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Audio-Haptik neu gedacht: Vibrator vermittelt Musik detailliert unter der Haut

Von Marcus Hansson — 29. Januar 2026 um 16:50

(Bild: The Groove Thing)

Ein Vibrator aus einer Kickstarter-Kampagne verspricht, Musik als körperliche Empfindung zu übertragen. Dabei sollen einzelne Instrumente wahrnehmbar sein.

Ein Vibrator, der Musik nicht nur rhythmisch begleitet, sondern deren akustische Struktur als körperliche Empfindung übertragen soll: Mit diesem Anspruch ist ein neues Gerät auf Kickstarter angetreten [1] – und auf große Resonanz gestoßen. Das System kombiniert einen Bluetooth-Lautsprecher mit einem externen Resonator, an den unterschiedliche vibrierende Aufsätze angeschlossen werden können. Diese werden in den Körper eingeführt, um Musik auf eine neue Art zu erleben.

Detaillierte Widergabe

Vibratoren, die auf Musik reagieren, sind allerdings keine Neuheit. In der Praxis beschränkt sich diese Funktion jedoch meist auf einfache Korrelationen: lauter gleich stärker, schneller gleich intensiver. Eine feine Abbildung von Musik ist allerdings neu.

Laut der Kampagnenseite von Groove Thing übersetzt das System Musik nicht nur in einfache Vibrationsmuster, sondern soll die komplette Audio-Waveform als körperliche Empfindung wiedergeben, sodass angeblich unterschiedliche Noten, Instrumente und Tonhöhen spürbar werden. Dazu koppelt man eine Audioquelle per Bluetooth an den integrierten Lautsprecher; ein als patentiert beworbenes Signalverarbeitungsverfahren überträgt die Musik in Echtzeit in vibrierende Signale, die über einen internen Resonator fühlbar werden.

Für Gamer nichts neues

Auch jenseits des Sextoy-Bereichs ist das Interesse an Produkten, die Musik oder Geräusche physisch spürbar machen, in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Das taktile System des kanadischen Herstellers SUBPAC [2] etwa wandelt tiefe Audiofrequenzen aus der Musik in körperliche Vibrationen um, indem haptische Wandler die Bass-Informationen direkt auf Rücken oder Oberkörper übertragen. Die Geräte decken typischerweise einen Frequenzbereich von etwa 1 bis 200 Hz ab. Erhältlich sind sie als tragbare Weste oder als Sitzlösung und werden von Musikschaffenden sowie im Gaming- und VR-Bereich zur intensiveren Basswahrnehmung genutzt.

Seit 2020 ist zudem der in Deutschland entwickelte und gefertigte Feelbelt auf dem Markt, der ebenfalls aus einer Kickstarter-Kampagne hervorgegangen ist. Dabei handelt es sich um einen tragbaren Gürtel [3], der ähnlich wie SUBPAC arbeitet, jedoch das gesamte hörbare Frequenzspektrum von etwa 10 bis 20 000 Hz in haptische Impulse übersetzen soll. Im Gürtel sind zehn unabhängig voneinander arbeitende Aktuatoren verbaut, um unterschiedliche Tonhöhen gleichzeitig als Vibrationen darzustellen. Die Signalverarbeitung übernimmt ein ARM-Dual-Core-Prozessor mit integrierter DSP-Einheit.

Wired-Betatester wenig beeindruckt

Ob das neue Gerät seine technischen Versprechen tatsächlich einlösen kann und ob sich ein musikzentrierter Nutzungskontext beim Masturbieren etabliert, bleibt offen. Das Magazin Wired konnte ein frühes Prototypgerät testen [5] und zeigte sich nur mäßig beeindruckt: Der Prototyp wird als klobig beschrieben, die Erfahrung als unterdurchschnittlich. Kritisiert wurden zudem laute Motorgeräusche und Vibrationen, die als wenig angenehm empfunden wurden.

Laut Wired habe der Hersteller mehrfach betont, dass das Gerät nicht primär auf sexuelle Erregung oder Orgasmen ausgelegt sei, sondern auf das Hören von Musik und insbesondere darauf, Bass und Percussion körperlich zu spüren. Auf der sehr professionell gestalteten Kickstarter-Seite werden solche Einschränkungen allerdings nicht thematisiert. Dort heißt es stattdessen, das Gerät sei bereits erfolgreich in „170 holes“ getestet worden. Die gezeigten Videos enthusiastischer Nutzer besitzen dabei zumindest einen hohen Unterhaltungswert.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11159037

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.kickstarter.com/projects/groove-thing/the-worlds-first-internal-music-player/creator
[2] https://subpac.com/what-is-the-SUBPAC/
[3] https://feelbelt.de/de/
[4] https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
[5] https://www.wired.com/story/the-groove-thing-is-a-bluetooth-speaker-and-vibrator-combo-because-why-not/?utm_source=chatgpt.com
[6] https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
[7] mailto:mch@make-magazin.de

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Raspberry Pi Pico knackt die PS3

Von Daniel Schwabe — 28. Januar 2026 um 14:01
Zu sehen ist eine PS3 Slim mit einem Raspbery-Pi-Logo

(Bild: Sony // Raspberry Pi Foundation)

Ein Raspberry Pi Pico als Modchip greift direkt in den Bootprozess der PS3 ein. Ein unpatchbarer Exploit für CFW.

Die PS3-Modding-Szene hält den Atem an: Ein Team um Modder Modyfiktor hat Custom-Firmware [1] auf Playstation-3-Konsolen der Modelle Super Slim & Slim mit NOR-Flash zum Laufen gebracht. Das galt bisher als unmöglich. Und natürlich kam dabei Hardware zum Einsatz, die Makern gut bekannt ist.

Die Modder haben einen Raspberry Pi Pico mit RP2040 direkt an die Hauptplatine der Konsole angeschlossen. Der Mikrocontroller fungiert dabei als eine Art Modchip und injiziert bei jedem Start einen Payload direkt in den Arbeitsspeicher der PS3. Entscheidend ist: Es handelt sich nicht um einen Software-Exploit auf Betriebssystemebene, sondern um einen hardwarebasierten Eingriff in den Bootprozess und gilt daher als unpatchbar.

Ein Raspberry Pi Pico ist in einer aufgeschraubten PS3 zu sehen. Es gehen Kabel von ihm ab in die Konsole.
Ein Raspberry Pi Pico ist in einer aufgeschraubten PS3 zu sehen. Es gehen Kabel von ihm ab in die Konsole.

Konsole auf; Pico rein. Das löten werden Maker bestimmt schaffen.

(Bild: Modyfikator [2])

HEN (Homebrew Enabler) ist seit Jahren der Standardweg, um auf neueren PS3-Modellen überhaupt Homebrew auszuführen. Technisch handelt es sich dabei um einen Software-Exploit, der nach jedem Start manuell aktiviert werden muss. HEN verschafft Zugriff auf Modding-Funktionen wie das Starten von Homebrew-Anwendungen, Backup-Managern oder das Patchen einzelner Systemfunktionen im laufenden Betrieb. Im Gegensatz zu echter Custom Firmware läuft dabei aber weiterhin Sonys originale Firmware, die nur temporär im RAM modifiziert wird. Das bringt Einschränkungen mit sich: Kein direkter Zugriff auf Low-Level-Funktionen und stark begrenzte Hardwarekontrolle. Für den Alltag vieler Nutzer war HEN ein brauchbarer Kompromiss: Stabil, relativ einfach zu installieren und ohne Löteisen. Für tiefere Eingriffe blieb es jedoch immer eine Notlösung und genau an dieser Stelle setzt der neue Pi-Pico-Ansatz an.

Diese neue Modding-Methode eröffnet Möglichkeiten, die unter HEN schlicht nicht erreichbar sind. Besonders erwähnt wird die Rückkehr von OtherOS: Linux lässt sich wieder nativ auf der PS3 betreiben, eine Funktion, die Sony 2010 offiziell entfernt hatte. Auch echtes Hardware-Overclocking wird möglich. Im gezeigten Setup läuft der RSX-Grafikchip mit 850 MHz und bleibt dabei bei rund 55 Grad Celsius stabil. Solche Eingriffe sind mit HEN nicht realisierbar. Hinzu kommt die Möglichkeit, PS2-ISOs direkt abzuspielen.

Technische Daten der Konsole werden angezeigt.
Technische Daten der Konsole werden angezeigt.

Laut dem Post läuft die Konsole mit diesen Daten stabil.

(Bild: Modyfikator [3])

Maker, die sowieso schon einen Pi Pico auf dem Basteltisch liegen haben, können ihre PS3-Konsolen aber noch nicht zum Zittern bringen. Bisher wurde nämlich noch keine genaue Anleitung veröffentlicht. Die soll aber folgen. Die grundlegende Machbarkeit ist bereits belegt. Für Maker zeigt das Projekt mal wieder eindrucksvoll, wie viel Potenzial in kleinen Mikrocontrollern steckt.

Wem es jetzt in den Fingern juckt, seine Konsolen zu modden, kann in unserem Artikel nachlesen, wie man Linux auf einer Playstation 4 installieren kann [4].


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11157091

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.reddit.com/r/PS3/comments/1qji2ls/the_impossible_is_now_reality_full_cfw_on_ps3/
[2] https://www.reddit.com/r/PS3/comments/1qji2ls/the_impossible_is_now_reality_full_cfw_on_ps3/
[3] https://www.reddit.com/r/PS3/comments/1qji2ls/the_impossible_is_now_reality_full_cfw_on_ps3/
[4] https://www.heise.de/ratgeber/Linux-auf-der-Playstation-4-installieren-10250863.html
[5] https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
[6] https://www.heise.de/make
[7] mailto:das@heise.de

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FreshRSS 1.28.1

Von Alkarex — 25. Januar 2026 um 19:20

This is a release focussing on bug fixing, in particular regressions from the release 1.28.0.

