FreshRSS

🔒
❌ Über FreshRSS
Es gibt neue verfügbare Artikel. Klicken Sie, um die Seite zu aktualisieren.
Vor vorgesternIhre RSS-Feeds

Bootloop bei Pixel-Geräten seit März: Google hat offenbar eine Lösung

Von Heise
Pixel Smartphone von schräg hinten

(Bild: Gabo_Arts/Shutterstock.com)

Seit März stecken zahlreiche Pixel-Smartphones in einer Neustart-Schleife fest. Google bietet nun ersten Betroffenen ein Web-Tool zur Rettung der Geräte an.

Seit Google im März ein größeres Update auf Android 16 QPR3 [1] als „Pixel-Drop“ veröffentlichte, können zahlreiche Nutzer ihre Pixel-Smartphones nicht mehr verwenden. Denn seitdem stecken offenbar mindestens Hunderte Pixel-Geräte – von der Pixel-6-Serie bis hin zur neuesten Pixel-10-Reihe – in einer Neustart-Schleife (Bootloop) fest [2]. Seitdem arbeitet Google an der Behebung des Fehlers, jedoch mit bescheidenem Erfolg. Die Betroffenen sind über ihre seit Monaten nutzlosen Geräte frustriert; nun haben erste Nutzer offenbar von Google ein Lösungstool erhalten. Den Berichten zufolge funktioniert es nicht bei allen.

Lange Leitung

Der öffentliche Issue-Tracker-Eintrag zum Bootloop-Fehler ist mittlerweile nahezu 800 Einträge lang. Nutzer teilen dort seit März Google und anderen Betroffenen ihre Erfahrungen mit. Sie schreiben über ihre Lösungsversuche und die teils frustrierende Kommunikation mit Google, die manchen Bootloop-Opfern Google-Store-Guthaben und ein Ersatzgerät anboten [3], jedoch ohne Rettung der auf ihren defekten Geräten gespeicherten Daten.

Dabei teilte Google Ende April mit, an einer Lösung zu arbeiten, die die Geräte retten könne, ohne Datenverlust. Diese Lösung hat Google offenbar seit Anfang Juni an erste Nutzer verteilt. Bei dieser handelt es sich um ein Web-Tool [4], für das Betroffene ihr Pixel-Gerät an einen Rechner anschließen müssen, der mindestens 7 GByte freien Speicher hat.

Nach Angaben der dedizierten Webseite funktioniert das Tool auf Pixel 3 oder neueren Geräten mit Android-Version 10 und höher. Es unterstütze ferner keine Android-Tablets oder ChromeOS-Geräte. Den Beiträgen der ersten Tester [5] zufolge muss das Pixel-Gerät in den Fastboot-Modus [6] und dort in den Rescue Mode versetzt werden. Einem Beitrag zufolge führt das Tool durch den Prozess, die Nutzer müssen lediglich den Anweisungen folgen.

Google hält zudem fest, dass es sich bei der Software noch um eine Betaversion handelt. Es ist daher durchaus möglich, dass der Konzern alsbald eine neue, stabile Software teilt. Tester müssen sich dem Beitrag zufolge keine Sorgen um ihre Daten machen. Es heißt: „Keine Sorge – dieser spezielle Wiederherstellungsprozess ist so konzipiert, dass er den Bootloop behebt, ohne Ihre persönlichen Daten zu löschen. Sobald das Telefon wieder funktioniert, können Sie Ihre Dateien wie gewohnt sichern.“

Einige Betroffene berichten, dass ihr Gerät nicht erkannt wurde, sodass eine Rettung nicht erfolgen konnte. Als Lösung hatte [7] eine Person eine Android 17 Beta geflasht, mit der das Pixel-Smartphone wieder funktionierte. Ein weiterer Nutzer berichtet unter anderem auf Reddit [8] und im Issue-Tracker [9] über eine erfolgreiche Lösung: Er konnte sein Gerät in den abgesicherten Modus starten. Dann habe er die Standortdienste aktiviert, WLAN deaktiviert und sämtliche gespeicherten Netzwerke entfernt. Anschließend sei das Gerät seinem Bericht zufolge wieder normal gestartet.

Die zahlreichen Beiträge der laut Issue-Tracker offiziell über 400 Betroffenen zeigen jedoch auf, dass Google das Problem bis heute nicht vollkommen im Griff hat und auch keine universelle Lösung liefern kann. Für die Betroffenen ist das eine bittere Erfahrung mit Googles Hardwaresupport. Eine offizielle Stellungnahme zur Angelegenheit hat Google uns auf Anfrage von Anfang vergangener Woche nicht liefern können.

Es sei festzuhalten, dass die Anzahl der betroffenen Geräte verhältnismäßig überschaubar zu sein scheint, jedoch sollte der Konzern Geräte mit solchen gravierenden Fehlern schneller beheben und transparenter kommunizieren.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11321879

Links in diesem Artikel:

  1. https://www.heise.de/news/Pixel-Drop-im-Maerz-Das-ist-neu-im-Update-fuer-Pixel-Geraete-11198213.html
  2. https://www.heise.de/news/Google-Pixel-Maerz-Update-fuehrt-bei-einigen-Geraeten-zu-Bootloops-11255053.html
  3. https://issuetracker.google.com/issues/496495772#comment415
  4. https://pixelrepair.withgoogle.com/carrier_selection/others/mar26-recovery
  5. https://issuetracker.google.com/issues/496495772#comment788
  6. https://www.heise.de/tipps-tricks/Fastboot-Mode-bei-Android-was-ist-das-6604781.html
  7. https://issuetracker.google.com/issues/496495772#comment795
  8. https://www.reddit.com/r/GooglePixel/comments/1tz8d5c/working_fix_to_boot_into_pixel4a_through_the/
  9. https://issuetracker.google.com/issues/519655834
  10. https://www.heise.de/newsletter/anmeldung.html?id=ki-update&wt_mc=intern.red.ho.ho_nl_ki.ho.markenbanner.markenbanner
  11. mailto:afl@heise.de

Copyright © 2026 Heise Medien

Adblock test (Why?)

  • 08. Juni 2026 um 16:33

WisdPi Prom21: AMDs B650-Chipsatz als PCIe-Erweiterungskarte

Von Heise
PCIe-Erweiterungskarte vor weißem Hintergrund

(Bild: WisdPi)

Die Erweiterungskarte Prom21 von WisdPi bringt USB, M.2-Steckplätze und SATA. Theoretisch läuft sie sogar an Raspberry Pis.

