
Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat eine Klage vor dem Bundesgerichtshof gewonnen, nach der sich bei Verzögerungen beim FTTH-Ausbau die Mindestlaufzeit von zwei Jahren nicht auf den Nutzungsbeginn verschiebt. Das gaben die Verbraucherexperten am 8. Januar 2026 bekannt .
Deutsche Giganet hatte den Beginn der Mindestvertragslaufzeit ab Freischaltung des Anschlusses in ihren AGB festgeschrieben. Dagegen klagte die Verbraucherzentrale vor dem Bundesgerichtshof (Aktenzeichen III ZR 8/25) und bekam Recht .
"Anbieter dürfen das Risiko von Verzögerungen beim Ausbau nicht weiterhin einfach auf die Verbraucher:innen abwälzen" , sagte Wolfgang Schuldzinski, Vorstand der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.
Der Bau von Glasfaserleitungen kann von wenigen Wochen bis zu mehr als einem Jahr dauern. Beginne die Vertragslaufzeit erst mit der Freischaltung des Anschlusses, verlängert sich die tatsächliche Kundenbindung, da der Zeitraum des Ausbaus auf die Mindestvertragslaufzeit aufgeschlagen wird.
Deutsche Giganetz äußerte sich auf Anfragen von Golem zu dem Urteil nicht. Netzbetreiber argumentieren: Da die Kunden in der Zeit bis zur Aktivierung eines Anschlusses nichts bezahlen, werden sie durch diese Praxis des Beginns der Mindestvertragslaufzeit mit Aktivierung ihres Anschlusses nicht benachteiligt. Wenn Endkundenverträge nicht mehr Einnahmen garantierten, müsse über Baukostenzuschüsse oder Entgelterhöhungen gesprochen werden, hieß es aus der Branche.
"Verbraucher:innen, denen von Deutsche Giganetz oder anderen Anbietern die Kündigung ihres Glasfaservertrages zwei Jahre nach Vertragsschluss bislang widerrechtlich verwehrt worden ist, können sich jetzt erneut an diese wenden" , betonte Schuldzinski. "Einen entsprechenden Musterbrief stellen wir ab sofort auf unserer Homepage zur Verfügung."

Noch nicht einmal ein Jahr nach der Markteinführung bessert VW beim Antrieb seines elektrischen Transporters nach. Die Elektroversionen der Kleinbusse Transporter und Caravelle erhielten künftig eine größere Batterie mit einer nutzbaren Kapazität von 70 Kilowattstunden (kWh), teilte das Unternehmen am 8. Januar 2026 mit. Zudem steige die Ladegeschwindigkeit.
Der Mitteilung zufolge brauchen die Fahrzeuge jedoch weiterhin 30 Minuten, um einen Hub von 10 auf 80 Prozent zu laden. Zuvor waren sogar 40 Minuten erforderlich. Die maximale Ladeleistung beträgt 125 kW.
VW hatte die beiden Modelle im Februar 2025 erstmals an Kunden ausgeliefert . Damals lag die nutzbare Kapazität bei 64 kWh. Mit der neuen Batterie sollen Transporter und Caravelle jeweils 380 km weit nach dem Prüfzyklus WLTP kommen. Das entspricht einem Plus von 13 Prozent.
Die Fahrzeuge werden in drei Leistungsstufen angeboten: 100 kW (136 PS), 160 kW (218 PS) und 210 kW (286 PS). Von Anfang 2026 an ist der elektrische Transporter auf Wunsch auch mit einem Allradsystem erhältlich. Es kombiniert den Heckmotor mit einer zusätzlichen elektrischen Maschine an der Vorderachse.
Den elektrischen Transporter gibt es als Kombi sowie als Kasten- und Pritschenwagen. Der Einstiegspreis liegt je nach Version zwischen 59.369 und 62.760,60 Euro. Die elektrische Caravelle startet bei 66.080 Euro.

Die Mobilfunkbetreiber Vodafone Italia (Swisscom) und TIM wollen sich neue 5G-Netzkapazität in Italien teilen. Wie die Swisscom am 7. Januar 2026 erklärte , will man den Ausbau der 5G-Abdeckung für Gemeinden mit weniger als 35.000 Einwohnern vorantreiben und die Netze dann gegenseitig öffnen. Laut TIM handelt es sich um RAN Sharing.
Jeder Betreiber wird für den Netzausbau in zehn Regionen verantwortlich sein, so dass bis Ende 2028 ein Netz mit etwa 15.500 Standorten pro Betreiber entsteht. Das RAN (Funkzugangsnetz) wird dann gegenseitig geöffnet. Laut Swisscom lässt sich damit die 5G-Abdeckung in dünn besiedelten und unterversorgten Gebieten schneller ausweiten.
Swisscom-Sprecher Sepp Huber sagte Golem auf Anfrage: "Es ist kein National Roaming. Das gewählte Modell ist ein Multi-Operator Core Network. Die Kernnetze bleiben vollständig getrennt. Die Frequenzen werden nicht gepoolt, so dass jeder Betreiber seinen eigenen Teil des Spektrums nutzen wird."
Multi-Operator Core Network bedeutet, dass sich zwei oder mehr Anbieter eine Mobilfunk-Sendeanlage teilen. Über eine Antennenanlage werden mittels mehrerer Netzkennungen die Kunden der kooperierenden Anbieter bedient. Dabei geht es um aktives Sharing.
Eine ähnliche Vereinbarung hatten Deutsche Telekom und Vodafone im März 2022 für rund 2.000 graue Flecken geschlossen. Ein grauer Fleck ist eine Gegend, in dem die Bewohner von lediglich einem Mobilfunkanbieter versorgt werden. Verabredet wurde die Zusammenarbeit im Februar 2020 für 4.000 Antennenstandorte. Danach folgten Gespräche mit dem Bundeskartellamt und der Bundesnetzagentur. Bei dem deutschen Modell teilen Vodafone und Telekom aber auch ihre Mobilfunkspektren. Die Kooperation beschränkt sich allerdings auf LTE bei 800 MHz.
Die Vereinbarung in Italien ist noch vorläufig und muss vom Wirtschaftsministerium, der Wettbewerbsbehörde (AGCM) und der Kommunikationsbehörde (AGCom) des Landes erst genehmigt werden. Man erwartet eine gültige Vereinbarung aber bereits im zweiten Quartal 2026.
Swisscom hatte im März 2024 vereinbart, Vodafone Italia zu einem Preis von acht Milliarden Euro zu kaufen . Swisscom wird Vodafone Italia mit seinem italienischen Festnetzbereich Fastweb zu einem "konvergenten Anbieter" zusammenlegen.