Selected new features ✨:

  • New customisable message for closed registrations
  • Add username in Apache access logs (also in Docker logs): for GReader API, and for HTTP Basic Auth from reverse proxy

Improved performance 🏎️:

  • Disable counting articles in user labels for Ajax requests (unused)

Many bug fixes 🐛

This release has been made by @Alkarex, @Frenzie, @Inverle and newcomers @ciro-mota, @eveiscoull, @hackerman70000, @Hufschmidt, @johan456789, @martgnz, @mmeier86, @netsho, @neuhaus, @RobLoach, @rupakbajgain.

Full changelog:

  • Features
    • Handle Web scraping of text/plain as <pre class="text-plain"> #8340
    • New customisable message for closed registrations #8462
  • Bug fixing
    • Fix unwanted expansion of user queries (saved searches) applied to filters #8395
    • Fix encoding of filter actions for labels #8368
    • Fix searching of tags #8425
    • Fix refreshing feeds with token while anonymous refresh is disabled #8371
    • Fix RSS and OPML access by token #8434
    • Fix MySQL/MariaDB transliterator_transliterate fallback (when the php-intl extension is unavailable) #8427
    • Fix regression with MySQL/MariaDB index hint #8460
    • Auto-add lastUserModified database column also during mark-as-read action #8346
    • Do not include hidden feeds when counting unread articles in categories #8357
    • Remove wrong PHP deprecation of OPML export action #8399
    • Fix shortcut for next unread article #8466
    • Fix custom session.cookie-lifetime #8446
    • Fix feed validator button when changing the feed URL #8436
  • Performance
    • Disable counting articles in user labels for Ajax requests (unused) #8352
  • Security
    • Change Content-Disposition: inline to attachment in f.php #8344
    • Hardened user methods exists, mtime, ctime #26c1102
  • Deployment
    • Add username in Apache access logs (also in Docker logs): for GReader API, and for HTTP Basic Auth from reverse proxy #8392
  • SimplePie
  • Extensions
    • Update .gitignore to ignore installed extensions #8372
  • UI
    • Add data-category="3" to ease custom CSS styling of articles #8397
    • Fix space between By: and the author’s name #8422
  • I18n
  • Misc.
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Collabora portiert Debian auf OpenWrt One

Von Dirk Knop — 22. Januar 2026 um 15:21
WLAN Router OpenWrt One von vorn

(Bild: OpenWrt / Banana Pi)

Der erste eigene Router OpenWrt One des OpenWrt-Projekts läuft nun auch mit Debian. Das macht ihn zum Allzweck-Linux-System.

OpenWrt One ist der erste eigene Router des OpenWrt-Projekts. Entstanden ist er in Zusammenarbeit mit Banana Pi und Mediatek. Natürlich läuft das Router-Betriebssystem OpenWrt mit einem U-Boot-Bootloader darauf. Nun aber hat Collabora, sonst insbesondere für Office-Software bekannt, die Linux-Distribution Debian auf das Gerät portiert.

OpenWrt One hat eine aufrüstbare Hardwarebasis [1], die auf dem ARM-Prozessor MT7981B von Mediatek, auch als Filogic 820 bekannt, mit zwei Cortex-A53-Kernen basiert. Dem steht ein WLAN-Modul MT7976C zur Seite, der Wi-Fi 6 beherrscht. An Speicher kommen 256 MByte Flash hinzu, zudem ein Recovery-Bootloader in einem mittels SPI angebundenen NOR-Flashspeicher mit 16 MByte. An einen SSD-Steckplatz für NVMe-SSDs mit 30 oder 42 mm Länge haben die Entwickler ebenfalls gedacht.

Debian auf OpenWrt One: SSD einbauen

Laut Blog-Beitrag bei Collabora von Sjoerd Simons [2] ist der auch nötig, um das Debian-System auf den OpenWrt One zu bringen. „Mit OpenWrt-One-Debian kannst du nun ein vollständiges Debian-System mithilfe des NVMe-Speichers des OpenWrt One installieren und laufen lassen“, erklärt Simons. Er schwärmt weiter, das „ermöglicht alles von benutzerdefinierten Diensten und Containern bis hin zu Entwicklungstools und leichtgewichtigen Server-Workloads, alles auf offener Hardware.“

Auf Github hat Simons sein Projekt [3] als Open-Source bereitgestellt. Er hebt hervor, dass mit dem vollständigen Debian auf NVMe-SSD nicht nur ein eingeschränktes Embedded-System laufe. Dadurch lassen sich die bekannten Programme zur Paketverwaltung, die gewohnten Dienste und auch Entwicklungsprozesse nutzen. Als Zweck nennt er Experimentieren, Edge-Computing, Selbsthosten von Diensten oder Entwicklungseinsatz.

Als Voraussetzung zur Installation nennt Simons einen OpenWrt One, eine NVMe-SSD im Gerät, Zugang mittels serieller Konsole (über den vorderen USB-C-Port mit 115200 Baud) und einen USB-Stick für die Installation. Der jüngste Build lässt sich [4] über einen eigenen Link herunterladen und soll auf den USB-Stick mit FAT oder FAT32-Dateisystem verfrachtet werden. Die Installation soll in zwei Teilen ablaufen, wobei im ersten Schritt der U-Boot-Bootloader ersetzt und im zweiten dann damit das System vom USB-Stick auf die SSD geflasht wird. Die Projektseite auf Github geht detaillierter auf die nötigen Schritte ein. Falls Tester wieder zurück auf OpenWrt wechseln wollen, verweist Simons dafür auf die zugehörige Anleitung des OpenWrt-Projekts [5].


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11150708

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/news/OpenWrt-One-Open-Source-Router-fuer-100-Euro-9962260.html
[2] https://www.collabora.com/news-and-blog/news-and-events/openwrt-one-meets-debian.html
[3] https://github.com/sjoerdsimons/openwrt-one-debian
[4] https://github.com/sjoerdsimons/openwrt-one-debian/releases/tag/latest
[5] https://openwrt.org/toh/openwrt/one#boot_into_norfull_recovery_modeflash_nand_from_usb
[6] https://www.heise.de/newsletter/anmeldung.html?id=ki-update&amp;wt_mc=intern.red.ho.ho_nl_ki.ho.markenbanner.markenbanner
[7] mailto:dmk@heise.de

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Ganz ohne Cloud und Internet: Raspi 5 wird zum DIY-KI-Sprachassistenten

Von Marcus Hansson — 22. Januar 2026 um 14:17
Hand hält ein Raspi-Gagdet hoch

(Bild: PiSugarStudio / Youtube)

Ein tragbarer KI-Sprachassistent, der komplett ohne Cloud oder WLAN funktioniert, hat ein Maker aus Hongkong gebaut. Als Basis dazu dient ein Raspberry Pi 5.

In einer Reihe von Videos [1] erklärt Jdaie Lin detailliert, wie sein vollständig offline nutzbarer KI-Sprachassistent aufgebaut ist, und teilt mit, wie jeder Interessierte ihn nachbauen kann. Hardwareseitig kommt die Whisplay-HAT-Erweiterung zum Einsatz, die ein kompaktes 1,69-Zoll-Farbdisplay bereitstellt. Für die Stromversorgung sorgt der Akku Pi Sugar 3 mit 5000 mAh, sodass das Gerät auch längere Zeit ohne externe Stromquelle betrieben werden kann.

KI-Beschleuniger mit 24 TOPS

Um die für KI-Anwendungen erforderliche hohe Rechenleistung bereitzustellen, hat Lin die KI-Beschleunigerkarte LLM-8850 [2] integriert. Die Karte im M.2-Format stammt vom chinesischen Hersteller M5Stack und ist speziell für lokale KI-Aufgaben – darunter große Sprachmodelle (LLMs), Vision- und Audioanwendungen – auf kleinen Single-Board-Computern wie dem Raspberry Pi 5 konzipiert. Laut Lin eignet sich die LLM-8850 besonders gut für Offline-KI-Anwendungen, für die die 24 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde (TOPS) genügen. Allerdings hat diese Leistung ihren Preis: Mit 139 US-Dollar kostet die Karte deutlich mehr als ein Raspberry Pi 5 – und sie erzeugt dabei erheblich Abwärme. Alternativen gibt es vom Raspi-Hersteller selbst (ab 112 €) [3].

Rechts ist der Lüfter des LLM-8850-Erweiterungsboards zu sehen.

(Bild: youtube.com/@PiSugarStudio)

Um die Karte ausreichend zu kühlen und einen guten Luftstrom zu gewährleisten, experimentierte Lin mit verschiedenen Aufbauvarianten. Letztlich entschied er sich dafür, die LLM-8850 auf einem Waveshare Dual M.2 HAT [4] zu montieren. Dieser Aufbau ermöglicht nicht nur eine effektive Kühlung, sondern bietet auch die Option, später eine SSD unter dem Whisplay HAT nachzurüsten.

Sogar mit Kamera für Bilderkennung

Im Dezember 2025 stellte Lin zudem ein Upgrade des Geräts vor: Der KI-Sprachassistent erhielt eine Kamera (Raspberry Pi-Kamera v3 (ab 25,50 €) [5]) und ein schickes Gehäuse, um ihn alltagstauglich zu machen. Mit der Kamera ist nun auch Bilderkennung möglich.

Für die lokale Verarbeitung von Sprache und Antworten kommen verschiedene KI-Komponenten zum Einsatz: Von Ollama kommt ein lokales Sprachmodell, Whisper übernimmt die Sprache-zu-Text-Funktion, und Piper wandelt den Text wieder in gesprochene Sprache um (Text-to-Speech).