WisdPi bringt mit der Prom21 zum ersten Mal eine herstellerunabhängige Erweiterungskarte mit AMDs Desktop-Chipsatz B650 zur Marktreife. Sie ist primär als interne PCI-Express-Karte (PCIe 4.0 x4) für Desktop-PCs gedacht, läuft grundsätzlich aber in und an allen möglichen Systemen.

Laut Entwickler [1] funktioniert sie sogar mit einem Thunderbolt-5-Adapter an Apple-Macs und mit einem M.2-Adapter an einem Raspberry Pi 5. Eigenständige Treiber sind offenbar nicht notwendig; die generischen Treiber aktueller Betriebssysteme sollen genügen.

Extra USB, SATA und M.2

Moderne Chipsätze sind schlicht I/O-Hubs, die per PCI Express mit dem Prozessor kommunizieren und weitere Anschlüsse bereitstellen. Die Prom21-Karte von WisdPi stellt einmal USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s, Typ C), viermal USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s, Typ A), vier M.2-Steckplätze und einen Oculink-Port [2] bereit. An letzterem lassen sich etwa per Adapterkabel bis zu vier SATA-Laufwerke anschließen. Für Gehäuseanschlüsse gibt es noch sechs USB-2.0-Front-Header.

Die M.2-Steckplätze sind laut Dokumentation [3] mit jeweils vier PCIe-4.0-Lanes angebunden. Wie bei Mainboards limitiert allerdings die PCIe-Verbindung zum Prozessor: Die SSDs schaffen einzeln die hohe Geschwindigkeit, lassen sich aber nicht gleichzeitig ausreizen.

PCIe-Erweiterungskarte von hinten vor weißem Hintergrund
PCIe-Erweiterungskarte von hinten vor weißem Hintergrund

Zwei der vier M.2-Steckplätze befinden sich auf der Kartenrückseite.

(Bild: WisdPi)

Damit auch alle angeschlossenen USB-Gerätschaften genügend Strom bekommen, hat die Prom21-Karte einen sechspoligen PCIe-Stromanschluss. Zur Kühlung genügt ihr ein Aluminiumkühlkörper ohne Lüfter.

Der Preis ist mit 199 US-Dollar im Hersteller-Shop [4] hoch. Inklusive Einfuhrumsatzsteuer sind das etwa 205 Euro. Das dürfte auch der geringen Produktionsstückzahl geschuldet sein. B650-Mainboards starten schon bei 80 Euro [5]. Aktuell können sich Interessierte benachrichtigen lassen, sobald die Erweiterungskarte wieder verfügbar ist.

B550-Karte für Bastelcomputer

WisdPi will außerdem eine B550-Version auflegen, die sich mit PCIe 3.0 und weniger Anschlüssen begnügt. Auf einem Prototyp ist etwa kein USB-C zu sehen. Hier sollen Bastelcomputer noch stärker in den Fokus rücken, die in der Regel gar kein PCIe 4.0 haben. Der Raspberry Pi 5 zum Beispiel stellt eine einzelne Lane bereit, die inoffiziell PCIe-3.0-Geschwindigkeit schafft.

Bild von Vorserien-Hardware in einem Mainboard
Bild von Vorserien-Hardware in einem Mainboard

Prototyp einer B550-Erweiterungskarte.

(Bild: WisdPi)


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11321883

Links in diesem Artikel:

  1. https://github.com/geerlingguy/raspberry-pi-pcie-devices/issues/818#issuecomment-4615509887
  2. https://www.heise.de/news/PCI-Industrievereinigung-attackiert-zum-Jubilaeum-Thunderbolt-1637546.html
  3. https://oshwhub.com/wesd/b650
  4. https://wisdpi.com/products/prom21?variant=48307094847742
  5. https://preisvergleich.heise.de/?cat=mainboards&xf=2836_B650&pagesize=30&sort=p&promode=true&cs_id=1206858352&ccpid=hocid-newsticker
  6. https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
  7. https://www.heise.de/newsletter/anmeldung.html?id=ki-update&wt_mc=intern.red.ho.ho_nl_ki.ho.markenbanner.markenbanner
  8. mailto:mma@heise.de

Copyright © 2026 Heise Medien

Adblock test (Why?)

  • 08. Juni 2026 um 15:45

Apple rüstet auf: App Store bekommt neue Tools, Abos und Elternkontrollen

Von Andreas Donath
Mehr Sichtbarkeit für Entwickler, flexiblere Abo-Modelle und detaillierte Elternkontrollen: Apple hat für den App Store einiges geplant.
Apple erweitert den App Store mit neuen Tools. (Bild: Apple)
Apple erweitert den App Store mit neuen Tools. Bild: Apple

Apple plant für dieses Jahr mehrere Neuerungen im App Store. Entwickler sollen mehr Möglichkeiten erhalten, ihre Apps zu vermarkten, Abonnements zu verwalten und neue Nutzer zu erreichen. Betroffen sind verschiedene Bereiche: Entdeckungsfunktionen, neue Abo-Modelle und vereinfachte Einreichungsprozesse. Einen einheitlichen Veröffentlichungstermin hat Apple nicht bestätigt.

Zu den geplanten Neuerungen gehört ein Feature namens Creative Assets. Es erlaubt Entwicklern, reichhaltigere Bilder und Videos in Kopfzeilen von Produktseiten und in Suchergebnissen einzubinden. Diese Inhalte sollen neben bestehenden Screenshots und App-Previews funktionieren.

Eine neue Asset Library in App Store Connect bündelt sämtliches Bildmaterial an einem Ort und soll den Verwaltungsaufwand bei Kampagnen und Werbeaktionen reduzieren.

Personalized Collections auf Basis der Nutzerinteressen

Außerdem plant Apple sogenannte Personalized Collections. Diese sollen App-Empfehlungen auf Basis von Nutzer-Interessen und des Download-Verlaufs anzeigen. Die Sammlungen entwickeln sich laut Apple über die Zeit weiter und erscheinen in den Tabs Apps, Spiele und Suche. Der Rollout soll in dieser Woche auf Englisch in den USA beginnen, weitere Sprachen und Regionen folgen später.

Spieleentwickler können über Featuring Nominations dem redaktionellen Team der Apple-Games-App Vorschläge für In-Game-Angebote oder zeitlich begrenzte Rabatte einreichen. Kleinere Studios bekommen damit einen direkteren Weg zu mehr Sichtbarkeit auf der Plattform, so Apple.

Neue Abo-Optionen für Gruppen und Organisationen

Auf der Abo-Seite kündigt Apple zwei neue Konfigurationsoptionen an, die auf Storekit 2 aufbauen. Eine davon ermöglicht Sammelkäufe über Apple Business Manager und Apple School Manager. Organisationen können Abonnements so über bestehende Geräteverwaltungsprozesse erwerben. Die andere Option, Group Purchases, erlaubt es einem einzelnen Abonnenten, mehrere Plätze zu kaufen und andere Personen in einen gemeinsamen Plan einzuladen.

