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software-architektur.tv: Soziotechnische Architektur-Reviews

Von Heise — 05. Februar 2026 um 11:32
Logo software-architektur.tv: Soziotechnische Architektur Reviews

(Bild: software-architektur.tv)

Jonas Clusen und Hansjörg Gude sprechen mit Eberhard Wolff darüber, wie der STAR-Ansatz klassische Reviews um die organisatorische Perspektive erweitert.

In dieser Episode von software-architektur.tv [1] sprechen Jonas Clusen und Hansjörg Gude mit Eberhard Wolff über soziotechnische Architektur-Reviews (STAR). Der Ansatz erweitert klassische Reviews um die organisatorische Perspektive. Das Ergebnis des Reviews zeigt, wie Teams, Kommunikation und Strukturen die Architektur beeinflussen.

Im Unterschied zum klassischen Ansatz liegt STAR ein kollaborativer Prozess zugrunde, der dazu beitragen soll, die Architektur so zu gestalten, dass sie mit der Organisation mitwachsen kann. So sollen beispielsweise Ursachen für Reibungsverluste in der Zusammenarbeit von Teams möglichst frühzeitig erkannt werden, um diesen entgegensteuern zu können.

Gemeinsam diskutieren Clusen, Gude und Wolff, wie STAR hilft, technische und soziale Spannungsfelder zu erkennen und daraus konkrete, wirksame Verbesserungen für Systeme und Organisationen abzuleiten – und wie durch den Ansatz Organisationen auch schon nachweisbar verbessert worden sind.

Jonas Clusen und Hansjörg Gude [3] sind Gründer und Geschäftsführer von SWAGLab. Beide bringen jahrelange Erfahrung aus fachlich-technischen und leitenden Rollen in verschiedenen Bereichen der IT und Digitalisierung mit.

Livestream am 6. Februar

Die Ausstrahlung findet am Freitag, 6. Februar 2026, live ab 13 Uhr statt. Die Folge steht im Anschluss als Aufzeichnung bereit. Während des Livestreams können Interessierte Fragen via Twitch-Chat, YouTube-Chat oder anonym über das Formular auf der Videocast-Seite [4] einbringen.

software-architektur.tv ist ein Videocast von Eberhard Wolff, Blogger sowie Podcaster auf iX [5] und bekannter Softwarearchitekt, der als Head of Architecture bei SWAGLab arbeitet. Zum Team gehören außerdem Lisa Maria Schäfer [6] (Socreatory) und Ralf D. Müller [7] (DB Systel). Seit Juni 2020 sind über 250 Folgen entstanden, die unterschiedliche Bereiche der Softwarearchitektur beleuchten – mal mit Gästen, mal Wolff, Schäfer oder Müller solo. Seit mittlerweile mehr als zwei Jahren bindet iX (heise Developer) die über YouTube gestreamten Episoden im Online-Channel ein, sodass Zuschauer dem Videocast aus den Heise Medien heraus folgen können.

Weitere Informationen zu den Folgen finden sich auf der Videocast-Seite [8].


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11164812

Links in diesem Artikel:
[1] https://software-architektur.tv/
[2] https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
[3] https://swaglab.rocks/#ueber-uns
[4] https://software-architektur.tv/
[5] https://www.heise.de/developer/Continuous-Architecture-2687847.html
[6] https://www.socreatory.com/de/trainers/lisa-moritz
[7] https://techstories.dbsystel.de/blog/profiles/Ralf-D.-Mueller.html
[8] https://software-architektur.tv/
[9] mailto:map@ix.de

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✇ iMonitor Internetstörungen

Störungsmeldung vom 05.02.2026 11:25

Von heise online — 05. Februar 2026 um 11:25

Neue Störungsmeldung für Provider 1&1

Details

Beginn
05.02.2026 11:25
Region
Velbert (02051)
Provider
1&1
Zugangsart
VDSL

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Störungsmeldung vom 05.02.2026 11:25

Von heise online — 05. Februar 2026 um 11:25

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Calibre: Siemens kauft Canopus AI für Wafer-Fertigung

Von Achim Sawall — 04. Februar 2026 um 19:20
Siemens baut sein Softwareangebot für die Wafer-Fertigung rund um Calibre aus. Canopus AI soll Fehler bei der Belichtung in Echtzeit korrigieren.
Viewer von Canopus AI für CD-SEM-Bilder (Bild: Siemens)
Viewer von Canopus AI für CD-SEM-Bilder Bild: Siemens

Siemens erwirbt Canopus AI mit Sitz in Grenoble, Frankreich. Das gab der deutsche Industrieausrüster am 4. Februar 2026 bekannt . Angaben zum Kaufpreis des privaten Start-ups hat Siemens nicht gemacht. Wie Golem aus Expertenkreisen erfahren hat, dürfte der Kaufpreis aber mindestens zwischen 150 und 300 Millionen Euro liegen.

Siemens integriert diese Technologie in die Calibre Fab Solutions, um Fehler bei der Belichtung von Chips (Sub-Nanometer-Bereich) in Echtzeit zu korrigieren. Siemens wolle so Funktionen rechnergestützter Lithografie und physikalischer Fertigungssimulation seiner Calibre-Produkte mit den Mess- und Inspektionstechnologien von Canopus AI kombinieren, sagte Tony Hemmelgarn, President und CEO von Siemens Digital Industry Software. So werde "die Genauigkeit gedruckter Wafer-Muster verbessert, die Ausbeute beschleunigt und die Zeit bis zur Serienreife bei hochmodernen Knoten reduziert" .

Metrospection: Verschmelzung von Inspektion und Metrologie

Canopus AI wurde 2021 gegründet und will die Messtechnik und Inspektion von Wafern und Masken entscheidend voranbringen. Das Software-Framework Metrospection soll Mess- und Prüfabläufe mit KI verbessern. Joël Alanis ist der Chief Executive Officer von Canopus AI, er hat Metrospection vorangetrieben, womit die Verschmelzung von Inspektion und Metrologie, des hochpräzisen Messens, gemeint ist. Die Transaktion wurde laut Siemens beriets am 12. Januar 2026 abgeschlossen.

Siemens kaufte Mentor Graphics im Jahr 2017 für rund 4,5 Milliarden US-Dollar. Das wichtigste Produkt von Mentor Graphics war Calibre, ein zentrales Produkt für die Verifizierung von Chip-Designs. Es ist heute der Industriestandard, den fast jeder große Chiphersteller weltweit nutzt.

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KI-Blase: Vollauslastung der Fertigung begrenzt weltweite IT-Ausgaben

Von Achim Sawall — 04. Februar 2026 um 18:45
Mehr geht derzeit nicht. Ein führender Gartner -Analyst erklärt auf Fragen von Golem, warum die weltweiten IT-Ausgaben nur um knapp elf Prozent wachsen.
Industrial KI Cloud der Deutschen Telekom in München (Bild: Deutsche Telekom)
Industrial KI Cloud der Deutschen Telekom in München Bild: Deutsche Telekom

Die weltweiten IT-Ausgaben werden laut der aktuellen Prognose von Gartner im Jahr 2026 voraussichtlich 6,15 Billionen US-Dollar betragen. Dies entspricht einem Anstieg von nur 10,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im anhaltenden KI-Boom werde das Wachstum von den vorhandenen Produktionskapazitäten begrenzt, sagte John-David Lovelock, Vice President Analyst bei Gartner, Golem auf Anfrage. Es wurden allein in den vergangenen zehn Monaten KI-Rechenzentrumsinvestitionen in Höhe von etwa 800 Milliarden bis 1,2 Billionen US-Dollar angekündigt.

Die Gesamtausgaben für KI-optimierte Server und die "KI-Fabric" , die zur Unterstützung dieser Rechenzentren erforderlich seien, wären in der Prognose enthalten. "Derzeit sind die Halbleiter- und Servermärkte voll ausgelastet – alles, was gebaut wird, wird verkauft und alles, was geschaffen werden kann, wird geschaffen. Bis die Lagerbestände wieder ein normales Niveau erreicht haben, was in den nächsten zwei Jahren nicht zu erwarten ist, werden die Ausgaben durch die Produktionskapazität begrenzt" , erklärte Lovelock.

Die Harvard-Professorin und Ökonomin Gita Gopinath hatte zuvor erneut vor den Folgen einer platzenden KI-Blase gewarnt und gefragt, wie die investierenden Unternehmen dieses Geld jemals zurückverdienen könnten. Lovelock sagte dazu: "Die Anbieter, die derzeit KI-Rechenzentren bauen, haben nicht das gleiche Geschäftsmodell. Der Umsatz von Amazon basierend auf seinen KI-Rechenzentren wird hauptsächlich aus seinem KI-optimierten IaaS-Angebot stammen. Die Einnahmen von Google stammen aus den angebotenen Produkten und Dienstleistungen, die durch Gemini unterstützt oder verbessert werden."

Gartner: Geschäftsmodelle der KI-Betreiber verschieden

Es handle sich hier nicht um einen einfachen Markt, der für alle Unternehmen gleich funktioniere. "Es ist außerdem zu beachten, dass einige dieser Rechenzentren nicht zur Generierung neuer Einnahmequellen, sondern zur Sicherung bestehender Produkte und Umsatzströme errichtet werden" , betonte Lovelock weiter.

"Das Wachstum der KI-Infrastruktur hält trotz anhaltender Bedenken hinsichtlich einer möglichen KI-Blase unvermindert an. Die Ausgaben für KI-bezogene Hardware und Software steigen weiter deutlich" , sagte Lovelock zu der aktuellen Analyse. "Insbesondere die anhaltend hohe Nachfrage von Hyperscale-Cloud-Anbietern treibt die Investitionen in Server voran, die speziell für KI-Workloads optimiert sind."

Die Serverausgaben dürften sich im Jahr 2026 weiter beschleunigen und gegenüber dem Vorjahr um 36,9 Prozent zulegen. Insgesamt werden die Ausgaben für Rechenzentren voraussichtlich um 31,7 Prozent steigen und im Jahr 2026 die Marke von 650 Milliarden US-Dollar überschreiten, nach knapp 500 Milliarden US-Dollar im Vorjahr.

