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Heute — 05. Juni 2026Mac & i ff.org

Bericht: Apple erwägt Warteliste für neue Siri-Beta

Von Heise
Siri-Logo vor Google Gemini

(Bild: Samuel Boivin / Shutterstock.com)

Apple plant für die neue Siri-Beta offenbar eine Warteliste, um Serverlasten zu begrenzen. Die KI-Neuerungen stehen im Fokus der kommenden WWDC.

Bei der Erneuerung seiner Sprachassistenz Siri [1] erwägt Apple während der Betatest-Phase offenbar den Einsatz einer Warteliste. Damit könnte es sein, dass nicht alle, die die Beta installiert haben, gleich in den Genuss der neuen Siri kommen. Ähnliches hatte der iPhone-Hersteller bereits vor zwei Jahren bei der Apple Intelligence praktiziert. Die Liste, in die sich Interessierte digital eintragen lassen können, soll offenbar verhindern, dass wegen des großen Ansturms die Server überlastet werden. Generell geht Apple hier offenbar vorsichtig vor, was an die Ersteinführung der Apple-KI erinnert. Intern werde Siri immer noch als „Beta“ und „Preview“ bezeichnet.

Wenige Tage vor Beginn der Apple-Entwicklerkonferenz WWDC [2] schärft sich das Bild von dem, was Nutzer der Apple-Betriebssysteme ab Herbst erwartet. Die neu vorgestellten Versionen werden ab kommender Woche in den Beta-Test gehen. Erfahrungsgemäß ist im September mit einem Release zu rechnen. Wagemutige können sich mit einem bezahlten Entwickler-Account Zugang zu Developer-Beta-Versionen verschaffen oder die frei verfügbaren Public Betas abwarten, die meist im Juli folgen.

Siri wird runderneuert

Bloomberg-Reporter Mark Gurman geht von einer runderneuerten Siri aus [3], die auf Googles Gemini-Modell als Kerntechnologie basieren soll. Apple wolle der Assistenz auch ein neues Aussehen verpassen: Sie soll künftig nahe der Displayaussparung in der Dynamic Island beheimatet sein und sich je nach Anwendung flexibel bis zu einer eigenen flächendeckenden Siri-App vergrößern. Unklar bleibt, wie das geplante Hosting auf Google-Servern zum bisherigen rigiden Datenschutzansatz Apples passt. Vor zwei Jahren wurde mit der Private Cloud Compute ein datensparsames Verfahren vorgestellt [4], um Cloudanfragen der KI möglichst anonym abzuwickeln.

Generell scheint Apple aber nach zwei Jahren des vergeblichen Wartens auf die damals angekündigte eigene KI-Siri auf ein Konzept umzuschwenken, das auf Partnerschaft mit bekannten KI-Anbietern setzt. Laut Gurman soll Siri in einem „Suchen oder Fragen“-Interface auch die Umschaltung auf verschiedene Chatbots zulassen – Leaks und Renderings zeigten das neue Interface bereits [5]. Als mögliche Chatbots werden ChatGPT von OpenAI, Claude von Anthropic und Gemini von Google gehandelt. Die neue Siri-App soll an die ChatGPT-Oberfläche erinnern, per iCloud mit anderen Geräten synchronisieren und eine Gesprächshistorie vorhalten.

Eigene Websuche von Apple?

Als eigenes Angebot Apples wird erwartet, dass via Siri eine neue Websuche angeboten wird. Diese wolle das US-Unternehmen als Konkurrenz zu Perplexity, Google und ChatGPT ins Rennen schicken. Die neue Siri soll indessen auch in der Lage sein, mehrere Aufgaben in einem Prompt entgegennehmen zu können.

KI wird wohl das beherrschende Thema der Video-Keynote sein, die am Montag, 8. Juni, um 19 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit beginnt. Es wird auch mit neuen KI-Bildbearbeitungs-Funktionen in der Fotos-App gerechnet, mit automatischer Tabgruppierung per KI im Safari-Browser und Veränderungen bei der Visual Intelligence, Apples KI-Funktion für Eingaben mit Bildern. Zuvor waren bereits drei weitere neue KI-Features für iOS 27 durchgesickert [6], darunter KI-generierte Wallpaper und ein verbesserter Schreibassistent.

Fokus auf Stabilität und Performance

In iOS 27, macOS 27, iPadOS 27 und den weiteren Betriebssystemen der neuen 27-er-Generation gebe es ansonsten noch einen Fokus auf Stabilität, Performance und Akkulaufzeit. Apple schaffe überdies Grundlagen für die Einführung eines faltbaren iPhones im Herbst, heißt es.

Mac & i und heise online berichten am Montagabend unter anderem mit einem Liveticker und Meldungen zu den Neuigkeiten. Analysen, Videos und Podcasts runden das Nachrichtenangebot zur WWDC 2026 ab.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11320164

Links in diesem Artikel:

  1. https://www.heise.de/thema/Siri
  2. https://www.heise.de/news/Apple-WWDC-2026-Keynote-mit-KI-Fokus-am-8-Juni-11298043.html
  3. https://www.bloomberg.com/news/articles/2026-06-05/wwdc-2026-preview-ios-27-siri-ai-features-macos-27-more-apple-will-announce
  4. https://www.heise.de/news/Apple-Intelligence-So-sicher-sollen-die-Cloudserver-sein-9758925.html
  5. https://www.heise.de/news/iOS-27-Leaks-und-Renderings-Apple-kreuzt-Siri-mit-der-iPhone-Suche-11310440.html
  6. https://www.heise.de/news/Neue-KI-Features-in-iOS-27-Bildgenerator-fuer-Wallpaper-Shortcuts-Textcheck-11298357.html
  7. https://www.heise.de/mac-and-i
  8. mailto:mki@heise.de

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  • 05. Juni 2026 um 16:39

Major League Soccer: Wie Apple mit 15 iPhones ein US-Ligaspiel filmte

Von Heise
iPhone und Fußball (Symbolbild)

iPhone und Fußball (Symbolbild).

(Bild: Shutterstock AI)

Apple filmt bereits viele seiner Werbespots mit dem iPhone. Nun war es auch bei Livesport im Einsatz – wenn auch nicht ohne Schützenhilfe.

Apple hat erstmals ein vollständiges Fußballspiel live mithilfe von iPhones übertragen – zumindest teilweise. Die Sendung fand bereits Ende Mai statt und kann von Apple-TV-Abonnenten als Aufzeichnung betrachtet werden. Das Spiel war eine Partie zwischen dem Team LA Galaxy und dem Houston Dynamo FC im Rahmen der US-Liga Major League Soccer (MLS).

Die Idee dabei: Die iPhones sollten dafür sorgen, die Zuschauer näher ans Feld zu bringen. Insgesamt kamen 15 iPhone 17 Pro zum Einsatz. Die Apple-Smartphones wurden unter anderem zur Aufzeichnung der Team-Warm-ups, die Einführung der Spieler vor der Partie und für Aufnahmen des Torbereichs sowie Atmo-Bilder aus dem Stadion verwendet. Die Hauptszenen wurden allerdings mit TV-Kameras mit über 200.000 Euro teuren Fujinon-Duvo-25-1000-Objekten gefilmt.

Passend für „Reaction Shots“

Gegenüber dem IT-Nachrichtendienst CNET [1] sagte der Medienchef der MLS, Seth Bacon, viele der Bilder, die man jetzt gezeigt hat, könnten mit normalen Kameras nicht umgesetzt werden. „Diese Kameras von der Spielerbank – so nah kommen wir normalerweise nicht.“ Üblicherweise würden solche „Reaction Shots“ nur von der anderen Seite des Spielfeldes gefilmt. Das iPhone sei kompakt genug, um es dorthin zu bringen, wo man eine Kamera benötigt.

Wie üblich dient das iPhone dabei nur als reine Kamera, wird dann aber mit professioneller Technik ergänzt – vom „Rig“, in dem das Gerät steckt, bis hin zur verarbeitenden Software. Interessant an einer MLS-Partie ist vor allem der Live-Charakter: Die iPhones mussten also funktionieren, sonst hätte es Bildausfälle gegeben. Üblicherweise werden die Geräte beim Filmen von Werbespots oder ganzen TV- und Kino-Produktionen genutzt, bei denen notfalls Austauschgeräte verwendet werden können.

Baseball und Formel 1

Apple hatte im September letzten Jahres bei einem „Friday Night Baseball“-Spiel iPhone-17-Pro-Aufnahmen versendet – aber nur in einzelnen Momenten. Dennoch wurde der Vorgang von der National Baseball Hall of Fame ausgezeichnet. Apple plant nun, das iPhone auch bei weiteren Sportübertragungen zu nutzen.

Der Konzern hat in den USA unter anderem die Formel-1-Rechte [2], überträgt neben der MLS ansonsten auch noch einzelne Partien der Baseballliga MLB.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11313909

Links in diesem Artikel:

  1. https://www.cnet.com/tech/mobile/inside-apples-play-to-shoot-a-pro-soccer-game-entirely-with-iphones/
  2. https://www.heise.de/news/Formel-1-Apple-schnappt-sich-die-Exklusivrechte-fuer-die-USA-10778082.html
  3. https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
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  • 05. Juni 2026 um 14:14

Cobalt: Forscher entwickeln Smartphone-App für Robotertraining aus der Ferne

Von Heise
Einer von drei Forschern steuert mit Smartphone einen Roboterarm, der eine Karotte aus einer Metallschale greift.

Die Forscher steuern einen Roboterarm über Bewegungen eines Smartphones. Das klappt über einen Teleoperationsserver auch aus der Ferne. Die aufgezeichneten Steuerungsdaten werden für ein späteres Robotertraining verwendet.

(Bild: Georgia Tech)

Wissenschaftler wollen Robotertrainingsdaten per Crowdsourcing sammeln. Über ein Smartphone mit der App Cobalt soll prinzipiell jeder dazu beitragen können.

Ein Forschungsteam unter Federführung der Georgia Tech (mit Beteiligung von UC Berkeley, NYU Abu Dhabi, University of Toronto und Nvidia) hat die App Cobalt zur Steuerung von Roboterarmen entwickelt, die mit einem Smartphone von jedem Ort der Welt aus angesteuert werden können. So könne prinzipiell jeder Mensch ohne technische Vorkenntnisse einen Roboter bedienen. Dahinter steckt das Ziel, die dabei entstehenden Steuerungsdaten für das Training von Steuerungsalgorithmen für verschiedene autonome Aufgaben des Roboters zu sammeln und zu verwenden.

