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c't zockt Spezial: Mit Red Dead Redemption 2 ins Cowboy-Abenteuer

Von Daniel Herbig — 25. Oktober 2018 um 13:13

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Wird Red Dead Redemption 2 dem Hype gerecht? Am Freitag stürzt sich das c't-zockt-Team im Livestream ins Western-Abenteuer.

Bald ist es da: Am Freitag kommt mit Red Dead Redemption 2, das wohl meisterwartete Spiel des Jahres, in den Handel. c't spielt das Western-Abenteuer ab Freitag um 10 Uhr für mehrere Stunden im Livestream.

c't-zockt-Live-Stream am 26.10. ab 10 Uhr.

In Red Dead Redemption 2 steuert der Spieler das Mitglied einer Kriminellen-Bande, der auch die Hauptfigur von Red Dead Redemption angehört – RDR 2 spielt zeitlich vor den Ereignissen des Vorgängers. Red Dead Redemption 2 ist der erste Titel des GTA-Entwicklerstudios Rockstar, der ausschließlich für die aktuelle Konsolengeneration entwickelt wurde. Es ist gleichzeitig das erste Spiel des Studios seit GTA 5, das 2013 auf den Markt kam.

Red Dead Redemption 2 - Bilder aus dem Spiel (0 Bilder) [1]

[2]

heise online hatte bereits vor einigen Wochen die Gelegenheit, Red Dead Redemption 2 mehrere Stunden lang anzuspielen [3]. Dabei sind neben der tollen Grafik auch interessante Spielelemente aufgefallen, die RDR2 von der Konkurrenz abheben. Dazu gehört beispielsweise ein Kontext-Menü, mit dem Spieler passend auf die aktuelle Situation mit ihrer Umwelt interagieren können – zum Beispiel die Hände hoch nehmen, wenn ein Sheriff den Revolver zieht.

Die Spielwelt selbst wirkte sehr lebendig. Kleinere Geschichten und Aufgaben werden auch ohne Questmarker erzählt, NPCs reagieren außerdem passend auf das Aussehen und Verhalten der Spielfigur. Ob der positive Ersteindruck über die ersten paar Stunden der Story erhalten bleibt, prüfen Jan-Keno Janssen, Fabian Scherschel und Daniel Herbig am Freitag im Livestream. ()


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Spiele-Review: Star Wars X-Wing Miniaturenspiel 2. Edition

Von Julius Beineke — 25. Oktober 2018 um 06:30

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Beim X-Wing Miniaturenspiel fechten Spieler mit Raumschiffmodellen und Würfeln den Krieg der Sterne aus. X-Flügler, TIE-Jäger und der Millenium Falke – Luke Skywalker, Darth Vader, Han Solo: Sie alle kämpfen um die Macht auf dem Tabletop-Spieltisch.

Das Star Wars X-Wing Miniaturenspiel von Fantasy Flight Games – mittlerweile in der 2. Edition – hat die kultigen Weltraumkampf-Simulationen X-Wing Alliance, X-Wing vs. TIE Fighter & Co. von LucasArts als Vorbild. Gespielt wird üblicherweise zu zweit mit hochwertigen, fertig bemalten Raumschiff-Miniaturen, Karten, Würfeln und Pappmarkern auf einem Spieltisch. Sind mehr Spieler am Start, teilt man die Schiffe in zwei Teams untereinander auf.

Grundlagen: Die dunkle Seite gegen die helle

Das Ziel jeder Partie ist es, die gegnerischen Raumschiffe abzuschießen, ehe diese zu viele Treffer gegen die eigene Jägerstaffel landen können. Dafür müssen Spielende ihre Figuren so bewegen, dass sie in Reichweite von Laserkanonen oder Torpedos sind. Ein richtiges Spielbrett gibt es dabei nicht – gespielt wird auf einem festgelegten, gut 90 x 90 Zentimeter großen Bereich, in dem sich die Raumschiffe entlang bestimmter Manöverschablonen relativ frei bewegen. Hierbei kommt ein originelles Bewegungssystem zum Einsatz, das gutes Augenmaß erfordert und taktisches Geschick belohnt.

Star Wars X-Wing Miniaturenspiel (0 Bilder) [1]

[2]

Staffelzusammenstellung: alle Einheiten melden

Das eigene Geschwader stellen Spieler aus diversen Schiffen, Piloten und Upgrades zusammen. Dabei kann man auf bekannte Raumschiffe wie X-Wing, TIE-Fighter opder Sklave-1, aber auch eher obskure wie den mandalorianischen Fang-Jäger, U-Wing oder TIE-Schnitter zurückgreifen. Die Kombinationsmöglichkeiten scheinen grenzenlos, folgen aber einem detaillierten Regelsystem, sodass es stets fair bleibt. Unterstützt wird man dabei durch eine zugehörige App für iOS [3], Android [4] und den Internetbrowser [5], die beim Zusammenstellen der Staffeln und dem Verwalten der eigenen Raumschiff-Sammlung hilft. All diese Kombinationen und Fähigkeiten im laufenden Spiel dann auch im Kopf zu behalten, erfordert Konzentration und Übung. Ärgerlich ist es, wenn man erst Minuten später merkt, dass man eigentlich eine mächtige Fähigkeit hätte nutzen können.

