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Die USA widersprachen sofort – doch die Lage an der Straße von Hormus spitzt sich mit "Project Freedom" gefährlich zu.
Die Lage an der Straße von Hormus hat sich am Montag wieder dramatisch zugespitzt.
Die iranische Nachrichtenagentur Fars meldete unter Berufung auf lokale Quellen, zwei Raketen hätten ein Schiff der US-Marine in der Nähe des iranischen Hafens Jask am Golf von Oman getroffen. Das Kriegsschiff habe zuvor Warnungen der iranischen Revolutionsgarde ignoriert, anzuhalten. Parallel dazu erklärte die iranische Marine laut Staatsfernsehen, sie habe "amerikanisch-zionistische" Kriegsschiffe am Einlaufen in die Straße von Hormus gehindert.
Wie Reuters berichtet [1] , konnte die Nachrichtenagentur die iranischen Angaben nicht unabhängig überprüfen. Inzwischen dementierte ein US-Offizieller laut The Jerusalem Post [2] ausdrücklich, dass Irans Marine ein US-Kriegsschiff getroffen habe.
Das US-Verteidigungsministerium und das US-Zentralkommando (CENTCOM) hatten sich zunächst nicht geäußert. In der Vergangenheit hatte CENTCOM iranische Behauptungen über Treffer auf US-Schiffe wiederholt zurückgewiesen.
Welche Raketentypen beim gemeldeten Angriff zum Einsatz gekommen sein sollen, ließ die Fars-Agentur offen – konkrete Angaben etwa zu Anti-Schiffs-Raketen wie Ghader oder Noor fehlten in der Meldung.
Der Konfrontation vorausgegangen war eine Ankündigung von US-Präsident Donald Trump. Dieser hatte am Sonntag auf seiner Truth-Social-Plattform erklärt:
"Wir haben diesen Ländern mitgeteilt, dass wir ihre Schiffe sicher aus diesen gesperrten Wasserstraßen herausführen werden, damit sie ihre Geschäfte frei und ungehindert fortsetzen können."
Unter dem Titel "Project Freedom" sollte am Montag eine Operation beginnen, um Hunderte seit Wochen in der Region festsitzende Handelsschiffe aus der Straße von Hormus zu geleiten.
Das CENTCOM kündigte an, die Operation mit 15.000 Soldaten, mehr als 100 land- und seegestützten Flugzeugen sowie Kriegsschiffen und Drohnen zu unterstützen. Admiral Brad Cooper, Kommandeur des CENTCOM, bezeichnete die Aktion laut der Reuters-Meldung als "für die regionale Sicherheit und die Weltwirtschaft von entscheidender Bedeutung" .
Teheran reagierte mit scharfen Warnungen. Ali Abdollahi Aliabadi, Kommandeur des Khatam-al-Anbia-Zentralhauptquartiers, erklärte laut Reuters :
"Wir haben wiederholt betont, dass die Sicherheit der Straße von Hormus in unseren Händen liegt und dass die sichere Durchfahrt von Schiffen mit den Streitkräften koordiniert werden muss."
Jede ausländische Streitmacht – "insbesondere die aggressive US-Armee" – werde angegriffen, sollte sie versuchen, sich der Meerenge zu nähern.
Ein Sprecher der iranischen Revolutionsgarde (IRGC) konkretisierte, zivile und kommerzielle Schiffe könnten die Straße weiterhin passieren – allerdings nur, wenn sie die von der IRGC-Marine festgelegten Transitprotokolle und Routen einhielten. Alle anderen Schiffsbewegungen würden "gewaltsam gestoppt", wie die Fars-Agentur den IRGC-Sprecher Sardar Mohebbi zitierte [3] .
Der Hintergrund der Eskalation ist der seit dem 28. Februar 2026 andauernde Krieg zwischen den USA und Israel auf der einen sowie dem Iran auf der anderen Seite.
Teheran blockiert seitdem nahezu den gesamten Schiffsverkehr durch den Persischen Golf – mit Ausnahme eigener Schiffe. Betroffen ist damit rund ein Fünftel der weltweiten Öl- und Gaslieferungen. Die Ölpreise sind infolge der Blockade um 50 Prozent oder mehr gestiegen .
Ein am 7. April 2026 vereinbarter Waffenstillstand hielt nur einen Tag. Wie Professor Foad Izadi von der Fakultät für Weltstudien der Universität Teheran gegenüber Al Jazeera [4] erklärte, sei die Waffenruhe bereits am 8. April beendet gewesen, "als die Vereinigten Staaten iranische Häfen blockierten. Nach internationalem Recht und nach US-Recht sind Blockaden Kriegshandlungen". Die USA unterhalten seitdem eine Blockade iranischer Häfen, um Druck auf Teheran auszuüben.
Die Straße von Hormus ist mit einer Breite von nur etwa 55 bis 95 Kilometern einer der strategisch verwundbarsten Nadelöhre des globalen Seehandels. Auf den gestrandeten Schiffen gehen nach mehr als zwei Monaten Lebensmittel und andere Vorräte zur Neige. Ob Trumps "Project Freedom" die Lage entschärft oder die Eskalationsspirale weiter antreibt, dürfte sich in den kommenden Stunden zeigen.
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Das anonymisierende Linux Tails schließt in Version 7.7.1 unter anderem Firefox-Sicherheitslücken im Tor-Browser.
Die Maintainer der zum anonymen Surfen im Netz gedachten Linux-Distribution Tails haben Version 7.7.1 veröffentlicht. Es handelt sich um ein Notfallupdate, das Sicherheitslücken schließt.
