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Simulation zeigt Auswirkungen: KI könnte 12 Prozent des US-Arbeitsmarkts ersetzen

Von Mike Faust — 27. November 2025 um 17:42
Eine Simulation des MIT zeigt, dass nicht nur technologische Berufe und Ballungsgebiete von Arbeitsplatzverlusten durch KI betroffen wären.
Campus des Massachusetts Institute of Technology in Boston, USA (Bild: Norbert Grisay / Hans Lucas via Reuters Connect)
Campus des Massachusetts Institute of Technology in Boston, USA Bild: Norbert Grisay / Hans Lucas via Reuters Connect

Künstliche Intelligenz (KI) könnte bereits jetzt 11,7 Prozent des US-amerikanischen Arbeitsmarktes ersetzen. Zu diesem Ergebnis kommt laut CNBC eine Studie des Massachusetts Institute of Technology (MIT). Dem Bericht nach ließen sich damit 1,2 Billionen US-Dollar an Lohnkosten einsparen.

Für die Studie wurden mit dem Arbeitsmarktsimulationstool Iceberg Index die Auswirkungen von KI und entsprechenden politischen Maßnahmen auf die Interaktionen von 151 Millionen US-amerikanischen Arbeitnehmern untersucht.

Simulation bis auf die Postleitzahl genau

Der Iceberg Index wurde vom MIT in Zusammenarbeit mit der Forschungs- und Entwicklungseinrichtung Oak Ridge National Laboratory (ORNK) entwickelt und erlaubt einen Ausblick darauf, wie KI den Arbeitsmarkt verändern könnte.

Politische Entscheidungsträger, die Investitionen in Umschulungen und Weiterbildungen planen, sollen damit Veränderungen in allen Gebieten der USA bis auf die Postleitzahl genau abschätzen können.

Gefährdete Berufe auch in ländlichen Regionen vertreten

Bemerkenswert sei, dass die Rollenverschiebungen in den Bereichen Technologie, Computertechnik und Informationstechnologie nur 2,2 Prozent des gesamten Lohnvolumens ausmachten. Der Rest entfalle auf Routineaufgaben in den Bereichen Personalwesen, Logistik, Finanzen und Büroorganisation.

Die gängige Annahme, dass sich KI lediglich auf Technologieberufe in den Küstenregionen der USA auswirken würde, sei durch den Iceberg Index widerlegt worden, so CNBC. Vielmehr hätten die Simulationen gezeigt, dass gefährdete Berufe in allen US-Bundesstaaten, inklusive ländlicher und Binnenregionen, verbreitet seien.

Weiter heißt es, dass der Index kein Vorhersageinstrument für Jobverluste sei, sondern eine kompetenzorientierte Momentaufnahme davon biete, was aktuelle KI-Systeme zu leisten vermögen.

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Cubase 15 im Test: Was die Neuerungen der Audio-Software tatsächlich bringen

Von Heise — 27. November 2025 um 15:30

Die neueste Version des DAW-Klassikers kann singen, bringt einen Editor für melodische Pattern mit und bietet dem Anwender neue Workflow-Möglichkeiten.

Wer ernsthaft Audios und Musikstücke produzieren will, kommt an der Anschaffung einer professionelle Digital Audio Workstation (DAW) früher oder später nicht vorbei. Steinberg hat seinen Klassiker Cubase weiterentwickelt und bietet in der Version 15 einige neue Features, die das Komponieren und Produzieren von Musik einfacher machen.

Bereits in der Version 14 [1] [1] integrierte Steinberg das Pattern-Konzept, zunächst mit den Drum Tracks und der Drum Machine. Der neue Melodic Pattern Editor folgt diesem Ansatz und erzeugt auf ähnliche Weise melodische Strukturen auf MIDI-Basis: Wahlweise klickt man in einem Stepsequenzer die gewünschte Melodie zusammen oder lässt diese von einem detailreich konfigurierbaren Zufallsgenerator erzeugen.

Pro Pattern lässt sich die zugrunde liegende Skala (Dur, Moll, Raga Todi etc.) definieren, ebenso die Parameter eines einzelnen Steps, unter anderem dessen Häufigkeit sowie Lautstärke und Wahrscheinlichkeit der Wiedergabe. Ist man erst einmal mit den umfangreichen Optionen vertraut, macht dieser Editor viel Spaß und liefert oft unerwartete, erfrischende Ergebnisse.


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https://www.heise.de/-11074658

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/tests/Musiksoftware-Cubase-14-im-Test-10230499.html
[2] https://www.heise.de/tests/Cubase-15-im-Test-Was-die-Neuerungen-der-Audio-Software-tatsaechlich-bringen-11074658.html
[3] https://www.heise.de/tests/Musiksoftware-Cubase-14-im-Test-10230499.html
[4] https://www.heise.de/tests/Musikproduktion-Hardware-Sampler-EP-1320-medieval-mit-Mittelalter-Sound-im-Test-9866174.html

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Schwedisches Start-up hinter Kippenstummel sammelnden Krähen meldet Insolvenz an

Von Marcus Hansson — 27. November 2025 um 14:38
Eine Krähe mit einem Zigarettenstummel im Mund

(Bild: Corvid Cleaning)

Ein schwedisches Start-up trainiert Krähen, um Kippenstummel einzusammeln – so eine Meldung aus 2022, die viral ging. Jetzt hat die Firma Insolvenz angemeldet.

Es klang wie eine geniale Lösung für ein ernstes Umweltproblem: Anfang 2022 meldete ein schwedisches Start-up, es habe ein Gerät entwickelt, das erkennt, wenn eine Krähe eine Zigarettenkippe in eine Öffnung wirft – und die Vögel dafür mit einer Erdnuss belohnt. Die Initiative richtet sich gegen ein weltweites Müllproblem: Jährlich werden schätzungsweise 4,5 Billionen Zigarettenkippen achtlos weggeworfen.

Corvid Cleaning [1] avancierte schnell zum Internetliebling. Zahlreiche Blogs, Nachrichtenseiten und etablierte Medien wie Der Spiegel [2] berichteten über das Projekt. Projektleiter Christian Günther-Hanssen hat im Interviews betont, dass die Krähen aktive Teilnehmer und keine Versuchstiere sind: „Sie machen aus eigenem Antrieb mit, weil das Belohnungssystem für sie Sinn ergibt“.

Vorwurf Tierquälerei

Krähen sind bekannt für ihre hohe Intelligenz und Lernfähigkeit. Doch bald kam auch scharfe Kritik von Verhaltensforschern. Ein Dozent für Ethologie an der Universität Stockholm warnte davor, dass die Krähen Nikotin aufnehmen könnten. Da die Art auf der Roten Liste gefährdeter Arten steht, könnte dies als Tierquälerei eingestuft werden.

Danach wurde es still – bis vor wenigen Tagen die Welle wieder [4] losging [5]. Im Internet wurde erneut enthusiastisch berichtet [6], wie das schwedische Start-up das große Problem der weggeworfenen Kippen lösen wollte.

Doch die Realität sieht anders aus: Am 3. Oktober 2025 wurde Corvid Cleaning AB für insolvent erklärt [7]. Laut dem schwedischen Dienst Ratsit wies das Unternehmen im letzten Jahresabschluss Verluste aus.

Die Firma Corvid Cleaning ist seit Oktober insolvent.

(Bild: www.ratsit.se)

Ähnliche Projekte ebenfalls gescheitert

Es ist nicht das erste Mal, dass jemand die Idee hatte, Krähen zu trainieren, um schlechte menschliche Gewohnheiten zu beseitigen. In den Niederlanden verfolgte das Start-up Crowded Cities [8] denselben Ansatz. Nach einem Jahr Versuche wurde das Projekt jedoch eingestellt. Ein wesentlicher Grund war unter anderem die unbeantwortete Frage, wie die Gesundheit der Krähen beeinträchtigt werden könnte, wenn sie Zigarettenkippen im Schnabel transportieren.

Crowded Cities teilte seine gewonnenen Erkenntnisse mit dem französischen Projekt Birds for Change [9]. Auch hier geht es darum, Krähen und eine speziell entwickelte Sammelmaschine einzusetzen, um Müll aus der Natur zu entfernen. Doch auch bei diesem Projekt scheint die Idee nicht über computergenerierte Darstellungen von sauberen Parks und eleganten Müllsammlern für Vögel hinausgekommen zu sein.

(Bild: Birds for Change)


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https://www.heise.de/-11094091

Links in diesem Artikel:
[1] https://web.archive.org/web/20220202163436/https://corvidcleaning.com/
[2] https://www.spiegel.de/wissenschaft/schweden-in-soedertaelje-sollen-kraehen-zigaretten-stummel-aufsammeln-a-1b6d1846-bf5b-4b77-8e86-607fa7edce4d
[3] https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
[4] https://informat.ro/de/international/die-krahen-werden-fur-das-einsammeln-von-zigarettenstummeln-in-schweden-belohnt-93174
[5] https://startuppedia.in/trending/trending/this-sweden-based-start-up-is-training-wild-crows-to-pick-up-cigarette-butts-to-combat-urban-pollution-10788723
[6] https://www.moneycontrol.com/europe/?url=https://www.moneycontrol.com/news/trends/this-start-up-is-recruiting-crows-to-pick-up-cigarette-butts-and-saving-millions-in-clean-up-costs-13684956.html
[7] https://www.ratsit.se/5593636656-Corvid_Cleaning_AB
[8] https://www.crowdedcities.com/
[9] https://birdsforchange.fr/solution
[10] https://www.heise.de/make
[11] mailto:mch@make-magazin.de

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Neues iPad mini mit OLED-Display wohl erst Ende 2026

Von Heise — 27. November 2025 um 18:08
iPad mini 7 in verschiedenen Farben

(Bild: Apple)

Ein Leaker aus Fernost prognostiziert das iPad mini mit OLED-Display frühestens Ende 2026. Das wäre später als erwartet.

Vertraut man den bekannten Apple-Gerüchteköchen im Netz, soll der für Apple vergleichsweise ruhige Produktherbst 2025 nur ein Durchatmen für ein ereignisreiches Jahr 2026 sein. Eines der Produkte, das dabei erwartet wird, ist ein neues iPad mini. Dieses soll erstmals ein OLED-Display erhalten und damit vor einer größeren Veränderung stehen. Jetzt will ein bekannter Leaker aus Fernost erfahren haben, wann in etwa es im Jahr 2026 vorgestellt werden könnte.

Der unter dem Namen Instant Digital kommunizierende Nutzer im chinesischen Netzwerk Weibo teilte [1] jetzt auf Nachfrage in einem Post mit, dass er frühestens im dritten oder vierten Quartal mit dem iPad mini rechne. Damit zeigt sich der Leaker deutlich pessimistischer als der US-Journalist Mark Gurman von Bloomberg. Dieser erklärte vor kurzem, es könnte schon Anfang des Jahres 2026 soweit sein [2]. Allerdings schränkte er ein: „frühestens“ – und ließ sich damit ein Hintertürchen offen, von der Prognose abzurücken.

Herbsttermin wäre plausibel

Das aktuelle iPad mini erschien im Oktober 2024 [3], womit ein Herbsttermin nach zwei Jahren Wartezeit durchaus plausibel erscheint. Einige Beobachter halten es jedoch auch für möglich, dass Apple ein ganzes Paket an iPads im Frühjahr präsentieren möchte. Neben dem Mini zählen sie dazu auch das Standard-iPad in einer neuen Version sowie ein aktualisiertes iPad Air.

Der Blick richtet sich aktuell vor allem deshalb auf das iPad mini, weil ein Umstieg von LCD- auf OLED-Displays erwartet wird. Damit hätte das Mini deutlich bessere Kontraste und Schwarzwerte sowie weitere Vorteile. Gurman erklärte zudem [4], dass er eine neue Lautsprechertechnik erwarte. Diese solle mit Vibration funktionieren, wodurch Apple auf Lautsprecheröffnungen im Gehäuse verzichten könnte. Dies würde das Eindringen von Wasser verhindern. Beim iPhone arbeitet Apple hingegen mit Dichtungen und Klebstoffen, um Wasser fernzuhalten.