Sammelkäufe sollen im Herbst verfügbar sein, Gruppenabonnements sind für den Winter 2026 geplant. Entwickler verwalten beide Optionen laut Apple an einem einzigen Ort in App Store Connect.

Darüber hinaus beschreibt Apple ein Feature namens App Store Bundles. Es soll Entwicklern verschiedener Unternehmen ermöglichen, gemeinsame Abonnements zu einem günstigeren Preis anzubieten. Eine verwandte Option namens Suites erlaubt es, Abo-Stufen zu bündeln, die nicht als Einzelkäufe verfügbar sind. Retention Messaging soll es Entwicklern ermöglichen, Nutzer anzusprechen, die gerade dabei sind, ein Abonnement zu kündigen.

Bei der App-Einreichung sollen Entwickler künftig mehrere In-App-Käufe in einer einzigen App-Review-Einreichung bündeln können. Mac-App-Store-Apps müssen außerdem keine Intel-Unterstützung mehr vorweisen. Entwickler können damit reine Apple-Silicon-Builds einreichen, ohne separate Versionen pflegen zu müssen.

Zeitlimits für Kinder können stärker detailliert werden

Apple beschreibt außerdem Änderungen im Bereich Screen Time. Neue Zeitlimits in iOS 27, iPadOS 27 und MacOS 27 geben Eltern detaillierte Kontrolle über die App-Nutzung ihrer Kinder nach Kategorie, darunter Unterhaltung, Spiele und Social Media.

Entwickler sollen ab Juli über einen aktualisierten Altersfreigabe-Fragebogen angeben, ob ihre App soziale Funktionen wie einen Social Feed enthält. Mithilfe dieser Angaben werden Apps automatisch der passenden Zeitlimit-Kategorie zugeordnet.

Apple beschreibt die Kategorien als auf Expertenwissen basierend und auf das jeweilige Alter des Kindes abgestimmt. Eltern behalten die Möglichkeit, Einstellungen individuell anzupassen. Der genaue Zeitplan für mehrere Funktionen steht bisher nicht fest, teilte Apple mit.

Adblock test (Why?)

  • 08. Juni 2026 um 22:01

Mehr Kontrolle mit iOS 27: Apple erweitert Kindersicherung

Von Andreas Donath
Mit iOS 27 und den anderen neuen Betriebssystemen von Apple erhalten Eltern neue Werkzeuge, um die Gerätenutzung ihrer Kinder zu steuern.
Apple weitet Kindersicherungen aus. (Bild: Apple)
Apple weitet Kindersicherungen aus. Bild: Apple

Apple hat eine Reihe neuer Kindersicherungsfunktionen angekündigt, die im Herbst 2026 zusammen mit iOS 27, iPadOS 27 und MacOS 27 erscheinen sollen. Die neuen Werkzeuge sollen Eltern direkte Kontrolle darüber geben, wie, wann und mit wem ihre Kinder Apple-Geräte nutzen.

Im Mittelpunkt stehen eine überarbeitete Bildschirmzeit-Oberfläche, eine neue Funktion namens Ask to Browse für Safari sowie ein vereinfachter Einrichtungsprozess für Kinderkonten. Zusammen sollen diese Änderungen den Aufwand reduzieren, den Eltern bisher betreiben mussten, um Inhalte einzuschränken oder Nutzungszeiten auf mehreren Geräten festzulegen.

Apple Kindersicherung (Bild: Apple)
Bild 1/13: Apple Kindersicherung (Bild: Apple)
Apple Kindersicherung (Bild: Apple)
Bild 2/13: Apple Kindersicherung (Bild: Apple)
Apple Kindersicherung (Bild: Apple)
Bild 3/13: Apple Kindersicherung (Bild: Apple)
Apple Kindersicherung (Bild: Apple)
Bild 4/13: Apple Kindersicherung (Bild: Apple)
Apple Kindersicherung (Bild: Apple)
Bild 5/13: Apple Kindersicherung (Bild: Apple)
Apple Kindersicherung (Bild: Apple)
Bild 6/13: Apple Kindersicherung (Bild: Apple)
Apple Kindersicherung (Bild: Apple)
Bild 7/13: Apple Kindersicherung (Bild: Apple)
Apple Kindersicherung (Bild: Apple)
Bild 8/13: Apple Kindersicherung (Bild: Apple)
Apple Kindersicherung (Bild: Apple)
Bild 9/13: Apple Kindersicherung (Bild: Apple)
Apple Kindersicherung (Bild: Apple)
Bild 10/13: Apple Kindersicherung (Bild: Apple)
Apple Kindersicherung (Bild: Apple)
Bild 11/13: Apple Kindersicherung (Bild: Apple)
Apple Kindersicherung (Bild: Apple)
Bild 12/13: Apple Kindersicherung (Bild: Apple)
Apple Kindersicherung (Bild: Apple)
Bild 13/13: Apple Kindersicherung (Bild: Apple)

Zentral ist das Kinderkonto-System. Wird ein solches Konto angelegt, aktiviert es systemweite Schutzmaßnahmen, die am Alter des Kindes ausgerichtet sind. Dazu gehören Sperren für Websites mit expliziten Inhalten sowie altersbasierte Einschränkungen im App Store. Apple zufolge wird die Einrichtung automatisch vorgeschlagen, sobald ein neues Gerät für ein Kind konfiguriert wird.

Ask to Browse und überarbeitete Bildschirmzeit

Zu den auffälligsten Neuerungen zählt Ask to Browse: Kinder müssen vor dem Besuch einer neuen Website in Safari erst die Genehmigung der Eltern einholen, wenn dies aktiviert ist. Die Funktion soll auf iPhone, iPad und Mac verfügbar sein und ähnelt dem bestehenden Kaufanfrage-Prinzip im App Store.

Das überarbeitete Bildschirmzeit-Dashboard soll Eltern eine übersichtlichere Zusammenfassung der durchschnittlichen Gerätenutzung und der meistgeöffneten Apps ihres Kindes bieten. Von dort aus lassen sich Einschränkungen mit einem einzigen Tippen anpassen, etwa um den App-Zugang während des Essens oder anderer Aktivitäten vorübergehend zu sperren.

Die Zeitlimits werden ebenfalls überarbeitet. Eltern erhalten Vorschläge für Nutzungszeiten, die sie nach eigenem Ermessen anpassen können. Tägliche Pläne lassen sich so konfigurieren, dass bestimmte App-Kategorien während der Schulzeit oder anderen festgelegten Zeiträumen gesperrt sind.