In der Versionsankündigung zu Tails 7.7.1 [1] erklären die Programmierer, dass sie den zentralen Tor-Browser auf Version 15.0.11 aktualisiert haben. Der schließt mehrere Schwachstellen, die der zugrundeliegende Firefox 140.10.1 beseitigt. Es handelt sich dabei unter anderem um als kritisches Sicherheitsrisiko eingestufte Schwachstellen, die die Speichersicherheit [2] betreffen. Die Mozilla-Entwickler halten sich mit Details zurück, schätzen das Risiko jedoch als „kritisch“ ein, während die US-amerikanische IT-Sicherheitsbehörde CISA auf einen CVSS-Wert von 7.3, mithin Risikostufe „hoch“, kommt (CVE-2026-7322 [3]). Die Tails-Entwickler betonen, dass ihnen noch kein Missbrauch der Schwachstellen aus der Praxis bekannt ist.
Der Mail-Client Thunderbird ist in Version 140.10.0 dabei – allerdings ist die Software noch verwundbar für die Speichersicherheitslücken. Die Mozilla-Stiftung hat inzwischen Thunderbird 140.10.1 veröffentlicht und die CVE-Schwachstellenbeschreibung ergänzt.
Tails stellt eigene Images zum Verfrachten auf USB-Sticks [4] bereit, so auch für die aktuelle Fassung. Das ist die am weitesten verbreitete Art und Weise, Tails zu nutzen. Das Projekt verteilt auch weiterhin ISO-Images, mit denen Tails [5] von DVD oder in einer virtuellen Maschine gestartet werden kann. Bislang funktionierten die ISO-Abbilder auch auf USB-Sticks hervorragend, wenn auch mit Einschränkungen etwa bezüglich automatischer Upgrades oder des persistenten Speichers. Damit diejenigen, die USB-Sticks nutzen, sich nicht verwirren lassen, haben die Tails-Programmierer die ISO-Images einige MByte verkleinert und den Support dafür entfernt, die Images starten nicht mehr von USB.
Tails 7.7 erschien vor etwa zwei Wochen [6] und brachte eine neue Warnung vor ablaufenden respektive abgelaufenen Secure-Boot-Zertifikaten mit.
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In zwei aktuellen Versionen von Wireshark haben die Entwickler mehrere Schwachstellen geschlossen.
Sind Attacken auf das Netzwerkanalysetool Wireshark erfolgreich, können Angreifer Systeme abstürzen lassen oder sogar Schadcode ausführen. Dagegen stehen abgesicherte Ausgaben zum Download bereit.
Im Changelog für die Versionen 4.4.15 [1] und 4.6.5 [2] versichern die Entwickler, die Schwachstellen geschlossen zu haben. Der Großteil der Lücken ist mit dem Bedrohungsgrad „mittel“ eingestuft (etwa CVE-2026-6520). Nach erfolgreichen Attacken können Angreifer etwa im Kontext des OpenFlow-v6-Protokolls DoS-Zustände auslösen, was zu Abstürzen führt.
In vier Fällen (CVE-2026-5402 „hoch“, CVE-2026-5403 „hoch“, CVE-2026-5405 „hoch“, CVE-2026-5656 „hoch“) können Angreifer auch Schadcode einschleusen und die Systeme kompromittieren. Bislang sind keine aktiven Angriffe bekannt. Admins sollten die Updates dennoch zeitnah installieren.
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Jetzt patchen! Angreifer nutzen weltweit eine kritische Sicherheitslücke in cPanel/WHM aus. Sicherheitsupdates sind verfügbar.
Derzeit hat die Sorry-Ransomwaregruppe cPanel- und WebHost-Manager-Instanzen (WHM) im Visier. Sicherheitsforschern zufolge gab es weltweit schon mehr als 44.000 erfolgreiche Attacken. Admins müssen die Sicherheitspatches umgehend installieren.
Vor den laufenden Angriffen warnt die Shadowserver Foundation auf [1]X. Ihrer Statistik zufolge hat es hierzulande schon mehr als 4000 Instanzen der Server- und Websitemanagementsoftware getroffen. Die „kritische“ Schwachstelle (CVE-2026-41940) ist seit Ende vergangener Woche bekannt [2]. Auch die US-Sicherheitsbehörde Cybersecurity & Infrastructure Security Agency (CISA) warnt vor Attacken [3] und ordnet für US-Behörden die zügige Installation der Sicherheitsupdates an.
Setzen Angreifer erfolgreich an der Lücke an, können sie die Authentifizierung umgehen und auf Systeme zugreifen. Wie die Attacken im Detail ablaufen, ist derzeit unklar. Haben sich Angreifer Zugang zu Computern verschafft, laden sie die Sorry-Ransomware ab, die Daten verschlüsselt und Lösegeld einfordert.
Im Forum der IT-Nachrichten-Website Bleepingcomputer.com tauschen sich Opfer des Verschlüsselungstrojaners aus [4]. Zurzeit gibt es keine Möglichkeit, die Daten zu entschlüsseln.
In einer Warnmeldung [5] bieten die cPanel-Entwickler neben den gepatchten Versionen zudem ein Skript an, mit dem Admins bereits attackierte Instanzen erkennen können. Dort gibt es auch weitere Sicherheitstipps, wie Admins nun am effektivsten gegen die Attacken vorgehen können. Diese cPanel-Ausgaben sind gegen die derzeit laufenden Attacken gerüstet:
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Eine Studie untersucht, welche Fähigkeiten zu guten Ergebnissen beim Vibe-Coden führen und was eher hinderlich ist.
Drei Forscher von der ETH Zürich haben in einer Studie mit hundert Studierenden untersucht, welche Fähigkeiten zu guten Ergebnissen beim Vibe-Coden führen. Dabei zeigte sich, dass Informatikkenntnisse und eine gute Sprachfähigkeit hilfreich sind. Schlechtere Ergebnisse lieferten überraschenderweise die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die KI häufiger im Alltag nutzen.