Bethesda arbeitet offenbar an Neuauflagen von Fallout 3 und Fallout: New Vegas und will damit zwei der wichtigsten Rollenspiele der Seriengeschichte technisch neu aufstellen. Hinweise darauf liefert ein Bericht von Jez Corden bei Windows Central , der in der Vergangenheit mit Vorhersagen mehrfach richtig lag.
Demnach sollen beide Titel eine ähnliche Behandlung erhalten wie die jüngste Neuauflage von The Elder Scrolls 4 – Oblivion . Gemeint ist keine bloße optische Überarbeitung, sondern eine umfassende Modernisierung auf aktueller technischer Basis, die Darstellung und Bedienung an heutige Standards anpasst.
Aus heutiger Sicht entsprechen beide Spiele in vielen Bereichen nicht mehr dem aktuellen technischen Ansprüchen. Eine Neuauflage böte die Möglichkeit, die Titel zeitgemäß aufzubereiten und sie ohne grundlegende inhaltliche Eingriffe an heutige Plattformen anzupassen.
Konkrete Termine oder offizielle Ankündigungen existieren bislang nicht, Spekulationen über Neuauflagen von Fallout 3 und Fallout: New Vegas gibt es jedoch bereits seit Längerem. Ihren Ursprung haben sie in internen Dokumenten, die im September 2023 im Rahmen des Gerichtsverfahrens zwischen Microsoft und der US-Handelsaufsicht FTC öffentlich wurden. Eine auf 2020 datierte Roadmap listete unter anderem ein Remaster von Fallout 3.
Todd Howard hatte im November 2025 zudem erklärt , dass bei Bethesda derzeit rund 100 Personen am Fallout-Universum arbeiten. Offen blieb dabei, ob sich diese Aussage auf einen neuen Serienteil bezieht oder auf die seit einiger Zeit spekulierten Neuauflagen.
Die Beweggründe für diese Pläne liegen vor allem in der anhaltenden Popularität der Marke. Fallout erlebt seit dem Start der gleichnamigen Fernsehserie einen deutlichen Aufmerksamkeitsschub, der weit über die bestehende Spielerschaft hinausreicht. Die Serie hat das Universum einem neuen Publikum erschlossen und das Interesse an den Spielen spürbar belebt.
Gleichzeitig hat die Neuauflage von The Elder Scrolls 4 – Oblivion gezeigt, dass modernisierte Versionen alter Titel kommerziell funktionieren können. Die Kombination aus Nostalgie und zeitgemäßer Technik spricht sowohl langjährige Fans als auch Neueinsteiger an. Für Bethesda ergibt sich daraus ein Modell, mit dem sich die eigene Historie nutzen lässt, ohne jahrelang auf neue Hauptteile warten zu müssen.
Hinzu kommt die lange Entwicklungszeit neuer Großprojekte. The Elder Scrolls 6 liegt wohl noch in weiter Ferne, ein Fallout 5 ist ebenfalls nicht absehbar. Neuauflagen von Fallout 3 und New Vegas könnten diese Lücke schließen, die Marke präsent halten und den aktuellen Rückenwind nutzen, um neue Spieler in die Spielwelt zu ziehen.

Der Anbieter der Cloudplattform Owncloud hat eine Warnung vor laufenden Angriffen herausgegeben , bei denen Daten aus mehreren selbst gehosteten Owncloud-Instanzen erbeutet wurden. Beobachtet wurden die Attacken von Sicherheitsforschern von Hudson Rock. Der Angreifer bediente sich laut Warnmeldung allerdings keiner Sicherheitslücke in Owncloud , sondern nutzte lediglich gültige Passwörter.
Den Angaben zufolge basiert die Angriffswelle auf erfolgreichen Infostealer-Infektionen. Durch Malware-Varianten wie Redline, Lumma und Vidar konnte der Angreifer Zugangsdaten von Mitarbeitern verschiedener Organisationen abgreifen, um anschließend auf deren Filesharing- und Cloudsysteme zuzugreifen.
Die Anmeldung mit diesen Zugangsdaten war jedoch in den beobachteten Fällen nur möglich, weil es bei den betroffenen Konten keinerlei Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) gab. Der Angreifer brauchte also für die Anmeldung nichts weiter als von der jeweiligen Infostealer-Malware erbeutete Nutzernamen und Passwörter. Anschließend konnte er massenhaft Daten ausleiten.
Owncloud drängt vor diesem Hintergrund darauf, auf sämtlichen Instanzen unverzüglich die Multi-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren. Zudem sollten Administratoren auf die Durchsetzung starker Passwörter achten, Zugriffsprotokolle auf verdächtige Aktivitäten untersuchen und sämtliche aktive Sitzungen trennen, so dass alle Nutzer sich mit aktiver MFA neu authentifizieren müssen.
Weitere Details zu den beobachteten Attacken sind in einem Bericht von Hudson Rock zu finden. Der Angreifer tritt demnach online unter den Pseudonymen Zestix und Sentap auf und soll Daten von etwa 50 großen Organisationen aus verschiedenen Branchen erbeutet haben. Auch Zugänge für Sharefile- und Nextcloud-Instanzen wurden für den umfangreichen Datendiebstahl missbraucht.
Eine Liste der betroffenen Organisationen ist am Ende des Berichts der Hudson-Rock-Forscher zu finden – inklusive der jeweils erbeuteten Datenmenge sowie Angaben zur Art der abgeflossenen Daten. Zestix bietet die Datensätze wohl im Darknet zum Verkauf an.