Hinweis in eigener Sache

Golem organisiert eine neue Konferenz zu IT-Souveränität! Die Rack & Stack findet im April statt – Tickets gibt es hier .

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Anzeige: Samsung-Smartphone für nur 149 Euro bei Amazon mitnehmen

Von Simon Krebs — 04. Februar 2026 um 17:56
Ein gutes Smartphone muss nicht teuer sein. Für Markenqualität bei niedrigem Preis steht Samsungs Galaxy-A-Reihe. Bei Amazon winkt ein Angebot.
Das Samsung Galaxy A17 zum Tiefstpreis bei Amazon (Bild: Amazon.de/Samsung/Golem)
Das Samsung Galaxy A17 zum Tiefstpreis bei Amazon Bild: Amazon.de/Samsung/Golem

Die Auswahl des neuen Smartphones kann sehr herausfordernd sein. Welche Anforderungen soll es erfüllen und welches Budget steht zur Verfügung? Wer auf ein Markenprodukt nicht verzichten möchte, aber über ein eher kleines Budget verfügt, schaut sich das Samsung Galaxy A17 an. Dieses ist bei Amazon derzeit auf einen neuen Tiefstpreis reduziert, der laut Angaben des Preisvergleichsportals Geizhals zugleich ein Bestpreis ist. Zwar ist der Preis bei einem Anbieter leicht niedriger, durch dessen hohe Lieferkosten ist der Endpreis aber höher. Das Angebot gilt bis Ende des Monats, aber nur solange der Vorrat reicht.

Samsung Galaxy A17: gutes Smartphone, kleiner Preis

Das Samsung Galaxy A17 ist ein Allrounder aus Samsungs Mittelklasse. Das immersive AMOLED-Display mit Full-HD-Auflösung misst 6,7 Zoll und ist damit ein recht großes Smartphone mit jeder Menge Platz auf dem Bildschirm. Die Bildwiederholrate liegt bei 90 Hz und ermöglicht eine stets flüssige Wiedergabe von Videos und ruckelfreie Animationen.

Mit dem Samsung Galaxy A17 haben Nutzer die Möglichkeit, mit Gemini zu kommunizieren und in Echtzeit Antworten zu erhalten. Angetrieben wird das Samsung-Smartphone von einem Octa-Core-Prozessor mit 2,4 GHz, als Betriebssystem dient Android 16. Laut Hersteller soll es bis zu sechs Jahre lang mit Updates versorgt werden. Auch der Akku weiß zu überzeugen und verfügt über eine Kapazität von 5.000 mAh.

Besonders interessant bei jedem Smartphone ist das Kamerasystem. Das Samsung Galaxy A17 verfügt über eine Weitwinkelkamera mit 50 Megapixeln (MP), eine Ultraweitwinkel- (5 MP) sowie eine Makrokamera mit 2 MP. Die Selfiekamera auf der Vorderseite kommt auf 13 MP. Durch optische Bildstabilisierung soll es auch bei widrigen Lichtverhältnissen möglich sein, helle und klare Bilder aufzunehmen.

Samsung Galaxy A17 zum Tiefstpreis bei Amazon

Das Samsung Galaxy A17 ist bei Amazon jetzt günstig wie nie zuvor und nirgendwo günstiger erhältlich. Es ist mit 4 GByte RAM und 128 GByte internem Speicher ausgestattet, der sich per externer Speicherkarte auf bis zu 2 TByte erweitern lässt. Wer jetzt zuschlägt, spart 80 Euro zur UVP und zahlt nur noch 149 Euro. Laut Amazon gilt der Deal bis zum 28. Februar, allerdings nur solange der Aktionsvorrat reicht. Daher sollte bei Interesse nicht zu lang gewartet werden.

Reklame

Samsung Galaxy A17 5G AI Smartphone, KI-Handy mit Android, Dünner 7,5-mm-Rahmen, 50-MP-Kamera, 128 GB Speicher, 4 GB RAM, 5.000-mAh-Akku, Blue, 2,5 Jahre Herstellergarantie

Nur 149 Euro

Im Samsung-Store bei Amazon finden Interessenten noch weitere Produkte des Herstellers. Für einen besseren Vergleich weitere Modelle bietet sich die Bestsellerliste Handys & Smartphones an. Dort sind Geräte diverser Hersteller aus unterschiedlichen Preiskategorien nach ihrer derzeitigen Beliebtheit bei Amazon-Kunden sortiert gelistet. Das Samsung Galaxy A17 befindet sich dort derzeit auf Platz 2.

Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf der Produkte über diese Links erhält Golem eine kleine Provision. Das ändert nichts am Preis der Artikel.

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Alter und Muskeln: Warum Regeneration länger dauert

Von Bernardo Cantz — 04. Februar 2026 um 16:15

Bernardo Cantz

Älterer Mann in Sportkleidung fasst sich schmerzverzerrt an beide Schultern nach dem Training – Muskelheilung dauert im Alter länger

Älterer Sportler mit Schulterschmerzen: Mit zunehmendem Alter heilen Muskelverletzungen langsamer – ein biologisch vorprogrammierter Prozess.

(Bild: PeopleImages / Shutterstock.com)

Muskelstammzellen setzen im Alter auf Überleben statt schnelle Reparatur. Das verzögert die Heilung nach Verletzungen erheblich.

Ein verstauchter Knöchel, ein gezerrter Oberschenkel – solche Verletzungen gehören zum Sport dazu. Doch während junge Sportler oft nach wenigen Tagen wieder durchstarten, benötigen ältere deutlich länger.

Was sich wie eine Binsenweisheit anhört, hat einen konkreten zellulären Grund: Die Reparaturzellen im Muskel ändern mit den Jahren ihre Strategie.

Wie Muskeln sich selbst reparieren

Im Muskelgewebe schlummern spezialisierte Stammzellen, die normalerweise inaktiv bleiben. Erst wenn Fasern beschädigt werden oder intensive Trainingsreize eintreffen, erwachen sie zum Leben.

Dann teilen sie sich, bilden neue Muskelzellen und füllen gleichzeitig ihren eigenen Vorrat wieder auf. Bei jungen Menschen [1] läuft dieser Prozess zügig ab – die Heilung kommt schnell voran.

Mit zunehmendem Alter [2] verändert sich dieses Muster jedoch deutlich. Die Stammzellen bleiben zwar vorhanden, doch ihre Reaktionsgeschwindigkeit nimmt ab.

Ein Protein verschiebt die Prioritäten

Wissenschaftler der Stanford University haben herausgefunden [3], woran das liegt. In den Muskelstammzellen älterer Versuchstiere steigt die Konzentration eines bestimmten Moleküls namens NDRG1 deutlich an.

Dieses Protein bremst zellinterne Wachstumssignale aus – konkret den sogenannten mTOR-Weg. Die Folge: Die Zellen werden widerstandsfähiger und leben länger. Gleichzeitig verlieren sie aber an Tempo, wenn es um Reparaturarbeiten geht.

Julia von Maltzahn, Professorin an der Brandenburgisch Technischen Universität (BTU Cottbus-Senftenberg) hat diese Forschung in einem wissenschaftlichen Kommentar eingeordnet [4] und bringt es auf den Punkt: Die Zellen überdauern zwar, büßen aber Leistungsfähigkeit ein. Sicherheit steht über Schnelligkeit.

Experimente zeigen das Dilemma

Um die Rolle von NDRG1 zu prüfen, schalteten die Forscher das entsprechende Gen bei älteren Mäusen aus. Tatsächlich heilten deren Muskelverletzungen daraufhin rascher – zumindest beim ersten Mal.

Doch sobald die Tiere erneut verletzt wurden, kehrte sich der Vorteil ins Gegenteil: Die Regeneration fiel schwächer aus, viele Stammzellen überlebten die wiederholte Beanspruchung nicht.

Offenbar handelt es sich um einen biologischen Zielkonflikt. Zellen mit viel NDRG1 halten länger durch, reagieren aber langsamer. Zellen ohne das Protein arbeiten zwar schneller, erschöpfen sich jedoch früher. Im Laufe des Alterns setzt sich die erste Variante durch – eine Art zelluläre Auslese zugunsten der Langlebigkeit [5].

Kein Verschleiß, sondern Anpassung

Diese Befunde rücken das Altern in ein neues Licht. Statt dass Gewebe einfach "abgenutzt" wird, passen sich einzelne Zellen aktiv an veränderte Bedingungen an.

Die Stammzellen bleiben erhalten, ändern aber ihr Verhalten. Ihre Zahl in verschiedenen Untergruppen bleibt weitgehend stabil, doch die Fähigkeit zur flexiblen Reaktion schwindet.

Für Sportler bedeutet das: Längere Pausen nach Verletzungen sind keine Frage mangelnder Disziplin, sondern biologisch vorprogrammiert. Der Körper hat seine Prioritäten verschoben.

Was das für Training und Therapie bedeutet

Wer im fortgeschrittenen Alter Sport treibt [6] oder nach einer Pause wieder einsteigt [7], sollte diese Erkenntnis ernst nehmen. Unrealistische Erwartungen an die Heilungsgeschwindigkeit führen nur zu Frust oder Überlastung. Gleichzeitig eröffnet das neue Wissen Perspektiven für künftige Behandlungen.

Forscher arbeiten daran, die Balance zwischen Zellüberleben und Reparaturfähigkeit gezielt zu beeinflussen. Ziel ist es, Therapien zu entwickeln, die nicht erst eingreifen, wenn Schäden bereits entstanden sind, sondern die Regenerationskraft von vornherein erhalten.

Dafür müssen noch viele Fragen geklärt werden – etwa welche Faktoren aus der Zellumgebung oder dem Gesamtorganismus den beschriebenen Überlebensbias steuern.