Einen Wermutstropfen gibt es allerdings: Das Mini soll im Zuge der Umstellung auch teurer werden, heißt es.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11095793

Links in diesem Artikel:
[1] https://weibo.com/5143897135/QfDAZ44qp
[2] https://www.heise.de/news/iPad-mini-Wie-geht-es-weiter-bei-Apples-kleinstem-Tablet-10726152.html
[3] https://www.heise.de/news/iPad-mini-7-Deshalb-lohnt-es-sich-und-deshalb-nicht-9982463.html
[4] https://www.bloomberg.com/news/articles/2025-10-28/apple-plans-oled-for-ipad-mini-ipad-air-macbook-air-mini-water-resistance
[5] https://www.heise.de/mac-and-i
[6] mailto:mki@heise.de

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iPhone-Luxus-"Socken" ausverkauft – Fakes bei AliExpress

Von Heise — 27. November 2025 um 16:28
Issey Miyake? Nope, Fake.

Issey Miyake? Nope, Fake.

(Bild: Screenshot AliExpress)

Zusammen mit Issey Miyake hatte Apple seine iPod-Socken wiederbelebt – als iPhone Pocket für Smartphones. Die sind nun abverkauft, werden aber gefälscht.

Knapp 160 Euro für die Kurzversion, gut 250 Euro für die lange: Apples von einem japanischen Luxushaus gefertigte iPhone-Pocket-Hüllen aus Stoff [1] sind dennoch weltweit komplett ausverkauft. Das Produkt, das aus jeweils einem einzigen – wenn auch sehr langen – Faden gewebt wurde, kommt im typischen Design von Issey Miyake [2], einer Marke, die auch schon der 2011 verstorbene Apple-Mitbegründer Steve Jobs trug [3]. Apple hatte zuvor bereits angegeben, dass es sich um eine „Limited Edition“ handeln werde. Der Konzern verkaufte die Hüllen, die manche Beobachter an die alten (und wesentlich günstigeren) iPod-Socken [4] erinnerten, nur in wenigen ausgewählten Läden sowie in bestimmten Weltregionen auch online.

159 Euro sparen

Da es augenscheinlich einen Markt für das Produkt gibt, macht nun auch das Schwarzgeschäft mit: Auf Alibaba.com und AliExpress sind verschiedene Varianten aufgetaucht, die das Issey-Miyake-Material nachahmen. Die verwendeten Bilder wirken teilweise wie die von Apple, manche zeigen aber auch die „echt“-falschen Produkte. Die Preise beginnen bei rund 5 Euro, andere Anbieter wollen 12 Euro oder gar 24 Euro. Vereinzelt wurden die Fakes aber auch schon ab 1 Euro gesichtet.

Offeriert werden wie beim Original mehrere Farben. Besonders dreist: Issey Miyake wird als Marke erwähnt und ist über die Suche findbar, auch die geschützte Bezeichnung iPhone Pocket nutzen die Fälscher. Im Rahmen der "AliExpress-Verpflichtung" soll es möglich sein, das Produkt per Kurierdienst noch Anfang Dezember zu erhalten. Eine der Firmen, die die Fakes vertreiben, sitzt in Dongguan, wobei es sich nur um eine Vertriebsfirma zu handeln scheint. Eine Suche fand mindestens ein halbes Dutzend unterschiedlicher Anbieter.

Nachgestrickt in China

Über die Qualität der Fakes ist nichts bekannt. Das Markenlogo von Issey Miyake scheint nicht verwendet zu werden. Dass populäre Produkte schnell kopiert werden, ist normal – hier handelte es sich aber um einen besonders kurzen Turnaround.

Hinzu kommt, dass die iPhone-Pocket-Hüllen nicht in China hergestellt werden, sondern „Made in Japan“ sein sollen – sie mussten also zunächst untersucht und nachgebaut werden, was bei chinesischen Produkten wesentlich einfacher ist, da sich Fälscher dann Zugang zu Informationen aus den Originalfabriken verschaffen können.


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https://www.heise.de/-11094419

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/news/Apple-belebt-alte-iPod-Socken-wieder-als-iPhone-Umhaengsel-von-Designermarke-11073936.html
[2] https://eu.isseymiyake.com/
[3] https://www.businessinsider.de/wirtschaft/steve-jobs-apple-uniform-issey-miyake-schwarzer-rollkragenpullover-a/
[4] https://www.youtube.com/watch?v=G8Rt4qxKMyA
[5] https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
[6] https://www.heise.de/mac-and-i
[7] mailto:bsc@heise.de

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Flop beim iPhone Air: Konkurrenz verliert angeblich Interesse an Flach-Phones

Von Heise — 27. November 2025 um 15:25
iPhone Air mit Zusatzakku

iPhone Air mit Zusatzakku: Schön flach, aber zu viele Nachteile?

(Bild: Apple)

Apples iPhone Air ist der erste komplett neue iPhone-Formfaktor seit Jahren – und er kommt offenbar schlechter an als erwartet. Die Branche beachtet das.

Gibt es bald keine superdünnen Smartphones mehr? Apples angeblicher „Flop“ beim iPhone Air [1] sorgt in der Android-Branche für Aufruhr. Demnach sollen sich insbesondere chinesische Produzenten dafür entschieden haben, mögliche Projekte von Rivalen zurückzustutzen oder ganz aufzugeben. Das meldet die in Taipeh erscheinende Fachzeitung DigiTimes [2] unter Berufung auf festlandchinesische Quellen. Betroffen sind demnach Huawei und Xiaomi, aber auch Vivo und Oppo, bei denen es zu Strategiewechseln kommen könnte.

Dünnstes iPhone nicht nachgefragt?

Apple hatte mit dem im September vorgestellten iPhone Air (Test [3]) das dünnste iPhone aller Zeiten vorgestellt, das gleichzeitig eines der dünnsten Smartphones überhaupt ist. Schon wenige Wochen nach Verkaufsstart zeigte sich dann jedoch, dass die Nachfrage offenbar geringer ist, als von Apple angestrebt.

So erhielt man das Air lange ohne Wartezeit in Apples Geschäften – im Gegensatz zu den schnell ausverkauften anderen Modellen insbesondere aus der iPhone-17-Pro-Reihe. Apple verrät zwar selbst keine Absatzzahlen, doch aus der Lieferkette hieß es, Apple habe bereits die Produktion zurückgefahren [4]. Später hieß es, eine zweite Generation des Air komme deshalb verzögert [5] auf den Markt – wobei das wohl Apples langfristiger Plan war. Kunden gaben zum Teil an, dass ihnen die Nachteile des iPhone Air nicht zusagten. So ist der Akku kleiner als bei den herkömmlichen Modellen und es gibt nur eine rückwärtige Kamera.

Nachteile angeblich zu groß

In China beobachtet man die Situation genau. Zuvor hatte auch schon Samsung Schwierigkeiten, sein dünnes Edge an die Kunden zu bringen [6]. Bei Xiaomi soll geplant gewesen sein, einen echten Air-Konkurrenten herzustellen, während Huawei ähnliche Projekte plante. Vivo wollte seine S-Serie verdünnisieren, obwohl diese eher mittlere Einkommen anspricht.

Mit Unbehagen sehen die Android-Hersteller offenbar auf die weiteren Kompromisse, die ein dünnes Smartphone bedingt: beispielsweise das Fehlen des in China sehr beliebten physischen SIM-Kartenslots (oder gar dessen zwei). Aktuell sollen nun viele Projekte "eingefroren" oder ganz abgesagt worden sein. Die chinesischen Android-Szene gilt eigentlich als innovativ, so hat Huawei ein Mehrfach-Falt-Phone [7] auf den Markt gebracht. Dieses ist dünner als das iPhone Air.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11094329

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/news/Analyse-zum-iPhone-Air-Flop-Laeuft-auch-das-iPhone-16e-fuer-Apple-nicht-gut-11080069.html
[2] https://www.digitimes.com/news/a20251127PD228/iphone-smartphone-sales-production-huawei-xiaomi.html
[3] https://www.heise.de/tests/iPhone-17-17-Pro-17-Pro-Max-und-Air-im-Test-10663319.html
[4] https://www.heise.de/news/iPhone-Air-Noch-mehr-Berichte-ueber-Produktionsreduzierung-10841282.html
[5] https://www.heise.de/news/iPhone-Air-2-Schlechte-Verkaeufe-sorgen-angeblich-fuer-Verschiebung-11073002.html
[6] https://www.heise.de/news/Samsung-verzichtet-zugunsten-des-Galaxy-S26-auf-das-Galaxy-S26-Edge-10773082.html
[7] https://www.heise.de/news/Huawei-Mate-XT-Das-Doppel-Foldable-ausprobiert-9939970.html
[8] https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
[9] https://www.heise.de/mac-and-i
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Deutschland plant für den Ernstfall: Kann die Infrastruktur halten?

Von Kai Imhoff — 27. November 2025 um 15:35

Kai Imhoff

Bundeswehrsoldaten starten in einer Graslandezone zwei NH90-Hubschrauber der NHIndustries.

(Bild: VanderWolf Images / Shutterstock.com)

Ein geheimer 1.200-Seiten-Plan soll 800.000 NATO-Soldaten durch Deutschland bewegen. Doch marode Brücken und Sabotage gefährden das Vorhaben.

In einer Militärbasis in Berlin entsteht seit zweieinhalb Jahren ein Dokument, das über Krieg und Frieden in Europa mitentscheiden könnte. Zwölf hochrangige Offiziere arbeiten am "Operationsplan Deutschland" – einem geheimen Logistikkonzept für den Fall, dass Russland die Nato angreift.

Das Szenario, über welches das Wall Street Journal (WSJ) berichtet [1], klingt wie aus dem Kalten Krieg: Bis zu 800.000 Soldaten müssten dann durch Deutschland an die Ostfront transportiert werden. Doch die Realität des Jahres 2025 stellt die Planer vor massive Probleme.

Warum Deutschland plötzlich zur Drehscheibe wird

Nach Russlands Invasion der Ukraine vor fast vier Jahren hat sich Europas Sicherheitslage fundamental verändert. Deutschland ist nicht länger Frontstaat, sondern zentrale Logistik-Drehscheibe der Nato. Wegen der Alpen im Süden führt praktisch jeder Weg nach Osten durch die Bundesrepublik.

"Das Ziel ist es, Krieg zu verhindern, indem wir unseren Feinden klarmachen, dass sie keinen Erfolg haben werden, wenn sie uns angreifen", erklärt ein hochrangiger Militärangehöriger gegenüber dem WSJ. Der Plan verfolgt einen die "gesamte Gesellschaft umfassenden" Ansatz:

  • Militär, Polizei und Feuerwehr müssen koordiniert handeln
  • Private Unternehmen wie Rheinmetall organisieren Feldlager und Versorgung
  • Häfen, Autobahnen und Bahnstrecken werden zu strategischen Knotenpunkten

Die Fakten im Überblick

Der "Operationsplan Deutschland" (OPLAN DEU) umfasst 1.200 Seiten und kartiert jede relevante Transitroute. Doch die Umsetzung offenbart dramatische Lücken:

  • 20 Prozent der deutschen Autobahnen sind reparaturbedürftig
  • Über ein Viertel der Autobahnbrücken gilt als sanierungsbedürftig
  • Deutsche Häfen benötigen Investitionen von 15 Milliarden Euro

Als eine Brücke zum Sicherheitsrisiko wurde

Im Februar 2024 rammte das Frachtschiff "Rapida" eine Eisenbahnbrücke über die Hunte im Nordwesten Deutschlands. Ein Unfall, kaum erwähnt in den Nachrichten. Doch in der Nato löste er Alarm aus.