Für die Studie [1] haben Sverrir Thorgeirsson, Theo Weidmann und Zhendong Su den hundert Studentinnen und Studenten, die bereits einen Einführungskurs in Informatik absolviert hatten, drei Vibe-Coding-Aufgaben gestellt: Sie sollten eine App zur Planung von Mahlzeiten nachbauen, eine App zur Organisation der eigenen Universitätskurse um neue Funktionen erweitern und eine abstrakte App ohne erkennbaren Zweck ebenfalls nachbauen.
Um die Ergebnisse besser einordnen zu können, prüften die Forscher zusätzlich die allgemeinen kognitiven Fähigkeiten der Teilnehmer, ihre Informatikkenntnisse und ihre schriftliche Ausdrucksfähigkeit in einem kurzen Essay.
Im Ergebnis zeigt sich, dass Informatikkenntnisse den größten Einfluss [2] auf eine erfolgreiche Lösung der Aufgaben hatten. Dieser Effekt bleibt auch bestehen, wenn die Forscher die Unterschiede in den allgemeinen kognitiven Fähigkeiten der Studierenden nivellierten. Allerdings zeigt die Studie hier nur eine Korrelation und gibt keine Auskunft über die ursächlichen Zusammenhänge. Die Wissenschaftler vermuten jedoch [3], dass Personen, die besser verstehen, wie Programme funktionieren, einer KI auch effizientere Anweisungen geben können.
Ebenfalls vorteilhaft zeigten sich sprachliche Fähigkeiten. Studenten, die sich besser und strukturierter ausdrücken können, schreiben auch die erfolgreicheren Prompts. Unklare oder ungenaue Formulierungen ergeben hingegen eher fehlerhafte Programme.
Als überraschende Erkenntnis zeigte sich, dass Studierende, die im Alltag besonders oft KI nutzen, sowohl beim Schreiben der Essays als auch beim Vibe Coding schlechter abschnitten. Warum das so ist, erklärt die Studie ebenfalls nicht. Für die Autoren wäre es denkbar, dass der häufige Einsatz von Sprachmodellen die eigene Ausdrucksfähigkeit schwächt. Umgekehrt könnten aber auch Studenten, die beim Schreiben eher Schwierigkeiten haben, schneller zu KI-Tools greifen.
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Ein AMD-Entwickler kündigt vollwertiges HDMI 2.1 für den Linux-Open-Source-Treiber an. Auch für den Nouveau-Treiber gibt es eine erste Implementierung.
Die jahrelange Abwesenheit von HDMI 2.1 für quelloffene Linux-Treiber hat ein Ende. Erste Patches gibt es für den Radeon-Kernel-Treiber AMDGPU [1] und den Community-Treiber Nouveau [2] für Nvidia-GeForce-Grafikkarten. Sie unterstützen den mit HDMI 2.1 eingeführten Fixed Rate Link (FRL), der für die erhöhte Datenübertragungsrate notwendig ist.
Das verantwortliche HDMI-Forum blockierte Open-Source-Treiber für HDMI 2.1 unter Linux jahrelang [3]. Aktuelle Grafikkarten waren deswegen auf HDMI 2.0 beschränkt, obwohl ihre Anschlüsse mit dem neueren 2.1er-Standard umgehen können.
Ein AMD-Treiberentwickler bestätigte im Phoronix-Forum [4], dass eine vollständige HDMI-2.1-Implementierung erscheinen soll: „Eine vollständige Implementierung wird letztlich verfügbar sein, sobald die Patches fertiggestellt und die Konformitätsprüfungen abgeschlossen sind.“
Ob das HDMI-Forum eingeknickt ist oder AMD zusammen mit Valve eine unabhängige Lösung gefunden hat, verrät derweil keine der Parteien. Klar ist, dass AMD schon 2021 eine Open-Source-Implementierung entwickelt hat, deren Veröffentlichung das HDMI-Forum jedoch verbot. Das Argument: Selbst ohne Komponenten des HDMI-Forums im Treiber würde AMD die Lizenzbestimmungen verletzen. Ende 2025 bestätigte Valve, an der Blockade durch den Lizenzgeber zu arbeiten [5].
Valve treibt Linux-Gaming seit Jahren voran, vor allem im Zusammenspiel mit AMD-GPUs, die im Handheld-PC Steam Deck und dem kommenden Wohnzimmer-PC Steam Machine [6] zum Einsatz kommen. HDMI-2.1-Support ist für die Steam Machine wichtig, um ohne Bastellösungen und Einschränkungen moderne 4K-Fernseher mit mehr als 60 Hertz ansteuern zu können.
Der Druck auf das HDMI-Forum wuchs seit Jahresbeginn, da etwa der Entwickler Michał Kopeć schon inoffizielle HDMI-2.1-fähige AMDGPU-Treiber veröffentlicht hat [7]. Im Falle von Nouveau hat einer der verantwortlichen Red-Hat-Kernel-Entwickler, David Airlie, einen Patch mit Fixed Rate Link veröffentlicht. Bei Nvidia-GPUs funktioniert das offenbar, weil der integrierte GPU System Processor (GSP) weite Teile der Ausführung übernimmt. Hier könnte der AMDGPU-Treiber künftig helfen, um mehr Funktionen wie variable Refresh-Raten (HDMI VRR) einzuführen.
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Dass die Übernahme von Sky Deutschland durch die RTL-Gruppe ohne Bedingungen durchgewunken wurde, könnte den heiß umkämpften Streamingmarkt aufwirbeln.
Am 1. Juni soll es so weit sein: Dann übernimmt die RTL-Mediengruppe von Comcast für 150 Millionen Euro sämtliche Geschäfte des Münchner Pay-TV- und Streaminganbieters Sky in Deutschland, Österreich und der Schweiz – inklusive dessen Streamingplattform Wow. Angekündigt hatte RTL den Plan bereits vor rund zehn Monaten [1] [1] , dennoch gab es auf der Zielgeraden noch eine Überraschung: Die EU-Kommission genehmigte die Übernahme ohne jegliche Auflagen.