Bis solche Ansätze verfügbar sind, bleibt primär eines wichtig: Geduld. Muskeln benötigen im Alter [8] mehr Zeit – aber sie können sich nach wie vor erholen.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11165519

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.b-tu.de/news/artikel/30670-warum-muskeln-im-alter-langsamer-heilen-1
[2] https://www.heise.de/tp/article/Alterung-im-Zeitraffer-Diese-zwei-Lebensphasen-sind-entscheidend-10453288.html
[3] https://www.science.org/doi/10.1126/science.ads9175
[4] https://www.science.org/eprint/ZI7WC2R8RFQ6SYXVKNN3/full
[5] https://www.heise.de/tp/article/Blutuntersuchungen-geben-Einblicke-in-extreme-Langlebigkeit-9784079.html
[6] https://www.heise.de/tp/article/Krafttraining-im-Alter-senkt-Risiko-chronischer-Krankheiten-und-Pflegebeduerftigkeit-9777281.html
[7] https://www.heise.de/tp/article/Joggen-leicht-gemacht-So-ueberwinden-Sie-mentale-Blockaden-10000094.html
[8] https://www.heise.de/tp/article/Dem-Altern-trotzen-Wie-Krafttraining-Senioren-fit-und-beweglich-haelt-9979228.html

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Messenger Signal: Nachrichten in Chats lassen sich festpinnen

Von Heise — 04. Februar 2026 um 14:30
Fesgepinnte Nachricht in Signal

(Bild: Signal / heise medien)

Der Messenger Signal hat eine neue Funktion erhalten. Nutzer und Nutzerinnen können nun Nachrichten in Chats festpinnen.

Im Messenger Signal [1] können Nutzer und Nutzerinnen ab sofort Nachrichten in Chats festpinnen. Die Dauer ist flexibel, der Platz dafür ist jedoch begrenzt, wie Signal mitteilt. „Die am häufigsten gestellten Fragen, Restaurant-Reservierungen oder Urlaubs-Reiserouten sind schon ganz oben im Kopf, nun können sie ganz oben auch im Chat sein“, rührt Signal die Werbetrommel für die Funktion „fixierte Nachrichten“.

Signal: Nachrichten fixieren

Die Funktion kommt mit den Signal-Versionen für Android (Version 7.71), iOS (Version 7.93) und Desktop (Version 7.87) auf die Geräte. „In den jüngsten Versionen von Signal, die derzeit verteilt werden, kannst du deine wichtigsten Nachrichten ganz oben in deinen persönlichen und Gruppen-Chats festpinnen“, erklären die Entwickler. [2] Um eine Nachricht zu fixieren, muss man lange auf die Nachricht oder das Bild, die Umfrage oder Datei drücken und dadurch das Kontextmenü öffnen. Der neue Unterpunkt heißt auf Deutsch „Fixieren“ und hat als Symbol eine Stecknadel vorangestellt.

Sobald eine Nachricht fixiert ist, sehen auch andere Mitglieder des Chats diese Nachricht als angepinnt. Bis zu drei Nachrichten können in einem Chat fixiert sein. Gruppen-Admins können einstellen, wer die Erlaubnis zum festpinnen erhält.

Nutzer können wählen, ob eine Nachricht für 24 Stunden, 7 Tage, 30 Tage oder für immer angepinnt bleiben soll. Nach Ablauf des Zeitraums wird die Nachricht automatisch wieder losgelöst. Durch Antippen des Stecknadel-Symbols neben der fixierten Nachricht lässt sie sich ebenfalls lösen. Wenn bereits drei Nachrichten festgepinnt sind, wirft Signal die bereits am längsten festgepinnte Nachricht raus, um Platz für die neue Nachricht zu schaffen.

Nicht für alle sichtbar

Signal versichert, dass die gepinnte Nachricht nur dann sichtbar ist, wenn User diese bereits in ihrem Nachrichtenverlauf haben. Wer also erst nach Eintrudeln der fixierten Nachricht in einen Chat dazukommt oder die Originalnachricht gelöscht hat, bekommt die festgepinnte Nachricht nicht zu sehen. Getreu dieser Logik werden auch verschwindende Nachrichten aus der Fixierung gelöst, wenn ihr Timer ausläuft und die Nachricht aus dem Chat entfernt wird.

Mitte Dezember gerieten WhatsApp und Signal in die Medien, da es möglich war [4], anhand von Laufzeiten für Nachrichtenbestätigungen Informationen über Nutzer ausfindig zu machen. Dagegen helfen jedoch bestimmte Einstellungen.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11165258

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/thema/Signal
[2] https://signal.org/blog/pinned-messages/
[3] https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
[4] https://www.heise.de/news/WhatsApp-und-Signal-Privatsphaere-angreifbar-Tracker-Software-verfuegbar-11117533.html
[5] https://www.heise.de/newsletter/anmeldung.html?id=ki-update&wt_mc=intern.red.ho.ho_nl_ki.ho.markenbanner.markenbanner
[6] mailto:dmk@heise.de

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Phishing: Falsche Cloud-Speicher-Warnung nachverfolgt

Von Heise — 04. Februar 2026 um 12:22
Betrügerische Mail oder SMS mit Angelhaken auf einem Smartphone.

(Bild: Sadi-Santos/Shutterstock.com)

Phishing-Mails zielen nicht nur direkt auf Zugangsdaten ab, sondern bringen Opfer öfter zu Affiliate-Marketing-Seiten.

Für viele sind die E-Mails direkt im Spam-Ordner zu finden, jedoch umgehen sie gelegentlich die Klassifizierung und landen dann doch im Posteingang: Warnungen zu Cloud-Speichern bezüglich überlaufenden Speicherplatzes oder Fehlern bei Bezahlvorgängen. Nicht immer dienen sie den Drahtziehern zum Abzocken von Zugangsdaten. IT-Forscher haben als Ziel Webseiten mit Affiliate-Marketing beobachtet.

Das berichtet das IT-Sicherheitsunternehmen Malwarebytes in seinem Blog [1]. Bei der Untersuchung einer Phishing [2]-Mail bezüglich vermeintlicher Zahlungsprobleme mit einem Cloud-Speicher landeten die IT-Analytiker bei der Freecash-App. Die landete einem weiteren Blog-Beitrag von Malwarebytes zufolge [3] etwa auf Platz zwei der Apple-iOS-Charts der kostenlosen Apps. Sie verspricht Nutzern und Nutzerinnen, Geld dafür zu erhalten, etwa auf Tiktok Videos anzuschauen. Jedoch platzt der Traum vom Gehaltscheck schnell, die App liefert den Usern lediglich zu Online-Spielen wie Monopoly Go oder Disney Solitaire und verspricht aber dort für das Absolvieren von zeitbegrenzten In-Game-Challenges Geld.

Die Drahtzieher hinter den Phishing-Mails, deren Links am Ende zur Installation der Freecash-App verleiten, lenken die User also nicht auf Webseiten zum Scrollen, um ihnen dafür Geld auszuzahlen, sondern zu Spielen, wofür sie möglicherweise Geld ausgeben oder bezahlte Werbung anschauen. Hinter Freecash steckt laut Malwarebytes die Berliner Firma Almedia, die die Plattform als Möglichkeit beschreibt, Handy-Spieleentwickler mit Usern zu verknüpfen, die das wahrscheinlich installieren und Geld ausgeben.

Großangelegte Cloud-Speicher-Abo-Betrugsmasche

Malwarebytes bezieht sich zudem auf Bleepingcomputer, die weitere Ziele ausgemacht haben mit dieser weltweit laufenden Betrugsmasche basierend auf vermeintlichen Cloud-Speicher-Mails [4] mit „Warnung an Empfänger, ihre Fotos, Dateien und Konten würden geblockt oder gelöscht aufgrund angeblicher Zahlungsprobleme“. Die Links in den E-Mails verweisen etwa auf „https://storage.googleapis.com/[..]/redirect.html“ und erwecken durch den Verweis auf Googles Cloud Storage den Eindruck, seriös zu sein. Die Weiterleitung, die die IT-Forscher von Malwarebytes dort gefunden haben, führte zu einer bereits bekannten und in der Blocklist verzeichneten Webseite, auf der zuvor schon Phishing beobachtet wurde.

Mehrere Weiterleitungen weiter zeigt eine Webseite dann ein gefälschtes CAPTCHA an, das nach Lösung auf die Freecash-Domain umleitet. Bleepingcomputer hat demnach weitere Ziele beobachtet, darunter VPN-Angebote, kaum bekannte Sicherheitssoftware oder Abo-basierte Angebote ohne jede Verbindung zu Cloud-Speicher. Die Autoren schließen daraus: „Anstatt direkt Zugangsdaten zu stehlen, scheint die Kampagne darauf ausgerichtet zu sein, Traffic zu monetarisieren, indem sie Opfer zu Affiliate-Angeboten weiterleitet, bei denen die Betreiber für Anmeldungen oder Conversions bezahlt werden.“

Malwarebytes empfiehlt, die eigenen Zugänge über die offizielle Website und nicht durch Klicken auf Links in unaufgefordert zugesandten E-Mails zu besuchen. Außerdem sollten User ihre Passwörter nicht mit anderen teilen. Von der Interaktion mit Webseiten, die Besucher mit diesen Methoden anlocken, sollte unterbleiben. Die Frage bleibt offen, wie weit diese Masche erfolgreich ist. Es dürfte doch einige Menschen abschrecken, dass sie auf eine vermeintlich fehlerhafte Zahlung reagieren und am Ende eine App installieren sollen, die ihnen Geld für das Anschauen von Tiktok-Videos verspricht oder Spiele, VPN-Dienste und Ähnliches andient. Es reicht offenbar eine geringe Zahl an Opfern, um Geld damit zu verdienen, andernfalls würden diese Betrugsversuche abebben.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11164973

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.malwarebytes.com/blog/news/2026/02/a-fake-cloud-storage-alert-that-ends-at-freecash
[2] https://www.heise.de/thema/Phishing
[3] https://www.malwarebytes.com/blog/news/2026/01/get-paid-to-scroll-tiktok-the-data-trade-behind-freecash-ads
[4] https://www.heise.de/news/iCloud-Speicher-ist-voll-Phishing-Kampagne-zielt-auf-Apple-Nutzer-9192454.html
[5] https://pro.heise.de/security/?LPID=39555_HS1L0001_27416_999_0&wt_mc=disp.fd.security-pro.security_pro24.disp.disp.disp
[6] mailto:dmk@heise.de

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Schadcode-Lücken in IBM WebSphere Application Server Liberty und Netcool/OMNIbus

Von Heise — 04. Februar 2026 um 11:25
Ein symbolischer Updatebalken füllt sich.