Die Brücke war laut WSJ die einzige Bahnverbindung zum Hafen Nordenham – dem einzigen Terminal in Nordeuropa, das zu diesem Zeitpunkt Munition in die Ukraine transportieren durfte. Wochenlang stockte die Versorgung. Das US-Militär musste Lieferungen nach Polen umleiten.

"Viele Häfen haben nur eine einzige Eisenbahnverbindung ins Hinterland", sagt Holger Banik von Niedersachsen Ports gegenüber dem WSJ. "Das ist eine Schwachstelle."

Warum das wichtig ist

Der Vorfall zeigt: Deutschlands Infrastruktur ist verwundbarer als gedacht. Während des Kalten Krieges wurden Autobahnen als Notlandebahnen gebaut, Brücken für Panzer verstärkt. Diese "Dual-Use"-Fähigkeit ging nach 1990 verloren. Neuere Tunnel und Brücken sind oft zu schmal oder zu instabil für Militärkonvois.

Wenn die Übung zur Realitätsprüfung wird

Ende September testete die Bundeswehr in Hamburg den Ernstfall. Übung "Red Storm Bravo" sollte zeigen, ob der Plan funktioniert: 500 Nato-Soldaten landen im Hafen, bilden einen Konvoi von 65 Fahrzeugen und fahren Richtung Osten.

Dann begann das Chaos, wie das WSJ beschreibt. Zu große Abstände zwischen den Fahrzeugen. Eine Drohne [2]sorgte für Verwirrung – es war die eigene. Von Reservisten gespielte Demonstranten klebten sich auf die Straße. Die Polizei hatte kein Lösungsmittel dabei.

Zwei Stunden Stillstand. Sechs Meilen zurückgelegt. Die Übung offenbarte: Zwischen Plan und Wirklichkeit klaffen Lücken.

Die unsichtbare Bedrohung: Sabotage

Noch gefährlicher als marode Infrastruktur ist gezielte Sabotage. In den vergangenen Jahren häuften sich Angriffe auf deutsche Bahnanlagen: Brandstiftung, zerstörte Kabel, gekappte Verbindungen. Erst im Oktober verurteilte ein Münchner Gericht einen Mann, der im Auftrag Russlands Sabotageakte geplant haben soll.

Kürzlich meldete Polen eine Explosion auf seinem Schienennetz [3] – mutmaßlich russischer Herkunft, wie auch Telepolis berichtete.

"Wenn Deutschland das Zentrum der Nato sein soll, dann würde ich als Feind genau darauf abzielen: die Häfen blockieren, die Stromversorgung lahmlegen, den Bahnverkehr stören", sagt Paul Strobel vom Drohnenhersteller Quantum Systems laut WSJ.

Was das für Bürger bedeutet

Die Bundeswehr [4]arbeitet mit Hochdruck daran, den Plan praxistauglich zu machen. Bis 2029 sollen 166 Milliarden Euro in die Infrastruktur fließen, über 100 Milliarden davon in die Bahn. Veraltete Gesetze werden überarbeitet – etwa das Verbot, Militärdrohnen über bewohntem Gebiet fliegen zu lassen.

Doch die Zeit drängt. Deutsche Regierungsvertreter gehen davon aus, dass Russland ab 2029 bereit sein könnte, die Nato anzugreifen. Die Serie von Sabotageakten deutet darauf hin, dass der Konflikt längst begonnen haben könnte – nur eben unterhalb der Schwelle eines offenen Krieges.

"Wir befinden uns nicht im Krieg, aber wir leben auch nicht mehr in Friedenszeiten", sagte Bundeskanzler Friedrich Merz im September vor Wirtschaftsführern.

Bleibt die Frage: Könnte das nicht auch eine sich selbst erfüllende Prophezeiung sein?


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https://www.heise.de/-11095546

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.wsj.com/world/europe/germany-russia-war-nato-secret-plan-8ce43a8d
[2] https://www.heise.de/tp/article/Ukraine-Krieg-Wie-totale-Schlachtfeld-Transparenz-die-Militaerdoktrin-veraendert-11088268.html
[3] https://www.heise.de/tp/article/Anschlag-auf-Ukraine-Versorgungsroute-Polen-beschuldigt-Moskau-11084381.html
[4] https://www.heise.de/tp/article/Verteidigungsfall-Was-eine-militaerische-Eskalation-fuer-Deutschland-bedeuten-wuerde-10688867.html

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Gerst oder Maurer? ESA will deutschen Astronauten zum Mond schicken

Von Marcel Kunzmann — 27. November 2025 um 15:30

Marcel Kunzmann

ESA-Astronauten auf dem Mond, Erde im Hintergrund

Europäische Astronauten auf dem Mond (KI-Illustration)

(Bild: Gemini)

Europa nimmt den Mond ins Visier: Deutschland erhält den ersten europäischen Platz im US-Artemis-Programm. Doch wer wird der Auserwählte sein?

Die europäische Raumfahrtbehörde ESA wird einen deutschen Astronauten zu einer Mondmission schicken. Das kündigte ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher am Rande der Ministerratskonferenz in Bremen an. Deutschland, Frankreich und Italien erhalten jeweils einen Platz für ihre Astronauten im Rahmen des amerikanischen Artemis-Programms.

"Ich habe entschieden, dass die ersten Europäer, die auf einer Mondmission fliegen werden, ESA-Astronauten deutscher, französischer und italienischer Nationalität sein werden", erklärte [1] Aschbacher gegenüber der dpa. Deutschland sei zuerst an der Reihe. Welcher Astronaut konkret ausgewählt wird, teilte der ESA-Chef nicht mit.

Gerst und Maurer als Kandidaten

Als mögliche Kandidaten gelten die deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst und Matthias Maurer, die beide bereits mehrfach ihren Wunsch nach einer Mondmission geäußert haben. "Ich denke, jeder Astronaut möchte gerne zum Mond fliegen. Das ist ein ganz großer Traum, auch mein Traum", hatte Maurer einmal erklärt. Auch Gerst bezeichnete den Mond als "faszinierendes Ziel".

Die ESA verfügt derzeit über sechs aktive Astronautinnen und Astronauten sowie zwei Projektastronauten mit Weltraumerfahrung. Fünf weitere Karriereastronauten wurden 2022 vorgestellt.

Artemis-Programm mit Verzögerungen

Das US-amerikanische Artemis-Programm sieht drei bemannte Missionen in den kommenden Jahren vor. In der ersten Jahreshälfte 2026 sollen vier US-Astronauten bei der etwa zehntägigen Mission Artemis 2 den Mond umrunden. 2027 ist mit Artemis 3 die erste bemannte Mondlandung seit mehr als einem halben Jahrhundert geplant. Artemis 4 ist für 2028 anvisiert, wobei Experten mit Verschiebungen rechnen.

Erst ab Artemis 4 könnte ein deutscher Astronaut teilnehmen. Vereinbart ist, dass je ein Europäer bei den Missionen Artemis 4 und Artemis 5 mitfliegt. Ein weiterer Platz ist noch keinem bestimmten Flug zugeordnet.

Die ESA beteiligt sich am Artemis-Programm durch das im Bremer Airbus-Werk gefertigte europäische Servicemodul, eine zentrale Komponente des Orion-Raumschiffs. Gemeinsam mit der Nasa plant die ESA auch den Bau der Gateway-Mondstation, die den Mond umkreisen soll.

Programm unter politischem Druck

Die Zukunft des Artemis-Programms steht jedoch unter Unsicherheit. US-Präsident Donald Trump, der das kostspielige Programm ursprünglich initiiert hatte, könnte es einstellen. Trump blickt mittlerweile verstärkt in Richtung Mars-Missionen.

Sein zeitweise enger Berater Elon Musk kritisierte die Struktur des Artemis-Programms als "äußerst ineffizient". Es handle sich um ein Job-maximierendes Programm und nicht um eines für maximale Ergebnisse, schrieb der SpaceX-Chef auf X. "Es ist etwas völlig Neues erforderlich", forderte Musk, der den Mond als bloße "Ablenkung" bezeichnet.

Die Nasa hingegen betont die Bedeutung des Mondprogramms als Vorbereitung für Mars-Missionen. Sean Fuller, International Partner Manager für das Gateway-Vorhaben bei der Nasa, erklärte, eine direkte Mars-Mission wäre zu riskant. Mit den Mondflügen könne man wichtige Erkenntnisse über die Bedingungen im Weltraum sammeln.

Erhöhtes ESA-Budget

Für die kommenden drei Jahre sagten die EU-Staaten der ESA laut Aschbacher 22,1 Milliarden Euro zu - eine deutliche Erhöhung gegenüber den 16,9 Milliarden Euro für den Zeitraum 2023 bis 2025. Deutschland will 5,4 Milliarden Euro beisteuern, wie Ministerin Bär ankündigte.

Die Auswahl der drei Länder für die Mondmissionen spiegelt deren Rolle als größte ESA-Beitragszahler wider. Aschbacher verwies auch auf die besonderen Leistungen Deutschlands, Frankreichs und Italiens für das Artemis-Programm.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11095490

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[1] https://www.tagesschau.de/wissen/forschung/mondmission-esa-deutscher-100.html

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Tesla verliert in Europa massiv – VW zieht vorbei

Von Matthias Lindner — 27. November 2025 um 14:46

Matthias Lindner

Neue Tesla Elektroautos bei nassem Wetter in verschiedenen Farben ohne Kennzeichen

(Bild: Ian Dewar Photography / Shutterstock.com)

Teslas Absatz in Europa bricht um fast die Hälfte ein. Volkswagen verkauft dreimal so viele E-Autos. Was läuft schief beim US-Pionier?

Tesla steckt in Europa in der Krise. Im Oktober brachen die Verkäufe des Autobauers aus den USA um 48,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat ein, berichtet Reuters. Im gesamten bisherigen Jahresverlauf liegt der Absatz rund 30 Prozent unter dem Vorjahresniveau – und das, während der europäische Elektroautomarkt insgesamt um 26 Prozent wuchs.

Die Zahlen stammen laut [1] Reuters vom Europäischen Automobilherstellerverband und zeichnen ein klares Bild: Tesla verliert in Europa massiv an Boden, während die Konkurrenz zulegt. Analysten sehen keine schnelle Lösung für die Probleme des Unternehmens.

Volkswagen zieht an Tesla vorbei

Besonders bitter für Tesla: Ausgerechnet Volkswagen, das jahrelang hinter dem US-Pionier zurücklag, hat aufgeholt. Der deutsche Konzern meldete demnach bis September einen Anstieg der Elektroauto-Verkäufe um 78,2 Prozent auf 522.600 Einheiten – rund das Dreifache dessen, was Tesla in Europa verkaufte.

Auch der chinesische Hersteller BYD überholte Tesla deutlich. Im Oktober verkaufte BYD europaweit 17.470 Fahrzeuge und damit mehr als doppelt so viele wie Tesla. Ferdinand Dudenhoeffer vom CAR-Institut der Universität Duisburg-Essen bringt es gegenüber Reuters auf den Punkt: "Das Problem für Elon Musk ist auch, dass die Europäer aufgeholt haben."

Nur zwei Modelle gegen eine Flut neuer Konkurrenz

Ein Hauptproblem liegt auf der Hand: Tesla bietet in Europa im Massenmarkt nur zwei Modelle an – die Limousine Model 3 und das SUV Model Y. Diese begrenzte Palette gilt Analysten als "langweilig geworden", während Wettbewerber eine Vielzahl verbesserter und oft günstigerer Elektroautos auf den Markt bringen.

Allein in Großbritannien sind laut Bericht derzeit über 150 Elektromodelle verschiedener Marken erhältlich. Für das kommende Jahr werden mindestens 50 weitere neue Modelle erwartet. "Von diesen 50 sind keine Teslas", stellte Ginny Buckley, Geschäftsführerin der britischen Website Electrifying.com, laut Reuters fest.

In ganz Europa gibt es mittlerweile mehr als ein Dutzend Elektroautos für unter 30.000 US-Dollar. Dazu kommt eine Welle chinesischer Marken, die mit auffälligen Designs und größerer Modellvielfalt auf den europäischen Markt drängen.