Planung und Bewegung: Es ist eine Falle

Nach dem ersten Positionieren der Staffel und einiger Hindernis-Asteroiden auf dem Spielbrett, beginnt die Schlacht. Man wählt zu Beginn einer Spielrunde im Geheimen, welches Manöver jedes eigene Schiff ausführen wird – etwa ein langsame 90°-Kurve, um dem Gegner frontal zu begegnen, Vollgas geradeaus oder ein waghalsiges Wendemanöver, welches den Jäger gerade noch so aus der Reichweite der feindlichen Waffen bringen könnte. Sind alle Manöver vorausgeplant, bewegen sich die Raumschiffe in einer bestimmten Reihenfolge nach einander – ändern darf man das gewählte Manöver dann nicht mehr. Dabei kommen Bewegungsschablonen zum Einsatz, die man an die Plastikbasis des Modells anlegt und dieses einfach ans andere Ende setzt, wobei man möglichst keine Hindernisse oder anderen Schiffe rammen sollte. Taktik, Planung und richtiges Einschätzen und Überlisten des Gegenspielers sind so der Kern des X-Wing Miniaturenspiels. Daher kann diese Planung durchaus einige Minuten dauern, was den Spielfluss manchmal etwas hemmt.

Davon abgesehen fühlen sich Spielzüge aufgrund des originellen Bewegungssystems und der unterliegenden Konzepte sehr organisch an – und nach einer Raumschlacht im dreidimensionalen Raum, obwohl man auf einer Ebene spielt. Aber mit Physik und Realismus nahm es Star Wars ja noch nie allzu genau.

Angriff und Verteidigung: Krieg der Sterne

Haben sich alle Schiffe bewegt und Spezialfähigkeiten ausgeführt, die noch kleine Korrekturmanöver erlauben oder das Würfelglück für später beeinflussen können, kommt es zum eigentlichen Gefecht. Wer einen gegnerischen Jäger vor der Flinte hat, darf mithilfe von roten Würfeln angreifen – wer beschossen wird, versucht mit grünen Würfeln auszuweichen. Finden Schüsse ihr Ziel, werden erst die Schutzschilde schwächer, danach bekommt dann die Hülle Löcher. Werden die Hüllenpunkte durch Treffer überstiegen, ist das jeweilige Schiff zerstört und wird entfernt – und der Angreifer streicht dafür Punkte ein.

Alle Schiffe unterscheiden sich in ihren Eigenschaften, bringen unterschiedlich viel Schilde, Panzerung, Waffen und Wendigkeit mit. So sind TIE-Jäger schwer zu treffen und teilen nur wenig Schaden aus, platzen aber auch schon nach wenig Schaden – dafür kommen oft mehrere in Schwärmen daher. Der Millenium Falke kassiert hingegen fast jeden zweiten Treffer, hält aber auch richtig viel aus – während seine Lasergeschütze nicht nur nach vorn, sondern auch nach hinten und zu den Seiten feuern können.

Die Kampfphase des X-Wing Miniaturenspiels artet nicht selten in eine kleine Würfelorgie aus. Stehen beispielsweise sechs Schiffe auf dem Tisch und können einander angreifen, sind das insgesamt zwölf Würfelwürfe. Hat man Würfelpech, kann es trotz guter Vorbereitung der Angriffe dennoch frustig werden – das passiert allerdings aufgrund der vielen Möglichkeiten, die Würfel zu beeinflussen, eher selten. So darf man sie je nach vorheriger Planung etwa neu werfen oder auf bessere Ergebnisse drehen.

Sobald alle Schiffe angegriffen haben, endet die Runde und die Manöver für die nächste werden geplant. Das geht so lange weiter, bis alle Schiffe eines Spielenden zerstört sind oder das Zeitlimit abgelaufen ist – üblicherweise 75 Minuten. Gewonnen hat, wer mehr Punkte erspielt hat, wobei auch Schiffe zählen, die mehr als die Hälfte ihrer Schild- und Hüllenpunkte verloren haben, aber noch nicht zerstört wurden.

Preis, Auswahl und Verfügbarkeit

Die eigene Staffel lässt sich beim X-Wing Miniaturenspiel aus nahezu jedem Raumjäger zusammenstellen, den das Star-Wars-Universum zu bieten hat – alle mit unterschiedlichen Modellen, Piloten und Fähigkeiten. Diese muss man jedoch zum Grundspiel hinzukaufen. Das Basisspiel bringt einen X-Wing und zwei TIE-Jäger sowie alle anderen notwendigen Spielkomponenten mit (ab 47,91 €) [6]. Alle weiteren Schiffe kann und muss man sich, sofern man sie im Spiel verwenden möchte, zusätzlich kaufen. Je nach Modellgröße schlagen die Erweiterungen mit gut 15 bis knapp 40 Euro zu Buche. Je nachdem, was man bei welchem Händler kauft.

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Die Schiffsmodelle des Star Wars X-Wing Miniaturenspiels kommen fertig zusammengebaut und bemalt. – Quelle: Fantasy Flight Games

Ein Hinweis zur Verfügbarkeit: Das X-Wing Miniaturenspiel gibt es bereits seit vielen Jahren. Im September 2018 wurde allerdings die "Spiel-Engine" auf Edition 2.0 aktualisiert. Dieser Reboot hatte viele Verbesserungen zur Folge, allerdings werden vorerst nur wenige Produkte neu produziert. Neben dem Grundspiel gibt es einzelne X-Wings und Y-Wings sowie den U-Wing aus "Rogue One: A Star Wars Story" für die Rebellen. Das Imperium bekommt einzelne TIE-Jäger und TIE-Turbojäger sowie den TIE-Schnitter aus Rogue One. Die Sklave-1, Landos Millenium Falke aus "Solo: A Star Wars Story" und der mandalorianische Fang-Jäger aus der Star-Wars-Rebels-Serie ist für die dritte spielbare Fraktion erhältlich – Kriminelle und Kopfgeldjäger.