(Bild: AFANASEV IVAN / Shutterstock.com)

Angreifer können IBMs Anwendungsserver WebSphere Application Server Liberty und die Netzwerkmonitoringlösung Tivoli Netcool/OMNIbus attackieren.

Admins, die Instanzen mit IBM WebSphere Application Server Liberty oder Tivoli Netcool/OMNIbus verwalten, sollten ihre Systeme zeitnah absichern. Geschieht das nicht, können Angreifer im schlimmsten Fall Schadcode ausführen. Bislang hat IBM keine laufenden Angriffe erwähnt. Für WebSphere Application Server Liberty gibt es bislang aber nur eine vorläufige Lösung, um Computer vor Attacken zu schützen.

Interim Fix

In einer Warnmeldung beschreiben die Entwickler [1], dass Angreifer WebSphere Application Server Liberty über eine Path-Traversal-Lücke (CVE-2025-14914 „hoch“) attackieren können. Systeme sind aber nur verwundbar, wenn das restConnector-1.0- oder restConnector-2.0-Feature aktiv ist.

Ist das gegeben, können Angreifer aufgrund von unzureichenden Überprüfungen präparierte Zip-Archive hochladen und so Dateien in eigentlich abgeschotteten Pfaden überschreiben. Am Ende kann es zur Ausführung von Schadcode kommen.

Davon sind den Entwicklern zufolge die Versionen 17.0.0.3 bis einschließlich 26.0.0.1 bedroht. Bislang ist noch kein Sicherheitsupdate erschienen. IBM verweist in einem Beitrag auf eine „vorläufige Lösung“ (Interim Fix) [2], um Instanzen trotzdem zu schützen.

Weiteres Sicherheitsproblem

Die Schwachstelle (CVE-2026-1188 „mittel“) in Tivoli Netcool/OMNIbus betrifft IBM Runtime Environment Java. An dieser Stelle können Angreifer auf einem nicht näher beschriebenen Weg Speicherfehler auslösen. So etwas führt in der Regel zu Abstürzen. Oft gelang in diesem Kontext aber auch Schadcode auf PCs und kompromittiert sie.

Davon sind IBM zufolge [3] die Ausgaben 8.1.0 bis einschließlich 8.1.0.35 betroffen. Tivoli Netcool/OMNIbus 8.1.0.36 soll gegen die geschilderte Attacke gerüstet sein.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11164596

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.ibm.com/support/pages/node/7258224
[2] https://www.ibm.com/support/pages/node/7257603
[3] https://www.ibm.com/support/pages/node/7259419
[4] https://pro.heise.de/security/?LPID=39555_HS1L0001_27416_999_0&wt_mc=disp.fd.security-pro.security_pro24.disp.disp.disp
[5] mailto:des@heise.de

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Maker Faire Heilbronn 2026: Ein Samstag voller Ideen und Technik

Von Daniel Schwabe — 04. Februar 2026 um 14:14
Besucher der Maker Faire Heilbronn beugen sich interessiert über einen 3D-Drucker.

Am 7. Februar wird die experimenta zum Treffpunkt für Maker: Aussteller, Workshops und Vorträge – Eintritt frei!

Die Maker Faire Heilbronn geht am 7. Februar 2026 von 10 bis 18 [1] Uhr in die nächste Runde. Veranstalter experimenta verspricht wieder einen ganzen Tag voller Kreativität, Technik und Inspiration. Wer gerne tüftelt, lötet, programmiert, baut oder sich einfach von cleveren Ideen begeistern lässt, sollte sich den Samstag fett im Kalender markieren. Und das Beste: Der Eintritt ist kostenfrei!

Spannende Aussteller

Auch 2026 ist die Bandbreite der Ausstellenden wieder sehr bunt. Über 29 Aussteller lassen die Maker-Muskeln spielen. Mit dabei sind unter anderem 737DIYsimBuild, die einen komplett selbstgebauten Boeing-737-Flugsimulator inklusive Cockpit-Feeling zeigen. Wer lieber auf Robotik steht, sollte bei der Entwicklung von Hexapod-Robotern vorbeischauen, wo sechsbeinige Roboter mit Raspberry Pi zum Leben erweckt werden.

Eine Gruppe Maker betrachtet ein Projekt und unterhält sich.
Eine Gruppe Maker betrachtet ein Projekt und unterhält sich.

Auf einer Maker Faire ist Fachsimpeln mit den Ausstellern an der Tagesordnung.

Elektronikfans kommen bei eHaJo und dem Elektronik-Kompendium auf ihre Kosten. Nachhaltige Ideen liefert unter anderem die Tinkertank-Werkstatt, die zeigt, wie aus Plastikmüll neue Produkte entstehen können. Dazu kommen viele weitere Projekte aus den Bereichen 3D-Druck, Holz, Textil, Medien und Bildung.

Mitmachen erwünscht

Nicht nur Zuschauen, sondern selbst Hand anlegen ist angesagt (es ist ja eine Maker-Messe). Über den Tag verteilt gibt es zahlreiche Workshops und Mitmachaktionen – zum Beispiel:

  • kleine Holzroboter bauen
  • Mini-Lötworkshop mit iFixit
  • Buzzer-Boards bauen
  • Flugsimulator fliegen
  • Textiles Origami
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Junge Maker bauen an einem kleinen Auto.
Junge Maker bauen an einem kleinen Auto.

Junge Maker werden direkt eingebunden: Mitmachaktionen zum selber bauen gibt es auf der Maker Faire.

Vorträge

Im Forum im Erdgeschoss läuft parallel ein Vortragsprogramm. Highlights sind unter anderem:

  • „Maker-Mindset: Von großartigen Fehlern“ – ein interaktiver Vortrag über Mut, Scheitern und Lernen
  • CircuitPython mit Raspberry Pi Pico & NeoPixel-Matrizen
  • Flugsimulation, wie funktioniert das eigentlich?
  • Arduino-Programmierung mit ChatGPT – live gezeigt, inklusive Grenzen der KI
  • Citizen Science in Heilbronn: ein stadtweites Sensornetzwerk mit Fokus auf Datenschutz

Eine Übersicht über alle Aussteller und Vorträge gibt es auf der Webseite der experimenta [2].

Fazit: Ein Pflichttermin für Maker

Die Maker Faire Heilbronn 2026 ist der perfekte Ort, um neue Projekte zu entdecken, Wissen zu teilen, Inspiration zu sammeln und einfach einen richtig guten Tag mit Gleichgesinnten zu verbringen. Locker, kreativ und voller Aha-Momente – genau so, wie Maker es lieben.

Maker Faire Heilbronn ist eine unabhängig organisierte Veranstaltung unter der Lizenz von Maker Media und wird präsentiert vom deutschsprachigen Make Magazin.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11165264

Links in diesem Artikel:
[1] https://makerspace.experimenta.science/maker-faire-2026/
[2] https://makerspace.experimenta.science/maker-faire-2026/#vortraege
[3] https://www.heise.de/make
[4] mailto:das@heise.de

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iPhone-Foldable: Diverse Hardware-Details aus China-Leak

Von Heise — 04. Februar 2026 um 13:29
iPhone-Verpackungen

iPhone-Verpackungen: Im Herbst soll das erste Foldable kommen.

(Bild: Sebastian Trepesch / heise medien)

Kameras, Akku, Knöpfe: Ein bekannter Weibo-Leaker, der in der Vergangenheit mehrfach richtig lag, hat sich zu Apples erstem Falt-Handy geäußert.

Im September soll es so weit sein: Dann dürfte Apple sein erstes iPhone-Foldable [1] vorstellen. Das Falt-Handy mit flexiblem OLED-Bildschirm soll sich dabei an Geräten wie Samsungs Fold-Reihe orientieren, aber unter anderem einen besonders faltenfreien Look [2] im aufgeklappten Zustand aufweisen. Ein bekannter Leaker aus China hat nun in einem Beitrag auf Weibo einige bislang nicht bekannte Details publiziert. Der Account mit dem Namen „Instant Digital“ hatte sich in der Vergangenheit als erstaunlich treffsicher erwiesen – wohl wegen guter Kontakte in Apples Lieferkette.

Knopfverteilung und Touch-ID

Den jüngsten Angaben [3] zufolge orientiert sich Apple mit seinem Foldable teilweise am iPad mini [4], das eine Art Vorbild darzustellen scheint. So wird Apple statt Face-ID-Gesichtserkennung einen Touch-ID-fähigen Sleep/Wake-Knopf mit Fingerabdrucksensor verbauen. Dieser soll an der rechten Seite angebracht sein, gleiches gilt für einen Kamerasteuerungsknopf darunter. Die Lautstärkeeinstellung wandert hingegen nach rechts oben, wie beim iPad mini. (Perspektive jeweils aufgeklappt.)

Die linke Seite des Geräts bleibt offenbar knopflos. Das weggelassene Face-ID-Modul erlaubt es, die Dynamic Island zu schrumpfen – die Kamera selbst soll durch eine runde Einbuchtung im Display („Punch-Hole-Design“) schauen. Die rückwärtigen Kameras fasst Apple wie beim iPhone Air in einer Kameraplattform mit Blitz, Mikrofon und eventuell LIDAR zusammen, schreibt Instant Digital.

Farbauswahl sehr simpel

Allerdings soll der Kameraplattform-Bereich stets schwarz sein, wäre also gegebenenfalls unterschiedlich eingefärbt als das Gehäuse. Instant Digital will hier vernommen haben, dass Apple ein weißes Gehäuse als Standardvariante plant, mindestens eine weitere Farbe ist aber wohl angedacht.

Apple soll die Hauptplatine auf die rechte Seite verlagert haben, Kabelverbindungen nach links werden so vermieden. Das iPhone-Foldable soll viel Platz für den Akku ausweisen – er sei der größte in Apples iPhone-Geschichte, so Instant Digital. Aktuell wird davon berichtet, dass Apple 5500 mAh verbauen wird – mehr als etwa in Google-Foldables steckt.