Die Cobalt-App für Smartphones arbeitet vergleichsweise einfach: Über eine sichere WLAN-Verbindung stellt sie übers Internet eine Verbindung zu einem Teleoperationsserver her, über den ein Roboterarm angesteuert werden kann. Zur Steuerung müssen die Nutzer lediglich das Mobiltelefon im Raum bewegen. Über die internen Sensoren werden die Bewegungen abgebildet und vom Roboterarm nachgeahmt. Das Resultat können die Nutzer sofort über eine Live-Videoverbindung mit geringer Latenz ansehen. Die Datenübertragung werde über WebRTC (Web Real-Time Communication) realisiert, schreiben die Forscher in der Studie „COBALT: Crowdsourcing Robot Learning via Cloud-Based Teleoperation with Smartphones“ [1], die auf Arxiv im Preprint veröffentlicht ist. Der Hauptautor, Ayush Agarwal, hat die Ergebnisse auch auf der „IEEE International Conference on Robotics and Automation“ in Wien vorgestellt, die am 5. Juni 2026 endet.

Der Teleoperationsserver kann von jedem Ort auf der Welt erreicht werden, sodass eine große Nutzerbasis gewonnen werden kann. Schließlich verfügen weltweit rund fünf Milliarden Menschen über ein Smartphone, so die Forscher.

Die Nutzer können über die Cobalt-App etwa den Roboterarm anweisen, ein Objekt zu greifen, zu bewegen und loszulassen. Es seien eine Vielzahl von Objektmanipulationen möglich. Das geschehe über ein Smartphone intuitiver als über andere Eingabegeräte.

Dahinter steckt die Idee, dass auch unerfahrene Menschen mit einem Roboter arbeiten können. Die von ihnen dabei erzeugten Steuerungsdaten zeichnen die Wissenschaftler auf. Damit wollen sie Robotersteuerungsalgorithmen trainieren, um die Durchführung bestimmter Aufgaben mit einem Roboter automatisieren zu können.

Crowdsourcing von Robotertrainingsdaten

Die Forscher stellen sich vor, mit einem solchen System die Datenerfassung für das Training von Robotern mittels Crowdsourcing zu ermöglichen. Das würde das Problem lösen, die im großen Maßstab erforderliche Erfassung von Daten für das Training von Robotern [3] für die Massenherstellung in den Griff zu bekommen. Denn das Training von selbstständig agierenden Robotern lässt sich in der erforderlichen Qualität nicht allein durch Simulationen erreichen.

Die Wissenschaftler haben ihr System mit Probanden aus neun verschiedenen Ländern ausprobiert. Darunter Menschen, die keine Erfahrungen mit Robotern hatten, und Schüler der Midtown Highschool aus Atlanta. Die erfassten Daten ergaben, dass sie sich qualitativ für ein Robotertraining eignen und solchen, die mit professionellen Virtual-Reality-Headsets, Controllern, Tastaturen oder Computermäusen aufgezeichnet werden, in nichts nachstehen.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11319600

Links in diesem Artikel:

  1. https://arxiv.org/abs/2605.19138
  2. https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
  3. https://www.heise.de/thema/Roboter
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  • 05. Juni 2026 um 11:27

Splitscreen wie bei Android: iOS 27 angeblich mit neuer Funktion

Von Heise
iOS-26-Übersicht

iOS-26-Übersicht: Multitasking nicht vorgesehen.

(Bild: Apple)

Derzeit lassen sich auf dem iPhone keine zwei Apps gleichzeitig anzeigen. Aus chinesischen Quellen heißt es nun, dass sich das ändern könnte.

Zu den Funktionen, die es bei Android seit Jahren [1] gibt, unter iOS aber nicht, gehört der sogenannte Splitscreen- oder auch Mehrfenstermodus. Während iPadOS mittlerweile ein nahezu vollständiges WIndow-Management [2] hat, kann man auf dem iPhone immer nur eine App gleichzeitig anzeigen. Mit iOS 27 könnte sich das nun ändern, behauptet zumindest ein bekannter Leaker aus Asien. Allerdings sind auch hierfür angeblich Einschränkungen vorgesehen. Ob die Vorhersage stimmt, wird sich vermutlich schon am Montag zeigen: Dann präsentiert Apple iOS 27 auf der Entwicklerkonferenz WWDC [3] zum ersten Mal.

Zwei Apps nebeneinander, aber nur in der Horizontalen

Wie der Weibo-Leaker Fixed Focus Digital, der in der Vergangenheit mehrfach richtig lag, schreibt [4], plant Apple eine Art „Parallel View“ für iOS. Dabei lassen sich, wenn das Smartphone im Querformat verwendet wird, zwei Anwendungen gleichzeitig anzeigen. „Parallel View“ findet sich bereits im HarmonyOS-Betriebssystem von Huawei, wie Apple die Funktion nennen wird, bleibt unklar. Offenbar hat Apple vor, sich an den ersten einfachen Multitasking-Funktionen in iPadOS zu orientieren, die es seit mehreren Jahren gibt. Ein echtes Fenstersystem für das iPhone ist zunächst nicht vorgesehen.

Interessanterweise wäre die Technik dazu da: Einem Bastler war es im vergangenen Jahr gelungen, ein Jailbreaking-iPhone mit einem Derivat von iPadOS [5] auszustatten und dadurch dann zu „fensterln“. Es handelt sich also um eine reine Feature-Entscheidung von Apple. Die Hardware wäre für diesen Ansatz durchaus schnell genug. Käme die Splitscreen-Funktion auf regulären iPhones, gäbe es allerdings das Problem, dass die meisten Apps für das Hochformat gestaltet sind. Wie diese dann im Quadratformat dargestellt würden, was bei einer horizontalen Splitscreen-Variante der Fall wäre, bleibt offen.

Vielleicht auch nur für das iPhone Ultra

Wahrscheinlicher ist, dass Fixed Focus Digital mit der neuen Funktion ein Feature des kommenden iPhone Ultra [6] beschreibt. Apples erstes Foldable, das für September erwartet wird, soll laut früherer Berichte [7] im aufgeklappten Zustand erlauben, zwei Apps im „Side-by-side“-Modus zu nutzen, wie er einst beim iPad (vor dem besseren Window-Management) eingeführt wurde.

Hier wäre es dann einfach, zwei iPhone-Apps gleichzeitig anzuzeigen, denn Platz ist ausreichend vorhanden – trotz des von Apple offenbar angestreben „Pass“-Formates [8].


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11318622

Links in diesem Artikel:

  1. https://www.heise.de/news/Android-N-zeigt-Apps-nebeneinander-an-3131887.html
  2. https://www.heise.de/ratgeber/iPadOS-26-So-nutzen-Sie-das-neue-Fenstersystem-auf-Apple-Tablet-10646557.html
  3. https://www.heise.de/news/WWDC-2026-am-8-Juni-Apple-gewaehrt-ersten-Blick-auf-iOS-27-und-macOS-27-11221912.html
  4. https://weibo.com/5821279480/5304561088069903
  5. https://www.reddit.com/r/hacking/comments/1p3e6rw/my_hacked_iphone_running_ipados_and_running_a/
  6. https://www.heise.de/news/Ausgebuegelt-Apple-angeblich-startklar-fuer-iPhone-Foldable-10295313.html
  7. https://www.bloomberg.com/news/articles/2026-03-11/apple-s-foldable-iphone-to-feature-ipad-like-interface-when-opened
  8. https://www.heise.de/news/Faltbares-Apple-Handy-Kommt-der-Formfaktor-des-iPhone-mini-als-Pass-zurueck-11125785.html
  9. https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
  10. https://www.heise.de/mac-and-i
  11. mailto:bsc@heise.de

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  • 05. Juni 2026 um 10:14

Google-Health-App: Update 5.01 bringt Fehlerbehebungen und neue Funktionen

Von Heise
Google Health App Startscreen

Für iOS und Android: Googles neue Health App erhält ein erstes Update.

(Bild: Andreas Floemer / heise medien)

Die Google-Health-App erhält ein erstes größeres Update. Die neue App-Version 5.01 steht sowohl für iOS als auch für Android bereit.

Aus der Fitbit-App ist mit Version 5.0 die Google Health-App [1] geworden. Im ersten Release fehlten indes noch ein paar Funktionen, die der Konzern mitsamt Bugfixes nun im Laufe des Sommers nachreichen will [2]. Der erste Fix mit Version 5.01 wird laut Google bis in die kommende Woche phasenweise verteilt, abhängig vom Mobilfunkanbieter und Gerät. „Diese Version ist die erste von vielen weiteren Verbesserungen, die noch folgen werden“, verspricht Google.

Updates in mehreren Bereichen

Die neue Version 5.01 der Google-Health-App erhält dem Unternehmen zufolge [3] Optimierungen in vier Bereichen: Ernährung, Fitness und Bewegung, Schlaf und allgemeine Verbesserungen.

Zum Bereich Ernährung schreibt Google in seiner Ankündigung, dass Nutzerinnen und Nutzer nun zuvor erstellte benutzerdefinierte Lebensmittel anzeigen und protokollieren können. Das Hinzufügen neuer benutzerdefinierter Lebensmittel sei „in Kürze verfügbar“.

Weiter ziehen Erklärungen und Anleitungen zur Festlegung von Makronährstoffzielen in die App ein. Auch Probleme bei der Erfassung von Mahlzeiten aus Drittanbieter-Apps wie MyFitnessPal, Cronometer und LoseIt über Apple Health [4]seien behoben worden. Unter anderem habe die App fälschlicherweise Mahlzeiten als „Sonstiges“ anstelle der korrekten Bezeichnung gekennzeichnet.

Zudem hat Google Standard-Lebensmittelnamen hinzugefügt, wenn Einträge aus Apple Health keinen Namen haben. Außerdem habe Google die Umstellung zwischen Maßeinheiten beim Erfassen von Mahlzeiten unter iOS vereinfacht. Diagramme zu Nährwerten und Kalorien seien jetzt ferner in den Ansichten „Heute“, „Gesundheit“ und „Nährwert-Details“ einheitlicher.

Fitness, Bewegung, Schlafen

Die neue Version soll Google zufolge nun Trainingsbezeichnungen korrekter anzeigen. Zuvor hatte die App einige Läufe als andere Trainingsarten bezeichnet. „Neue und frühere Läufe werden nun korrekt als Läufe bezeichnet“, schreibt das Unternehmen. Außerdem behebe das App-Update ein Problem, bei dem in einigen Laufzusammenfassungen Zwischenzeiten fehlten.

Auch verspricht Google mit Version 5.01 das Laden von Karten aus GPS-Einheiten verbessert zu haben. Des Weiteren soll die mobile Schrittzählung auf iOS behoben werden. Zuvor wurden die Schritte bei einigen Nutzern, die sowohl Apple Health als auch Mobile Track aktiviert hatten, doppelt gezählt.