Tesla reagiert mit Preissenkungen

Um den Absatz anzukurbeln, hat Tesla kürzlich eine abgespeckte, günstigere Version des Model Y vorgestellt. Zudem wurden die Preise für Model Y und Model 3 um rund 5.000 US-Dollar gesenkt. Ob diese Maßnahmen ausreichen, um den Marktanteil zu stabilisieren, bleibt abzuwarten.

Die Verkaufsprobleme in Europa sind Teil eines globalen Trends. Laut dem Forschungsunternehmen Visible Alpha wird erwartet, dass die weltweiten Auslieferungen von Tesla in diesem Jahr um sieben Prozent zurückgehen – nach bereits einem Prozent Minus im Jahr 2024.

Auch in China und den USA läuft es nicht rund

In China, wo Tesla sein größtes Werk in Shanghai betreibt, fielen die Auslieferungen im Oktober auf ein Dreijahrestief und gingen um 35,8 Prozent zurück. Im Zeitraum Januar bis Oktober lagen die Verkäufe 8,4 Prozent unter dem Vorjahr.

Tesla sieht sich dort starkem Wettbewerb durch wiedererstarkte chinesische Marken wie Chery und Newcomer wie Xiaomi ausgesetzt, dessen Modell YU7 seit Juni als direkter Konkurrent zum Model Y gilt.

In den USA stiegen die Verkäufe im September noch um 18 Prozent – getrieben durch einen Ansturm von Käufern, die vor Ablauf einer Steuergutschrift in Höhe von 7.500 Dollar am 30. September noch zuschlagen wollten. Im Oktober kehrte sich der Trend um: Die Verkäufe brachen um 24 Prozent ein. Branchenvertreter erwarten, dass der US-Markt für Elektroautos weiterhin verhalten bleiben wird.

Politische Kontroversen und strategische Fragen

Die Verkaufsprobleme in Europa begannen Ende des vergangenen Jahres, nachdem Tesla-Chef Elon Musk öffentlich rechtsextreme Persönlichkeiten gelobt hatte. Dies führte zu Protesten in der gesamten Region.

Obwohl Musk sich in den vergangenen Monaten zurückhaltender äußerte, hat sich das Europageschäft nicht erholt – ein Hinweis darauf, dass grundlegendere Probleme vorliegen.

Tesla selbst knüpft Wachstumsaussagen mittlerweile an makroökonomische Faktoren, Fortschritte bei autonomem Fahren und den Produktionshochlauf. Frühere optimistische Wachstumsprognosen wurden zurückgenommen oder relativiert.

Anfang des vergangenen Jahres hatte Musk den Aktionären noch ein Wachstum der Fahrzeugverkäufe um 20 bis 30 Prozent für 2025 in Aussicht gestellt.

Einige Analysten sind überzeugt, dass Tesla ein neues Fahrzeugmodell benötigt, um den Absatz anzukurbeln. Doch es gibt kaum Anzeichen für ein neues Modell für menschliche Fahrer. Stattdessen verlagert Musk seinen Fokus auf selbstfahrende Robotaxis und humanoide Roboter.

Produktion und Lieferketten

Teslas Werk in Shanghai ist nicht nur der größte Produktionsstandort des Unternehmens, sondern dient auch als wichtigstes Exportzentrum für die Märkte in Asien und Europa. Nach eigenen Angaben arbeitet Tesla mit über 400 Lieferkettenpartnern in China zusammen, von denen mehr als 60 in das globale Beschaffungssystem integriert wurden.

Eine Tesla-Managerin betonte kürzlich [2], dass die Auswahlkriterien für Zulieferer Qualität, Gesamtkosten, technische Reife und Lieferkontinuität seien – nicht das Herkunftsland. Zugleich gibt es Berichte, wonach Tesla plane, den Anteil in China hergestellter Komponenten in den USA montierten Autos zu verringern.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11095399

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.reuters.com/business/autos-transportation/tesla-struggles-course-correct-sales-skid-2025-11-26/
[2] https://www.bloomberg.com/news/articles/2025-11-27/tesla-picks-suppliers-by-quality-not-country-executive-says

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Open-Source-Entwickler fordern Gleichstellung mit Vereinsarbeit

Von Heise — 27. November 2025 um 14:20
Logo mit Schriftzug Open Source, lila Hintergrund

(Bild: heise medien)

Eine Petition fordert, ehrenamtliche Arbeit an Open-Source-Software rechtlich wie klassisches Ehrenamt zu behandeln – mit steuerlichen Vorteilen.

Der Open-Source-Entwickler Boris Hinzer hat eine Petition beim Deutschen Bundestag eingereicht, die freiwillige Arbeit an Open-Source-Projekten als gemeinwohlorientiertes Ehrenamt anerkennen lassen will. Konkret geht es darum, die steuer- und förderrechtliche Gleichstellung mit klassischen Ehrenämtern wie Vereinsarbeit, Jugendbetreuung oder Rettungsdiensten zu erreichen.

Aktuell fallen Code-Beiträge, Dokumentation, Bugfixes oder Community-Management für Open-Source-Projekte nicht in die rechtlichen Kategorien, die der Staat bei der Förderung freiwilligen Engagements berücksichtigt. Wer sich im Sportverein oder bei der Feuerwehr engagiert, kann von Regelungen wie der Ehrenamtspauschale oder der Übungsleiterpauschale profitieren – Open-Source-Entwickler allerdings nicht.

Der Koalitionsvertrag der Bundesregierung bezeichnet Open-Source-Software zwar als elementaren Baustein für digitale Souveränität [1] – die Arbeit tausender Freiwilliger, die diese Software entwickeln und pflegen, wird jedoch rechtlich nicht entsprechend behandelt. Das führt laut Petition zu einem Ungleichgewicht zwischen gesellschaftlicher Bedeutung und fehlender Anerkennung.

Die Begründung der Petition verweist auf die praktische Bedeutung von Open Source für kritische Infrastrukturen: Internet-Protokolle, Sicherheitsbibliotheken, Gesundheits-IT, KI-Frameworks oder Verwaltungssoftware basieren häufig auf freiwilligen Beiträgen. Sicherheitslücken wie Heartbleed [2] oder Log4Shell [3] haben gezeigt, wie stark Staat, Wirtschaft und Verwaltung von der Arbeit einzelner Maintainer abhängen.

Steuerliche Erleichterungen und Rechtssicherheit

Eine rechtliche Anerkennung als Ehrenamt würde mehrere praktische Konsequenzen haben: Aufwandsentschädigungen könnten steuerfrei nach der Ehrenamtspauschale (840 Euro jährlich) oder der Übungsleiterpauschale (3.000 Euro jährlich) gewährt werden. Open-Source-Projekte hätten es leichter, als gemeinnützig nach Paragraf 52 Abgabenordnung eingestuft zu werden, was Spendenquittungen und Zuwendungen erleichtert.

Bei Haftungsfragen könnten Entwickler ähnlich wie Vereinsvorstände nach Paragraf 31a BGB besser gestellt werden. Projekte könnten Kosten rechtssicher erstatten, ohne dass diese als steuerpflichtiges Einkommen gelten. Die Petition argumentiert, dass dies Transparenz, Rechtssicherheit und Nachhaltigkeit im digitalen Ehrenamt schaffen würde.

Internationale Fördermodelle als Vergleich

Die Petition verweist darauf, dass andere Staaten Open-Source-Engagement bereits durch steuerliche Begünstigungen, institutionelle Förderung oder Anerkennung gemeinnütziger Softwareentwicklung unterstützen. Deutschland riskiere, im globalen Wettbewerb zurückzufallen, wenn Freiwilligenarbeit im digitalen Raum strukturell benachteiligt bleibe.

Der Staat investiere Milliarden in Digitalisierung, ignoriere aber die Menschen, die die technologische Basis freiwillig pflegen, heißt es in der Begründung. Eine Anerkennung als Ehrenamt wäre ein kosteneffizienter Beitrag zur digitalen Souveränität, da Freiwillige Arbeit leisten, die Unternehmen sonst für hohe Stundensätze einkaufen müssten.

Die Petition richtet sich an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags. Interessierte können die Petition auf der Plattform OpenPetition [4] mitzeichnen.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11094436

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/news/100-Tage-Ampelregierung-Open-Source-Befuerworter-sind-schwer-enttaeuscht-6583250.html
[2] https://www.heise.de/news/Der-GAU-fuer-Verschluesselung-im-Web-Horror-Bug-in-OpenSSL-2165517.html
[3] https://www.heise.de/hintergrund/Log4Shell-Eine-Bestandsaufnahme-6342536.html
[4] https://www.openpetition.de/petition/online/anerkennung-von-open-source-arbeit-als-ehrenamt-in-deutschland#petition-main
[5] https://www.heise.de/ix
[6] mailto:fo@heise.de

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Störungsmeldung vom 27.11.2025 09:00

Von heise online — 27. November 2025 um 09:00

Neue Störungsmeldung für Provider Vodafone Kabel

Details

Beginn
27.11.2025 09:00
Region
Geesthacht (04152)
Provider
Vodafone Kabel
Zugangsart
Kabel

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Störungsmeldung vom 27.11.2025 09:01

Von heise online — 27. November 2025 um 09:01

Neue Störungsmeldung für Provider T-Online

Details

Beginn
27.11.2025 09:01
Region
Rhens (02628)
Provider
T-Online
Zugangsart
VDSL

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Störungsmeldung vom 26.11.2025 08:30

Von heise online — 26. November 2025 um 08:30

Neue Störungsmeldung für Provider 1&1

Details

Beginn
26.11.2025 08:30
Region
Hamburg (040)
Provider
1&1
Zugangsart
VDSL

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OpenAI meldet Datenklau bei Dienstleister Mixpanel

Von Heise — 27. November 2025 um 09:34
Stilisiertes Bild mit rötlichen Leiterbahnen, offenem Schloss im Vordergrund und den Worten Data Leak, Security, Exploit found

(Bild: Black_Kira/Shutterstock.com)

OpenAI meldet Datendiebstahl bei dem Webanalyser-Dienstleister Mixpanel. Daten von OpenAI-API-Nutzern sind betroffen.

OpenAI informiert über einen Datendiebstahl beim Webanalyse-Dienstleister Mixpanel. Der hat beim KI-Unternehmen die Nutzung der Dienste und API untersucht. Einige der dabei erhobenen Daten können nun in falsche Hände geraten sein.

Eine Mitteilung auf der OpenAI-Webseite [1] erörtert den IT-Vorfall [2]. Demnach gab es einen Einbruch in den Mixpanel-Systemen, bei dem „begrenzte Analysedaten für Web-Analysen einiger Nutzer der OpenAI-API (platform.openai.com)“ abhanden gekommen sind. „Nutzer von ChatGPT und anderen Produkten sind nicht betroffen“, erklärt OpenAI. Was das Unternehmen jedoch nicht erwähnt: Um die OpenAI-KI in anderer Software zu nutzen, wie dem „Erweiterten Einfügen“ in den Windows-Powertoys, ist ein API-Key nötig. Die betroffene Nutzergruppe ist daher vergleichsweise (und möglicherweise unerwartet) groß; API-Keys haben sich sehr viele Nutzer erzeugt.

Das KI-Unternehmen betont, dass in keine OpenAI-Systeme eingebrochen wurde. „Keine Chats, API-Anfragen, API-Nutzungsdaten, Passwörter, Zugangsdaten, API-Keys, Zahlungsdetails oder behördliche IDs wurden kompromittiert oder exponiert“, beteuert OpenAI.

Mixpanel-Einbruch

Am 9. November 2025 hat Mixpanel demnach unbefugte Zugriffe durch Angreifer auf Teile seiner Systeme bemerkt. Dabei haben der oder die Täter begrenzte Kundendaten und Analyse-Informationen ausgeschleust. Mixpanel hat OpenAI über den Vorfall und die Untersuchungen in Kenntnis gesetzt und am Dienstag, dem 25. November 2025, der Firma auch den betroffenen Datensatz geschickt.