Das ist beachtlich, da mit dem Zusammenschluss ein Medienkonzern entsteht, der nach eigenen Angaben auf insgesamt rund 12,3 Millionen zahlende Abonnenten kommt und damit in Deutschland bei den Abo-Videostreamingdiensten zur Nummer Drei aufsteigt – hinter Netflix sowie Prime Video und vor Disney+. Die Entscheidung der EU-Kommission ist daher ein klares Zeichen, dass sie RTLs Sichtweise teilt. Derzufolge bringe der Zusammenschluss eine überfällige Stärkung der Souveränität Europas im Streamingbereich.
In der offiziellen RTL-Verlautbarung liest sich das so: „Durch den Zusammenschluss […] werden wir unsere Möglichkeiten verbessern, in Deutschland und ganz Europa in Inhalte, Technologie und Talente zu investieren.“ Das dürfte auch den Streamingkunden gefallen, die es nervt, dass sich die großen US-Dienste vorrangig an dem Geschmack ihrer heimischen Kundschaft orientieren.
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Vor einigen Tagen wurde eine kritische Sicherheitslücke in der Hosting-Verwaltungssoftware cPanel und Webhost Manager (WHM) bekannt. Wie unter anderem The Register berichtet , nutzen Angreifer diese Lücke schon mindestens seit Februar aus, um Server zu kapern und immer mehr Betreiber zu einer Lösegeldzahlung aufzufordern. Admins sollten also zügig handeln, um ihre Systeme zu schützen.
Bei cPanel und WHM handelt es sich um eine bei vielen Hosting-Plattformen genutzte Software, mit der sich Webseiten, E-Mail-Dienste, Domains, Dateien, Datenbanken und Sicherheitseinstellungen über eine Weboberfläche verwalten lassen. Untersuchungen von Rapid7 zufolge gibt es weltweit rund 1,5 Millionen über das Internet erreichbare Instanzen.
Die eingangs genannte Sicherheitslücke ist als CVE-2026-41940 registriert und verfügt über einen kritischen Schweregrad (CVSS: 9,8). Laut Beschreibung können Angreifer aufgrund eines Fehlers im Anmeldeprozess die Authentifizierung umgehen und unbefugt auf die Verwaltungsoberfläche zugreifen. Eine spezielle Konfiguration braucht es dafür nicht. Schon in der Standardeinstellung von cPanel soll die Lücke ausnutzbar sein.
Als anfällig gelten laut Sicherheitsmeldung des Herstellers alle cPanel-Versionen nach 11.40. Patches wurden mit den Versionen 11.86.0.41, 11.110.0.97, 11.118.0.63, 11.124.0.35, 11.126.0.54, 11.130.0.19, 11.132.0.29, 11.134.0.20 und 11.136.0.5 bereitgestellt. Auch die auf cPanel und WHM basierende Wordpress-Managementplattform WP Squared hat mit Version 136.1.7 eine Korrektur erhalten.
Die Patches einzuspielen allein ist allerdings nicht ausreichend. Da die Sicherheitslücke schon seit Wochen ausgenutzt wird, sollten Admins auch prüfen, ob ihre Instanzen gegebenenfalls schon kompromittiert sind. Um diesen Schritt zu vereinfachen, hat der cPanel-Entwickler in seiner Meldung ein Skript sowie weitere Anweisungen bereitgestellt.
Auch in Deutschland ist die Angriffsfläche nicht zu unterschätzen. Einer Warnmeldung des BSI (PDF) zufolge werden hierzulande mindestens 18.000 cPanel-Instanzen betrieben. Das Bundesamt betont, dass cPanel für Angreifer ein attraktives Ziel darstellt. Es sei daher anzunehmen, "dass verschiedene Angreifer kurzfristig automatisierte und breite Angriffe mit der Schwachstelle CVE-2026-41940 durchzuführen werden" , so das BSI.
Dass eine entsprechende Angriffswelle bereits läuft, zeigt ein Bericht von Bleeping Computer . Demnach schleusten Angreifer auf zahlreichen Instanzen eine Ransomware namens Sorry ein. Letztere ist auf Linux-Systeme zugeschnitten und markiert verschlüsselte Dateien mit der Dateinamenserweiterung .sorry.
Die Angreifer hinterlassen nach erfolgreicher Verschlüsselung jeweils ein Erpresserschreiben mit einer ID für das Peer-to-Peer-Messaging-Protokoll Tox, um Kontakt für eine Lösegeldverhandlung aufzunehmen. Eine Google-Suche nach der ID zeigt, dass bereits zahlreiche Webportale von den gleichen Angreifern infiltriert wurden.
Die Shadowserver Foundation identifizierte bei eigenen Scans über 44.000 Systeme, die mit hoher Wahrscheinlichkeit schon kompromittiert sind. Die USA führen dabei mit etwa 15.200 Instanzen das Feld an. Danach folgen Frankreich (4.300), Deutschland (4.200) und das Vereinigte Königreich (2.300).
Das Unternehmen Gamestop erregt mit einem überraschenden Vorstoß Aufsehen: CEO Ryan Cohen hat ein Übernahmeangebot für Ebay mit einem Volumen von rund 56 Milliarden US-Dollar vorgelegt. Geboten werden 125 US-Dollar je Aktie, ein deutlicher Aufschlag auf den jüngsten Kurs.
Der Deal soll etwa zur Hälfte aus Bargeld und Gamestop-Aktien bestehen. Ein Kreditrahmen von bis zu 20 Milliarden US-Dollar gilt laut Berichten als gesichert, für den verbleibenden Teil der Finanzierung fehlen jedoch konkrete Details.
Genau das weckt Zweifel, denn Gamestop ist deutlich kleiner als Ebay und müsste für die Übernahme massiv Kapital mobilisieren.
Strategisch verfolgt Cohen offenbar einen radikalen Umbau, wie unter anderem Reuters schreibt. Ebay und Gamestop könnten gemeinsam zu einem breiter aufgestellten Marktplatz wachsen, der stärker mit Amazon konkurriert.