Beim Schlaftracking bringe die neue Version eine höhere Zuverlässigkeit der Schlafbewertung: „Es wurden Probleme behoben, bei denen auf der Registerkarte ‚Schlaf‘ bei einigen Nutzern keine Schlafbewertungen angezeigt wurden“, heißt es.

Allgemeine Fehlerbehebungen

Die neue Google-Health-Version soll auf der Registerkarte „Heute“ unter Android aktuelle Informationen anzeigen; bei einigen Nutzern war dies wohl nicht der Fall. Zudem habe Google die Standardeinstellungen für Geräte mit Cardio-Load-Unterstützung für neue Nutzer aktualisiert.

Unter iOS soll die Kontomigration von einem Fitbit- auf ein Google-Konto nun problemlos ablaufen. Wenn Nutzer den Migrationsvorgang erneut starten, soll der Umzug nun möglich sein. Seit 2023 ist ein Google-Konto für Fitbit-Produkte Standard [5], für Bestandskunden hatte Google die Deadline zur Übertragung immer wieder verschoben [6].

Weiter hat Google ein Problem mit der Anzeige des „Freunde und Familie“-Screens auf iOS gefixt, der bei einigen Nutzern nur langsam oder gar nicht geladen wurde. Google hat außerdem Schaltflächen und Diagramme für VoiceOver (iOS) und TalkBack (Android) verbessert.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11319446

Links in diesem Artikel:

  1. https://www.heise.de/news/Fitbit-App-bekommt-grosses-Update-auf-Version-5-0-und-heisst-jetzt-Google-Health-11304176.html
  2. https://www.heise.de/news/Google-Health-Roadmap-verspricht-mehr-Funktionen-und-Fehlerbehebungen-11308217.html
  3. https://support.google.com/googlehealth/thread/439166671/google-health-app-5-01-update-june-2026
  4. https://www.heise.de/thema/Apple-Health
  5. https://www.heise.de/news/Fitbit-Tracker-und-Smartwatches-ab-2023-nur-noch-mit-Google-Konto-7274720.html
  6. https://www.heise.de/news/Google-verschiebt-Google-Kontopflicht-fuer-Fitbit-Nutzer-erneut-11161759.html
  7. https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
  8. https://www.heise.de/newsletter/anmeldung.html?id=ki-update&wt_mc=intern.red.ho.ho_nl_ki.ho.markenbanner.markenbanner
  9. mailto:afl@heise.de

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  • 05. Juni 2026 um 09:37

heise+ | Einstieg in Kurzbefehle: So geht's auf iPhone, iPad, Apple Watch und Mac

Von Heise
Apples Kurzbefehle-App kann viel

Apples Kurzbefehle-App kann viel.

(Bild: Laura-Sophie Gruhn / heise medien)

Mit der Kurzbefehle-App automatisieren Sie Aufgaben auf allen wichtigen Apple-Geräten. Wir zeigen von Grund auf, wie Sie die Shortcuts erstellen.

Mit der Kurzbefehle-App erstellte Arbeitsabläufe nehmen Ihnen Routineaufgaben ab und erledigen mehrere Arbeitsschritte ohne Ihr Zutun. Auf dem Mac geht das seit jeher zwar auch mit der Programmiersprache AppleScript, doch das ist deutlich aufwendiger und erfordert gewisse Programmierkenntnisse.

Mit dem später von Apple eingeführten Automator sind zwar simple Abläufe per Drag & Drop möglich, doch weit kommen Sie mit dem eingeschränkten und nur für Macs verfügbaren Tool nicht.

Deutlich mächtiger ist die Kurzbefehle-App, die langfristig Automator ablösen soll. Sie ist für macOS, iOS, iPadOS und visionOS verfügbar. Damit erstellte Kurzbefehle können Sie zudem auf die Apple Watch übertragen und dort ausführen. Wie beim Automator besteht ein Kurzbefehl aus mehreren aufeinanderfolgenden Aktionen. Jede Aktion kann Eingaben empfangen und verarbeiten sowie ein Resultat an die nächste Aktion übergeben. Der Ablauf lässt sich mit Wenn-Dann-Unterscheidungen und Schleifen beeinflussen. Drag & Drop hilft beim Erstellen. Zudem integrieren Drittanbieter-Apps Aktionen, die Sie in Ihren eigenen Kurzbefehlen verwenden können.


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https://www.heise.de/-11310535

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  • 05. Juni 2026 um 08:00
Gestern — 04. Juni 2026Mac & i ff.org

Apples neues Developer Center: Warum die Wahl auf Berlin fiel

Von Heise
Blick in einen Trainingsraum des neuen Developer Centers in Berlin

Blick in einen Trainingsraum des neuen Developer Centers in Berlin

(Bild: Apple)

Apple eröffnet in Berlin sein erstes europäisches Developer Center. Apple-VP Susan Prescott erläutert, warum es Berlin wurde, und wozu das Center noch dient.

Warum fliegen App-Entwickler und Medienvertreter eigentlich noch so gerne nach Kalifornien, wenn sie im Apple Park auf Großleinwand doch nur den gleichen Keynote-Film gezeigt bekommen, den jeder auch im Netz sehen kann? Diese berechtigte Frage wurde mir als jemand, der jetzt dreimal vor Ort in Cupertino dabei sein durfte, in den vergangenen Jahren immer wieder gestellt. Und die Antwort darauf ist eine zutiefst menschliche: Weil es einfach doch etwas anderes ist, Menschen vor Ort zu begegnen, anstatt sie nur auf dem Bildschirm zu sehen.

Mit vielen Menschen sind solche Begegnungen persönlicher, vertrauensvoller und aus Sicht eines Journalisten: schlichtweg ergiebiger. Zwischentöne, Anmerkungen hinter vorgehaltener Hand, Mimik, Gestik. Nicht nur das Bild, das man von den Menschen sieht, wird durch die persönliche Begegnung plötzlich dreidimensional. Und das betrifft Gespräche mit angereisten App-Entwicklern und Apple-Mitarbeitern gleichermaßen. Nebenbei: Wenn neue Hardware – wie seinerzeit die Vision Pro [1]– vorgestellt wird, ist die Präsenz sowieso ein Vorteil, um sie gleich einmal für die Zwecke der Berichterstattung ausprobieren zu können.

Präsenzangebot ergänzt Online-first-Strategie

Apple [2] hat die Vorteile der Präsenz speziell für seine Arbeit mit Entwicklern offenbar auch abseits der jährlichen WWDC entdeckt. Obwohl das Unternehmen seit Jahren sehr stark auf Online-Lernen setzt und seine Entwicklerkonferenz primär im Netz abhält, hat es die sogenannten Developer Center geschaffen, ein reines Präsenzangebot. Das klingt zunächst nach einem Widerspruch. Ein solches Entwicklerzentrum wird jetzt auch in Berlin eingerichtet – als erstes in Europa [3].

So ganz neu ist diese Präsenz-Arbeit mit Entwicklern nicht. Diese Einrichtungen institutionalisieren vielmehr das, was Apple in einem lockeren Rahmen – etwa im App Store Foundations Program [4] –, in Workshops oder Einzelterminen an seinen Standorten schon die ganze Zeit gemacht hat: Entwicklern direkte Ansprechpartner an die Hand geben, echtes Hands-on bei Programmierproblemen und Rat und Tat in allen Entwickler-Lebenslagen. Und in den vergangenen Jahren war natürlich auch das Ausprobieren neuer Hardware, wie der Vision Pro, ein großes Thema.

Hört man Berichte von Entwicklern, die so ein Center schon mal aufgesucht haben, steht zuvorderst das Klären von Fragen rund um neue Entwicklerwerkzeuge auf der Liste. Wie implementiert man die neue API? Gerade nach einer WWDC ist das für viele eine drängende Frage. Die Präsenzarbeit setzt dort an, wo Tutorial-Videos im Netz und die Dokumentation aufhören. Vergangenes Jahr wurde auch viel gefragt: Wie soll die eigene App das neue Liquid-Glass-Design am besten umsetzen? Solche Fragen stehen typischerweise nach der Apple WWDC [5] ganz oben auf der Agenda. Und nicht uneigennützig gibt Apple den App-Entwicklern auch Tipps rund um Vermarktung und Monetarisierung. Abos statt Einmalkauf – manchem Nutzer ist es ein Graus, für den Entwickler eine wiederkehrende Einnahme und Apple verdient am Ganzen mit.

Laut Susan Prescott, Vice President Worldwide Developer Relations, sollen die Developer Center aber auch gemeinschaftsfördernd sein. „Vielleicht findest du jemanden, der nur 10 Meilen entfernt wohnt und die gleiche Leidenschaft hat wie du“, sagt sie im Gespräch mit heise online. „Die Entwickler-Community trifft sich mit anderen Entwicklern, und das ist etwas, das sie lieben.“ Apple wolle auch Community-Events ermöglichen, die von der Community selbst gestaltet werden.

Warum ausgerechnet Berlin?

Und warum ausgerechnet in Berlin? „Wir haben mehrere Dinge abgewogen. Wir wollten unbedingt eine zentrale Lage, damit es für Entwickler aus ganz Europa möglichst einfach ist, dorthin zu kommen“, sagt Prescott. Zudem habe die Stadt eine „tolle Atmosphäre, die unserer Meinung nach genau zu den Entwicklern, Kreativen und Unternehmern spricht, die wir ansprechen wollen“. Apple hätte Alternativen gehabt: In London ist der UK-Hauptsitz in der mächtigen Battersea Power Station, München ist durch sein Chipzentrum auch ein großer Standort und in Paris gibt es ebenfalls eine sehr kreative Szene.

Details zum Eröffnungstermin und dem genauen Standort in Berlin-Mitte gibt es noch nicht. Laut Apple Newsroom wird das Developer Center noch in diesem Jahr eröffnen, ein genaues Datum steht bislang nicht fest. Denkbar ist, dass es schon bald nach der WWDC losgeht. Auf Fotos, die Apple veröffentlicht hat, ist bereits alles fertig eingerichtet.

Mit der Entscheidung für einen Standort in der EU schließt Apple eine auffallende Lücke auf der Weltkarte der Developer Center. Neben dem Hauptsitz in Cupertino befanden sich die Center bislang in aufstrebenden Märkten wie China, Singapur und Indien. Nicht aber in Europa, wo viele Entwickler sitzen, die im App Store erfolgreich sind. Die EU mit ihrer harten Regulierung, speziell des App Stores, schien ein Ort zu sein, den Apple aus Sorge vor unangenehmen Themen wie alternativen App Stores und Interoperabilität lieber meidet.