KI-Sprachassistenten auf Basis des Raspberry Pi sind nicht neu – ein vergleichbares Projekt [6] wurde bereits in der Make 7/23 vorgestellt, allerdings noch mit Cloud-Anbindung. Ein entscheidender Vorteil von Lins aktueller Version ist die Datensicherheit: Alle Berechnungen und Datenverarbeitungen erfolgen lokal, sodass kein Byte das Gerät verlässt, sofern der Nutzer dies nicht wünscht. So entsteht ein vollständig autarker, offline-fähiger Sprachassistent, der Datenschutz und Leistung vereint.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11150389

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.youtube.com/watch?v=IuTD5OMaVVU
[2] https://shop.m5stack.com/products/ai-8850-llm-accleration-m-2-module-ax8850
[3] https://preisvergleich.heise.de/raspberry-pi-ai-hat-a3593420.html?cs_id=1206858352&ccpid=hocid-hardware_hacks
[4] https://www.waveshare.com/wiki/PCIe_TO_M.2_HAT%2B
[5] https://preisvergleich.heise.de/raspberry-pi-kameramodul-v3-a2913854.html?cs_id=1206858352&ccpid=hocid-hardware_hacks
[6] https://www.heise.de/ratgeber/Raspberry-Pi-Projekt-KI-Sprachassistent-mit-eigenem-sprechenden-Avatar-bauen-9591453.html
[7] https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
[8] mailto:mch@make-magazin.de

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FreshRSS 1.28.0

Von Alkarex — 24. Dezember 2025 um 20:27

This is a major release, just in time for the holidays 🎄

Selected new features ✨:

  • New sorting and filtering by date of User modified, with corresponding search operator, e.g. userdate:PT1H for the past hour
  • New sorting by article length
  • New advanced search form
  • New overview of dates with most unread articles
  • New ability to share feed visibility through API (implemented by e.g. Capy Reader)
    • Bonus: Capy Reader is also the first open source Android app to support user labels
  • Better transitions UI between groups of articles
  • New links in UI for transitions between groups of articles, and jump to next transition
  • Docker default image updated to Debian 13 Trixie with PHP 8.4.11
  • And much more…

Improved performance 🏎️:

  • Scaling of user statistics in Web UI and CLI, to help instances with 1k+ users
  • Improve SQL speed for some critical requests for large databases
  • API performance optimisation thanks to streaming of large responses

Selected bug fixes 🐛:

  • Fix OpenID Connect with Debian 13
  • Fix MySQL / MariaDB bug wrongly sorting new articles
  • Fix SQLite bind bug when adding tag

Breaking changes 💥:

  • Move unsafe autologin to an extension
  • Potential breaking changes for some extensions (which have to rename some old functions)

This release has been made by @Alkarex, @Frenzie, @Inverle, @aledeg, @andris155, @horvi28, @math-GH, @minna-xD and newcomers @Darkentia, @FollowTheWizard, @GreyChame1eon, @McFev, @jocmp, @larsks, @martinhartmann, @matthew-neavling, @pudymody, @raspo, @scharmach, @scollovati, @stag-enterprises, @vandys, @xtmd, @yzx9.

Full changelog:

  • Features
    • New sorting and filtering by date of User modified #7886, #8090,
      #8105, #8118, #8130
      • Corresponding search operator, e.g. userdate:PT1H for the past hour #8093
      • Allows finding articles marked by the local user as read/unread or starred/unstarred at specific dates for e.g. undo action.
    • New sorting by article length #8119
    • New advanced search form #8103, #8122, #8226
    • Add compatibility with PCRE word boundary \b and \B for regex search using PostgreSQL #8141
    • More uniform SQL search and PHP search for accents and case-sensitivity (e.g. for automatically marking as read) #8329
    • New overview of dates with most unread articles #8089
    • Allow marking as read articles older than 1 or 7 days also when sorting by publication date #8163
    • New option to show user labels instead of tags in RSS share #8112
    • Add new feed visibility (priority) Show in its feed #7972
    • New ability to share feed visibility through API (implemented by e.g. Capy Reader) #7583, #8158
    • Configurable notification timeout #7942
    • OPML export/import of unicity criteria #8243
    • Ensure stable IDs (categories, feeds, labels) during export/import #7988
    • Add username and timestamp to SQLite export from Web UI #8169
    • Add option to apply filter actions to existing articles #7959, #8259
    • Support CSS selector ~ subsequent-sibling #8154
    • Rework saving of configuration files for more reliability in case of e.g. full disk #8220
    • Web scraping support date format as milliseconds for Unix epoch #8266
    • Allow negative category sort numbers #8330
  • Performance
    • Improve SQL speed for updating cached information #6957, #8207,
      #8255, #8254, #8255
    • Fix SQL performance issue with MySQL, using an index hint #8211
    • Scaling of user statistics in Web UI and CLI, to help instances with 1k+ users #8277
    • API streaming of large responses for reducing memory consumption and increasing speed #8041
  • Security
    • 💥 Move unsafe autologin to an extension #7958
    • Fix some CSRFs #8035
    • Strengthen some crypto (login, tokens, nonces) #8061, #8320
    • Create separate HTTP Retry-After rules for proxies #8029, #8218
    • Add data: to CSP in subscription controller #8253
    • Improve anonymous authentication logic #8165
    • Enable GitHub release immutability #8205
  • Bug fixing
    • Exclude local networks for domain-wide HTTP Retry-After #8195
    • Fix OpenID Connect with Debian 13 #8032
    • Fix MySQL / MariaDB bug wrongly sorting new articles #8223
    • Fix MySQL / MariaDB database size calculation #8282
    • Fix SQLite bind bug when adding tag #8101
    • Fix SQL auto-update of field f.kind to ease migrations from FreshRSS versions older than 1.20.0 #8148
    • Fix search encoding and quoting #8311, #8324, #8338
    • Fix handling of database unexpected null content (during migrations) #8319, #8321
    • Fix drag & drop of user query losing information #8113
    • Fix DOM error while filtering retrieved full content #8132, #8161
    • Fix config.custom.php during install #8033
    • Fix do not mark important feeds as read from category #8067
    • Fix regression of warnings in Web browser console due to lack of window.bcrypt object #8166
    • Fix chart resize regression due to chart.js v4 update #8298
    • Fix CLI user creation warning when language is not given #8283
    • Fix merging of custom HTTP headers #8251
    • Fix bug in the case of duplicated mark-as-read filters #8322
  • SimplePie
  • Deployment
    • Docker default image updated to Debian 13 Trixie with PHP 8.4.11 and Apache 2.4.65 #8032
    • Docker alternative image updated to Alpine 3.23 with PHP 8.4.15 and Apache 2.4.65 #8285
    • Fix Docker healthcheck cli/health.php compatibility with OpenID Connect #8040
    • Improve Docker for compatibility with other base images such as Arch Linux #8299
      • Improve cli/access-permissions.sh to detect the correct permission Web group such as www-data, apache, or http
    • Update PostgreSQL volume for Docker #8216, #8224
    • Catch lack of exec() function for git update #8228
    • Work around DOMDocument::saveHTML() scrambling charset encoding in some versions of libxml2 #8296
    • Improve configuration checks for PHP extensions (in Web UI and CLI), including recommending e.g. php-intl #8334
  • UI
    • New button for toggling sidebar on desktop view #8201, #8286
    • Better transitions between groups of articles #8174
    • New links in transitions and jump to next transition #8294
    • More visible selected article #8230
    • Show the parsed search query instead of the original user input #8293,
      #8306, #8341
    • Show search query in the page title #8217
    • Scroll into filtered feed/category on page load in the sidebar #8281, #8307
    • Fix autocomplete issues in change password form #7812
    • Fix navigating between read feeds using shortcut shift+j/k #8057
    • Dark background in Web app manifest to avoid white flash when opening #8140
    • Increase button visibility in UI to change theme #8149
    • Replace arrow navigation in theme switcher with <select> #8190
    • Improve scroll of article after load of user labels #7962
    • Keep scroll state of page when closing the slider #8295, #8301
    • Scroll into filtered feed/category on page load #8281
    • Display sidebar dropdowns above if no space below #8335, #8336
    • Use native CSS instead of SCSS #8200, #8241
    • Various UI and style improvements: #8171, #8185, #8196
    • JavaScript finalise migration from Promise to async/await: #8182
  • API
    • API performance optimisation: streaming of large responses #8041
    • Fever API: Add with_ids parameter to mass-change read/unread/saved/unsaved on lists of articles #8312
    • Misc API: better REST error semantics #8232
  • Extensions
    • Add support for extension priority #8038
    • Add support for extension compatibility #8081
    • Improve PHP code with hook enums #8036
    • New hook nav_entries #8054
    • Rename Extensions default branch from master to main #8194
  • I18n
    • Translation status as text in README #7842
    • Add new translate CLI commands move #8214
    • Change some regional language codes to comply with RFC 5646 / IETF BCP 47 / ISO 3166 / ISO 639-1 #8065
    • Improve German #8028
    • Improve Greek #8146
    • Improve Finnish #8073, #8092
    • Improve Hungarian #8244
    • Improve Italian #8115, #8186
    • Improve Polish #8134, #8135
    • Improve Russian #8155, #8197
    • Improve Simplified Chinese #8308, #8313
  • Misc.
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FreshRSS 1.27.1

Von Alkarex — 27. September 2025 um 15:07

This is a security-fix and bug-fix release for FreshRSS 1.27.x.