Eine Rolle spielen dabei Gamestops Filialen, die etwa für Logistik oder die Authentifizierung von Sammlerartikeln genutzt werden könnten. Ebay setzt seit Jahren verstärkt auf Second-Hand-Waren und Collectibles, ein Bereich, in dem auch Gamestop expandiert.
An der Börse erzeugten die Berichte zunächst Bewegung, die Ebay-Aktie legte spürbar zu. Ob das Angebot tatsächlich eine Chance hat, ist aber offen. Neben der Finanzierung dürfte auch der Widerstand des Ebay-Managements eine zentrale Hürde werden, ein feindlicher Übernahmeversuch gilt allerdings als möglich.
Gamestop ist seit Jahren eng mit spekulativen Kursbewegungen verbunden und gilt als eine der bekanntesten sogenannten Meme-Aktien. Immer wieder treiben koordinierte Käufe aus Online-Communitys den Kurs kurzfristig nach oben, während das operative Geschäft vergleichsweise schwach bleibt.
Sollte es Gamestop-Chef Cohen gelingen, Investoren von seiner Vision zu überzeugen, könnte sein Unternehmen eine Art strategischer Befreiungsschlag gelingen. Scheitert die Finanzierung oder kippt die Stimmung am Markt, droht hingegen ein weiterer Rückschlag für die Firma, die ohnehin stark von Erwartungen und Spekulation lebt.
In Deutschland spielt Gamestop im stationären Handel inzwischen keine Rolle mehr: Anfang 2025 wurden die letzten knapp 70 Filialen geschlossen, nachdem der Konzern zuvor bereits stark reduziert hatte.
In den USA ist die Kette dagegen weiterhin präsent, betreibt aber ebenfalls deutlich weniger Läden als früher. Aktuell sind es noch gut 2.000 Filialen, zugleich werden weiterhin Standorte geschlossen, um Kosten zu senken und das Geschäftsmodell umzubauen.
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Trump stoppt Tomahawks und zieht Truppen ab – Experten warnen vor einer gefährlichen Fähigkeitslücke gegenüber Russland. Was macht Europa?
Das Pentagon hatte kürzlich mitgeteilt, rund 5.000 der etwa 36.000 in Deutschland stationierten US-Soldaten würden innerhalb von sechs bis zwölf Monaten das Land verlassen.
Trump verschärfte diese Aussage am Wochenende umgehend: Die Zahl werde "weit mehr als 5.000" betragen, sagte er vor Journalisten in Florida [1].
Sicherheitsexperten sehen in einer zweiten, in den Schlagzeilen meist weniger beachteten Entscheidung das eigentliche Problem: den Stopp der geplanten Stationierung von "Tomahawk"-Marschflugkörpern in Deutschland.
Laut Tagesschau [2] zitierte Reuters einen hochrangigen Beamten aus dem US-Verteidigungsministerium mit den Worten, ein Bataillon für die Stationierung dieser Waffen werde nicht mehr entsandt.
Christian Mölling, Sicherheitsexperte und Direktor der Forschungsgruppe Sicherheit und Verteidigung bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), nannte dies "eigentlich die viel dramatischere Nachricht" (Tagesschau [3]).
Solche Raketen seien das zentrale Element einer Abschreckung, "weil es hier um Raketen geht, die in der Lage sind, Russland schon im Aufmarsch – also nicht erst, wenn es an die Nato-Grenze kommt, sondern deutlich früher – zu stören", erklärte Mölling.
Carlo Masala von der Bundeswehr-Universität München sagte der Welt am Sonntag [4]:
"Hier entsteht eine wichtige Fähigkeitslücke mit Blick auf die Abschreckung Russlands, die mit europäischen Waffen erst später geschlossen werden kann."
Tomahawk-Marschflugkörper unterscheiden sich grundlegend von ballistischen Raketen. Sie fliegen nicht in großer Höhe auf einer parabelhaften Flugbahn, sondern durch ein ständiges Triebwerk dicht über dem Boden.
Dadurch sind sie für Radare schwer zu erkennen und für die Luftabwehr schwer abzuwehren. Ihre Reichweite beträgt bis zu 2.500 Kilometer – weit genug, um von Deutschland aus Ziele tief in Russland zu treffen, wie die Süddeutsche Zeitung [5] der Leserschaft erläutert.
Die USA setzten Tomahawks in den Golfkriegen 1991 und 2003 sowie im Iran-Krieg 2026 für Präzisionsschläge gegen Bunker, Befehlsstände und Raketenbasen ein. Russland nutzt ähnliche Systeme gegen die Ukraine.
Die Stationierung von Tomahawks in Deutschland war 2024 unter US-Präsident Joe Biden und Bundeskanzler Olaf Scholz vereinbart worden. Verteidigungsminister Boris Pistorius sagte damals, damit solle die "Fähigkeitslücke" geschlossen werden, bis Europa selbst entsprechende Systeme produzieren könne.
Als Anlass für Trumps Entscheidung gilt dessen Verärgerung über Bundeskanzler Friedrich Merz. Dieser hatte Anfang der Woche erklärt, "die Amerikaner hätten offensichtlich keine Strategie" im Iran und Teheran "demütige" die Weltmacht.
Trump reagierte empfindlich. Zudem fordert er seit Langem, dass europäische Verbündete deutlich mehr für ihre Verteidigung ausgeben und wirft ihnen vor, sich übermäßig auf den militärischen Schutz der USA zu verlassen.
Doch selbst aus Trumps eigener Partei kommt scharfe Kritik an der Entscheidung. Die republikanischen Vorsitzenden der Streitkräfteausschüsse im Senat und im Repräsentantenhaus, Roger Wicker und Mike Rogers, zeigten sich "sehr besorgt", wie aus einer Pressemitteilung des Armed Services Committee [6] hervorgeht.