„Wir hören aktiv zu“

Tatsächlich weicht auch Susan Prescott im Gespräch elegant der Frage nach DMA und Regulierung aus. Sie betont aber, dass das Center auf europäische Bedürfnisse eingehen will – auch durch Zuhören: „Wir hören aktiv zu. Das ist wirklich wichtig.“ Sprich: Für Apple könnte es auch eine Chance sein, direkt von den Entwicklern vor Ort zu hören, wie sie die Geschehnisse rund um die Regulierung beurteilen.

Und Gründe, zuzuhören, gibt es nicht nur wegen der EU-Regulierung: In der Entwicklerszene hat es in den vergangenen Jahren immer wieder rumort. Sei es die Höhe der Abgaben, die Entwickler leisten müssen, Wartezeiten beim App Review, kontroverse Entscheidungen, was in den App Store kommt und was nicht – auch hier menschelt es sehr und Onlinediskussionen neigen dazu, sich hochzuschaukeln. Daran ein Ohr zu haben, scheint eine kluge Strategie zu sein. Und es ist, so hörte ich von Entwicklern, die Gelegenheit hatten, direkt mit Apple zu sprechen, schon so, dass auch sehr offen darüber gesprochen wird.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11318538

Links in diesem Artikel:

  1. https://www.heise.de/tests/Apple-Vision-Pro-im-Hands-on-Warum-ich-mich-sehr-wohl-Illusionen-hingeben-wuerde-9179768.html
  2. https://www.heise.de/thema/Apple
  3. https://www.heise.de/news/Erstes-in-Europa-Apple-plant-Developer-Center-in-Berlin-11316854.html
  4. https://www.heise.de/hintergrund/App-Store-Was-junge-Entwickler-in-Apples-Foerderprogrammen-lernen-8977410.html
  5. https://www.heise.de/news/Apple-WWDC-2026-Keynote-mit-KI-Fokus-am-8-Juni-11298043.html
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  • 04. Juni 2026 um 13:13

Bekannter Analyst sieht zunächst keinen Nachfolger für die Vision Pro

Von Heise
Person, die eine Apple Vision Pro trägt

Person mit Vision Pro: Apple hatte das Headset im vergangenen Herbst auf den Chipstand M5 gebracht, sonst aber wenig verändert.

(Bild: Apple)

Der Apple-Beobachter Ming-Chi Kuo hat seine Vorhersagen für Apples Headset korrigiert. Angeblich stehen Smartglasses nun vollständig im Vordergrund.

Apple entwickelt die Vision Pro zumindest auf absehbare Zeit nicht weiter. Davon geht ein bekannter Apple-Analyst aus Taiwan aus, der in der Vergangenheit oft richtig lag. Den jüngsten Informationen von Ming-Chi Kuo [1] zufolge, der für TF International Securities arbeitet, ist Apples Mixed-Reality-Headset von der Roadmap verschwunden.

Konzentration auf Smartglasses

Zwischenzeitlich soll Apple unter anderem eine leichtgewichtigere Variante („Vision Air“ [2]) geplant haben, diese wird aber ebenfalls angeblich nicht weiterverfolgt. Laut Kuo kommt die Ansage von Apples nächstem CEO John Ternus [3]. Der wolle sich nun voll auf Smartglasses mit Massenmarktansprache konzentrieren. Zuletzt hatte Bloomberg-Reporter Mark Gurman über Apples neue Strategie geschrieben [4], das gesamte Brillengeschäft umkrempeln zu wollen – also nicht nur die Nische der Smartglasses. Dabei handelt es sich um einen Markt, der weltweit auf 200 Milliarden US-Dollar im Jahr geschätzt wird.

Apple soll zunächst Smartglasses ohne Bildschirm planen, wie sie Meta und Co. längst anbieten, später dann solche mit Display. Laut Kuo wird Apple dazu optische Waveguides [5] verbauen, die das Bild direkt auf die Augen lenken. Kuo rechnet mit „normalen“ Smartglasses nun im Jahr 2027, Gurman hatte Ähnliches vernommen und auf Ende des Jahres getippt. Smartglasses mit Display sieht Kuo jedoch nicht vor 2029. Apple-intern sei das Projekt nach hinten geschoben worden. Grund dürften technische Herausforderungen sein.

Wie geht es mit der Vision Pro weiter?

Es bleibt unklar, was Apple mit der Vision Pro machen wird. Das Headset soll sich nur schleppend verkauft haben, was an Preis und schwerer Hardware samt störendem kabelgebundenem Akkupack liegt. Dennoch wurde von Apple im Herbst 2025 noch ein M5-Modell [6] nachgelegt, für viele Beobachter überraschend. „Aktuell bleiben nur zwei Smartglasses sichtbar auf der Roadmap“, schreibt Kuo.

Immerhin: visionOS dürfte eine solide Basis für Smartglasses mit Bildschirm liefern. Apples Steuerung mit Fingergesten und Augentracking gilt immer noch als marktführend, auch im Vergleich zu den Android-XR-Headsets von Samsung [7]. Immerhin: Bloomberg-Reporter Gurman glaubt, dass Apple intern an einer „Vision Pro 2“ gearbeitet hatte. Die Kategorie sei mit Einverständnis von Ternus aber „auf Eis“.


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Links in diesem Artikel:

  1. https://x.com/mingchikuo/status/2062216902609695054
  2. https://www.heise.de/news/Apple-Hardware-Leak-auf-X-Erste-Teile-einer-Vision-Air-aufgetaucht-10357467.html
  3. https://www.heise.de/news/John-Ternus-als-neuer-Apple-CEO-Mehr-Entscheidungsfreude-erwartet-11266703.html
  4. https://www.heise.de/news/Apples-Smartglasses-Strategie-Gross-geplant-aber-es-dauert-noch-11312839.html
  5. https://www.heise.de/news/Apple-uebernimmt-Photonik-Startup-invrs-io-11189687.html
  6. https://www.heise.de/tests/Apple-Vision-Pro-M5-im-Test-Doppelt-haelt-besser-10793698.html
  7. https://www.heise.de/tests/Galaxy-XR-im-Test-So-schlaegt-sich-Samsungs-Vision-Pro-Rivale-mit-Android-XR-10502003.html
  8. https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
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  • 04. Juni 2026 um 13:07

Gegen filmende Meta-Ray-Ban-„Glassholes“: App erkennt smarte Brillen im Umfeld

Von Heise
Meta-Ray-Ban-Brille

Meta-Ray-Ban-Brille: Filmt sie oder filmt sie nicht?

(Bild: Meta)

Es scheint im Trend zu liegen, die Aufnahmelampe aus Metas Smartglasses zu entfernen. So werden illegale Aufnahmen ermöglicht. Eine App hilft beim Erkennen.

„Glassholes“ nannte man einst Menschen [1], die mit Google-Glass-Brillen durch die Gegend liefen und dabei eher merkwürdig aussahen. Besonders verhasst war die mit den Geräten mögliche Aufnahme der Umgebung, Menschen fühlten sich beobachtet. Mit der Durchsetzung von Smartglasses kehrt das Problem nun zurück. Eine neue iOS-App soll dabei helfen, entsprechende Brillen, die sich in der Umgebung befinden, zumindest zu detektieren. Sie nennt sich passenderweise NoGlasshole [2].

Aufnahmeleuchte herausgedremelt

Tatsächlich wird das Problem immer mehr Menschen bewusst. Metas smarte Brille der Baureihen Ray Ban oder Oakley [3] sollen sich bereits millionenfach verkauft haben. Neben der Nutzung von KI-Funktionen via Meta AI dienen sie vor allem dazu, Fotos und Videos aus der Nutzerperspektive aufzunehmen, ohne dass man ein Smartphone in der Hand halten müsste. Das führt zu allerlei Datenschutzproblemen, die Meta bislang dadurch umgehen will, dass im Gehäuse eine helle weiße LED leuchtet, sobald die Smartglasses aufzeichnen. Umstehende sollen so erkennen, dass sie „on camera“ sind – um dies gegebenenfalls zu untersagen.

Allerdings gibt es gleich mehrere Methoden, die Aufnahmeanzeige zu unterdrücken. Neben auf E-Commerce-Plattformen erhältlichen Abdeckungen, die Metas Software nicht erkennen kann, kann dies durch das vollständige Herausdremeln der Leuchte erreicht werden. In den USA und mittlerweile auch in der EU werden dafür von kleinen Reparaturbetrieben oder Bastlern entsprechende „Servicedienstleistungen“ [4] offeriert. Für 50 oder 100 US-Dollar sieht die Brille dann so aus, als wäre sie deaktiviert, nimmt aber einfach weiter aus.

Erkennung anhand der Bluetooth-Signatur

Der Ansatz von NoGlasshole ist nun, Nutzer zumindest darüber zu informieren, wenn sich eine der Brillen in der Nähe befindet. Das funktioniert über deren Bluetooth-Signatur, die sie regelmäßig aussenden. In der aktuellen Version kann die derzeit noch kostenlose App Meta-Brillen (Ray Ban und Oakley), Snap Spectacles [5] sowie „andere Smartglasses" detektieren.

Dabei lässt sich jedoch nicht unterscheiden, ob die Brillen aufzeichnen oder nicht. Es gibt außerdem – auch aus Batteriegründen – keinen Dauerscan: Die App prüft die Umgebung stets auf Tastendruck. Als zusätzliche Funktion ist auch noch ein Filter integriert, der bei vorhandenen Aufnahmen Gesichter unscharf stellt. Der Code von NoGlasshole ist quelloffen, die Erkennung und die Anwendung des Filters erfolgen lokal auf dem Gerät ohne Netzwerkverbindung.


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https://www.heise.de/-11317839

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  1. https://www.heise.de/meinung/Glassholes-Wovon-die-Mixed-Reality-Angst-in-Wirklichkeit-ablenkt-9337474.html
  2. https://apps.apple.com/de/app/noglasshole-glasses-detector/id6760988897
  3. https://www.heise.de/hintergrund/Metas-KI-Brillen-helfen-Blinden-im-Alltag-und-werfen-neue-Fragen-auf-11304185.html
  4. https://www.heise.de/hintergrund/Metas-KI-Brillen-helfen-Blinden-im-Alltag-und-werfen-neue-Fragen-auf-11304185.html
  5. https://www.heise.de/news/Einkaufen-in-der-AR-Brille-Snap-zeigt-neue-Bezahlmoeglichkeiten-und-KI-Tools-10771254.html
  6. https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
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  • 04. Juni 2026 um 12:46

heise+ | KI-Schreibhilfe: Cotypist für macOS im Test

Von Heise
Cotypist für den Mac

Cotypist für den Mac: Schreibinspiration – aber auch mehr.

(Bild: Accelerated Thought GmbH)

Texten mit etwas Magie: Cotypist für den Mac vervollständigt beim Tippen Sätze mit lokalen KI-Modellen.