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Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/news/Ausgebuegelt-Apple-angeblich-startklar-fuer-iPhone-Foldable-10295313.html
[2] https://www.heise.de/news/Foldable-ohne-Buegelfalte-So-soll-das-faltbare-iPhone-geschmeidig-bleiben-10488599.html
[3] https://m.weibo.cn/status/5261773869154461
[4] https://www.heise.de/news/iPad-mini-mit-OLED-Display-Vorstellung-erst-Ende-2026-11095793.html
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Funktion übernommen: Camo-Entwickler verklagt Apple wegen „Sherlocking“

Von Heise — 04. Februar 2026 um 12:39
Bildschirmfoto von Camo

(Bild: Reincubate)

Reincubate, Entwickler der Webcam-App Camo, geht gegen Apple vor – weil der Konzern Features abgekupfert haben soll.

Das britische Unternehmen Reincubate, Hersteller der bekannten Webcam-App Camo, mit der man unter anderem iPhones als Kamera für den Mac verwenden [1] kann, hat Klage gegen Apple eingereicht. Der Grund: Reincubate sieht sich durch die Apple-Funktion Integrationskamera [2] (englischer Begriff: Continuity Camera) übertölpelt – über das sogenannte Sherlocking [3], bei dem Apple Funktionen von Softwareherstellern in sein System übernimmt. Das beim United States District Court für die District of New Jersey eingereichte Verfahren [4], über das unter anderem der Softwarepatentexperte Florian Mueller berichtet [5], dreht sich um zwei Punkte: Erstens sieht Reincubate eine Patentverletzung durch Apple, zweitens eine Verletzung des Wettbewerbsrechts.

Camo-Chef kriegt Feature auf WWDC zu sehen

Reincubate bestätigte die Klage in einem Blogeintrag [6]. Genaue Details zu den Hintergründen, die eine „erstaunliche Geschichte“ darstellten, so Reincubate-CEO Aidan Fitzpatrick, wollte das Unternehmen allerdings nicht geben. Erwähnt werden allerdings dennoch einige Seitenhiebe gegen den Konzern. So ist zu lesen, wie Fitzpatrick 2022 an der Apple-Entwicklerkonferenz WWDC teilnahm, nur um dort die Features von Camo im Rahmen der Integrationskamera zu sehen. Gezeigt worden sei die Funktion von einem Team, das ihm selbst per Privatnachricht mitgeteilt habe, dass sie „Camo jeden Tag auf der Arbeit“ nutzten.

Es sei faszinierend gewesen, Apples „Playbook“ nach der Vorstellung der Funktion zuzusehen. Er habe unter anderem Botschaften aus Apples oberem Management erhalten und man habe ihm gesagt, man nehme die Sache ernst und werde sie adressieren. Allerdings habe sich Apple nie auf etwas Schriftliches festgelegt. Apple habe ihm auch mitgeteilt, dass der Konzern nicht vorhabe, Reincubate zu kaufen – dies habe er aber auch nie angeboten. Die Sache soll mehrere Jahre gedauert haben, ohne dass sich etwas tat. Reincubate entschied sich schließlich zu klagen.

Wettbewerbs- und Patentrecht

Reincubate ist laut Liste der Sunday Times [7] eines der 100 am schnellsten wachsenden Unternehmen in Großbritannien. Die Firma wirft Apple in der Klage unter anderem eine unrechtmäßige Ausnutzung einer Monopolstellung vor und fordert mehr Interoperabilität. Das Unternehmen beschuldigt Apple direkt, zwei seiner US-Patente verletzt zu haben. In der Klage wird unter anderem demonstriert, wie Apple und Reincubate zunächst als Partner agierten.

Softwarepatentexperte Mueller glaubt, dass Apple das von Reincubate geführte Jury-Verfahren unbedingt vermeiden will. Er erwartet, dass Apple versuchen wird, den wettbewerbsrechtlichen Teil des Verfahrens als unzulässig aus der Klage zu werfen. Reincubates Patente könnten für Apple jedoch gefährlich werden. Reincubate fürchtet nun, dass Apple ihm seine iOS-Entwicklerlizenz streicht, die für Camo von großer Wichtigkeit ist. In einem Antrag heißt es deshalb, dass dies Apple untersagt werden solle. Stellungnahmen des Konzerns liegen bislang nicht vor.


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Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/news/Nach-dem-Sherlocking-durch-Apple-Kamera-App-Camo-2-aufgebohrt-7547547.html
[2] https://support.apple.com/de-de/102546
[3] https://en.wikipedia.org/wiki/Sherlock_(software)#Sherlocked_as_a_term
[4] https://ipfray.com/wp-content/uploads/2026/01/26-01-27-Reincubate-v.-Apple-complaint.pdf
[5] https://ipfray.com/uk-app-developer-camo-files-u-s-antitrust-and-patent-lawsuit-against-apple-after-its-functionality-became-the-continuity-camera-feature/
[6] https://camo.com/blog/camo-and-apple
[7] https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7417991963838337025/
[8] https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
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Indien: Apple kommt um „Steuerfalle“ bei Fertigung herum

Von Heise — 04. Februar 2026 um 11:52
Apple-Fähnchen auf Karte mit Indien

Apple-Fähnchen auf Karte mit Indien: Wichtiger Produktionsstandort.

(Bild: hyotographics / Shutterstock.com)

Nach entsprechender Lobbyarbeit hat es Apple geschafft: Der Konzern darf Maschinen für seine Lieferanten in Indien kaufen – ohne riesige Steuerrechnung.

Seit vergangenem Jahr ist bekannt, dass Apple im Rahmen seiner indirekten Fertigungstätigkeit in Indien eine milliardenschwere Steuernachzahlung [1] drohen könnte. Der Grund: Der Konzern agiert, wie auch schon in China, sehr produktionsnah. Das heißt: Er lässt zwar iPhone & Co. durch Lieferanten herstellen, stellt aber gleichzeitig auch die teuren und hochkomplexen Maschinen zumindest teilweise bereit. Das hat den Vorteil, dass sich diese auch abziehen und anderweitig weiternutzen lassen, etwa wenn sich Apple mit einem Fertiger „auseinanderleben“ sollte. Für die indischen Steuerbehörden könnte dies aber eine „direkte Geschäftsbeziehung“ implizieren, was entsprechende Zahlungen auslösen würde. Doch das hat sich nun offenbar erledigt: Am Wochenende wurde bekannt, dass Indien seine Gesetze verändert – nach offenbar intensiver Lobbyarbeit seitens Apple.

Fünf Jahre Ruhe

Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters [2] dürfen ausländische Firmen nun inländische Fertiger für „in bestimmten Segmenten“, wozu auch die Technikbranche zählt, für mindestens fünf Jahre mit Maschinen versorgen, ohne dass ein Steuerrisiko entsteht. Apple soll mittlerweile in Indien bis zu 25 Prozent aller iPhones [3] herstellen, plus diverse andere Produkte.

Apple umging das Problem bislang, indem Fertiger wie Foxconn oder Tata selbst in Vorleistung gingen – potenziell für Milliarden Euro. Die Entscheidung der indischen Regierung lautet nun, dass man, um die Herstellung elektronischer Produkte durch Auftragsfertiger zu stärken, eine „Geschäftsbeziehung“, die Steuerpflicht auslöst, auch nicht beim Kauf von Maschinen annimmt. „Wir geben Ihnen Sicherheit“, sagte Revenue Secretary Arvind Shrivastava auf einer Pressekonferenz nach der Vorstellung des Staatsbudgets.

Ein „Deal-Breaker-Risiko“

In der Ausführungsbestimmung heißt es: „Alle Einkünfte, die aus der Bereitstellung von Investitionsgütern, Ausrüstung oder Werkzeugen an einen Auftragshersteller, der ein in Indien ansässiges Unternehmen ist, entstehen, sind von der Steuer befreit.“ Damit werde ein „zentrales Deal-Breaker-Risiko“ entfernt, so Steuerexperte Shankey Agrawal gegenüber Reuters. Er erwarte dadurch ein schnelleres „Scale-up“ der Produktion im Land und ein größeres Vertrauen in den indischen Fertigungsmarkt.

Unklar bleibt, was nach den fünf Jahren passiert – geplant ist die Regelung zunächst bis zum Steuerjahr 2030/2031. Da sich die Produktion schnell ändert, wäre es denkbar, dass die Maschinen bis dahin wieder außer Landes gebracht wurden. Indien beschränkt die Steuerbefreiung auf sogenannte Customs-Bonded-Areas, Fabrikgelände, die offiziell „außerhalb des indischen Zollraums“ liegen. Diese werden verwendet, um den Export zu erleichtern – China setzt seit Jahren auf solche Zonen.


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Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/news/Indien-Apple-Fertigung-drohen-Milliardensteuern-Lobbyarbeit-beim-Staat-10773778.html
[2] https://www.reuters.com/business/retail-consumer/india-hands-apple-win-by-letting-foreign-firms-fund-equipment-manufacturers-2026-02-01/
[3] https://www.heise.de/news/Nicht-nur-iPhones-Auch-bald-viele-AirPods-made-in-India-10916743.html
[4] https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
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Anzeige: Zwei 240-W-USB-C-Ladekabel für keine 5 Euro pro Stück

Von Erik Körner — 04. Februar 2026 um 16:57
Amazon verkauft zwei extrem beliebte USB-C-Ladekabel von Iniu für bis zu 240 W Ladeleistung zum Tiefstpreis.
Zwei zwei Meter lange USB-C-Ladekabel von Iniu für bis zu 240 W Leistung zum Tiefstpreis bei Amazon (Bild: Amazon.de/Iniu/Golem)
Zwei zwei Meter lange USB-C-Ladekabel von Iniu für bis zu 240 W Leistung zum Tiefstpreis bei Amazon Bild: Amazon.de/Iniu/Golem

Selbst der schnellste USB-Charger bringt wenig, wenn man kein Ladekabel besitzt, das seine hohe Ausgangsleistung unterstützt. Im Einzelhandel bezahlt man für solche High-Speed-Varianten oft über 20 Euro, deutlich günstiger kommt man bei Amazon weg. Der Onlinehändler verkauft zwei zwei Meter lange USB-C-Kabel von Iniu für bis zu 240 W für unter fünf Euro pro Stück. Der Angebotspreis gilt bis spätestens zum 8. Februar.