Auf der CES 2026 hat Dell eine nüchterne Bilanz zur bisherigen Vermarktung sogenannter KI-PCs gezogen. In einem Presse-Briefing, über das PC Gamer berichtet , äußerten sich Jeff Clarke, Chief Operating Officer (COO) und Vice Chairman bei Dell, sowie Produktchef Kevin Terwilliger kritisch gegenüber der Strategie, künstliche Intelligenz als zentrales Verkaufsargument für Hardware zu platzieren. Die Einschätzung der Manager markiert eine Abkehr von der bisherigen Branchenkommunikation, die stark auf KI-Funktionen setzt.
Laut Kevin Terwilliger führt die aktuelle Fokussierung auf KI-Begriffe bei den Endkunden nicht zwangsläufig zu einem besseren Verständnis der Produkte. "Sie kaufen nicht aufgrund von KI. Tatsächlich denke ich, dass KI sie mehr verwirrt als ihnen hilft, ein spezifisches Ergebnis zu verstehen" , so Terwilliger. Kunden suchten demnach in erster Linie nach Lösungen für konkrete Aufgabenstellungen und weniger nach technologischen Buzzwords, deren direkter Nutzen im Alltag oft schwer zu erfassen bleibt.
Jeff Clarke unterstrich diese Sichtweise und betonte, dass KI lediglich als Werkzeug fungiere, um übergeordnete Ziele zu erreichen. "KI ist ein Werkzeug, das hilft, dorthin zu gelangen, aber sie ist nicht das Ziel an sich" , so der COO. Für Dell stehe künftig die Frage im Zentrum, welchen messbaren Vorteil ein Gerät dem Nutzer bietet – etwa in den Bereichen Produktivität oder Sicherheit. Die zugrunde liegende Technik, wie etwa neuronale Prozessoren (NPUs), sollte dabei für den Anwender weitgehend im Hintergrund bleiben.
Ein wesentlicher Teil der Dell-Strategie bleibt die lokale Datenverarbeitung. Das Unternehmen setzt verstärkt auf Konzepte wie Retrieval Augmented Generation (RAG), um die Vorteile generativer Modelle nutzbar zu machen, während die Datenhoheit beim Anwender verbleibt. Laut dem Management liegt der Fokus darauf, dass sensible Informationen das Gerät nicht verlassen müssen. Damit adressiert Dell klassische Anforderungen von Unternehmenskunden, bei denen Datensicherheit und Zuverlässigkeit oft eine größere Rolle spielen als neuartige Software-Features.
Die Aussagen auf der Messe deuten darauf hin, dass Dell eine Phase der Marktberuhigung erwartet. Nachdem die erste Phase der KI-Vermarktung oft auf abstrakte Fähigkeiten setzte, rücken nun wieder die Grundlagen der Hardware-Entwicklung in den Fokus. Dell positioniert sich hierbei als Anbieter, der den Nutzwert über den aktuellen Technikhype stellt. Anstatt Kunden mit technischen Details zu maschinellem Lernen zu konfrontieren, will der Hersteller demonstrieren, wie Systeme Arbeitsabläufe konkret beschleunigen oder absichern können.
Mit dieser Strategie hebt sich Dell von Wettbewerbern ab, die auf der CES 2026 weiterhin massiv KI-Features bewerben. Das Unternehmen setzt darauf, dass Kunden Hardware anhand konkreter Verbesserungen bewerten – nicht anhand von Marketing-Schlagworten. Alle vorgestellten Dell-Systeme verfügen zwar über NPUs und KI-Funktionen, diese werden jedoch nicht mehr als Hauptargument kommuniziert. Der Erfolg dieser Neuausrichtung wird sich in den Verkaufszahlen der kommenden Monate zeigen.

Siemens und Nvidia wollen mit digitalen Zwillingen künftig die Weiterentwicklung der Produktion in Echtzeit ermöglichen. Das haben Siemens-CEO Roland Busch und Nvidia-Chef Jensen Huang am 6. Januar 2026 bei ihrer Keynote-Ansprache zur Eröffnung der Technikmesse CES bekanntgegeben . Kunden könnten damit Produkte schneller entwickeln und die Produktion in Echtzeit anpassen, sagte Busch.
Möglich werde, "komplexe Systeme in der Software zu simulieren, um sie dann nahtlos in der physischen Welt zu automatisieren und zu betreiben" , erklärte Huang.
Busch sagte, dass bei der Konstruktion von Zügen oder Autos nicht nur in einem virtuellen Windkanal die Aerodynamik der Fahrzeuge erfasst werde, sondern konkrete Vorschläge zur Optimierung des Designs vorgelegt würden. Der Digital Twin Composer soll Roboter virtuell trainieren und Fertigungsprobleme lösen, bevor sie überhaupt auftreten.
Erste Kunden evaluieren bereits einige dieser Funktionen, darunter Foxconn, HD Hyundai, Kion Group und Pepsico. Ein erster vollständig KI-gesteuerter adaptiver Produktionsstandort soll ab diesem Jahr in dem Gerätewerk von Siemens in Erlangen (GWE) aufgebaut werden.
Beginnend mit dem Halbleiterdesign werde Siemens Nvidias Cuda-X-Bibliotheken, Physicsnemo und GPU-Beschleunigung in seinem Electronic Design Automation (EDA) integrieren. Zudem sollen KI-gestützte Funktionen wie Layoutanleitung, Debugging-Unterstützung und Schaltungsoptimierung ermöglicht werden.
Siemens und Nvidia wollen gegenseitig Technologien des Partners in ihren eigenen Systemen implementieren, bevor sie skaliert werden. Was genau dabei herauskommt, ist offenbar noch unklar: Siemens und Nvidia analysierten ihre Workloads und arbeiten zusammen, um diese zu beschleunigen und KI in die Produkte zu integrieren.
Bei einer weiteren Neuerung arbeitet Siemens mit dem US-Konzern Meta zusammen. Intelligente Brillen sollen Industriearbeitern KI-gestützte Anweisungen direkt ins Sichtfeld oder akustisch übermitteln, während sie an Maschinen stehen.

Das finnische Brillenunternehmen Ixi bereitet die Markteinführung einer mit Flüssigkristalllinsen ausgestatteten Brille vor, die Augenbewegungen des Trägers mitverfolgen und den Fokus automatisch anpassen können soll. Wie CNN berichtet , soll die Brille im Jahr 2027 auf den Markt kommen.
Die Brille enthält LEDs, die Infrarotlicht auf die Augen des Trägers sendet und Fotodioden sowie eine Elektronik, die anhand des reflektierten Lichts und mithilfe der Flüssigkristalle die Sehstärke in Echtzeit anpassen. Gegenüber herkömmlichen Gleitsichtbrillen soll die Technologie weniger Verzerrungen im peripheren Sichtfeld produzieren und keine Eingewöhnungszeit erfordern.
Zudem erlaubt es die dynamische Linse, auf feste Vergrößerungsbereiche zu verzichten und es wird ein deutlich größerer Lesebereich für die Nahsicht geboten. Hinzu kommt, dass der Nahbereich einfach verschwindet, wenn er nicht benötigt wird und sich die Hauptkorrektur damit über die gesamte Linse erstreckt.
Ganz ohne Verzerrungen wird die Autofokusbrille von Ixi allerdings nicht auskommen, geben die Entwickler gegenüber CNN zu bedenken. Die Brille wird zunächst nur im hochpreisigen Premiumsegment erhältlich sein. Außerdem handelt es sich um ein weiteres Gerät, das geladen werden muss.
Trotz Akku und Elektronik lässt das Design der Brille von außen kaum einen Unterschied zu herkömmlichen Brillen erkennen. Mit einem Gewicht von 22 Gramm ist der aktuelle Prototyp zudem sehr leicht.
Bevor die Brille zur Marktreife gelangt, sind noch weitere Tests erforderlich. So soll zum Beispiel sichergestellt werden, dass die Brille gefahrlos im Straßenverkehr eingesetzt werden kann. Für den Fall von Fehlfunktionen der Elektronik oder der Flüssigkristalle sei aber ein Sicherheitsmodus vorhanden, der die Brille in den Grundzustand der Hauptlinse versetzt.
Ixi gibt an, dass die Brille für den Alltagsgebrauch unter verschiedenen Temperaturschwankungen, Feuchtigkeit und Bewegungen des Trägers entwickelt wurde. Unter welchen Rahmenbedingungen die Brille optimal funktioniert, ließen die Macher aber offen.