Kommunikation, Kontakte und Kooperation mit Medizinern

Auf der Kommunikationsseite können Eltern festlegen, welche Kontakte ihre Kinder über Nachrichten, Facetime und Telefon erreichen dürfen. Eine neue Option verpflichtet Kinder zudem, vor dem Hinzufügen eines neuen Kontakts die Genehmigung der Eltern einzuholen. Die Funktion Kommunikationssicherheit, die bereits für Nutzer unter 18 Jahren aktiv ist, wird außerdem auf das Erkennen grafischer oder gewalthaltiger Inhalte in geteilten Bildern und Videos ausgeweitet.

Apple arbeitet parallel mit der American Academy of Pediatrics zusammen, um deren Familienmedienplan als Referenzleitfaden für Eltern mit Apple-Produkten zu adaptieren. Eine eigene Website soll Informationen zu neuen und bestehenden Werkzeugen bündeln.

Entwickler, die Apps für jüngere Zielgruppen erstellen, erhalten Zugang zu aktualisierten Programmierschnittstellen, darunter die Declared Age Range API. Diese ermöglicht es Apps, Inhalte an die Altersgruppe eines Kindes anzupassen, ohne dass Geburtsdaten direkt übermittelt werden müssen.

Adblock test (Why?)

  • 08. Juni 2026 um 21:45

Apple Intelligence: Siri AI auf dem iPhone und iPad nicht in der EU

Von Andreas Donath
Apple kündigt ein umfassendes Update seiner KI-Plattform an, darunter erstmals eine eigenständige Siri-App. Nur mit der EU hadert das Unternehmen.
Apple baut Siri mit KI aus. (Bild: Apple)
Apple baut Siri mit KI aus. Bild: Apple

Apple hat eine Erweiterung seiner Apple-Intelligence-Plattform angekündigt. Die neuen Funktionen erscheinen im Herbst mit iOS 27, iPadOS 27, MacOS 27, WatchOS 27 und VisionOS 27 – für iPhone, iPad, Mac, Apple Watch, Apple Vision Pro sowie Airpods. Entwickler können die Werkzeuge ab sofort über das Apple Developer Program testen.

Die Ankündigungen decken ein breites Spektrum ab, von der Fotobearbeitung und dem Webbrowsing bis zur Kalenderverwaltung und Haussicherheit. Apple betont zwei bekannte Prinzipien: die enge Integration in die Betriebssysteme und die Verarbeitung von Daten möglichst direkt auf dem Gerät.

Eine der auffälligen Neuerungen in der Fotos-App ist Spatial Reframing. Damit lässt sich die Perspektive eines bereits aufgenommenen Fotos nachträglich anpassen. Das Werkzeug nutzt Raummodellierungstechnik, die ursprünglich für Apple Vision Pro entwickelt wurde.

Eine ergänzende Funktion namens Extend füllt die Ränder beschnittener oder neu positionierter Bilder auf. Das überarbeitete Clean-Up-Werkzeug entfernt Objekte auch in komplexeren Szenen. Mit Apple Intelligence bearbeitete Fotos erhalten ein unsichtbares Synth-ID-Wasserzeichen als Kennzeichnung.

Ein Herzstück der Ankündigung ist Siri AI, das Apple als leistungsfähigere Version des bisherigen Assistenten beschreibt. Es erscheint als eigenständige App, soll Nachrichten, E-Mails und Fotos durchsuchen und Aktionen in Drittanbieter-Apps ausführen können.

Die Siri-App synchronisiert den Gesprächsverlauf privat per iCloud über alle Geräte hinweg, sodass Nutzer eine Konversation auf dem Mac beginnen und auf iPhone, iPad, Apple Watch oder Vision Pro nahtlos fortsetzen können. Die neuen Siri-Funktionen kommen noch in diesem Jahr als Beta. In der EU wird Siri AI zunächst nicht für iOS und iPadOS verfügbar sein.

Siri AI lässt sich von überall im System aufrufen. Auf dem iPhone geht das per Sprachbefehl, über die Seitentaste oder per Wischen von der Dynamic Island nach unten. Auf iPad und Mac ist Siri AI in die Spotlight-Suche integriert. Zusätzlich lässt es sich per Control-Klick auf Bilder, Dateien oder Text direkt im System aufrufen, um Fragen dazu zu stellen.

Auf dem iPhone ist Siri AI nun direkt in die Kamera-App integriert. Im neuen Siri-Modus tippen Nutzer einfach auf den Auslöser. Siri sieht dann, was die Kamera erfasst, und kann entsprechend handeln, etwa eine Rechnung per Apple Cash aufteilen oder Nährwerte eines Gerichts abrufen. Visuelle Intelligenz mit Siri kommt erstmals auch auf iPad und Mac. Auf dem iPad ist sie ins Bildschirmfoto-Erlebnis integriert, auf dem Mac greift man per Tastenkombination darauf zu.

Apple Siri mit KI-Funktionen (Bild: Apple)
Bild 1/13: Apple Siri mit KI-Funktionen (Bild: Apple)
Apple Siri mit KI-Funktionen (Bild: Apple)
Bild 2/13: Apple Siri mit KI-Funktionen (Bild: Apple)
Apple Siri mit KI-Funktionen (Bild: Apple)
Bild 3/13: Apple Siri mit KI-Funktionen (Bild: Apple)
Apple Siri mit KI-Funktionen (Bild: Apple)
Bild 4/13: Apple Siri mit KI-Funktionen (Bild: Apple)
Apple Siri mit KI-Funktionen (Bild: Apple)
Bild 5/13: Apple Siri mit KI-Funktionen (Bild: Apple)
Apple Siri mit KI-Funktionen (Bild: Apple)
Bild 6/13: Apple Siri mit KI-Funktionen (Bild: Apple)
Apple Siri mit KI-Funktionen (Bild: Apple)
Bild 7/13: Apple Siri mit KI-Funktionen (Bild: Apple)
Apple Siri mit KI-Funktionen (Bild: Apple)
Bild 8/13: Apple Siri mit KI-Funktionen (Bild: Apple)
Apple Siri mit KI-Funktionen (Bild: Apple)
Bild 9/13: Apple Siri mit KI-Funktionen (Bild: Apple)
Apple Siri mit KI-Funktionen (Bild: Apple)
Bild 10/13: Apple Siri mit KI-Funktionen (Bild: Apple)
Apple Siri mit KI-Funktionen (Bild: Apple)
Bild 11/13: Apple Siri mit KI-Funktionen (Bild: Apple)
Apple Siri mit KI-Funktionen (Bild: Apple)
Bild 12/13: Apple Siri mit KI-Funktionen (Bild: Apple)
Apple Siri mit KI-Funktionen (Bild: Apple)
Bild 13/13: Apple Siri mit KI-Funktionen (Bild: Apple)

Siri übernimmt auch das Schreiben: Nutzer beschreiben, was sie wollen, und Siri erstellt einen Entwurf. In Mail und Nachrichten kann Siri berücksichtigen, wie normalerweise mit einem bestimmten Empfänger kommuniziert wird, inklusive Schreibstil und Zeichensetzung.