Hat man jedoch noch Modelle aus der ersten Edition oder findet Sammlungen davon günstig auf Ebay und Konsorten, kann man auch Umwandlungsboxen kaufen – 50 Euro pro Fraktion – und mit diesen alte Schiffsmodelle mit Edition 2.0 verwenden. Sämtliche alte Schiffe (und natürlich weitere neue) sollen in den kommenden Jahren in regelmäßigen Abständen auch für Edition 2.0 neu veröffentlicht und erhältlich sein, teilweise mit neu designten Modellen: vom Rebellen-Millenium-Falken über A- und B-Wings zu TIE-Bombern, Abfangjägern und Lambda-Raumfähren bis hin zu Raumschiffen der berüchtigsten Kopfgeldjäger der Galaxis.

Darüber hinaus sind noch insgesamt vier weitere spielbare Fraktionen, alle mit eigenen Schiffen und Erweiterungen in Planung: Widerstand und Erste Ordnung aus der Sequel-Zeit des Star-Wars-Universums (wie Poe Damerons T70-X-Wing und Kylo Rens schwarzem TIE-Jäger aus Episode VII, VIII und IX) sowie Republik und Separatisten aus den Prequel-Zeit (wie Jedi-Sternenjäger und Vulture-Droiden aus Episode I, II und III).

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Fett(e)s Gerät: Auch Kriminelle und Kopfgeldjager wie Boba Fett in seiner Sklave-1 lassen sich spielen. – Quelle: Fantasy Flight Games

Fazit: Die Macht ist stark

Um für ordentlich Varianz und Auswahlmöglichkeiten zu sorgen, ist man beim X-Wing Miniaturenspiel schnell mit Ausgaben im niedrigen dreistelligen Bereich dabei. Kein günstiges Hobby – für das Geld bekommt man aber auch einiges geboten. Wer besonders viel Spaß am Bauen und Bemalen von Miniaturen hat, fühlt sich hier eventuell um diesen Teil des Hobbys betrogen. Allerdings lassen sich die Modelle auch noch nachträglich gut bemalen oder umbauen.

Darüber hinaus ist das X-Wing Miniaturenspiel ein in vielerlei Hinsicht umfangreiches Spielerlebnis. Für eine Partie sollte man mindestens zwei Stunden Gesamtzeit und auch längere Pausen im Ablauf einplanen, wenn Spieler mal länger überlegen oder oft würfeln müssen. Dafür kann man dabei dann aber auch viel Spannung und Spielspaß erleben, die nicht nur den Zeitaufwand sondern auch das Geld wert sind. ()


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[3] https://itunes.apple.com/de/app/x-wing-squad-builder-by-ffg/id1427859124?mt=8
[4] https://play.google.com/store/apps/details?id=com.fantasyflightgames.xwingsquadbuilder
[5] https://squadbuilder.fantasyflightgames.com/
[6] https://www.heise.de/preisvergleich/star-wars-x-wing-2-edition-grundspiel-a1863664.html?hocid=ct
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"Oracle Code One"-Tagebuch – Tag 2: "Future-proofed Java"

Von heise online — 24. Oktober 2018 um 22:02

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Liebes Tagebuch,

für heute habe ich mir vorgenommen, auf der "Code One"-Konferenz einmal dem Gerücht nachzugehen, Java sei mit seinen mittlerweile mehr als 20 Jahren nicht mehr zeitgemäß. Als Maßstab für den Begriff zeitgemäß habe ich dabei so unterschiedliche Trends wie Microservices, Container, Cloud-native, Serverless oder NoSQL angesetzt.

Das Enterprise-Java der Zukunft

Natürlich könnte ich es mir an dieser Stelle einfach machen und behaupten, dass dank Spring Boot und Spring Cloud Java auf jeden Fall bestens für Microservice-Projekte in der Cloud geeignet sei. Was aber, wenn man den mit Spring einhergehenden Vendor-Lock-in vermeiden und trotzdem Java für diese Art von Projekten nutzen möchte?

Sicher, mit JAX-RS, CDI und JPA lassen sich Microservices schnell und einfach auf Basis des Enterprise-Java-Standards Java EE – oder zukünftig Jakarta EE – implementieren. Das eigentliche Problem liegt aber weniger in den einzelnen Services als vielmehr in deren Zusammenspiel. Wie sieht es in einem stark verteilten System von Microservices mit den klassischen Querschnittsfunktionen wie Security, Tracing, Logging, Health Checks oder Metrics aus. Diese wurden einem bisher von einer zentralen Runtime (a.k.a. Application Server) abgenommen. Und was ist, wenn einmal ein Service ausfällt? Wie bekommen dies die anderen Service mit und wie reagieren sie darauf?

Eine mögliche Lösung stellt das in der Eclipse Foundation beheimatete und von namenhaften Firmen, wie IBM, Red Hat, Oracle, Fujitsu, Payara oder Tomitribe, unterstütze Open-Source-Projekt MicroProfile [1] dar. Erst vor wenigen Tagen in der Version 2.1 veröffentlicht [2], hat MicroProfile in den letzten zwei Jahren in der Java-Community mehr und mehr an Bedeutung gewonnen. Dank diverser Implementierungen von mittlerweile acht unterschiedlichen Herstellern hat MicroProfile das Zeug, zu einem neuen Standard für Java-basierte Microservices-Anwendungen zu werden. Kein Wunder also, dass es auf der Code One deutlich über 20 Sessions zu diesem Thema gibt.