Demnach können in dem unbefugten Datenexport Informationen aus Nutzerprofilen von API-Nutzern gelandet sein. Außerdem können die Namen, E-Mail-Adresse, angenäherte geografische Lage der Nutzer (Stadt, Bundesland, Land), Betriebssystem und Browser, mit denen die API genutzt wurde, Webseiten-Referrer und schließlich Organisations- oder User-IDs, die mit dem API-Konto verknüpft sind, betroffen sein.

Als Reaktion auf den IT-Vorfall hat OpenAI Mixpanel aus den Produktivsystemen entfernt und die betroffenen Datensätze untersucht. Die Untersuchungen zusammen mit Mixpanel dauern demnach noch an, um herauszufinden, welchen Umfang der Einbruch tatsächlich hatte. Betroffene Nutzer, Admins und Organisationen will OpenAI direkt kontaktieren. Auch wenn es keine Hinweise darauf gibt, dass Daten oder Systeme außerhalb der Mixpanel-Umgebung betroffen sind, will OpenAI sehr genau auf Zeichen von Missbrauch achten. Außerdem nimmt das Unternehmen zusätzliche und erweitere Sicherheitsuntersuchungen quer durch das Anbieter-Ökosystem vor und hebt die Sicherheitsanforderung für alle Partner und Anbieter an – ohne jedoch genauer zu benennen, was das genau bedeutet.

SMS als Einfallstor

Mixpanel selbst erklärt in einem Blog-Beitrag [3], dass das Unternehmen am 8. November 2025 eine „Smishing“-Kampagne entdeckt habe. Dabei erhalten etwa Mitarbeiter SMS-Nachrichten, die sie zur Herausgabe von Zugangsdaten bringen sollen. Das habe umgehend den Incident-Response-Prozess ausgelöst – Mixpanel habe den unbefugten Zugriff begrenzt und schließlich beendet und die betroffenen Nutzerkonten gesichert. Zudem hat das Unternehmen externe Cybersicherheitspartner eingebunden, um auf den IT-Vorfall zu reagieren.

Betroffene Kunden will Mixpanel über den Vorfall informiert haben. Wer nicht von Mixpanel direkt gehört habe, sei nicht betroffen. Die Liste der Kunden enthält neben OpenAI noch weitere namhafte Unternehmen, etwa Joyn, LG, Pinterest, Workday oder Yelp. Möglicherweise melden in Kürze weitere Unternehmen einen diesbezüglichen IT-Vorfall.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11093777

Links in diesem Artikel:
[1] https://openai.com/index/mixpanel-incident/
[2] https://www.heise.de/thema/Cyberangriff
[3] https://mixpanel.com/blog/sms-security-incident/
[4] https://aktionen.heise.de/heise-security-pro?LPID=39555_HS1L0001_27416_999_0&wt_mc=disp.fd.security-pro.security_pro24.disp.disp.disp
[5] mailto:dmk@heise.de

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Green Deals: Rabattaktion mit hohen Nachlässen im heise Shop

Von Heise — 27. November 2025 um 09:00

Rabatte von bis zu 83 Prozent gibt es am Donnerstag und Freitag auf Webinare zu IT-Sicherheit und Energie sowie digitale Heftausgaben.

Der heise shop bietet für wenige Tage eine „GREEN DEALS“-Aktion an, bei dem ausschließlich digitale Inhalte vergünstigt angeboten werden. Hintergrund ist die Kritik der Deutschen Umwelthilfe (DUH) an Aktionstagen wie Black Friday und Cyber Monday, die laut der Organisation zu Ressourcenverschwendung, übermäßigen Retouren und zusätzlichem Elektroschrott führen.

Unser Online-Shop setzt daher bewusst auf ein rein digitales Angebot und möchte zeigen, dass Sparangebote und ein geringerer ökologischer Fußabdruck kein Widerspruch sein müssen. Statt neuer Hardware oder kurzlebiger Elektronikprodukte stehen Webinar-Aufzeichnungen und digitale Magazine im Fokus. Dadurch entfallen Versand, Verpackung und klimaschädliche Retouren vollständig.

Webinarpakete zu Security und Energie stark vergünstigt

Zu den Highlights der Rabattaktion gehören drei Webinar-Pakete. Angehende Hacker werden sich über zwei Hacking-Webinare von c't [1] zum vergünstigten Paketpreis von 35 € freuen (50% günstiger): „Hacken für Anfänger“ und „Die Necromancer-Challenge“ helfen bei den ersten Gehversuchen.

Fortgeschrittene Security-Professionals sparen satte 316 € beim großen GREEN-DEALS-Paket von heise security [2], handverlesen von Gründer Jürgen Schmidt. Es beinhaltet die Webinare „Microsoft Entra Dangerous Defaults”, „Security für KMUs” und „Wie sag’ ich’s meinem Chef?”. Es ist im Rahmen der Aktion für 149 € erhältlich und somit um 68 Prozent rabattiert.

Die c’t-Redaktion bietet zudem – gemäß der Idee des „GREEN DEAL“ – ein Bündel aus drei Webinaraufzeichnungen rund um erneuerbare Energien [3] für 49€ an (53 % rabattiert). Georg Schnurer, Stefan Porteck und Sven Hansen aus der c’t-Redaktion nehmen ihre Zuschauer zu den Themen „Photovoltaik für Einsteiger“, „Wärmepumpentechnik für Einsteiger“ und „Elektroauto 2025“ an die Hand und vermitteln fundiertes Grundwissen. Ideal, um die persönliche Energiewende im neuen Jahr endlich anzugehen.

Digitale Heftausgaben und Specials

Auch digitaler Lesestoff kommt nicht zu kurz: Für nur 1 € erhalten Sie digitale Ausgaben von c't, Make, iX, c't Fotografie und Mac & i aus dem Jahrgang 2025, ausgewählte c't-Specials gibt es als digitale Version im Aktionszeitraum für nur 5 €. Auf der Aktionsseite [4] finden Sie zudem ein Make-Tutorial zu Blender, Bewegtbild-Workshops von der Maker Faire oder ein Tutorial zur Bildgestaltung, das im Aktionszeitraum um 83 % rabattiert ist.

Der GREEN DEALS-Sale läuft nur für kurze Zeit: offiziell am 27. und 28.11., dem traditionellen Black Friday. Inoffiziell ist das eine oder andere Angebot auch das ganze Wochenende über noch rabattiert. Nutzerinnen und Nutzer finden die reduzierten digitalen Produkte im heise shop [5].


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[1] https://shop.heise.de/4018837114537-ct-green-deals-webinar-bundle-hacking?wt_mc=intern.shop.shop.gd2025.ticker-1.link.link
[2] https://shop.heise.de/4018837114513-heise-security-green-deals-webinar-bundle?wt_mc=intern.shop.shop.gd2025.ticker-1.link.link
[3] https://shop.heise.de/4018837114520-ct-green-deals-webinar-bundle-energie?wt_mc=intern.shop.shop.gd2025.ticker-1.link.link
[4] https://shop.heise.de/shop-aktionen/aktionen/green-deals-2025/?wt_mc=intern.shop.shop.gd2025.ticker-1.link.link
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Cyberangriffe auf Londoner Bürgerbüros beeinträchtigen lokale Behördendienste

Von Heise — 27. November 2025 um 05:04
Hacker bei der Arbeit

(Bild: Maksim Shmeljov/Shutterstock.com)

Drei Bezirksverwaltungen in London haben nach Cyberangriffen die IT abgeschaltet, was behördliche Dienstleistungen einschränkt. Details gibt es noch keine.

Anfang dieser Woche haben verschiedene Bezirksverwaltungen innerhalb Londons Cybersicherheitsvorfälle [1] bemerkt, sodass die IT-Systeme heruntergefahren wurden. Zwar werden Dienstleistungen der lokalen Behörden mittlerweile wieder angeboten, aber Bürger werden aufgrund möglicher Wartezeiten um Geduld gebeten. Bislang ist unklar, um welche Art von Cyberangriff es sich handelt, welchen Zweck die Angreifer verfolgen und ob Daten abgeflossen sind.

Betroffen sind die Londoner Verwaltungsbezirke Kensington und Chelsea, Westminster sowie Hammersmith und Fulham. Die Behörden greifen teilweise auf dieselben IT-Systeme zurück, die sie sich im Rahmen einer gemeinsamen Vereinbarung teilen. In Deutschland gibt es ein ähnliches Prinzip mit kommunalen Datenverarbeitungszentren, die IT-Dienstleistungen für Behörden anbieten. Das ist insbesondere für kleinere Kommunen unabdingbar, für die eine eigene IT-Abteilung kaum zu stemmen ist.

Ermittlungen aufgenommen

Ob der Cyberangriff [2] in der britischen Hauptstadt vorrangig den IT-Dienstleister oder die drei Bezirksverwaltungen direkt getroffen hat, ist bislang offen. Die Behörden sind den vorgeschriebenen Standardprozessen nach entdeckten Cyberattacken gefolgt, haben die IT-Systeme sofort heruntergefahren, das staatliche Cybersicherheitszentrum Großbritanniens informiert und Ermittlungsbehörden eingeschaltet.

Zwar steht ein Großteil der behördlichen Dienstleistungen in den betroffenen Bezirken wieder zur Verfügung, aber auch drei Tage nach der ersten Entdeckung der Cybersicherheitsvorfälle gibt es noch Einschränkungen und Verzögerungen, worauf sich die Bürger einstellen müssten, schreibt der Westminster-Bezirksrat [3]. In dringenden Fällen, etwa bei der Kinderbetreuung oder für Sozialunterkünfte, bietet die Behörde verschiedene Notfallrufnummern an.

Unklarheit über Täter und Zweck

"Zum jetzigen Zeitpunkt ist es noch zu früh, um zu sagen, wer dafür verantwortlich ist und warum", heißt es aus Westminster. "Wir untersuchen den Vorfall, um festzustellen, ob Daten kompromittiert wurden – ein übliches Vorgehen. Unsere IT-Teams haben die ganze Nacht durchgearbeitet und eine Reihe erfolgreicher Gegenmaßnahmen ergriffen. Wir bleiben wachsam, falls es zu weiteren Vorfällen oder Problemen kommt."

Großbritannien hat dieses Jahr mehrere größere Cyberattacken erfahren müssen. So wurden Produktion und Verkauf bei Jaguar Land Rover nach einem IT-Angriff gestört [4]. Eine namhafte Einzelhandelskette war sogar so weit betroffen, dass der CTO von Marks & Spencer nach dem Cyberangriff zurückgetreten [5] ist.


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https://www.heise.de/-11093645

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/thema/Cybersecurity
[2] https://www.heise.de/thema/Cyberangriff
[3] https://www.westminster.gov.uk/news/new-cyber-security-incident-update-westminster-city-council-26th-november-8pm
[4] https://www.heise.de/news/IT-Angriff-auf-Jaguar-Land-Rover-Produktion-und-Verkauf-gestoert-10629646.html
[5] https://www.heise.de/news/CTO-von-Marks-Spencer-tritt-nach-Cyberangriff-zurueck-10642431.html
[6] https://www.heise.de/newsletter/anmeldung.html?id=ki-update&wt_mc=intern.red.ho.ho_nl_ki.ho.markenbanner.markenbanner
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Anzeige: Earbuds Soundcore Liberty 5 am Black Friday zum Bestpreis

Von Antje Lüth — 27. November 2025 um 10:11
Die Earbuds Soundcore Liberty 5 mit adaptivem ANC, Dolby Audio und LDAC sind am Black Friday bei Amazon so günstig wie noch nie.
Earbuds Soundcore Liberty 5 (Bild: amazon.de/anker)
Earbuds Soundcore Liberty 5 Bild: amazon.de/anker

Die Earbuds Liberty 5 von Soundcore bei Anker vereinen ungestörten Musikgenuss mit eindrucksvollem Dolby-Sound und maximaler Flexibilität und stellen damit eine attraktive Alternative zu teuren Markenkopfhörern wie den Apple Airpods oder den Samsung Galaxy Buds dar. In der Black Friday Woche sind sie bei Amazon zum tiefsten Preis seit ihrer Markteinführung im Mai 2025 erhältlich.