A few highlights ✨:

  • Keep sort and order criteria after marking as read
  • Automatic database recovery: skip broken entries during CLI export/import
  • Add possibility of Docker healthcheck
  • Add security option for CSP frame-ancestors
  • Several security fixes
  • Several bug fixes
  • New translation to Ukrainian
  • Improvements of some themes
  • And much more…

This release has been made by @Alkarex, @Frenzie, @Inverle, @aledeg, @math-GH and newcomers @beerisgood, @nykula, @horvi28, @nhirokinet, @rnkln, @scmaybee.

Full changelog:

  • Features
    • Automatic database recovery: skip broken entries during CLI export/import #7949
    • Add security option for CSP frame-ancestors #7857, #8021
    • Lazy-load <track src> #7997
  • Security
    • Regenerate session ID on login #7829
    • Disallow setting non-existent language #7878, #7934
    • Safer calling of install.php #7971
    • Prevent log CR/LF injection #7883
    • Restrict allowed cURL parameters #7979, #8009
    • Fix reauthentication while updating #7989
    • Fix some CSRFs #8000
  • Bug fixing
    • Include port number for HTTP Retry-After #7875
    • Fix logic for searching labels #7863
    • Fix cURL response parsing for HTTP redirections #7866
    • Fix fetching OPML URL with special characters #7843
    • Fix validation when creating a new user label #7890
    • Fix bug in user self-deletion #7877
    • Fix displaying of current date in main statistics #7892
    • Fix default values on stat processing #7891
    • Fix UI JavaScript error when navigating to last article with keyboard #7957
    • Fix some links in anonymous mode #8011, #8012
    • Fixes for no-cache.txt #7907
    • Fix Docker Traefik .yml and SERVER_DNS example #7858
  • SimplePie
    • Upstream contribution: Normalize encoding uppercase simplepie#936, #7967
    • Sync upstream, including bump to 1.9.0 with better PHP 8.5+ support #7955
  • Deployment
    • Docker improve CMD compatibility #7861
    • Add possibility of Docker healthcheck #7945
  • UI
    • Keep sort and order after marking as read #7974
    • Improve leave validation #7830
    • Improve Origine theme visibility of toggle buttons #7956
    • Improve Dark pink theme #8020
    • Improve Mapco and Ansum themes: read all button in mobile view #7873
    • Improve Swage theme #7608
    • Use standard CSS overflow-wrap instead of word-wrap #7898
    • Various UI and style improvements: #7868, #7872,
      #7882, #7893, #7904,
      #7952
  • I18n
    • Clarify the concepts of visibility hidden vs. archived in feeds settings #7970
    • Translate the API information page #7922
    • Add a default language constant #7933
    • Label config delete label #7871
    • Add Ukrainian #7961
    • Improve Dutch #7940
    • Improve German #7833
    • Improve Hungarian #7986
    • Improve Japanese #7903, #7918
    • Improve Polish #7963
    • Improve Simplified Chinese #7943, #7944
    • Minor improvements #7881
    • Add CLI command to add i18n file #7917
    • Add make target to generate the translation progress #7905
  • Extensions
    • Add entry_before_update and entry_before_add hooks for extensions #7977
  • Misc.
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FreshRSS 1.27.0

Von Alkarex — 18. August 2025 um 18:03

A few highlights ✨:

  • Implement support for HTTP 429 Too Many Requests and 503 Service Unavailable, obey Retry-After
  • Add sort by category title, or by feed title
  • Add search operator c: for categories like c:23,34 or !c:45,56
  • Custom feed favicons
  • Several security improvements, such as:
    • Implement reauthentication (sudo mode)
    • Add Content-Security-Policy: frame-ancestors
    • Ensure CSP everywhere
    • Fix access rights when creating a new user
  • Several bug fixes, such as:
    • Fix redirections when scraping from HTML
    • Fix feed redirection when coming from WebSub
    • Fix support for XML feeds with HTML entities, or encoded in UTF-16LE
  • Docker alternative image updated to Alpine 3.22 with PHP 8.4 (PHP 8.4 for default Debian image coming soon)
  • Start supporting PHP 8.5+
  • And much more…

This release has been made by @Alkarex, @Inverle, @the7thNightmare and newcomers @Deioces120, @Fraetor, @Tarow, @dotsam, @hilariousperson, @pR0Ps, @triatic, @tryallthethings

Full changelog:

  • Features
    • Implement support for HTTP 429 Too Many Requests and 503 Service Unavailable, obey Retry-After #7760
    • Add sort by category title, or by feed title #7702
    • Add search operator c: for categories like c:23,34 or !c:45,56 #7696
    • Custom feed favicons #7646, #7704, #7717,
      #7792
    • Rework fetch favicons for fewer HTTP requests #7767
    • Add more unicity criteria based on title and/or content #7789
    • Automatically restore user configuration from backup #7682
    • API add support for states in s parameter of streamId #7695
    • Improve sharing via Print #7728
    • Redirect to the login page from bookmarklet instead of 403 #7782
    • Clean local cache more often, when refreshing feeds #7827
  • Security
    • Implement reauthentication (sudo mode) #7753
    • Add Content-Security-Policy: frame-ancestors #7677
    • Ensure CSP everywhere #7810
    • Show warning when unsafe CSP policy is in use #7804
    • Fix access rights when creating a new user #7783
    • Improve security of form for user details #7771, #7786
    • Disallow setting non-existent theme #7722
    • Regenerate cookie ID after logging out #7762
    • Require current password when setting new password #7763
    • Add missing access checks for feed-related actions #7768
    • Strip more unsafe attributes such as referrerpolicy, ping #7770
    • Remove unneeded execution permissions #7802
  • Bug fixing
    • Fix redirections when scraping from HTML #7654, #7741
    • Fix multiple authentication HTTP headers #7703
    • Fix HTML queries with a single feed #7730
    • WebSub: only perform a redirection when coming from WebSub #7738
    • Include enclosures in entries’ hash #7719
      • Negative side-effect: users of the option to automatically mark updated articles as unread will once have some articles with enclosures re-appear as unread
    • Fix cancellation of slider exit UI #7705
    • Honor disable update on update page #7733
    • Fix no registration limit setting #7751
    • Fix XML encoding of sharing functions #7822
  • SimplePie
  • Deployment
    • Docker default image (Debian 12 Bookworm) updated to PHP 8.2.29 #7805
    • Docker alternative image updated to Alpine 3.22 with PHP 8.4.11 and Apache 2.4.65 #7740, #7740,
      #7803
    • Start supporting PHP 8.5+ #7787, #7826
      • Docker Alpine dev image :newest updated to PHP 8.5-alpha and Apache 2.4.65 #7773
    • Docker: interpolate FRESHRSS_INSTALL and FRESHRSS_USER variables #7725
    • Docker: Reduce how much data needs to be chown/chmod’ed on container startup #7793
    • Test for database PDO typing support during install (relevant for MySQL / MariaDB with obsolete driver) #7651
  • Extensions
    • Add API endpoint for extensions #7576
    • Expose the reading modes for extensions #7668, #7688
    • New extension hook before_login_btn #7761
  • UI
    • Improve mark as read request showing popup due to onbeforeunload #7554
    • Fix lazy-loading for <video poster="..."> and <image> #7636
    • Avoid styling <code> inside of <pre> #7797
    • Improve confirmation logic with data-auto-leave-validation #7785
    • Update chart.js to 4.5.0 #7752, #7816
    • Various UI and style improvements: #7616, #7811
  • I18n
  • Misc.
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FreshRSS 1.26.3

Von Alkarex — 03. Juni 2025 um 00:10

This is a bug-fix release for FreshRSS 1.26.x

A few highlights ✨:

  • Keep sort and order criteria during navigation
  • Implement loading spinner for marking as favourite/read
  • Many bug fixes

This release has been made by @Alkarex, @Inverle and newcomers @CarelessCaution, @the7thNightmare

Full changelog:

  • Features
    • Keep sort and order criteria during navigation #7585
    • Add info about PDO::ATTR_CLIENT_VERSION (relevant for MySQL / MariaDB with obsolete driver) #7591
  • Bug fixing
    • Fix SQL request for user labels with custom sort (affecting PostgreSQL) #7588
    • Fix regression for favicon in GReader and Fever APIs #7573
    • Fix newest articles (within last second) not shown #7577
    • Fix duplicate HTTP header for POST #7556
    • Fix important articles on reader view #7602
    • Fix remove last share method #7613
    • Fix API handling of default category #7610
    • Fix user self-deletion #7626
    • Move PHP minimum version check #7560
  • Security
    • Fix encoding of themes #7565
    • Fix .htaccess.dist for access to /scripts/vendor/ #7598
  • SimplePie
    • Strip more HTML deprecated styles attributes: bgcolor, text, background, link, alink, vlink #7606
  • UI
    • Implement loading spinner for marking as favourite/read #7564
    • Provide theme class for CSS #7559
  • Deployment
    • Use HTTP Cache-Control: immutable for some files #7552
    • Drop Apache 2.2 (only support Apache 2.4+) #7561
  • I18n
  • Misc.
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FreshRSS 1.26.2

Von Alkarex — 03. Mai 2025 um 22:27

This is a security-focussed release for FreshRSS 1.26.x, addressing several CVEs (thanks @Inverle) 🛡

A few highlights ✨:

  • Implement JSON string concatenation with & operator
  • Support multiple JSON fragments in HTML+XPath+JSON mode (e.g. JSON-LD)
  • Multiple security fixes with CVEs
  • Bug fixes

Notes ℹ:

  • Favicons will be reconstructed automatically when feeds gets refreshed. After that, you may need to refresh your Web browser as well.