Lenovo hat auf der CES einen neuen Mini-PC vorgestellt . Mit nur einem Liter Volumen erinnert der Yoga Mini i an den Mac Mini (Test) . Allerdings hat sich der Hersteller für eine Zylinderform entschieden. Das Gehäuse ist 48,6 mm hoch und misst 130 mm im Durchmesser. Außerdem soll es ab 600 Gramm wiegen. Im Vergleich zu einem Mac Mini läuft der Mini i mit Windows 11. Außerdem ist der Power-Knopf direkt an der Seite angebracht und ohne Umwege nutzbar.
In das kleine Chassis steckt Lenovo den Intel Core Ultra X7 358H . Bei dem Chip handelt es sich um die aktuelle Mobilgeneration mit 25 Watt TDP. Mit vier P- und acht E-Cores soll der Chip für die meisten Aufgaben ausreichen.
Auch stattet Intel die neue Generation mit einer schnelleren NPU mit 50 Tops aus. Neue Laptops und kompakte Geräte sollen lokale LLMs und andere KI-Anwendungen so besser ausführen können. Dem Chip stehen 32 GByte LPDDR5x-RAM zur Verfügung, der allerdings fest verbaut und nicht austauschbar ist.
User können diverse Anschlüsse am Yoga Mini verwenden. Dazu zählen drei USB-C-Ports (1x Thunderbolt 4) und eine USB-A-Buchse. Auch ein RJ45-Port (2,5 GBit Ethernet) und HDMI 2.1 können genutzt werden. An der Seite ist ein weiterer Thunderbolt-Port neben einer 3,5-mm-Klinke vorhanden. Das System integriert zudem ein Wi-Fi-7-Modul mit Bluetooth-6.0-Konnektivität. Auch kleine Lautsprecher sind nutzbar.



Lenovo will den Yoga Mini i 1L ab Juni 2026 verkaufen. Der Startpreis liegt bei 700 US-Dollar. Das Gerät orientiert sich also auch preislich ungefähr am aktuellen Mac Mini mit M4-Chip. Allerdings gibt es keine Version mit mehr Leistung oder einem schnelleren Prozessor.

Meta hat auf der Consumer Electronics Show (CES) 2026 neue Funktionen für die Ray-Ban-Displaybrille angekündigt. Die wichtigste Neuerung: Nutzer können künftig Texte schreiben, indem sie mit dem Finger Buchstaben auf beliebige Oberflächen zeichnen – das Neural Band am Handgelenk erfasst die Bewegungen und wandelt sie in Text um.
Die Funktion startet zunächst für Whatsapp und den Facebook Messenger. Nutzer können physisch Buchstaben nachzeichnen, während das Neural Band die Handbewegungen interpretiert. Meta sieht den Einsatz vor allem in Situationen, in denen das Herausholen des Smartphones unpraktisch wäre.
Eine weitere Neuheit ist der Teleprompter-Modus. Nutzer können Notizen vom Smartphone auf Textkarten übertragen, die dann im Sichtfeld der Brille erscheinen. Über das Neural Band lässt sich zwischen den Karten navigieren, ohne das Telefon zu berühren.
Die Funktion könnte bei Präsentationen oder Reden nützlich sein, wenn man vorbereitete Notizen benötigt, aber gleichzeitig Blickkontakt halten oder sich auf andere Aufgaben konzentrieren muss. Details zu Formatierungsoptionen oder Längenbeschränkungen nannte Meta nicht. Der Rollout soll in dieser Woche beginnen, allerdings in mehreren Phasen.
Die Fußgänger-Navigation wird auf vier weitere US-Metropolen ausgeweitet: Denver, Las Vegas, Portland und Salt Lake City. Die Betafunktion projiziert Wegbeschreibungen direkt ins Sichtfeld der Displaybrille.
Die Brille hat ein monokulares Head-up-Display im rechten Brillenglas mit 600 x 600 Pixel Auflösung und einem Sichtfeld von etwa 20 Grad. Die Helligkeit reicht von 30 bis 5.000 Nits, damit das Displaybild auch im Freien erkannt werden kann. Zusätzlich integriert sind eine 12-Megapixel-Kamera, Lautsprecher und fünf Mikrofone. Die Brille ist für Nachrichten, Navigation und Übersetzungen in Echtzeit gedacht. Erforderlich ist ein Smartphone.

Die USA haben ein neues hochmodernes und bodengestütztes Radarsystem auf der Clear Space Force Station in Alaska errichtet : das Long Range Discrimination Radar (LRDR: Fernbereichsunterscheidungsradar). Es soll Bedrohungen von ballistischen Raketen, sogar mehreren gleichzeitig, mit hoher Präzision erkennen und verfolgen können.
Zudem soll das System unterscheiden können, ob es sich um ein gefährliches Objekt wie eine interkontinentale ballistische Rakete oder um eher ungefährliche Gegenstände wie Trümmerteile handelt. Und genau hierfür steht der Begriff "Discrimination" im Namen. Mit dem LRDR lassen sich die Präzision der Abfangjäger verbessern und ihre Reaktionszeiten verkürzen.
Bereits Ende 2021 wurden die ersten Testversuche des Radars vom US-amerikanischen Raketenabwehramt, der Missile Defense Agency (MDA), durchgeführt. Diese beendete am 4. Dezember 2025 die operative Testphase des Systems. Anschließend wurde die Anlage an das Kampfstreitkräftekommando CFC (Combat Forces Command) der Weltraumstreitmacht U.S. Space Force übergeben.
Laut der Weltraumstreitmacht überwacht das LRDR-System kontinuierlich den Himmel und die Atmosphäre, was das System zu einem zentralen Wächter in der US-Raketenabwehrstrategie macht.
"Die präzise Zuverlässigkeit des LRDR erhöht die Effizienz der US-Raketenabfangfähigkeiten, indem Raketenbedrohungen auf große Entfernungen schnell und präzise erkannt werden" , teilte CFC-Oberst Jared Hoffman mit.
Außerdem würde die anpassungsfähige Architektur zukünftige Upgrades ermöglichen. Überdies gewährleiste die kontinuierliche Bedrohungsüberwachung die Einsatzbereitschaft, auch während der Wartung, und minimiere so potenzielle Ausfallzeiten.