Darum lohnen sich die USB-C-Ladekabel von Iniu

Die USB-C-Ladekabel von Iniu sind die ideale Wahl für Nutzer mit vielen Geräten. Ihr 240-W-Support garantiert Kompatibilität mit Smartphones, Tablets, Laptops oder Handheldkonsolen und selbstverständlich diversen USB-Ladegeräten – unabhängig vom Hersteller. Sie funktionieren problemlos mit Carplay und Android Auto. Basierend auf dem USB-2.0-Standard können die Ladekabel außerdem Daten mit bis zu 480 MBit pro Sekunde übertragen.

Auf der Produktseite behauptet Iniu, die 240-W-Ladekabel würden das weltweit schnellste Laden überhaupt ermöglichen. Ob das stimmt, sei an dieser Stelle dahingestellt. Wichtiger ist ohnehin: Sie erreichen zumindest enorm hohe Ladegeschwindigkeiten. Einen ausreichend starken Charger vorausgesetzt, sollen die USB-C-Kabel ein Macbook Pro in 30 Minuten auf 88 Prozent laden, ein iPad Pro auf 91 Prozent, ein Samsung Galaxy S23 auf 84 Prozent oder ein Steam Deck auf 65 Prozent.

Inius USB-C-Ladekabel sind nicht nur schnell, sondern auch hochwertig verarbeitet. Die Kabel sollen über 40.000 Biegungen problemlos überstehen. Sie haben einen robusten, aber flexiblen Mantel aus Flyweave-Nylon, der nicht fusselt und haustiersicher ist, etwa vor Katzen mit Appetit für Elektronik. Die Stecker sollen bis zu 25 kg Gewicht aushalten, ohne sich zu verbiegen oder abzubrechen. Ein praktischer Bonus: In je einem Stecker ist eine grüne LED verbaut, die bei Stromfluss aufleuchtet. So weiß man immer, ob das angeschlossene Gerät tatsächlich lädt, und findet es im Dunkeln leichter wieder.

Iniu bei Amazon: USB-Ladekabel, Powerbanks, USB-Ladegeräte und mehr zum Witzpreis

Inius USB-C-Ladekabel sind 26 Prozent günstiger bei Amazon. Man zahlt 8,48 Euro statt der unverbindlichen Preisempfehlung von 11,49 Euro im befristeten Angebot. Mehr spannende Deals für Ladeelektronik findet man auf der Amazon-Seite des Herstellers. Powerbanks in verschiedenen Größen, High-Speed-Ladegeräte oder Magsafe-Ladestationen sind teils zu ihrem bisher niedrigsten Preis verfügbar. Stöbern lohnt sich.

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Maga Inc.: Tech-Milliardäre spenden weiter an Trump

Von Mike Faust — 04. Februar 2026 um 16:50
Mit dem Geld könnte sich US-Präsident Trump auch nach seinem Ausscheiden aus dem Weißen Haus politischen Einfluss sichern.
Mit den Spendengeldern kann sich Trump politischen Einfluss sichern, auch wenn er das Weiße Haus verlassen hat. (Bild: ZUMA Press Wire via Reuters Connect)
Mit den Spendengeldern kann sich Trump politischen Einfluss sichern, auch wenn er das Weiße Haus verlassen hat. Bild: ZUMA Press Wire via Reuters Connect

US-Präsident Donald Trump nahestehende politische Lobbygruppen (Political Action Commitee, Pac) haben im Jahr 2025 eine Rekordsumme von 429 Millionen US-Dollar eingesammelt. Wie die Financial Times berichtet , stammt ein Großteil des Geldes von Tech-Milliardären, die sich für politische Veränderungen in ihrem Sinne einsetzen.

Die größte Summe eines Einzelkomitees steht der Maga Inc. zur Verfügung, die über mehr als 304 Millionen US-Dollar verfügt. Diese Summe übersteige die finanziellen Mittel jeder mit der Demokratischen Partei verbundenen Gruppe um mehrere zehn Millionen US-Dollar, heißt es weiter.

Geld von Crypto.com und OpenAI-Mitbegründer

Die größte offengelegte Spende an Maga Inc. kam von der Kryptobörse Crypto.com, die 30 Millionen US-Dollar spendete und gleichzeitig mehrere Verträge mit mehreren Kryptounternehmen hat, die von Familienmitgliedern Trumps geführt werden.

Zu den weiteren Spendern gehören Greg Brockman, Mitbegründer und Vorsitzender von OpenAI, sowie dessen Frau Anna Brockman, die Maga Inc. jeweils 12,5 Millionen US-Dollar zukommen ließen. Greg Brockman unterstützt zudem Gruppen, die sich gegen staatliche KI-Regulierungen einsetzen und Kampagnen gegen Politiker ausführen, die derartige Regeln fordern.

Der Investor Jeff Yass, dessen Handelsfirma Susquehanna eine Milliardenbeteiligung an Bytedance hält, spendete 16 Millionen US-Dollar an Maga Inc. Hinzu kommen jeweils drei Millionen US-Dollar von den Risikokapitalgebern Marc Andreessen und Ben Horowitz, die sich für Krypto- und KI-freundliche Gesetze engagieren. Weitere 21 Millionen US-Dollar stammen von der sogenannten Dark-Money-Gruppe Securing American Greatness, die ihre Spender nicht offenlegt.

Bereitschaft, Krypto- und KI-freundliche Regierung zu unterstützen

Die Financial Times bezeichnet die hohe Summe in einem einzelnen Pac als ungewöhnlich und sieht dies als Zeichen, dass Trump immer noch sehr großen Einfluss auf die Republikanische Partei ausübt. Außerdem zeige es die Bereitschaft von Großspendern, eine Regierung zu finanzieren, die sich für Krypto und KI einsetzt .

Superpacs, wie die Maga Inc., dürfen unbegrenzt Geld sammeln und mit diesem Kandidaten unterstützen, sich aber nicht direkt mit Wahlkampagnen abstimmen. Für Trump stellt dies eine Möglichkeit dar, um loyale Politiker zu fördern. Zudem könnte er sich damit auch nach seinem Ausscheiden aus dem Weißen Haus politisch relevant halten.

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Anzeige: Kfz-Verbandstasche (2026) jetzt für unter 10 Euro bei Amazon

Von Boris Connemann — 04. Februar 2026 um 16:39
Die Kfz-Verbandstasche für Auto und Motorrad ist StVO-konform, europaweit nutzbar und bei Amazon aktuell stark reduziert.
Sicher unterwegs: Amazon hat die Kfz-Verbandstasche aktuell für unter 10 Euro im Angebot. (Bild: Amazon.de)
Sicher unterwegs: Amazon hat die Kfz-Verbandstasche aktuell für unter 10 Euro im Angebot. Bild: Amazon.de

Ein Verbandskasten im Auto ist nicht nur Pflicht, sondern kann im Ernstfall absolut entscheidend sein. Seit den jüngsten Anpassungen der Vorschriften sind bestimmte Inhalte zwingend vorgeschrieben, darunter auch medizinische Masken. Wer bei einer Kontrolle keinen aktuellen Verbandskasten mitführt, riskiert Bußgelder – und im Notfall fehlen wichtige Materialien, die absolut unerlässlich sind. Mit der Heldenwerk-Kfz-Verbandstasche nach DIN 13164:2022 gibt es derzeit ein Angebot bei Amazon, das Sicherheit, Konformität und Aktualität mit einem äußerst attraktiven Preis kombiniert.

Kfz-Verbandstasche mit Ausstattung nach neuer DIN-Norm 2025

Die Tasche enthält alles, was Auto- und Motorradfahrer im Ernstfall benötigen: Pflaster, Kompressen, Mullbinden, Verbandpäckchen und ein Dreieckstuch für die Erstversorgung kleiner und größerer Verletzungen. Dazu kommen Handschuhe und eine Schere, mit denen sich Verbände anlegen oder Kleidung schnell öffnen lassen. Eine Rettungsdecke schützt Verletzte vor Unterkühlung, während Feuchttücher und Wundreinigungstücher die hygienische Versorgung erleichtern. Besonders wichtig: Zwei medizinische Masken gehören zum Set, so dass die Tasche der aktuellen DIN-Norm für 2025 entspricht.

Die Aufbewahrung ist übersichtlich organisiert, die Materialien sind steril verpackt und durch eine bebilderte Anleitung ergänzt, die im Ernstfall schnelle Orientierung bietet. Gerade dann, wenn der letzte Erste-Hilfe-Kurs schon länger zurückliegt, ist das eine wertvolle Unterstützung. Die Tasche selbst ist kompakt, robust und mit einem stabilen Reißverschluss versehen. Sie passt ins Handschuhfach, die Türablage oder in den Kofferraum und ist durch die leuchtend rote Farbe leicht auffindbar.

Verbandstasche bei Amazon zum Schnäppchenpreis

Aktuell gibt es die Heldenwerk-Kfz-Verbandstasche bei Amazon für 9,90 Euro, die unverbindliche Preisempfehlung lag zuvor bei 16,97 Euro. Mit über 4.000 verkauften Exemplaren allein im letzten Monat gehört sie zu den meistgewählten Produkten ihrer Kategorie. Was wenig wundert, wenn man sich das aktuelle Verkehrsgeschehen in weiten Teilen Deutschlands ansieht.

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Telekom-Rechenzentrum soll deutsche KI-Leistung um die Hälfte steigern

Von Heise — 04. Februar 2026 um 14:00

In München eröffnet die Telekom ihr bislang größtes KI-Rechenzentrum mit Nvidia-Technik und politischer Prominenz.

Telekom-CEO Tim Höttges hat den Startschuss für das seit Mitte 2025 umgebaute KI-Rechenzentrum [1] im Münchner Tucherpark gegeben. Es soll vor allem deutschen und europäischen Kunden einen souveränen Betrieb ihrer jeweiligen KI-Modelle ermöglichen. Zudem stellt es ausreichend Rechenleistung auch zum Training großer Sprachmodelle bereit, konkret etwa für das europäische souveräne LLM Soofi [2].