Wer Vorgesetzte gewöhnlich mit kurzen Stichpunkten anschreibt, bekommt genau das als Entwurf. Außerdem lässt sich die Siri-Stimme in Ausdruckskraft und Tempo an persönliche Vorlieben anpassen.

Siri AI kommt mit iOS 27 und iPadOS 27 nicht in die Europäische Union, weil EU-Regulatoren nach Apples Darstellung keinen der von dem Unternehmen vorgeschlagenen Kompromisse akzeptiert haben sollen. Auf MacOS 27, VisionOS 27 und WatchOS 27 steht der neue Assistent hingegen auch für EU-Nutzer bereit.

Kern des Konflikts ist die Auslegung des Digital Markets Act (DMA) der Kommission, die Apple zufolge verlangt, dass jedes KI-System unbegrenzten Zugriff auf Nutzerdaten und installierte Apps erhält, ohne ausreichende Sicherheitsmechanismen.

Apple hatte als Lösung einen sogenannten Trusted System Agent vorgeschlagen, der Drittassistenten denselben kontrollierten Zugang wie Siri AI ermöglichen sollte, scheiterte damit aber ebenfalls. Ein Zeitplan für die Nachlieferung auf iPhone und iPad in der EU existiert laut Apple derzeit nicht.

Safari erhält neue Werkzeuge: automatische Tab-Gruppierung nach Thema, ein Seitenüberwachungs-Feature namens Notify Me sowie die Möglichkeit, dass die Passwörter-App selbstständig Websites aufruft und Zugangsdaten aktualisiert. Mit Describe an Extension können Nutzer eigene Browser-Erweiterungen erstellen, indem sie in normaler Sprache beschreiben, was diese leisten sollen. Diese wird dann KI-generiert.

Apple gab außerdem bekannt, dass die neuen Foundation-Modelle in Zusammenarbeit mit Google und der Gemini-Modellfamilie entwickelt wurden. Diese Modelle laufen sowohl auf dem Gerät als auch über die Private-Cloud-Compute-Infrastruktur des Unternehmens. Apple zufolge werden dabei keinerlei persönliche Daten gespeichert. Die Infrastruktur steht externen Prüfungen offen.

Voice Over erhält ausführlichere Bildbeschreibungen und schnellere Umgebungsabfragen über den Aktionstaster des iPhone. Voice Control wird flexibler, sodass Nutzer Bildschirmelemente per Beschreibung ansprechen können, ohne den genauen Namen zu kennen. Der Accessibility Reader unterstützt nun komplexere Dokumente und kann auf Anfrage Zusammenfassungen und Übersetzungen erstellen.

Weitere Neuerungen umfassen systemweite automatische Rechtschreibkorrektur, KI-Vorschläge für Datei- und Ordnernamen, verbesserte Genmoji-Generierung sowie eine spanischsprachige Version des Work-out-Buddy für die Apple Watch. Einige Funktionen, darunter die Bildgenerierung, unterliegen täglichen Nutzungslimits.

Der erweiterte Zugang, also mehr Generierungen pro Tag, sei an ein kostenpflichtiges iCloud+-Abonnement geknüpft, teilte Apple mit. Details wurden nicht genannt.

Eine öffentliche Beta wird im Juli 2026 über das Apple Beta Software Program erwartet. Bereits heute steht Entwicklern eine Beta der Betriebssysteme zur Verfügung.

Adblock test (Why?)

  • 08. Juni 2026 um 21:30

Störungsmeldung vom 07.06.2026 07:15

Von heise online

Neue Störungsmeldung für Provider Deutsche Glasfaser

Details

Beginn
07.06.2026 07:15
Region
Weilrod (06083)
Provider
Deutsche Glasfaser
Zugangsart
FTTH

Alle Details zur Störungsmeldung ansehen Eigene Internetstörung melden

  • 07. Juni 2026 um 07:15

SolarWinds Serv-U: Angreifer missbrauchen DoS-Lücke in FTP-Server

Von Heise
Nullen und Einsen, darunter versteckt sich die Zeichenkette EXPLOIT

(Bild: heise online / dmk)

In SolarWinds-Serv-U-Servern können Angreifer eine Schwachstelle für Denial-of-Service-Angriffe missbrauchen. Laut CISA tun sie das bereits.

Ursprünglich war es ein einfacher FTP-Server, inzwischen eine ausgewachsene Managed-File-Transfer-Software: SolarWinds Serv-U dient dem Datenaustausch für wichtige Systeme bei Organisationen. Schwachstellen darin sind für Cyberkriminelle oftmals interessant – mit einer vergleichbaren Software wie Progress MOVEit hatte die Cybergang Cl0p sensible Daten [1] vieler namhafter Unternehmen gestohlen und damit Lösegeld erpresst. In Serv-U wird jetzt eine Sicherheitslücke im Internet angegriffen, die das System und damit den Datenaustausch in Einrichtungen lahmlegt.

SolarWinds warnt in einer aktuellen Schwachstellenmeldung [2], dass Angreifer mit manipulierten POST-Anfragen den Serv-U-Dienst zum Absturz bringen können. Das gelingt aus dem Netz, ohne vorherige Anmeldung, als Kodierung muss jedoch „Deflate“ aktiv sein (CVE-2026-28318, CVSS 7.5, Risiko „hoch“). SolarWinds stellt die korrigierte Version Serv-U 15.5.4 HF1 bereit, gibt aber auch Tipps zur Absicherung mittels Web Application Firewall (WAF). Darin sollte der Zugriff auf bekannte Adressen beschränkt werden, wo das möglich ist. Anfragen, die „Content-Encoding“ enthalten, sollten darin blockiert werden, da diese Funktion von dem Dienst nicht benötigt wird. Mit einer Web-Suche hat SolarWinds einige Vorschläge für Regeln einiger WAFs erstellt – die sollten Admins jedoch zuvor gründlich prüfen, ob sie in ihrer Umgebung so einsetzbar sind.