Lenovo hat auf der CES 2026 ein neues AIO mit besonders ungewöhnlichem Display vorgestellt. Das Thinkcentre X AIO Aura Edition verwendet einen 27,6 Zoll großen Bildschirm im 16:18-Format. Er bietet also die Arbeitsfläche von zwei übereinander angeordneten 16:9-Monitoren. Der Billdschirm löst mit einer Auflösung von 2.560 x 2.880 Pixeln auf, was einer doppelten WQHD-Auflösung entspricht.
Das Panel soll den DCI-P3-Farbraum zu 98 Prozent abdecken, leuchtet allerdings nur mit maximal 300 cd/m² – genug für gut ausgeleuchtete Büroräume. Die Bildfrequenz von 60 Hz ist für Büroarbeiten ausreichend schnell.
Das All-in-One integriert sämtliche Hardware zudem im Bildschirm. Lenovo verbaut bis zu einem Core Ultra X7 von Intel. Die neue Generation der Mobilchips kommt mit Arc-12Xe-Grafikeinheit und 50-TOPs-NPU. Dem Prozessor stehen bis zu 64 GByte LPDDR5x-RAM zur Verfügung, der fest integriert und deshalb nicht austauschbar ist. Allerdings können die zwei M.2-SSDs ausgetauscht werden. Standardmäßig ist darauf Windows 11 vorinstalliert.
Auf der Rückseite stehen einige Anschlüsse bereit. Dazu zählen zwei USB-A-Ports, zwei USB-C-Buchsen (1x Thunderbolt 4) und HDMI. Damit können einige weitere Monitore mit dem All-in-One verbunden werden. An der Seite sind zudem ein weiterer USB-A- und ein USB-C-Port nutzbar. Dazu kommt ein 3,5-mm-Port für Headsets oder Lautsprecher.










Lenovo will das Thinkcentre X AIO Aura Edition ab März 2026 anbieten. Den Startpreis gibt das Unternehmen mit 1.700 Euro an. Wahrscheinlich werden vor allem Konfigurationen mit mehr Arbeitsspeicher im Angesicht der aktuellen RAM-Preise merklich teurer sein.

Microsoft experimentiert mit einem neuen Look für seinen Edge-Browser, der sich stark am Design der Copilot-App orientiert. Die Änderungen sind derzeit in den Canary- und Dev-Versionen sichtbar – allerdings nicht auf allen Systemen, wie Windows Central berichtet .
Das neue Design zeigt sich in Kontextmenüs, auf der neuen Tab-Seite und in den Einstellungen. Auffällig sind vor allem die abgerundeten Ecken und die Farbgebung, die direkt von Copilot übernommen wurden. Die Änderungen gelten unabhängig davon, ob der Copilot-Modus aktiviert ist oder nicht, wobei die neue Tab-Seite je nach Einstellung unterschiedliche Inhalte anzeigt.
Mit dem Copilot-Design weicht Microsoft von seinem etablierten Fluent Design System ab, das bisher für Windows 11 und andere Produkte zum Einsatz kommt. Die neue visuelle Handschrift in Edge unterscheidet sich deutlich von diesem Standard und breitet sich nun offenbar auf weitere Anwendungen aus: Auch bei Copilot Discover, einer KI-erweiterten Version von MSN.com, testet Microsoft ähnliche Designelemente. Plattformen wie Windows oder Xbox bleiben bislang beim Fluent Design.
Das Ausrollen der neuen Oberfläche erfolgt schrittweise. Nicht alle Nutzer der Preview-Versionen sehen die Änderungen bereits. Bis zur stabilen Version für alle Anwender dürften noch mehrere Wochen vergehen.
Die unterschiedlichen Designansätze führen zu einer visuellen Spaltung innerhalb der Microsoft-Produktpalette. Während Copilot, MSN und künftig möglicherweise Edge eine gemeinsame Designsprache sprechen, setzen Windows, Xbox und Office weiter auf Fluent Design. Ob Microsoft langfristig eine Vereinheitlichung plant, bleibt offen.

Der Elektronikkonzern Sony und der Autohersteller Honda haben die Pläne für ihr gemeinsam entwickeltes und produziertes Elektroauto konkretisiert. Auf der CES 2026 in Las Vegas teilten die beiden japanischen Firmen mit , dass der Afeela 1 noch in diesem Jahr an erste Kunden in Kalifornien ausgeliefert werden soll. Der US-Bundesstaat Arizona und Japan sollen im Jahr 2027 folgen. Der Europastart ist weiterhin offen.
Zudem stellte das Gemeinschaftsunternehmen Sony Honda Mobility (SHM) den Prototyp eines weiteren Modells vor. Dieses soll im Jahr 2028 in den USA auf den Markt kommen. Während es sich beim Afeela 1 um eine Limousine handelt, entspricht der Afeela Prototype 2026 einem Crossover.
Der Mitteilung zufolge startete die Vorserienproduktion des Afeela 1 im Herbst 2025 in einer Honda-Fabrik im US-Bundesstaat Ohio. Im Frühjahr 2026 sollen in den kalifornischen Städten Torrance und Fremont erste Auslieferungszentren eröffnen.
Der zweite Afeela basiert demnach auf dem Kernkonzept des Afeela 1, soll aber "mehr räumliche Flexibilität und Zugänglichkeit" bieten. Der gezeigte Prototyp ist kein typisches SUV, sondern zeichnet sich durch ein coupéartiges Heck aus. Von der Größe her unterscheiden sich die beiden Modelle kaum.
Sony hatte den Afeela 1 vor einem Jahr auf der CES vorgestellt . Der Afeela 1 Origin kostet ab 90.000 US-Dollar, die Variante Afeela 1 Signature ab 103.000 US-Dollar. Unterschiede gibt es bei den Rädern (19 Zoll beim Origin, 21 Zoll beim Signature), den Farben und dem Rückspiegel. In diesem Jahr soll zunächst die Signature-Version ausgeliefert werden.
Der Afeela 1 ist mit 40 Sensoren ausgestattet (Kameras, Lidar, Radar und Ultraschall). Die Kontrolleinheit, die die Daten der Sensoren verarbeitet, hat eine Rechenleistung von 800 TOPS und verwendet KI-Algorithmen, um Fahrern ADAS-Fahrunterstützung zu liefern. Die Darstellungen auf den großflächigen Displays im Cockpit des Afeela 1 werden mit der Hilfe der Unreal Engine realisiert.