Soundcore Liberty 5: Kopfhörer mit Dolby-Sound

Ausgestattet mit 9,2 Millimeter großen Wollpapier-Membranen und bassverstärkenden Röhren liefern die Earbuds Soundcore Liberty 5 einen ausgewogenen und dynamischen Sound, der sich durch klare Höhen, kräftige Mitten und natürliche Bässe auszeichnet. Dank LDAC und Hi-Res-Audio übertragen sie selbst feinste Nuancen bis ins Detail, während Dolby Audio spektakuläre 3D-Surround-Effekte beisteuert. Mit benutzerdefinierten Modi für Musik, Filme und Podcasts, weiterführenden EQ-Einstellungen in der Soundcore-App und einer Analyse des Gehörgangs mit HearID lassen sich die Kopfhörer zudem an individuelle Bedürfnisse anpassen.

Adaptives ANC mit Echtzeit-Anpassung

Für ungestörten Musikgenuss nutzen die Earbuds von Soundcore adaptives ANC 3.0, das sich alle 0,3 Sekunden an die Umgebung anpasst und mit speziellen Algorithmen Hintergrundgeräusche und menschliche Stimmen in Echtzeit unterdrückt. Alternativ steht ein Transparenzmodus zur Verfügung, der die wichtigsten Geräusche durchlässt, um eine Orientierung im öffentlichen Raum zu ermöglichen. Ein Druck auf die Earbud-Stifte genügt, um zwischen ANC- und Transparenzmodus zu wechseln.

KI-Anrufe mit sechs Mikrofonen

Auch Telefongespräche lassen sich mit den Kopfhörern problemlos führen. Sechs Mikrofone mit KI-Geräuschunterdrückung blenden selbst Windgeräusche zuverlässig aus, um die Stimme klar und deutlich zu übertragen.

Lange Akkulaufzeit mit und ohne ANC

Vollständig aufgeladen bieten die Soundcore Liberty 5 eine Akkulaufzeit von zwölf Stunden ohne, und acht Stunden mit ANC. Durch das Ladecase lässt sich die Spieldauer auf bis zu 48 Stunden verlängern. Anschließend reichen zehn Minuten Ladezeit aus, um fünf weitere Stunden lang Musik hören zu können. Das Ladecase kann sowohl mit als auch ohne Kabel aufgeladen werden.

Ohrstöpsel in sechs Größen sowie die wasser- und staubfeste Beschaffenheit nach Standard IP55 runden die Eigenschaften der Earbuds ab.

Die Earbuds Soundcore Liberty 5 bei Amazon

Bei Amazon gibt es die Earbuds Soundcore Liberty 5 am Black Friday in verschiedenen Farben 31 Prozent günstiger für nur 69 statt 99,99 Euro, womit sie einen neuen Tiefstpreis erreicht haben. Wer sich die Earbuds zum Aktionspreis sichern möchte, sollte bei diesem Deal schnell zugreifen, denn stark nachgefragte Angebote können auch schon vor dem Ende der Aktion am 1. Dezember 2025 vergriffen ein.

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Neben den Soudcore Liberty 5 hat Amazon weitere Modelle des Herstellers im Angebot. Die beliebten In-Ear-Kopfhörer Soundcore P2 Mini ohne ANC gibt es zum Beispiel zum halben Preis für nur 19,99 statt 39,99 Euro.

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Eine Übersicht über alle reduzierten Bluetooth-Kopfhörer von Soundcore by Anker ist hier zu finden:

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CPU, RAM, SSD, Kühler: Die große Hardware-Kaufberatung zu Weihnachten

Von Martin Böckmann — 27. November 2025 um 09:56
Zu Weihnachten soll es einen PC oder neue Hardware geben? Wir geben Hilfestellung bei der Navigation durch hohe Speicherpreise und CPU -Geheimtipps.
Ein PC und Hardware-Komponenten unter dem Weihnachtsbaum (Bild: KI-generiert mit Microsoft 365 Copilot)
Ein PC und Hardware-Komponenten unter dem Weihnachtsbaum Bild: KI-generiert mit Microsoft 365 Copilot

Der Hardware-Herbst fiel im Jahr 2025 gleich doppelt ernüchternd aus: AMD und Intel haben keine schnelleren Prozessoren vorgestellt, auch bei den Grafikkarten bleiben Super- und GRE-Versionen vorerst aus. Zugleich sind die Preise für Arbeitsspeicher ohne Vorwarnung sprunghaft angestiegen. Gute Angebote gibt es dennoch, vor allem dank einer besonders günstigen Gaming-CPU.

Wie immer gilt dabei: Ein Upgrade sollte notwendig und spürbar sein. Situationen wie der sprunghafte Preisanstieg am Speichermarkt sind selten, in den meisten Fällen sollte ein Neukauf erst erfolgen, wenn die höhere Leistung auch benötigt wird. Denn fast immer gibt es zu einem späteren Zeitpunkt mehr Leistung zum gleichen Preis. Zudem ist ein Leistungsanstieg von unter 30 Prozent zwar in Benchmarks erkennbar, im Alltag aber kaum spürbar. Gerade bei CPUs und Grafikkarten empfehlen wir daher, mindestens eine Generation zu überspringen.

Prozessoren

AMD und Intel haben in den vergangenen Monaten vor allem Modellpflege betrieben, wirklich neue Prozessoren oder gar eine völlig neue Architektur gab es nicht. Dafür sind die bekannten und beliebten Modelle gut verfügbar und oft etwas unterhalb der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers zu bekommen. Insbesondere bei Intel-Prozessoren ist das Preis-Leistungs-Verhältnis oft besonders gut, die Leistung in Spielen ist aber bei AMDs X3D-Serie oft deutlich besser.

Der bisherige Spar-Tipp, AMDs AM4-Plattform, ist nach wie vor gut zu bekommen, interessante Prozessoren gibt es aber kaum noch. Sowohl der AMD Ryzen 7 5800X3D als auch der Ryzen 7 5700X3D werden nicht mehr hergestellt und sind praktisch nicht mehr verfügbar. Auch die Preise auf dem Gebrauchtmarkt lohnen sich kaum.

Abseits der X3D-Serie von AMD gibt es jedoch durchaus ein paar günstige und interessante Angebote für den Sockel AM4, wie auch für Intels LGA-1700. Sie lohnen sich besonders dann, wenn bereits DDR4-Arbeitsspeicher aus einem älteren PC vorhanden ist und weiterverwendet werden kann.

X3D, Zen5 oder doch eine Intel-CPU?

Für einfache Büro-PCs, die auch für Gelegenheitsspieler ausreichend Leistung bieten, sind Prozessoren wie der AMD Ryzen 5 5600GT, 5600XT oder größere Modelle mit acht Kernen für deutlich unter 150 Euro erhältlich. Für rund 10 Euro mehr hat Intel mit dem Core i5-14400F ebenfalls eine starke CPU im Angebot, die sich auf passenden Mainboards mit DDR4-Arbeitsspeicher betreiben lässt.

Schwierig ist vor allem, dass die meisten Prozessoren im niedrigen Preissegment keine integrierte Grafikeinheit haben. Die besten Angebote lassen sich daher nur nutzen, wenn eine Grafikkarte vorhanden ist, dabei kann es sich für die reine Bildausgabe durchaus um ein älteres Modell handeln. Erkennbar sind Prozessoren ohne Grafikeinheit bei AMD und Intel jeweils am F-Suffix hinter der Modellnummer. Zusätzlich haben die meisten AM4-Prozessoren generell keine integrierte GPU, die gibt es nur in den mit einem G-Suffix versehenen APUs.

Neuere AMD-Prozessoren können wie im vergangenen Jahr nach dem Kaufpreis ausgesucht werden. Ob Ryzen-7000 oder Ryzen-9000 macht in den meisten Anwendungen kaum einen Unterschied, die Anzahl der CPU-Kerne ist hier wichtiger. Beide Serien finden zudem in den gleichen Mainboards Platz. Besonders viele CPU-Kerne braucht es nur, wenn sie auch genutzt werden, etwa beim Videoschnitt, der Virtualisierung, häufiger Kompression oder Dekompression von großen Datenmengen oder ähnlichen Aufgaben.

Ausnahme für Spieler

Die große Ausnahme bilden Spiele, hier ist die beste Wahl relativ klar. Der AMD Ryzen 7 9800X3D ( Test ) ist auch im Jahr 2025 die beste Spiele-CPU. Abseits der absoluten Spitze lohnt es sich, auch die älteren Ryzen 7 7800X3D und 7600X3D als günstigere Optionen in Erwägung zu ziehen. Der zusätzliche L3-Cache macht die X3D-Serie von AMD in den meisten Fällen zur effizientesten und insgesamt besten Option.

Die X3D-Prozessoren haben in diesem Jahr einen Newcomer, denn AMD stellte erst vor wenigen Wochen den AMD Ryzen 5 7500X3D vor. Er gleicht dem Ryzen 5 7600X3D in fast allen Aspekten, bis auf die Taktfrequenz. Mit 200 MHz weniger Boost-Takt dürfte der Unterschied in der Praxis kaum auffallen, die 70 Euro Preisunterschied hingegen machen sich deutlich bemerkbar. Wer sparen will, macht mit der günstigeren CPU wenig falsch.

Etwas Beachtung schenken sollte man auch den Intel-Prozessoren für den Sockel LGA-1851. In Kombination mit einem günstigen Mainboard gibt es hier oft gute Angebote. Die Kritik an Intels neuer Prozessorserie zielt in erster Linie auf den besonders in Spielen geringen Leistungsunterschied zur Vorgängergeneration ab. Bei der Anwendungsleistung und der Energieeffizienz hat Intel jedoch gute Fortschritte erzielt.

Ein Nachteil gegenüber AMDs AM5-Plattform ist bei Mainboards mit Intels LGA-1851, dass es keine schnelleren Prozessoren für diesen Sockel geben wird. Wer auf zukünftige Upgrades hofft, ist bei AMD besser aufgehoben. Wird der PC jedoch für fünf bis zehn Jahre genutzt und danach ohnehin komplett ersetzt, kann sich ein Blick auf die Intel-Core-Ultra-200-Serie lohnen.

Arbeitsspeicher, SSDs, Mainboards

Arbeitsspeicher wird bei neuen PCs und Upgrades in diesem Herbst wohl das große Thema sein. Der Preis für ein DDR5-Kit mit einer Speicherkapazität von 32 GByte liegt derzeit bei über 250 Euro, besonders schnelle Kits können 400 Euro deutlich übersteigen. Für 64 GByte werden teilweise gar mehr als 1.000 Euro aufgerufen. Bei DDR4 sieht es preislich kaum besser aus, teilweise ist die Verfügbarkeit außerdem schlechter als bei DDR5.

Wer nicht unbedingt muss, sollte vorerst auf den Kauf von Arbeitsspeicher verzichten. In jedem Fall lohnt es sich zurzeit nicht, schon einmal etwas mehr Speicher zu kaufen, um für die Zukunft zu planen. Dazu sei allerdings auch gesagt, dass eine Entspannung der Preislage derzeit nicht in Sicht ist. Für das Jahr 2026 erwarten Analysten weiterhin hohe Preise für DRAM und zunehmend auch für NAND-Speicherchips, die in SSDs verbaut werden.