Apples seit macOS 14 Sonoma verfügbare Tastaturoption „Inline-Textvorschläge“ vervollständigt angefangene Wörter beim Tippen. Der Vorschlag erscheint abgeschwächt hinter dem Cursor und lässt sich per Leertaste, Tab oder Return übernehmen. Die Bordfunktion unterstützt bislang nur Englisch, Französisch und Spanisch.

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Diese Lücke schließt nun Cotypist des deutschen Entwicklers Daniel Gräfe von der Accelerated Thought GmbH. Es ist in nahezu allen Apps verfügbar und benötigt dazu Zugriff auf die Bedienungshilfen. Das Tool zeigt im Unterschied zu Apples Vorbild nicht nur Vorschläge für angefangene Worte an, sondern auch nach Leer- und Satzzeichen. Dabei schlägt das Tool eine aus mehreren Wörtern bestehende, wahrscheinliche Satzfortsetzung vor. Per Tab übernimmt man einzelne Wörter, mit ^ die gesamte Phrase.

Die Tasten und die Vorschlagslänge lassen sich in den Einstellungen anpassen – statt der standardmäßigen „2 bis 4 Wörter“ sind bis zu „10 bis 15 Wörter“ möglich. Die Berechnung dauert aber länger, und die Vorschläge passen oft weniger gut zum Text.


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  • 04. Juni 2026 um 08:00
Vor vorgesternMac & i ff.org

Apple Design Awards 2026: Zwölf Apps und Spiele ausgezeichnet

Von Heise
Der Design Award von Apple

Apple hat die Gewinner der Design Awards 2026 bekannt gegeben.

(Bild: Apple)

Apple hat die Gewinner der Design Awards 2026 bekanntgegeben. Unter den Preisträgern: Cyberpunk 2077, eine NBA-App für Vision Pro und zahlreiche Indie-Titel.

Apple hat die Gewinner der Apple Design Awards 2026 [1] bekannt gegeben. Zwölf Apps und Spiele erhalten die Auszeichnung in sechs Kategorien – ausgewählt aus 36 Finalisten. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Entwicklerkonferenz WWDC 2026 [2] statt, die am 8. Juni mit einer Keynote beginnt. Unter den Preisträgern finden sich sowohl große Studios als auch Solo-Entwickler.

In der Kategorie „Visuals und Grafiken“ gewinnt CD Projekt Red mit „Cyberpunk 2077: Ultimate Edition“ für macOS. Der Titel nutzt Metal-Shader, MetalFX-Frame-Interpolation und Path-Tracing auf Apple Silicon und bietet eine automatische Grafikeinstellung namens „For This Mac“. Bereits bei den App Store Awards 2025 [3] war Cyberpunk 2077 als Mac-Game des Jahres prämiert worden.

Apps für Vision Pro

Apples Strategie rund um die Vision Pro spiegelt sich deutlich in den Auszeichnungen: Die offizielle NBA-App gewinnt in der Kategorie „Innovation“ als reine visionOS-App. Sie zeigt bis zu fünf Live-Spiele gleichzeitig in schwebenden Fenstern, bietet 3D-Court-Ansichten und ein immersives Erlebnis mit Spatial Audio. Auch der Gewinner in der Kategorie „Sozialer Einfluss“ Primary, eine Nachrichten-App mit globalem Redaktionsteam, läuft exklusiv auf der Apple Vision Pro.

Mehrere ausgezeichnete Apps zeigen, wie Apple sich das neue Liquid-Glass-Design vorstellt, das mit iOS 26 und macOS 26 [4] zur neuen Gestaltungsreferenz werden soll. Die Mondphasen-App „Moonlitt“ vom italienischen Studio Flipping Hues gewinnt in der Kategorie „Interaktion“ und wird explizit für ihre Liquid-Glass-Integration gelobt. Auch die Gezeiten-App „Tide Guide“, Gewinnerin bei „Visuals und Grafiken“ im App-Bereich, passt ihre Farbpalette dynamisch an die Himmelsfarbe an und setzt auf vollflächige Diagramme mit fließenden Animationen.

In der Kategorie „Inklusion“ überzeugte „Guitar Wiz“ des indischen Solo-Entwicklers Bijoy Thangaraj mit umfassender VoiceOver-Unterstützung, Dynamic Type und einer Funktion für farbsehschwache Nutzer. Das Adventure „Pine Hearts“ vom britischen Studio Hyper Luminal Games stellt Barrierefreiheitsoptionen bereits vor Spielbeginn prominent dar – ein Ansatz, den Apple als Best Practice hervorhebt.

Deutscher Finalist und europäische Präsenz

Einen direkten deutschen Gewinner gibt es 2026 nicht, doch die Berliner unorderly GmbH schaffte es mit ihrer Planungs-App Structured immerhin unter die Finalisten in der Kategorie „Inklusion“. Die App nutzt lokale Foundation Models für Aufgabenvorschläge und wird besonders von neurodivergenten Nutzerinnen und Nutzern geschätzt. Structured ist für iOS, iPadOS, macOS und watchOS verfügbar. Entwicklerstudios aus Österreich oder der Schweiz tauchen in der diesjährigen Finalistenliste hingegen nicht auf.

Europäische Studios sind dennoch stark vertreten: Das niederländische Studio Ocho gewinnt mit der App „grug“ in „Vergnügen und Spaß“, das spanische Poti Poti Studio mit dem Logikpuzzle „Is This Seat Taken?“ in derselben Kategorie. Aus Schweden kommen gleich mehrere Finalisten, darunter „Pickle Pro“ von Resolution Games und „Grand Mountain Adventure 2“ von Toppluva. Auch der Vision-Pro-Titel „Caradise“ stammt vom schwedischen Solo-Entwickler Peder Sandqvist.

Indie-Studios profitieren besonders

Für große Player wie die NBA, CD Projekt Red oder Firaxis (Finalist mit Civilization VII) dienen die Awards vor allem fürs Image. Für kleine Teams und Einzelentwickler ist der Hebel deutlich größer: Apple hebt Gewinner im App Store in einer eigenen Story hervor, sie erhalten Medienaufmerksamkeit und verzeichnen erfahrungsgemäß sprunghaft steigende Downloadzahlen. Solo-Entwicklerinnen wie Lente Cuenen aus den Niederlanden, die mit dem Gewässerschutz-Spiel „Spilled!“ als Finalistin antrat, oder Bijoy Thangaraj mit Guitar Wiz erhalten so eine Bühne, die sie aus eigener Kraft kaum erreichen könnten.

Auffällig ist, dass Apple besonders Apps belohnt, die KI-Frameworks wie Foundation Models nutzen, mehrere Plattformen einschließlich visionOS bedienen und konsequent auf Barrierefreiheit setzen – ein klarer Prioritätenkatalog für Entwickler, die künftig im Apple-Ökosystem sichtbar bleiben wollen.


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  1. https://www.apple.com/newsroom/2026/06/apple-reveals-winners-of-the-2026-apple-design-awards/
  2. https://www.heise.de/news/Apple-WWDC-2026-Keynote-mit-KI-Fokus-am-8-Juni-11298043.html
  3. https://www.heise.de/news/App-Store-Awards-2025-Mehrere-Gewinner-aus-Europa-11102401.html
  4. https://www.heise.de/news/WWDC-2026-am-8-Juni-Apple-gewaehrt-ersten-Blick-auf-iOS-27-und-macOS-27-11221912.html
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  • 03. Juni 2026 um 17:24

Erstes in Europa: Apple plant Developer Center in Berlin

Von Heise
Blick in das Apple Developer Center in Berlin

Apple plant das erste europäische Developer Center in Berlin-Mitte. Im Bild: Das Auditorium.

(Bild: Apple)

Apple plant sein erstes Developer Center in Europa in Berlin-Mitte. Es soll für Präsenzveranstaltungen und persönliche Termine genutzt werden.

Apple will noch in diesem Jahr ein erstes Developer Center in Europa eröffnen – und es soll sich in Berlin-Mitte befinden. Das gab der iPhone-Hersteller am Mittwoch, wenige Tage vor Beginn der Entwicklerkonferenz WWDC [1] bekannt. Das neue Zentrum, das vor allem Zwecken der Weiterbildung für App-Entwickler und persönlicher Unterstützung dienen soll, ergänzt die vorhandenen Standorte am Firmen-Stammsitz in Cupertino (USA), im indischen Bengaluru, in Shanghai (China) und Singapur.

Entwicklerinnen und Entwickler sollen am neuen Standort Zugang zu Tools, Workshops und persönlicher Unterstützung durch Apple erhalten. Das Präsenzangebot ergänzt Apples Online-Angebote für Entwickler. Regelmäßige Präsenzveranstaltungen sollen Entwicklern helfen, ihre Fähigkeiten zu verbessern und das Design, die Qualität und die Leistung ihrer Apps für iOS, iPadOS, macOS, tvOS, visionOS und watchOS zu optimieren. Apple hat seine Aktivitäten in Berlin in jüngster Zeit bereits in anderen Bereichen verstärkt [2].

Center soll Vielfalt widerspiegeln

Apple kündigte an, dass das Center die Vielfalt und Kreativität der europäischen Entwickler-Gemeinschaft widerspiegeln soll. „Europa ist die Heimat einer außergewöhnlichen Entwickler-Community, die Apps entwickelt und damit Verbindungen schafft, Kreativität fördert und Innovationen vorantreibt“, sagt Susan Prescott, Vice President of Worldwide Developer Relations bei Apple. Für Apple ist Europa allerdings auch ein spezieller Markt, da hier eine besonders starke Regulierung durch die EU-Kommission greift, die auch den App Store betrifft. So muss Apple zum Beispiel aufgrund des Digital Markets Act (DMA) alternative App Stores zulassen [3].

Der Pausenbereich im Developer Center
Der Pausenbereich im Developer Center

Der Pausenbereich im Developer Center

(Bild: Apple)

Apples App-Prämierungen wie der App Store Award und der Design Award [4] zeigen jedes Jahr aufs Neue, welchen hohen Stellenwert europäische Entwickler für das Angebot im App Store haben. Auch beim Nachwuchswettbewerb Swift Student Challenge sind regelmäßig europäische Nachwuchsentwickler vertreten. Mit dem Apple-Foundation-Programm hatte Apple bereits in zahlreichen europäischen Ländern Entwickler unterstützt. Mit dem neuen Developer Center in Berlin wird nun die Landkarte um ein weiteres Angebot erweitert.