Prime Video hat in einer Pressemitteilung weitere Cast-Mitglieder für die neue Originalserie Tomb Raider bestätigt. Neben Sophie Turner, die bereits als neue Lara Croft angekündigt wurde, stoßen unter anderem Sigourney Weaver, Jason Isaacs, Celia Imrie und Bill Paterson zum Ensemble. Weitere Rollen sind ebenfalls prominent besetzt.
Die Serie basiert auf der gleichnamigen legendären Videospielreihe und erzählt die Abenteuer der weltberühmten Archäologin und Abenteurerin Lara Croft. Verantwortlich für das Projekt ist Phoebe Waller-Bridge, die als Schöpferin, Autorin, Executive Producer und Co-Showrunnerin fungiert. Gemeinsam mit Chad Hodge, der ebenfalls als Co-Showrunner und Executive Producer tätig ist, entwickelt sie die Serie. Jonathan Van Tulleken übernimmt die Regie.
Sophie Turner beschreibt ihre Verbindung zur Figur so: Sie sei schon lange ein Fan von Tomb Raider und Lara Croft, die sie als starkes weibliches Vorbild sehe, das sich in einer von Männern dominierten Welt behauptet.
Auch Phoebe Waller-Bridge zeigt sich begeistert von der Besetzung. Tomb Raider verfüge über viele ikonische Figuren, und sie freue sich, sowohl persönliche als auch langjährige Fan-Favoriten auf den Bildschirm zu bringen und zugleich neue, freche Charaktere einzuführen.
Für Rollen, die direkt aus der Videospielreihe stammen, wurden folgende Besetzungen bestätigt: Martin Bobb-Semple übernimmt die Rolle von Zip, Laras langjährigem Freund und technischem Support. Jason Isaacs spielt Atlas DeMornay, Laras Onkel. Bill Paterson ist als Winston zu sehen, dem langjährigen Butler der Familie Croft.
Darüber hinaus wurden weitere Figuren für das Serienuniversum angekündigt: August Wittgenstein spielt Lukas, einen Plünderer mit gemeinsamer Vergangenheit mit Lara. Jack Bannon verkörpert Gerry, Laras persönlichen Piloten. John Heffernan ist als David zu sehen, ein überforderter Regierungsbeamter. Celia Imrie übernimmt die Rolle von Francine, der Leiterin der Entwicklungsabteilung des British Museum. Paterson Joseph spielt den hochrangigen Regierungsbeamten Thomas Warner. Sasha Luss tritt als ehrgeizige Gegenspielerin Sasha auf, Juliette Motamed als Kuratorin Georgia. Sigourney Weaver schließlich spielt Evelyn Wallis, eine geheimnisvolle und ambitionierte Frau, die Laras Fähigkeiten für eigene Zwecke nutzen will.

Um die Zeit bis zur Vorstellung von Zen 6 zu überbrücken, hat AMD im Rahmen der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas neue Zen-5-CPUs vorgestellt. Die Ryzen AI 400 Serie umfasst sowohl verlötbare Modelle für Notebooks als auch gesockelte Varianten für Desktops. Letztere dürften die G-Serie ersetzen und bringen eine XDNA-2-NPU sowie mehr und modernere RDNA-3.5-Grafikkerne als die regulären Ryzen 9000.
Auch wenn die Ryzen AI 400 alias Gorgon Point auf den ersten Blick identisch mit ihren Vorgängern Krackan und Strix Point ist, gibt es einen großen Unterschied: AMD setzt bei den neuen CPUs rein auf Zen-5-Kerne, die kompakteren, aber deutlich niedriger taktenden Zen 5c fliegen raus. Dazu wird schnellerer Speicher unterstützt, die GPU darf 200 MHz mehr boosten und das Spitzenmodell Ryzen AI 9 HX 475 bekommt etwas mehr NPU-Leistung.
AMD setzt bei den Ryzen AI 400 weiter auf TSMCs 4-nm-Fertigung. Aus der habe man noch ein wenig mehr Potenzial für Taktsteigerungen holen können. Die Packages der Ryzen AI 400 sind Pin-kompatibel zu den Vorgängern. Das soll Geräteherstellern einen schnellen Wechsel auf die neuen Chips ermöglichen.
Den Ryzen AI Max+ alias Strix Halo bietet AMD künftig in mehr Varianten an: Mit den Ryzen AI Max+ 392 und 388 kommen zwei Modelle mit 40 RDNA-3.5-Kernen und 60-TOPS-NPU hinzu. Es dürfte sich um Ryzen AI Max+ 395 mit deaktivierten CPU-Kernen handeln – bei den neuen Varianten sind 12 (Max+ 392) und 8 (Max+ 388) nutzbar.






Neben High-End-Laptops sieht AMD die Ryzen AI Max+ auch als Konkurrenz zu Nvidias DGX Spark : Sie sollen insbesondere deutlich günstiger sein. Mit der Version 7.2 der Software-Umgebung ROCm, welche die neuen Ryzen AI 400 unterstützen soll, will AMD Kompatibilität und Leistung weiter verbessern und KI-Nutzung vereinfachen. Unter Windows soll sich ROCm dann über Adrenalin installieren lassen.
Beim Ryzen 7 9850X3D handelt es sich lediglich um einen Speed Bump, er darf im Boost auf bis zu 5,6 GHz takten – 400 MHz mehr als beim 9800X3D. Das soll ein paar Prozent mehr Leistung in Spielen bringen, verfügbar soll 9850X3D ab dem ersten Quartal 2026 sein. Preise nannte AMD bislang für keine der neu vorgestellten CPUs.
Auch für Embedded-Anwendungen stellte AMD neue Zen-5-CPUs vor. Die teilen sich in zwei Familien und drei Gruppen: Die P100 mit vier und sechs Kernen sollen im zweiten Quartal in Produktion gehen, weitere Varianten mit bis zu zwölf Kernen werden im Laufe des ersten Halbjahrs 2026 vorgestellt. Abgeleitet ist die Serie von den Ryzen AI 300. Neben einer Standardvariante wird AMD Modelle mit erweitertem Temperaturbereich von -40 bis 105° C sowie nach Automobilstandard AEC-Q100 zertifizierte Chips anbieten. Die beiden letzteren Modelle sollen mindestens zehn Jahre im Dauereinsatz funktionieren.






Anders als etwa bei Intel verfügen AMDs Embedded-CPUs nicht über explizite Sicherheitsmechanismen wie Lockstepping. Entsprechend stellt AMD nur eine Zertifizierung bis ASIL B in Aussicht, in sicherheitskritischen Systemen werden Ryzens also nicht zu finden sein.
Die von den Ryzen AI Max abgeleitete X100-Serie soll im zweiten Halbjahr 2026 vorgestellt werden. Sie wird bis zu 16 Kerne für autonome KI-Systeme bringen.