DDR5 hat sich mittlerweile mit Geschwindigkeiten von 6.000 bis über 8.000 Mt/s (Megatransfers pro Sekunde) durchgesetzt. Einen größeren Unterschied macht die Speichergeschwindigkeit in den seltensten Fällen. Im Vorjahr haben wir hierzu noch empfohlen, die eigene CPU aufgrund des oft geringen Aufpreises nicht unnötig auszubremsen und lieber zu einem schnelleren Kit mit 6.000 Mt/s oder bis zu 7.200 Mt/s bei Intel-Systemen zu greifen.

In Anbetracht der hohen Preise erscheint es derzeit sinnvoll, den geringen Einfluss auf die Anwendungsleistung in die andere Richtung auszunutzen. Es macht in den wenigsten Fällen überhaupt einen spürbaren Unterschied, ob ein langsames oder ein schnelleres Speicherkit verwendet wird. Man kann also beruhigt zu langsamerem Arbeitsspeicher greifen, das gilt selbst in Kombination mit High-End-Prozessoren.

Eine Besonderheit sind AMDs X3D-Prozessoren. Hier ist der Einfluss des Arbeitsspeichers auf die Performance in Anwendungen und Spielen besonders gering, denn in den meisten Fällen wird ein Großteil der besonders zeitkritischen Zugriffe durch den 64 MByte großen 3D-V-Cache abgedeckt, der Arbeitsspeicher und dessen Geschwindigkeit spielen für diese Zugriffe überhaupt keine Rolle.

Weniger ist mehr

Gut zu wissen ist auch, dass die Kapazität und Anzahl der Speichermodule einen Einfluss auf die mögliche Taktfrequenz der Module haben. Die schnellsten Einstellungen sind nur möglich, wenn lediglich zwei Speicherriegel verwendet werden und sie auch nur einseitig bestückt sind (Single-Rank). Das bedeutet, dass maximal 48 GByte auf zwei 24-GByte-Speicherriegel verteilt sein sollten, wenn hohe Taktfrequenzen das Ziel sind.

Auch bei 64 oder 96 GByte ist es für den Prozessor einfacher, nur zwei Riegel ansteuern zu müssen. Der Betrieb mit vier Modulen ist für den integrierten Speichercontroller am anspruchsvollsten, auch die Qualität des Mainboards spielt hier aufgrund der benötigten Signalqualität die größte Rolle. Mehr als DDR5-6000 ist dabei oft nicht stabil möglich, der Kauf von besonders teuren Speicherkits mit hohen Geschwindigkeiten ist deshalb in diesem Fall auch nicht notwendig.

SSDs

PCI-Express 5.0 hat sich mittlerweile insofern durchgesetzt, als alle großen Hersteller mindestens eine High-End-SSD mit dem neuen Standard anbieten, selbst in teuren Notebooks sind sie mittlerweile zu finden. Der Geschwindigkeitsvorteil ist im Alltag gering, die Nachteile durch höhere Wärmeabgabe und die dadurch nötige Kühlung der SSDs gibt es hingegen weiterhin. Die aktuelle Generation in Form der Crucial T710 und Samsung P9100 hat in diesem Punkt jedoch messbare Fortschritte erzielt, was auch den Einsatz in Notebooks praktikabel macht.

Wer häufig große Datenmengen schreibt, sollte darauf achten, dass es sich um eine TLC-SSD (Triple-Level-Cell) handelt, denn die Schreibgeschwindigkeit von QLC-SSDs bricht je nach SLC-Cache-Größe bereits nach wenigen Gigabyte geschriebener Daten stark ein. Bis der Cache wieder frei ist, schreibt eine QLC-SSD teilweise sogar langsamer als eine HDD. TLC-SSDs sind hier wesentlich schneller und deshalb zu bevorzugen.

Wenn keine großen Datenmengen bewegt, sondern nur gelegentlich Programme oder Spiele installiert werden, kann eine QLC-SSD aber aufgrund der niedrigeren Kosten eine sinnvolle Wahl sein. Auf die Lesegeschwindigkeit hat das zusätzliche Bit pro Zelle keine Auswirkungen. Gerade für hohe Kapazitäten kann QLC eine gute Alternative sein, etwa bei einer großen Spielebibliothek.

Mit großen Datenmengen sind in diesem Fall regelmäßige Schreibvorgänge mit 150 GByte oder mehr innerhalb kurzer Zeit gemeint. Selbst die Installation eines großen Spiels wie GTA V oder des aktuellen Call of Duty Modern Warfare 7 ist auch für eine QLC-SSD kein Problem, für Video-Profis oder KI-Workloads sind QLD-SSDs hingegen weniger geeignet.

Mainboards

Die Wahl des Mainboards hängt unmittelbar mit dem verwendeten Prozessor zusammen. AM5-Mainboards sind für AMD-Prozessoren der aktuellen Zen4-Generation sowie Zen5 und auch der nächsten Generation geeignet. Die X670(E) und X870(E) und die jeweils darunter angesiedelten Serien unterscheiden sich technisch kaum, die verwendeten Chips sind identisch. Die Ausstattung ändert sich allerdings, auch beim Umfang der Bios-Funktionen bieten viele B850- und X870-Boards mehr als ihre Vorgänger.

Mainboards können trotzdem überwiegend nach den vorhandenen Anschlüssen ausgewählt werden, etwa nach der Anzahl der USB-Anschlüsse, gegebenenfalls Thunderbolt-Ports, Display-Anschlüsse und Netzwerk-Ports inklusive Wi-Fi und Bluetooth. Auch die Anzahl der PCI-Express-Steckplätze und M.2-Slots sollte auf die Bedürfnisse abgestimmt werden. Andere Kriterien wie Kühlung und Spannungsversorgung sind nur in Ausnahmefällen relevant. Selbst günstige Mainboards sind für alle auf der QVL-Liste befindlichen CPUs auch bei langer Dauerlast geeignet.

Nur bei Intel-Systemen ist eine Platine mit Z-Chipsatz, etwa Z890 für Core Ultra 200 oder Z790 für Core-i-14xx unbedingt notwendig, falls der Prozessor übertaktet werden soll. Sie bieten als einzige die nötigen Einstellungen, um die Taktfrequenz von dafür geeigneten CPUs mit K-Suffix zu verändern. Auch für Speicher-Tuning gibt es hier die meisten Möglichkeiten.

Abseits davon sind günstigere B760-Platinen ebenfalls vollkommen ausreichend, auf die Leistung der CPU bei Intel-Standardeinstellungen haben Mainboards keinen Einfluss. Auch übertaktbare Prozessoren sind hier uneingeschränkt lauffähig, lediglich übertaktet werden können sie auf diesen günstigen Boards nicht.

Bei AMD ist Übertakten auch mit günstigeren Mainboards möglich, X670(E) und X870(E) bieten auch dafür erst einmal keinen Vorteil, sie sind lediglich besser ausgestattet und bieten oft vorkonfigurierte Profile, etwa zum Übertakten von Arbeitsspeicher.

Für die allermeisten Anwendungsfälle empfehlen wir daher, etwas Geld zu sparen und ein Modell mit B650- oder B850-Chipsatz zu wählen. Hier gibt es schon für unter 200 Euro eine größere Auswahl. Das gesparte Geld kann in eine schnellere CPU oder Grafikkarte investiert werden. Auch ein besserer CPU-Kühler kann sinnvoll sein, ist aber nicht immer notwendig. Wir geben ein paar Tipps zur Kühlung.

CPU-Kühler

Falls ein Prozessor bereits mit einem Kühler ausgeliefert wird, wie es bei beiden CPU-Herstellern bei weniger leistungsstarken Modellen der Fall ist, kann er selbstverständlich auch langfristig für den Betrieb innerhalb der Spezifikationen genutzt werden.

Allerdings dürfte klar sein, dass die mitgelieferten Kühler eher kostenoptimiert sind. Sie sind also ausreichend, bieten aber weder besonders niedrige Temperaturen, noch sind sie besonders leise. Wer seinem Prozessor beste Bedingungen verschaffen will oder ein empfindliches Gehör hat, braucht deshalb etwas Besseres.

Die Kühler von bekannten Herstellern wie Alpenföhn, Bequiet und Noctua liefern im Regelfall sehr gute Kühlleistung und kommen mit reichlich Zubehör. Wer sichergehen will und keine Lust auf die Lektüre detaillierter Testberichte hat, macht hier wenig falsch. Die Physik kann aber niemand überlisten, daher gilt: Bei CPU-Kühlern kommt es sehr wohl auf die Größe an.

Gut und günstig

Daher können große, aber durchaus günstige Kühler wie der Thermalright Peerless Assassin 120 und dessen SE- und Miniableger problemlos mit teureren Kühlern mithalten. Wenn es nur auf die Kühlleistung ankommt, lässt sich so für rund 40 Euro jede Desktop-CPU gut und leise kühlen.

Die Alternative für High-End-Prozessoren sind All-in-One-Wasserkühler. Neben der guten Kühlleistung spielen hier auch die Optik sowie ein aufgeräumter Innenraum des PC-Gehäuses eine große Rolle. Komponenten wie Arbeitsspeicher und SSDs in der Nähe der CPU lassen sich mühelos tauschen, bei großen Luftkühlern geht das oft nicht.

Nachteil ist der oft deutlich höhere Preis im Vergleich mit guten Luftkühlern, wobei es auch hier nicht gleich ein Modell für über 200 Euro sein muss. Der deutsche Hersteller Arctic Cooling baut mit dem Liquid Freezer III einen der derzeit besten und gleichzeitig günstigsten Kühler dieser Art.

Je nach Gehäuse kann die Größe des Radiators ausgewählt werden. Die größte Version mit 420-Millimeter-Kühler ist trotz enormer Kühlleistung für unter 100 Euro erhältlich und wurde in mehreren Testberichten als einer der besten Kühler überhaupt gelistet.

Grafikkarten

Alle drei Hersteller von dedizierten Grafikkarten haben im vergangenen Jahr neue Architekturen und Modelle vorgestellt. Bei Nvidia gibt es die Blackwell-Serie, die aus den Modellen Geforce RTX 5050, 5060, 5060 Ti, 5070, 5070 Ti sowie den High-End-Modellen RTX 5080 und RTX 5090 besteht. Die Verfügbarkeit ist meistens gut, wobei nach wie vor nicht alle Modelle von allen Herstellern jederzeit lieferbar sind. Probleme, eine Karte nahe der UVP zu bekommen, gibt es aber kaum noch.

Auch AMD hat mit der RX-9060- und RX-9070-Serie mehrere neue Karten mit der RDNA-4-Architektur vorgestellt, die bei der Effizienz an Nvidia heranreichen kann und eine Reihe von Features unterstützt, die mit Nvidias DLSS konkurrieren. Bei der Raytracing-Leistung hat AMD deutlich aufgeholt, die ehemalige Schwäche in diesem Punkt ist weitgehend behoben.

Zuletzt bleibt Intel, die auf dem Grafikkartenmarkt nach wie vor kaum präsent zu sein scheinen. Dabei hat die Intel Arc B580 in fast allen Testberichten viel Lob erhalten und konnte durch gute Performance und zumindest ausreichende Speicherausstattung in ihrer Leistungsklasse überzeugen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist zudem besonders gut, lediglich an Marktanteilen und damit verbundenem Support der Spieleentwickler hapert es bei Intel weiterhin.

High-End erscheint zuerst

Die schnellste Grafikkarte für den Endkundenmarkt ist die Nvidia Geforce RTX 5090, die derzeit ab etwa 2.800 Euro ab Lager von verschiedenen Herstellern im Fachhandel verfügbar ist. Wenn Geld egal ist, gibt es nichts Besseres. Mit 32 GByte GDDR7-Speicher und 21.760 Shader-Einheiten ist die darauf verbaute GB-202-GPU im Vergleich zum GB-203-Chip der Geforce RTX 5080 fast doppelt so groß.

Während die Leistungssprünge unterhalb der Geforce RTX 5090 eher gering ausfallen, hebt sich Nvidias Topmodell deutlich von der Masse ab, Gleiches gilt für den Vorgänger, die Geforce RTX 4090. Erkauft wird das nicht nur mit einem hohen Anschaffungspreis, sondern auch mit einer Leistungsaufnahme von bis zu 575 Watt.