Die Telekom-Sparte T-Systems baut den ersten Baustein ihrer „Industrial AI Cloud“ zusammen mit dem Partner Polarise, der die Hardware installiert und betreibt. Im Endausbau sollen in vier unterirdischen Räumen insgesamt rund 10.000 KI-Beschleuniger rechnen. Es kommt eine Mischung aus Nvidia DGX B200 SuperPod [3] und Servern mit jeweils mehreren RTX 6000 Pro Blackwell Server [4] zum Einsatz.

Nach Angaben der Telekom stellt das neue Rechenzentrum im Endausbau mit 0,5 Exaflops Rechenleistung für KI-Algorithmen rund 50 Prozent der gesamten KI-Performance bereit, die man derzeit in Deutschland insgesamt buchen könnte.

Rechenzentrums-Retrofit

Der Aufbau des Rechenzentrums ist technisch interessant, weil dazu ein bereits vorhandenes, älteres Rechenzentrum umgebaut wurde (Retrofit). Es erstreckt sich über mehr als fünf unterirdische Stockwerke unmittelbar neben dem Eisbach, der für die Surferwelle bekannt ist. Dessen Wasser wird auch zur Kühlung genutzt.

Wehr im Eisbach in München
Wehr im Eisbach in München

Dieses Wehr staut den Eisbach, um das Kühlwasser für das unterirdische Rechenzentrum Tucherpark zu entnehmen. Das Rechenzentrum befindet sich unter dem rechten Ufer des Eisbachs.

(Bild: Christof Windeck / heise medien)

Erste KI-Server sind bereits an Kunden vermietet, aber die vier Räume auf zwei Etagen sind längst noch nicht alle fertig ausgebaut.

Mit 12 Megawatt (MW) gesamter Versorgungs- und Kühlleistung gehört das RZ Tucherpark zu den kleineren derzeit geplanten KI-Rechenzentren in Deutschland. Allerdings stellt es schon jetzt sehr hohe Performance bereit.

Update

Ursprünglich stand hier eine Schätzung von 15 bis 20 MW Leistungsaufnahme. Tatsächlich stehen zunächst 12 MW bereit, ein Ausbau auf 20 MW ist geplant.

Nach eigenen Angaben investiert die Telekom zusammen mit ihren Partnern rund 1 Milliarde Euro in das Projekt.

Zu den Rednern bei der Eröffnungsveranstaltung in München gehörten außer Telekom-CEO Tim Höttges auch der bayerische Ministerpräsident Markus Söder und der deutsche Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil.


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https://www.heise.de/-11165290

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/news/Telekom-Rechenzentrum-mit-10-000-Nvidia-GPUs-entsteht-in-Muenchen-11056756.html
[2] https://www.heise.de/news/Soofi-Deutschland-soll-souveraenes-KI-Sprachmodell-entwickeln-11083042.html
[3] https://www.heise.de/news/Microsoft-und-OpenAI-zeigen-die-ersten-Nvidia-Blackwell-Systeme-9975521.html
[4] https://www.heise.de/news/RTX-Pro-6000-mit-Blackwell-und-96-GByte-ECC-Speicher-gesichtet-10309549.html
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E-Zigarette: Weniger schädlich ist nicht harmlos

Von Thomas Pany — 04. Februar 2026 um 15:20

Thomas Pany

Junger Mann mit Zigarette und Dampfgerät

Bild: Shutterstock.com

Auch ohne Verbrennung entstehen beim Erhitzen giftige Stoffe. Eine Anses-Studie zeigt: E-Zigaretten bergen eigene Gesundheitsrisiken.

E-Zigaretten gelten seit Jahren als Instrument der Schadensbegrenzung im Vergleich zur Tabakzigarette. Gesundheitspolitisch werden sie häufig als pragmatische Übergangslösung zur Rauchentwöhnung betrachtet. Viele greifen zur E-Zigarette, um mit dem Rauchen aufzuhören – wie sicher ist diese "Brückentechnologie“ zur Schadensbegrenzung?

Die Debatte über mögliche mittel- und langfristige Risiken des Dampfens wächst – insbesondere dort, wo Nutzung dauerhaft wird und besonders, wenn Jugendliche einsteigen. Belastbare Langzeitdaten sind, da es Vapen noch nicht so lange gibt, begrenzt. Allerdings mehren sich toxikologische und epidemiologische Hinweise.

Nach dreijähriger Analyse hat die französische Behörde für Lebensmittel-, Umwelt- und Arbeitsschutz (Anses [1]) nun einen Bericht [2] vorgelegt, der auf einer dreijährigen Auswertung von knapp 3.000 wissenschaftlichen Publikationen [3] basiert.

Die Kernaussage: Das Dampfen birgt mittel- und langfristig mögliche gesundheitliche Risiken, bleibt aber deutlich weniger schädlich als herkömmlicher Tabakrauch.

Zwischen Schadensminderung und neuen Risiken

Die Anses-Studie identifiziert konkrete Gesundheitsgefahren beim Vapen. Bei nikotinhaltigen Produkten stuft die Behörde kardiovaskuläre Effekte wie erhöhten Blutdruck als "wahrscheinlich" ein.

Allerdings handle es sich um reversible Veränderungen, einen formalen Zusammenhang mit Bluthochdruck, koronarer Herzkrankheit oder Schlaganfällen stellt die Anses zum jetzigen Zeitpunkt nicht her.

Studien zeigen demnach mögliche Auswirkungen auf die Atemwege, etwa das Auftreten chronisch obstruktiver Lungenerkrankungen (COPD) [4] und Lungenentzündungen. Mehrere Arbeiten weisen auf biologische Veränderungen hin, die mit frühen Stadien der Krebsentstehung vereinbar sind.

Die Expertinnen und Experten betonen jedoch ausdrücklich: Die mit der E-Zigarette verbundenen Effekte sind nicht von der gleichen Schwere wie jene, die durch Tabak verursacht werden.

Besonders kritisch bewertet die Anses die Exposition während der Schwangerschaft. Das Dampfen, insbesondere mit Nikotin, hat "mögliche schädliche kardiovaskuläre und respiratorische Effekte auf die Nachkommen", indem es während der Entwicklung zu Veränderungen der Herz- und Atemzellen führt.

Warum die E-Zigarette trotzdem Schadstoffe enthält

Ein zentraler Befund der Anses-Analyse widerlegt eine verbreitete Annahme: Auch ohne Verbrennung entstehen beim Erhitzen der Liquids toxische und teils krebserregende Substanzen.

Die Expertinnen und Experten analysierten die Toxizität von Aldehyden – Substanzen mit anerkannt toxischen, insbesondere krebserzeugenden Wirkungen, die weiterhin in den von Dampfern ausgeatmeten Aerosolen vorhanden sind.

Die Anses kommt zu dem Schluss, dass das Fehlen von Verbrennung das Auftreten dieser Stoffe keineswegs verhindert und dass ihre Inhalation ein "nicht zu vernachlässigendes" Gesundheitsrisiko darstellt.

Zudem wurden weitere potenziell problematische Substanzen identifiziert, etwa Metalle oder Abbauprodukte von Sucralose, die beim Aerosolisierungsprozess der E-Zigarette entstehen.

Wie Clément Mercier vom Centre ingénierie et santé in Saint-Etienne gegenüber franceinfo.fr [5] erklärt, können bestimmte Aromen problematisch sein: "Die Struktur der Moleküle, wenn sie erhitzt werden, erzeugt deutlich mehr toxische Verbindungen" – etwa bei Zimt, aber auch bei Menthol "in geringerem Maße".

E-Zigarette als zweischneidiges Schwert bei der Rauchentwöhnung

Trotz aller Risiken erkennt die Anses die E-Zigarette als Mittel zur Rauchentwöhnung an, da sie bei vergleichbarer Nutzung ein "reduziertes Risiko" aufweist.

Das geht einen Schritt weiter als die Einschätzung des Hohen Rates für öffentliche Gesundheit, der 2022 erklärte, dass Dampfprodukte nicht als Instrumente der Risikoreduktion dargestellt werden könnten.

Die Behörde betont jedoch, dass diese Praxis eine "vorübergehende Option" bleiben müsse. Die Realität sieht anders aus: 59 Prozent der erwachsenen Dampfer nutzen ihre E-Zigarette seit zwei Jahren oder länger.

Noch problematischer: 65 Prozent der erwachsenen Dampfer sind Doppelnutzer – sie dampfen und rauchen gleichzeitig. Die Auswirkungen dieser doppelten Exposition sind laut Anses noch weitgehend unbekannt, könnten aber "schlimmer sein als jene, die bei einer alleinigen Exposition gegenüber der Zigarette oder der E-Zigarette beobachtet werden".

Bertrand Dautzenberg, ein französischer Tabakologe und seit rund fünfzehn Jahren Verfechter der E-Zigarette, verteidigt deren Nutzen gegenüber Le Monde [6]: "Das Nutzen-Risiko-Verhältnis ist enorm, die E-Zigarette enthält deutlich weniger Aldehyde als die Zigarette. Solange es Raucher gibt, muss man das Dampfen fördern."

Warum die E-Zigarette für Jugendliche gefährlich ist

Wenn es um das Dampfen bei Jugendlichen gibt es, wie zu erwarten, Warnungen vor einer Verharmlosung. Ein Drittel der befragten 13- bis 17-jährigen Dampfer in Frankreich hat nie geraucht und direkt mit dem Dampfen begonnen. Für sie ist die E-Zigarette kein Ausstiegs-, sondern ein Einstiegsprodukt in den Nikotinkonsum.

Die Anses warnt, dass der Konsum bei Jugendlichen weitgehend durch Modetrends und die Attraktivität bestimmter, insbesondere fruchtiger Aromen motiviert wird. Die Behörde empfiehlt daher, jede Form der Verharmlosung der E-Zigarette zu vermeiden und nicht zum Einstieg ins Dampfen zu ermuntern, insbesondere bei Jugendlichen.

Das Problem beschränkt sich nicht auf Frankreich. Die Weltgesundheitsorganisation WHO [7] meldete im Oktober vergangenen Jahres einen alarmierenden Anstieg des E-Zigarettenkonsums unter Jugendlichen in der gesamten europäischen Region.