In einer gemeinsamen Erklärung warnten sie, eine voreilige Reduzierung der amerikanischen Präsenz in Europa berge die Gefahr, die Abschreckung zu schwächen und ein falsches Signal an Kremlchef Wladimir Putin zu senden.
Sie schlugen vor, die Truppen stattdessen nach Osteuropa zu verlegen, wo Verbündete bereits erheblich in US-Stützpunkte investiert hätten.
Verteidigungsminister Boris Pistorius reagierte unaufgeregt.
"Dass US-Truppen aus Europa und aus Deutschland abgezogen werden, war zu erwarten", wird der SPD-Politiker von Agenturen [7] zitiert. "Wir Europäer müssen mehr Verantwortung für unsere Sicherheit übernehmen."
Deutschland sei dabei auf einem guten Weg: Die Bundeswehr werde größer, Material werde schneller beschafft und Infrastruktur geschaffen.
Pistorius betonte zugleich, dass die Präsenz amerikanischer Soldaten in Europa "in unserem Interesse und im Interesse der USA" liege. Die USA bündelten an ihren Standorten in Deutschland militärische Funktionen nicht nur für Europa, sondern auch für ihre sicherheitspolitischen Interessen in Afrika und im Mittleren Osten.
Die Nato wurde von Trumps Ankündigung offenbar überrascht, heißt es von Insidern [8] in Medienkreisen [9]. Eine Nato-Sprecherin teilte auf der Plattform X mit, man arbeite mit den USA zusammen, um die Details der Entscheidung zu ergründen.
Die Tomahawk-Marschflugkörper sollten die Abschreckungsfähigkeit Deutschlands verstärken, bis die eigene europäische Entwicklung von Mittelstreckenraketen im ELSA-Projekt zwischen 2030 und 2032 zur Verfügung steht, wie die Tagesschau [10] berichtet.
Thomas Erndl, verteidigungspolitischer Sprecher der Union, forderte Verteidigungsminister Pistorius auf, nun schnell für Tomahawk-Ersatz zu sorgen. "Wir haben auf dem Weg zu einer stärkeren Bundeswehr wirklich keine Zeit mehr zu verlieren", sagte der CSU-Politiker der Bild-Zeitung.
"Es braucht mehr Tempo, einen kurzfristigen Aktionsplan und vor allem bei präzisen Langstreckenwaffen innovative Ansätze, wie wir schnell zu dieser Fähigkeit kommen."
Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Siemtje Möller nannte es "ein schlechtes Zeichen", wenn die vereinbarten Mittelstreckenraketen nicht stationiert würden. Sie forderte, das europäische ELSA-Projekt zu beschleunigen und zu prüfen, "wie die Lücke bis zur Produktion der ELSA-Raketen über Kooperationen mit anderen Ländern wie beispielsweise der Ukraine überbrückt werden kann".
Die Ukraine hat nach eigenen Angaben mittlerweile nicht nur ihre Drohnenkapazitäten massiv weiterentwickelt, sondern baut auch Raketen, mit denen Ziele weit im russischen Hinterland angegriffen werden können.
Allerdings berichtete das Handelsblatt [11] bereits Mitte März 2026, dass die Produktionskapazitäten für Tomahawks in den USA durch den Iran-Krieg massiv unter Druck geraten seien. Die US-amerikanischen Bestände seien von einst 9.000 auf 4.000 Tomahawks geschrumpft. Allein in den ersten Kriegstagen gegen den Iran seien mehr als 800 verschossen worden. Ob und wie schnell der Hersteller Raytheon liefern könne, sei offen gewesen.
Die Friedensbewegung reagierte positiv auf Trumps Entscheidung.
"Die Friedensbewegung begrüßt die angekündigte Absage der Mittelstreckenstationierung. Das ist eine gute Nachricht insbesondere für die Menschen in Rhein-Main und Bayern, die durch die Stationierungen zu Zielen möglicher Gegenschläge geworden wären", erklärte Dr. Angelika Claußen, Vorsitzende der Friedensorganisation IPPNW.
Die Bundesregierung müsse die Chance für einen Ausstieg aus der Hochrüstungsspirale nutzen.
Andere Stimmen gehen noch weiter und sehen im Abzug eine historische Chance – etwa für einen strategischen Neuanfang Europas jenseits der USA, wie ein Leitartikel [12] auf Telepolis argumentiert.
"Deutschland könnte Trumps Drohung endlich beim Wort nehmen und eine Verteidigungspolitik aufbauen, die diesen Namen verdient. Statt um Ramstein-Jobs zu bangen, könnte Berlin in eigene Standorte, eigene Fähigkeiten und eine europäische Sicherheitsarchitektur investieren, die nicht bei jedem Stimmungswechsel in Washington ins Wanken gerät.
Doch dafür bräuchte es etwas, das in der deutschen Außenpolitik seit Jahrzehnten Mangelware ist: den Mut, erwachsen zu werden. Und die Einsicht, dass Souveränität kein Geschenk ist, das man von einer Schutzmacht erhält – sondern eine Entscheidung, die man selbst trifft."
Analysten der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) und der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) sehen in Trumps Entscheidungen einen langfristigen Trend der USA, sich strategisch von Europa ab- und China zuzuwenden.
Die US-Verteidigungspolitik unter Trump sei von Widersprüchen zwischen Isolationismus, opportunistischen Interventionen und einem selektiven Hegemoniestreben geprägt, schrieb Marco Overhaus [13] von der SWP in einer Analyse.
Die DGAP [14] argumentierte in einem Papier, dass Europa sich unabhängig von der jeweiligen US-Regierung auf eine Reduzierung des amerikanischen Engagements vorbereiten müsse. Selbst ohne Trump seien die USA durch ihre Verschuldung und die Prioritätenverschiebung nach Asien gezwungen, ihre globale Präsenz zu reduzieren.