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  1. https://www.heise.de/news/Apple-WWDC-2026-Keynote-mit-KI-Fokus-am-8-Juni-11298043.html
  2. https://www.heise.de/news/Apple-baut-in-Deutschland-aus-Mehr-Mitarbeiter-fuer-die-Hauptstadt-gesucht-10626859.html
  3. https://www.heise.de/news/Datenschutz-und-Innovation-gefaehrdet-Apples-Regulierungschef-von-EU-genervt-11280553.html
  4. https://www.heise.de/news/Apple-Design-Awards-Zwei-App-Store-Oscars-fuer-Deutschland-und-Oesterreich-10425701.html
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  • 03. Juni 2026 um 14:00

IDC: Apple lieferte im ersten Quartal 1,1 Millionen MacBook Neo aus

Von Heise
MacBook Neo in verschiedenen Farben auf einem Tisch

MacBook Neo in verschiedenen Farben auf einem Tisch: Guter Deal, gute Verkäufe.

(Bild: Sebastian Trepesch / heise medien)

Apples günstigstes MacBook kam erst am 11. März in den Handel. Es soll Apples bestes Rechner-Debüt seit langem sein.

Wie gut verkauft sich das MacBook Neo [1]? Apple macht keine konkreten Angaben zu Verkäufen einzelner Mac-Modelle mehr, doch das Management machte bereits Andeutungen [2], dass es hervorragend läuft. Nun gibt es Zahlen des Marktforschers IDC für das erste Quartal 2026. Demnach war das Debüt des günstigen Neo der beste Start eines Mac-Produkts seit langem – und das trotz der Tatsache, dass der Rechner erst zum Ende des Quartals, nämlich am 11. März, eingeführt wurde und anfangs auch mit Lieferproblemen [3] kämpfte.

Nur kurz auf dem Markt

Laut IDC wurden insgesamt 1,1 Millionen Einheiten des MacBook Neo bis Ende März ausgeliefert. Zum Vergleich: Beim MacBook Air M5 sollen es 900.000 und beim MacBook Pro M5 550.000 Stück gewesen sein. Das MacBook Air M5 hatte allerdings über eine Woche mehr Zeit auf dem Markt. Mit den Verkäufen bleibt Apple ein Lichtblick in einer ansonsten von RAM- und SSD-Inflation geprägten PC-Branche. Hier glaubt IDC nicht, dass es vor dem Jahr 2027 Verbesserungen bei der Liefersituation geben wird.

Laut Navkendar Singh, Associate Vice President bei IDC, ging es mit den Verkäufen ab Anfang April nochmals deutlich nach oben. Die Nachfrage sei in mehreren Ländern höher gewesen als von den Marktforschern erwartet. Dazu zählt auch Apples wohl wichtigster neuer Markt Indien [4]. Auf dem Subkontinent liegt der Preis des Neo ungefähr bei der Hälfte eines MacBook Air der Einstiegsklasse. Kostensteigerungen bei Windows-Rechnern haben ihren Teil dazu beigetragen, die Nachfrage zu erhöhen – weltweit.

Neue Billig-PCs und die Googlebooks

Zuletzt versuchten PC-Hersteller [5], auf das MacBook Neo mit ähnlichen Angeboten [6] zu reagieren, es kam zu einem regelrechten Branchenschock [7] nach der Veröffentlichung. So werden teils Preise gesenkt und an Bildschirm und Materialanmutung – die Hülle des Neo besteht vollständig aus Alu – gearbeitet. Google versucht sich mit seinem Googlebook [8]-Konzept ebenfalls an Konkurrenten, wobei hier noch keine Preise veröffentlicht wurden.

Unklar ist noch, ob Apple die MacBook-Neo-Nachfrage auch weiterhin kostengünstig decken kann. Die in den Geräten verbauten A18-Chips sollen überschüssige Binned-Versionen aus der iPhone-SoC-Herstellung sein, die nun langsam aufgebraucht [9] sind. Zuletzt hieß es, Apple werde bei TSMC nachbestellen. Zu welchem Tarif ist unklar. Apple könnte aufgrund der Schnellbestellung („Rush order“) womöglich draufzahlen.


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https://www.heise.de/-11316022

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  1. https://www.heise.de/tests/MacBook-Neo-im-Test-Der-Budget-Mac-mit-dem-Smartphone-Herz-11205775.html
  2. https://www.heise.de/news/MacBook-Neo-Apple-verdoppelt-angeblich-Produktion-wegen-hoher-Nachfrage-11286300.html
  3. https://www.heise.de/news/MacBook-Neo-Weiter-bei-Apple-schlecht-zu-kriegen-11276403.html
  4. https://www.heise.de/news/Mehr-als-eine-Ladeneroeffnung-Apples-grosse-Plaene-in-Indien-8973289.html
  5. https://www.heise.de/hintergrund/MacBook-Neo-Der-Schrecken-der-Windows-Welt-11253685.html
  6. https://www.heise.de/tests/Vergleichstest-Vier-700-Euro-Notebooks-gegen-das-MacBook-Neo-11253071.html
  7. https://www.heise.de/news/Asus-Apples-MacBook-Neo-schockt-den-gesamten-Markt-11207367.html
  8. https://www.heise.de/news/Googlebook-Google-stellt-Android-basierte-Notebooks-mit-Gemini-Intelligence-vor-11290195.html
  9. https://www.heise.de/news/MacBook-Neo-Apple-verdoppelt-angeblich-Produktion-wegen-hoher-Nachfrage-11286300.html
  10. https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
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  • 03. Juni 2026 um 12:48

heise+ | Planungshelfer: TimeFinder für Mac, iPhone und iPad im Test

Von Heise
TimeFinder-App

TimeFinder-App.

(Bild: TimeFinder)

TimeFinder plant Aufgaben in enge Terminkalender ein. Wir haben die App für Apple-Geräte getestet.

Um To-dos in einem vollgepackten Terminkalender unterbringen zu können, setzt TimeFinder auf eine zweispaltige Bedienoberfläche: Die linke Spalte enthält alle Aufgaben, die rechte zeigt ein in Zeitslots eingeteiltes Band für die Termine des Tages.

Per Drag & Drop wandern die noch ungeplanten Aufgaben eine nach der anderen in das Zeitraster und werden so zu Terminen.

TimeFinder auf dem iPhone
TimeFinder auf dem iPhone

Indem man einen Termin an einer Ecke fasst und über die gewünschte Anzahl an Zeitslots staucht oder aufzieht, verkürzt oder verlängert man dessen Dauer. Kommt es dabei zu Terminkonflikten, verschiebt die App alle folgenden Aufgaben des Tages automatisch. Kalendereinträge lassen sich zudem von Hand bewegen, um Platz zu schaffen.


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  • 03. Juni 2026 um 08:00

Apple fixt Ladeproblem beim iPhone 17 und Shutdown-Bug auf M5-Macs

Von Heise
Installation von iOS auf einem iPhone

(Bild: nikkimeel / Shutterstock.com)

Apple verteilt iOS 26.5.1 und macOS Tahoe 26.5.1. Die Updates beheben ein Ladeproblem bei iPhone 17 und iPhone Air sowie Abstürze auf M5-Macs.

Apple hat am Montagabend zwei kleinere Updates veröffentlicht: iOS 26.5.1 richtet sich an Besitzer eines iPhone Air oder eines Modells der iPhone-17-Reihe, macOS Tahoe 26.5.1 adressiert einen Stabilitätsfehler auf Macs mit M5-Chip. Beide Aktualisierungen erscheinen wenige Wochen nach den umfangreichen Versionen 26.5 für iOS und macOS [1], die unter anderem Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Nachrichten eingeführt haben.

Neue Funktionen liefern die Punktreleases nicht – sie konzentrieren sich ausschließlich auf Fehlerbehebungen. Laut Apples Release Notes [2] steht iOS 26.5.1 ausschließlich für das iPhone Air und sämtliche iPhone-17-Modelle bereit, also auch für das iPhone 17 Pro und Pro Max. Das macOS-Update wird hingegen allen Macs mit Tahoe-Unterstützung angeboten, obwohl der dokumentierte Fix nur M5-Hardware betrifft – ein Hinweis auf mögliche weitere, nicht näher beschriebene Korrekturen.

Kabelgebundenes Laden bei fast leerem Akku blockiert

Das iPhone-Update behebt einen Fehler, der bereits seit Ende April dokumentiert [3] ist. Apple beschreibt das Problem in den Release Notes so: Das Update behebe ein Problem, bei dem bei einer kleinen Zahl von Nutzern das kabelgebundene Laden auf iPhone Air und iPhone-17-Modellen nicht funktionieren konnte, wenn der Akku fast leer war. Im Alltag konnte das dazu führen, dass ein nahezu entladenes Gerät trotz angeschlossenen Kabels nicht wieder startete.

Laut Apples Release Notes behebt macOS Tahoe 26.5.1 ein Problem, bei dem Macs mit M5-Chip in Unternehmensumgebungen unerwartet herunterfahren konnten. Ursache war die Kombination aus bestimmten Netzwerkerweiterungen zur Inhaltsfilterung und dem M5-Chip – ein in verwalteten IT-Umgebungen mit Mobile Device Management verbreitetes Szenario. Bemerkenswert: Bereits macOS 26.5 sollte einen ähnlichen Absturzfehler auf M5-Geräten beheben, das Problem trat jedoch offenbar in Enterprise-Konfigurationen weiterhin auf.


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  1. https://www.heise.de/news/iOS-26-5-macOS-26-5-Co-sind-da-Das-ist-neu-auf-iPhones-iPads-und-Macs-11290421.html
  2. https://support.apple.com/en-us/123075
  3. https://www.heise.de/news/USB-C-Laden-mit-leerem-Akku-Nutzer-melden-Probleme-bei-iPhone-17-Pro-und-Air-11279693.html
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  • 02. Juni 2026 um 17:45

Eine Stunde in Lockheed und Jet: Apple TV bringt Travoltas „Nachtflug nach L.A.”

Von Heise
Regisseur Travolta mit jungem Hauptdarsteller

Regisseur Travolta mit jungem Hauptdarsteller: Homage an die goldene Zeit des Fliegens.

(Bild: Apple)

John Travolta ist als Schauspieler und Produzent bekannt. Für den Apple-Streamingdienst hat der Flugzeugfan nun ein Kinderbuch für „AVgeeks" verfilmt.

„AVgeek“, kurz für Aviation Geek, sind Menschen, die gerne mit dem Flugzeug reisen, sich für Betrieb, Technik und organisatorische Hintergründe von Airlines interessieren, Fotos und Videos schießen und vielleicht auch selbst einen Pilotenschein machen. Zu dieser Gruppe kann mit Fug und Recht auch der Schauspieler und Produzent John Travolta („Grease“, „Pulp Ficiton“) zählen, der selbst Pilot ist, alte Flugzeuge besitzt und sogar einen eigenen Privatflughafen [1] betreibt. Seine Leidenschaft für Flugzeuge hat er nun in einen nostalgischen Film gegossen, der vor einigen Tagen Premiere beim Streamingdienst Apple TV hatte. Es handelt sich um die Verfilmung eines Kinderbuchs, das Travolta in den Neunzigerjahren für seinen Sohn verfasst hatte – folgerichtig ist er bei dem Streifen, der auf Deutsch „Nachtflug nach L.A.“ [2] heißt, nicht nur Produzent, sondern auch Drehbuchautor und Regisseur.