Besonders gefallen hat mir die Session "Cloud-native, Service-Meshed Java Enterprise with Istio" von Sebstian Daschner. Er hat im Rahmen seiner Session anhand einer netten kleinen Live-Demo [3] gezeigt, wie gut Java EE kombiniert mit MicroProfile und die neue Wunderwelt der Cloud zusammenspielen. Während auf Java EE/MicroProfile basierende Microservices in Docker verpackt und via Kubernetes gemanagt wurden, hat Istio [4] die Verwaltung des Service Mesh, also der deployten Services, übernommen.

Dank Istio Sidecars (Service Proxies) konnten die benötigten Querschnittsaufgaben, wie Tracing, Security oder Resilience, aus dem Code der Services heraus in die Infrastruktur verlagert werden. Da sowohl Istio als auch MicroProfile stark auf Standards setzen, ließen sich die verteilten Tracing-Informationen der einzelnen Services problemlos mit Jaeger [5] verwalten und mit dem Grafana Dashboard [6] visualisieren. Eine tolle Demo, die Lust aufs Ausprobieren macht.

Java EE meets NoSQL

Mindestens genauso interessant, wenn auch in eine andere Richtung gehend, war die Session "Jakarta EE meets NoSQL in the Cloud Age [7]" von Elder Moraes (Oracle) und Otavio Santana (Tomitribe). Elder und Otavio sind in ihrer Session auf die verschiedenen NoSQL-Datenbankentypen – Key/Value, Document, Column-based, Graph und Multi-Model – eingegangen und haben deren Unterschiede zu klassischen relationalen Datenbanken aufgezeigt. Anhand eines Beispiels haben sie im Anschluss demonstriert, wie mit Java-EE-Bordmitteln und Eclipse JNoSQL [8] die bekanntesten der derzeit am Markt verfügbaren NoSQL Datenbanken in Java-EE-Projekte eingebunden werden können. Basierend auf den Standardannotationen von JPA, ergänzt um ein paar JNoSQL-eigenen APIs, ist die Anbindung einer NoSQL-Datenbank mit wenigen Zeilen Code erledigt.

JNoSQL ist als Basis für eine neue API zur Anbindung vonNoSQL-Datenbanken in Jakarta EE [9] ausgewählt. Es ist geplant, dass eine entsprechende Spezifikation Bestandteil des kommenden Releases, also Jakarta 9, werden wird.

Keynote: Oracle Cloud One

Auch die Keynote stand ganz im Zeichen der Cloud. Amit Zavery (Executive Vice President, Fusion Middleware and PaaS Development, Oracle) betonte gleich zu Beginn die große Bedeutung der Cloud für zukünftige Anwendungsentwicklung. "Building next generation cloud­­-native applications becomes more and more important", so Zavery.

Dabei sei es vor allem wichtig die Cloud nicht nur als Bare-Metal oder IaaS (Infrastructure as a Service) zu verstehen, sondern vor allem auch Innovationen in der Cloud voranzutreiben. Services für KI und Data Sience, Blockchain, Digital Assistant und Virtual beziehungsweise Argumented Reality seien die echten Mehrwerte der Cloud.

Oracle habe sich mit der Oracle Cloud Infrastructure (OCI) das Ziel gesetzt, genau diese Themen in den Fokus zu stellen. Dabei setze man bewusst darauf, wann immer möglich mehrere Kanäle zu unterstützen. So könne man zum Beispiel bei der Verwendung des Cloud-basierten Digital Assistant Services zwischen verschiedenen Varianten, wie Alexa oder Siri, frei wählen.

Wie eine Cloud-Anwendung unter Einsatz der verschiedenen Services aussehen kann, demonstrierte Matt Thompson (Vice President of Developer Engagement and Evangelism, Oracle) am Beispiel eines Car Selling Chatbots. Ein proaktives, mittels KI selbstlernendes Conversation Interface übernimmt die Kommunikation mit dem Nutzer. Serverless Functions steuern die Businesslogik und stellen die Verbindung zum Backend dar. Die eigentliche Verkaufsoperation wird dann im Backend via Blockchain Cloud abgewickelt. "That’s not my father’s monolithic application", kann man da nur sagen.

Zavery betonte während der Keynote mehrfach, dass man bei der Oracle Cloud Infrastructure bewusst auf Open-Source-Techniken setze. Der eigene Code könne so problemlos auf die Cloud-Angeboten anderer Anbieter migriert werden – vice versa.

Cloud Native Computing Foundation

Warum Open Source gerade im Umfeld der Cloud so wichtig ist, erläuterte im Anschluss Dee Kumar von der Cloud Native Computing Foundation (CNCF). Laut Kumar sei es nur möglich, nachhaltige Lösungen zu schaffen, wenn man sich die "Power" der Open-Source-Community zu Nutze mache. "Successful digital transformation depends on making cloud-native computing universal and sustainable. This only works by harnessing the power of open source", so Kumar.