This release has been made by @Alkarex, @Frenzie, @hkcomori, @loviuz, @math-GH
and newcomers @dezponia, @glyn, @Inverle, @Machou, @mikropsoft

Full changelog:

✇ Developer-Blog - Der Dotnet-Doktor ff.org

03. April 2025 um 23:30

[unable to retrieve full-text content]

✇ Developer-Blog - the next big thing

03. April 2025 um 16:30

[unable to retrieve full-text content]

✇ Developer-Blog - ÜberKreuz

03. April 2025 um 16:30

[unable to retrieve full-text content]

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Neu in .NET 9.0 [14]: Multiplikation großer Zahlen mit BigMul()

Von Heise — 28. März 2025 um 10:48

(Bild: Pincasso/Shutterstock.com)

Eine neue Methode erlaubt die Multiplikation großer Zahlen.

Die Klassen für Ganzzahltypen Int32, UInt32, Int64 und UInt64 bieten jeweils eine neue Methode BigMul() für die Multiplikation, die die Ergebnisse als Int64 und UInt64 bzw. Int128 und UInt128 zurückliefert (ohne Überlauf).

public void BigMul()
 {
  CUI.Demo();
 
  long Value1 = long.MaxValue;
  ulong Value2 = ulong.MaxValue;
 
  Console.WriteLine("Value1: " + Value1.ToString("#,0"));
  Console.WriteLine("Value2: " + Value2.ToString("#,0"));
 
  CUI.H1("Normale Multiplikation");
  Int128 e1 = Value1 * 2; // Überlauf! -2
  UInt128 e2 = Value2 * 2; // Überlauf! 18446744073709551614
 
  Console.WriteLine(e1.ToString("#,0")); // Überlauf! -2
  Console.WriteLine(e2.ToString("#,0")); // Überlauf! 18446744073709551614
 
  CUI.H1("Multiplikation mit BigMul()");
  Int128 e3 = Int64.BigMul(Value1, 2); // 18.446.744.073.709.551.614
  UInt128 e4 = UInt64.BigMul(Value2, 2); // 36.893.488.147.419.103.230
  Console.WriteLine(e3.ToString("#,0")); // 18.446.744.073.709.551.614
  Console.WriteLine(e4.ToString("#,0")); // 36.893.488.147.419.103.230
 }


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-10331981

Links in diesem Artikel:
[1] mailto:rme@ix.de

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Neu in .NET 9.0 [12]: GUID-Version 7 mit CreateVersion7()

Von Heise — 14. März 2025 um 17:03

(Bild: Pincasso/Shutterstock.com)

In .NET 9.0 kann man neuerdings einen Globally Unique Identifier in der Version 7 mit Zeitstempel erzeugen.

Die .NET-Klasse System.Guid bietet seit .NET 9.0 neben der statischen Methode NewGuid(), die einen Globally Unique Identifier (GUID), alias UUID (Universally Unique Identifier), gemäß RFC 9562 [1] mit reinen Zufallszahlen (Version 4) erzeugt, nun auch eine weitere statische Methode CreateVersion7() mit einem Timestamp und einer Zufallszahl.

Folgender Code zeigt sowohl den Einsatz von NewGuid() als auch den von CreateVersion7():

public void Run()
{
 CUI.Demo(nameof(FCL9_Guid));
 
 for (int i = 0; i < 10; i++)
 {
  Guid guid = Guid.NewGuid();
  Console.WriteLine($"Guid v4:\t{guid}");
 }
 
 for (int i = 0; i < 10; i++)
 {
  Guid guid7 = Guid.CreateVersion7();
  Console.WriteLine($"Guid v7:\t{guid7}");
 }
 CUI.Yellow("Warte 1 Sekunde...");
 Thread.Sleep(1000);
 for (int i = 0; i < 10; i++)
 {
  Guid guid7 = Guid.CreateVersion7();
  Console.WriteLine($"Guid v7:\t{guid7}");
 }
}

Die Ausgabe zu dem Listing zeigt, dass die GUIDs in Version 7 sich aufgrund des enthaltenen Timestamps ähnlich sind.

(Bild: Screenshot (Holger Schwichtenberg))

Der Timestamp ist in UTC-Zeit in den ersten 64 Bits der GUID enthalten.

Zum Extrahieren des Zeitpunkts gibt es keine eingebaute Methode, man kann ihn aber folgendermaßen extrahieren:

public DateTimeOffset GetDateTimeOffset(Guid guid)
{
 byte[] bytes = new byte[8];
 guid.ToByteArray(true)[0..6].CopyTo(bytes, 2);
 if (BitConverter.IsLittleEndian)
 {
  Array.Reverse(bytes);
 }
 long ms = BitConverter.ToInt64(bytes);
 return DateTimeOffset.FromUnixTimeMilliseconds(ms);
}


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-10316051

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.rfc-editor.org/rfc/rfc9562.html
[2] mailto:rme@ix.de

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Neu in .NET 9.0 [11]: Neue Möglichkeiten für ref struct in C# 13.0

Von Heise — 07. März 2025 um 11:44

(Bild: Pincasso/Shutterstock)

In C# 13.0 hat Microsoft den Einsatzbereich von ref struct unter anderem zum Implementieren von Schnittstellen erweitert.

Seit C# 7.2 gibt es Strukturen, die immer auf dem Stack leben und niemals auf den Heap wandern können: ref struct. In C# 13.0 hat Microsoft den Einsatz von ref struct erweitert.

Solche Typen können nun:

  • Schnittstellen implementieren. Allerdings gilt die Einschränkung, dass die Struktur nicht in den Schnittstellentyp konvertiert werden kann, da der Compiler intern dafür ein Boxing machen müsste.
  • als Typargument genutzt werden. Allerdings muss man dazu den generischen Typ beziehungsweise die generische Methode where T : allows ref struct verwenden.
  • in Iteratoren mit yield verwendet werden. Allerdings darf die Struktur nicht länger leben als der aktuelle Durchlauf des Iterator.
  • in asynchronen Methoden, die Task oder Task<T> liefern, genutzt werden.

Weiterhin gilt aber: Wenn man einen Typ als ref struct deklariert, ist ein Boxing nicht mehr möglich. Der Einsatz von ref struct ist daher begrenzt. So kann man beispielsweise kein Array und keine List<T> daraus erzeugen.

Folgender Code zeigt einen eigenen Typ mit ref struct, der eine Schnittstelle implementiert:

internal interface IPerson
{
  int ID { get; set; }
  int Name { get; set; }
}

// NEU seit C# 13.0: ref struct kann Schnittstelle implementieren
ref struct Person : IPerson 
 {
  public int ID { get; set; }
  public int Name { get; set; }
  // ToString()
  public override string ToString()
  {
   return "Person #" + ID + " " + Name;
  }
 }
}
 
class Client
{
 public void Run()
 {
  Person p = new Person();
  p.ID = 1;
  p.Name = 2;
  Console.WriteLine(p.ID);
  Console.WriteLine(p.Name);
 
  // Das ist alles nicht erlaubt!
  // IPerson i = p; // Casting auf Schnittstelle
  // List<Person> PersonList = new(); // List<T>
  // PersonList[] PersonArray = new Person[10]; // Array
 }
}


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Mit "Gaslighting": Kann man KIs psychologisch austricksen?

Von Eberhard Wolff — 01. April 2025 um 11:23
Explosion

(Bild: Vova Shevchuk / Shutterstock.com)

Psychologische Tricks werden scheinbar erfolgreich gegen ein LLM eingesetzt – aber ist das wirklich relevant?

Einem Psychologen ist es gelungen, Sicherheitsrichtlinien diverser Large Language Models (LLMs) mit Tricks auszuhebeln, die eigentlich zur Manipulation von Menschen dienen. Mit Gaslighting hat Luke Bölling LLMs [1] dazu gebracht, einen Text zu erzeugen, der scheinbar erklärt, wie man einen Molotowcocktail [2]herstellt (Siehe dazu auch der heise-Artikel [3] von Niklas Jan Engelking).

Gaslighting [4] ist ein psychologisches Konzept: Es ist "eine Form von psychischer Manipulation …, mit der Opfer gezielt desorientiert, verunsichert und in ihrem Realitäts- und Selbstbewusstsein allmählich beeinträchtigt werden". LLMs generieren jedoch lediglich Texte. Sie nehmen keine Realität wahr und haben kein Selbstbewusstsein. Der Artikel argumentiert, dass dieser Angriff trotzdem funktioniert, weil das Trainingsmaterial von Menschen geschrieben wurde und daher auch Konzepte wie Gaslighting darin vorkommen. Dennoch dürfen wir nie vergessen, dass LLMs nichts weiter als Textgeneratoren sind. Sie haben keine Emotionen, wie die zitierte Arbeit auch feststellt. Daher werde ich im weiteren Text den Begriff "Textgenerator" verwenden, da er besser beschreibt, was LLMs tatsächlich tun.

Textgeneratoren – nicht LLMs

Textgeneratoren können offensichtlich einen Text erzeugen, der wie eine plausible Anleitung zur Herstellung eines Molotowcocktails erscheint – genau, wie sie scheinbar plausible Verweise auf Gerichtsentscheidungen [5] für einen Anwalt generieren können. Und obwohl diese Verweise für den Anwalt überzeugend klingen, sind sie in Wirklichkeit erfunden. Das ist eines der Probleme mit Textgeneratoren: Sie sind darauf optimiert, überzeugend zu klingen, und versuchen so, das kritische Hinterfragen ihrer Ergebnisse zu vermeiden.

Die eigentliche Frage lautet also: Würde die angebliche Anleitung zur Herstellung eines Molotowcocktails tatsächlich funktionieren? Ich habe mit Lucas Dohmen einen Stream über Textgeneratoren [6] gemacht, und eine der zentralen Erkenntnisse war: Man muss die Ergebnisse von Textgeneratoren überprüfen, um sicherzustellen, dass sie korrekt und nicht erfunden sind. Der zitierte Artikel scheint dies nicht zu tun – das heißt, die gesamte Information über Molotowcocktails könnte schlicht "halluziniert" sein. Das Problem der Generierung von Fake-Informationen durch Textgeneratoren ist nämlich so bekannt, dass es einen eigenen Begriff (Halluzination) gibt. Tatsächlich ist "halluziniert" der falsche Begriff, denn "unter Halluzination [7]versteht man eine Wahrnehmung, für die keine nachweisbare externe Reizgrundlage vorliegt". Textgeneratoren haben jedoch keine Wahrnehmungen. Daher sollten wir dieses Phänomen korrekt als "Generierung von Fake-Informationen" benennen.