Goldenes Zeitalter der Fliegerei

Das Format des Films ist ungewöhnlich: Es handelt sich nicht um einen üblichen Zwei-Stunden-Film, sondern um einen Einstünder. Der Film spielt in den goldenen Zeiten des Fliegens in den USA in den Sechzigerjahren, als man an Bord noch kulinarisch hochklassig versorgt wurde (wenn auch, aufgrund der Raucherlaubnis, reichlich verqualmt). Travolta erzählt die Geschichte des Jungen Jeff, der als Achtjähriger mit seiner Mutter in einer TWA-Maschinen nach Los Angeles unterwegs ist – in Form eines Flugs über mehrere Zwischenstationen, wie es sie damals oft gab.

Jeff, der zum ersten Mal fliegt, aber über Flugzeugtypen und Flugpläne ganz genau Bescheid weiß, lernt Stewardessen und Piloten kennen, bekommt einen neuen Freund, der sich ebenfalls für Flugzeuge interessiert und verliebt sich schließlich. Für AVgeeks besonders interessant sind die vorkommenden Flugmodelle: Zunächst die berühmte „Connie“ (Lockheed L-1049 Super Constellation), eine Maschine mit vier Propellern, die einst auch die Lufthansa eingesetzt hat, dann eine Boeing 707, einer der ersten Jets im Passagierbetrieb.

TWA-Terminal im Film

Travolta bedient sich bei dem Film vorhandener Infrastruktur: So wird anfangs im TWA-Terminal am Flughafen J.F.K. in New York (damals Idlewild) gedreht, das mittlerweile als Hotel dient [3] und eine „Connie“ auf dem alten Vorfeld stehen hat, die heute eine Bar ist.

Kleine Patzer wie die Tatsache, dass die Räume des Hotels, die später angebaut wurden, nicht mittels CGI aus dem Film entfernt wurden, verzeiht man Travolta angesichts der schönen Stimmung des Films gerne. Die Kritik [5] war mit „Nachtflug nach L.A.“ allerdings nicht besonders gnädig. Die besteht allerdings auch weniger aus AVgeeks. Apple TV kostet aktuell 10 Euro im Monat, bei Kauf von Apple-Hardware gibt es Gratismonate.


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  1. https://en.wikipedia.org/wiki/Jumbolair_Airport
  2. https://tv.apple.com/de/movie/nachtflug-nach-la/umc.cmc.5q6yvnse5dxw6wbb1sxcwij2k
  3. https://www.twahotel.com/
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  5. https://www.rottentomatoes.com/m/propeller_one_way_night_coach
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  • 02. Juni 2026 um 14:35

Creator Studio: Apple entwirrt Abo von Bezahlkauf – ein bisschen

Von Heise
Creator Studio mit App-Icons

Creator Studio mit App-Icons: Mehrere Versionen, zur Miete oder zum Einzelkauf.

(Bild: Apple)

Verschiedene Icons, gleicher Name, viel Verwirrung: Apple verkauft seine Kreativ-Apps nun zur Miete und als Einmalkauf. Ein Supportdokument soll aufklären.

Nach Einführung von Apples Abokreativpaket [1] wundern sich viele Nutzer über die unterschiedlichen Icons, die der Hersteller nun für einige seiner bekanntesten Apps verwendet. Denn mit Creator Studio werden Anwendungen plötzlich in zwei verschiedenen Varianten offeriert: einer Abo- und einer Bezahlversion. Die kostenlose Office-Suite iWork wurde zudem komplett umgebaut und die Anwendungen Pages, Keynote und Numbers mittlerweile durch neue Versionen ersetzt [2], für die es bezahlte Inhalte im Rahmen des Abonnements gibt. Um die User darüber zu informieren, welche Programme welche sind, hat Apple nun eine Übersicht in Form eines Supportdokuments [3] geschaffen.

An der Farbe sollst Du sie erkennen

Es steht derzeit nur in englischer Sprache zur Verfügung und ist eigentlich leicht zu verstehen: Die neuen neonfarbenden und eher stilisierten Icons von Final Cut Pro (violett), Logic Pro (blau), MainStage (blaugrün), Motion (rotrosa), Compressor (gelb) und Pixelmator Pro (rot) gehören zum Apple Creator Studio. Wer Apples Kreativ-Apps hingegen bereits einmal erworben hatte („one-time purchase“, also Einmalzahlung), wird mit den alten Icons konfrontiert. Dies gilt für alle genannten Apps.

An den doppelten Apps an sich ändert sich nichts: Es ist durchaus möglich, dass man etwa Final Cut Pro als Bezahlversion auf dem Mac hat und die Aboversion via Creator Studio noch hinzuholt. In der Spotlight-Suche, im Finder oder im Dock muss man sich dann am Icon orientieren. Apple räumt die Verwirrung ein: „Da auf Ihrem Mac möglicherweise beide Apps installiert sind, überprüfen Sie bitte das App-Symbol, um sicherzustellen, dass Sie die richtige App verwenden oder notwendige Fehlerbehebungsmaßnahmen daran vornehmen.“

Wird das Abo bevorzugt?

Unklar bleibt, wie Apples weitere Strategie ist. Beobachter vermuten, dass der Konzern möglichst viele Nutzer ins Abonnement locken will, schließlich bringt das regelmäßige Neueinnahmen. Auf den ersten Blick wirkt Creator Studio auch recht verlockend. Für Normalnutzer kostet es 12,99 Euro im Monat oder 129 Euro im Jahr, während man etwa für Final Cut Pro als Einzelkauf schon knapp 350 Euro zahlt. Allerdings läppern sich die Kosten mit den Jahren.

Wie viel Pflege reinen Bezahlvarianten Apple zukommen lässt, muss die Zukunft zeigen. Bei Pixelmator Pro sah es etwa bislang nicht gut aus: Hier fehlen der Bezahlversion Funktionen der Abo-Variante [4].


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https://www.heise.de/-11313951

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  1. https://www.heise.de/tests/Kreativ-Abo-Fuer-wen-sich-das-Apple-Creator-Studio-lohnt-11176231.html
  2. https://www.heise.de/news/iWork-Apple-zwingt-zur-Nutzung-der-Creator-Studio-Versionen-11257688.html
  3. https://support.apple.com/en-us/127131
  4. https://www.heise.de/news/Apple-aktualisiert-Pixelmator-Pro-und-weitere-Creator-Studio-Apps-11251324.html
  5. https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
  6. https://www.heise.de/mac-and-i
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  • 02. Juni 2026 um 13:47

heise+ | Sonne tanken: Vier Solargeneratoren mit 230-Volt-Steckdose im Test

Von Heise
Powerstationen mit Panel im Test

Powerstationen mit Panel im Test.

(Bild: Johannes Schuster / heise medien)

Der Sommer naht und Sie brauchen Strom? Wir testen Pakete aus Powerstation und Photovoltaikpanel auf Effizienz und Leistung. Lohnt sich der Kauf finanziell?

„Was macht ein Ostfriese bei Stromausfall?“ Antwort: „Er holt sich ein Kilo Watt übern Deich.“ Ganz so abwegig ist dieser Scherz heutzutage nicht mehr, denn tragbare Stromspeicher sind Realität geworden: Notstromakkus mit rund einer Kilowattstunde Kapazität lassen sich am Henkel herumtragen und dorthin bringen, wo es keine Steckdose gibt oder diese ausgefallen ist.

Kann man an solche Geräte direkt ein Photovoltaikpanel zum Laden anschließen, spricht man von Solargeneratoren. Die können die Rolle von benzingetriebenen Aggregaten teilweise ausfüllen, aber auch als Ersatz für eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) dienen.

Wir haben in diesem Test vier Kandidaten von EcoFlow, Fossibot, Jackery und Pearl mit Kapazitäten zwischen 614 und 1070 Wh unter die Lupe genommen, deren Gewicht zwischen 8,5 und 12,1 Kilogramm liegt. Sie lassen sich über das mitgelieferte Netzteil, im Auto über die Zigarettenanzünderbuchse oder mit Sonnenenergie aufladen. Die passenden Solarpanels der Hersteller haben wir gleich mitgetestet.


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https://www.heise.de/-11310497

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  1. https://www.heise.de/ratgeber/Photovoltaik-Ueberblick-fuer-Einsteiger-Von-Balkonkraftwerk-bis-Zukunftstrends-10452281.html
  2. https://www.heise.de/hintergrund/Solardach-laedt-Elektroauto-Was-Fahrzeug-integrierte-Photovoltaik-bringen-kann-9720365.html
  3. https://www.heise.de/tests/Fuenf-Solar-Generatoren-im-Test-Steckdose-to-Go-fuer-iPhone-Co-7450149.html
  4. https://www.heise.de/ratgeber/Duschen-mit-Sonnenwaerme-Teil-2-Mobiler-solarer-Warmwassergenerator-im-Eigenbau-9224994.html
  5. https://www.heise.de/ratgeber/Strom-selbst-erzeugen-Wie-Sie-einen-Solartisch-bauen-7188750.html
  6. https://www.heise.de/hintergrund/Trends-bei-Photovoltaik-Solaranlagen-werden-intelligenter-und-vielfaeltiger-7104004.html

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  • 02. Juni 2026 um 08:00

LibreOffice: Erste technische Details zum großen Umbau

Von Heise
Das LibreOffice-Logo wird auf einem Laptop-Display angezeigt.

(Bild: JarTee / Shutterstock)

Die Document Foundation will LibreOffice in den Browser und auf Smartphones bringen. Ein erstes Strategiepapier skizziert fünf Entwicklungsstränge.

Die Document Foundation (TDF) will LibreOffice strategisch in Richtung Browser, Smartphones und kollaboratives Arbeiten weiterentwickeln. Ein jetzt veröffentlichtes Strategiepapier nennt fünf Entwicklungsstränge: eine responsive Bedienoberfläche, eine Browser-Version auf Basis von WebAssembly (WASM), mobile Apps für Android und iOS, einen eigenen Dokumentenserver sowie Funktionen für die gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten. Die Stiftung betont allerdings ausdrücklich, dass es sich um einen Strategieentwurf handelt – nicht um eine technische Spezifikation, einen Projektplan oder eine Produktankündigung mit festen Terminen.