Die CNCF kann als eine Art herstellerneutrales "Zuhause" für schnell wachsende Cloud-native Open-Source-Projekte auf GitHub verstanden werden. Ziel von CNCF ist es, diese Projekte auf ein professionelles Level zu heben, welches potenziellen Nutzern einen entsprechenden Investitionsschutz bietet. Zu den bekanntesten Projekten zählen derzeit sicherlich Kubernetes und Prometheus. Aber auch weniger bekannte Projekte wie OpenTracing API [10] und Jager (beide Distributed Tracing) oder Fluent [11], Logging), Envoy [12] (Service Mesh) und Helm [13] (Packaging) finden sich dort.

Wer in der nahen Zukunft plant, sich auf den Weg hin zu Cloud-native zu bewegen, sollte unbedingt einen Blick auf vom CNCF empfohlene Cloud-native Trail Map [14] werfen. Die dort aufgezeigten 10 Schritte geben einen guten Überblick darüber, welche Herausforderungen einem begegnen werden und wie man mit diesen umgehen sollte.

Groundbreaker Ambassador

Wie wichtig Oracle eine aktive Java-Community ist, zeigt das kürzlich ins Leben gerufene und im Rahmen der Keynote durch Steven Chin (Principal Engineer, Oracle) präsentierte Groundbreaker-Ambassador-Programm [15]. Mit ihm sollen besonders aktive Mitglieder der Community honoriert werden. Das Interessante an dem Programm ist, dass zukünftig jeder einen potenziellen Botschafter nominieren kann. Diese müssen lediglich ein paar Grundbedingungen erfüllen, die von dem jeweiligen Themenfokus (u.a. Microservices & Containers, Machine Learning & KI, Datenbank, Programmiersprachen & Frameworks, DevOps) abhängen.

Unter den Nominierten werden dann zukünftig einmalig pro Jahr die Groundbreaker Ambassador Awards vergeben. Auch hier findet die Abstimmung öffentlich statt. Für das erste Jahr hat Oracle ausnahmsweise diese Aufgabe übernommen und die ersten Award-Gewinner bestimmt, welche im Rahmen der Keynote ihre Auszeichnungen übergeben bekommen haben:

  • Doug Cutting – Co-Schöpfer von Hadoop
  • Neha Narkhede – Co-Founder und CTO von Apache Kafka
  • Charles Nutter – Co-Leader von JRuby
  • Graeme Rocher – Schöpfer von Grails und Micronaut
  • Guido van Rossum – Schöpfer von Python

Bis morgen …

Liebes Tagebuch, mein Fazit für den zweiten Tag der "Code One"-Konferenz fällt ähnlich positiv aus wie schon am Tag zuvor. Um die Zukunft von Java in Zeiten von Microservices, Containern, Cloud und Serverless mache ich mir zumindest keine Sorgen mehr. Ganz im Gegenteil: Ich kann nur bestätigen, was James Governor von RedMonk bereits letztes Jahr im Rahmen der JavaOne-Keynote geäußert hat: "Things have changed more in the Java ecosystem in the last 3 weeks than they have in the previous 13 years.", wobei ich die zitierten drei Wochen eher durch 12 Monate ersetzen würde. Mehr dazu aber in meinem nächsten Tagebucheintrag. Morgen ist ja auch noch ein Tag.


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Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/developer/artikel/Microservice-Entwicklung-mit-Java-EE-eine-Einfuehrung-in-Eclipse-MicroProfile-4190801.html
[2] https://www.heise.de/meldung/Eclipse-MicroProfile-2-1-erweitert-die-Open-Tracing-API-4198856.html
[3] https://github.com/sdaschner/coffee
[4] https://www.heise.de/developer/artikel/Istio-Das-Service-Mesh-fuer-verteilte-Systeme-4153426.html
[5] https://github.com/jaegertracing/jaeger
[6] https://grafana.com/dashboards/7439
[7] http://bit.ly/dev6109
[8] http://www.jnosql.org/
[9] https://www.tomitribe.com/blog/jnosql-and-jakarta-ee/
[10] https://opentracing.io
[11] https://www.fluentd.org
[12] https://www.envoyproxy.io
[13] https://www.helm.sh
[14] https://github.com/cncf/landscape/blob/master/README.md#trail-map
[15] https://developer.oracle.com/ambassador

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"Oracle Code One"-Tagebuch – Tag 1: "Alles bleibt anders"

Von heise online — 23. Oktober 2018 um 21:14

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Liebes Tagebuch,

ich kann mich noch wie heute daran erinnern, als mein Lieblingsschokoriegel Raider in Twix umbenannt wurde. Groß war die Aufregung. Würde der Riegel mir nach wie vor so gut schmecken? Würde die Qualität und der Preis stabil bleiben? Und müsste ich nicht eigentlich aus Solidarität zu dem Gewohnten zukünftig mein Leben lang auf seinen Genuss verzichten? Solche und ähnliche Fragen gingen mir damals durch den zugegebenermaßen noch recht jungen Kopf.

Ein ähnliches Gefühl überkam mich nun wieder, als ich heute die Hallen der Oracle-Code-One-Konferenz betrat, welche als "kleine" Schwesterkonferenz der Oracle OpenWorld aktuell in San Francisco stattfindet. Als treuer Fan der JavaOne-Konferenz habe ich die Ankündigung, die Konferenz solle eine neue Ausrichtung und damit – konsequenterweise – auch einen neuen Namen bekommen [1], natürlich als Eklat empfunden. Hatte Oracle denn nicht verstanden, dass sich mit der JavaOne in den letzten 20 Jahren die Konferenz für die Java-Community entwickelt hat? Wollte man dieses jährliche Familientreffen wirklich aus Marketinggründen opfern?