In Deutschland haben laut dem Deutschen Krebsforschungszentrum [8] – der Bericht stammt vom September 2025 – fast acht Prozent der 12- bis 17-Jährigen und rund 15 Prozent der 18- bis 25-Jährigen in den letzten 30 Tagen eine E-Zigarette verwendet. Dabei greifen junge Menschen vor allem zu den bunten, billigen und einfach zu bedienenden Einweg-E-Zigaretten.

Als Reaktion auf die identifizierten Risiken plant die französische Regierung ab 2026 eine strengere Regulierung. Das französische Gesundheitsministerium [9] kündigte an, die Aromen in Vaping-Produkten stark einzuschränken und den Nikotingehalt zu reduzieren.

Die Anses fordert zudem eine strengere Regulierung der Zusammensetzung dieser Produkte, insbesondere durch das Verbot von Inhaltsstoffen mit gesundheitlichem Risiko. Zudem empfiehlt sie, "jede Ermunterung zum Dampfen bei Nichtrauchern und Jugendlichen" zu vermeiden – notfalls auch über das derzeitige Verbot von Werbung und den Verkauf an Minderjährige hinaus.

Fazit: Die E-Zigarette kann für Raucher eine weniger schädliche Alternative sein – aber nur als vorübergehende Brücke zur Rauchentwöhnung, nicht als Dauerlösung. Für Nichtraucher und Jugendliche ist es offensichtlich besser, die Finger davonzulassen.


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[1] https://www.anses.fr/fr/content/vapoter-quels-risques-pour-la-sante
[2] https://www.anses.fr/fr/content/vapoter-quels-risques-pour-la-sante
[3] https://www.lemonde.fr/planete/article/2026/02/04/cigarette-electronique-l-anses-rend-un-avis-prudent-sur-les-risques-sanitaires-du-vapotage_6665288_3244.html
[4] https://www.lemonde.fr/planete/article/2026/02/04/cigarette-electronique-l-anses-rend-un-avis-prudent-sur-les-risques-sanitaires-du-vapotage_6665288_3244.html
[5] https://www.franceinfo.fr/sante/drogue-addictions/cigarette-electronique/
[6] https://www.lemonde.fr/planete/article/2026/02/04/cigarette-electronique-l-anses-rend-un-avis-prudent-sur-les-risques-sanitaires-du-vapotage_6665288_3244.html
[7] https://www.who.int/europe/de/news/item/08-10-2025-who-european-region-has-the-highest-rate-of-tobacco-use-in-the-world--with-an-alarming-rise-in-young-people-using-e-cigarettes--global-report-warns
[8] https://www.dkfz.de/aktuelles/pressemitteilungen/detail/jeder-siebte-todesfall-ist-eine-folge-des-rauchens-neuer-tabakatlas-des-deutschen-krebsforschungszentrums-erschienen
[9] https://sante.gouv.fr/actualites-presse/presse/communiques-de-presse/article/vers-une-generation-sans-tabac-des-espaces-sans-tabac-des-le-1er-juillet-2025

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Generalprobe gescheitert: Mondmission startet frühestens im März

Von Marcel Kunzmann — 04. Februar 2026 um 14:15

Marcel Kunzmann

Eine Rakete bei Nacht vor dem Mond

Künstlerische Darstellung des Space Launch System (SLS)

(Bild: Alones/Shutterstock.com)

Die NASA verschiebt die Mondmission Artemis II auf März. Wasserstofflecks und technische Probleme zwangen zur Verschiebung. Ein Überblick.

Die Nasa hat den Start ihrer Mission Artemis II vom Februar auf frühestens März verschoben. Grund sind anhaltende Wasserstofflecks und weitere technische Schwierigkeiten, die bei der Generalprobe am Montag im Kennedy Space Center in Florida auftraten.

Die US-Raumfahrtbehörde teilte am Dienstagmorgen mit [1], dass die Ingenieure während des zweitägigen Tests mehrere Herausforderungen bewältigt hätten und viele der geplanten Ziele erreicht worden seien. Um die Daten auszuwerten und eine zweite Generalprobe durchzuführen, werde nun März als frühestmöglicher Startzeitpunkt angepeilt, hieß es in einer Stellungnahme. Das erste Startfenster im kommenden Monat öffnet sich am 6. März um 20:29 Uhr Ortszeit für zwei Stunden.

Artemis II soll die erste bemannte Mondmission seit 1972 werden und vier Astronauten an Bord der Orion-Kapsel auf eine Schleife um die Rückseite des Mondes schicken. Zur Besatzung gehören Kommandant Reid Wiseman, Pilot Victor Glover, Missionsspezialistin Christina Koch und der kanadische Astronaut Jeremy Hansen. Damit fliegen erstmals eine Frau, ein Afroamerikaner und ein Kanadier zu einer Mondmission.

Wiederkehrende Probleme mit Wasserstoff

Bei der Generalprobe, dem sogenannten "Wet Dress Rehearsal", betankt die Nasa die Rakete und prüft alle Abläufe bis kurz vor der Zündung. Dabei traten am Montag erneut Wasserstofflecks auf – an derselben Stelle, die bereits beim Start der unbemannten Mission Artemis I vor drei Jahren Probleme bereitet hatte.

Die Lecks befinden sich an den Verbindungsstellen zwischen der Rakete und der Startplattform, wo flüssiger Wasserstoff und Sauerstoff in die Hauptstufe des Space Launch Systems fließen. Wasserstoff gilt als einer der effizientesten Raketentreibstoffe, ist aber extrem schwierig zu handhaben. Bei minus 253 Grad Celsius verflüssigt, kann er durch kleinste Öffnungen entweichen, da Wasserstoffmoleküle die kleinsten und leichtesten im Universum sind.

Die Nasa akzeptiert eine gewisse Menge austretendes Wasserstoffgas als normal. Als sicher gilt eine Konzentration von bis zu vier Prozent im Gehäuse um die Treibstoffverbindung. Dieser Grenzwert wurde während der Übung mehrfach überschritten, berichtete die Nachrichtenagentur Ars Technica.

Die Ingenieure versuchten, das Problem zu beheben, indem sie den Wasserstofffluss stoppten, die Verbindungsstelle erwärmen ließen, damit sich die Dichtungen neu setzen konnten, und den Treibstofffluss anpassten, wie die Nasa mitteilte. Zunächst schien dies zu funktionieren, und die 98 Meter hohe Rakete wurde am Montagabend vollständig mit mehr als 2,8 Millionen Litern Treibstoff beladen.

Countdown vorzeitig abgebrochen

Doch weitere Komplikationen verzögerten den Ablauf. Ein Team benötigte länger als geplant, um die Luke der Orion-Kapsel zu schließen und zu sichern. Ein Ventil zur Druckbeaufschlagung der Luke entlüftete versehentlich und musste nachgezogen werden. Zudem fielen Audioverbindungen aus, und mehrere Kameras funktionierten nicht richtig, vermutlich aufgrund der jüngsten Kälte in Zentralflorida.

Kurz nach Mitternacht gab das Startteam grünes Licht für die letzten zehn Minuten des Countdowns. Ziel war es, die Uhr 33 Sekunden vor dem Start anzuhalten – etwa zu dem Zeitpunkt, an dem die Rakete bei einem echten Startversuch die Kontrolle übernehmen würde. Stattdessen stoppte die Uhr bei T-minus 5 Minuten und 15 Sekunden.

"Aufgrund eines Anstiegs der Wasserstoffleckrate" sei der Countdown beendet worden, teilte die Nasa mit. Der Test endete, bevor die Rakete auf interne Stromversorgung umschalten und ihre vier Treibstofftanks vollständig unter Druck setzen konnte. Auch eine Überprüfung der Steuerung der vier Haupttriebwerke fand nicht statt – alles Meilensteine, die die Ingenieure abhaken wollten.

Später, aber sicher

Nasa-Administrator Jared Isaacman betonte in einer Stellungnahme auf X [2], dass Sicherheit oberste Priorität bleibe – für die Astronauten, die Belegschaft, die Systeme und die Öffentlichkeit. "Wir werden nur starten, wenn wir davon überzeugt sind, dass wir für diese historische Mission bereit sind", schrieb er.

Isaacman bedankte sich bei der Nasa-Belegschaft sowie den Partnern aus Industrie und Ausland, die unermüdlich an dem Projekt arbeiteten. Man werde die notwendigen Reparaturen vornehmen, Tests und eine weitere Generalprobe durchführen.

Die Nasa kündigte an, die Daten vollständig auszuwerten und jedes Problem zu beheben, bevor ein offizielles Startdatum festgelegt wird. Ob die Rakete dafür in das Montagegebäude zurückgerollt werden muss, wurde zunächst nicht bekannt gegeben.

Die vier Astronauten befinden sich seit dem 21. Januar in medizinischer Quarantäne an ihrem Heimatstützpunkt in Houston – eine Standardpraxis vor Weltraumflügen. Sie werden nun aus der Quarantäne entlassen, um ihr Training fortzusetzen und auf ein neues Startdatum zu warten. Etwa zwei Wochen vor der nächsten Abflugmöglichkeit beginnt eine erneute Quarantäne.

Die Mission ist Teil eines größeren Programms, das langfristig Landungen am Südpol des Mondes vorbereiten soll. Die Europäische Weltraumorganisation ESA steuert wesentliche Komponenten für die Orion-Kapsel bei. Zum Einsatz kommt die Schwerlast-Trägerrakete Space Launch System.

Sollte es im März zu weiteren Komplikationen kommen, sind auch Startfenster im April oder später möglich. Die Nasa hat nur wenige Startgelegenheiten pro Monat, wenn der Mond sich in der richtigen Position befindet, damit die Orion-Kapsel eine sogenannte freie Rückkehrbahn fliegen und sicher zur Erde zurückkehren kann.


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Links in diesem Artikel:
[1] https://www.nasa.gov/blogs/missions/2026/02/03/artemis-ii-wet-dress-rehearsal-nasa-discusses-initial-results/
[2] https://x.com/NASAAdmin/status/2018578937115271660

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