Wir können die Information über den Molotowcocktail nicht überprüfen, da sie im Originalartikel unkenntlich gemacht wurde – was natürlich absolut sinnvoll ist. Ich würde mich aber nicht auf diese Informationen verlassen, um tatsächlich einen improvisierten Brandsatz zu bauen.

Sicherheitsrisiko?

Der Artikel behauptet, dieses Problem sei ein Sicherheitsrisiko bei Textgeneratoren. Falls das wirklich der Fall wäre, bestünde die Lösung darin, sensible Informationen aus dem Trainingsmaterial auszuschließen. Das Anpassen der Trainingsdaten wäre ohnehin sinnvoll, beispielsweise aufgrund von Urheberrechtsproblemen. Aus irgendeinem Grund scheint Urheberrecht für Textgeneratoren nicht zu gelten, während es für Menschen schwere Folgen [8]haben kann. Warum sollte es nicht möglich sein, Anleitungen zur Herstellung von improvisierten Brand- oder Sprengsätzen aus dem Trainingsmaterial zu entfernen? Wenn das zu viel Aufwand ist, dann ist das Problem vielleicht gar nicht so groß.

Dieses "Sicherheitsproblem" wäre auch nur dann ein echtes Problem, wenn der Textgenerator keine Fake-Informationen generiert hätte – dazu sagt der Artikel jedoch nichts. Falls es Fake-Informationen sind, könnte man es vielleicht als eine Art Honeypot [9] betrachten, um Menschen von echten Informationen fernzuhalten?

Wie baut man Molotowcocktails?

Doch die eigentliche Frage ist: Wäre dies wirklich der einfachste Weg, um an solche Informationen zu gelangen? Angenommen, ich plane, einen Molotowcocktail zu bauen – würde ich komplizierte "psychologische Angriffe" auf einen Textgenerator durchführen, um eine möglicherweise falsche Antwort zu erhalten? Gibt es einfachere und präzisere Möglichkeiten? Also habe ich den naheliegenden Weg ausprobiert: eine Suche mit einer Suchmaschine. Zwei Klicks später fand ich ein Dokument, das detailliert erklärt, wie man anspruchsvolle improvisierte Sprengsätze herstellt – und ich habe guten Grund zu glauben, dass diese Anleitungen tatsächlich funktionieren. Zugegeben, dieses spezielle Dokument beschreibt nicht, wie man einen Molotowcocktail baut, aber es erklärt eine Vielzahl anderer Vorrichtungen. Diese Recherche selbst nachzuvollziehen, ist sicher spannend.

tl;dr

LLMs sind Textgeneratoren, die potenziell erfundene Informationen produzieren – das ist bekannt. Es mag ausgeklügelte Methoden geben, um sie dazu zu bringen, Texte zu generieren, die sensible Informationen zu enthalten scheinen – doch diese könnten schlicht Falschinformationen sein. Häufig gibt es einfachere Wege, um an sensible Informationen zu gelangen, insbesondere wenn es um improvisierte Brand- oder Sprengsätze geht. Daher sehe ich keinen Grund, "psychologische" Tricks auf Textgeneratoren anzuwenden – denn genau das sind LLMs letztlich.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-10334947

Links in diesem Artikel:
[1] https://humandataexperience.substack.com/p/librarian-bully-attack-gaslighting
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Molotowcocktail
[3] https://www.heise.de/news/Neuer-LLM-Jailbreak-Psychologe-nutzt-Gaslighting-gegen-KI-Filter-10332571.html
[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Gaslighting
[5] https://news.bloomberglaw.com/litigation/lawyer-sanctioned-over-ai-hallucinated-case-cites-quotations
[6] https://www.heise.de/news/software-architektur-tv-KI-und-LLMs-kritisch-betrachtet-10287426.html
[7] https://de.wikipedia.org/wiki/Halluzination
[8] https://en.wikipedia.org/wiki/Aaron_Swartz#United_States_v._Aaron_Swartz
[9] https://de.wikipedia.org/wiki/Honeypot
[10] mailto:map@ix.de

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Refactoring as a Service: Codequalität auf Knopfdruck?

Von Golo Roden — 01. April 2025 um 09:19
Menschen und Android betrachten Code

(Bild: erzeugt mit KI durch iX)

Automatisiertes Refactoring klingt verlockend – doch lässt sich Codequalität wirklich auf Knopfdruck verbessern, oder braucht es am Ende doch den Menschen?

Heute habe ich eine große Ankündigung für Sie – eine, die für viele Entwicklerinnen und Entwickler wohl einem echten Traumszenario gleichkommt. Ein Gedanke, der so bestechend einfach klingt, dass man sich fragen könnte, warum es so etwas nicht schon längst gibt. Sicher kennen auch Sie Gespräche im Team, in denen dieser Wunsch immer wieder auftaucht – meist mit ironischem Unterton, aber manchmal durchaus mit einem Funken Hoffnung.

Stellen Sie sich vor, Sie könnten Ihren kompletten Codestand einfach in eine ZIP-Datei packen, per HTTP an einen Service hochladen – und wenige Minuten später erhalten Sie ihn vollständig refactored zurück: besser strukturiert, mit klaren Abhängigkeiten, sinnvoll modularisiert, mit sprechenden Namen, nachvollziehbarer Architektur und aussagekräftigen Tests. Inklusive aktualisierter Dokumentation, vollständig durchgelintet und formatiert. Einmal hochladen, und der Code sieht anschließend aus, als hätte ein erfahrenes Senior-Architekturteam drei Wochen intensiv daran gearbeitet. Genau das haben wir jetzt Realität werden lassen und nennen es: "Refactoring as a Service".

Refactoring auf Knopfdruck

Die Idee ist so einfach wie genial: Haben Sie ein Repository, dessen Zustand nicht mehr ganz optimal ist? Kein Problem: Sie laden den Code einfach über unsere API hoch oder verweisen auf ein Git-Repository mit einem gültigen Token – der Rest passiert automatisch im Hintergrund. Unser Service analysiert den Code mit statischen und dynamischen Verfahren, führt eine kombinierte AST- und Graphanalyse durch, identifiziert strukturelle Schwächen, erkennt Anti-Patterns, bewertet essenzielle Metriken wie zyklomatische Komplexität, Kohäsion, Kopplung, Testabdeckung und Architekturkonformität – und erstellt daraus ein kontextsensitives, semantisch fundiertes Refactoring-Konzept, das automatisiert umgesetzt wird. Die resultierende Codebasis ist nicht nur schöner und verständlicher, sondern auch modularer, wartbarer und besser getestet. Selbstverständlich integriert sich das Ganze nahtlos in CI/CD-Prozesse und ist über eine OpenAPI-Schnittstelle vollständig automatisierbar.

Weil uns das noch nicht genug war, wird zusätzlich eine KI-gestützte Kommentierung vorgenommen, die basierend auf Codeverständnis sowie Projektkontext passgenaue Kommentare und Erläuterungen hinzufügt – sowohl auf Code- als auch auf Modul- und Architekturebene. Die Testabdeckung wird nicht nur erhöht, sondern zielgerichtet erweitert, mit besonderem Augenmerk auf Pfadabdeckung, Grenzfälle, Randbedingungen und semantisch relevante Kombinationen. All dies orchestriert ein auf Kubernetes skalierendes Service-Backend, das selbst größere Projekte in kurzer Zeit bewältigt. Für besonders kritische Projekte bieten wir zudem eine Audit-Funktion: Jede Änderung bleibt einzeln nachvollziehbar, jeder Commit wird semantisch kommentiert, jeder Refactoring-Schritt dokumentiert. Kurz gesagt: Der perfekte Begleiter für Softwareteams, die Qualität ernst nehmen, dabei aber ihren Fokus auf die eigentliche Entwicklung legen wollen.

Eine geschickte Kombination von Technologien

Die eigentliche Magie entsteht durch die Kombination verschiedener Technologien und Ansätze: Statische Analyse alleine hilft wenig, wenn sie den fachlichen Kontext nicht berücksichtigt. LLMs alleine schreiben zwar Code, wissen aber nicht, ob dieser wirklich zu Ihrem Projekt passt. Clean-Code-Prinzipien sind essenziell, lösen aber nicht das grundlegende Problem der strukturellen Überarbeitung. Erst die systematische Verbindung dieser Ansätze schafft etwas, das sich wirklich als Refactoring im engeren Sinne bezeichnen lässt. Genau das macht "Refactoring as a Service" nicht nur zu einem interessanten Tool, sondern zu einem echten Gamechanger.

Natürlich – und das war uns von Anfang an bewusst – ersetzt "Refactoring as a Service" nicht den Menschen. Unser Ziel war es nie, die Expertise erfahrener Entwicklerinnen und Entwickler überflüssig zu machen. Ganz im Gegenteil: Wir wollten diese Expertise entkoppeln, also ermöglichen, dass sie unabhängig von individueller Verfügbarkeit, Projektkontext oder Zeitdruck eingesetzt werden kann. Deshalb haben wir all unser Wissen, unsere Erfahrungen und Prinzipien in diesen Service einfließen lassen – damit andere Teams davon profitieren können, ohne dass wir immer persönlich involviert sein müssen.