Aus Raider wird Twix, sonst ändert sich (fast) nix

Nach dem ersten Konferenztag bin ich deutlich entspannter. Oracle hat mit der Neuausrichtung eine Evolution und keine Revolution gestartet. Und das ist meiner Ansicht nach auch gut so. Einmal abgesehen von der rein visuellen Umgestaltung, von Java-Blau auf Oracle-Rot, gibt es nach wie vor unzählige Sessions, Workshops und Hand-On Labs zu den unterschiedlichsten Java-Themenfeldern. Zusätzlich wurde das Angebot und somit auch die Auswahl für die Teilnehmer um eine Reihe neuer Themen erweitert: "Modern Web", "Containers, Serverless & Cloud", "Big Data & Data Science" und "Emerging Technologies", um nur einige zu nennen. Eigentlich konnte man all diese Themen auch in den letzten Jahren schon verstreut, in Form einzelner Sessions, in der Konferenzagenda finden. Sie waren bisher nur nicht so präsent vertreten und explizit ausgewiesen wie in diesem Jahr. ­­­­

Ich habe mich im Laufe der letzten Wochen bewusst mit etlichen Java-Entwicklern über die Neuausrichtung und die Umbenennung der Konferenz unterhalten. Es ist schon interessant zu sehen, dass insbesondere diejenigen, die vor 20 Jahren, mit dem Aufkommen des Java-Hypes, den etablierten Cobol-, Delphi- und C-Communitys mangelnde mentale Flexibilität vorgeworfen haben, heute scheinbar genauso unflexibel reagieren. Die heutige IT-Landschaft und die darin stattfinden Projekte sind deutlich heterogener als noch vor Jahren. Die neu aufgenommenen Themen der Code One sind alles Themen, mit denen heutzutage nahezu jeder Entwickler in seiner täglichen Arbeit in Berührung kommt beziehungsweise kommen sollte. Und wenn nicht, wäre es eventuell an der Zeit zu hinterfragen, ob das eigene Jobumfeld noch zeitgemäß und somit zukunftssicher ist.

Die von einigen geäußerte Befürchtung, die Umbenennung der JavaOne hin zu Oracle Code One wäre als Signal zu verstehen, dass Oracle sich langsam, aber sicher aus der Java-Welt zurückziehe, teile ich nicht. Zum einen verdient Oracle nach wie vor, direkt oder indirekt, sehr gutes Geld mit Java. Zum anderen hängt der Erfolg zu vieler eigener Produkte an Java, als dass man dieses Feld anderen überlassen wollte.

Natürlich ist auch Oracle die Brisanz ihrer eigenen Positionierung zum Thema "The Future of Java" klar. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass die traditionelle Java-Keynote genau unter diesem Motto stand.

Keynote: The Future of Java is now

George Saab (Vice President of Development, Oracle) und Mark Reinhold (Chief Architect of the Java Platform Group, Oracle) betonten im Rahmen der Keynote mehrfach die große Bedeutung der Programmiersprache Java für die Entwicklergemeinde und ihr eigenes Unternehmen und versicherten, dass Oracle sich auch weiterhin stark für die Weiterentwicklung von Java einsetzen werde. Beide wiesen dabei noch einmal auf das von Oracle im letzten Jahr gegeben Versprechen – "deliver enhancements and innovations more rapidly" – hin und natürlich auch auf die Tatsache, dass Oracle dieses Versprechen durch

auf jeden Fall erfüllt hat.

Natürlich war auf das neu angedachte Supportmodell [3], welches in den letzten Wochen in der Community für einige Aufregung gesorgt hat, ein Thema. Das neue Modell zwingt Nutzer des Oracle JDKs, die keinen Support zahlen wollen, alle sechs Monate zu einem Versionswechsel, da nur die jeweils aktuelle Version frei zur Verfügung steht. Möchte man länger an einer Version festhalten, wird automatisch ein entsprechender Supportvertrag fällig. heise Developer berichtete bereits ausführlich dazu.

Fairerhalber sollte an dieser Stelle erwähnt werden, dass es natürlich jedem Entwickler freisteht, statt des Oracle JDK eine der möglichen Alternativen zu wählen. So hat Oracle laut Reinhold bisher immer alle Features aus dem jeweils aktuellen JDK frühzeitig der Open-Source-Gemeinschaft zur Verfügung gestellt, sodass darauf aufsetzenden Implementierungen, wie OpenJDK, nahezu zeitgleich am Markt erscheinen konnten. "Oracle Java == OpenJDK" oder anders formuliert "Java is still free", so die plakative Formel Reinholds.

Java.next

Wie geht es nun aber konkret weiter mit dem JDK? Was können wir in den kommenden Versionen an neuen Features erwarten? Auch diese Frage wurde im Rahmen der Keynote von Mark Reinholds beantwortet, indem er unter anderem einige Demos aus den folgenden Projekten präsentierte:

Mit dem Projekt Amber wird das Ziel verfolgt, regelmäßig neue produktivitätssteigernde Java-Features einzuführen. Bisher geliefert wurden "Local-Variable Type Inference" (JEP 268 [7]) in JDK 10 und "Local-Variable Syntax for Lambda Parameters" (JEP 323 [8]) in JDK 11. In der Entwicklung und somit vorgesehen für das kommende JDK 12 befinden sich "Lambda Leftovers" (JEP 302 [9]) und "Pattern Matching" (JEP 305 [10]). Zusätzlich soll es in JDK 12 Previews von "Switch Expressions" (JEP 325 [11]) und "Raw String Literals" (JEP 326 [12]) geben.