Lego hat auf der Elektronikmesse CES 2026 das Smart-Play-System vorgestellt. Mit Smart Play werden Lego-Sets dank spezieller Steine um smarte Funktionen erweitert: Sie reagieren dann auf Bewegungen, Lichtveränderungen, andere Smart-Play-Sets sowie auf spezielle Minifiguren mit Licht- und Toneffekten. Den Anfang machen Star-Wars-Sets.
Herzstück des Smart-Play-Systems ist der sogenannte Smart Brick, ein Stein mit den Maßen 2x4 mit transparenter Oberseite, der sich wie ein herkömmlicher Stein mit dieser Größe verbauen lässt. Im Inneren steckt ein ASIC-Chip, auf dem Legos Play Engine läuft. Diese steuert die interaktiven Funktionen, die auch die Orientierung des Smart Bricks selbst und im Verhältnis zu anderen smarten Steinen berücksichtigt. Um den Smart Brick zu aktivieren, muss er nur kurz geschüttelt werden.
Mit eingebauten Kupferspulen und dem Neighbour Position Measurement (NPM) werden neben anderen Smart Bricks auch sogenannte Smart Tags erkannt – flache 2x2-Steine, die über NFC mit dem Smart Brick kommunizieren und bestimmte Aktionen auslösen. In den Smart Tags sind die Informationen enthalten, die der Smart Brick verarbeitet und so bestimmte Aktionen auslöst. Außerdem gibt es smarte Minifiguren, die ebenfalls ein NFC-Tag enthalten und so interaktive Reaktionen starten.
Die Smart Tags können auf den Smart Brick oder in dessen Nähe gesteckt werden und dienen quasi als Programm-Cartridge. So ist es unter anderem möglich, dass ein Auto Motorengeräusche und Reifenquietschen erzeugt oder ein Flugzeug Turbinengeräusche. Dabei kann der selbe Smart Brick verwendet werden – die Informationen stammen von den Smart Tags. Außerdem können die Smart Bricks erkennen, wie weit und in welcher Richtung sie voneinander entfernt sind.




Die Soundeffekte kommen aus dem Smart Brick selbst, der trotz der geringen Größe einen analogen Synthesizer sowie einen kleinen Lautsprecher enthält. Lego zufolge sollen die Soundeffekte speziell zu den Live-Aktionen generiert werden – es gibt keine voraufgezeichneten Clips. Ein LED-Array sorgt für lichtmalerische Unterstützung.
Geladen wird der Smart Brick drahtlos über ein Ladepad, auf dem mehrere Steine gleichzeitig geladen werden können. Wie lange eine Batterieladung hält, verrät Lego nicht – die Batterien sollen aber auch über längere Spielpausen ihre Ladung halten.
Die ersten Smart-Play-Sets stammen aus einem von Legos erfolgreichsten Franchises: Star Wars. Ab dem 1. März 2026 solle es drei Sets geben: Lukes Red-Five-X-Wing, Darth Vaders Tie Fighter sowie den Thronsaal des Imperators aus der Schlussszene von Star Wars 6. Alle Sets sollen ab dem 9. Januar 2026 vorbestellbar sein, weitere Franchises dürften folgen.
Das X-Wing-Modell hat 584 Teile und enthält zwei smarte Minifiguren – Luke Skywalker und Prinzessin Leia. Außerdem gibt es Rebellen und Sturmtruppler als Standard-Minifiguren. Der Smart Brick sowie insgesamt fünf Smart Tags sorgen in dem Set dafür, dass ein imperialer Geschützturm, ein Transporter und eine Kommandozentrale interaktiv mit Ton und Licht reagieren. Das Set kostet 70 Euro.
Das Tie-Fighter-Modell hat 473 Teile und kommt mit einem Rebellen-Außenposten, einer imperialen Tankstation sowie einer smarten Minifigur von Darth Vader. Dank des Smart Bricks soll der Tie Fighter unter anderem Motorengeräusche von sich geben. Das Set kostet 90 Euro.
Das Thronsaal-Set ist das größte der Smart-Play-Sets: Es hat 962 Teile und lässt Fans den finalen Kampf zwischen Luke Skywalker und Darth Vader sowie dem Imperator nachstellen. Alle drei sind als smarte Minifiguren enthalten. Das Set kommt mit einem A-Wing-Fighter samt Piloten, zwei imperialen Wächtern sowie einem mit Smart Tag aktivierbaren Geschützturm. Das Set kostet 160 Euro.

Nach der X2-Elite-Reihe hat Qualcomm bei der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas die kleinere und kostengünstigere X2-Plus-Serie vorgestellt. Die umfasst bislang zwei Modelle mit zehn und sechs Kernen. Qualcomm sagt es im vorab bereitgestellten Pressematerial nicht eindeutig, aber beide Modelle dürften nur Performance-Core-Cluster nutzen.
Darauf deutet der angegebene Boost-Takt von 4 GHz hin, bereits der Basistakt der Prime Cores der X2 Elite liegt deutlich höher. Die Performance-Kerne sind weniger leistungsfähig, sie decodieren pro Takt weniger Befehle, verfügen über weniger Out-of-Order-Ressourcen zum Umsortieren von Befehlen und nutzen kleinere Caches. Dafür brauchen sie nur etwa halb so viel Chipfläche (g+) wie die Prime Cores und sind sparsamer.
Auch die Grafikeinheit ist bei den X2 Plus kleiner, die Bezeichnung X2-45 lässt auf eine Halbierung schließen. Statt vier Slices bei X2-90 und X2-85 der Elite-Modelle gäbe es dann zwei. Unverändert lässt Qualcomm allerdings die NPU, neben der Effizienz das zweite Hauptargument des Herstellers für die Snapdragon X2. Sie rechnet mit bis zu 80 TOPS.
Die Snapdragon X2 Plus positioniert Qualcomm gegen Intels und AMDs Mittelklasse, Ryzen AI 7 und Core Ultra 7. Hier sieht der Hersteller den Zehnkerner trotz geringerer Leistungsaufnahme deutlich vorn – gezeigt wurden allerdings nur Werte für Geekbench und KI-Benchmarks.





