chrome verarbeitet.

Google bezeichnete das neue Suchfeld als das größte Upgrade der Suchleiste seit über 25 Jahren. Diese Neuerungen verstärkten in der Medienbranche Befürchtungen über drastische Einbußen bei den klassischen Klickzahlen. Google betont nun, aktiv auf das Feedback von Publishern und Urhebern zu hören. Zudem stehe das Unternehmen im Austausch mit Regulierungsbehörden wie der britischen Wettbewerbsbehörde Competition and Markets Authority, um Websitebetreibern passende Werkzeuge bereitzustellen.

Adblock test (Why?)

✇ Golem.de Full über fivefilters.org

Marvel: Wolverine fährt die Krallen aus

Von Peter Steinlechner — 03. Juni 2026 um 07:27
Insomniac Games zeigt neues Gameplay zu Marvel's Wolverine. Der düstere PS5-Exklusivtitel setzt auf brutale Kämpfe und eine Solo-Kampagne.
Artwork von Marvel's Wolverine (Bild: Sony)
Artwork von Marvel's Wolverine Bild: Sony

Nach langer Funkstille hat das Entwicklerstudio Insomniac Games bei einer State of Play einen neuen Blick auf Marvel's Wolverine gewährt.

Statt lediglich einen weiteren Action-Trailer abzuliefern, zeichnete die Präsentation ein Bild davon, was die Entwickler mit ihrem nächsten großen Superheldenspiel vorhaben: ein storygetriebenes Einzelspielerabenteuer, das düsterer und brutaler ausfällt als die Spider-Man-Reihe.

Im Mittelpunkt steht Logan, der eine Gruppe entführter Mutanten retten will. Verantwortlich sind die Reavers, eine cybernetisch aufgerüstete Söldnertruppe, die ihre Gefangenen an den Industriellen Bolivar Trask ausliefern will.

Insomniac greift also bekannte Figuren aus dem X-Men-Universum auf und stellt den Konflikt zwischen Menschen und Mutanten in den Vordergrund. Laut den Entwicklern leben Mutanten in dieser Version des Marvel-Universums im Verborgenen und werden von großen Teilen der Gesellschaft gejagt oder gefürchtet.

Marvel's Wolverine: Verfügbarkeit und Plattformen

Auffällig ist der größere Fokus auf bekannte Mutantenfiguren. Im Trailer und den begleitenden Informationen bestätigt Insomniac Auftritte von Jean Grey, Mystique und Sabretooth. Jean Grey spielt dabei offenbar eine zentrale Rolle und kämpft zeitweise sogar direkt an Wolverines Seite.

Spielerisch setzt Marvel's Wolverine auf schnelle Nahkämpfe, Spezialangriffe und Logans berühmte Heilkräfte. Neu vorgestellt wurden sogenannte Techniken wie der Bull Rush oder der Tornado Spin.

Hinzu kommt ein Wut-System, das mächtige Attacken freischaltet und in einer von den Comics inspirierten Rage-Stufe gipfeln kann. Auch Motorradverfolgungsjagden und größere Actionsequenzen sollen eine wichtige Rolle spielen.

Trotz aller Brutalität betonte Insomniac, dass die Geschichte im Mittelpunkt stehe. Creative Director Marcus Smith beschrieb Wolverine als fokussiertes Einzelspielerabenteuer mit einer weltumspannenden Reise und hohen Einsätzen, bei denen es um mehr als nur die Rettung einiger Mutanten gehe.

Marvel's Wolverine erscheint am 15. September 2026 für Playstation 5. Gerüchten zufolge, zu denen sich Sony allerdings nicht äußerte, wird es möglicherweise auch mit Wartezeit keine PC-Umsetzung geben.

Adblock test (Why?)