Das Papier empfahl Europa, dringend alternative Sicherheitsarchitekturen aufzubauen, die mit einer deutlich kleineren US-Rolle funktionieren – und notfalls auch ohne die USA auskommen.
Die jüngsten Ankündigungen aus Washington zeigen jedenfalls: Diese Debatte ist keine Theorie mehr. …
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Wer seinen Code mithilfe von Copilot geschrieben hat, muss sich mit dem KI-Assistenten jetzt die Commit Message teilen, was sich aber deaktivieren lässt.
Ein Pull Request für VS Code sorgt auf Github [1] derzeit für Unmut: Denn er macht Copilot standardmäßig zum Co-Autor in jeder Commit Message, sofern das KI-Tool bei den jeweiligen Änderungen an einem Projekt mithilfe der Programmiersoftware VS Code zum Einsatz kam. In der Developer-Community herrschte neben Verwirrung über das Thema auch einiger Frust über diesen Schritt. Wer sich die Commit Message nicht mit Copilot teilen will, kann diese Einstellung aber deaktivieren.
Laut der Übersicht zum Pull Request [2] wird die Einstellung git.addAICoAuthor der Git-Erweiterung für VS Code standardmäßig auf all gesetzt. Die Auswirkung: Wenn bei einer Änderung am Code ein Copilot-Feature genutzt wird, etwa Inline-Vervollständigungen oder Agenteneinsatz, wird dieses bei der Veröffentlichung auf Git in der Commit Message kenntlich gemacht. Hier ist dann „Co-authored-by: Copilot copilot@github.com“ zu lesen.
In der Community sorgte das zunächst für einige Verwirrung, mancher Nutzer versuchte verzweifelt, die Copilot-Erwähnung händisch wieder aus der Commit Message zu löschen – nur um diese dann nach Veröffentlichung darin wiederzufinden, wie jemand in diesem Git-Thread [3] berichtet. Unter dem Pull Request selbst häufen sich derweil Beschwerden aus der Nutzerschaft. Viele ärgern sich über mangelndne Kommunikation der Änderung und berichten ebenfalls vom zunächst unerklärlichen Verhalten der Commit Messages. Aber es gibt offenbar auch größere Probleme: Mehrere Nutzer beklagen, dass Copilot auch dann erwähnt wird, wenn das Tool überhaupt nicht zum Einsatz kam.
Über die Einstellungen von VS Code lässt sich das neue Verhalten deaktivieren. Über das Zahnrad unten links gelangt man ins entsprechende Menü. Hier muss unter Settings>Extensions>Git unter „Add AI Co Author“ die Option „off“ gesetzt werden. Alternativ kann auch "git.addAICoAuthor": "off" in der settings.json eingetragen werden.
Bei einem kurzen Test in unserer Redaktion mit VS Code v1.118 unter macOS war in den VS-Code-Einstellungen standardmäßig „chatAndAgent“ gesetzt. Laut Microsoft soll sich die automatische Copilot-Erwähnung damit auf Fälle beschränken, in denen Hilfestellungen des Chatbots oder des KI-Agenten genutzt wurden. Wer sichergehen will, sollte aber auf jeden Fall die Einstellung „off“ wählen.
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Kämpfen wie in Star Wars? Das ist kein Nerd-Traum mehr, sondern geht wirklich - nämlich beim LudoSport. Wir haben den Verein in Hannover besucht.
Wer freitagabends am Vereinszentrum von Hannover 96 vorbeiläuft, könnte kurz stutzen: Hier trainieren Menschen mit leuchtenden Lichtschwertern. Dahinter steckt LudoSport, ein Amateursport, der 2007 in Italien gegründet wurde und Elemente aus verschiedenen Fecht- und Kampfdisziplinen vereint.
Weltweit betreiben rund 5.000 Sportlerinnen und Sportler in etwa 80 Teams den Sport. In Deutschland gibt es sechs Akademien, darunter die hannoversche, die Melina Dahlke vor dreieinhalb Jahren mitgründete. Sie hatte den Sport während eines Schwedenaufenthalts kennengelernt und anschließend eine Trainerausbildung absolviert.
Wir haben den Verein in Hannover besucht und dort in das Training mit Lichtschwertern hineingeschnuppert:
Disclaimer: heise ist Haupt-Sponsor von Hannover 96. Diese Berichterstattung stand in keinem Zusammenhang damit.
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Ob vorgebaute PCs oder Laptops: Wenige Rechner kommen noch mit einem optischen Laufwerk für CDs und DVDs. Auch bieten kaum Gehäuse überhaupt noch einen entsprechenden Slot. Zugegeben, zwischen Steam, Netflix und Spotify ist man längst nicht mehr auf physische Kopien angewiesen, ärgerlich ist es trotzdem – vor allem, wenn man seine Mediensammlung gern selbst besitzen möchte. Immerhin lässt sich das Problem leicht beheben. Ein externes DVD- und CD-Laufwerk von Amicool ist bei Amazon derzeit für unter 20 Euro im Angebot. Laut Preistracker Keepa war der Topseller seiner Kategorie seit Jahren nicht günstiger. Der Deal läuft bis spätestens zum 10. Mai.
Das externe DVD- und CD-Laufwerk von Amicool eignet sich zur Sicherung und zum Kopieren von Daten, Installieren von Software, Filmeschauen und (Retro-)Gaming, ähnlich wie eingebaute Modelle. Es misst nur 140 mal 140 mal 17 mm, hat ein rund 20 cm langes Kabel mit USB-C- und USB-A-Stecker samt eingebettetem Kabelkanal auf der Unterseite und kommt mit einem Auswurfknopf, Zwangsauswurfsloch und einer Kontrollleuchte.