Im Preisbereich zwischen 250 und 700 Euro gibt es sowohl von Nvidia als auch von AMD einige Modelle, die sich oft sehr ähnlich sind. Tendenziell stattet AMD die Grafikkarten zum gleichen Preis mit mehr Grafikspeicher aus, was in hohen Auflösungen und Detaileinstellungen ein Vorteil sein kann. Nvidia unterstützt hingegen mit DLSS 4 die besseren Upscaling- und Frame-Generation-Technologien sowie – als einziger Hersteller ab Werk – Multi-Frame-Generation.

Wer Letztere nicht nutzt, bekommt bei AMD mitunter etwas mehr Leistung zum gleichen Preis. Mit FSR Redstone und Ray Regeneration als Konkurrent zu Nvidias Ray Reconstruction holt AMD allerdings bei der Software immer weiter auf. Eine grundsätzlich falsche Entscheidung kann man nur unabhängig vom Hersteller treffen: Grafikkarten mit 8 GByte Speicher sind nicht mehr zeitgemäß für hohe Detaileinstellungen, das gilt auch für einige Spiele in Full-HD-Auflösung. Wer kann, sollte unbedingt auf eine Karte mit 12 oder besser 16 GByte sparen.

Gehäuse, Netzteile und unser Fazit

Gehäuse

Für den Kauf eines Gehäuses gibt es in der Regel keine besonderen Gründe, auf neue Modelle zu warten. Die wesentlichen Designmerkmale haben Hersteller seit Jahren ausgearbeitet, Innovationen betreffen häufig Details oder die Materialwahl. Im Jahr 2024 haben sich die sogenannten Aquariumgehäuse mit von mehreren Seiten einsehbaren Plexiglasseitenteilen weiter etabliert.

Wer bereits ein Gehäuse besitzt, in dem ausreichend Platz auch für neue Komponenten wie größere Grafikkarten oder CPU-Kühler ist, kann beruhigt das alte Gehäuse weiter nutzen. Neben der Optik fällt das höchstens durch fehlende Typ-C-Ports auf, die unter anderem für externe SSDs praktisch sind.

Gerade für den Sommer sollte wie üblich auf ein ausreichendes Kühlkonzept geachtet werden. Für einen Büro-PC ohne leistungsfähige Komponenten reichen ein bis zwei Gehäuselüfter bereits aus. High-End-Rechner sollten allerdings von drei bis fünf Lüftern mit Frischluft versorgt werden, um auch bei niedriger Lüfterdrehzahl genügend Luftzirkulation zu haben.

Netzteile

Am 80-Plus-Standard hat sich in den vergangenen Jahren wenig getan, auch 12-Volt-Only ist weiter nicht am DIY-Horizont zu sehen. Ältere Netzteile können bei ausreichender Qualität und Leistung weiterverwendet werden, sollten aber gerade für Leistungsspitzen etwas überdimensioniert sein. Die Empfehlungen der Grafikkartenhersteller sollten beachtet werden.

Bei einem Neukauf sollte neben hoher Effizienz auf das Vorhandensein von mindestens einem 12V-6x6-Kabel geachtet werden, auch ATX 5.1 ist wichtig. Die Stecker sind PIN-kompatibel zu 12VHPWR, bieten aber zusätzliche Sicherheit und sollen falsches Einstecken effektiver verhindern, um Defekte durch Überhitzung auszuschließen. Der neuere ATX-Standard enthält zudem Vorgaben für Leistungsspitzen, die das Netzteil verkraften muss, ohne dabei abzuschalten oder gar einen Defekt zu erleiden.

Wer den Kauf einer zukünftigen High-End-Grafikkarte plant, sollte zur Sicherheit ein Netzteil mit zwei 12V-6x6-Kabeln kaufen. Die Leistungsaufnahme von Grafikkarten dürfte zwar auch in der nächsten Generation nicht über 600 Watt steigen, aus Sicherheitsgründen könnten Hersteller aber einige Modelle mit zwei Stromanschlüssen ausstatten, die auch zwingend beide belegt werden müssen.

Fazit

Aktuell ist nicht die beste Zeit, einen neuen PC zu bauen oder sein bestehendes System aufzurüsten. Das liegt vor allem an den stark gestiegenen Preisen für Arbeitsspeicher und zunehmend auch SSDs. Während Prozessoren und Grafikkarten in allen Preisbereichen meistens gut verfügbar und – abgesehen von der Geforce RTX 5090 – auch kaum mehr überteuert sind, macht der Arbeitsspeicher einen sehr hohen Anteil am Gesamtbudget aus.

Wer Altbestände an DDR4- und DDR5-Speicher hat, sollte sie weiternutzen und auch beim Kauf von gebrauchten Komponenten gezielt nach etwas unbeliebteren und langsameren Speichermodulen suchen. Der Einfluss auf die Anwendungs- und Spieleperformance ist so gering, dass man an dieser Stelle viel Geld mit verhältnismäßig geringen Auswirkungen sparen kann.

Gleiches gilt für SSDs. PCI-Express 4.0 ist weiterhin kein ernsthafter Nachteil gegenüber den immer weiter verbreiteten PCI-Express-5.0-SSDs. Wichtiger sind fast immer eine ausreichende Speicherkapazität für die eigenen Anforderungen und möglichst gute Garantiebedingungen im Falle eines Defekts.

Bei den Prozessoren hat sich mangels echter Neuvorstellungen kaum etwas geändert. AMD dominiert mit seinen X3D-Prozessoren die meisten Spiele-Benchmarks und wird AM5-Mainboards auch zukünftig mit neuen CPUs versorgen, während Intel bei der Anwendungsleistung konkurrenzfähig bleibt, mit der LGA-1851-Plattform aber effektiv eine Sackgasse gebaut hat. Upgrades wird es für diese Platinen nicht geben.

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Verkehrswende: Söder will E-Auto-Förderung auf Hybride ausweiten

Von Tobias Költzsch — 27. November 2025 um 09:49
Markus Söder will Insidern zufolge die kommende Elektroauto -Förderung nicht nur auf rein batterieelektrische Fahrzeuge beschränken.
Die Kaufprämie soll für bestimmte Elektrofahrzeuge gelten. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Die Kaufprämie soll für bestimmte Elektrofahrzeuge gelten. Bild: Martin Wolf/Golem

In den Beratungen um eine neue Elektroautoförderung scheint sich der bayerische Ministerpräsident Markus Söder mit einem neuen Vorschlag einzubringen. Söder will nach Informationen aus Koalitionskreisen die kommende Förderung auch auf bestimmte Hybridfahrzeuge ausweiten. Das berichtet das Handelsblatt .

Dem Handelsblatt zufolge soll es sich um Plug-in-Hybride und Autos mit Range-Extender handeln. Diese verfügen über eine Batterie und einen Motor; die Batterie ist kleiner als bei einem vollelektrischen Fahrzeug und bietet entsprechend eine recht niedrige Reichweite. Die Gesamtreichweite ist dafür höher als bei einem Elektroauto.

Kritiker bescheinigen Hybridfahrzeugen, das Schlechteste aus beiden Antriebswelten zu vereinen – zu geringe batterieelektrische Reichweite und Emissionen des Verbrennermotors. Befürworter hingegen verweisen auf die in der Theorie bessere CO 2 -Bilanz, wenn der Elektromotor genutzt wird, sowie die größere Reichweite.

Kauf von Elektroautos soll wieder unterstützt werden

Die Bundesregierung plant, den Kauf von Elektroautos für Haushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen finanziell zu unterstützen. Bisherigen Informationen zufolge soll die Einkommensgrenze bei einem monatlichen Bruttoeinkommen von 3.800 Euro liegen.

Der Zuschuss soll mindestens 3.000 Euro betragen und für Fahrzeuge gelten, die einen Nettolistenpreis von maximal 45.000 Euro haben. Gelten soll die Förderung den bisherigen Plänen zufolge sowohl für Neu- als auch für Gebrauchtwagen.

Dem Handelsblatt zufolge müssen unter die Förderung fallende Elektroautos zudem in Europa produziert worden sein und bestimmte Umweltanforderungen erfüllen. Einige chinesische Hersteller haben mittlerweile damit begonnen, Produktionsstätten in Europa aufzubauen, etwa BYD. Damit sollen auch Strafzölle umgangen werden, die beim Import von Fahrzeugen aus China in die EU anfallen.

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Green Deals: Rabattaktion mit hohen Nachlässen im heise Shop

Von Heise — 27. November 2025 um 09:00

Rabatte von bis zu 833 Prozent gibt es am Donnerstag und Freitag auf Webinare zu IT-Sicherheit und Energie sowie digitale Heftausgaben.

Der heise shop bietet für wenige Tage eine „GREEN DEALS“-Aktion an, bei dem ausschließlich digitale Inhalte vergünstigt angeboten werden. Hintergrund ist die Kritik der Deutschen Umwelthilfe (DUH) an Aktionstagen wie Black Friday und Cyber Monday, die laut der Organisation zu Ressourcenverschwendung, übermäßigen Retouren und zusätzlichem Elektroschrott führen.

Unser Online-Shop setzt daher bewusst auf ein rein digitales Angebot und möchte zeigen, dass Sparangebote und ein geringerer ökologischer Fußabdruck kein Widerspruch sein müssen. Statt neuer Hardware oder kurzlebiger Elektronikprodukte stehen Webinar-Aufzeichnungen und digitale Magazine im Fokus. Dadurch entfallen Versand, Verpackung und klimaschädliche Retouren vollständig.

Webinarpakete zu Security und Energie stark vergünstigt

Zu den Highlights der Rabattaktion gehören drei Webinar-Pakete. Angehende Hacker werden sich über zwei Hacking-Webinare von c't [1] zum vergünstigten Paketpreis von 35 € freuen (50% günstiger): „Hacken für Anfänger“ und „Die Necromancer-Challenge“ helfen bei den ersten Gehversuchen.

Fortgeschrittene Security-Professionals sparen satte 316 € beim großen GREEN-DEALS-Paket von heise security [2], handverlesen von Gründer Jürgen Schmidt. Es beinhaltet die Webinare „Microsoft Entra Dangerous Defaults”, „Security für KMUs” und „Wie sag’ ich’s meinem Chef?”. Es ist im Rahmen der Aktion für 149 € erhältlich und somit um 68 Prozent rabattiert.

Die c’t-Redaktion bietet zudem – gemäß der Idee des „GREEN DEAL“ – ein Bündel aus drei Webinaraufzeichnungen rund um erneuerbare Energien [3] für 49€ an (53 % rabattiert). Georg Schnurer, Stefan Porteck und Sven Hansen aus der c’t-Redaktion nehmen ihre Zuschauer zu den Themen „Photovoltaik für Einsteiger“, „Wärmepumpentechnik für Einsteiger“ und „Elektroauto 2025“ an die Hand und vermitteln fundiertes Grundwissen. Ideal, um die persönliche Energiewende im neuen Jahr endlich anzugehen.

Digitale Heftausgaben und Specials

Auch digitaler Lesestoff kommt nicht zu kurz: Für nur 1 € erhalten Sie digitale Ausgaben von c't, Make, iX, c't Fotografie und Mac & i aus dem Jahrgang 2025, ausgewählte c't-Specials gibt es als digitale Version im Aktionszeitraum für nur 5 €. Auf der Aktionsseite [4] finden Sie zudem ein Make-Tutorial zu Blender, Bewegtbild-Workshops von der Maker Faire oder ein Tutorial zur Bildgestaltung, das im Aktionszeitraum um 83 % rabattiert ist.

Der GREEN DEALS-Sale läuft nur für kurze Zeit: offiziell am 27. und 28.11., dem traditionellen Green Friday. Inoffiziell ist das eine oder andere Angebot auch das ganze Wochenende über noch rabattiert. Nutzerinnen und Nutzer finden die reduzierten digitalen Produkte im heise shop [5].


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