Mit dem Vorstoß positioniert die TDF LibreOffice langfristig stärker als Alternative zu Microsoft 365 und Google Workspace. Das Papier formuliert das Ziel [1], eine glaubwürdige freie Alternative zu den beiden marktbeherrschenden Cloud-Office-Suiten aufzubauen. Anders als die Konkurrenz will die Stiftung dabei Web- und Mobilversion auf einer gemeinsamen Codebasis mit der Desktop-Version aufsetzen und ohne enge Bindung an einen einzelnen Cloud-Anbieter auskommen. Gleichzeitig bekräftigt die TDF erneut [2], dass LibreOffice in erster Linie eine Desktop-Anwendung bleiben soll.

Um Entwicklungsrisiken zu begrenzen, will die Stiftung das Vorhaben in mehrere unabhängige Teilprojekte aufteilen. Jede Initiative soll für sich nutzbare Ergebnisse liefern, auch wenn andere Bausteine der Strategie noch nicht fertig sind. Das soll die Abhängigkeiten zwischen den Komponenten reduzieren und das Risiko von Projektverzögerungen senken.

Browser-Version mit WebAssembly

Ein zentraler Baustein ist eine Browser-Version von LibreOffice. Dafür will die TDF auf einen bereits vorhandenen Prototyp setzen, der Qt 6 und WebAssembly nutzt. WebAssembly führt native Anwendungen in einem kompakten Binärformat im Browser aus. Anders als bei vielen heutigen Cloud-Anwendungen soll dabei ein möglichst großer Teil der Verarbeitung lokal auf dem Endgerät stattfinden und nicht auf einem zentralen Server.

Dieser Ansatz könnte nach Vorstellung der TDF mehrere Vorteile bringen. Da die Anwendung weitgehend auf dem Endgerät läuft, fallen die Anforderungen an Serverressourcen geringer aus als bei vielen vergleichbaren Cloud-Diensten. Das soll vor allem für Selfhosting- und On-Premises-Szenarien attraktiv sein, in denen Datenschutz, digitale Souveränität und Betriebskosten eine wichtige Rolle spielen.

Begleiten soll die Browser-Version eine neue responsive Oberfläche. Die Stiftung plant einen optionalen Modus, der sich an Bildschirmgröße und Eingabemethode anpasst und damit sowohl auf Desktop-Systemen als auch auf Touch-Geräten funktioniert. Auf kleineren Displays könnten selten benötigte Funktionen stärker in Menüs wandern, während häufig genutzte Werkzeuge leichter erreichbar bleiben.

Mobile Apps und Dokumentenserver

Parallel dazu sollen mobile Versionen für Android und iOS entstehen. Zunächst plant die TDF lauffähige Builds der Desktop-Anwendung für Android- und iOS-Emulatoren, die das Team anschließend Schritt für Schritt weiterentwickeln soll. Im selben Zug nennt die Stiftung iOS erstmals ausdrücklich als Entwicklungsziel. Statt einer eigenständigen mobilen Produktlinie soll möglichst viel Code mit der Desktop-Version geteilt werden, um Entwicklungs- und Wartungsaufwand zu reduzieren.

Darüber hinaus plant die Stiftung einen eigenen Dokumentenserver. Dieser soll sich leicht selbst betreiben lassen und enger mit der Desktop-Anwendung zusammenarbeiten. Das Vorhaben knüpft an die bestehende Unterstützung für Remote-Dateidienste an und soll den Umgang mit gehosteten Dokumenten vereinfachen. Die Serverkomponenten will die TDF so gestalten, dass sie sich einfach erweitern oder in andere Dienste integrieren lassen.

Zunächst klassische Kollaboration, später möglicherweise Peer-to-Peer

Einen weiteren Schwerpunkt bildet die gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten. Zunächst setzt die Stiftung auf eine klassische Client-Server-Architektur. Für die Entwicklung sollen zunächst direkte TCP/IP-Verbindungen zwischen LibreOffice-Instanzen zum Einsatz kommen. Später soll ein Dokumentenserver die Zusammenarbeit koordinieren und als Vermittler zwischen den Clients fungieren. Langfristig hält die TDF auch Peer-to-Peer-Ansätze für denkbar, bei denen Clients ihre Änderungen direkt untereinander austauschen. Das Papier bezeichnet dies jedoch ausdrücklich als langfristige Vision und verweist auf offene Fragen.

Die strategische Neuausrichtung begründet die Stiftung unter anderem mit veränderten Rahmenbedingungen für Cloud-Dienste. Steigende Hosting- und Energiekosten sowie neue Anforderungen an nachhaltigere Softwareentwicklung sprächen dafür, möglichst viele Rechenaufgaben auf die Endgeräte der Nutzer zu verlagern. Als Beispiele nennt das Papier Diskussionen um energieeffiziente Software sowie regulatorische Vorgaben wie den französischen Leitfaden RGESN zur ökologischen Gestaltung digitaler Dienste.

Organisatorisch plant die Stiftung außerdem zusätzliche Entwicklerkapazitäten sowie eine stärkere Formalisierung von Sicherheitsprozessen. Die Ankündigung nennt konkret unter anderem das CVE-Management sowie Werkzeuge und Dienste wie OSS-Fuzz und Coverity.

Erscheinungstermine für Browser-, Mobil- oder Kollaborationsfunktionen nennt das Papier explizit nicht. Viele der beschriebenen Ansätze sind bislang konzeptioneller Natur und ausdrücklich als vorläufige Überlegungen markiert. Dennoch zeigt der Vorschlag, dass dem erst letzte Woche angekündigte Kurswechsel [3] bald konkrete Schritte folgen sollen.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11313851

Links in diesem Artikel:

  1. https://blog.documentfoundation.org/blog/2026/05/30/web-and-mobile-development-strategy-proposal/
  2. https://www.heise.de/news/Kurswechsel-LibreOffice-fuer-Browser-und-Smartphone-kommt-11309343.html
  3. https://www.heise.de/meinung/Kommentar-Mehr-Office-Chaos-bitte-11311055.html
  4. https://www.heise.de/ix
  5. mailto:fo@ix.de

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  • 01. Juni 2026 um 14:38

Swappie beginnt Verkauf von Refurbish-MacBooks

Von Heise
Gebraucht-Geräte-Reparatur bei Swappie

Gebraucht-Geräte-Reparatur bei Swappie.

(Bild: Swappie)

Der finnische An- und Verkäufer von benutzten Apple-Produkten erweitert sein Geschäft um Macs.

Swappie, auf den An- und Verkauf gebrauchter Apple-Produkte spezialisierter E-Commerce-Anbieter, will neben iPhones, iPads sowie AirPods künftig auch Macs offerieren. Das entsprechende Angebot der Finnen soll in dieser Woche online gehen, teilte das Unternehmen mit. Anfangs sind es nur MacBooks, die Swappie anbieten (und auch aufkaufen) wird. Anfangs werden es die Air-Modelle mit 13 Zoll sowie die Pro-Maschinen mit 13 und 14 Zoll sein. Intel-Maschinen wird es nicht mehr geben, stattdessen nur Apple-Silicon-Macs mit M1 bis M4, die neuesten Varianten mit M5, M5 Pro und M5 Max aber nicht.

Vier Qualitätsstufen, Zusatzgarantie

Die MacBooks werden mit einem Rückgaberecht über 30 Tage sowie insgesamt drei Jahren „Swappie-Garantie“ [1] angeboten. Sie soll „technische und mechanische“ Fehler abdecken und liefert bei einer nicht mehr möglichen Reparatur auch ein Ersatzgerät. Der Akkuverschleiß ist allerdings nur 12 Monate lang abgedeckt. Hinzu kommt wie üblich die gesetzliche Gewährleistung über 24 Monate auf Defekte.

Preise nannte Swappie bislang noch nicht. Bei Apple-Geräten verkauft das Unternehmen stets mehrere Qualitätsstufen. Beim Austausch von Komponenten heißt das, dass diese nicht immer von Apple stammen müssen. Bei MacBooks gibt es die Stufen „Premium“ (Akku mit 95 Prozent Kapazität plus Option auf neuen Akku), „Exzellent“ (kaum Nutzungsspuren), „Sehr gut“ („leichte, ehrliche Gebrauchsspuren“) sowie „Fair“ (sichtbare Kratzer und kleine Dellen). Swappie will die Maschinen vorher „fachkundig testen“, damit keine Probleme auftreten. Die Kategorien beziehen sich jeweils auf den optischen Zustand, nicht jedoch auf das Innenleben. Geringer als 86 Prozent Kapazität (oder maximal 800 Ladezyklen, was sehr viel wäre) darf die Batterie nicht fallen. Swappie will zudem Tastaturen jeweils an die Märkte anpassen – wie genau das dann aussieht, bleibt abzuwarten.

Nicht der einzige Anbieter

Swappie ist nicht der einzige Verkäufer gebrauchter Macs. selbst Apple bietet seit Jahren in einem eigenen „Refurb Store“ [2] Retouren- und Refurb-Geräte an, allerdings sind die Preise hier oft nicht gering, insbesondere wenn man Neupreise im freien Handel [3] prüft. Dafür gibt es dann Apples Neuwarengarantie.

Anbieter wie der Refurb-Marktplatz Backmarket [4], Maconline [5], Rebuy [6] oder Asgoodasnew [7] sind ebenfalls im Apple-Rechner-Geschäft tätig. Es gilt dabei stets, Preise zu vergleichen. Wie ein iPhone-Refurbisher arbeitet, hat Mac & i in einer eigenen Reportage [8] beschrieben.

Update

Der MacBook-Verkauf beginnt bei Swappie zum 15. Juni, wie das Unternehmen in einer mittlerweile veröffentlichten Mitteilung schreibt. Preislich soll es bei 500 Euro (Air M1) losgehen, Mittelklassegeräte (M2, M3) kosten zwischen 600 und 1000 Euro, M4-Maschinen ab 800 Euro. Swappie hat laut eigenen Angaben für das Jahr 2025 erstmals EBITDA-Profitabilität erreicht.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11312721

Links in diesem Artikel:

  1. https://help.swappie.com/de/article/garantie-und-ruckgabe/
  2. https://www.apple.com/de/shop/refurbished
  3. https://preisvergleich.heise.de/?fs=macbook&in=&cs_id=1206858352&ccpid=hocid-mac-and-i
  4. https://www.backmarket.de/de-de/l/macbook/297f69c7-b41c-40dd-aa9b-93ab067eb691
  5. https://maconline.de/gebrauchte-macs-kaufen.html
  6. https://www.rebuy.de/kaufen/notebooks/apple?inStock=1&preselected=1
  7. https://asgoodasnew.de/Apple-MacBooks/MacBook-Pro/
  8. https://www.heise.de/hintergrund/Das-zweite-Leben-So-arbeiten-iPhone-Refurbisher-9595191.html
  9. https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
  10. https://www.heise.de/mac-and-i
  11. mailto:bsc@heise.de

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  • 01. Juni 2026 um 14:29
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