Dank seiner USB-3.0-Schnittstelle überträgt das externe DVD- und CD-Laufwerk laut Daten mit bis zu 5 GBit pro Sekunde, umgerechnet 625 MByte. Das entspricht ungefähr 16 Sekunden Verarbeitungszeit bei einer 10 GByte großen Datei. Es unterstützt die meisten gängigen CD- und DVD-Rom-Formate und Medientypen. CDs soll das Laufwerk mit bis zu 24x-Geschwindigkeit beschreiben, DVDs mit bis zu 8x-Geschwindigkeiten. Eine genaue Liste aller unterstützten Formate und ihrer jeweiligen Geschwindigkeiten findet man auf der Produktseite.
Laut Amicool funktioniert das externe DVD- und CD-Laufwerk unter Windows, macOS und Linux. Konkret ist es mit allen Windows-Versionen ab Windows 2000 und allen macOS-Versionen kompatibel. Leider macht der Hersteller keine Angaben zu Linux-Distributionen. Treiber braucht es für die Ersteinrichtung nicht. Die USB-Verbindung genügt zur Stromversorgung. Wichtig: Das Laufwerk ist ausschließlich für PCs und Laptops gedacht. Autoradios, Smartphones, Projektoren oder Tablets unterstützt es nicht.
Das externe DVD- und CD-Laufwerk
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Amicool externes DVD- und CD-Laufwerk
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Wer unter Linux mit AMD-GPU spielt, kennt sicher den größten Nachteil gegenüber Windows: Der freie Radeon-Treiber unterstützt nur HDMI 2.0 und damit niedrigere Auflösungen und Bildwiederholraten als das Windows-Pendant.
Das führte etwa Valves Steam Machine vor Augen, die trotz HDMI-2.1-Hardware nur mit dem Vorgänger klassifiziert war . Doch AMD scheint diese Beschränkung nun anzugehen: Wie das Linux-Newsportel Phoronix bemerkte , haben AMD-Entwickler erste Patches für den Linux-Kernel eingereicht, die HDMI 2.1 zumindest teilweise in den freien Treiber bringen.
Laut Commit-Nachricht erweitern die Patches den amdgpu-Treiber aber vorerst nur um Fixed Rate Link (FRL). FRL ermöglicht bei HDMI 2.1 höhere Datenraten, es ersetzt das zuvor genutzte TMDS (Transition-minimized Digital Signaling).
Features wie Variable Refresh Rate (VRR) fehlen aktuell noch. Laut Kommentar eines AMD-Entwicklers im Phoronix-Forum ist aber eine volle HDMI-2.1-Unterstützung geplant.
Offenbar hat AMD nach Jahren Probleme mit dem HDMI Forum geklärt, das den Standard entwickelt und verwaltet. Das Forum stellte sich gegen den Open-Source-Treiber , da es sein geistiges Eigentum gefährdet sah. Die HDMI-Standards sind nicht frei zugänglich.
Wie es zu dem Sinneswandel kam, ist unklar. Denkbar ist, dass die Veröffentlichung von HDMI 2.2 Anfang 2025 die Bedenken bezüglich des Vorgängers schwinden ließ. HDMI 2.1 wurde vor über neun Jahren vorgestellt . Einen Teil der neuen Features implementierte zudem der Linux-Entwickler Tomasz Pakuła .
Dass entsprechender Code bereits existierte, könnte es den AMD-Entwicklern einfacher gemacht haben, vom HDMI Forum das Okay für offizielle Unterstützung zu bekommen. Wann der neue Code in den Linux-Kernel übernommen wird, ist noch offen. Er muss zunächst noch den Review-Prozess durchlaufen. Phoronix erwartet, dass er frühestens im Kernel 7.2 eingepflegt wird.
Einst war Nvidia in der Volksrepublik China uneingeschränkter Marktführer bei KI-Hardware. Auch leistungsbeschränkte Hardware änderte daran nichts. Infolge des faktischen Exportverbots für Nvidias H20 hat sich die Situation mittlerweile aber gewandelt.
Wie die Financial Times (FT) berichtet , dominiert mittlerweile Huawei mit einem Anteil von 60 Prozent den chinesischen Markt für KI-Hardware. Dem Bericht zufolge erwartet das Unternehmen dort 2026 einen Umsatz von 12 Milliarden US-Dollar mit seinen KI-Chips.
Das ist zwar weniger als die Hälfte dessen, was Nvidia in einem Quartal an Gewinn macht, aber ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahresumsatz von 7,5 Milliarden US-Dollar. Die Hardware von Huawei ist zudem zumindest bislang deutlich günstiger als Nvidias GPUs .
Dabei scheint das Unternehmen die Nachfrage nicht einmal decken zu können: Ein Informant deutete gegenüber der FT an, der Umsatz könne noch höher ausfallen, wenn sich die Produktionskapazitäten günstig entwickelten.
Huaweis Aufstieg liegt nicht nur an einem ausgebauten Hardware-Angebot (g+) . Vielmehr konnte Nvidia laut FT bislang keine der bestellten H200 ausliefern.
Gegen eine Umsatzbeteiligung von 25 Prozent erteilte die US-Regierung Nvidia die Erlaubnis, in die Volksrepublik zu exportieren. Es soll aber weiter Probleme mit dem Zoll geben, obwohl zuvor berichtet wurde, diese seien gelöst .
Zudem drängt die chinesische Regierung Unternehmen zur Nutzung heimischer Hardware. Besonders bei der Inferenz scheint das auch zu funktionieren. So wurde etwa Deepseek-V4 nicht nur für Hardware von Huawei, sondern auch von sieben anderen Unternehmen aus der Volksrepublik veröffentlicht.
Zumindest beim Training sollen chinesische KI-Entwickler aber noch Nvidia-Hardware bevorzugen. Laut einigen Berichten wurde auch Deepseek-V4, wie Deepseek-V3, auf Nvidia-Hardware trainiert.
Huawei will 2026 allerdings mit dem Ascend 950DT einen explizit auf KI-Training ausgerichteten Beschleuniger auf den Markt bringen. Die zentrale Frage ist, ob das Unternehmen die oft kritisierte Qualität seiner Software steigern kann.
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