Mit dem Projekt Loom soll das aktuelle Thread-Modell um Fibers (User-Mode Threads) erweitert werden. "We want to make concurrency simple(r) again!", so die Kernaussage des Projekts. Während das aktuelle Thread-Modell auf OS Kernel-Threads aufsetzt und somit ein Thread-Wechsel und der zugehörige Context-Switch recht teuer ist, werden Fibers durch die Java VM verwaltet und kommen deutlich "leichtgewichtiger" daher. Projekt Loom ist somit eine direkte Antwort auf heutige Anforderungen an Java-Anwendungen, in denen Concurrency eine zunehmend wichtigere Rolle spielt (siehe auch "Project Loom:Fibers and Continuations for the Java Virtial Machine [13]").

Projekt Panama soll die Verbindung zwischen der Java VM und sprachfremden APIs verbessern und wendet sich somit vor allem an C-Programmierer beziehungsweise die Anbindung ihres Codes. Die Liste der angedachten Features ist relativ umfangreich und reicht von nativen C- bzw. C++-Funktionsaufrufen aus der JVM heraus, über APIs zur Verwaltung nativer Bibliotheken, bis hin zu native-orientierter JIT-Optimierung.

Bis morgen …

Liebes Tagebuch, mein Fazit für den ersten Tag der JavaOne, ich meine natürlich Oracle Code One, ist durchweg positiv. Es gibt nach wie vor mehr als genug Sessions rund um das Thema Java. Meine Befürchtung, meine Lieblingssprache könnte langsam, aber sicher ins Hintertreffen geraten, ist völlig ungerechtfertigt.

Aber auch beziehungsweise insbesondere die alternativen Tracks sind wirklich interessant. Sie ermöglichen einen wichtigen Blick über den Java-Tellerrand hinaus und geben einem die Chance, sich mit vielen der aktuellen Trendthemen, wie Modern Web, Cloud, Serverless oder Data Analytics, näher auseinanderzusetzen. Mehr dazu aber in meinem nächsten Tagebucheintrag. Morgen ist ja auch noch ein Tag.


URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/-4200542

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/meldung/Goodbye-JavaOne-Wie-20-Jahre-Geschichte-einfach-wegexpandiert-werden-4029049.html
[2] https://www.heise.de/developer/artikel/Der-neue-Releasezyklus-von-Java-4165009.html
[3] https://www.heise.de/developer/artikel/Wird-Java-jetzt-kostenpflichtig-4144533.html
[4] https://openjdk.java.net/projects/amber/
[5] https://openjdk.java.net/projects/loom/
[6] https://openjdk.java.net/projects/panama/
[7] https://openjdk.java.net/jeps/286
[8] https://openjdk.java.net/jeps/323
[9] https://openjdk.java.net/jeps/302
[10] https://openjdk.java.net/jeps/305
[11] https://openjdk.java.net/jeps/325
[12] https://openjdk.java.net/jeps/326
[13] https://cr.openjdk.java.net/~rpressler/loom/Loom-Proposal.html

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Audi, Comdirect, Paul Allen, CSU-Online-Shop | Kurz informiert vom 16.10.2018

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Erpresser-Mails, Patientenakte, Tech Support Scam, Alexa | Kurz informiert vom 15.10.2018

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c't zockt Spiele-Review - Deliver Us The Moon: Fortuna

Von Rudolf Opitz — 14. Oktober 2018 um 07:00

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Nur noch 20 Sekunden Sauerstoff! Schaffe ich es, die Lebenserhaltung zu reaktivieren? Im Adventure "Deliver Us The Moon" kämpft der letzte Astronaut um sein Leben und um die Rettung der Menschheit.

Das Indie-Adventure Deliver Us The Moon: Fortuna spielt in einer Zukunft, in der die Energiereserven der Erde verbraucht sind. Mittlerweile gibt es eine Siedlung auf dem Mond und eine neue Energiequelle, die den Fortbestand der Menschheit sichern soll. Über ein Energieübertragungsnetz wird die Erde vom Mond aus versorgt – bis eines Tages das Licht ausgeht. Vom Mond kommt kein Lebenszeichen mehr. Und keine Energie.

Jahre nach dem Blackout wagen die wenigen verbliebenen Mitarbeiter der World Space Agency einen verzweifelten Rettungsversuch: Der Spieler schlüpft in die Rolle eines WSA-Astronauten, der mit der letzten verbliebenen Rakete zum Mond fliegen soll mit dem Auftrag: Deliver Us The Moon.

Das Adventure stammt von dem kleinen niederländischen Entwicklerteam KeokeN Interactive [1], die sich 2016 über eine Kickstarter-Kampagne [2] erfolgreich finanziert haben und Ende September 2018 den ersten Teil "Fortuna" des Adventures Deliver Us The Moon auf Steam veröffentlicht haben. Schon 2015 hatten sie in der Indie Arena auf der Gamescom mit der detailreichen Grafik des Spiels für Aufsehen gesorgt. Die ist wirklich sehenswert.