Das ist nicht nur für Entwicklerinnen und Entwickler spannend, sondern gleichermaßen interessant für Softwarearchitektinnen und -architekten, Teamleads und CTOs sowie alle, die sich intensiv mit Softwarequalität und Wartbarkeit auseinandersetzen. Denn Refactoring ist nicht nur ein technisches Hilfsmittel, sondern ein strategisches Instrument. Es entscheidet maßgeblich über Lebensdauer, Änderbarkeit und Erweiterbarkeit – und damit letztlich über den wirtschaftlichen Erfolg eines Projekts. Genau deshalb möchten wir mit "Refactoring as a Service" dazu beitragen, dass mehr Teams die Möglichkeit erhalten, ihre Codebasis auf ein solides und wartbares Fundament zu stellen.

Wann, wie, wo, …?

An dieser Stelle fragen Sie sich vermutlich bereits: Klingt vielversprechend – doch wie viel kostet das Ganze? Wann und wie kann ich es ausprobieren? Die Antwort auf diese Fragen lautet leider: gar nicht. Denn heute ist der 1. April, und "Refactoring as a Service" existiert nicht.

Doch bevor Sie enttäuscht sind: Die Idee hinter "Refactoring as a Service" – also der Wunsch nach automatisiertem, reproduzierbarem und skalierbarem Refactoring – ist real und absolut verständlich. Wer von uns kennt nicht den Frust, sich durch Altlasten zu kämpfen, zu fragen, was sich jemand bei einem Stück Code gedacht haben könnte, und den Wunsch, einfach einen Knopf drücken zu können: "Jetzt Refactor" – klick, fertig. Leider ist es nicht ganz so einfach, und dafür gibt es gute Gründe.

Refactoring ist eine Entscheidung

Refactoring ist eben nicht nur eine technische Tätigkeit, sondern eine bewusste Entscheidung: eine Entscheidung darüber, wie Code strukturiert werden soll. Welche Konzepte getrennt, welche zusammengeführt werden müssen. Welche Benennungen welche Bedeutung tragen. Welche Architekturprinzipien zum Einsatz kommen, wann bestimmte Patterns sinnvoll sind und wann man bewusst darauf verzichten sollte. All das hängt unmittelbar mit einem fundierten fachlichen Verständnis zusammen: Sie können keine gute Struktur aufbauen, wenn Sie nicht wissen, was diese Struktur abbilden soll. Sie können keine Struktur sinnvoll bewerten, wenn Sie nicht verstehen, welche Anforderungen diese erfüllen muss. Genau deshalb ist Refactoring auch nichts, was sich rein nach Schema F automatisieren ließe. Es handelt sich eben nicht um einen rein technischen Akt, sondern um einen analytischen und diskursiven Prozess.

Natürlich gibt es Tools, Plug-ins und LLMs. Doch keines dieser Hilfsmittel kann Ihnen beantworten, ob eine Methode in einen Service oder in einen Controller gehört. Keines erkennt zuverlässig, ob eine bestimmte Implementierung noch zur aktuellen Realität passt oder lediglich ein Relikt früherer Feature-Iterationen darstellt. Keines entscheidet für Sie, ob ein Name tatsächlich treffend oder nur historisch gewachsen ist. Kein Tool abstrahiert Fachlichkeit umfassend, ersetzt Kommunikation oder übernimmt Verantwortung. All diese Dinge erfordern Erfahrung, Kontextverständnis, Empathie – also letztlich Menschen.

Die Bedeutung von Teamarbeit

Deshalb ist gutes Refactoring stets gute Teamarbeit. Es bedeutet, innezuhalten, Code bewusst erneut zu lesen, zu verstehen, was er ausdrücken möchte, und anschließend in kleinen, wohlüberlegten Schritten etwas Besseres daraus zu machen. Etwas Klareres und Stabileres, das den Alltag erleichtert und nicht erschwert. Genau darin liegt auch die Verantwortung beim Refactoring. Wer refactored, entscheidet sich für langfristige Qualität – und gegen kurzfristige Bequemlichkeit. Das ist nicht immer einfach.

In vielen Teams fehlt dafür oft Zeit, Mut oder Rückendeckung. Features werden entwickelt, Stories geliefert und der Durchsatz optimiert – doch der Boden, auf dem alles steht, wird selten stabilisiert. Je länger das andauert, desto brüchiger wird das Fundament. Irgendwann wächst Refactoring dann zu einem Mammutprojekt heran, das niemand mehr anfassen möchte – obwohl anfangs nur wenige kleine Schritte nötig gewesen wären. Genau das darf nicht passieren.

Was also ist der bessere Weg? Sehen Sie Refactoring nicht als einmalige, große Aufgabe, sondern als kontinuierlichen Prozess. Machen Sie Refactoring zum festen Bestandteil Ihres Alltags, jeder Story, jedes Features, jedes Sprints. Refactoring ist nicht etwas, das man macht, wenn gerade Zeit übrig bleibt – sondern etwas, das man stets tun sollte, um sich die Zukunft deutlich einfacher zu gestalten. Das bedeutet konkret: kleine Schritte, regelmäßige Reviews, klare Verantwortlichkeiten, Mut zur Veränderung und ein gemeinsames Verständnis im Team, dass gute Software niemals Zufall ist, sondern das Ergebnis von Haltung, Prinzipien und kontinuierlicher Pflege.


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Neu in .NET 9.0 [14]: Multiplikation großer Zahlen mit BigMul()

Von Dr. Holger Schwichtenberg — 28. März 2025 um 10:48

(Bild: Pincasso/Shutterstock.com)

Eine neue Methode erlaubt die Multiplikation großer Zahlen.

Die Klassen für Ganzzahltypen Int32, UInt32, Int64 und UInt64 bieten jeweils eine neue Methode BigMul() für die Multiplikation, die die Ergebnisse als Int64 und UInt64 bzw. Int128 und UInt128 zurückliefert (ohne Überlauf).

public void BigMul()
 {
  CUI.Demo();
 
  long Value1 = long.MaxValue;
  ulong Value2 = ulong.MaxValue;
 
  Console.WriteLine("Value1: " + Value1.ToString("#,0"));
  Console.WriteLine("Value2: " + Value2.ToString("#,0"));
 
  CUI.H1("Normale Multiplikation");
  Int128 e1 = Value1 * 2; // Überlauf! -2
  UInt128 e2 = Value2 * 2; // Überlauf! 18446744073709551614
 
  Console.WriteLine(e1.ToString("#,0")); // Überlauf! -2
  Console.WriteLine(e2.ToString("#,0")); // Überlauf! 18446744073709551614
 
  CUI.H1("Multiplikation mit BigMul()");
  Int128 e3 = Int64.BigMul(Value1, 2); // 18.446.744.073.709.551.614
  UInt128 e4 = UInt64.BigMul(Value2, 2); // 36.893.488.147.419.103.230
  Console.WriteLine(e3.ToString("#,0")); // 18.446.744.073.709.551.614
  Console.WriteLine(e4.ToString("#,0")); // 36.893.488.147.419.103.230
 }


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CloudEvents verstehen und nutzen: Der CNCF-Standard für Event-Integration

Von Golo Roden — 26. März 2025 um 10:28

(Bild: Shutterstock/Milos Milosevic)

CloudEvents schafft Interoperabilität für Event-basierte Systeme. Warum der Standard sinnvoll ist und wie er funktioniert, behandelt dieser Blogpost.

Es heißt oft, Event-basierte Systeme seien besonders leistungsfähig, weil sich Events hervorragend dazu eignen, Informationen über fachliche Ereignisse zwischen verschiedenen Systemen auszutauschen und diese so zu integrieren. In der Realität zeigt sich jedoch häufig ein ganz anderes Bild: Jedes System verwendet seine eigene Variante von Events, die Formate sind nicht kompatibel, und die erhoffte Integration über Events scheitert dadurch schnell. Was hier eindeutig fehlt, ist ein standardisiertes Format – ein allgemeingültiger Standard, der definiert, welche Daten ein Event enthalten soll, wie es strukturiert ist und wie es übermittelt wird.

Glücklicherweise hat sich die Cloud Native Computing Foundation [1] (CNCF) dieser Herausforderung angenommen und genau einen solchen Standard geschaffen: CloudEvents [2]. Für jede Entwicklerin und jeden Entwickler, die mit Event-basierten Systemen arbeiten, ist dieses Thema von großer Relevanz. Daher möchte ich Ihnen in diesem Blogpost einen genaueren Einblick geben.

Was sind überhaupt Events?

Vielleicht fragen Sie sich zunächst, was ich überhaupt unter dem Begriff "Event" verstehe. Eine präzise Antwort würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen. Daher empfehle ich Ihnen meinen Blogpost zum Thema Event Sourcing [3], der vor einigen Wochen erschienen ist. Es lohnt sich, sich zunächst damit vertraut zu machen und erst anschließend hier weiterzulesen.

Wenn Sie bereits wissen, was mit Events gemeint ist, dann kennen Sie vermutlich auch das Problem: Jedes Event-getriebene System definiert sein eigenes Format für Events, was den Austausch und die Integration zwischen verschiedenen Systemen erheblich erschwert. Der theoretische Vorteil einer gemeinsamen Kommunikationsform durch Events bleibt in der Praxis oft ungenutzt, da die Formate schlicht nicht zueinander passen. Solange es keinen verbindlichen Standard gibt, bleibt der Nutzen solcher Events für die Systemintegration begrenzt.

Genau hier setzt das Konzept von CloudEvents an. Die dahinterstehende Idee ist einfach: Es geht darum, ein standardisiertes Format für Events zu schaffen, um die Interoperabilität zwischen verschiedenen Systemen zu ermöglichen. Entwickelt wurde dieser Standard, wie gesagt, von der Cloud Native Computing Foundation, einer gemeinnützigen Organisation, die von nahezu allen großen Cloud-Anbietern wie Microsoft, Amazon und Google unterstützt wird.