Schwachstelle in freier Wildbahn bereits attackiert

Die US-amerikanische IT-Sicherheitsbehörde CISA warnt inzwischen vor beobachteten Angriffen [3] auf die Schwachstelle in SolarWinds Serv-U. Wie üblich nennt sie jedoch keinerlei Details, etwa zu Art und Umfang der Attacken. Daher lassen sich auch keine Hinweise für erfolgreiche Angriffe (Indicators of Compromise, IOC) ableiten. IT-Verantwortliche sollten jedoch zügig die aktualisierte Software installieren oder die vorgeschlagene Filterung mittels WAF einrichten.

In SolarWinds Serv-U haben die Entwickler zuletzt Ende Februar Sicherheitslücken gestopft [4]. Es handelte sich dort gleich um vier Schwachstellen, die als Risikoeinstufung die Einordnung „kritisch“ erreichten.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11321084

Links in diesem Artikel:

  1. https://www.heise.de/news/Zero-Day-Luecke-Cl0p-nennt-weitere-Opfer-der-MOVEit-Transfer-Schwachstellen-9193916.html
  2. https://www.solarwinds.com/trust-center/security-advisories/cve-2026-28318
  3. https://www.cisa.gov/news-events/alerts/2026/06/05/cisa-adds-one-known-exploited-vulnerability-catalog
  4. https://www.heise.de/news/Solarwinds-Serv-U-Update-stopft-vier-kritische-Sicherheitsluecken-11189063.html
  5. https://pro.heise.de/security/?LPID=39555_HS1L0001_27416_999_0&wt_mc=disp.fd.security-pro.security_pro24.disp.disp.disp
  6. mailto:dmk@heise.de

Copyright © 2026 Heise Medien

Adblock test (Why?)

  • 08. Juni 2026 um 07:48

Pixel Studio: Google beendet KI-Bildbearbeitung auf Pixel-Smartphones

Von Heise
Google Pixel Studio App-Icon auf Smartphone

Noch ein Grabstein auf dem Google Friedhof: die Pixel Studio App.

(Bild: Andreas Floemer / heise medien)

Google macht seine KI-Bildbearbeitungs-App Pixel Studio dicht. Weniger als zwei Jahre nach der Einführung.

Googles Pixel-Studio-App landet auf dem Friedhof der Google-Produkte [1], auf dem mittlerweile über 300 Grabsteine stehen. Die KI-App hatte es nach ihrer Einführung im August 2024 erst im März 2025 auf Pixel-Geräte in Deutschland geschafft, jetzt werden Nutzerinnen und Nutzer in der App nach und nach auf Nano Banana umgeleitet.

Pixel-exklusiv

Googles Pixel Studio [2] ist zusammen mit der Pixel-9-Reihe im August 2024 vorgestellt worden. Mit der App lassen sich mit Prompts KI-Bilder und Sticker direkt auf dem Smartphone generieren, die sich unter anderem direkt über die Tastatur-App Gboard teilen lassen.

Schon im Februar [3] dieses Jahres teilte Google 9to5Google mit, dass die Pixel-Studio-App eingestellt werde. Nun, mit dem Update auf Version 2.2.001.864530193.00, das für die Modelle der Pixel-9- und Pixel-10-Serie verteilt wird, wird das Ende der App eingeleitet. Laut 9to5Google verfügt das Bildbearbeitungstool auf KI-Basis, das sich zur Bearbeitung von Screenshots verwenden lassen kann, nach dem Update nicht mehr über die bisher nutzbaren generativen KI-Tools, um etwa ein Bild per Prompt bearbeiten zu lassen. Auf einem Redaktionsgerät sind die Funktionen noch vorhanden, jedoch wird das abschließende Update offenbar schubweise verteilt, sodass es nicht alle gleichzeitig erhalten.

Aufräumarbeiten

Mit dem allmählichen Ende der App scheint Google in seinem Portfolio an KI-Tools aufzuräumen: Statt Pixel Studio setzt der Konzern auf die Bildgenerierung per „Remix“ in Google Messages sowie die generativen KI-Werkzeuge in Google Photos. Zudem werden Nutzer von Pixel Studio fortan zu Nano Banana [4] in Gemini umgeleitet. So werde Nutzern, die bereits Version 2.3 der Pixel-Studio-App erhalten haben, in der Anwendung der Hinweis „Probieren Sie zur Erstellung von Bildern und Animationen Nano Banana in der Gemini-App aus“ angezeigt.

Unter der Nachricht befindet sich ein Button, der Nutzerinnen und Nutzer zur Gemini-App leitet. Bis auf Weiteres können Nutzer weiterhin auf ihre erstellten Sticker und Bilder in Pixel Studio zugreifen, aber sie können keine neuen erstellen, so Android Authority [5].

Google soll noch ein Export-Tool für die mit Pixel Studio erstellten KI-Kreationen anbieten. Die Bedienoberfläche der App zur Bearbeitung von Screenshots mit grundlegenden Werkzeugen ist nach dem Update weiterhin nutzbar, jedoch bietet sie keine Funktionen, die nicht auch in anderen Bearbeitungs-Apps zu finden sind.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11321204

Links in diesem Artikel:

  1. https://www.heise.de/ratgeber/Der-Friedhof-der-Google-Produkte-4367518.html
  2. https://play.google.com/store/apps/details?id=com.google.android.apps.pixel.creativeassistant&hl=de_AT
  3. https://9to5google.com/2026/02/27/google-pixel-studio-app/
  4. https://www.heise.de/tests/Nano-Banana-ausprobiert-Die-beste-kostenlose-KI-Bildbearbeitung-von-Google-10621377.html
  5. https://www.androidauthority.com/google-pixel-studio-discontinued-3674832/
  6. https://www.heise.de/newsletter/anmeldung.html?id=ki-update&wt_mc=intern.red.ho.ho_nl_ki.ho.markenbanner.markenbanner
  7. mailto:afl@heise.de

Copyright © 2026 Heise Medien

Adblock test (Why?)

  • 08. Juni 2026 um 09:24

Störungsmeldung vom 07.06.2026 07:13

Von heise online

Neue Störungsmeldung für Provider Deutsche Glasfaser

Details

Beginn
07.06.2026 07:13
Region
Usingen (06081)
Provider
Deutsche Glasfaser
Zugangsart
FTTH

Alle Details zur Störungsmeldung ansehen Eigene Internetstörung melden

  • 07. Juni 2026 um 07:13

Störungsmeldung vom 07.06.2026 23:00

Von heise online

Neue Störungsmeldung für Provider 1&1

Details

Beginn
07.06.2026 23:00
Region
Bottrop (02041)
Provider
1&1
Zugangsart
ADSL

Alle Details zur Störungsmeldung ansehen Eigene Internetstörung melden

  • 07. Juni 2026 um 23:00

KI-Revolution oder Jobkiller: Haben wir demnächst mehr Freizeit?