Qualcomm nennt eine Speicherbandbreite von bis zu 152 GByte/s, was bedeuten würde, dass selbst die kleinen Modelle LPDDR5X mit bis zu 9.523 MT/s unterstützen. Das wäre deutlich mehr als Intel und AMD erlauben. Ob so schneller Speicher aber tatsächlich in Geräten verbaut wird, ist eine andere Frage – die maximal unterstützten 128 GByte werden wohl auch bestenfalls ein Randphänomen sein.
Im Vergleich zu ihren Vorgängern sind die X2 Plus insbesondere deutlich sparsamer – Qualcomm verspricht bis zu 43 Prozent niedrigeren Energiebedarf. Die leistungsfähigeren Kerne machen sich mit einem Plus von 35 Prozent in erster Linie bei Single-Thread-Anwendungen bemerkbar. Rechnen alle Kerne, liegt das Leistungsplus nur noch bei 10 und 17 Prozent (Sechs- und Zehnkerner).
Neben den Snapdragon X2 Plus hat Qualcomm zwei neue Modelle der Embedded-Reihe Dragonwing vorgestellt. Den Q-8750 sieht das Unternehmen mit 77-TOPS-NPU, Unterstützung für bis zu zwölf Kameras und drei 48-MPixel-Bildsignalprozessoren (ISPs) in Drohnen, Kamera- oder komplexen Multimediasystemen.
Der kleinere Q-7790 kommt mit 24-TOPS-NPU und unterstützt zwei 60-Hz-4K-Displays, 4K-Videodaten encodiert und decodiert er mit 60 und 120 Hz. Qualcomm sieht ihn in smarten Kameras, Videokonferenzsystemen oder KI-Fernsehern. Die NPUs unterstützten die Datentypen FP16 sowie Int4/8/16, die Prozessorkerne hält Qualcomm daneben offenbar für so unwichtig, dass sie im vorab bereitgestellten Pressematerial nicht einmal erwähnt werden.
Die bereits vorgestellte, auf dem Snapdragon X basierende IQ-X-Serie hingegen sieht Qualcomm in Robotern und stellt hierfür Referenzdesigns vor. Snapdragon sind nach Angaben des Unternehmens bereits in über 400 Millionen Fahrzeugen unterwegs.

Microsoft hat offenbar eine weitere Methode abgeschaltet, um Windows ohne eine Internetverbindung aktivieren zu können. Wenn User das Betriebssystem über die Telefonaktivierung freischalten wollen, hören sie stattdessen über eine Bandansage: "Der Support für die Aktivierung befindet sich jetzt online."
Es ist nicht mehr möglich, einen Windows-PC per Telefon zu aktivieren. Das gilt laut des Magazins Neowin für Windows 11, Windows 10 und für das lange nicht mehr unterstützte Windows 7. Der Autor Günter Born des Blogs Born City konnte das auch für den deutschsprachigen Raum überprüfen , nachdem es erste Berichte von US-Medien gab, dass Microsoft diese Aktivierungsmethode abgeschaltet hat.
Bei der Online-Produktaktivierung handelt es sich um eine simple Webseite, die User durch die Windows-Aktivierung führt. Dafür werden zwei Dinge benötigt: eine Internetverbindung, außerdem müssen sich User mit einem Microsoftkonto anmelden. Nicht jeder hat beides.
Die Telefon-Hotline war eine der wenigen verbliebenen Methoden, um Windows offline zu aktivieren. Inoffiziell gibt es weitere Methoden, etwa indem während der Windows-Installation Schritte mittels Installationskonsole übersprungen werden.
Allerdings ist nicht einmal klar, dass die Telefonmethode deaktiviert wurde. In einem Blog-Post für die Windows-Aktivierung wird sie weiterhin aufgeführt . Laut des Posts können Nutzer das selbst mit Windows 11 nach wie vor ausführen. Dazu sollen sie die Run-Konsole öffnen und den Befehl Slui 4 ausführen. Dann wird der Aktivierungs-Wizard gestartet.

In Deutschland liebt man Samsung-Produkte. Laut Statista verkauft hierzulande kein anderer Hersteller mehr Android-Smartphones. Und laut tvfindr gibt es in den meisten Haushalten Fernseher des Tech-Giganten aus Südkorea. Ähnlich sieht es bei Tablets aus: Viele der meistverkauften und am häufigsten empfohlenen Tablets sind von Samsung. Eines davon, das Samsung Galaxy S10 FE+ (8+128 GByte) ist samt Stift derzeit bei Amazon zu seinem bisher niedrigsten Preis mit knapp 100 Euro Rabatt erhältlich. Wegen der hohen Nachfrage empfehlen wir, schnell zu handeln.
Das Samsung Galaxy S10 FE+ ist mit einem 13 Zoll großen IPS-Display ausgestattet. Der Bildschirm stellt Inhalte mit einer Auflösung bis zu 1800 x 2880 Pixel und flüssigen 90 Hz Bildwiederholrate dar. Als Prozessor dient dem Android-Tablet ein Exynos 1580 mit 8 Kernen. Laut Hersteller eignet sich die CPU für Browsing, Gaming, Kreativarbeiten; gepaart mit den 8 GByte RAM erlaubt sie müheloses Multitasking. Es stehen 128 GByte interner Speicher zur Verfügung, die per MicroSD-Karte auf bis zu 2 TByte erweitert werden können. Android 15 ist installiert.
Dem Samsung Galaxy S10 FE+ liegt ein Stift bei. Der S-Pen erlaubt es, bequem handschriftliche Notizen anzufertigen, Texte zu markieren und Passagen hervorzuheben oder Bildinhalte einzukreisen, um sie per Google zu finden – ohne Screenshots. Der smarte Stift eignet sich auch zum Zeichnen, das Samsung Galaxy S10 FE+ kann in ein Zeichentablet verwandelt werden.
Optisch erinnert das Gerät an die Konkurrenz von Apple. Das schlanke graue Gehäuse misst rund 300 x 195 x 6 mm, der Rahmen und die Rückseite bestehen aus Aluminium, die Vorderseite ist mit Glas überzogen. Zwei Kameras, eine 13-MP-Haupt- und eine 12-MP-Selfiekamera, erlauben Videoaufnahmen und -übertragungen in bis zu 4K bei 30 Bildern pro Sekunde. Für den sicheren Outdoor-Einsatz ist es gemäß IP68 vor Wasser und Staub geschützt.
Das Samsung Galaxy S10 FE+ Tablet mit Stift ist bei Amazon um 18 Prozent reduziert. Die Variante mit 8+128 GByte Speicher kostet 470,80 Euro statt der unverbindlichen Preisempfehlung von 573,17 Euro. Der Rabatt gilt ausschließlich für die Farbe Silber.
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Samsung Galaxy S10 FE+ AI-Tablet, Android Tablet, 128 GB Speicher, 8 GB RAM, 33,28 cm/13,1" Display, Inkl. S Pen, Wi-Fi, Lange Akkulaufzeit, Gray, 36 Monate Herstellergarantie [Exklusiv auf Amazon]
Jetzt rund 100 Euro sparenDerzeit gibt es bei Amazon Angebote für weitere Samsung-Artikel, zum Beispiel für QLED-Fernseher, das Galaxy Tab S11 oder Armbänder für Galaxy Watches. Man spart bis zu 68 Prozent gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung. Hier geht es zur Übersicht aller reduzierten Produkte, stöbern lohnt sich.
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