Sinn und Zweck von CloudEvents

Das Ziel von CloudEvents ist es, einheitliche Metadaten für Events zu definieren, damit diese zumindest in ihrer äußeren Struktur kompatibel zueinander gestaltet werden können. Zusätzlich sollen plattform- und transportschichtunabhängige Strukturen ermöglicht werden – zum Beispiel soll JSON über HTTPS genauso einsetzbar sein wie XML über MQTT. Der Standard definiert dabei zentrale Begriffe wie "ID", "Source", "Type" und weitere essenzielle Felder.

Warum sollte man auf diesen Standard setzen? Der naheliegende Vorteil liegt in der Reduktion des Aufwands für Konvertierungen und Parsings sowie in einer deutlich verbesserten Interoperabilität zwischen Systemen. Zudem unterstützt CloudEvents verschiedene Protokolle und lässt sich dadurch flexibel transportieren – unabhängig vom konkreten Übertragungsweg. Das ist nicht nur für Anwendungen relevant, sondern auch für Router und Broker, da sich Events durch die standardisierten Metadaten wesentlich besser analysieren, filtern und verteilen lassen. Außerdem verbessert sich durch die strukturierte Beschreibung der Events die Nachvollziehbarkeit, etwa hinsichtlich Ursprung und Zeitpunkt des Ereignisses. Auf dieser Basis lassen sich generische Werkzeuge für Events realisieren – ein Aspekt, der insbesondere für Microservices, Serverless-Funktionen und vergleichbare Architekturen von Bedeutung ist. Und wenn man diesen Gedanken weiterführt, dann wäre CloudEvents sogar als Persistenzformat für Event Sourcing gut geeignet.

Was spricht gegen CloudEvents?

Natürlich stellt sich die Frage, welche Herausforderungen oder Einwände gegen die Nutzung von CloudEvents sprechen könnten. Ein zentrales Problem besteht darin, dass bisher noch nicht viele Systeme diesen Standard unterstützen. Das heißt, es existieren derzeit nur wenige Anwendungen, die direkt kompatibel sind. Bestehende, proprietäre Event-Formate müssen daher weiterhin unterstützt werden – zumindest ergänzend. Das verursacht zusätzlichen Aufwand, den man eigentlich vermeiden möchte. Dies betrifft nicht nur kleinere Systeme, sondern auch Dienste wie die Amazon EventBridge von AWS oder das Event Grid von Microsoft Azure.

Ein weiterer Punkt ist, dass CloudEvents lediglich die Metadaten vereinheitlicht. Die Nutzdaten – also die Payload – bleiben weiterhin spezifisch für die jeweilige Anwendung. Das ist systemimmanent, denn der fachliche Inhalt eines Events lässt sich nicht generisch definieren. Hinzu kommt, dass CloudEvents durch ihre strukturierte Form möglicherweise mehr Overhead verursachen als einfachere proprietäre Formate, insbesondere wenn nicht alle vorgesehenen Felder genutzt werden.

Trotzdem halte ich CloudEvents für einen großen Schritt in die richtige Richtung. Ohne klare Regeln ist es unnötig aufwendig, Event-basierte Systeme miteinander zu koppeln. Ein gemeinsames Vokabular erscheint hier ausgesprochen sinnvoll. Positiv hervorzuheben ist auch, dass sich CloudEvents gut mit anderen Standards kombinieren lässt – etwa mit AsyncAPI [5] oder OpenTelemetry [6]. Alles in allem ist der Standard darauf ausgelegt, den Einstieg möglichst einfach zu gestalten und die Integration in bestehende Systeme zu erleichtern.

So gelingt die Umsetzung

Daraus ergibt sich die Frage, wie man CloudEvents sinnvoll umsetzt. Zunächst sollte man klären, ob der Einsatz für die eigene Anwendung überhaupt sinnvoll ist. Meiner persönlichen Einschätzung nach lautet die Antwort eindeutig: Sobald Sie mit Events arbeiten und sobald Sie auch nur ansatzweise darüber nachdenken, Ihre Software mit anderen Systemen zu koppeln oder zu integrieren, sollten Sie CloudEvents in Betracht ziehen. Natürlich können Sie auch ein eigenes Format definieren – gewinnen werden Sie dadurch allerdings wenig. Der einzige "Nachteil" besteht darin, dass man sich einmal mit dem CloudEvents-Standard vertraut machen muss. Nach meiner Erfahrung ist das sehr gut machbar: Der Standard ist verständlich und überschaubar.

Wenn Sie sich dafür entscheiden, CloudEvents zu nutzen, dann sollten Sie es auch korrekt tun. Das bedeutet vor allem, sich mit der Bedeutung und dem Format der einzelnen Felder auseinanderzusetzen. Es wäre wenig hilfreich, das Format formal zu unterstützen, dabei aber inkorrekte Werte zu verwenden – insbesondere, wenn sich solche Fehler erst Monate später im Integrationsfall zeigen. Felder wie "source", "subject" oder "type" erfordern dabei besondere Aufmerksamkeit. Es ist nicht kompliziert, erfordert jedoch eine sorgfältige Lektüre der Spezifikation [7].

Falls Sie bereits ein Event-basiertes System im Einsatz haben, das den CloudEvents-Standard bislang nicht berücksichtigt, ist das kein Grund, das Thema abzulehnen. Sie können mit vergleichsweise geringem Aufwand Wrapper, Konverter oder Middleware einsetzen, um zwischen bestehenden Formaten und dem Standard zu übersetzen. Das lohnt sich vor allem langfristig, da Sie auf diese Weise einen einheitlichen Austauschstandard etablieren und den Bedarf an individuellen Adaptern reduzieren. Besonders relevant wird das, wenn Sie CloudEvents auch als Basis für Event Sourcing nutzen – dann sind die Events bereits im Kern standardisiert.

Quo vadis?

Bleibt abschließend die Frage, ob sich CloudEvents langfristig als Standard etablieren wird. Ich bin in dieser Hinsicht optimistisch. Die Unterstützung durch Cloud-Anbieter wächst, ebenso wie die Verbreitung in Open- und Closed-Source-Anwendungen. Darüber hinaus dient CloudEvents bereits als Grundlage für weitere Standards, etwa CDEvents [8], die sich speziell auf Continuous-Delivery-Prozesse konzentrieren. Diese Entwicklung verdeutlicht, dass CloudEvents als tragfähige und zukunftsfähige Basis angesehen werden.

Ich kann Ihnen daher nur empfehlen, sich intensiv mit CloudEvents zu beschäftigen. Der Standard ist hilfreich, durchdacht und vor allem praxisnah. Je stärker Sie mit Event-basierten Architekturen arbeiten – sei es in der Entwicklung, in der Infrastruktur oder in anderen Bereichen –, desto relevanter wird dieses Konzept für Sie.

Wenn Sie bereits Erfahrungen mit CloudEvents gesammelt haben oder planen, sich damit auseinanderzusetzen, freue ich mich über Ihre Rückmeldung. Und falls Sie generell mehr über Event-basierte Systeme lernen möchten: Neben der bereits erwähnten Einführung in Event Sourcing finden Sie weiterführende Informationen auch in dem Blogpost "CQRS als Grundlage für moderne, flexible und skalierbare Anwendungsarchitektur [9]".


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-10325241

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.cncf.io/
[2] https://cloudevents.io/
[3] https://www.heise.de/blog/Event-Sourcing-Die-bessere-Art-zu-entwickeln-10258295.html
[4] https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
[5] https://www.asyncapi.com/
[6] https://opentelemetry.io/
[7] https://github.com/cloudevents/spec
[8] https://cdevents.dev/
[9] https://www.heise.de/blog/CQRS-als-Grundlage-fuer-moderne-flexible-und-skalierbare-Anwendungsarchitektur-10275526.html
[10] https://www.mastering-gitops.de/?wt_mc=intern.academy.dpunkt.konf_dpunkt_clc_gitops.empfehlung-ho.link.link
[11] https://www.mastering-gitops.de/veranstaltung-83006-se-0-gitops-auf-allen-ebenen-mit-crossplane-&-argocd.html?wt_mc=intern.academy.dpunkt.konf_dpunkt_clc_gitops.empfehlung-ho.link.link
[12] https://www.mastering-gitops.de/veranstaltung-83394-se-0-gitops-evolution-moderne-infrastruktur-pipelines-mit-pulumi-und-argo-cd.html?wt_mc=intern.academy.dpunkt.konf_dpunkt_clc_gitops.empfehlung-ho.link.link
[13] https://www.mastering-gitops.de/veranstaltung-83008-se-0-praxisbericht-zwei-jahre-gitops-mit-fluxcd-in-produktion.html?wt_mc=intern.academy.dpunkt.konf_dpunkt_clc_gitops.empfehlung-ho.link.link
[14] https://www.mastering-gitops.de/veranstaltung-83446-se-0-effiziente-multi-tenant-architekturen-gitops-mit-argo-cd-in-der-praxis.html?wt_mc=intern.academy.dpunkt.konf_dpunkt_clc_gitops.empfehlung-ho.link.link
[15] https://www.mastering-gitops.de/veranstaltung-83445-se-0-gitops-pattern-fuer-verteilte-deployment-pipelines-mit-kargo.html?wt_mc=intern.academy.dpunkt.konf_dpunkt_clc_gitops.empfehlung-ho.link.link
[16] https://www.mastering-gitops.de/tickets.php?wt_mc=intern.academy.dpunkt.konf_dpunkt_clc_gitops.empfehlung-ho.link.link
[17] mailto:mai@heise.de

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