Von Heise

KI verändert die Arbeitswelt, soweit klar. Auf der SXSW in London diskutierten Experten über die Folgen für Arbeitnehmer und Unternehmen.

Zur Premiere der SXSW London 2025 hofften viele Teilnehmer noch, dass Künstliche Intelligenz ihre Jobs nicht gefährdet. In diesem Jahr hat sich das Blatt gewendet: Sehr viele Vorträge, Diskussionsrunden und Panels drehten sich darum, welche Rolle Menschen künftig überhaupt im Arbeitsprozess einnehmen werden und wie sich die Arbeit von LLMs und KI-Agenten beherrschen lässt.

Laut Tech- und KI-Experte Azeem Azhar von Exponential View wurden 2023 viele KI-Unternehmen gegründet, ohne dass ihre Gründer tiefere Kenntnisse in Künstlicher Intelligenz hatten. 20 Prozent der Unternehmen behaupten aber, dass sie bereits daran verdienen.

Auf die Frage von MIT-Redakteur Will Douglas Heaven, wie viele Jobs durch KI bereits verloren gegangen seien, erklärte Azhar, es gebe keine Beweise, dass KI Jobs gekostet habe. Viele Unternehmen würden vorschieben, dass Entlassungen durch KI entstanden sind. Es klinge einfach besser, wenn jemand behauptet, „wir brauchen nicht mehr so viele Leute, weil wir so erfolgreich KI-Tools einsetzen“, statt einzugestehen, „die Firma läuft nicht so gut, deshalb müssen wir Leute entlassen“.

Grafik zeigt Arbeitslosenquoten und DiD-Koeffizienten nach KI-Exposition von 2016-2025.
Grafik zeigt Arbeitslosenquoten und DiD-Koeffizienten nach KI-Exposition von 2016-2025.

Laut einer Studie von Anthropic hatte KI bislang keinen messbaren Einfluss auf die Arbeitslosigkeit. Die rote Linie zeigt die Arbeitslosenquote von Arbeitnehmern in einem Job mit starkem KI-Einfluss, die blaue solche ohne KI-Einfluss.

(Bild: Anthropic)

Seine Einschätzung deckt sich mit einer Studie des Claude-Entwicklers Anthropic [1] von März 2026 . Azhar räumte zugleich ein, dass die unsicheren weltpolitischen Umstände nur schwer von den Auswirkungen der KI zu trennen sind. So würden Investitionen angesichts von Kriegen, regionalen Konflikten und nicht zuletzt der Klimakrise zurückgehalten und Unternehmen würden keine neuen Leute mehr einstellen.

Radardiagramm zeigt theoretische und beobachtete KI-Abdeckung nach Berufsgruppen.
Radardiagramm zeigt theoretische und beobachtete KI-Abdeckung nach Berufsgruppen.

KI-Potenzial in einzelnen Berufszweigen laut einer Studie des KI-Betreibers Anthropic.

(Bild: Anthropic)

Die theoretischen Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz würden in der Praxis derzeit kaum umgesetzt, ergab die Anthropic-Studie. Wenn man bedenkt, dass ChatGPT gerade einmal dreieinhalb Jahre für alle verfügbar sei, habe sich bereits sehr viel verändert, findet Heaven. Er glaubt, dass der Einsatz von Künstlicher Intelligenz insbesondere in der medizinischen Forschung und in der Mathematik schnell zu konkreten Anwendungen führen könne. In der Wissenschaft berge KI aber die Gefahr, dass sich Forschungsschwerpunkte unbeabsichtigt verschieben und die Wissenschaftler den Fokus verlieren.

Ling Ge von Tencent
Ling Ge von Tencent

Angesichts der hohen Kosten für Rechenleistung sollten Unternehmen genau überlegen, wofür sie KI nutzen, empfiehlt Ling Ge von Tencent.

(Bild: Ulrike Kuhlmann / heise medien)

Ling Ge von Tencent wies darauf hin, dass Unternehmen KI-Werkzeuge keinesfalls blind und überall einsetzen sollten. Die nötige Rechenleistung sei einfach zu teuer dafür, erklärte die strategische Beraterin des weltgrößten Gaming-Konzerns und Betreibers von WeChat. Die Quantencomputer-Spezialistin ist sich sicher, dass nur diejenigen Unternehmen auf lange Sicht überleben, die den Einsatz von KI-Modellen hinterfragen und sehr gezielt nutzen.

Gefährliche Deep Fakes

Ein weiteres Problem: KI ist derzeit nicht vertrauenswürdig, findet Douglas Heaven. Dazu tragen aus seiner Sicht insbesondere Deep Fakes bei, die ein mächtiges Werkzeug seien, um andere zu verletzen; bei pornografischen Inhalten seien davon besonders Frauen betroffen. Außerdem würde mit Deep Fakes grundsätzliches Misstrauen erzeugt und die Bevölkerung – frei nach Hannah Arendt – verunsichert.

 Douglas Heaven und Azeem Azhar auf der SXSW London
 Douglas Heaven und Azeem Azhar auf der SXSW London

MIT-Journalist Douglas Heaven und Azeem Azhar diskutierten, wie sich KI auf den Arbeitsmarkt auswirkt.

(Bild: Ulrike Kuhlmann / heise medien)

Das gelte insbesondere für die Gruppe von Menschen, die jeglichen Einsatz von KI ablehnt. Da KI auf den ersten Blick meist sehr ähnliche Ergebnisse erziele wie ein Mensch, seien Deep Fakes zudem nur schwer als solche zu erkennen. Auch deshalb forsche man verstärkt an mechanistischer Interpretierbarkeit, also eine Art Reverse Engineering und Debugging. Es geht darum, die KI-Modelle nicht mehr als Black Box zu akzeptieren, sondern zu verstehen, wie sie reagieren und produzieren, um die Ergebnisse vorhersehbar zu machen.

Keine Revolution, sondern Veränderung

Auch für Lucy Liu, Gründerin und Präsidentin des Fintech-Unternehmen Airwallex, spielt der Vertrauensaspekt eine wichtige Rolle. So könne man zwar übers Wochenende eine neue Anwendung vibe coden, doch das Vertrauen der Nutzer gewinne man in so kurzer Zeit keinesfalls; hier sei weiterhin viel menschliche Intervention nötig. Relevante Entscheidungen und Strategien müssten ohnehin von Menschen vorgegeben werden, erklärte Liu. Insofern revolutioniere KI die Arbeit nicht, sondern verändere sie nur.

 Lucy Liu. Gründerin des Fintech-Unternehmens Airwallex
 Lucy Liu. Gründerin des Fintech-Unternehmens Airwallex

Vibe Coding erlaubt es zwar, in kürzester Zeit Anwendungen zu produzieren, Strategien und relevante Entscheidungen müssen aber weiterhin von Menschen getroffen werden, findet Lucy Liu.