Deliver Us The Moon: Fortuna (0 Bilder) [3]

[4]

Als erste Aufgabe muss der Spieler die Rakete startklar machen, wobei nur eine Kollegin per Funk einige Anweisungen gibt und vor einem nahenden Staubsturm warnt. Der Sturm ist dann auch dafür verantwortlich, dass der Kontakt mit dem Kontrollraum kurz nach dem Start abbricht. So ist der Astronaut auf sich alleine gestellt. Auf ihn warten zahlreiche Aufgaben wie das Ankoppeln an die Station Kilometer über der Mondoberfläche und die Aktivierung der Lebenserhaltung. Einige Aufgaben lassen sich entspannt erledigen, bei anderen zählt jede Sekunde – meist, weil die Luft knapp wird.

Neben den dringenden Aufgaben muss der Spieler Hinweise auf den Verbleib der Stationsbesatzung und auf die Ursache des Blackouts sammeln. Die Handlung ist – typisch für ein Adventure – linear, hält aber einige Überraschungen bereit. So findet der Spieler im weiteren Verlauf einen kleinen, ASE genannten Roboter als Sidekick.

Sehenswerte Grafik, mäßige Steuerung

Das Adventure überzeugt mit seiner sehenswerten Grafik und dichter Atmosphäre, die trotz Monstermangel teilweise an Alien erinnert. Die Energiestation ist in ihrer Dreidimensionalität der ISS nachempfunden. Die Steuerung über die Tastatur lässt sich leider nicht ändern – bei der Bewegung in Schwerelosigkeit helfen abgesehen von WASD weitere Tasten. Glücklicherweise unterstützt das Spiel auch Gamepads.

Stirbt man bei einer schwierigen oder zeitkritischen Aufgabe, geht es ab dem letzten Speicherpunkt weiter. Diese bestimmt allerdings das Spiel, eine manuelle Speicherfunktion gibt es nicht. Oft bleibt deshalb nur, die letzen Schritte noch einmal durchzuspielen.

Die Grafik von Deliver Us The Moon basiert auf der Unreal-4-Engine. Die erste Episode Fortuna läuft derzeit nur auf Windows-PCs (mindestens Windows 7, DirectX 11) und kostet auf Steam [5] rund 20 Euro. Auf Kickstarter hatten die Entwickler auch eine Version für die XBox in Aussicht gestellt. Geplant sind insgesamt fünf Episoden – der Mond wird also noch einige Überraschungen bereithalten. ()


URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/-4188115

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.deliverusthemoon.com/
[2] https://www.kickstarter.com/projects/keoken/deliver-us-the-moon?lang=de
[3] https://www.heise.de/ct/bilderstrecke/bilderstrecke_4187955.html?back=4188115
[4] https://www.heise.de/ct/bilderstrecke/bilderstrecke_4187955.html?back=4188115
[5] https://store.steampowered.com/app/428660/Deliver_Us_The_Moon_Fortuna/
[6] mailto:rop@ct.de

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Fake-Anrufe, Gesichtserkennung, Robo-Recruiting, Streamingdienst | Kurz informiert vom 12.10.2018

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Whatsapp, Pixel 3 und Pixel 3XL, Paypal bei GooglePay, Online-Studie | Kurz informiert vom 10.10.2018

Von heise online — 10. Oktober 2018 um 15:33

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Kurz informiert vom 09.10.2018: Google Plus, Linux, Portal und Portal+, Funk für Ampeln

Von heise online — 09. Oktober 2018 um 15:50

Mehr Infos zu den heutigen Themen:
Google Plus: https://heise.de/-4183950
Linux: https://heise.de/-4183628
Portal und Portal+: https://heise.de/-4183638
Funk für Ampeln: https://heise.de/-4183853

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Kurz informiert vom 08.10.2018: Windows 10, Passwörter, Spotify, Papierfischchen

Von heise online — 08. Oktober 2018 um 16:20

Mehr Infos zu den heutigen Themen:
Fachkräftemangel: https://heise.de/-4182854
Mobilfunkversorgung: https://heise.de/-4182625
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c't uplink 24.3: Ist der PC tot?

Von heise online — 06. Oktober 2018 um 06:30

"Ein Computer auf jedem Schreibtisch und in jedem Haushalt" -- das prognostizierte Microsoft-Gründer Bill Gates in den siebziger Jahren; und er behielt recht. Inzwischen verdrängt eine immer größere werdende Armada von spezialisierten, "smarten" Geräten den klassischen PC; die Verkaufszahlen von Desktops und Notebooks sinken seit Jahren.

Ist der PC nun dem Tode geweiht? Oder wird er auch in zehn Jahren noch so relevant sein wie heute? Über dieses saukontroverse Thema diskutieren Carsten Spille und Jan-Keno Janssen vom c't Magazin mit Fabian Scherschel von heise online und Robert Thielicke von Technology Review.

Die c't 21/18 gibt's am Kiosk, im Browser und in der c't-App für iOS und Android.

Alle früheren Episoden unseres Podcasts gibt es unter www.ct.de/uplink.

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Spionage, Digitalisierung Arbeitsmarkt, Samsung Electronics, Tesla | Kurz informiert vom 05.10.2018

Von heise online — 05. Oktober 2018 um 15:31

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Windows 10, Fachkräftemangel, Enigmail, Reparieren | Kurz informiert vom 04.10.2018

Von heise online — 04. Oktober 2018 um 16:46

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Project Stream, Wish.com, Verkehrsdelikte, IAC 2018 | Kurz informiert vom 02.10.2018

Von heise online — 02. Oktober 2018 um 15:12

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