✇ Golem.de Full über fivefilters.org

Anzeige: Souveräne Cloud-Strategie mit STACKIT: Governance und Umsetzung

Von Golem Karrierewelt — 03. Juni 2026 um 07:15
Cloud-Souveränität wird zum Architekturthema: Datenhoheit, Governance und Compliance müssen zusammenpassen. Ein Online-Workshop vermittelt praxisnah, wie STACKIT Cloud strategisch bewertet und umgesetzt wird.
Bild: KI-generiert mit Sora

Cloud-Strategien werden zunehmend von Anforderungen an Cloud-Souveränität geprägt. Neben Kosten und Skalierung rücken Fragen nach Datenhoheit, Kontrollmöglichkeiten und nachvollziehbaren Sicherheits- und Compliance-Nachweisen stärker in den Vordergrund. Für IT-Organisationen entsteht daraus die Aufgabe, technische Plattformentscheidungen mit Governance und Betriebsmodellen zu verbinden, ohne Agilität und Time-to-Delivery zu verlieren.

Dabei reicht es nicht aus, Souveränität nur als Vertrags- oder Standortfrage zu behandeln. Entscheidend ist, wie sich Daten-, betriebliche und digitale Souveränität in Architekturprinzipien, Rollen, Richtlinien und Prozessen abbilden lassen. Erst dann wird vergleichbar, welche Cloud-Optionen welche Kontroll- und Auditmöglichkeiten bieten und wie sich Risiken wie Lock-in oder unklare Verantwortlichkeiten reduzieren lassen.

Von Souveränität zu Governance

Im Kontext europäischer Cloud-Strategien spielt die Einordnung von Plattformen im Vergleich zu Hyperscalern eine zentrale Rolle. Dazu gehören Kriterien wie Transparenz über Sicherheitsarchitektur, verfügbare Audit-Informationen, Zugriffskonzepte sowie Möglichkeiten zur Protokollierung und Überwachung. Ebenso wichtig ist ein Governance-Framework, das Anforderungen aus Compliance und internen Richtlinien in umsetzbare Vorgaben für Teams, Plattformbetrieb und Projekte übersetzt.

STACKIT-Funktionen praxisnah bewerten

Wie diese Themen mit der STACKIT-Cloud zusammenhängen, zeigt der Live-Remote-Workshop "STACKIT Cloud – Strategien, Souveränität, Technologie" am 4. August 2026 (weiterer Termin: 15. Oktober 2026). Inhaltlich startet das Training mit den Grundlagen souveräner Cloud-Konzepte und ordnet STACKIT in der europäischen Cloud-Landschaft ein, inklusive eines Vergleichs zu GCP, Azure und AWS. Darauf aufbauend werden zentrale Plattformbereiche behandelt: Compute- und KI-Services, Developer Platform & Runtime, Sicherheitsarchitektur und Netzwerke sowie Datenbanken.

Ergänzend geht es um operative Aspekte wie Zugriffsmanagement und Verwaltungswerkzeuge, Protokolle sowie Monitoring und die Rolle von Audit- und Informationszugängen für Compliance. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entwicklung eines passenden Governance-Frameworks für den Einsatz in Unternehmen und die typischen Herausforderungen bei der Umsetzung von Governance-Richtlinien in souveränen Cloud-Umgebungen.

Integration, Change und typische Stolpersteine

Für die praktische Umsetzung werden konkrete Implementierungstipps vermittelt: wichtige Aspekte für den Einsatz in der Unternehmens-IT, Empfehlungen für die Umstellung und die Integration in bestehende IT-Infrastrukturen sowie Best Practices für Change- und Adoption-Management. Abschließend bietet der Workshop Raum für Projektaustausch, Branchenbeispiele und eine Abschlussdiskussion mit offenen Fragen, um Anforderungen und Lösungswege aus der Praxis einzuordnen.

Dozent ist die Rewion GmbH, die Unternehmen bei Cloud- und Modern Workplace-Projekten unterstützt und berät.

Der Kurs

Wer sich vor dem Kauf für den kostenlosen Newsletter der Golem Karrierewelt anmeldet, erhält 10 Prozent Rabatt auf die erste Bestellung bei der Golem Karrierewelt.

Adblock test (Why?)

❌