(Bild: Ulrike Kuhlmann / heise medien)

Diese positive Sicht auf KI teilen viele Menschen nicht, meint die ehemalige Präsidentin der britischen Handelskammer, Martha Lane Fox. Etliche hätten stattdessen Angst vor den Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz. Auch Lane-Fox ist sich sicher, dass sich die Rollen im Arbeitsleben in den kommenden Jahren stark verändern werden. Diese Änderungen müssten die Menschen jedoch akzeptieren lernen.

 Zoom-Gründer Eric Yuan
 Zoom-Gründer Eric Yuan

Der (natürlich per Zoom zugeschaltete) Zoom-Chef Eric Yuan ist sich sicher, dass wir künftig nur drei oder vier Tage pro Woche arbeiten werden.

(Bild: Ulrike Kuhlmann / heise medien)

Deutlich optimistischer blickt Zoom-Gründer und CEO Eric Yuan auf die Veränderungen. Er glaubt, dass wir in wenigen Jahren nur noch drei bis maximal vier Tage pro Woche arbeiten werden. Die KI könne dann viele Aufgaben rund um die Uhr, also 24/7 erledigen, ohne zu ermüden, ohne Urlaub zu nehmen. Er forderte die Menschen dazu auf, die längere Freizeit zu genießen, statt der Arbeit hinterherzutrauern. Wer die reduzierte Arbeitszeit finanziert, sagte Yuan auch auf Nachfrage nicht.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11320844

Links in diesem Artikel:

  1. https://www.anthropic.com/research/labor-market-impacts
  2. https://www.heise.de/ct
  3. mailto:uk@ct.de

Copyright © 2026 Heise Medien

Adblock test (Why?)

  • 07. Juni 2026 um 15:51

Störungsmeldung vom 05.06.2026 20:00

Von heise online

Neue Störungsmeldung für Provider Vodafone Kabel

Details

Beginn
05.06.2026 20:00
Region
Berlin (030)
Provider
Vodafone Kabel
Zugangsart
Kabel

Alle Details zur Störungsmeldung ansehen Eigene Internetstörung melden

  • 05. Juni 2026 um 20:00

Störungsmeldung vom 07.06.2026 18:15

Von heise online

Neue Störungsmeldung für Provider Vodafone DSL

Details

Beginn
07.06.2026 18:15
Region
Leipzig (0341)
Provider
Vodafone DSL
Zugangsart
ADSL

Alle Details zur Störungsmeldung ansehen Eigene Internetstörung melden

  • 07. Juni 2026 um 18:15

Störungsmeldung vom 07.06.2026 06:30

Von heise online

Neue Störungsmeldung für Provider Deutsche Glasfaser

Details

Beginn
07.06.2026 06:30
Region
Niederreifenberg (06082)
Provider
Deutsche Glasfaser
Zugangsart
FTTH

Alle Details zur Störungsmeldung ansehen Eigene Internetstörung melden

  • 07. Juni 2026 um 06:30

Störungsmeldung vom 07.06.2026 03:30

Von heise online

Neue Störungsmeldung für Provider Deutsche Glasfaser

Details

Beginn
07.06.2026 03:30
Region
Grävenwiesbach (06086)
Provider
Deutsche Glasfaser
Zugangsart
FTTH

Alle Details zur Störungsmeldung ansehen Eigene Internetstörung melden

  • 07. Juni 2026 um 03:30

Störungsmeldung vom 07.06.2026 07:00

Von heise online

Neue Störungsmeldung für Provider Deutsche Glasfaser

Details

Beginn
07.06.2026 07:00
Region
Usingen (06081)
Provider
Deutsche Glasfaser
Zugangsart
FTTH

Alle Details zur Störungsmeldung ansehen Eigene Internetstörung melden

  • 07. Juni 2026 um 07:00

Video: Warum ihr (keine) Glasfaser braucht!

Von Heise

An der Tür machen Direktvermarkter Druck, gleichzeitig erklären selbsternannte Experten den Glasfaser-Ausbau für Schwachsinn. Was stimmt, erklären wir im Video.

DSL und Koaxkabel haben ausgedient – nicht weil sie heute nicht mehr funktionieren, sondern weil sie technisch am Ende sind. Höhere Geschwindigkeiten erfordern immer mehr dezentrale Technik, immer näher am Kunden, immer teurer. Die Glasfaser löst dieses Problem ein für alle Mal: weniger Störanfälligkeit, passive Infrastruktur, gigantische Reservebandbreite.

Wer jetzt auf Glasfaser umsteigt, muss sich um die nächsten Jahrzehnte keine Gedanken mehr machen. Und wer noch keinen Anschluss hat: Ruhe bewahren und keine überstürzten Verträge an der Haustür unterschreiben. Wir erklären in diesem Video einmal genau, wie die alten Infrastrukturen entstanden sind und weshalb der Glasfaserausbau technisch wie wirtschaftlich gesehen sinnvoll ist, ihr aber trotzdem keine Panik haben braucht, dass euch morgen die Verbindung gekappt wird.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11319966

Links in diesem Artikel:

  1. https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
  2. https://www.heise.de/ct
  3. mailto:mond@heise.de

Copyright © 2026 Heise Medien

Adblock test (Why?)

  • 07. Juni 2026 um 10:00

Störungsmeldung vom 07.06.2026 07:04

Von heise online

Neue Störungsmeldung für Provider Deutsche Glasfaser

Details

Beginn
07.06.2026 07:04
Region
Ober-Mörlen (06002)
Provider
Deutsche Glasfaser
Zugangsart
FTTH

Alle Details zur Störungsmeldung ansehen Eigene Internetstörung melden

  • 07. Juni 2026 um 07:04

Störungsmeldung vom 07.06.2026 07:33

Von heise online

Neue Störungsmeldung für Provider Deutsche Glasfaser

Details

Beginn
07.06.2026 07:33
Region
Butzbach (06033)
Provider
Deutsche Glasfaser
Zugangsart
FTTH

Alle Details zur Störungsmeldung ansehen Eigene Internetstörung melden

  • 07. Juni 2026 um 07:33

Störungsmeldung vom 07.06.2026 06:40

Von heise online

Neue Störungsmeldung für Provider Deutsche Glasfaser

Details

Beginn
07.06.2026 06:40
Region
Ober-Mörlen (06002)
Provider
Deutsche Glasfaser
Zugangsart
FTTH

Alle Details zur Störungsmeldung ansehen Eigene Internetstörung melden

  • 07. Juni 2026 um 06:40
❌